Beiträge von Backstein

    Ersatzneubau der Straßenbrücke über die Havel in Hennigsdorf

    Die Straßenbrücke im Zuge der L17/Ruppiner Straße über die Havel (DAF-Karte) wird erneuert. Das Projekt ist schon seit längerer Zeit geplant, da die alte Brücke marode ist. Zurzeit werden die Trasse und die temporären Brückenköpfe für die unmittelbar südlich der alten Brücke geplante Behelfsumfahrung gebaut. Dafür mussten mächtige Spundwände gesetzt werden, um den Platzverbrauch gering zu halten und die benachbarten Wassersportclubs nicht zu sehr zu beeinträchtigen.

    Interessanterweise liegt die neue Stahlbrücke schon nördlich der alten Brücke bereit, sie wird zunächst für die temporäre Behelfsumfahrung verwendet und später dann (nach Neubau der Widerlager der jetztigen Trasse) erfolgt der Querverschub der neuen Brücken in die endgültige Position. Sie wird also sowohl für die Behellfsumfahrung als auch für die erneuerte finale Havelüberquerung verwendet.

    Informative Artikel mit Skizzen und Bildern gibt es u. a. hier:

    Bilder der Baustelle. Hier ein Blick von Südosten (Havelstraße), ganz links ist die alte abzureißende Brücke zu sehen:

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    Blick Richtung Osten. Unmittelbar neben der Ruppiner Straße wird die Behelfsumfahrung gebaut:

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    Der östliche Interims-Brückenkopf:

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    Die neue Stahlbrücke (bzw. der Stahlüberbau) liegt schon seit längerer Zeit bereit:

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    Das Bauschild:

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    ^ Ich hatte auch kurz Gelegenheit, am neuen Interimsbahnsteig vorbeizuschauen. Auf Fotos habe ich verzichtet, das machten andere zu Genüge ;) und auch das Netz ist voll davon. Meine Eindrücke:

    • Die blau verkleidete Zwischenhalle/ Passerelle ist tatsächlich ganz angenehm gestaltet, die Klanginstallation fand und finde ich hingegen eher überflüssig. Ein großer Vorteil ist, dass man jetzt endlich auch per Rolltreppen zu den Straßenbahnsteigen gelangt. Die funktionierten sogar.
    • Was nicht funktionierte (zumindest, als ich da war), war der neue Aufzug vom/zum Interimsbahnsteig 22. Etliche Reisende schleppten genervt ihre Koffer die langen Treppen hoch... Der Bahnsteig selbst ist doch etwas enttäuschend ausgeführt und wirkt mit seinen schlichten schwarzen Wänden etwas düster. Ja, es ist nur ein Interimsbahnsteig, aber der wird sicher mindestens 20 Jahre bestehen, wie man leicht befürchten kann. 8)
    • Eine der beiden langen Treppen zum Europaplatz nördlich der Invalidenstaße (siehe Johannes' letztes Bild in Teil 3) ist mit schlichem Sichtbeton ausgeführt, die andere dahingehend schwarz gekachelt... seltsam. Da beide recht lang sind, empfiehlt sich die Nutzung der bestehenden Rolltreppen von der benachbarten (alten) Halle.

    Ansonsten ist es natürlich erfreulich, dass diese erste Teilstrecke endlich ans Netz gegangen ist. Der 10-Minuten Takt ist akzeptabel (mehr ginge eh nicht) und auch zum Nordring Richtung Westen kann man am Bf. Wedding bequem umsteigen. Schade nur, dass es bis zur Verlängerung zum Potsdamer Platz noch ewig dauern wird. irgendwo hatte ich gestern gelesen, dass 2029 die Strecke vom Hbf. nach Gartenfeld führen soll (als S6) und dann die S15 zum Gesundbrunnen wieder eingestellt werden muss, da der Interimsbahnsteig für zwei Linien bzw. einen dann erforderlichen 5-Minuten-Takt nicht ausgelegt ist... Naja, ob die Siemensbahn wirklich bis 2029 fertig wird, glaube ich erst, wenn ich es sehe.

    BV "Forty4"

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    Mittlerweile hat hier der Hochbau für den 1. BA begonnen. Hier die Ostseite an der Naglerstraße, wo gerade Beton angefahren wurde:

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    Die künftige TG-Einfahrt:

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    Die Westseite am Warschauer Platz:

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    Hier steht auch eine Musterfassade:

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    Der Glasbau (ehem. Autohaus) an der Stralauer Alle wurde immer noch nicht abgerissen, der 2. BA kommt erst später:

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    ^ Es geht durchaus zügig voran. Der neue Regionalbahnsteig wurde inzwischen aufgebaut und hat bereits sein Dach bekommen. Er sieht ganz schön schmal aus. Die Bahnsteigfläche muss noch aufgefüllt und gepflastert werden:

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    Die Schallschutzwände zum Elcknerplatz haben einen verglasten Streifen und als Deko eine nette Treptow-Köpenick-Silhouette erhalten:

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    Die Außenwand am Elcknerplatz, Blick Richtung Westen:

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    ^ WBM Neubauten Köpenicker Straße 104 - 114

    Weitere Bilder mit Schwerpunkt auf die „Gasse“ zwischen dem Neubauriegel und dem Plattenbau.
    Hier zunächst das Hochaus an der Ecke Michaelkirchstraße:

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    Blick in die neu entstandene Gasse zwischen dem Neubauriegel und dem Plattenbau:

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    Renaturierung ehemaliger Kiesumschlagplatz am Napoleonkai

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    Nach über zwei Jahren hat sich das Biotop ganz gut entwickelt. Zur Erinnerung: Es ist kein Park oder keine für die Menschen nutzbare Grünanlage, sondern ein Biotop auf einem früheren Kiesumschlagplatz, das als Ausgleichsmaßnahme angelegt wurde. Das Biotop ist durch einen Drahtzaun geschützt, zwischen diesem und einem weiterhin als Lagerfläche für Baumaterialien genutzen Streifen am Kanal führt ein öffentlicher Kies-/Schotterweg entlang. Dieser ist allerdings immer noch nicht richtig an den seit knapp einem Jahr wegen Wurzelschäden gesperrten Radwanderweg östlich des Schwarzen Grabens angeschlossen, man muss sich die letzen 100 m östlich des Biotops durch losen Sand und einen Trampelpfad bemühen.

    Die neu angepflanzte Vegetation (u. a. zahlreiche Wildrosenbüsche und Bäumchen) hat es auf dem stark verdichteten sandigen/kiesigen Untergrund schwer, im Winter wirkte das Areal immer noch recht karg und halbwüstenartig. Jetzt im Sommer sieht es aber schon recht grün aus, auch wenn es sicher noch ein paar Jahre dauern wird, bis es so richtig „satt“ bewachsen aussieht.

    Der kleine Teich („Libelle“) in der Mitte hat sich ebenfalls gemausert, auch wenn an den Uferböschungen teilweise noch nackte Sandflächen zu sehen sind. Zwei herumliegende Feuerwehrschläuche deuten darauf hin, dass hier Wasser zugeführt werden muss. Knapp oberhalb der Wasserlinie wurde ein niedriger Elekrodrahtzaun installiert, möglicherweise zur Abschreckung von Wildschweinen.

    Erfreulich ist, dass das Biotop anscheinend respektiert wird und der Zaun unbeschädigt ist. Es sind keine Spuren durch illegales Betreten erkennbar.

    Blick von der Westseite, im Hintergrund rechts sieht man Haufwerke mit Pflastersteinen, die direkt an der Kaimauer des Kanals gelagert sind:

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    Blick vom Weg südlich des Biotops nach Norden, die Holzhaufen dienen als Habitate für diverse Kleintiere:

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    Blick auf die „Libelle“:

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    Von der Ostseite aus ist der Elektro-Steckzaun (schwarze Stangen) um den Teich gut erkennbar:

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    Blick Richtung Südwesten, links die Haufwerke am Kanal:

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    Der Weg zwischen Biotop (rechts) und dem Lagerplatz am Kai, Blick Richtung Westen:

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    Die Spundwandelemente werden hier vermutlich nur zwischengelagert:

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    Das westliche Ende des Napoleonkais:

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    ^ Ja, natürlich wird das kein klassischer Platz oder gar Schmuckplatz, sondern, wie der Name schon sagt, ein Entrée. Man kann es weder auf meinen Fotos noch auf den Visus so richtig erkennen, aber es scheint evtl. Lücken (Durchgänge) zwischen den Bäumen zu geben. Diese schirmen den Eingangsbereich des Hbf zur lauten und verkehrsreichen Straße hin etwas ab, was erstmal keine schlechte Idee ist. Sie befinden sich auch da, wo von der Straßenseite her kein Hauptverbindung von den Fußgängerfurten bzw. Straßenquerungen sind. Diese befinden sich westlich und östlich des Wäldchens.

    Platz (im Simme von Raum) dürfte auch genügend bleiben, da das in den schematigen Visus als Fläche sichtbare Querdach des Hbf ja ein Stück weit über den Eingangsbereich ragt.

    Ich denke, man kann das so machen.

    Stadtlandhavel - es geht weiter!

    Nach drei Jahren Baustopp und Stillstand (Baustellenbilder zuletzt hier) wurden die Arbeiten tatsächlich wieder aufgenommen. Es sind Baufahrzeuge und neue Materialien vor Ort und ein ganzer Trupp Arbeiter machte gerade Feierabend. Am Gebäude östlich der Zufahrt (BT5) waren einige Arbeiter noch zugange.

    Die Projektseite ist wieder aktiv, wenn auch noch in Überarbeitung. Sie soll aber in Kürze Infos und Details präsentieren.

    Ein aktuelles ausführliches PDF-Dokument der CGREAG mit Stand 3/26 nennt jetzt als geplanten Fertigstellungstermin Q1/2028. Die Visus sind die altbekannten. Auf den langen Baustopp wird darin nicht eingegangen, alle 6 Bauteile werden einzeln aufgeführt und mit „in Ausführung“ beschrieben.

    Noch ist auf den ersten Blick kein atemberaubender Baufortschritt zu sehen, aber wenn man auf die Details achtet, ist die Wiederaufnahme der Arbeiten eindeutig erkennbar.

    So wurde u. a. das Wasser aus den vollgelaufenen Untergeschossen gepumpt:

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    Hier wurden wieder Gerüste aufgebaut und neue Schalungswände aufgestellt:

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    Neue Baumaterialien wurden abgelegt:

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    Auch Baufahrzeuge sind wieder vor Ort:

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    Wer will fleißige Handwerker seh'n:

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    Auch an der Uferseite des Baugrundstücks wurden Bauhölzer und Schalungselemente aufgestellt:

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