Beiträge von main1a

    Konversion Großauheim-Kaserne | Bebauungsplan f. RZ-Campus auf d. Zielgeraden


    Die FAZ berichtet das der Hanauer Magistrat am vergangen Montag den Bebauungsplan für die Großauheim-Kaserne beschlossen hat. Am 17. Mai muss noch die Stadtverordnetenversammlung zustimmen und damit ist die Grundlage für ein Rechenzentrum mit einer Leistung von bis zu 180 MW pro Jahr geschaffen.


    Vergleich 1: Diese Leistung entspricht exakt der des geplanten RZ von Interxion auf dem Neckermann-Areal an der Hanauer Landstraße.

    Vergleich 2: Das entspricht 1/3 der Leistung im Grundlastbetrieb von Block 5 im benachbarten Kraftwerk Staudinger.

    Vergleich 3: Das entspricht der 1/2 des jährlichen Verbrauches der Stadt Hanau und einschließlich der dort ansässigen Großindustrie.


    Die Stadt Hanau hat in einem städtebaulichen Vertrag mit dem Investor und Projektträger P3 Hanau S.a.r.l vereinbart das zu Betriebsbeginn des RZ 80 % und 5 Jahre später 100 % des Stromes aus erneuerbaren Quellen stammen soll. Generell wurde auch für den späteren Betrieb Energieeffizienz und bei der Anlagenkühlung Standards nach dem Umweltzertifikat "Blauer Engel für Colocation-Rechenzentren" vereinbart.
    Auf dem Kasernenareal wollen die Stadtwerke Hanau mit ihrer Muttergesellschaft Mainova 4 Blockheizkraftwerke zur Fernwärmeerzeugung errichten. Diese möchte man an das in der Nähe befindliche Ferngasnetz anschließen. Auch der Bau eines Umspannwerkes ist geplant. Um das Ganze rund zu machen ist zu guter letzt eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit einer jährlichen Leistung von max. 7 MW geplant.


    Alles in allem ein Vorhaben was des Kämmerers Herzen höher schlagen läßt da dies lokale und nachhaltige Steuereinnahmen verspricht.


    So könnte das mit RZ-Gebäuden bebaute Kasernenareal aussehen (zweckmäßig aber ohne ästhetischen Anspruch):

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    Visualisierung: Stadt Hanau

    Der Magistrat teilt am 22.02.2021 dazu in einer Stellungnahme dieses mit: "Die derzeit laufende Untersuchung durch zwei Gemeinschaften von Architektur- und Planungsbüros soll bis Ende April 2021 eine breite Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans liefern."


    Möglicherweise haben die Büros dies pünktlich erledigt und ihre Arbeit dem Planungsdezernat zugestellt. Aufgrund der Kommunalwahl gibt es eine neue Koalition und die Grünen möchten noch in laufenden Monat einen Koalitionsvertrag vereinbaren. Danach werden die bisherigen Dezernenten ab- und die neuen gewählt. Gesetzt den Fall Mike Josef darf bleiben muss er sich innerhalb der neuen Koalition abstimmen was geht und was nicht (bzgl. der breiten Grundlage für Diskussion und Entscheidung). Und sollte es einen neuen Dezenten für die Planung geben muss diese Person sich einarbeiten und will sicherlich ihre Akzente setzen und spätestens jetzt wären Änderungen notwendig.


    Wenn‘s wirklich gut läuft hören wir was gegen Ende Q3 2021 davon; aber nagel mich darauf fest. 😉


    Edit: Wie die FNP heute Abend berichtet ist der Termin am 20.05.2021 an dem der Koalitionsvertrag unterzeichnet werden sollte hinfällig und verschiebt sich folglich nach hinten. Zu wann wird nicht berichtet jedoch benötigen die Verhandlungen mehr Zeit als veranschlagt.

    Sehr schöne Aufnahme! 👍


    Sofern die Doppelhochhausanlage - vormals MT - gebaut würde, müsste sich zumindest davon der Büroturm noch zw. GT und T185 ins Bild schieben?


    Auf dem Platz zw. Festhalle und Messeturm war doch mal ein kleines HH im Gespräch. Ist das noch vakant? Falls ja würde sich das ggf. unterhalb vom Messeturm ins Bild schieben?

    Das nicht mehr Teil sein der Koalition tönt stärker als es ist. Das er nicht Teil der Koalitionsverhandlung auf Seiten der SPD ist nicht schlecht aber letztlich Marketing denn aus meiner Sicht nimmt er über seine Kombattanten in der SPD indirekt Teil. Das sollten auch die Grünen wissen.

    Denn der OB setzt die Tagesordnung der STVV fest und bestimmt dadurch was diskutiert und beschlossen wird. Insofern haben die Grünen anscheinend aus der Schwarz-Grünen-Koalitionszeit gelernt und wollen im Koalitionsvertrag die Abwahl des OB verbindlich vereinbaren. Auslöser eines solchen Abwahlantrages, dem auch SPD-Stadtverordneten zustimmen müssen, wäre die Anklageerhebung wegen Vorteilnahme gegen Peter F. aus F. Wie das unter den o.g. Sachverhalt im Detail möglich ist erschließt sich mir momentan nicht. Sollte die SPD akzeptieren das ihr deutliches schlechteres Wahlergebnis wesentlich auf den 'Bremsklotz' AWO-Komplex zurückzuführen ist, dann akzeptieren sie hoffentlich auch diese Klausel im Vertrag und die FDP leistet dabei hoffentlich valide Überzeugungsarbeit in den Verhandlungen ab nächster Woche.

    Unter dem Titel Planungsleistungen im Projekt Bahnsteigertüchtigung „Regional-SBahn“, Lose 1-3 hat die DB Netz eine Ausschreibung zw. dem 28.02. und 29.04.2021 am laufen. Bei zügiger Vergabe könnten die Arbeiten planmäßig zw. dem 16.07.2021 und 31.07.2022 ausgeführt werden. Ursache für die Arbeiten ist die zukünftige Inbetriebnahme der 2. Stammstrecke, konkreter die 3 geplanten Regional-S-Bahn-Linien über den heutigen S-Bahn-Bereich hinaus bis nach Landshut (S21X), Augsburg-Oberhausen (S23X) und Buchloe (S24X).


    Auf dem Streckenabschnitt Freising - Landshut (S21X) sind diese Stationen betroffen: Freising (2 Varianten: Mittel- vs. Außenbahnsteig), Marzling, Langenbach (2 Varianten: 1 Zugang Ost + 2 Aufzugsanlagen vs. 2 Zugänge Ost & West + 3 Aufzugsanlagen), Bruckberg (2 BA), Gündlkofen (2 BA), Landshut.

    Auf dem Streckenabschnitt Mammendorf - Augsburg-Oberhausen (S23X) sind diese Stationen betroffen: Mammendorf (3 Varianten: Gleisabsenkung vs. Neubau Mittelbahnsteig vs. Aufhöhung Mittelbahnsteig), Haspelmoor (2 Varianten: Neubau vs. Aufhöhung Mittelbahnsteig), Althegnenberg (2 Varianten: Neubau vs. Aufhöhung Mittelbahnsteig), Augsburg-Oberhausen (3 Varianten: Aufzugsanlage + Treppenanlage vs. 3 Aufzugsanlagen + Anschluss an Personenunterführung (PU) vs. Neubau PU mit Treppenanlage + Aufzugsanlagen zu alle Bahnsteigen).

    Auf dem Streckenabschnitt Geltendorf - Buchloe (S24X) sind nur 2 Stationen betroffen: Geltendorf (Aufhöhung Hausbahnsteig), Buchloe (Aufhöhung Hausbahnsteig).


    In erster Linie geht es um die Vereinheitlichung der Bahnsteighöhen, bei Bedarf eine Bahnsteigverlängerung/-kürzung oder Verlängerung von Bahnsteigdächern und das Ganze muss die Kriterien des barrierefreien Ausbaues erfüllen; hier die kurze zusammenfassende Beschreibung Q:

    Die Regional-S-Bahnen sollen mit Fahrzeugen mit einer Einstiegshöhe von 96 cm fahren. Um den Halt der Regional-S-Bahnen an allen Stationen zu ermöglichen, ist an mehreren Stationen eine Anpassung der Bahnsteige erforderlich. An den betroffenen Bahnsteigen wird die festgelegte Zielbahnsteighöhe (76 cm bzw. 96 cm) sowie die festgelegte Zielbahnsteiglänge hergestellt. Alle Bahnsteige, die ausschließlich von Regional-S-Bahnen bedient werden, sollen auf 96 cm ausgebaut werden, um einen stufenfreien Einstieg in diese Züge zu gewährleisten. Alle Bahnsteige, die im Mischverkehr (Regional- und S-Bahn-Verkehr) bedient werden, erhalten eine Bahnsteighöhe von 76 cm. Die betroffenen Stationen werden barrierefrei gemäß Ausstattungskatalog und Regelwerk der DB Station & Service AG gestaltet.

    Ohne ins Detail gehen zu wollen Die Linke hat den Fragebogen der Grünen für die Sondierungsgespräche veröffentlicht um festzustellen welche Schnittmengen sie mit möglichen zukünftigen Koalitionspartern haben könnten. Bemerkenswert wie Die Linke sich bei der neuen Basis der Grünen ins Spiel bringt nach dem Motto: Wenn eure Wünsche nach 5 Jahren nicht erreicht wurden, mit uns als Partner wäre das nicht passiert und damit die Grüne Führung unter Druck zu setzen versucht.


    Obwohl das Klima-, Verkehr-, aber auch das Finanzthema interessant sind lass ich diese und andere mal außer acht da wir ja im DAF sind. Daher nur die aus meiner Sicht DAF-relevanten Punkte aus dem Fragebogen die erahnen lassen wohin die Reise gehen könnte.


    Pkt. 3.2: Die Günthersburghöfe werden neu geplant da nur versiegelte Fläche bebaut werden soll. Spannend wird es wie die Koalition mit Eigentümern umgehen will die unbebaute Grundstück erworben haben mit ebenjener Erwartung. Ist deshalb die FDP dabei?


    Pkt. 3.3 & 3.4: Deutliche Erhöhung der Quote der geförderten Wohnungen im Baulandbeschluss. Die ABG wartet noch auf einen Millionenbetrag von der Stadt für fertiggestellte und derzeit unvermietete Wohnungen des zweiten Förderweges. Diese dringend benötigten Whg. können nicht bezogen werden und der ABG fehlt deshalb Geld um neue Whg. zu bauen weil die Richtlinien sich nicht effektiv umsetzen lassen (Quelle 1 und Quelle 2 mit Bezahlschranke). Bei nicht-kommunalen Bauherrn und Vermieter befördert das sicher nicht deren Bereitschaft auch solche Whg. zu errichten.


    Pkt. 3.5: Die 'Josefstadt’ soll dem Klimawandel angepasst und autofrei geplant werden. Erstaunlich das das Thema wo neue (bezahlbare) Whg. innerhalb Frankfurts, möglicherweise durch Nachverdichtung oder Konversion, entstehen sollen, ein untergeordnetes zu sein scheint und deshalb in den nächsten 5 Jahren keiner politischen Beachtung bedarf. Lediglich die laufenden Vorhaben Günthersburghöfen und der 'Josefstadt' streifen dieses Thema am Rande.


    Pkt. 6.6: Die Städtischen Bühnen bleiben am Willy-Brandt-Platz und die realisierte Lösung soll ökologisch nachhaltig sein. Wie eine zügige ökologische Sanierung im Bestand mit den aktuellen Präferenzen im Dezernat und mit den Verantwortlichen bei den Bühnen in Einklang zu bringen ist werden wir hier verfolgen können.


    Die FDP hält am kommenden Montagabend eine digitale außerordentliche Kreismitgliederversammlung ab. Dabei sollen die Mitglieder dem Leitantrag mit seinen sechs Punkten zustimmen welcher den Rahmen bei den Koalitionsverhandlungen setzt (Quelle).

    Am 13.04.2021 haben DB Netz und ÖBB Infra in einer Pressemitteilung darüber informiert welche Variante sie beim Brenner-Nordzulauf, eines der wichtigsten europäischen Schienenprojekte, für umsetzungswürdig hält. Dazu Auszüge aus der Mitteilung;



    Projektseite | Übersichtskarte | Video | Planungsunterlagen

    ^^^ Da bin ich mal gespannt welche Dezernate die Partei mit dem größten Stimmenrückgang weiterhin noch besetzt. Ich könnte mir vorstellen das die posthumen Wahlsieger in spe die goldene Himbeere - aka Kulturdezernat - mit Freude abgeben. Und die Dezernate Planung und Verkehr können in der kommenden Regierungsperiode weiterhin öffentlichkeitswirksam in gewohnter Qualität bearbeitet werden.

    Möchte die FDP in Zukunft ihren selbsterteilten Aufklärungsauftrag hinsichtlich AWO trotzdem fortsetzen, wenn sie nun die Oppositionsbank verlassen darf?

    Und endlich - zumindest prozentual gesehen - wieder eine starke Oppositionspartei im Stadtparlament. Wie konnte es dazu kommen?

    Machbarkeitsstudie für ÖPNV- Ergänzung durch TSB


    @Mod.: Sollte der Beitrag hier nicht richtig sein bitte in den passenden Folder ver(ab)schieben.


    Dem Kreistag des Landkreis München wurde gestern das Ergebnis einer Vorstudie vorgestellt. Gegenstand der Studie war der Bau und Betrieb des Transportsystems Bögl (TSB) als ergänzendes Mittel im ÖPNV. Besonders geeignet sind demnach diese drei Trassen:

    - Von Dachau zum Ende der U2/U3 in Moosach/Feldmoching (Kosten: 189 - 379 Mio. EUR je nach Variante);

    - Von Unterschleißheim zum Ende der U6 in Garching-Hochbrück (Kosten: 222 Mio EUR);

    - Eine Nordosttangente zw. Haar und Unterschleißheim (Kosten: 889 Mio. EUR).

    Eine genauere Untersuchung dieser Strecken soll jetzt folgen. Q (Das im Artikel gezeigte Bild einer TSB-Station befindet sich in Berlin - bitte nicht erschrecken. 😉)


    Gibt es eine Art Ratsinformationssystem vom Landkreis München wo man online die Originalquelle einsehen kann? Leider kenne ich die Seite nicht, sonst hätte ich mal selbst recherchiert. 🥺

    Die digitale FAZ von heute berichtet das die Autobahn GmbH - wollte schon Hessen mobil schreiben 🥴 - sich auf ein Abbruchverfahren für die südliche Brücke (das ist die Brücke ohne das Stahlfachwerk um die Pfeiler auf Beggis Bilder) geeinigt haben. Die Verhandlungsfronten zw. Hessen mobil und dem Abbruchunternehmen waren zeitweise verhärtet, sodass der Übergang der Projektverantwortlichkeit auf die Autobahn GmbH positiv dazu beitrug diese zu entspannen; der Klassiker in Verhandlungen. Weiters wurden drei Abbruchvarianten gutachtlich ausgearbeitet und die Parteien konnte sich auf eine Variante einigen, nämlich: es wird ein Abbruchtisch unter dem abzubrechenden Teilstück errichtet (entgegen der ursprünglichen Forderung der Abbruchunternehmen). Und die Brücke wird in Abschnitten beginnend im Westen abgebrochen wobei der Tisch dann mitwandert. Beginn des Abbrucharbeiten wäre dann in Herbst und sie sollen planmäßig im Juni 2022 enden. Als Fertigstellungstermin wird dann Frühjahr 2024 angepeilt. Danach kann auf der neuen vierspurigen Brücke der Verkehr rollen und der Abbruch der nördlichen Brücke würde beginnen. Die Mehrung einiger "marginalen Positionen" im Vertrag bezeichnet die Autobahn GmbH als "nicht weltbewegend". Sollte bei der ertüchtigten nördlichen Brücke der Abbruch komplikationsfrei ablaufen dann könnte im Sommer 2026 auch über diesen Neubau der Verkehr erstmals rollen. Bedingt durch die unsachgemäße Ertüchtigung sind die Aufwände für diese Abbrucharbeiten nun "außerhalb des Vertrags" was weitere Mehrungen bedeutet. Ob auch diese nicht weltbewegend sein werden wird sich weisen.

    ^ Wenn ich ein RZ als Hochhaus konzipiere dann unterliege ich dabei nicht den Vorgaben wie bei einem HH für Büronutzung, will sagen pro Etage kann ich mehr Quadratmeter planen da kein natürliches Tageslicht zur Beleuchtung des Arbeitsplatzes notwendig ist und dann in der Konsequenz Teile der Fassadenflächen für PV-Module nutzbar sind. Auch stünde mehr Dachflächen für die Wärmetauscher-Einheiten zur Verfügung (inkl. mehrere Ebenen im Stahlfachwerk). Zusätzlich könnte man noch mit einer Verschattungsanlage die Effizienz des Wärmeaustausches verbessern (bspw. in Form von beweglichen PV-Modulen).


    Wenn man sich von der dezentralen Lösung weg orientiert dann könnten die RZ-Hochhäuser auch an ein Fernkältenetz angeschlossen werden. Dafür könnte man nachhaltig Kälte als 'Abfallprodukt' effizient bei der Müllverbrennung in der Nordweststadt produzieren. Setzt aber voraus das die Mainova ein Fernkältenetz aufbaut oder das vorhandene ausbaut. Dann brauchen die Fachplaner vom RZ-Betreiber auch nicht mehr mit dem Kopf wackeln. 😉


    Generell sehe ich - wieder - die lokale Politik gefordert das sie die Rahmenbedingungen setzt damit die Frankfurter Infrastruktur im Bereich Wärme, Kälte, Strom und Brauchwasser ausgebaut wird. Nur zu sagen was man nicht will, gestaltet leider nicht die Zukunft.

    ^ Um evtl. Missverständnissen vorzubeugen: In Sossenheim ist keine RZ komplett unter die Erde verlagert.

    Lediglich das RZ, welches zurzeit Betreiber Colt baut, hat 2 Unter- und 4 Obergeschosse. Auf dem Dach werden notwendige Technikkomponenten (u.a. zur Klimatisierung) installiert. Somit nutzt Colt die bebaute Fläche seines Grundstückes mit einem Gebäude aus welches 6 Ebenen (Dachebene nicht mitgezählt) hat.

    Die anderen Betreiber errichten in Sossenheim nur Gebäude die 3, 4 oder 5 Obergeschosse/Ebenen (Dachebene jeweils nicht mitgezählt) haben. Lediglich das von BT begonnene Gebäude - jetzt CyrusOne, Frankfurt One - hat auch 1 Untergeschoss.

    Samson ist ja Kunde bei InterXion. Von daher kann ich mir mit wenig Phantasie ausmalen das es da Potential für Überkreuzgeschäfte gibt.


    Wenn neue RZ entstehen muss auch die Infrastruktur für die Energieversorgung mitwachsen. Und ich denke es ist für die NRM leichter und schneller die Infrastruktur in existenten Clustern auszubauen.

    Erinnert sei das die Mainova über ein Tochterunternehmen schon im RZ-Geschäft mitmischt und dieses in F weiter ausbauen möchte.


    Und in Sossenheim - als exemplarisches Beispiel für andere 'Randlagen' in den vorhandenen RZ Clustern - an der Grenze zu Eschborn ließen sich ein paar RZ a la CyrusOne, FRA4 errichten denn zw. Autobahn und Stromtrasse wird sich kein anderes Gewerbe platzieren lassen (wollen) und es bedarf seitens der Verkehrsinfrastruktur keine nennenswerte Investition. In den existenten Clustern gibt es sicherlich noch mehr Bereiche die nicht die Toplagen sind - ich denke z.B. an Eisenbahn/S-Bahn-Trassen in Rödelheim, Gallus - die aber sich für die Errichtung von RZ unter diesem Gesichtspunkt gut eignen.


    Die Stadt sollte m.E. die RZ-Betreiber bei der Installation von Erneuerbaren Energiequelle, Kraftwärmekopplung und Fassadenbegrünung auf deren Liegenschaften unterstützen damit die Branche klimaneutraler wird. Auch könnte die Stadt die Flächenausnutzung in Form von mehr Unter- und Obergeschossen - wie beim Colt RZ in Sossenheim: 2 UGs - fördern damit der Flächenverbrauch minimiert wird.

    Weiters sind in max. 10 Jahren auch die ersten Quantencomputer in einem RZ installiert. Abschließend seinen noch KI und G6 als Innovationstreiber genannt. Wo gerechnet wird findet auch Anwendung statt.

    Kurzum die Stadt sollte die Branch in
    Frankfurt dringend unterstützen denn nur ein paar verbuddelte Glasfaserleitungen qualifizieren Frankfurt auf Dauer noch lange nicht zum Europäischen RZ (IT) Hub.


    Edit: Mein Betrag bezieht sich u.a. auf diesen FAZ Artikel.

    Nach zwei Monaten noch ein kleiner Update vom angrenzenden Gewerbegebiet. Zuerst von der Deutschlandzentrale von Hagleitner wo am Bürotrakt schon die Fassade montiert wird (man beachte die Kunststoffrohre im Vordergrund seit dem letzten Update😁):

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    Der Bau des Rechenzentrums in der Wilhelm-Fay-Str. 15 schreitet zügig voran da hier keine Untergeschosse gebaut werden. Betreiber des RZ wird InterXion sein und daher FRA29 genannt. Die selben Architekten wirken hier wie beim RZ gegenüber und es wird - wenig verwunderlich - ähnlich ausschauen.

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    Visualisierung: Kleinundarchitekten, Frankfurt

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    Beim RZ Frankfurt IV von CyrusOne geht’s zur Sache denn zwischenzeitlich wurde eine Baustraße zur Wilhelm-Fay-Str. angelegt, das Baufeld gerodet und eingezäunt.

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    Bilder: main1a

    ^ Eine Außengastronomie scheint es aus aktuellen Gründen beim The Twist nicht mehr zu geben.


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    Kleiner Update infolge meines österlichen Spaziergangs in Eschborn-Süd. Die Düsseldorfer Straße ist mittlerweile fertig asphaltiert und Restarbeiten stehen noch an. Die neue Brücke macht gute Fortschritte, sodass im Q3 die Inbetriebnahme der Ausfahrt möglich wäre. Aktuell wird der 1. BA der Rahmannstraße, welche an die D-dorfer Str. anschließt, grundhaft saniert.
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    Die 1. BA in der Frankfurter Str. 100-110 befindet sich auf der Zielgeraden. Die 'nestliche Bebauung' in den Platanen ist durch Krähen jahreszeitlich bedingt rege in Benutzung.

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    Bilder: main1a

    Wünsche den Mitlesenden im DAF frohe Ostern.

    Irgendwie habe ich vergessen diese Bilder aus dem Februar zeitnah einzustellen und sind mir bei der aktuellen Suche in die Finger gefallen. Ich stelle sie teilweise als Thumb ein.


    Schön das die beiden Gründerzeitler in der Straße Am Alten See sanierbar sind und der Neubau (Lückenschluss) sich in der Straßenfront gut in den Bestand einfügt. Zum Neubau in der Niddagaustraße (li. im Bild), dem ein ehr unspektakulärer Bestandsbau weichen musste, läßt sich noch nichts sagen. Hoffe mal das bei Gründerzeitler nicht in Styropor eingepackt wird.

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    Bild: https://abload.de/img/b6cd17bc-4bcf-40f8-a08j0v.jpeg Bild: https://abload.de/img/e5e07bbf-f737-4b0d-92xkqp.jpeg Bild: https://abload.de/img/d82e42cf-4fec-456d-93qkg2.jpeg


    Und das ganze Ensemble von hinten:

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    Beim Campus von e-shelter wurde ein Baufeld freigemacht womit sich der baldige Bau eines weiteren DC ankündigt. Dieses verdeckt dann die Sicht auf das skurril anmutende 'Fachwerk-Bürohaus' im benachbarten Bürocampus. Ist aber von der Eschborner Ldstr. aus nicht sichtbar.

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    Bilder: main1a

    Areal Hochbunker Glauburgplatz | Abriss


    Wie im Januar berichtet lag die Abrissgenehmigung vor aber die Bauherrin hatte selbigen noch nicht angezeigt. Dieses ist wohl mittlerweile geschehen denn die Trümmer der Grundstücksmauern und des Treppenvorbaues am Glauburgplatz umgeben das Abrissgebäude. Fast alle Fenster sind mittlerweile ausgebaut. Anzunehmen ist das der Rückbau der Gebäudetechnik im Inneren auch fortschreitet, sodass wenn alles planmäßig verläuft wohl um den September rum der Abriss dieses Klotzes beendet sein könnte.

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    Bild: main1a

    Ich pack‘s mal hier rein und wenn unpassend, dann meine Bitte an die Moderation entsprechend verschieben.


    In einer Pressemitteilung vom 29.03.2021 informiert die DBAG das sie das Raumordnungsverfahren für die Kurve Kassel mit der Variante 4B starten möchte. Relevant ist dieses Prj. für Frankfurt RheinMain plus welches die Leistungsfähigkeit des Bahnsystems in Rhein-Main-Gebiet verbessern soll und jüngstes und prominentestes Prj. dafür ist der geplante Fernbahntunnel.


    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber momentan habe ich den Eindruck das FRM+ die dringend notwendigen Fortschritte macht.

    Ende Februar gab‘s eine Veranstaltung der IHK bei der sich Spitzenkandidaten der 'etablierten' Parteien und die Parteiinhalte für die Kommunalwahl bräsig präsentierten. Darüber hatte die FAZ berichtet. Erwähnen möchte ich nur folgende 'Randnotiz', welche die Teilnehmer*innen nicht berührt hatte (und fand medial, so meine Wahrnehmung, auch keine Resonanz).

    Lt. IHK-Präsident Ulrich Casper hat es seit dem Sommer ’20 drei (!) Unternehmensanfragen nach Ansiedlungsfläche in Frankfurt gegeben bei dem einmal 2.500 und das andere mal "mehrere tausend" Arbeitsplätze hätten geschaffen werden sollen bzw. zwei Unternehmen je 2 Mrd. EUR hätten investieren wollen.

    Wir ahnen es: das war jeweils ein Satz mit X denn adäquate Gewerbefläche konnte nicht angeboten werden weil diese immer noch im Status der Aktivierung ist. Und wer jetzt glaubte das dieser Umstand bei den Spitzenkandidat*innen in irgendeiner Weise Gefühlswallungen hervorgerufen hätte der hat sich getäuscht.

    Nur zur Veranschaulichung jede dieser vergeblichen Anfragen entsprach in etwa dem Volumen um was es hier bei der Samson AG geht. In Toto verliert (verlor) Frankfurt innerhalb von 9 Monaten vier (drei) potente Gewerbesteuerzahler vom Kaliber einer Samson AG!

    Wenn in Frankfurt die politischen Verantwortlichen so weiter machen dann ist demnächst keine Substanz mehr vorhanden die man noch verteilen kann. Zu hoffen ist das die Verantwortlichen jetzt endlich diesen Weckruf vernommen haben und umgehend und ernsthaft eine strategisch nachhaltige Stadtpolitik (für alle Bereiche) entwickeln.


    Edit: Noch ein Link zum Kommentar in der FAZ.

    Passend zu unserer muteren Diskussion hier schreibt die heutige digitale FAZ, dass das Stadtplanungsamt und die Bauaufsicht in den nächsten Wochen eine überarbeitete Leitlinie veröffentlichten wollen. Die 27-seitige Leitlinie für Architekturwettbewerbe basiert auf den Richtlinien vom Bundesbauministerium und der Bundesarchitektenkammer. Teilnehmende Büros sollen bis zum Schluss anonym bleiben und die Preisrichter dürfen bis max. 12 Monate vor dem Wettbewerb keine Aufträge vom Auslober ausgeführt haben. Ob damit das Ziel von mehr Entwurfsqualität erreicht wird, wird sich zeigen denn höhere Baukosten sind kein Garant für bessere Ästhetik und umgekehrt.