Beiträge von Backstein

    ^ Die weißen Fensterrahmen sind möglichweise aus Denkmalschutzgründen oder zumindest aufgrund des historischen Bezugs verwendet worden. Auf allen älteren Fotos der Ruine sind immer weiße Fensterrahmen erkennbar.


    Aber ich gebe dir recht, dunkle (aber nicht unbedingt schwarze) Fensterrahmen könnten eleganter aussehen. Bei den Neubauten wurden solche auch verwendet, auch beim alten Pförtnerhaus (?) links in diesem Bild. Weitere siehe dieser Beitrag.


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    Nach Betrachtung der letzten Fotos und Besichtigung vor Ort muss ich sagen, dass das Ergebnis letztlich doch ein recht schönes und interessantes Hochhaus geworden ist, das nun doch weitgehend den alten Visualisierungen entspricht. Diese sahen auch nur aufgrund der fast hauptsächlich verwendeten "Schokoladen-Perspektive" auf die Schmalseite richtig schick aus.


    Die "Breitseite" wirkt nicht ganz so elegant, aber es ist schon ok.

    Nur die hellen Betonflächen an den Ecken waren in den Visus nicht vorhanden oder zumindest nicht zu sehen. Aber die finde ich eigentlich nicht besonders störend.


    Jetzt müssen noch die Schutzfolien von den Glasbrüstungen entfernt werden und die richtige abendliche Lichtstimmung abgewartet werden, dann passt das schon ganz gut zu den Visus. Ich bin ganz zufrieden mit dem Turm. 🙂

    ^ Wenn man sich einigermaßen vernünftig ausdrückt und sachlich kritisiert, ist das auch völlig in Ordnung. Sie kriegen das ja auch hin.


    Dass das bisherige Ergebnis nicht 1:1 den ersten Visualisierungen entspricht, habe ich durchaus auch bemerkt. Leider ist es oft der Fall, dass später vereinfacht und/oder abgespeckt wird. Meist stecken wirtschaftliche Gründe dahinter und das kann man auch gern bedauern.


    Aber die Aussage, hier hätte man ein schönes Fabrikgebäude "nur noch" umbauen müssen und dann mit abwertenden Begriffen um sich zu werfen, wenn dass Ergebnis nicht der eigenen Idealvorstellung entspricht, ist doch etwas dürftig.


    Ein paar konkrete Angaben, wie und was man hätte besser machen können (unter realistischen Bedingungen), sollte nicht zu viel verlangt sein.


    Wie auch immer, m. E. ist das Ergebnis unter den gegebenen Umständen akzeptabel. Auch die hellgrauen und schlichten Dachgeschosse sind keine Katastrophe. Sie sind nicht zu hoch, dezent etwas zurückgesetzt und dominieren daher nicht. Dem Fabrikbau mit seinen Backsteinfassaden wird nicht die Show gestohlen.

    ^ Wenn das Projekt so ein No-Brainer ist, dann frage ich mich, warum du nicht schon längst als international gefeierter Star-Architekt arbeitest, der mit dem Umbau verfallener Industrieanlagen zu Reichtum gekommen ist.


    Man hatte hier kein schönes altes Fabrikgebäude, sondern eine Ruine, die in zahlreichen Bildern in den ersten Beiträgen dieses Threads gut dokumentiert ist.


    Das graue aufgesetzte Dachgeschoss auf dem Bestandsbau ist sicherlich nicht der allerletzte Schrei und man hätte auch eine elegantere Lösung finden können. Sie sind halt der übliche Kompromiss, der aus wirtschaftlichen Gründen bei solchen Projekten gemacht wird. Ich finde es auch nicht verkehrt, eine eindeutige optische Trennung zwischen historischen Bestandsfassaden und modernen Aufbauten zu schaffen.


    Es wurde m. E. vieles gut gemacht: Die erhöhten Eckbauten haben alle ihre Dachkanten mit Zinnen zurückerhalten, die größtenteils nicht mehr vorhanden waren, wie man auf den alten Bildern der Ruine sehen kann. Man hat die Fassaden aufwändig saniert, Balkone angebracht, eine Tiefgarage darunter gesetzt u. v. m., dennoch ist der Ursprung des Gebäudes gut erkennbar geblieben. Kein Bewohner möchte auf modernen Komfort verzichten und vieles ist auch gesetzlichen Anforderungen geschuldet.


    Vielleicht handelt es sich nicht um eine Spitzenleistung der Umgestaltung historischer Bausubstanz und man darf auch gern Kritik üben, aber so ein negatives und abwertendes Geschreibsel zeugt doch eher von Unkenntnis der Realität. Als ob hier nur Idioten am Werk gewesen wären.

    Für manche ist das Glas halt immer halb leer.

    ...aber seit wann haben wird denn Abfall-Unterflursysteme in Berlin..? ...

    Ich kann dir leider kein exaktes Startdatum nennen, ;) aber die gibt es schon seit einigen Jahren bei größeren Wohnungsbau-Quartieren. Z. B. Mittenmang (dort auf diesem Bild zu sehen), aber auch diverse andere.


    Zum Immergrün: Vor Ort kam es mir nicht ganz so trist vor und es erschien mir auch nicht so gedrängt, wie es auf den Fotos aussieht, aber es ist schon einiges zu bemängeln. Die großflächige lieblose Pflasterung finde ich auch einen gewaltigen Schwachpunkt, so sehen Ladezonen in Gewerbegebieten aus. Der fleckige Sichtbeton der massiven Balkonbrüstungen wird im Sommer hoffentlich stärker von den Grünpflanzen verdeckt, als es zurzeit der Fall ist.


    Der schlechte Eindruck der Außenanlagen wird etwas dadurch verstärkt, dass ich hauptsächlich entlang der gepflasterten Erschließungsstraße fotografiert habe. Auf dem zweiten Bild sieht man mehr grün „außenrum“ und auch zur Thulestraße wurde mehr Grünfläche angelegt, was auf dem Foto mit der TG-Einfahrt nur andeutungsweise erkennbar ist, da diese das Bild im Vordergrund dominiert. Irgendwann werde ich es mir noch einmal im Sommer anschauen.


    Dennoch ein eher enttäuschendes Quartier, das zu massig und gleichförmig daherkommt.

    BV Immergrün (Thulestraße/Talstraße)

    Zuletzt hier


    Weitere ältere Beiträge u. a. hier und hier


    Lage siehe DAF-Karte.


    Ich war eigentlich sicher, dass es noch aktuellere Beiträge dazu gab, aber da habe ich mich wohl geirrt.

    Das BV bzw. Quartier ist weitgehend fertig und bezogen. Unbebaut sind noch die kleinere Grundstücksfläche genau an der Ecke Thulestraße/Talstraße und das etwas größere Grundstück an der Ecke Thulestraße/Neumannstraße.


    Talstraße, Blick nach Norden:


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    Südseite der Neubauten:


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    Blick in die Erschließungsstraße nach Westen:


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    Details:


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    Blick zurück Richtung Osten:


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    Blick von der Thulestraße auf die TG-Einfahrt:


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    Bauschild an der Ecke Thulestraße/Neumannstraße. Die Visu entspricht nicht ganz der Realität, damals war wohl kein Holz vorgesehen:


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    Das Eckgrundstück gleich hinter dem Bauschld ist noch unbebaut und eine Brache:


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    ^ Mal wieder ein Update zu diesem Quartier, dass offiziell wohl Spreekarree heißt.


    Blick auf die Nordwestecke des alten Fabrikgebäudes. Die Nordfassade ist inzwischen teilweise abgerüstet, der nördliche Teil der Westseite ist hingegen noch eingerüstet:


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    Henriette-Lustig-Straße, Blick Richtung Spree. Rechts neben dem Kran entstehen weitere Gebäude:


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    Die Westseite des Hauptbaus, davor (wo der Bagger steht) geht es wohl auch bald los:


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    Blick in den Innenhof. Hier der nördliche Teil:


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    Und der südliche Teil:


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    Detail der Fassadenarbeiten:


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    Nordseite, ganz hinten links die Neubauten auf der anderen Spreeseite:


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    Henriette-Lustig-Straße, Blick Richtung Westen:


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    Die Spreeseite des alten Hauptgebäudes:


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    Weiter nördlich sind entlang des Uferwegs weitere Gebäude in Bau:


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    Blick zwischen zwei der Rohbauten Richtung Ernst-Grube-Straße:


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    Uferweg, Blick nach Süden. Hinten ragt der Backstein-Hauptbau über die Rohbauten im Vordergrund:


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    Der Backstein-Hauptbau (Nordostecke):


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    Zum Schluss noch ein neues Wohnhaus mit Kita an der Ernst-Grube-Straße:


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    Hochhaus am Otto-Weidt-Platz / Weidt Park Corner

    Das kleine Hochhaus an der Südostecke des Otto-Weidt-Platz (Weidt Park Corner) sieht bei Tag nicht so besonders aus, bei Dunkelheit hat es aber eine ganz nette Beleuchtung:


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    Neubau Anna-Freud-Schule (OSZ Sozialwesen), Halemweg 24

    Hierzu gibt es seit geraumer Zeit einen Eintrag in der DAF-Karte, bisher aber ohne DAF-Beitrag. Dass soll sich nun ändern. :)


    Es handelt sich sicher nicht um eine prominente Gegend von großem Interesse für die Allgemeinheit, aber egal. Es wird tatsächlich gebaut, man ist allerdings erst bei den Erdarbeiten.


    Blick nach Süden über das Baufeld, im Hintergrund der verbleibende Bestandsbau der Schule, vermutlich aus den 70ern:


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    Blick nach Nordwesten:


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    Blick nach Westen, links der verbleibende Bestandsbau :


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    Bauschild am Halemweg, es wird wohl keiner der zurzeit üblichen Schulneubauten in Modulbausweise:


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    Blick nach Norden, im Hintergrund der Volkspark Jungfernheide:


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    Machbarkeitsstudie zur Verlängerung der Siemensbahn vorgestellt

    rbb24 berichtet über die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie, die die Verlängerung der S-Bahnstrecke bis über die Havel hinaus untersucht hat.


    Demnach wäre dies technisch möglich. Drei Streckenvarianten bis Hakenfelde wurden geprüft. Zwei davon würden Tunnel erfordern und wären somit relativ kostenintensiv, dafür würden Umwelt und Stadtbild weniger beeinträchtigt werden. Die dritte und nördlichste Variante verliefe oberirdisch, was kostengünstiger wäre, aber eine neue Brücke über die Havel erfordert.


    Dazu gibt es eine Grafik mit den möglichen Streckenvarianten, der jeweiligen Lage der Bahnhöfe und weitere Infos zu damit verbundenen Problemen und Herausforderungen sowie zur Geschichte der Siemensbahn.


    Dazu soll heute auch in der Abendschau berichtet werden.


    Ergänzung 12.01.2022: Die Grafik mit den möglichen Streckenvarianten liegt in besserer Auflösung hier als PDF vor.

    ^ Völlig richtig, die Moabiter Spree spielt für die Erreichbarkeit des Westhafen durch große Schubverbände keine Rolle.


    Dennoch halte ich die Idee, der Spree oder anderen städtischen Wasserläufen Flächen anzunehmen, um Bauland zu gewinnen, für fragwürdig. Die Flüsse, Kanäle (und Seen) sind für das Stadtbild und die Lebensqualität nicht unbedeutend. Anderswo (z. B. Leipzig) werden einst zugeschüttete Wasserläufe mühsam wieder hergestellt.


    Im Einzelfall kann es sinnvoll sein, einen Steg o. ä. über dem Wasser parallel zum Ufer zu errichten, z. B. wenn für einen Uferweg kein Platz ist. Hier beim Wikingerufer ist das unnötig und wäre völlig unsinnig.