Beiträge von penultimo

    Im Zuge der Diskussion wäre es aus meiner Sicht auch hilfreich, die aktuellen Tarifgrenzen zu überdenken. Der Anreiz, mit dem Auto bis zur Stadtgrenze zu fahren reduzierte sich, wenn man analog zu Berlin die Zonen großzügiger gestaltete. Das würde dann auch viel unnötigen Verkehr in den Umlandgemeinden einsparen, denn manche würden dann ggf. in Mühlheim, Maintal oder Vilbel direkt in Tram, S-Bahn oder was auch immer steigen, wenn das Angebot attraktiv ist.

    Von Ende Juli wollte ich auch noch ein Bild vom Platz der Republik nachreichen. Nachdem man eigentlich Ende 2020 mit dem Neubau eines zusätzlichen Notausstiegs fertig sein wollte (SBEV) ist man nun erst mit dem Bau fertig und dabei, die Grube zuzschütten. Bis Ende September will man dann auch oberirdisch durch sein. Grund war:

    Da sich der Anschluss unterhalb des Grundwasserspiegels befindet, war eine aufwändige Abdichtung notwendig. Die Herstellung war zeitaufwendiger als ursprünglich geplant. Außerdem musste ein massiver Stollen beseitigt werden.

    Quelle: sbev-frankfurt.de


    Bild von mir.

    Der Block Mainzer Land 129-137 ist ganz ansehnlich geworden.

    Die Modernisierungen sind nun auch auf 135 & 139 übergeschwappt. Bei letzter arbeitet man gerade am Dachstuhl (nicht im Bild, aber ein sehr altes Google). Das Haus wurde 2020 laut IZ an die Vision Real Estate Group verkauft. Mehr konnte ich nicht finden.


    Nachdem ich mich die letzten Jahre immer mal wieder gefragt hatte, wie weiland die Trams in beiden Richtungen durch die Goethestraße gefahren sind, ohne an den Häusern entlang zu strammen, hat die neue, hell asphaltierte Fahrbahn mich daran erinnert, dass die Gass gar nicht so eng ist. Unglaublich wieviel enger die Straße mit der Pflasterung gewirkt hat. So sieht's denn mal aktuell aus:


    img_7577sqj0e.jpeg

    Zu @epizentrums #330:


    Nachdem ich mich die letzten Jahre immer mal wieder gefragt hatte, wie weiland die Trams in beiden Richtungen durch die Goethestraße gefahren sind, ohne an den Häusern entlang zu strammen, hat die neue, hell asphaltierte Fahrbahn mich daran erinnert, dass die Gass gar nicht so eng ist. Unglaublich wieviel enger die Straße mit der Pflasterung gewirkt hat. So sieht's denn mal aktuell aus:


    img_7577sqj0e.jpeg




    Mod: Nachfolgende Kommentare jetzt im Thread "Stadtgespräch Frankfurt"[hr][/hr]

    Die Schloßstraße ist wirklich seit der "Umgestaltung" ein planerischer Alptraum für Fahrradfahrende. Fahre dort selbst häufiger, wenn's direkt sein soll und kann nur bestätigen, dass man fast immer weggehupt oder weggedrängt wird. Da war der Schmalspurradweg in der Dooringzone die bessere aller schlechten Varianten. Wenn die Menschen es nicht anders hinbekommen, müssen eben die Parkplätze weg. Hilft ja nichts. 100 Parkplätze weniger sind allerdings für die Anwohner eine mittlere Katastrophe.


    So geht es allerdings definitiv nicht weiter. Sonst ist der nächste schwere Unfall vorprogrammiert.

    ^^^

    Das Baugebiet an der Leuchte ist schon seit den 70ern ein On-/Off-Dauerbrenner, dessen Baubeginn angeblich immer wieder kurz bevor stand. Schaunmerma, wie lange die Infrastruktur ohne Häuser in der Düne stehen... Ich hoffe wie Schmittchen, dass das nur Platzhalter sind.

    Zur U7-Verlängerung, die Xalinai und Tunnelklick ansprachen denke ich, dass diese bis zum Riedbad zwar recht einfach zu realisieren wäre und sicherlich für viele Enkheimer bis hin zum alten Ortskern interessant wäre. Seitdem allerdings nicht nur die U7 im dichten Takt, sondern auch noch die U4 in Enkheim Endstation hat, ließe sich mMn die Verlängerung nicht so einfach umsetzen wie einst geplant, da in Enkheim oder sonstwo ein drittes Gleis zur Ausfädelung fehlt. Und alles, was bislang auf der Borsigalle fährt, bis Riedbad zu verlängern wäre, mehr als übertrieben. Ergo: das dürfte auf Sicht nichts werden.

    ^ Auch die Forderung nach Reduzierung der Dezernate ließe sich leicht erfüllen, wenn die FDP nicht weiter darauf bestünde, ein Dezernat unsinnigerweise zu teilen, damit man zwei Posten für die eigenen Leute zu vergeben hat und man im Verhältnis zum kleineren Partner Volt angemessen dasteht. Nachvollziehbar aber nicht unbedingt sachorientiert. Und so sind einige "Probleme" denn auch hausgemacht...

    Aktuell gibt es eine sehr interessante und in Teilen auch recht verstörende Doku namens "Der Kaufhauskönig" zu Benko und seiner Signa, denen ja dieses Filetstück gehört. Insbesondere das Grunderwerbssteuer-Sparmodell ist einfach unglaublich. Würde mich nicht wundern, wenn die Stadt Frankfurt auch hier in die Röhre geschaut hätte. Man fragt sich, warum der Gesetzgeber solchen Firmen ein Schlupfloch gewährt und der normale Haus- und Wohnungkäufer diese Steuer entrichten muss.

    Abrufbar in der ARD Mediathek



    Mod: Aus dem Thread zum Grundstück Opernplatz 2 hierher verschoben.

    Ich bin auch absolut begeistert von der Planung - insbesondere auch über die "echten" Dächer. Diese so zentrale und doch jahrzehntelang heruntergekommene Ecke wird mächtig aufgewertet. Und, wie sweet_meat schreibt, der Eingangsbereich zur Innenstadt wird sich gerade mit dem wunderbaren Altbau am Allerheiligentor zukünftig wunderbar präsentieren.

    Sehr erfreulich, dass es so gut voran geht. Bin noch immer gespannt, was bei der ersten Röhre zu den großen Schäden am Schneidrad geführt hat.

    Was mich allerdings wundert ist, dass der Tunnelbau erst Anfang 2022 abgeschlossen sein soll und dann erst weiter ausgehoben wird. Zuletzt hieß es, dass Eva bis September am Platz der Republik angekommen sein soll und dann die TVM bis zurückgezogen werden soll. Das kann ja keine vier Monate dauern und zuimndest wenn die TVM wieder am Start ist, könnte man doch die Stationsgrube weiter ausheben und die Röhren abreißen.