Beiträge von main1a

    Die seinerzeitige Sanierung ist wohl nicht in allen Belangen so nachhaltig wie erhofft weil nicht so pfleglich benutzt und/oder behandelt. Deshalb möchte die Stadt zum Jahresende nachgepflanzen. Ein Vorschlag des Ortsbeirats nämlich Urban Gardening in der denkmalgerecht sanierten Anlage zu erlauben (OM 5437 vom 26.11.2019) wurde konsequenterweise vom Magistrat abgelehnt (ST 366 vom 21.02.2020). Für den aus der schieren Not geborene Vorschlag hege ich gewisse Sympathie aber das ist m.E. der falsche Ansatz, weiteres siehe im nachfolgenden Absatz. Gemäß der Magistratsvorlage M 167 2008 vom 05.09.2008 sollte die denkmalgerechte Sanierung der Anlage 695k EUR und die des Brunnens 225k EUR kosten.


    Die BAA schließt bekanntlich an den Höchster Bahnhof an. Leider sind analog zum Hbf. auch dort Drogen- und Alkoholkonsum mit den neg. Begleiterscheinungen an der Tagesordnung. Und auch hier scheinen die Beteiligten diese Folgen von einer Minderheit ausgehend nicht in den Griff zu kriegen. Aus diesem Grund ist evtl. schon länger der Plan gereift den Kiosk, der obendrein nicht ins Konzept des Denkmalschutzes passt, als einen möglichen Quell des Übels zu beseitigen (exemplarisch der letzte Antrag OF 905 aus dem Januar 2020). Zu befürchten ist das lediglich das Ziel des Denkmalschutzes erreicht wird. Zumindest in dem oben verlinkten Plan aus 2007 ist für den Kiosk (alias "Bistro") schon vermerkt: "(soll langfristig entfallen)". Deshalb gehe ich davon aus das die Fläche unbebaut bleibt. Ob damit möglicherweise die Grünfläche der BAA wieder erweitert wird ist fraglich.

    Morgen läuft die Frist ab für die Bürger aus Frankfurt und dem (betroffenen) Umland online die sieben Konzepte zu bewerten. Bisher sind 76 Kommentare eingegangen und abgesehen von einigen Dopplungen sind bisher erstaunlich wenige Kommentare eingestellt worden für eine solche wichtige Planung einer Stadterweiterung. Ist dieses Desinteresse im Sinne von Mike Josef weil die Planung damit unter dem Radar der öffentlichen Wahrnehmung bleibt? Oder liegt es profanerweise an den teils sehr schwammigen Konzepten die die möglicherweisen vagen Vorgaben von Mike Josef versuchen like-for-like wenig überzeugend umzusetzen? Oder sind die "verquasten Videos" schuld wie Rainer Schulze von der FAZ vermutet? Oder liegt gar ein Beteiligungsboykott vor der die 'Josefstadt' ohnehin(!) nicht aufhalten wird wie Rainer Schulze vermutet?


    Für mich sind Konzepte für die innerstädtische Stadterweiterung wie von Karl Richter vorgeschlagen und an anderer Stelle im DAF diskutiert zurzeit zukunftsweisender.

    Für das Areal der Walter AG scheint es einen Kaufinteressenten zu geben wie die heutige FAZ berichtet. Es könnte sich möglicherweise um einen DC Betreiber aus der Nachbarschaft handeln. Kolportiert wird ein Kaufpreis von 21 Mio. EUR.

    ^^ Danke tunnelklick für den Hinweis.


    War mir bisher nicht bewusst das dort ein historischer Mitropa-Speisewagen und die markante E-Lok AEG E 04 20 dort standen. Der Bahnsteig, die Oberleitung und das restliche drumherum wird anscheinend ersatzlos rückgebaut.

    Bild: https://abload.de/img/img_e20531chkmk.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e20501wskzr.jpg

    Bilder: main1a | Zum Vergrößern anklicken oder antippen und hier gibt es mehr Bilder.


    Sehr bedauerlich das das ganze Ensemble verschwindet. Schließlich stand anstelle der jetzigen DB Zentrale dort 99 Jahre das Ausbesserungswerk Frankfurt (Main) Gallus an der Idsteiner Straße. Und nicht zu vergessen der Hauptgüterbahnhof dessen Konversion die Grundlage für das heutige Europaviertel bildet. Leider bleibt nur das "weiße Haus" (auf dem rechten Bilder im Hintergrund) welches aber die Eisenbahnhistorie von diesem Ort mit zeitweise mehr als 1.300 Eisenbahnern nach dem 2. Weltkrieg in keinsterweise intuitiv und anschaulich erinnert.


    Vielleicht mag jemand noch ein oder zwei Bilder einstellen oder eine Link setzen wie das komplette Ensemble aussah.
    EDIT: Dieses etwas über sechs Minuten lange YT Video zeigt das Ensemble Ende April vor zwei Jahren.

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    Hier ein Link zu einem Bild vom SPIN: https://abload.de/img/img_7832ibkxk.jpg und https://abload.de/img/60639480635__68dd004dlejom.jpg .

    ....Auf dem ersten Bild ist eine runde Schalung für eine der Stützen zu sehen und auf dem Zweiten die massive Armierung für eine der Stützen.

    Beim EDEN (auch wenn nicht gefragt): https://abload.de/img/eden1dljgn.jpg .

    .....Auf diesem Bild kann man links neben dem Schlauch von der Betonpumpe die Armierung herausragen sehen.

    Deshalb meine Schlussfolgerung: die Stützen beim SPIN (und EDEN) werden in Ortbeton erstellt.


    Und drei Links zu Bildern vom ONE: https://abload.de/img/one6e9j8q.jpg , https://abload.de/img/dsc_0030sykqx.jpeg und https://www.deutsches-architek…/schmittchen/4178_one.jpg

    .....Auf dem ersten BIld ist beim linken Kran die lange Armierung für eine runde Stützen zu sehen.

    .....Auf dem zweiten Bild sind, wo der Wetterschutz fehlt, kurze Armierungen zu sehen die von der vorherigen Betonage noch herausragen.

    .....Auf dem letzen Bild kann man wegen den unregelmäßigen Übergängen leidlich die "Nähte" zw. den Betonagen erahnen.

    Deshalb auch hier meine Schlussfolgerung: die runden und eckigen Stützen werden in Ortbeton erstellt.


    Sollte ein anderer Bildauswerter zu anderen Schlüssen kommen bitte mitteilen.


    Danke an die Fotografen für die guten Bilder die die Recherche ermöglichen. :daumen:

    Wenn die Einzelheiten zw. dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt und der ABG Frankfurt Holding ausverhandelt sind möchten die Beteiligten einen Architekturwettbewerb ausloben. Die Teilnehmer sollen Lösungen für den geplanten Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Künste (HfMDK), einen Teil des Zentrums der Künste, welches zu beiden Seiten der Bockenheimer Ldstr. angesiedelt werden soll, und für die Wohnbebauung erarbeiten (Q). Neben dem Ensemble Modern und der Dresden Frankfurt Dance Company sollen auch andere Nutzer im Zentrum der Künste residieren. Für dieses wurde ein Raumprogramm mit einem Flächenbedarf von 9.700 qm von den Architekturbüros D. W. Dreysse und Tektonik-Architekten entwickelt und für die HfMDK wurden 14.000 qm als Flächenbedarf vom Hochschulpräsidenten genannt (Q). Für das Zentrum der Künste ist u.a der Rückbau des Juridicums notwendig. Jedoch ist die Goethe Universität noch mit restlichen Teilen auf Campusgelände bis 2023 ansässig.

    Mittlerweile sind wir im Mai 2020 und ein Update tut aus meiner Sicht not.


    Zur Einstimmung die Visualisierung wie der Neubau aussehen soll:

    csm_header_neu_01_09e75jso.jpg

    Bild: Zentrale ErrichtungsGesellschaft mbH für das Klinikum Frankfurt Höchst | wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh, Frankfurt a.M.


    Der optische Unterschied zwischen der im Beitrag #18 gezeigten Gestaltung und der oben gezeigten könnte nicht größer sein! Der unnatürliche aber kaschierende "Camouflage-Look" ist einem vollflächigen weißen Verputz gewichen. Wobei er horizontal zw. Rauh- und Glattputz abwechselt und die Fassade struktuieren und auflockern soll. In dieser Gestaltung erinnert mich der Komplex irgendwie an das IG-Farben Gebäude welches mit einem verputzen Bauhaus-Ableger wie in Heddernheim stehend geklont wurde.


    Hier mein fotografischer Versuch diese Perspektive einzufangen.

    Bild: https://abload.de/img/img_e15511mxjrd.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e15481f9krc.jpg


    Die entgegengesetzte Perspektive in der Windthorststraße und Windthorststraße Ecke Peter-Fischer-Allee.

    Bild: https://abload.de/img/img_e15331dlko2.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e15371rsk75.jpg


    Was nicht so gut rüber kommt ist das dieser Gebäudekomplex schon sehr massiv und mächtig daher kommt. Besser zu sehen auf der Rückseite.

    Bild: https://abload.de/img/img_156512tjep.jpg Bild: https://abload.de/img/img_15761ulj40.jpg


    Fassadendetails an der Windthorststraße (links) und an an der Peter-Fischer-Allee (rechts) mit einem leichten Hang zum analytischen Kubismus.

    Bild: https://abload.de/img/img_e15601lakh4.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e156210wkyj.jpg

    Bilder (wenn nicht anders vermerkt): main1a | Wenn Thumbs dann anklicken oder antippen zum Vergrößern. | Hier geht's zur Galerie.


    Zum Schluß noch ein Luftbild vom fertigen Gebäudekomplex wohl aufgenommen in der vorherigen Wintersaison.

    dji_0871-656-15876291cojw6.jpg

    Bild: BAM Deutschland AG

    Erweiterungsbau für die Robert-Blum-Schule

    Gemäß dem Magistratsvortrag M 20 2019 (Erläuterungsbericht, Plan 1, Plan 2-5) vom 08.02.20109 beschlossen die Magistratsmitgleider das die Robert-Blum-Schule (Hauptgebäude) ein Erweiterungsbau für 8.374.812 EUR brutto erhält. Der dreigeschossige Erweiterungsbau mit Flachdach (Seitenansicht von der Gerlachstraße, Schwarzplan des Areals) hat 2.400 qm bzw. 1.500 qm Nutzfläche und beinhaltet Räumlichkeiten für die Verwaltung, den Schulbetrieb, die Betreuung und eine Cafeteria damit die 5-zügige Grundschule sich zu einer Ganztagsschule fortentwickeln kann. Verantwortlich für den architektonischen Entwurf sind netzwerkarchitekten GmbH aus Darmstadt (Projektseite). Hier die Links zu den Geschossplänen für das Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und das 2. Obergeschoss. Der u-förmige Erweiterungsbau und spiegelt das bestehende zweigeschossige u-förmige Gebäude aus den Jahren 1995 und 2004, sodass ein kleiner Innenhof die innenliegenden Räume mit Tageslicht versorgt.


    Ob der Erweiterungsbau in der gleichen Farbe Verputz wir das am Hauptgebäude erhält kann auf dieser Visualiserung nicht erkennen.

    450_projekt_291zjbd.jpg

    Bild: netzwerkarchitekten GmbH, Darmstadt


    Zum Vergleich der fast fertige Rohbau bei dem theoretisch bald Richtfest wäre.

    img_e1490_cropbej8i.jpg


    Der Erweiterungsbau mit dem Hauptgebäude aus der Gerlachstraße ...

    img_e1493_bearq6kl9.jpg


    ... und beides über den Schulhof gesehen. Leider versteckt sich der Rohbau hinter dem dichten Laub der Platanen. Der Erweiterungsbau aus 1995 / 2004 lugt mit seiner Efeu bewachsenen Fassade zw. Rohbau und Toilettenhäuschen hervor.

    img_e1530pxkn4.jpg


    Zum Schluß ein Thumb (vergrößerbar durch anklicken oder antippen) von der Straßenfront des Erweiterungsbaus 1995 / 2004 mit dem Rohbau entlang der Hospitalstraße. Der Erweiterungsbau 1995 / 2004 bleibt erhalten auch wenn's aus dieser Perspektive nicht so aussieht. Der hohe Zaun der sich auch bis in die Gerlachstraße erstreckt wird hoffentlich noch umgebaut. Ein Zaun wie bei netzwerkarchitekten in der Visualisierung dargestellt wird es aber auch nicht.

    Bild: https://abload.de/img/img_e1469-crop2ckmd.jpg

    Bilder (soweit nicht anders genannt): main1a

    Wesentliches Element des Erweiterungsbaues der Hostatoschule wird der Neubau eines Renaissance-Giebels sein wie Schmittchen in seinem Beitrag #203 schrieb. Deshalb für's Archiv und zum späteren Vergleich noch die beiden Renaissance-Giebel - in der Reihenfolge West (links) und Ost (rechts) - zur Hostatostraße. Beim Ost-Giebel verstecken sich noch kleine Ausführungsdetail für die Rubrik #ErlaubtAberFalsch. Zur Straßenfront wurden wertigere Fenster verbaut als zur Schulhofseite. Wäre schön wenn hier die Fenster durch gleichwertige ausgetauscht und damit die Optik korrigiert würde.

    Bild: https://abload.de/img/img_e1437_crophgken.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e1435_cropmdkyn.jpg

    Bilder: main1a| Alle Bilder zum Vergrößern anklicken oder antippen.

    Nachdem die Geschäftsführung von Lagardère sich vom Schock erholt und sortiert hat, meldete sich deren GF bei der FAZ, so der heutige Bericht, und teilte mit das sie jetzt für Verhandlungen alleine zur Verfügung stehen. Langano war die federführende Vertragspartei in dem Bieter-Konsortium, sodass damit wohl eine bestehende avoidance clause hinfällig ist und fürderhin Lagardère Langano nicht mehr den Vortritt lassen muss.

    Bürgerdialog II, Teil 1

    Sollte sich die Eine oder der Andere fragen was mit dem anberaumten Bürgerdialog II zum 9. Mai los war?

    Diese Ungewissheit beseitigt seit heute Nachmittag eine Sondermeldung wie es dank CC weiter geht: nämlich digital (wer hätte sich’s gedacht)!


    Seit heute Nachmittag können also die Bürger in der städtische Plattform "Frankfurt fragt mich" die sieben Konzepte einsehen und bewerten. Bis zum 3. Juni 2020 haben Interessierte dazu Zeit. Eine Jury schaut sich in der Zwischenzeit die Konzepte auch an und bewertet ebenfalls die Konzepte . Den Rücklauf von den Bürgern und der Jury arbeiten die Planungsgruppen in ihre Konzepte ein und im August möchten sie dann die überarbeiteten Konzepte der Öffentlich erneut vorstellen.


    Ein erneutes zeigen in "Frankfurt fragt mich" zusätzlich zur möglicherweisen analogen Veranstaltungsform wäre sehr gut damit eine möglichst breite Öffentlichkeit bei diesem wichtigen Thema erreicht wird.


    Ohne viel Umschweife also direkt die Links zu den sieben Konzepten. Sofern nicht anders von mir vermerkt führt der jeweilige Link zu einer PDF.


    Projektteam 1: Arup Deutschland (Frankfurt/London) mit InD Initialdesign (Berlin/Paris), urbanista (Hamburg)

    .....Grundidee (Video: 3’56”)...|...Kommentierung (Video: 17’57”)...|...Präsentation...|...Erläuterungstext  

    ...

    Projekteam 2: bb22 architekten + stadtplaner (Frankfurt) mit LolaLandscapeArchitects (Rotterdam), Meixner Schlüter Wendt Architekten (Frankfurt), Transsolar (Stuttgart)

    .....Grundidee (Video: 6’35”)...|...Kommentierung (Video: 19’21”)...|...Lageplan...|...Präsentation..

    .....Erläuterungstext...|...Sonstiges Landschaftsplan

    ...

    Projektteam 3: cityförster architecture + urbanism (Hannover) mit Urbane Gestalt (Köln)

    .....Grundidee (Video: 4’28”)...|...Kommentierung (Video: 16’27”)...|...Lageplan...|...Präsentation

    .....Erläuterungstext...|...Sonstiges FNW Im Kreislauf  

    ...

    Projektteam 4: KH STUDIO (Paris)

    .....Grundidee (Video: 5’51”)...|...Kommentierung (Video: 20’46”)...|...Lageplan...|...Präsentation

    .....Erläuterungstext

    ...

    Projektteam 5: rheinflügel Severin (Düsseldorf) mit A24 Landschaft (Berlin)

    .....Grundidee (Video: 4’14”)...|...Kommentierung (Video: 15’14”)...|...Lageplan...|...Präsentation

    .....Erläuterungstext

    ...

    Projektteam 6: superwien urbanism ZT OG (Wien) mit Siri Frech – Raum + Strategie (Berlin), DnD Landschaftsplanung ZT KG (Wien)

    .....Grundidee (Video: 3’55”)...|...Kommentierung (Video: 17’59”)...|...Lageplan...|...Präsentation

    .....Erläuterungstext

    ...

    Projektteam 7: to be STADT (Frankfurt) mit Ramboll Studio Dreiseitl (Überlingen), komobile (Wien)

    .....Grundidee (Video: 4’13”)...|...Kommentierung (Video: 21’31”)...|...Lageplan...|...Präsentation

    Zur Einstimmung der Ausgang vom Fußgänger- und Radfahrertunnel zum Industriepark Höchst, aus dem die Werktätigen "strömten".

    Bild: https://abload.de/img/img_e1430_cropt5jih.jpg


    Reingezoomt in den Tunnel zeigt das linken Bild das "große Licht am Ende des Tunnels", verursacht durch die rückgebaute Treppe. Daneben das dreireihige Stützenfeld welches den Rampenausgang wärend der aktuellen Baumaßnahmen verstellt. Das rechte Bild zeigt den nochmals gesperrten Ausgang der Rampe innerhalb des Tunnels.

    Bild: https://abload.de/img/img_e1418_cropsek9b.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e1416_croppfjgr.jpg


    Und hier quasi aus der gegenläufiger Richtung der gesperrte oberirdische Eingang von der Leunastraße. Der endgültige Rückbau dieses Tunnels als auch vom benachbarten Fußgänger- und Radfahrertunnel - deren südlicher Eingang ist auf dem ersten Bild zu sehen - erfolgen evtl. dann wenn die RTW gebaut wird (Übersichtsplan der Tunnelanlagen inkl. dem Baufeld).

    Bild: https://abload.de/img/img_e1371hijia.jpg


    Der Blick auf das Baufeld in Richtung Leunastraße und in der Mitte erkennt man noch Säulenstümpfe welche die Überdachung vom Treppenabgang getragen haben. Rechts im Bild sind weitere Säulenstümpfe sichtbar welche die Reste der Überdachung von der spindelförmige Rampe sind. Diese Rampe mündet im oberen zweiten Bild in das dreireihige Stützenfeld.

    Bild: https://abload.de/img/img_e1391dwk16.jpg


    Der Schacht mit der rückgebauten Treppe und dem Zugang zum Technikraum (beides bleibt erhalten). Hinter dem linken Holzgeländer ist der Eingang zur spindelförmigen Rampe zu erahnen. Schön zu sehen die Bohrlöcher in denen die "Gewindestangen" zur Gründung eingebaut werden (im vorherigen Bild liegen sie noch auf dem Boden und warten auf ihren Einbau).

    Bild: https://abload.de/img/img_1433cskm3.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e1399h4kug.jpg


    Die Rück- und Stirnseite en detail. An die Stirnseite schließt sich dann der zeitgenössisch-moderne Anbau an.

    Bild: https://abload.de/img/img_e1407mkj83.jpg Bild: https://abload.de/img/img_e1403otkii.jpg


    Zum Schluß ein Pano auf das Baufeld aufgenommen von der Leunastraße.

    Bild: https://abload.de/img/img_e1409_cropxzk4j.jpg

    Bilder: main1a | Alle Bilder zum Vergrößern anklicken oder antippen.
    .

    Das war's von der heutigen Pirsch mit ausnahmsweise vielen Bildern von einer kleinen Baustelle mit interessanten "Schwierigkeitsgrad" wie ich meine.


    Katholisches Gymnasium in Bockenheim | Bauantrag

    Zuletzt hatte Schmittchen im Mai 2018 von der geplanten Eröffnung der Schule in 2021 berichtet. Heute vermeldet die digitale FNP Neuigkeiten.


    Derzeitiger Zeitplan:

    • Profanierung der St. Raphael Kirche am 5. Juli 2020 durch Weihbischof Thomas Löhr;
    • Einreichung des Bauantrags im Spätsommer 2020;
    • Baubescheid erwartet zum Jahreswechsel 2020/21;
    • Inbetriebnahme des Schulbetriebs mit Jahrgangsstufe 5 zum 4. September 2023.

    Beteiligte und Kosten (Gesamt ca. 45 Mio. EUR):

    • Eigentümer des Grundstückes St. Marien;
    • Erbpächter ist Schulträger Malteser Werke gGmbH;
    • Bauherr ist St. Raphael Stiftung;
    • Finanzierung durch Malteser Werke gGmbH (1,5 Mio. EUR), Bistum Limburg (7,5 Mio. EUR), Stadt Frankfurt (16 Mio. EUR, vgl. Magistratsvortrag M_12_2019 vom 21.01.2019), keine Nennung des weiteren Financier für den Rest (25 Mio. EUR);
    • Planung durch plus+ Bauplanung GmbH, Neckartenzlingen (Projekte in Rhein-Main: Hans-Thoma-Schule Oberursel und Aktive Schule Frankfurt/Main).

    Geplante bauliche Ausführung:

    • Erhalt des Kindergartens;
    • Integration der Kapelle aus der St. Raphael Kirche;
    • Rückbau des Gemeindezentrums;
    • Sanierung des Bodens bis zu 3 Meter tiefe wegen Öl und Teerrückständen;
    • unterirdischer dreifeldrige Sporthalle;
    • Tiefgarage mit Zufahrt zur Rossittener Straße.


    Das ein kirchliche Vorhabenträger dieses umsetzt ist gut weil sie in den allermeisten Fällen klassisch zeitgenössische Bauformen realisiert lassen die sich gut in den Bestand einfügen oder diesen sogar aufwerten; vgl. die verlinkten Beispiele. Deshalb warte ich mit Optimismus auf die Veröffentlichung der Entwurfsplanung.

    ^ Über die verkehrliche Umgestaltung des Mainkais und insbesondere über die Berliner Straße rangen CDU und Grüne als zweier Koalition viele Jahren mit dem Resultat das nichts passierte. Mit der SPD als neuen Koalitionspartner haben sie sich den Schneid abkaufen lassen und es wurde stattdessen die temporäre Sperrung des Mainkais vereinbart mit dem allseits bekannten Resultat.

    Das die SPD dieses Thema in ihre Wahlprogramm aufnimmt ist ihr Recht. Ebenso kann das einer jeden anderen Partei auch die zur Kommunalwahl in '21 antritt. Damit können die Wähler ganz legitim darüber abstimmen wie wichtig ihnen das ist und was sie für besser erachten. Auch ist die konzeptionelle Ausarbeitung für manche Wähler ganz hilfreich den Ansatz nachzuvollziehen und sich eine Meinung zu bilden. Ob‘s den Aufwand und die Kosten für die SPD wert war und sich das am End' in 'klingende Münze' hinsichtlich Wählerstimmenzugewinn oder gar stärkste Partei auszahlt wird sich noch zeigen müssen. In Sachsenhausen wohl ehr nicht.

    Wenn CDU und Grünen meinen das ist für sie ein lohnendes Wahlkampfthema dann bitte aufgreifen, bessere Konzepte vorstellen und dafür kämpfen damit die Bevölkerung eine Wahl hat.


    Nach dem Feldversuch sollte der SPD jetzt aber klar sein das ein Konzept, welches nur den Mainkai umfasst zu kurz greift. Die Berliner Straße muss - und nicht nur diese - berücksichtigt werden und selbstverständlich muss das Konzept auch Lösungen für die negativen Folgen der Verkehrsverlagerung aufzeigen.

    Die Konzepte sollten nicht nur den fließenden Verkehr in der Berliner Straße beinhalten sondern auch den Ruhenden. Denn auch für die parkenden Busse muss eine Lösung her (von der 'Buswand' am Schaumainkai ganz zu schweigen).


    Ich wünsche mir von den Parteien mutige Konzepte damit am Ende nicht eine Lösung mit vielen Benachteiligten und wenigen Bevorzugten heraus kommt. Denn dieser kleinste gemeinsame Nenner kann doch nicht der Ansatz sein.

    Regionaltangente Ost (RTO) | Vorbereitung einer Projektstudie

    Aus dem Magistratsbericht B 181 2020 vom 20.04.2020 entnehmen wir das der RMV eine Projektstudie zur RTO vorbereitet. Ohne allzu prophetisch zu sein dürfen wir annehmen, das analog zu den drei gestarteten Projektstudien für die Straßenbahnen die betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften Frankfurt, Main-Kinzig und Wetterau sich finanziell beteiligen. Die Stadt Frankfurt muss zuvor noch mit dem RMV einen Kooperationsvertrag vereinbaren. Auch hierbei dürfen wir annehmen das wahrscheinlich die Kooperationsverträge mit den beiden anderen Körperschaften noch pendent sind.


    Mal schauen welche Streckenvarianten zusätzlich zu den vorgeschlagenen Strecken von Becker und Oesterling untersucht werden.


    Wenn‘s gut läuft können wir nächstes Jahr zur gleichen Zeit die Beauftragung der Studie im Planungsstrang vermelden was sehr erfreulich wäre.

    Danke Ahligator und tunnelklick! Ich blick‘s bisher nicht wer in Frankfurt die PM lanciert. :confused:


    Erwähnenswert ist tatsächlich nur der letzte Satz darin: "Beide Oberbürgermeister danken dem hessischen Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir, für sein vermittelndes Engagement in diesem ehrgeizigen Projekt."

    Anscheinend musste er wieder einmal bei einem ÖPNV Vorhaben beschleunigend eingreifen weil vor lauter Details das große Ganz aus dem Blick geraten war.

    Auch wenn bisher die SBEV nicht als Projektgesellschaft handelt wird wäre dies eine Option um schnell eine handlungsfähige Gesellschaft ins Boot zu holen.

    Hat jemand eine Idee was für diesen Streckenabschnitt bzw. für einen vergleichbaren Abschnitt an durchschnittliche Betriebskosten anfallen?

    Beinhalten die Betriebskosten auch spätere Reparatur und/oder Sanierungskosten der Infrastruktur?

    Sollte nicht die bestehende Projektgesellschaft für die U 5 im Europaviertel solche Aufgaben in Zukunft übernehmen?


    Für die Interessierten: besagter RMZ Artikel ist seit heute Nachmittag digital verfügbar und hier noch die gestrige Pressemeldung von traffiQ.


    Vielen Dank vorab für den Erkenntnisgewinn.

    Das geplante Projekt at a glance:

    Beim Südflügel einschließlich des Südkopfes des Querbahnsteiges am Hbf. Frankfurt/M. ist aus statisch-konstruktiven Gründen eine Erneuerung des Tragwerkes notwendig. Die Geschossflächen erreichen nicht mehr die aktuell geforderte max. Verkehrslast und die Gebäudekonstruktion weißt nicht mehr die aktuelle geforderte Feuerbeständigkeit auf.

    Darüber hinaus erlauben die versetzten Geschossflächen und engen Treppenhäuser keinen Umbau zur Erlangung der mittlerweile notwendigen Barrierefreiheit in möglichst vielen Flächen.

    Die brandschutz- und gebäudetechnischen Anlagen weisen einen Sanierungs- und Instandhaltungsrückstau auf welcher mit einer Sanierung zu beseitigen ist.

    Eine Kernsanierung könnte sogar den Rückbau der Fundamente einschließen was evtl. die statische Abstützungen der Fassade zur Straßen- und Bahnsteigseite (Gleis 1) erfordert welche wiederum den verkehrlichen Betrieb beeinträchtigen könnten. Der Straßenbahnbetrieb in der Mannheimer Straße wäre dann auch betroffen da deren Oberleitungen teilweise am Südflügel befestigt sind; vgl. Schmittchens Bilder.

    Eine Erweiterung der Kubatur durch Aufstockung und/oder Verlängerung ist geplant und ebenso die Errichtung von zusätzlichen Stellplätzen vor dem Gebäude. Zusätzlich zu den bisherigen Nutzern soll die Bundespolizei einziehen welches die Flächenerweiterung bedingt. Die Flächen im Nordflügel gibt die Bundespolizei aber nicht auf. Aktuell wird der Flächenbedarf für die Bundespolizei definiert und die fortgesetzte Nutzung der Büroflächen im UG ist wohl angestrebt. Somit bliebe der von Simmel titulierte "riesige Graben" aus Gründen der Belichtung und Belüftung wohl erhalten.

    Dieses Projekt muss in seiner Konzeptionierung den Einfluss aus vorhandenen baulichen Projekte innerhalb des Hbf. wie beispielsweise das Prj. Nordbau / B-Ebene aber auch möglicherweise aus geplanten Projekten wie FRM+ oder dem Fernbahntunnel ergeben und den Hbf. tangieren könnten berücksichtigen.

    Derzeit ist ein Zeitrahmen von Anfang 2020 (Vorplanung) bis 1. Quartal 2028 (Projektabschluss) geplant und grobe Kosten von ca. 46 Mio. EUR geschätzt. Ob's aufgrund der Komplexität so bleibt wird man sehen.


    Ernüchtert von anderen Projekten in F darf man leider mittlerweile vom Denkmalschutz keinerlei Unterstützung erwarten, dass dieser prächtige Bau erhalten bleibt. Trotz aller gerechtfertigten Notwendigkeiten zum betrieblichen und damit baulichen Erweiterungsbedarf mein Appell an die Bahn und ihre Planer: Bitte so umzusetzen das die Bausubstanz erhalten bleib! Beispielsweise könnte man auf ganzer Länge ein doppelstöckiges Mansard- oder Tonnendach bauen.


    Die Stadt möchte ich dabei aus Ihrer Verantwortung nicht entlassen. Denn der Stadtraum rund um den Hbf. ist mittlerweile richtig gehend verkommen. Hier fehlt ein Gesamtkonzept wie das erweiterte Umfeld sich entwickeln soll. Im Vergleich zur Nordseite wirkt die Südseite derzeit geradezu gepflegt. Ich erinnere hier an das inzwischen wahr lose Sammelsurium an Straßen-, Fußweg- und Stellflächen für Kfz, Räder und Roller auf der Nordseite als Folge von diversen Baumaßnahmen im Nordflügel. Wenn das das Resultat auf der Südseite wäre, dann besser Hände weg.


    Auch ist endlich das gegenseitige zuschieben der Verantwortung zw. Bahn und Stadt bzw. deren Gesellschaften und Dezernaten zu beenden. Auch kleinere(!) Reparaturen sind ordentlich auszuführen damit man ihnen nicht die Halbwertszeit von Monaten schon auf 10 Meter gegen den Wind ansieht. Dieses verstärkt den Eindruck nichts wird beendet und ein Provisorium jagt das nächste.
    Auch regelmäßige Pflegemaßnahmen sind umzusetzen. Zu jeder Tages- und Jahreszeit stimuliert man hier umfassend alle Sinne der Menschen die sich am, im und unter (Parkhaus) dem Hbf. aufhalten. Seit Jahren hat man den Eindruck dass nichts passiert sondern sogar alles immer schneller verkommt.


    Damit ist das Triple der Potenzialstudien für Straßenbahnverlängerungen ja komplett!


    Ergänzend sei noch der gestrige digitale Bericht in der FNP erwähnt. Dort heißt es das die drei Auftraggeber traffiQ, Neu-Isenburg und Dreieich der Studie auch einen drahtlosen, also oberleitungsfreien, historischen Streckenabschnitt im Neu-Isenburger Stadtgebiet als Ausbauoption mit untersuchen lassen. Die bestellten Wagen der Baureihe T sind auch als Hybride mit Batterien verfügbar, die dann zum Einsatz kommen könnten. Nebenbei: Gibt es in Dreieich auch einen historische Streckenabschnitt?

    Auch schätzen die Auftraggeber schon jetzt mit Baukosten von mindestens 110 Mio. EUR und das der Bund und das Land Hessen zw. 80 und 90% übernehmen. Diese Investition sehen die Beteiligten als gut an da sie mit mindestens einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen rechnen.

    Ende 2020 soll die Studie den Auftraggebern vorliegen.


    Zu hoffen bleibt das die Kommunen nicht noch karierte Maiglöckchen fordern was die Durchführung auf den St. Nimmerleinstag verschieben könnte, denn im letzten Absatz wird auch auf die laufende Studie F-OF referenziert und das der OF Oberbürgermeister Felix Schwenke sich einen teilweise unterirdisch geführten Ost-West-Abschnitt wünscht was dieses Vorhaben auf einen höheren Kostenlevel heben würde.


    Seit heute berichtet und kommentiert die FAZ auch digital über dieses wichtige interkommunale Vorhaben.