Beiträge von thom66

    Als Radfahrer freue ich mich natürlich über weitere Verbindungen, wenn ich allerdings auf Bild 1den Poller mitten auf dem Weg sehe der entgegen der Empfehlungen ohne weitre Markierung auf der Fahrbahn steht weiß ich das es noch ein weiter Weg ist Infrastruktur für Radfahrer so geplant wird wie für KfZ. So ein Poller einfach mal auf eine beliebige durchgezogene Linie auf die KfZ Fahrbahn in der Stadt stellen, das wird ein Spaß für die Karosserie Betriebe in Frankfurt. In Bild 2/3 ist dann ein Zeichen zur gemeinsamen Nutzung des Weges mit Fußgängern (Querstrich auf dem Schild) zu sehen, dabei ist daneben ein Gehweg angelegt oder zumindest ausreichend Platz für einen solchen. Warum nicht gleich so planen/bauen das Konflikte minimiert werden ? Wenn man Radfahren als effiziente Möglichkeit des Verkehrs fördern will sollte man es auch richtig machen vor allem wenn ausreichend Platz vorhanden ist.

    das ist was Frankfurt dringend braucht, eine weitere schnelle Verbindung für KfZ in Richtung Innenstadt über die Mainzer nur so ist sichergestellt das der Stau rund um den Platz der Republik weiter besteht. Im Ernst, es ging viele Jahre gut ohne Europaallee als weitere Einfallstraße in die Stadt, das kann gerne so bleiben. Das geplante P&R Parkhaus an der zukünftigen Endstation der U5 sollte "Endstation" für KfZ aus dem Umland sein.

    tunnelklick vielen Dank für Deine Ausführungen ! Lässt die heutige Gestaltung der U-Bahn Station Ostbahnhof ein weiterführen auf die Hanauer Landstraße generell zu oder müsste dafür alles umgebaut werden ? Die Hanauer hat ja in den letzten 20 Jahren massiv an Büros & Wohnungen zugelegt, trotz parallel Verkehr mit der S-Bahn könnte sich in den nächsten Jahren ggf. eine andere Sicht auf die Notwendigkeit einer schnellen und Leistungsfähigen Anbindung der Hanauer ohne Umsteigen ergeben. Straßenbahn und U-Bahn können ja auf den gleichen Gleisen verkehren, nur die Bahnsteighöhe ist ein Problem.

    "Gut, dass ich auf dem Land wohn ( wobei: Den "Spaß" muss ich trotzdem mitbezahlen )"; wenn die Stadt Frankfurt nur noch Personen versorgen würde die einen Wohnsitz in Frankfurt haben würde sich das "Land" selbst um die Schwerkranken kümmern müssen, die überwiegende Anzahl ist nicht aus Frankfurt. Der größte Teil der Kosten liegt im übrigen bei der Stadt und Ihren Bewohnern.

    Das aktuell an einer Station Europaturm wenig los ist sehe ich auch so, daher ja den Vorschlag die Kleingärten nebenan zu Wohnbebauung zu machen, dazu die wie auch immer gelagerte Nutzung des Bundesbank Geländes, das sollte für Belebung sorgen. Bezüglich der Kosten für den MIV Tunnel muss ja immer auch die Sanierung/Neubau der Hochstraße in den nächsten Jahren gegen gerechnet werden. Bei den anstehenden Verkehrszählungen wird man fast sicher feststellen das 1 Fahrspur in jeder Richtung ausreichend ist um den aktuellen Verkehr abzuwickeln, wenn es sich staut dann immer nur in Richtung Innenstadt im Bereich wo der Verkehr von der A66 dazukommt. Aus dieser Gemengelage lässt sich hoffentlich ein Tunnel für Durchgangsverkehr und U-Bahn rechnen.

    Sowohl MIV als auch Stadtbahn im Tunnel wird zwar die teuerste Option, eröffnet aber viele städtebauliche Optionen für Ginnheim. Die Schneise für die Rosa Luxemburg ist zwischen 45 -80m breit, wenn man da nur noch lokalen Verkehr abwickeln muss bleibt viel Platz zur Gestaltung, könnte für eine komplette Häuserzeile parallel zu Straße reichen. Ich hoffe hier wird nicht aus finanziellen Gründen eine minimal Lösung umgesetzt. Am besten gleich das Gebiet der Kleingärten neben dem Fernsehturm in Wohnbebauung umwandeln. (ja das wird ein Gemetzel in der öffentlichen Diskussion, aber richtig wäre es trotzdem).

    Wenn man das ändern möchte müsste man die Parzellen kleinteiliger schneiden und vergeben. Am besten auch (nur) an private Personen oder Gemeinschaften die sich dann ein Haus mit 8-10 Wohnungen bauen. Im Bebauungsplan werden grundlegende Vorgaben gemacht (Hochparterre, Traufhöhe, Balkone, Satteldach mit Gauben, Erker/Vorsprünge, etc) der Rest wird den Architekten überlassen. Ich glaube nicht das dies dann pro qm wesentlich teurer wird als die Riesenblöcke heute.. aber ziemlich sicher abwechslungsreicher.

    Wenn wir schon am spekulieren sind, ich halte das Gelände der BuBa Hauptverwaltung Hessen in der Taunusanlage für einen perfekten Standort. Wenn ich mir ansehe was man beim Gloria auf kleinster Grundfläche realisieren kann sollte doch auch möglich sein, unter Beibehaltung der bestehenden Gebäude, ein Hochhaus zu realisieren. Die "Finger" des hinteren Gebäudeteils haben knapp 400qm, das sollte für Aufzüge etc reichen. Auch der Platz zwischen Altbau und Neubau ist sicher groß genug für eine Lösung auf eigenem Gelände.

    Auf den Bildern erscheint es so als würde dort ohne Kellerräume gebaut ? Geförderter Wohnraum muss billigste erstellt werden, aber bei den Flächenpreisen in Frankfurt versteh ich die Rechnung nicht. Irgendwo muss die Technik ja hin und Abstellflächen in den Wohnungen (Fahrräder etc) sind hoffentlich nicht die Lösung.

    Ich bin mal gespannt wie der Bedarf aussieht wenn die aktuell geplanten Schulen dann fertig sind. Der gr0ße Zuzug von Familien ist erst mal beendet, der wird im wesentlichen ausgelöst durch Neubaugebiete, da ist aber nicht mehr viel zu erwarten für die nächsten Jahre. Bis die Josefstadt (dann hoffentlich gleich mit Schulen) fertig wird sind die Kindergartenkinder von heute im Studium. Schulgebäude sollten so geplant werden das eine Nutzung für verschiedene Altersstufen, von der Kita bis zum Gymnasium, idealerweise auch in einer Mischnutzung (e.g Grundschule & Oberstufe) möglich ist um flexibler auf die Veränderungen der Demoskopie reagieren zu können. Im Europaviertel gut zu sehen wo die Grundschule letztes Jahr fertig wurde, 15 Jahre zu spät.

    Die Alte Gasse hätte eine Aufwertung des Straßenraums verdient. Die letzten Jahre haben gezeigt das die Einbahnstraßenregelung funktioniert ohne das Chaos ausbricht. Am Ende zum CityRing könnte ein kleiner Platz mit Grün entstehen wenn die Abbiegespur in die Alte Gasse nicht mehr benötigt wird und durch Neuordnung der Parkflächen entstünde auch dort Platz für ein paar Bäume.

    Direkte Zu/Abfahrten zum P&R Parkhaus sind zu begrüßen ob sich der Aufwand für das schon jetzt stark ausgelastete Parkhaus mit nur 900 Plätzen lohnt ? Es wäre zu wünschen das eine Erweiterung der Kapazität mit den Anschluss an die Autobahn einhergeht. Ideallösung: Dekra Gebäude weg, Ausbau der Anlage bis an die Borsigallee, im 3 OG ein direkter, wettergeschüzter und barrierefreier Übergang zur U-Bahn. P&R muss attraktiv sein um Autofahrer zum Umstieg zu animieren, daher ggf ergänzt durch Supermarkt und andere Dienstleistungen im gleichen Gebäude. e.g Reinigung, KfZ Werkstatt etc. Oder habe ich Planungen zur Erweiterung der Parkhauses übersehen ?

    Der Eindruck entsteht oft weil viele Wohnungen am Abend dunkel sind. Dies lässt außer acht das Menschen die sich das Wohnen in solchen Gebäuden leisten können öfter Auswärts Essen, auf Geschäftsreisen sind länger Arbeiten ggf auch noch einen weiteren Wohnsitz haben.