Zum Gloria:
Aktuell erfolgen umfangreiche Kabel-/Leitungsarbeiten vor dem Bestandsgebäude (südseitig). Ich hoffe das ist ein gutes Zeichen.
Zum Gloria:
Aktuell erfolgen umfangreiche Kabel-/Leitungsarbeiten vor dem Bestandsgebäude (südseitig). Ich hoffe das ist ein gutes Zeichen.
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Bei Relation zur Einwohnerzahl müsste man aber ggf. das Umland berücksichtigen, und da schätze ich (nur ein Gefühl), dass FFM mit Umgebung nicht mehr wesentlich weniger Einwohner hat. Ist aber natürlich kaum sinnvoll zu definieren.
Das ist glaube ich auch keine sinnvolle Referenzgröße.
Frankfurt bietet ein riesiges NGO/Träger-Supportnetzwerk, extrem gute Drogenverfügbarkeit (nicht unbedingt -Qualität ..) und geringen polizeilichen Repressionsdruck.
Hier siedelt man sich als Drogenabhängiger gerne an. Das dürfte einen Einfluss auf die Szenegröße haben.
Naja, man muss es mit der Größe des Szene ins Verhältnis setzen, nicht mit der Grösse der Stadt. Und die Szene in Frankfurt dürfte größer sein.
Wobei Frankfurt einen schlechten Ruf für Heroin hat, evtl sind tatsächlich mehr Heroin-Leute in München.
Was stimmt ist, dass nicht so viele Menschen direkt beim Konsumvorgang von Heroin oder ähnlichen Stoffen sterben (bei Crack gibt es das so nicht).
Trotzdem sterben die Abhängigen hier wie die Fliegen, oft in jungem Alter und verursacht durch die Drogen, jedoch nicht beim Konsumvorgang. Ich gehe davon aus, dass diese nicht mitgezählt werden.
"Frankfurt stellt sich dem Problem".
Nennt man etwas so, wenn man sich einfach nicht drum kümmert und es immer schlimmer wird?
Wenn jährlich Hunderte, wenn nicht Tausende Menschen in diesen Sumpf gezogen werden und nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihres Umfeld zerstören, das Viertel zerstören und die Gesellschaft unendlich viel Geld kosten?
In Frankfurt will man sich dem Problem eben seit Jahrzehnten NICHT stellen, und versucht sich eben deshalb mit Millionen für die Träger und der Aufgabe des nördlichen Viertels aus der Affäre zu ziehen.
NIEMAND profitiert vom Frankfurter Weg, außer den Dealer-Strukturen.
Rohne ohne dieses Thema jetzt breit ausrollen zu wollen, geh mal donnerstagabends and die Ecke Elbe / Münchener.
Alles Südlich der Mitte der Kaiserstraße ich südliches Viertel. Alles nördlich davon ist nördliches Viertel.
Es gibt praktisch keine Gemeinsamkeiten, Überschneidungen oder Wechselwirkungen zwischen den beiden Teilvierteln.
Das Lösen der Probleme im Norden hat keine Auswirkungen auf den Süden und eine weitere fancy Cocktailbar oder meinetwegen zehn davon im Süden bringen uns im Norden nichts.
Man sollte bei sowas immer das nördliche vom südlichen Viertel trennen. Die beiden Viertel sind in jeder Hinsicht verschieden. Das südliche Viertel ist ein nahezu komplett gentrifiziertes Hipster- und Touristenparadies, mit hohen Marktmieten und allem Pipapo. Da kannst du zu deiner 18 Euro-Pizza den 15 Euro-Signature-Cocktail schlürfen, während an dir Schönheiten aus aller Welt in Stilettos vorbeiflanieren, die zu tragen im Norden schlicht lebensgefährlich wäre. Praktisch alle Erfolgsgeschichten des Viertels kommen daher.
Die Probleme liegen aber vollständig im nördlichen Viertel: Drogen, Elend, Gestank, Müll, Billig/Zwangs-prostitution, Bauruinen usw..
Es macht einfach keinen Sinn, diese Dinge zu vermischen, wir diskutieren auch nicht das Holzhausenviertel und Bonames zusammen. Wenn wir über die Probleme des Viertels sprechen, sollten wir uns nicht von irgendwelchen vermeintlichen oder tatsächlichen Erfolgsgeschichten aus dem Süden ablenken lassen. Ist übrigens ein Trick, den die Stadt gerne und sehr erfolgreich anwendet: „Ja, wir haben keine Lust uns um die Probleme im Norden zu kümmern, aber guck mal im Süden hat ein neuer fancy foodspot aufgemacht. Und der Bernd Zehner war auch schon da.“ Das ist genau die Art von Kompensationsgeschäft, mit denen die Stadt seit Jahrzehnten jeglichen Druck erfolgreich abschüttelt und weswegen sich hier nie wirklich etwas verbessert.
Die meisten der poshen Hipster aus dem Süden würden auch nie einen Fuß in den versifften Norden setzen und die Drogies und Zwangsprostituierten aus dem Norden sehe ich kaum im Süden. Es sind einfach zwei weitgehend separate Stadtviertel ohne Gemeinsamkeiten. Ich persönlich kriege auch immer die Krise, wenn Leute aus dem Süden die großen Reden über den Norden schwingen, obwohl sie von der dortigen Lebensrealität offensichtlich überhaupt keine Ahnung haben.
Die Probleme im Norden sind auch so schwierig genug, wir sollten sie nicht noch weiter verkomplizieren, indem wir Themen aus dem Süden reinmischen.
Kleiner Hint an das DAF-Team: Ich sehe auch keinerlei Grund, das südliche Viertel im Rahmen eines Meta-Threads zu behandeln. Es ist ein schickes Viertel, ähnlich Bornheim um die Berger oder dem Oeder Weg, aber ohne jetzt super-spezifische Problemstellungen. Das DAF-Team würde der Diskussionsqualität einen Gefallen tun, wenn es den Meta-Thread auf Themen aus dem Norden beschränken würde, für den Süden gibt es genügend normale Threads, in denen man über Architektur und Stadtgeschehen sprechen kann.
Und zur Aussage, man müsste denen doch mal drei Monate geben, damit die Dinge wirken: die Situation im Norden ist seit fünf Jahren dramatisch, seit zwei Jahren gibt es riesige Initiativen von Stadt und Land.
Wie lange sollen wir denn warten, bis wir mal eine erste Erfolgsbilanz ziehen dürfen?
Da habe ich aber einige Fragen ...
Worin habe diese Dezernenten denn Fachkompetenz und woran erkennt man diese?
Und warum wird es denn immer schlimmer, wenn wir doch so tolle Leute haben?
Und wie lange darf der Atem denn noch sein? Seit mindestens 5 Jahren ist die Situation dramatisch und wird gerade wieder schlimmer. Wann dürfen wir mit Ergebnissen rechnen?
Ich selbst habe mir die Stadtverordnetenversammlung angehört, bei der über das Crackzentrum entschieden wurde. Das Kenntnisniveau einiger Teilnehmer war katastrophal, eine Frau wusste nicht mal, wie sich die Wirkungsweise von Crack von der von Fentanyl unterscheidet. Wirklich überzeugt hat mich damals niemand, ich weiss auch nicht woher die ihre Kenntnisse haben sollen. Wahrscheinlich primär von den GFs der Träger, die denen natürlich alles erzählen, was ihrem Geschäft dienlich ist.
Irgendwelche isolierten Einzelstatements da jetzt packen, teilweise von irgendwelchen Hinterbanklern, ist doch wirklich albern.
Wenn du damit ernstgenommen werden willst, solltest du das wenigstens mal in den Kontext setzen und dann eben auch gucken was es z.B. bei der Linkspartei, den Grünen, dem BSW und der SPD / den Jusos so findest. Und das wird sehr viel sein.
Dann kann man sowas ernst nehmen. Ansonsten ist es wirklich nicht mehr als stumpfer Populismus ohne Aussagekraft.
Etwas ändern wollen ist ja gerade das Gegenteil von Fatalismus! ich finde mich ja gerade nicht damit ab, dass die Zustände hier gottgeben sind und man damit eben klarkommen muss. Ich bin mir sicher man kann hier etwas verbessern, wenn man denn wirklich will. Aber die Parteien, die uns in den letzten Jahren regiert haben, wollen eben nicht. Sie sind nicht bereit, Widerstände zu überwinden, weil sie zu bequem sind (und auch viel zu wenig Druck kriegen).
Ganz davon abgesehen würde ich von einer demokratischen Errungenschaft ja gerade gebrauch machen: Nämlich zu wählen, wen ich will, nicht wen du willst.
Ich glaube irgendwelche aus der Luft gegriffenen, haltlosen NS-Schwurbeleien beeindrucken niemanden mehr.
Damit mache ich das Thema AfD jenseits des Bahnhofsviertels für mich zu.
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Weil der Druck aus der Öffentlichkeit wohl zu gering ist...
Klar sind die Kommentarspalten voll, beschwert man sich in der Bahn beim Gegenüber über den Junkie der einen blutverschmiert nach Geld angebettelt hat (selbst erlebt) aber scheinbar ist der Leidensdruck in der Bevölkerung nicht hoch genug, zumindest hab ich noch keine ernsthafte Demo der breiten Stadtgesellschaft in Frankfurt mitbekommen.
Lol.
Eine große Demo entsteht nicht einfach so. Dafür musst du massiv mobilisieren, das geht nur mit entsprechendem organisatorischen Unterbau. Das kann in Westdeutschland nur ein ganz bestimmtes Milieu, und das ist Teil des Problems und wird garantiert nicht zur Lösung beitragen.
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Dir sind offensichtlich Rechtsradikale mittlerer Weile lieber als Totalversager
Könnten sie es schlechter machen, als die etablierten Parteien es in den letzten zwanzig Jahren gemacht haben?
Aus meiner Sicht unmöglich, es kann nur bergauf gehen.
Ansonsten sind dass alles irgendwelche Horrormärchen, die wir auch gehört haben bevor Meloni oder Wilders in Amt und Würden gekommen sind, und die sich in keinster Weise bewahrheitet haben.
Kann weg ...
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all das kann man als Bürger auch von den demokratischen Parteien einfordern.
Sie hatten jahrelang Zeit, sie haben nichts gemacht.
Sie hatten tausende Chancen, sie haben keine genutzt.
Weil sie nicht wollen.
Es kann so nicht weitergehen.
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Ich frage mich ja, wie dieses "irgendwie regeln" aussehen soll, hast du da eine Vorstellung Rud ?
Dazu habe ich tausend Beiträge hier geschrieben ...
Das wichtigste ist, dass wir Politik und Polizei die Ausreden nehmen:
Was kann man sofort operativ machen?
Mir sind Schwurbler, Wutbürger und offensichtlich Rechtsradikale mittlerweile lieber, als die anderen Totalversager, denen es nie um Lösungen, sondern immer nur um Ausreden, Alibis, Marketing und natürlich noch mehr Millionen für alle möglichen Träger und NGOs geht, die dann wiederum nette, lobende Interviews geben.
Glaubst du ernsthaft noch, dass Josef, Voitl oder Rhein hier irgendwas zum positiven bewegen?
Ich lebe und arbeite im nördlichen Viertel, ich will, dass sich endlich etwas zum positiven verändert oder wenigsten der immer weitere Verfall gestoppt wird. Wer es macht ist mir am Ende egal.
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Ich bin neulich mit dem ICE in Frankfurt angekommen und dachte, ich laufe mal zu Fuß zu meinem Büro im OpernTurm.
Ja, was soll ich sagen? Es MUSS "politisch gewollt" sein, dass man denkt, man läuft durch einen Dritte-Welt-Slum. Anders kann ich mir das Gelump nicht erklären. Warum es in einer wichtigen Bankenmetropole so aussehen muss?
Die Situation ist in den letzten Monaten tatsächlich noch einmal deutlich schlimmer geworden und völlig außer Kontrolle geraten.
Man kann mittlerweile tatsächlich nur noch von Vollverslumung reden, es ist eine absolute Katastrophe. Mittlerweile haben sich hier Tausende Leute angesiedelt, die weder aus Deutschland kommen, noch die Sprache sprechen und nichts anderes tun als im Viertel 24/7 Drogen zu konsumieren und auf allen möglichen Wegen entsprechende Gelder aufzutreiben.
Die Stadt scheint das nördliche Viertel nun auch vollends aufgebeben zu haben, niemand will sich mehr zu den Zuständen äußern, abgesehen von den Wochenendbesäufnissen gehen auch kaum noch Normalmenschen dort hin. Einer der wenigen Geschäftsleute, der tatsächlich versucht hat, seriöse Geschäftsmodelle im Viertel zu etablieren, Rusbeh Toussi vom Karlsplatz, hat auch aufgeben und will all seine Läden in der Ecke schließen.
Mike Josef, Elke Voitl und Boris Rhein haben uns im wahrsten Sinne des Wortes einen Scherbenhaufen hinterlassen.
Viel versprochen und nichts gehalten. Von den großen Worten ist nichts übrig.
Die letzte verbliebene Hoffnung die ich habe, sind die internationalen Youtuber, die regelmäßig Millionen von Klicks mit ihren (reisserischen) Vlogs über das Viertel erzeugen, irgendwann so einen Druck entfachen, dass dann doch mal ein paar Politiker auf die Idee kommen, dass es so nicht bleiben kann und ernsthafte Konzepte für das Viertel entwickeln.
Oder es muss am Ende eben doch die AfD irgendwie regeln.
Alle bisher Verantwortlichen haben komplett versagt.
Falls das noch nicht bekannt war (sonst gerne löschen), auf der Elbestrasse (Ecke Münchener), gibt es aktuell Probebohrungen für den Fernbahntunnel.
(Bilder habe ich auch, muss aber erst wieder ein neues Portal zum Upload suchen).
Das junge Medienportal Pioneer wird in Frankfurt ein Schiff platzieren, das sowohl für Übertragungen aus dem Finanzressort als auch als Veranstaltungsfläche genutzt werden wird:
„The Pioneer“: Neues Schiff für mehr Erfolg an der Börse | Politik | BILD.de
Bin heute mal durch den neu-eröffneten Nordflügel gelaufen.
Die Geschäfte tun dem natürlich sehr gut, viel Normalbevölkerung. Dadurch habe ich auch keinen Drogenhandel- oder Konsum oder Verschmutzungen dort festgestellt. Ich hoffe das bleibt so, bin aber sehr skeptisch.
Eine Klimatisierung scheint dort aber nicht eingebaut worden sein, außer natürlich in den Geschäften selbst. Kann dazu jemand etwas sagen? Das kann ja heiter werden in den nächsten Jahrzehnten.