Beiträge von thom66

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    Eine Anbindung an Bergen halte ich für unwahrscheinlich, das sind je nach Lage 70-90 Meter Höhenunterschied zum Enkheimer Ried ,das wäre eine sehr tiefe Station. Eine Station wenn dann nur in Enkheim, sinnigerweise an einer verlängerten U4/U7 im Bereich der Leuchte. Spannend wird m.E was die Geologie dort für den Tunnel hergibt, eine U-Bahn unter Seckbach wird ja immer wieder wg. schwieriger geologischer Verhältnisse ausgeschlossen.

    Ich hatte gelesen das die aktuelle Planung vorsieht das die RTO von HG - Bad Vilbel - Gronau - Ostbahnhof - Südbahnhof - Stadion - Terminal 3 ! fahren soll, dazu kommt der Ast von Stockheim der ebenfalls durch den Berger Rücken nach FFM angebunden wird. Wenn man dann noch eine Verbindung zur U4/U7 in Enkheim (Leuchte) schafft ergibt sich eine schnelle Anbindung nach Frankfurt. Ostbahnhof (oben) und Deutschherrenbrücke werden ja nach Abschuss der nordmainischen S-Bahn nach Hanau freie Kapazitäten haben. Die Bahn aus Stockheim könnte am Ostbahnhof enden, zum HBF (Sack) fahren (da wird ab 2040 ja auch Platz wg. Fernbahntunnel) oder nach Neu-Isenburg/Flughafen Terminal 3. Bei der beschriebenen Führung zum Terminal 3 sollte es am Stadion keine/wenige Kreuzungspunkte geben, zum Terminal 1könnte die zukünftige Führung der RTW helfen (neue Brücke).

    Ich hätte mir die Planung zumindest einige Meter weiter Richtung HBF gewünscht. ggf noch Verzicht auf die Baumreiche zwischen Straba und Am Hauptbahnhof Richtung Stadt. Mit verringerten MIV und einer hoffentlich irgendwann gelingenden Veränderung der Gesamtsituation im Bahnhofsviertel könnte es dann sogar für Aussengastronomie und einem echten Platzgefühl reichen.

    Hoffentlich fällt die Wahl auf den ikonischen Messeturm. Das könnte dann in das ganze Messeviertel und vor allen die Projekte Präsidium, Hochhaus Matthäuskirche und vor allem den Milleniumturm eine ganz neue Dynamik bringen.

    den gleichen Effekt hätte der Tower One, dazu kommt das dieser eine wesentlich bessere Flächenausnutzung (Fahrstuhlschächte vs. Bürofläche) hat. Trotz der Renovierung ist der Messeturm in vielen Dingen (e.g. Klimaanlage von den Fenstern, Zugang zu den Waschräumen am Fahrstuhlschacht, etc) veraltet. Die bodentiefen Fenster im Tower One und die hohen offenen Decken geben ein ganz anders Raumgefühl. Der Messeturm ist von außen eine Ikone, vom innen naja, beim Tower One sehe ich das umgekehrt.

    ich meinte richtiger Rückbau, nur noch Zu & Abfahrt zu den Parkhäusern inkl. Tempo 30. dann braucht es auch keine Radstreifen mehr und der Raum bis zum Mittelstreifen stände zur Verfügung. Busse mitten in der Stadt parken zu lassen ist ein ziemlicher Anachronismus geht eigentlich nur noch in Deutschland, überall sonst in Europa darf der Tourist zu Fuss in die Stadt oder Öffis benutzen.

    Edit: Das mit der Bauflucht ist dadurch nicht gelöst, aber ist die gerade Linie auf 1km Berliner Strasse wirklich ein Qualitätsmerkmal ?

    Lt FR wurde gestern in der Stadtverordneten Versammlung beschlossen die Bauten anzumieten: Stadt Frankfurt mietet die Neue Börse für zwei Gymnasien an

    Ich war mehrmals im Gebäude, denke ein Umbau in Schulräume sollte sich ohne großen Aufwand machen lassen, die Aufteilung gibt das gut her. Eine Kantine mit Küche und ausreichend Plätzen gibt es auch. In der näheren Umgebung gibt es das Stadion Brentanobad, ggf. findet sich da Platz für eine Schulsporthalle, die ansässigen Vereine würden sich bestimmt freuen.

    und jetzt stellt man sich die Frage was das gekostete hätte wenn man vor 2008 schon mal den Tunnel unter der gesamten Europaallee im Rohbau erstellt hätte. Für mich immer noch nicht nachvollziehbar warum man die Chance nicht genutzt hat als das Gelände noch Brachland war, hätte den Bau günstiger und einfacher gemacht.

    Leider muss man feststellen das nach dem Krieg nur sehr wenige Neubauten in Frankfurt in der Form sind das man sagen kann das gefällt. Moderne Gebäude in Frankfurt sind i.d.R zu gross, zu glatt und sehr austauschbar. Meine Mindestanforderung an ein Gebäude in dieser Lage wäre das man die Grundzüge der Vorkriegsbauten aufnimmt, dazu gehören Gesimse, Erker, Satteldach mit Gauben, ggf Rundarkaden im Erdgeschoss etc. dann ist es auch egal ob man sich an 1780 oder 1920 anlehnt, diese Elemente hatten in diesen Zeiten die Mehrzahl der Gebäude. Was ich dort nicht sehen will ist ein Glaspalast mit Sichtbetonwänden, dazu wäre schön dem Platz ein Fassung zur Berliner Strasse zu geben, gern auch indem man diese verschmälert (Parkplätze weg).

    Mod: Zu den "neusten" Entwicklungen bezüglich der Platzfolge Rathenauplatz / Goetheplatz / Roßmarkt



    Man sollte Konsequent sein und die Biebergasse mit einbeziehen, dieses Stück öffentliche Strasse wird kaum durch Fahrzeuge genutzt und gehört der Fußgängerzone zugeschlagen. Dazu eine Schranke o.ä die nach 11:00 Uhr den Lieferverkehr vom Platz fernhält, aktuell ist dort eigentlich immer Parkplatz.

    Mod: Verschoben, bezieht sich auf diesen Beitrag.



    zu 1) Die Neue Mainzer könnte der Anfang zum Umbau der Innenstadt zur Autofreien Innenstadt sein. Gastro Pavilions und Bäume in die Mitte der Straße, die Eingangshallen der Banken könnten zu Galerien umgebaut werden etc. Wen Frankfurt leben will dann müssen die Autos raus aus der Stadt, Zufahrt zu den Parkhäusern und Lieferdienste, mehr sollte innerhalb des Anlagenrings nicht mehr an KfZ-Verkehr stattfinden.

    Der bestehende Tunnel ist nur den wenigsten Reisenden bekannt, die Zugänge versteckt und klein, der Tunnel selbst eng und unangenehm.. die Planung für den neuen Durchgang sieht da schon anders aus und sollte für deutlich mehr Frequenz sorgen.

    was dazu auffällt, viel Parkplatz und kein Grün. Wie man angesichts der Klimasituation eine Strasse ohne große Bäume und den dafür notwendigen Raum für Wurzelwerk und Bewässerung planen kann ist mir ein Rätsel. Breit genug für Querparken ist sie ja offensichtlich. Wird im Sommer ein schöner Hitzeplatz werden auf dem man freiwillig keinen Meter geht.

    Die Bahn wird sich bei der Anzahl der Zugänge auf die Bahnsteigebene sicher etwas gedacht haben, schade aber das, zumindest nach dieser Visualisierung, dies zu einem den S-Bahn Stationen vergleichbaren Höhe der Station führt. Eine lichte Höhe analog der unteren Ebene des HBF in Berlin wäre wünschenswert.

    Die FR schreibt über die Siegerentwürfe zur Neugestaltung des Schweizer Platz: Jury kürt Siegerentwürfe für Schweizer Platz in Frankfurt. Es gibt zwei Zweite Plätze a) Werner Hartwig mit Albert Speer + Partner b) Fichtner Water & Transportation mit Faktorgruen Landschaftsarchitekten. Beide scheinen den KfZ Verkehr gerade über den Platz zu führen, was aus meiner Sicht für den Platz nur gut sein kann. Grafiken und weitere Details im Artikel.