Beiträge von Backstein

    Neuer Regionalbahnhof Fangschleuse

    Vor kurzem wurde der neue Bahnhof Fangschleuse eröffnet, der ca. 2 km westlich des bisherigen Bahnhofs und somit unmittelbar nördlich des Tesla-Geländes liegt, siehe DAF-Karte. Er hat zwei fast komplett überdachte Bahnsteige mit 4 Bahnsteiggleisen, von denen noch nicht alle genutzt werden können. Später wird noch eine 5. Bahnsteigkante mit einem von Osten kommenden Stumpfgleis errichtet werden. Südlich der Bahnsteige sollen noch mehrere Gütergleise gelegt werden, für die aber noch nicht einmal der Bahndamm aufgeschüttet wurde. Der Fußgänger-Zugangstunnel ist entsprechend lang.

    Auf der Südseite zum Tesla-Erweiterungsgelände wurde ein Vorplatz mit einem kleinen Versorgungsgebäude angelegt, der noch abgezäunt und nicht freigegeben ist. Auch der Busbahnhof mit recht großzügigen Dächern und sechs Haltebuchten befindet sich auf der Südseite, etwas östlich vom Bahnhofzugang, dieser wird bereits bedient.

    Nach Norden führt ein neuer asphaltierter Radweg auf kürzestem Weg (ca. 1 km) durch den Wald zum Fangschleuser Ortsteil Gottesbrück. Kfz erreichen den Bahnhof ausschließlich von Süden.

    Hier zunächst die Bahnsteige:

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    Der nördliche Tunnelteil unter den Bahnsteigen wurde immerhin glatt verputzt und mit einem blauen Kachelmuster versehen:

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    Der südliche Tunnelteil wie auch der Eingangsbereich wurde gelb verklinkert. Davor liegt der noch unfertige Vorplatz mit mehreren Grün- und Bauminseln sowie dem kleinen Versorgungsgebäude:

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    Blick nach Süden auf die noch unbebaute weite Ödnis des Tesla-Erweiterungsgeländes:

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    Hier die Bushaltestellen, oder meinetwegen der kleine Busbahnhof. Der Andrang war nicht dem Schichtwechsel bei Tesla geschuldet, sondern dem derzeitigen Zwangsumstieg in den SEV Richtung Fürstenwalde:

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    Zum Schluss noch ein Bild vom neuen Radweg zwischen Gottesbrück und dem neuen Bahnhof:

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    ^ Nach über zwei Jahren war ich mal wieder in diesem Wohngebiet, dessen Gesamtfertigstellung die Kinder der Erstbezieher vielleicht noch als Rentner eleben werden. ;)

    Zurzeit wird vor allem die lange Zeit freie Fläche (OSM) zwischen der Emmy-Noether- und Hermann-Weyl-Straße bebaut. Hier errichtet die LE Bridge AG neun unspektakuläre Mehrfamilienhäuser mit 90 Mietwohnungen. Der Tagesspiegel berichtete in einem Bezahlartikel vom Richtfest im Juni dieses Jahres.

    Der Baufortschritt steigert sich von Ost nach West: Im Osten stehen erst die eingerüsteten Rohbauten mit noch leeren Fensteröffnungen, am westlichen Ende werden bereits die Gerüste abgebaut und es sind die leider langweiligen weiß-grauen Fassaden an schlichten Wohnquadern zu sehen. Die Bilder beginnen im Osten des Baufeldes:

    So werden die 9 Häuser wohl alle aussehen:

    Hier noch ein paar weitere kürzlich realisierte Villen. Zunächts Am Jungfernsee 28:

    Am Jungfernsee 12:

    Die „Korkvilla“ Emmy-Noether-Str. 4 sieht immer noch so abblätternd aus wie zuvor:

    Und noch die Hermann-Weyl-Straße 2 und 4 ganz im Osten des Wohngebietes:

    ^ Ja, es ist immer/oft traurig, wenn man die Vorkriegssituation mit der heutigenSituation vergleicht. Auch wenn da manchmal etwas Verklärung im Spiel ist. Denn die Vorkriegssituation kennen wir ausschließlich aus alten Fotos und - sofern vorhanden - Filmen. Die heutige Situation erleben wie live. Nur haben daran in erster Linie weder die "böse" DDR noch die heutigen Planer/Architekten Schuld, sondern ein gewisses wahnsinniges Regime, das letzlich den Bombenkrieg verursacht hat.

    Das Mercure finde ich auch nicht so schlimm, die unsägliche Breite Straße schon her, da gebe ich Camondo völlig recht. Aber da sehe ich selbst als autokritischer Mensch mittelfristig wenig realistische Änderungsmöglchkeiten, solange man den privaten Autoverkehr nicht drastisch reduziert. Alle diskutierten oder vorstellbaren Alternativen wären ebenfalls schwere Eingriffe in das Stadtbild und die Kuturlandschaft: Eine Brücke über die Havel im Zuge der Dortustraße, eine Straße parallel zum BAR Bahndamm durch den Templiner See (wäre zudem zu weit weg von der Innenstadt)... eine Tunnellösung wäre sicher vorstellbar, aber viel zu teuer... Lustgartenwall, ja, denkbar, aber dann wäre die Anbindung an die Innenstadt auch schwierig. Man wird wohl noch lange mit der jetzigen Situation leben müssen. Ich würde mir da auch was anderes wünschen...

    Generell finde ich aber die positiven Entwicklungen in Potsdam schon sehr beeindruckend und sehe da viel mehr Licht als Schatten.

    Edit: Passend dazu noch dieser Artikel bei rbb, der beschreibt, wie Potsdam den Autoverkehr im Stadtgebiet weiter reduzieren will, auch auf den Neubau der Langen Brücke wird eingegangen.

    BV Ferdinand 46

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    Auch wenn inzwischen der Rohbau steht, scheint sich das BV mächtig zu verzögern. Ursprünglich wurde Q2 2025 als Fertigstellungstermin genannt. Jetzt wird die geplante Fertigstellung auf blacklabelimmobilien.de mit Dezember 2026 angegeben, was aber definiv unrealistisch ist. Zumal ich mir nicht sicher bin, ob da zurzeit überhaupt wirklich gearbeitet wird... Manche auf der Baustelle liegenden Baumaterialien sahen aus, also ob sie da schon länger ungenutzt rumliegen. Graffiti an den Rohbauwänden ist meist auch ein schlechtes Zeichen...So richtig eindeutig ist das nicht:

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    Die Rückseite:

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    Nochmal ein Update zum Kreativquartier, auch wenn die Unterschiede/Fortschritte gegenüber meinen letzten Bildern überschaubar sind.

    Der Hofbereich ist nun auch offiziell frei zugänglich, man kann vom Neuen Markt über den Kutschstallhof bis zur Neuen Plantage durchgehen. Die Restarbeiten an Pflasterung und den Hofflächen sind weitestgehend abgeschlossen, teilweise muss der Rasen noch wachsen. An der Straßenseite des Langen Stalls stehen immer noch und wieder Absperrungen, dort finden noch Bauarbeiten statt. Vor dem Neubau an der Werner-Seelenbinder-Straße wurden die Baustellen geräumt.

    Noch wirkt alles etwas leer und unbelebt, aber das dürfte sich mit der Zeit noch ändern und dann wird es eine sehr attraktive Bereicherung werden. Ein paar aktuelle Eindrücke:

    Die Außenseite an der Neuen Plantage, sogar ein Bagger steht hier noch rum:

    Der Neubau an der Werner-Seelenbinder-Straße:

    Als Beifang noch drei Bilder vom sich östlich anschließenden Kutschstallhof:

    Der Durchgang von Neuen Markt zum Kutschstallhof:

    Wiederherstellung Parterre am Neuen Flügel Schloss Charlottenburg

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    Auch der westliche Quadrant des Parterres ist weitgehend fertiggestellt, dessen westliche Hälfte aber noch abgesperrt. Ich fände es schön, wenn spätestens nächstes Jahr noch eine Blumenbepflanzung an den Ecken/Rändern käme.

    Hier zunächst das östliche Teilfeld mit der Statue des Alten Fritz in der Mitte:

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    Hier das westiche Teilfeld mit der Statue Friedrich I in der Mitte:

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    Er kommt jetzt wieder schön zur Geltung:

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    Blick zurück Richtung Osten:

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    Bei der Gelegenheit noch zwei Bilder vom Platz vor dem Schlosshof, auf dem ebenfalls großflächig Bauarbeiten stattfinden:

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    ^ Ergänzung: Ich habe mir die Projsektseite arrive Westend jetzt mal näher angeschaut. Diese beiden dort gezeigten Visus lassen erkennen, dass das Maison Westend wie hier zu sehen nicht kommt und stattdessen nun dieser deutlich schlichtere Entwurf vorgesehen ist:

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    Der alte Entwurf "Maison Westend":

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    Hier die zweite Visu aus arrive Westend, die einen geschlossenen und sich nach Westen verjüngenden Innenhof zeigt und auch die Rückseite des nun geplanten westlichen Kopfbaus:

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    Wohnbauprojekt Havelschanze

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    Auch zu diesem BV ein Update. Die Rohbauten wachsen, an zwei der Gebäude werden bereits die Fenster eingebaut. Blick von Süden:

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    Am 2. Juni war bereits das Richtfest, wie die am Bauzaun noch aushängenden Einladungen zeigen:

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    Das nördliche Gebäude an der Straße Havelschanze:

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    Auf der Seite von dgk Architekten ist diese Baumassenvisu zu sehen, die die Größe und Verteilung der 5 Häuser zeigt:

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    © dgk Architekten

    Das Gesamtprojekt ist nun zu 99 % komplett fertiggestellt. Das betrifft inzwischen auch alle Zuwege, Grün- und Außenanlagen und die Gebäude - zumindest äußerlich. Der Hammerstiel-Bau und die Sheddachalle sind aber noch nicht bezogen. Nur an wenigen Stellen sind noch Restarbeiten zu sehen.

    Hier der Bereich um die Sheddachalle und die Halle selbst. Blick von Westen, die Wege sind alle gepflastert und ein weiterer Spielplatz wurde angelegt:

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    Ein paar Baumaterialien liegen noch im Gestrüpp:

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    Ein Blick durch einen der seitlichen Eingänge in die Halle:

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    An der Südseite der Halle gibt es diesen etwas engen Schacht. Unten befinden sich über schmale Treppen zugängliche Räume, die aber nur für Gewerbe genutzt werden dürften:

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    Zwei Blicke ins Innere der noch leeren Halle, hier sieht es hell und luftig aus:

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    Die Nordseite der Halle. Auch hier wurde alles fertig gepflastert und ein Calisthenics-Park angelegt:

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    Die Nordseite der Halle:

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    Die Nordseite des immer noch nicht bezogenen Hammerstiel-Baus gegenüber der Sheddachalle:

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    Der Zuweg an der Nordseite der dunkelroten HOWOGE-Gebäude:

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    Im Bereich zwichen den Patrizia-Gebäuden und dem großen Edeka-Parkplatz wurde eine Grünanlage angelegt:

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    Ein Blick über den Parkplatz auf die Neubauten:

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