Beiträge von Rainer Tee

    ^^^Die Straßenbahn kann m.E. weiter am Rand des Mittelstreifens fahren. Der Unterschied zur Warschauer in der Straßenaufteilung ist nur die Parkreihe. Diese könnte zugunsten des Radstreifens und des Gehwegs wegfallen, denn beide sind zu schmal. Der Radspur ist z.T. sogar in der "dooring zone" und nicht ungefährlich!

    ^Ich meinte tatsächlich die Greifswalder stadteinwärts ab der Danziger. Ostkreuzblog hat Recht mit den Bäumen hinter der Danziger stadtauswärts. Dort ist die Linienführung geradlinig in der Mitte und könnte so bleiben.

    In dem anderen Bereich gibt es immer Kurven vor den Haltestellen die verschleißanfällig sind und nur so gebaut wurden weil es früher keine Zweirichtungsfahrzeuge gab. Der Mittelstreifen ist tatsächlich nichts anderes als ein Hundeklo mit Trampelpfad. Ich denke aber eine Umgestaltung wie in der Warschauer müsste auch dort funktionieren. Dazu müssten auch die Kreuzung mit der Marienburger-/Hufelandstr. auf dem Mittelstreifen für Fußgänger überquerbar werden. Die Absperrung zu den Gleisen bleibt nötig damit keine Leute in die Gleise torkeln.


    Ich habe technisch keine Ahnung ob eine Niederflurbahn mit fast eingeklappten Stromabnehmer wie die Züge unten im Hauptbahnhof in einen U-Bahntunnel passen würden. Jedenfalls sehe ich kein Problem wenn ein oder zwei M-Linien am Alex enden würden und ein oder zwei andere oberirdisch wie bisher weiterfahren würden.

    Die Bahnsteige in der Greifswalder Straße in die Mitte zu legen wie oben vorgeschlagen ist nur mit der fast kompletten Rodung der Bäume möglich.

    Die M4 am Alex in den U-Bahntunnel zu legen ist ebenfalls unmöglich, die Züge müssten dann auf entsprechende Signal- und Sicherungstechnik für Tunnelfahrten umgerüstet und zugelassen werden. Zumal für die Tiefenlage des Weißensee-Bahnsteigs gigantische Rampenbauwerke nötig wären.

    In der Greifswalder wurden in den letzten Jahren fast alle Bäume gefällt, an den Haltestellen gibt es kaum noch welche.


    In anderen Städten fahren Straßenbahnen als Stadtbahn auch im Tunnel.


    In der Otto-Braun-Straße ist reichlich Platz für eine Rampe. An den Anblick in der Schönhauser Allee hat man sich auch gewöhnt.


    Der Zeitvorteil wäre enorm. Die M4 sollte an keiner Ampel mehr halten, dann ist sie nicht viel langsamer als eine U-Bahn. Die Haltestellenabstände sind auch vergleichsweise groß.

    ^^^ich wohne direkt an der M10 und kann beurteilen wie laut sie ist. Der MIV und Lastwagen übertönen sie bei weitem. Woanders wird immer beklagt dass die neuen Züge zu leise sind und akustische Signale haben sollten.


    Mein Favorit wäre eine Modernisierung der M4 Strecke, z.B. Mittelbahnsteige in der Greifswalder so wie schon lange in der Warschauer zu sehen. Das geht schneller und kostet weniger.


    Es sollte mal eine Machbarkeitsstudie erstellt werden wie man die M4 unterirdisch an die Bahnsteige der U5 führt um niveaugleich Richtung Hbf umzusteigen.

    Die Führung über den Alex im Schneckentempo und die sinnlose Weiterfahrt zum Hackeschen Markt könnte dann entfallen.

    ^Kann ich voll zustimmen. Die Radwegführung ist um den Bahnhof Südkreuz katastrophal. Alles wirkt wie improvisiert. Wenn man von Norden auf dem glatt asphaltierten Fuß-/Radweg ankommt geht es nach Süden erst im Zickzack und dann über den Vorplatz irgendwie weiter und der Weg nach Süden über die Autobahn ist noch schmaler. Der Vorplatz sieht aus wie eine große Bushaltestelle.

    ^^Das stimmt, sollte auch nur ein Beispiel sein. Ich habe es in einem anderen Zusammenhang gefunden und habe auch selber auf google Streetview diese Straße gesucht. Wenn man bei Deinem Link virtuell um die Ecke in die Molukkenstraat geht sieht man eine Straße mit Tram. Von dieser Straßenaufteilung können wir in Berlin nur träumen. Wir hinken mit dieser Diskussion einfach 30-40 Jahre hinterher.


    In Amsterdam werden die Parkplätze in Straßen jedes Jahr verringert. Wenn man auf das Luftbild geht sieht man wie wenige Autos in den Straßen bei dichter Wohnbebauung im Vergleich zu Berlin stehen.

    Mit einem der dichtesten und gutausgebautesten Autobahnnetzwerks der Welt.

    Dort gibt es tatsächlich viele Autobahnen, die Bevölkerungsdichte ist auch viel höher als hier. Die Autobahnen sind dort aber nicht in der Stadt sondern wurden z.B. In Utrecht wieder zurückgebaut, Hier haben wir eine Autobahnbrücke mitten in der Stadt die nicht auf das historische Maß reduziert werden soll. Auch in vielen anderen Metropolen ist man da schon viel weiter.

    Der Bezirk Mitte hat sich zu der Mühlendammbrücke eindeutig positioniert. Direkt im Anschluß an das oben verlinkte Video kommt ein Video #mittespricht. Baustadtrat Ephraim Gothe spricht zurecht von einer Autobahnbrücke, die an diesen historischen Ort nicht hingehört.



    Gegenseitige persönliche Schuldzuweisungen öden mich in diesem Forum an und lassen mich darüber nachdenken ob ich lieber wieder passiv werde.

    ^^^Sehr gutes Video! Es zeigt wie wichtig es ist die Brücke völlig anders zu gestalten als jetzt. Besonders der Abzweig der Straße "An der Fischerbrücke" von der Mühlendammbrücke als Verbindung zur Inselbrücke und -straße ist städtebaulich enorm wichtig und sollte wieder hergestellt werden.

    Nachtrag zum Neubau des Unionhilfwerks in der Schwiebusser Straße:


    Der ursprünliche Entwurf ist von Baumschlager Eberle Architekten, aber nicht mehr auf deren Webseite zu sehen. Die Fassadengestaltung ist gegenüber der Visu abgewandelt und orientiert sich am benachbarten Sagebiel-Bau aus der Nazizeit, was ich für unnötig halte. Man sieht die Ähnlichkeit auf dem dritten Foto.




    Fotos von mir und heute.