Prenzlauer Berg (OT von Pankow) | Kleinere Projekte

  • Hallo,

    ist das nicht schon der zweite "Anbau"?

    Wenn man bedenkt, dass vorher auch nur ein Konsum auf der Fläche stand, hätte man den Markt mit einer Tiefgarage und vielen Wohnungen in der Lage eine bessere Nutzung gegeben. Die Rampe auf der anderen Seite zur Dachparkebene nimmt soviel Platz ein, da hätte man sich das "Anstückeln" auch sparen können. Schade, wie mit den Flächen umgegangen wird.

  • Stimmt, der wurde schon einmal etwas erweitert.
    Bis 2014 stand an der Stelle ein typischer DDR-HO-Flachbau, nebst Parkplatz und Asia-Imbiss. Als REWE die Pläne für einen Neubau damals bekanntgegeben hat, war eine Kombination von Wohnhaus und Supermarkt im Erdgeschoss von REWE einfach nicht vorgesehen (siehe hier). Vertane Chance wie ich finde.
    Der neue Markt wurde als "Rewe Green Building", ein besonders nachhaltiges und ressourcensparendes Gebäudekonzept, geplant und eben so verwirklicht. Das Gebäude ist jetzt gut 10 Jahre alt, ein Abriss wahrscheinlich noch nicht sinnvoll oder wirtschaftlich. Ausserdem geh ich da ständig einkaufen :D
    Aber die Frage ist ja, muss der unbedingt erweitert werden, wenn in unmittelbarer Nähe, fußläufig zwei wirklich große Rewe Supermärkte vorhanden sind (Schönhauser Allee Arkaden und Gesundbrunnen Center)

    [mod]Der damalige Neu-/Umbau fand 2015 statt und wurde auch hier im Thread gezeigt, u. a. hier. 🙂[/mod]

  • kloster.berlin
    Greifswalder Straße 18a

    Aus dem ehemaligen Katharinenstift wird eine Modehochschule.

    Hinter den Wohnhäusern in der Greifswalder Straße 17-19 verbirgt sich..

    ol6qxc38.jpg© Merlin

    im Innenhof die Hauskapelle (römisch-katholische Kirche Mater Dolorosa) des Katharinenstifts:

    tznoq5e5.jpg© Merlin

    Die Kirche gehört zum Kloster der Herz-Jesus-Priester.

    Das Erzbistum Berlin hat das gesamte Kloster an die Akademie für Mode und Design (AMD) verkauft.
    Die AMD gehört zur Hochschul-Gruppe Fresenius.
    Im Kloster soll Platz für 500 Studenten geschaffen werden.
    Die Kosten für Kauf und Umbau liegen bei ca. 30 Millionen Euro.

    An dem Umbau des Klosterkomplex aus dem Jahr 1896 arbeiten zwei Architekturbüros.

    Im Innenhof ist ein Erweiterungsbau geplant:

    a62vl33s.jpg© Merlin

    jjyx3vam.png
    © kloster.berlin GmbH & Co. KG

    e4chdgiw.png
    © kloster.berlin GmbH & Co. KG

    Der Campus soll im Sommer 2028 eröffnen.

    https://kloster.berlin/

    hinter Paywall:
    https://www.spiegel.de/panorama/katho…76-f09a156c649f

    2 Mal editiert, zuletzt von Merlin (10. April 2026 um 04:44)

  • Schockierend und sehr sehr traurig. Das war eine wunderschöne Kirche, vielleicht die schönste Überhaupt, und eine wahre Oase der Ruhe im Innenhof. Die Gemeinde wurde vor vollendete Tatsachen gestellt, und verliert ihre (funktionierende, tolle) Kirche. Es gibt in der Umgebung auch sonst keine Kirchen die überhaupt offen und zugänglich sind, schon gar keine (wem auch immer das wichtig ist) katholischen. Das man so etwas nicht erhält und unwiederbringlich aufgibt finde ich unglaublich mies.

  • Mehrfamilienhaus Baugemeinschaft Galanthus

    In der Schneeglöckchenstraße 29A (DAF-Karte) plant die Baugemeinschaft Galanthus ein 5-geschossiges T-förmiges Mehrfamilienhaus mit 29 oder 30 Wohnungen und zwei bis drei Gewerbeeinheiten. Baugebinn soll laut dieser Projektseite am 01.06.2026, also in wenigen Tagen sein.

    Vor Ort kaum zu glauben, da dämmert bisher nur ein Bauschild an einem leerstehenden Gewerbeflachbau rum:

    galanthus02.jpg

    galanthus01.jpg

    galanthus03.jpg

    Hier die "offizielle" Visu:

    galanthus04.jpg

    © COHOUSING BERLIN GBR

  • BV Schneeglöckchen

    Und gleich noch eins in der Gegend: Nur wenige Meter weiter südlich ist in der Schneeglöckchenstraße 18A (DAF-Karte) ein Neubau mit 10 exklusiven Eigentumswohnungen (76 bis 105 m²) geplant. Preislich geht es mit 6700 €/m² los. Ein Zeitplan für die Realiserung wird bisher nicht angegeben.

    Visu:

    schneegloeckchen01.jpg

    © David Borck Immobiliengesellschaft mbH

    schneegloeckchen02.jpg

    © David Borck Immobiliengesellschaft mbH

    Eigene Bilder vor Ort:

    schneegloeckchen03.jpg

    schneegloeckchen04.jpg

  • ^

    Das ist schöne Architektur, finde ich. Wenn das der Standard der 2020'er Jahre wäre, dann wäre das würdig. Ausgewogene Proportionen, die gerundeten Gebäudekanten als Stilmerkmal, eine hochwertig verkleidete Sockelzone und Gesims, das gefällt mir. Ich überlege ja immer, ob Menschen das auch noch in 30, 50 Jahren ansprechend finden, es dann gut gealtert sein könnte und daher zu einem Denkmal werden könnte. Die meisten heutzutage hingestellten Entwürfe schaffen das alles sicher nicht.

  • Ja, das Schneeglöckchen findet auch meine Zustimmung.

    Aber wie bei so vielen Bauvorhaben frage ich mich, warum nur die Balkone immer wieder offen gestaltet werden. Warum ein Gittergeländer statt einer geschlossenen Balustrade? Jede zweite Eigentümerpartei flechtet dann sowieso Strohmatten oder Plastebänder durch die Stäbe, um ein wenig Privatsphäre auf dem Balkon zu haben. Und das sieht dann richtig besch... aus.

  • Diese Freiheit, dass sich jeder Eigentümer seine eigene Sichtschutzfolie bastelt kann aber auch durch gemeinsamen Eigentümer Beschluss unterbunden und festgeschrieben werden, wenn gewünscht. Zumal wenn es um die einheitliche Gestaltung der Fassade geht.

  • Über die offenen Balkone würde ich mich als Mieter freuen. Sollen die Anderen sich doch vor unliebsamen Blicken schützen. Warum soll sich die individuelle Nutzung einer Wohnung nicht auch zeigen dürfen?

    Obwohl das Haus in meinen Augen etwas gediegen wirkt und die Rundungen etwas modisch, finde ich es gestalterisch doch sehr solide ohne wirklich aufzutrumpfen. Mit seinem verklinkertem Sockel und seiner Farbigkeit wird es sich auf jeden Fall ganz gut in die vorhandene 30er Jahre Bebauung einfügen.

  • An der Ecke Prenzlauer Allee/Erich-Weinert-Straße laufen die Vorbereitungen zum Abriss der Flachbauten mit Einzelhandel. Dort sollen ca. 250 Wohnungen entstehen. Eine Meldung dazu gab es schon in der MoPo vor über einem Jahr.

  • Umbau Backfabrik

    Prenzlauer Allee 248 - 251

    zuerst hier und hier

    Bei der schon lange geplanten Aufstockung des Flachbaus an der Prenzlauer Allee geht es
    jetzt ganz schnell:

    ufitv4ja.jpg

    Der Flachbau an der Prenzlauer Allee wird im März 2027 abgerissen.

    Die Aufstockung des Flachbaus könnte bekanntermaßen so aussehen:

    4fyrnm42.jpg


    de66aypw.jpg

    Bilder © Marc Kocher Architects

    Ob der Entwurf von Marc Kocher realisiert wird ist noch nicht bestätigt.

    Das im Flachbau befindliche Fitnessstudio John Reed schließt am 07. Dezember:

    uj27fgcd.jpgBild von mir © Merlin

    Im Laufe des Jahres 2027 soll der Rohbau bereits fertig stehen.
    Im neuen fünfgeschossigen Gebäude ziehen in das Erdgeschoss ein Restaurant,
    darüber entstehen Büros.
    Das John Reed wird zukünftig kleiner und befindet sich nur noch im Untergeschoss, dafür werden
    Teile der Tiefgarage zum Fitnessstudio.
    2029 sollen die Mieter einziehen.

  • Schade. Es ist großartig so wie es ist, vor allem die Höhenvarianz und die klassische Gestaltung, die aber trotzdem irgendwas Modernes hat, passen hervorragend zu dem ganzen Gelände. Aber auch der neue Entwurf, hoffentlich wird er genauso realisiert, wird mit Sicherheit toll aussehen.

    Ganz allgemein ist die Backfabrik für mich, zusammen mit dem gegenüberliegenden revitalisierten Bötzowgelände, ein absolutes Highlight und mit eins der schönsten Stücke Berlin.

  • Der Entwurf will mir nicht so recht gefallen. Der eckige Aufbau oben passt nicht zu dem abgerundeten unteren Teil. Das hervorspringende Kranzgesims wirkt überdimensioniert und zu dominant. Der angedeutete Risalit wirkt fehl am Platze. Da passt nichts richtig zusammen. Der Flachbau gefällt mir besser, da stilsicher. Erinnert ein wenig an die Fellini Residences vom gleichen Büro, das auch zum Kitsch tendiert.