Beiträge von Backstein

    Neue Straßenbahnstrecke Hauptbahnhof - Turmstraße

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    Der Baufortschritt ist zwar unverkennbar, aber die Steckenabschnitte werden wie Puzzlestücke mit großen Lücken errichtet. Das liegt u. a. auch daran, dass man ausreichend Durchfahr- und Querungsmöglichkeiten für Autos, Radfahrer und Fußgänger freihalten muss.


    Ein Überblick von West nach Ost, hier zunächst der Bereich der künftigen und vorläufigen Endhaltestelle am U-Bf. Turmstraße (rechts die Heilandskirche):


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    Vor dem ehem. Hertiegebäude ist man noch nicht so weit:


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    Auf der Mitte der Kreuzung Stromstraße wiederum liegen inselartig ein paar Meter Gleise:


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    Ein Gleisstück liegt auch schon vor dem Schultheiß-Quartier:


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    Östlich der Ecke Lübecker Straße (ehem. Post):


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    Höhe GSZM:


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    Blick zurück Richtung Westen:


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    Vor dem Gerichtsgebäude (Kreuzungen Wilsnacker und Pritzwalker Str.) ist man schon recht weit:


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    An der Kreuzung Rathenower Straße passiert hingegen noch nichts:


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    Blick von der Ecke Turmstraße über die Rathenower Straße nach Süden:


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    Erst im südlichen Teil der Rathenower Straße auf Höhe der Otto-Dix-Straße finden wieder Gleisbauarbeiten statt:


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    BV Schlüterstraße 80

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    Hier geht es recht fix voran, der Hochbau hat bereits begonnen. Ein richtiges Bauschild gibt es leider nicht, nur einen kleinen A4-Aushang. Demnach handelt es sich um die Hausnummer 80 und es wird ein „Wohn- und Geschäftsgebäude an ein bestehendes Wohngebäude unter Nutzung der vorhandene Erschließung“ errichtet. Axthelm Rovien werden darauf als Entwurfsverfasser genannt.


    Aktuelle Bilder:


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    Sanierung Uferwand Wikingerufer

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    Und auch zum Wikingerufer ein kleines Update. Nach dem letzten fast 3 Monate alten Beitrag wurde noch die schwarze obere Abschlussleiste mit den Halterungen für das neue Geländer angebracht. Das ist jetzt schon ein paar Wochen her, seitdem ruht der See recht still... Mit der geplanten Fertigstellung der Uferpromenade im September/Spätsommer 2022 (siehe berlin.de) wird es wohl eng:


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    Stadtvilla / Rathenower Str. 13

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    Nach Abschluss aller Restarbeiten hier nochmals ein paar Bilder der „Villa“. Speziell nach hinten zum Park wohnt man sicher gar nicht schlecht hier. Viel Grün vor der Haustür, zum Hbf kann man laufen, bald kommt die Straßenbahn und wer einen Gerichtstermin hat, hat es auch nicht weit. :)


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    Die Rückseite zum Fritz-Schloß-Park:


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    BV Uhlandstraße 187 (direkt am Stadtbahnviadukt)

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    Der Neubau (DAF-Karte) ist schon ein Weilchen fertig und viele von euch sind bestimmt schon mit der Bahn an ihm vorbeigefahren. Gezeigt wurde er hier aber noch nicht. Nun, er ist auch nicht unbedingt eine Augenweide und entspricht (bis auf die Werbeplane) ziemlich genau der Visu:


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    Immerhin kann man jetzt von der Knesebeck- bis zur Kantstraße unmittelbar südlich am Stadtbahnviadunkt entlang gehen:


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    Sanierung und Umbau Kulturhaus „Peter Edel“ in Weißensee

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    Die Berliner Woche hat zu diesem Sanierungsprojekt einen Artikel veröffentlicht mit mehreren aktuellen Bildern.


    Das Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel an der Berliner Allee 125 wurde inzwischen mit einer Festveranstaltung offiziell neu eröffnet, nachdem es zuvor denkmalgerecht saniert und um einen Neubau ergänzt wurde. Im Inneren wurde der große Veranstaltungssaal saniert und restauriert und kann für Kulturveranstaltungen sowie Tagungen und Konferenzen genutzt werden. Der gemeinnützige Verein Kommunales Bildungswerk (KBW) ist Träger des Kulturzentrums, das auch eine eigene Webseite hat.

    Sanierung Jüdisches Gemeindehaus

    RianMa hatte vor gut einem Jahr in diesem Beitrag über die Sanierung des Jüdischen Gemeindehauses in der Tucholskystraße 40 berichtet. Damals war diese noch nicht abgeschossen, es standen teilweise noch Gerüste und das wiederhergestellte schmiedeeiserne Geländer im zweiten OG war noch nicht angebracht worden.


    Die Berliner Woche berichtet nun, dass das Gemeindehaus bei der Wahl zum „Gebäude des Jahres 2022“ den dritten Platz errungen hat. Diese wird alljährlich vom Verein „Stadtbild Deutschland“ durchgeführt. Dabei werden Gebäude gewürdigt, die in besonderer Weise die Ideen des klassisch-traditionellen Bauens repräsentieren.


    Die Wiederherstellung der Fassade wurde von Berliner und Brandenburger Handwerksbetrieben unter Verwendung natürlicher Materialien realisiert. Sie kostete ca. 1 Mio. Euro, die z. T. aus SED-Vermögen entnommen wurden.

    Grünverbindung Halemweg - Popitzweg (Charlottenburg Nord)

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    Vor max. 3 Wochen waren weite Bereiche des aufgemöbelten Grünzugs noch mit Bauzäunen abgesperrt. Am 29.06. wurde die Grünanlage nun eröffnet.


    Das berichten die Berliner Woche und auch berlin.de, die auch ein paar Bilder zeigen.


    U. a. sind ein Fitnessparcours, eine übergroße Himmelsschaukel, Liegewiesen und eine Blumenwiese entstanden, ebenso ein Bürgergarten. Objekte der Künstlerin Susanne Specht dekorieren die Freiflächen. Die bei der Gestaltung häufig verwendete Farbe Orange bezieht sich auf den U-Bahnhof Halemweg. Zurzeit wird noch ein Realisierungswettbewerb zu „Kunst am Bau“ vom Bezirksamt vorbereietet, es werden also noch mehr Kunstwerke kommen.

    ^ Apothekenneubau im Bundeswehrkrankenhaus Berlin

    ... Im 2. Quartal diesen Jahres beginnen demnach die Rohbauarbeiten (es müsste also schon losgegangen sein). ...

    Leider hat sich vor Ort herausgestellt, dass zwar Bauarbeiten stattfinden, man aber von der Erstellung der Baugrube und erst recht eines Rohbaus noch weit entfernt ist:


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    Apothekenneubau im Bundeswehrkrankenhaus Berlin

    Für dieses BV gab es seit 2015 einen Eintrag in der DAF-Karte, bisher aber keinen DAF Beitrag, dafür einen mittlerweile toten Link. Da auf dem Grundstück vor einiger Zeit Bauarbeiten begonnen haben, habe ich mal im Netz recherchiert und diesen Artikel auf der Seite des Projektmanagers DGS gefunden.


    Demnach wurde Ende 2021 mit der Erstellung der Baugrube für den Neubau der Apotheke auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses begonnen.

    Das BV ist Teil des Gesamtvorhabens „Sanierung und Erweiterung des Bundeswehrkrankenhauses Berlin – Bauphase II“. Der Apothekenneubau wird ein 4-stöckiger Zweckbau mit Funktionsäumen für den Apothekenbereich. Im 2. Quartal diesen Jahres beginnen demnach die Rohbauarbeiten (es müsste also schon losgegangen sein).


    Auch bei bbr.bund.de gibt es dazu ein paar Infos mit der schematischen Visu des Neubaus, die von ppp architekten + stadtplaner gmbh stammt.


    Demnach kostet das BV rund 23 Mio. Euro und wird ca. 3.100 m² Nutzfläche haben.

    ^ Der nächste angerüstete Teil ist gleich ums Eck die Seite zur Heisenbergstraße. Hier die Südwestecke des Gebäudes (siehe Pfeil im Lageplan im letzten Beitrag).


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    Daran schließt sich westlich das nächste abgerüstete Gebäude an:


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    Rhenaniastraße 50 - Gewobag Neubau

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    Das auf den ersten drei Fotos des letzten Beitrags gezeigte Gebäude ist der Berliner Woche eine Meldung wert. Dieses gehört ebenfalls zum Projekt Waterkant, das bis 2026 den Bau von insgesamt 2600 Wohnungen vorsieht, über 2000 von der Gewobag und ca. 500 von der WBM.


    Der Neubau in der Rhenaniastraße 50 bietet 71 Wohnungen, überwiegend kleinere 1-2 Ziummer-Apartments und auch ein paar größere Wohnungen. Herausgestellt wird die hier zu sehende bunte Fassade vom Graffitikünstler Stohead, die den „Wohlfühlcharakter“ des Quartiers unterstreichen und den Namen Waterkant in fließender Form veranschaulichen soll. :)


    Hier nochmal ein größerer Ausschnitt des „Kunstwerks“:


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    Erweiterungsbau für Elektromobilität - OSZ Kraftfahrzeugtechnik Gierkeplatz 1-3

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    Vor knapp 2 Jahren hatte ich dieses kleine unspektakuläre BV erwähnt, da mir damals zufällig das Bauschild aufgefallen war.


    Vor 3 Woche meldete die Berliner Woche kurz und knapp, dass der Neubau für Elektromobilität fertiggestellt ist. Auf zwei Geschossen mit insgesamt 1.250 m² Nutzfläche sind Werkstatt-Labore, Seminarräume und einen Mehrzweckraum untergebracht. Knapp 10 Mio. Euro wurden investiert, damit Auszubildenden mittels modernster Technik alternative Antriebssysteme der Zukunft verstehen lernen. Am 02.06. wurde der Neubau eingeweiht, wie man der OSZ-Webseite enttenehmen kann. Auch auf berlin.de gab es eine Meldung dazu.


    Der Neubau entstand aber nicht auf dem Parklatz an der Gierkezeile, wie ich damals dachte, sondern hinter der Tankstelle an der Kaiser-Friedrich-Straße (DAF-Karte).


    Der Vollständigkeit halber zwei Fotos:


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    ^ Vermutlich eine Mixtur aus zumindest einigen deiner genannten Gründe. Kostenoptimierung und fehlende Gestaltungsvorgaben dürften auf alle Fälle dabei sein.


    Ich habe mir gerade nochmal die ursprünglichen Entwürfe bzw. Visus angesehen, die im allerersten Beitrag von Ende 2018 zu diesem BV verlinkt sind (Webseite ten brinke) und auch in der DAF-Karte. Auch damals war es sicher keine spektakuläre Gestaltung, aber im Vergleich zum nun realisierten Ergebnis doch um Längen besser. Da gab es recht große bzw. breite umrahmte Fenster in den oberen Etagen und großzüge Fensterfronten sowie Eingänge im EG.


    Es ist schon bitter, wie sehr solche Entwürfe am Ende oft abgespeckt werden:

    ^ Nun, das ist so das, was man heute allüberall oft und gern baut, wenn die Wohnungen höherpreisig sein sollen und Rendite im Vordergrund steht. Sieht auf den ersten Blick recht gediegen aus und passt für viele auch einigermaßen bis gut in bestehende Altbauquartiere. Immerhin gibt es hier kein gequetschtes EG, was daran liegt, dass da wieder ein Supermarkt reinkommt. Dafür wirkt dieses teilweise etwas wuchtig und abweisend, da diese Nutzung nicht so viele Fenster erfordert. Rechts dürfte das Tor für die Anlieferung hinkommen.


    Ob nun (vermutlich aus Kostengründen) der einfachere Entwurf realisiert wird, wird man sehen. Vielleicht werden am Ende einige Details noch geändert. Trotz einiger Defizite m. E. eine klare Aufwertung für die Ecke und immerhin werden dabei keine günstigen Wohnungen vernichtet, denn zuvor gab es ja hier keine. Und die Integration des Supermarktes begrüße ich hier ausdrücklich.