Beiträge von main1a

    Tolle Aufnahmen!


    Besonders die 2. und 3. Aufnahme, die auch das 22-geschossige Hochtief-Hochhaus zeigen. Der erste Entwurf von Egon Eiermann stammte aus 1968 und Anfang der 70-er Jahre wurde der 8-geschossige Bau aufgestockt. Unerwartete Setzungen des Untergrundes - welche Ironie bei einem Baukonzern als Nutzer - machte den Abriss, beginnend in 2004, notwendig damit dort später das Westend Duo gebaut werden konnte. Neben den Olivetti-Türmen in Niederrad und der Neckermann-Zentrale in Fechenheim die dritte (denkmalgeschützte) Architekturikone von Egon Eiermann in Frankfurt.


    Kann dann weg.

    Nochmal die "Matchbox" von oben solange man drauf schauen kann. Ende Februar müsste der Rohbau schon die Höhe des Standpunktes beim fotografieren erreicht haben.

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    Und noch ein Bild vom Vorsprung, der wahrscheinlich großflächige Räume (i.e. Meeting oder Gebäudetechnik) beinhalten könnte, der sich bei der obigen Perspektive hinter noch laublosen Platanen versteckt. Auch auf den von Schmittchen Anfang Dezember gezeigten Visualisierungen geht dieses dank der Spiegelverglasung unter.

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    Bilder: main1a

    Nicht uneins sind sich der Hofheimer Magistrat und die Krieger Grundstücksgesellschaft (KGG) hinsichtlich dass sie das neue Gewerbegebiet "Gewerbepark In der Lach" mit 100.000 qm Fläche und 100.000 qm Ausgleichsfläche in Diedenbergen entwickeln wollen. Die KGG hatte vor 15 Jahren Grundstücksflächen dort gekauft um ein wesentlich größeres Möbelhaus als jetzt geplant zu bauen. Verschiedene Betroffene hatten diese Idee damals abgelehnt.


    Nun also der zweite Anlauf für ein Möbelhaus (Höffner-Möbelfachmarkt) welches auf 32.600 qm Gewerbefläche entstehen soll. Auf den verbleibenden 67.400 qm sollen sich die Firmen Polar Mohr, Klarsichtpackung, Beauty Hills Cosmetic und Mercedes-Flebbe ansiedeln. Weitere Unternehmen aus den Branchen Technik, eCommerce Automotive, Chemie und Pharma sowie Logistik sollen hinzu kommen. Die noch nicht nominierten Firmen möchten aktuell nicht genannt werden, da sie sich in Mietverhältnissen befinden.


    Neben der Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung am 15. Februar muss auch der Regionalverband FrankfurtRheinMain dem gestellten Antrag auf Zielabweichung von den Zielen des Regionalen Flächennutzungsplans 2010 (RegFNP) zur Realisierung des geplanten "Gewerbeparks In der Lach" zustimmen. Bis alle Formalien bis zum Baubeginn durchlaufen sind ist sollen noch 2 bis 3 Jahre vergehen. (PM vom 26.01.2023).


    Das Gewerbegebiet soll mit einer Umgehungsstraße zw. Diedenberger Straße und Casteller Straße erschlossen bzw. an die A 66 angeschlossen werden. Die hellgrau markierten Flächen sind die geplanten Ausgleichsflächen:

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    Visualisierung: Stadt Hofheim


    Bleibt zu hoffen das alle Beteiligten sich auch einig sind die Gebäude- und Parkplatzflächen konsequent großflächig für die Erzeugung von Erneuerbaren Energie zu nutzen.

    In der Gaststätte war ein schützenswertes Wandmosaik, unsigniert und undatiert und daher nicht 100 % sicher der Künstlerin Lina von Schauroth, geb. Holzmann, jüngste Tochter von Philipp Holzmann zuzuordnen. Das 3 mal 5 Meter große Mosaik - die Pferde sind Glasmosaike - musste zw. August und Oktober vergangenen Jahres geborgen werden da das Mosaik seit 2021 denkmalgeschützt ist. Bei der Bergung wurde es vom Restautor aus der Wand gesägt und die 5 Teile sind in Limburg gelagert um es zu Konservieren und zu Reinigen. Dieses soll öffentlich sichtbar entweder in die Rezeption oder Lobby des Hotel-Neubaues umgesetzt werden.


    Der Abriss des verbliebenen Gebäuderestes ist fix.

    Ich vermute das die Substanz des Gebäudes mittlerweile so desolat ist, dass die von Beggi beschriebene Sanierung leider einem Neubau gleich kommt. 😢

    ^ Danke für die aktuellen Bilder!


    Das ersten Bild zeigt keine Kampfmittelsondierung mittels Bohrung sondern die Forschungsbohrung für Geothermie welche das Hessische Wirtschaftsministerium finanziert. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt, Geologie (HLNUG), welche die Forschung wissenschaftlich betreut, vermutet in ca. 800 m Tiefe etwa 40 Grad warmes Wasser. Die Bohrung soll Erkenntnisse über eine geothermische Anomalie liefern, ob Wärme direkt zur Beheizung der Stadt genutzt werden könnte. Wäre dem so dann könnte diese (zusätzliche) Wärmequelle entweder direkt oder mit geringem Aufwand ggf. fürs neue Rebstockbad, die Römerhöfe aber auch generell in Frankfurt zusätzliche Energie zum Heizen liefern (Q).

    Schmittchen hatte im September '22 von der laufenden Änderung des B-Planes berichtet damit Data Center #1 im Gewerbegebiet Massenheim gebaut werden kann.


    In der RMZ ist ein Interview mit Bürgermeister Sebastian Wysocki. Wenn alles gut läuft könnte man ggf. im Sommer mit dessen Bau beginnen. Wo es ein Data Center mit der Nr. 1 gibt wird’s dann wohl auch min. ein weiteres geben. Jedenfalls sollen noch etwa weitere 3 ha Fläche, diesmal westlich der B 3, für Data Center auswiesen werden. Die Belegung dieser Flächen mit DC ist bis zur Mitte des Jahrzehnts geplant.


    Fazit, Bad Vilbels lokale Unternehmen schneiden sich vom Rechenzentrum-Kuchen im Rhein-Main-Gebiet ein ordentliches Stück ab.

    ^ Mike Josef kann sich anscheinend zunehmend für die Idee das Juridicum zu erhalten erwärmen und darüberhinaus dieses mit einem spitzen dreieckigen und bis zu sechs Geschossen hohen Anbau, gebaut bis zur Straßenkante der Senckenberganlage, zu ergänzen. Die ersten sechs Geschosse im Juridicum und ebenjenen Anbau könnten für die HfMDK und die darüber liegenden Geschosse im Juridicum als Studentenwohnungen genutzt werden. Dies würde dem bestehenden Bebauungsplan nicht widersprechen und könnte im noch durchzuführenden Architekturwettbewerb vorgegeben werden. Mehr noch, die ehemalige Juristische Bibliothek - das Gebäude mit den Pultdächern westlich vom Juridicum bzw. nördlich vor dem Jügelhaus - könnte man ebenfalls erhalten und dort nach einem Umbau im Inneren das Frankfurt Lab unterzubringen.


    Bisher ist mit der hessischen Landesregierung vereinbart das in der Wettbewerbsausschreibung keine Vorgaben hinsichtlich der Bestandsgebäude gemacht werden sollen. Diese erwartet von der Frankfurter Stadtregierung nun, dass sie mit konkreten Vorschlägen ums Eck kommt und "dass die Hochschule nicht unter anderen Überlegungen leiden darf". Das Raumprogramm definiert ca. 30.000 qm Nutzfläche.


    Der Städtebaubeirat spricht sich deshalb für eine zweistufigen Wettbewerb aus. Zuerst ein städtebaulicher um zu sehen was nach B-Plan und Erhaltung von Bestandsgebäuden baubar wäre. Und danach ein architektonischer, also wie die Gebäude die Nutzung 'verpacken' (Q).



    Von dieser Idee bin ich alles andere als begeistert. Dem gesamten Gebäudekomplex: Tiefgarage, Juridicum, ehemalige Juristische Bibliothek, alte Mensa und sehr wahrscheinlich auch das Sozialzentrum sind so desolat das jedes dieser Gebäude einer Kernsanierung bedarf. D.h. Rückbau bis auf die Gebäudestruktur; siehe Beitrag von homer092. Sollten noch asbesthaltige Altlasten vorhanden sein - ist das bekannt? - wird dieses Unterfangen zeitlich länger und komplexer in der Ausführung und somit sehr viel teurer. Nebenbei, der AfE-Turm war beispielsweise Asbest belastet. Ich frage mich ob das am Ende tatsächlich nachhaltig ist?


    Unter Nachhaltigkeit fallen ebenfalls die nachfolgenden Aspekte. Erhalten die zukünftigen Nutzer tatsächlich die anspruchsvollen Räumlichkeiten für ideale Arbeitsbedingungen?

    Wird dies die seit Jahrzehnten dringliche Verbesserung der Urbanität in den Quartieren beidseits der Bockenheimer Ldstr. bringen?

    Und auch die notwendige Verbesserung des Straßenraumes um die Bockenheimer Warte, der Senckenberganlage und der Zeppelinallee? Sprich erhalten diese Stellen endlich wieder einen städtebaulichen Halt und eine gute Aufenthaltsqualität?

    Alleine das sanierte und erweiterte Juridicum würde sehr wahrscheinlich wie das sanierte und erweiterte Interkonti-Hotel (in Planung) wirken und damit eine Verschlimmbesserung des Status quos darstellen. Der Fortbestand der ehemaligen Juristischen Bibliothek würde diesbezüglich ebenso sein Übriges tun. Zum Jügelhaus erdrückt es dieses im Zusammenspiel mit der erhöhten Betonpiste 'Mertonstraße' und zur anderen Seite ein abweisender Klotz dank der potenzierende Wirkung des öden Betonplatzes davor und dem Juridicum.

    Dieses Quartier und das Quartier um die Unibibliothek sind Unorte die endlich aufgelöst gehören!

    Wenn für den Anbau schlechterdings die stattlichen Bäume an der Senckenberganlage fallen müssen, die das aktuelle architektonische Desaster weitestgehend kaschieren, dann ist dies ein weiterer Grund warum diese 'nachhaltige' Idee ehr eine Schnapsidee ist.

    In der heutigen RMZ gibt’s thematisch noch einen kleinen Nachschlag zur geplanten Therme.


    Wie von mir vermutet wurden die ersten eingereichten Baupläne vor zwei Jahren auf Wunsch von der Wund Gruppe überarbeitet und optimiert. Insbesondere wurde die Technik hinsichtlich Energieeffizienz und Wasserverbrauch den aktuellen und zukünftig zu erwartenden Konditionen angepasst. Wund teilt dazu mit: "Die eingereichten Pläne sehen auch die Möglichkeit vor, neben Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energiequellen auch Erdwärme als nachhaltige Energiequelle zu nutzen." Auch der vormals sehr sparsam geplante Wasserverbrauch soll nun nochmals weiter verbessert werden, denn laut Wund: "Die eingereichten Pläne sehen nun Umkehrosmosesysteme vor, die den Verbrauch noch weiter senken werden."

    Und Bürgermeister Sebastian Wysocki meint: "Es ist für alle Beteiligte gut, dass die Bauanträge nun abgegeben wurden und dieses Projekt damit weiter vorankommt. Wir freuen uns über die nachhaltigen Pläne und darüber, dass mit dem Bau der Therme auch der Bau des Kommunalbades verwirklicht wird, […]."


    Das die Brandschutzplanung unter diesen Umständen nochmals überarbeitet werden mussten ist wohl klar und das Wund mit Teilbaugenehmigungen nicht starten wollte ist ebenso nachvollziehbar. Unter diesen Umständen dürfte die lange Genehmigungsdauer bzw. -kommunikation berechtigt sein und sogar ihr gutes haben. Insbesondere für Bad Vilbel, da die Kommune sich an den Betriebskosten beteiligen muss.

    Auch wenn zurzeit das Thema Energie in aller Munde ist, das Thema (Frisch-)Wasser und dessen Verfügbarkeit ist noch gar nicht in seiner vollen Breite in der Öffentlichkeit angekommen. Auch wenn es bei den aktuellen Gewässerpegelständen nicht so aussieht, dass wird sich ändern.

    Beim Kreuzungsbauwerk Neu-Isenburg sind die Bauarbeiten gut gestartet insbesondere nach der Totalsperrung (TSP) der Streckengleise 3688 der Main-Neckar-Bahn zw. dem 2. und 13. Januar auf der die S-Bahn-Linien S3 und S4 verkehren. Insgesamt stehen noch vier weitere TSP oder eingleisige Sperrungen (ESP) der Streckengleise 3688, 3601 und 3655 bis zum 2. Mai der Main-Neckar-Bahn an damit die Baugrube der unterirdischen Querung für die RTW entstehen kann.


    Aktuell wird die geräumte Fläche an der Fasanenschneise komplett für die Baustellenlogistik genutzt:

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    Blick auf das südliche Baufeld und das westliche Ende des Kreuzungsbauwerkes. Während der ersten Sperrung wurden die beiden Gleise zum setzen von Bohrpfählen und Träger zurückgebaut. Der Lückenschluss ist am hellgrauen frischen Schotter um die Kopfenden der Träger zu erkennen.

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    Eines der östlichen Enden des Kreuzungsbauwerkes wird ca. 50 m weiter südlich von der Gleiskurve verlaufen:

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    Auf dem bisherigen Streckengleis 3652 warten Flachwagen auf ihren nächsten Einsatz:

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    Die Baustraße links im Bild folgt der zukünftigen neuen Kurve des Planungsabschnittes Süd 2 die im späteren Verlauf parallel der Carl-Ulrich-Straße verläuft. Rechts im Bild wird der zukünftige Tunnelmund inkl. Rampe verlaufen die dann …

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    … vor den Prellböcken wieder auf die Main-Neckar-Bahn mündet um nun auf der östlichen Seite der Strecke weiter nach Dreieich-Buchschlag zu führen.

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    Zurück zum offiziellen Gleisabschluss in der Kurve des Streckengleises 3655 und der Baustraße im Hintergrund:

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    Und so sieht es wenige Meter hinter dem oben gezeigten Abschluss also im Planungsabschnitt Süd 2 aus:

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    Bilder: main1a

    Chipfabrik von TSMC?


    Die FAZ (Bezahlschranke) berichtet heute das die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) in 2022 das Interesse von Geschäftskunden und -partnern für einen Standort in Dresden - nicht Leipzig wie hier zuvor diskutiert - zur Produktion von Halbleitern für die Automobilzulieferer wie Bosch, Infineon oder NXP evaluierte. Es besteht ein großes Interesse am Markt für eine solche Chip-Produktionsstätte und TSMC-Delegationen besprachen mit der Bundes- und der Landesregierung die Möglichkeit einer Anschubfinanzierung und von Beihilfen. Auch ein Fläche zum Bau der Halbleiterfabrik steht - natürlich - bei Dresden zur Verfügung. Diese Investition, wie die von Infineon und Intel, steht unter dem Vorbehalt das eine "angemessene Förderung unter dem European Chips Act" erfolgen wird.


    Wie hoch die Investitionssumme für die Fabrik ist, in der Chips mit 22 oder 28 Nanometern Strukturbreite produziert werden könnten, ist zurzeit nicht bekannt. In einer vergleichbaren Fabrik in Japan wollte das Joint Venture aus TSMC, Sony und Denso - und dem japanischen Staat als Co-Finanzier - 7 Mrd. USD investieren. Deren Bau begann in 2021 und soll in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen (Q). Mittlerweile ist ein zweites Joint Venture in Japan mit TSMC für eine 2 Nanometer (!) Chipfertigung in Diskussionen (Q).


    Sollte in Deutschland - und möglicherweise weiterhin in Sachsen - das strategische Interesse für solch eine Halbleiterfabrik ernsthaft hoch sein dann müssen der Bund (und das Land Sachsen), das zeigt Japan, ordentlich in die Schatulle greifen damit solche Investitionen letztendlich hier stattfinden. Neben diesem wichtigen volkswirtschaftlichen Aspekt ist der finanzielle m.E. ein Null-Summen-Spiel für den Staat denn er profitiert über Jahre von erheblichen Steuermehreinnahmen.

    Golden Age hatte Mitte Februar '22 zuletzt vom Stand der Bearbeitung des Bauantrages für die Bad Vilbeler Therme berichtet.


    Anlässlich eines weiteren bevorstehenden Jahrestages berichtet die RMZ (Bezahlschranke), dass der Bad Vilbeler Bürgermeister Sebastian Wysocki mit dem offiziellen Spatenstich Ende 2023 oder kurz danach rechnet.

    Lt. ihm wurde die Stadtverwaltung im Dezember von der Wund-Gruppe anscheinend detailliert über den neusten Stand informiert: "Wir haben schon die 3D-Gebäudemodelle gesehen und wissen etwa, wo Palmen und wo Liegen stehen sollen." Aktuell ist das Thema Brandschutz zw. Bauaufsicht und Wund-Gruppe in Abstimmung. Ansonsten scheinen keine nennenswerten Themen zw. Bauaufsicht und Wund pendent zu sein, denn es bestünde wohl die Möglichkeit mit einer Teilbaugenehmigung zu starten. Dies möchte die Wund-Gruppe jedoch nicht in Anspruch nehmen, sondern lieber mit einer 'kompletten' Baugenehmigung. Bürgermeister Wysocki sagt dazu: "Wenn die Baugenehmigung erteilt ist, steht von unserer Seite nichts mehr im Weg."


    Das Thema Energieeffizienz und -kosten dürfte wahrscheinlich bei den laufenden Planungen der Wind-Gruppe sicher eine noch größere Breite einnehmen als sie dies schon vor ein paar Jahren taten.

    Schwedlerbrücke | Ausschreibung (reloaded)


    Tunnelklick hatte zuletzt am 2. Juni 2022 (hier) über die Ausschreibung der Sanierungsarbeiten berichtet.

    Gemäß einem gestrigen Artikel wurde nur ein Angebot abgegeben welches das Amt für Straßenbau und Entwicklung (ASE) wirtschaftlich nicht verwerten konnte. Mit anderen Worten die europaweite Ausschreibung aus dem letzten Jahr wurde aufgehoben und im März erfolgt eine zweite Ausschreibung. Sollte diese wirtschaftlich verwertbare Angebote bringen, könnten die Arbeiten im Herbst '23 beginnen.


    Zitat von tunnelklick

    Die Bauarbeiten am Widerlager Nord und am Pfeiler 50 müssen im Dezember 2023 abgeschlossen sein, weil danach die Bahnflächen nicht mehr zur Verfügung stehen. Im Q4/2023 soll nämlich - kleine Information am Rande - der Bau der nordmainischen S-Bahn beginnen.

    Wie das mit dem von tunnelklick zitierten Sachverhalt matchen soll teilen sicherlich die neuen Ausschreibungsunterlagen mit.

    Mal das Graue hinten oben einfach mal bitte wegdenken. 😊


    Trotz des bescheidenen Wetters geht’s beim Eschborn Gate voran und die Fa. Jochum schickte heute eine schwerere Autobetonpumpe (K63H von Cifa) mit mehr Reichweite als gestern ans andere Ende der Frankfurter Straße. Es flossen wieder einige Kubikmeter Beton in die Decke (hier die 5. Ebene):

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    Beim Hochhaus wurden mittlerweile die Stützen der 10. Ebene betoniert. Die schrägen Stützen in der 9. Ebene sind am oberen Ende mit schwarzer Folie umwickelt - war auch schon auf Beggis ersten Bild im Vorbeitrag zu sehen - was deren Decke anscheinend schweben läßt:

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    Der Versprung im Detail. Die ersten beiden Bühnen nach dem Fangnetz sind nur Arbeits- und Stützflächen für die dritte Bühne die die Deckenschalung der 9. Ebene trägt. Der Rand der Schalung zeigt den Verlauf der Deckenkante an:

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    Die leichte Drehung ab der 10. Ebene ist auf diesem Bild besser zu erkennen einschließlich der Konstruktion der Hilfsstützen welche definitiv nicht so spektakulär wie beim One- oder FAZ-Hochhaus sind:

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    Zum Schluss die selbe Ansicht etwas raus gezoomt. Auch sieht man gut bzw. etwas versteckt die ersten montierten Fassadenelemente an den EG-Ecken links und rechts.

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    Der Fassade würde in der 2. Ebene dann so ausschauen:

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    Bilder: main1a

    Matchbox (Frankfurter Straße 110)

    Der Entwurf von den Architekten Dietz Joppien Hammerschmidt gefällt mir deutlich besser als der ursprüngliche Entwurf von den Architekten KSP Jürgen Engels Architekten. Sehr positiv ist das in Eschborn-Süd nun erstmals ein Bürogebäudefassade mit PV-Module ausgestattet wird.


    Nach zwei Monaten ist der Baufortschritt beachtlich. Heute wurde der zweite Teil der Decke vom 1. OG betoniert. Die Egelsbacher Fa. Jochum setzte von Liebherr die zurzeit größte Autobetonpumpe (50 XXT) in deren Portfolio ein um deren Möglichkeiten der vertikalen und horizontalen Reichweite zu nutzen:

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    Beeindruckend das die Geschosshöhe des Erdgeschosses so hoch ist das sowohl die Autobetonpumpe als auch der Fahrmischer problemlos durchfahren könnten. Bei dem Tempo könnte der Rohbau bis zum Jahresende stehen.

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    Bilder: main1a

    ^ Gute Genesung an dieser Stelle der verletzten Passantin!


    In der Videoberichterstattung sieht man das im Bereich der betroffenen Fensterfront einen Innenumbau stattfindet. Ob darüber hinaus noch andere Bereiche im Inneren umgebaut werden ist mir nicht bekannt. Eine mögliche Ursache für das Abfallen der Fensterfront könnte ob dieses Umstandes begründet sein. Mal schauen was der Gutachter am Schluss zu berichten weiß.


    ***


    Eine neue Volte in der causa Feldmann / AWO.


    Wie heute die RMZ berichtet hat Zübeyde Feldmann im August 2022 einen Strafbefehl wegen Beihilfe zur Untreue über 120 Tagessätze zu je 50 EUR erhalten. Grund dafür ist ihr Minijob von September 2014 bis April 2017 als Betreuerin beim Förderverein des Wiesbadener AWO-Pflegezentrums Robert-Krekel-Haus hatte. U.a. sollte sie eine Seelsorge für die muslimischen Bewohner im Pflegezentrum mitentwickeln. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus das dies eine Scheinvertrag war um ihr auf diesem Weg 13.500 EUR als "zusätzlichen Gehaltsbestandteil", also zu ihrem Einkommen als KITA-Leiterin bei der AWO Frankfurt, zukommen zulassen. Jedenfalls hat nun Frau Feldmann Einspruch eingelegt und strebt damit eine Gerichtsverhandlung an.

    Auf der Projektseite teilt die DB Netz AG heute mit, dass sie die Unterlagen für die Planfeststellung beim EBA eingereicht hat. Sollte die DB Netz im Vorfeld alles ordentlich erledigt haben, was wir mal hoffen, dann sollte das Planfeststellungsverfahren für die 4 km lange Wallauer Spange im ersten Anlauf durchlaufen werden können damit der geplante Baubeginn Anfang 2025 bzw. die Inbetriebnahme Ende 2027 eingehalten werden kann. Aus der Pressemitteilung geht nicht eindeutig hervor ob die begleitende Infrastruktur des Haltepunktes Wallau / Delkenheim bereits inkludiert ist (ich vermute mal ehr nicht). Denn das P&R-Parkhaus inkl. dem Busbahnhof werden als kommunales Projekt ausgewiesen. Demnächst müssten der 108-seitige Erläuterungsbericht, div. Lagepläne, Anlagen zur Baustellenlogistik usw. beim EBA online sein und dann sollte sich diese Frage klären.

    Das Urteil wurde heute Vormittag im Feldmann-Prozess gesprochen: 120 Tagessätze zu 175 EUR in Summe 21k EUR. Sowohl der staatsanwaltlichen Strafmaßforderung von 180 Tagessätzen als auch der Feldmannschen Forderung nach 90 Tagessätzen (nicht vorbestraft) entsprach dieses Urteil nicht.

    Sollte das Urteil rechtskräftig werden wäre Feldmann vorbestraft und nicht mehr pensionsberechtigt. Damit wäre seine OB-Abwahl dann aus juristischer Sicht ebenfalls begründet (Q).


    Edit.: Mittlerweile gibt’s einen Bericht der anreist was bei der Urteilsfindung berücksichtigt wurden. Und ein lesenswerten Kommentar, wer mag.

    Firmengelände von Polar Mohr an Horn verkauft


    Ggf. ist hier bekannt, dass die Maschinenbauer Polar Mohr noch in einem Insolvenz-Schutzschirmverfahren sich befindet.


    Um die Produktion für die Zukunft effektiver aufzustellen ist eine Verlagerung des Unternehmensstandortes vorzugsweise nach Hofheim-Diedenbergen geplant. Dazu wurde der bisherige Standort in Hofheim zw. der Hattersheimer Straße und der Main-Lahn-Bahn an den Immobilienentwickler Horn (Kelkheim) verkauft. Dieser beginnt mit dem Büro Monogruen (Frankfurt) ab Januar Planung für ein städtebauliches Konzept um mit dem Bau in 2024 oder 2025 beginnen zu können. Der für dieses Gebiet bestehende B-Plan bedarf sicherlich einer Anpassung, ein städtebaulicher Vertrag (inkl. der Gestattung für die in Planung befindliche Fuß-und Radwegbrücke) mit Horn bedarf es des Abschlusses, die Stadtverordneten müssen der Idee der Verlagerung auf eine Fläche nach Diedenbergen zustimmen. Dazu soll eine All-Fraktionen-Kommission mit der Geschäftsleitung von Polar Mohr an einer Lösung arbeiten. Und noch manch anderer Knackpunkt muss bis zum Baubeginn der schnellen Lösung wenn zu den anvisierten Jahren gebaut werden soll (Q). Denn die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Diedenbergen war vor 15 Jahren für ein Möbelhaus auserkoren (Q) welches aber schlussendlich nicht gebaut wurde. Die Umwandlung dieser Fläche in Gewerbefläche dürfte wahrscheinlich nicht so glatt und geräuschlos von statten gehen wie gehofft und benötigt.


    In diesem Zusammenhang darf man die geplante Verlagerung des Firmensitzes von Horn nach Hofheim als 'Guudsje' sehen wenn man sich schlussendlich 'nedd unaans iss'.

    Anlass dieser munteren Diskussion ist dieser Artikel in der RMZ (Kommentar).


    Prinzipiell stimme ich Adama bzgl. der Setzung von 60 m als Höhe für Hochpunkte zu, besser wären in der Tat 80 m.


    Gegenüber dem HH Nr. 4 an der Junghofstraße fände ich ästhetisch logischer wenn die Option eines HH an der Junghofstrasse 13-15 bestünde um langfristig die HH-Kette auf dieser Straßenseite und das Bankenviertel zur Innenstadt optisch zu schließen.


    Für die zwei diametral angeordneten Hochhäuser Nr. 8 und 9 an der Kaiserstraße / Neue Mainzer Straße würden (mindestens) zwei relevante Gründerzeitler weichen müssen. Besser wäre statt dessen die 9 auf der gegenüberliegenden Straßenseite platziert würde. Ein HH an dieser Stelle könnte mittels Erbpacht zur Finanzierung des Schauspielhaus-Neubaus oder -Betrieb dienen.

    Zur ICE City berichtet heute die TLZ (Bezahlschranke) mit der Überschrift "[…] Leuchtturm-Investition ist geplatzt."


    Wer mehr zu berichten weiß (wieso, weshalb, warum) möge dies bitte netterweise machen.

    Mein Beitrag kann weg.