Frag das Frankfurter Forum

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    Weil er im Außenbereich stört?

    Weil der Aufzugschacht sowieso ein Schacht bleibt?

    Weil Außenherum ja die Sockelbebauung entsteht und dort für einen Kran entsprechende Öffnungen freigehalten werden müssten, um später geschlossen zu werden?

    Weil man mit einem mittig stehenden Kran mit geringerer Ausladung den kompletten HH-Grundriss erreicht, also strategisch günstig steht?

    Weil ein Außenkran auch bis zuletzt die Fassadenmontage behindert?

    Weil der Abbau durch den Kollegen sowieso schneller geht, als selbst zu klettern?

    Weil es also gar kein "Aufwand" ist, zumindest kein erhöhter?

  • Man darf ja auch nicht vergessen, zumindest stellt es sich mir im Video zum Innenkletterer so dar, dass außer den bereits verbauten Teilen und den Querbalken, mit denen er sich im Gebäude abstützt, keine weiteren Kranteile mehr gebraucht werden.

    Der Großteil der Kranhöhe ist also durch das entstehende Gebäude gegeben.


    Der Innenkletterer dürfte also wesentlich kostengünstiger sein, als ein weiterer Außenkran.

  • Mod: Frage zum Projekt "Arena am Kaiserlei":



    Frage am Rande: Verläuft die Stadtgrenze an dieser Stelle direkt auf/an der Fahrbahn der Kaiserleipromenade? Ist das der Grund, warum es mit Beginn der Kurve nur auf der Ostseite Geh- und Radweg gibt?

  • Auf dem Luftbild erkennt man, dass die Promenade auf Offenbacher Gemarkung liegt, der Arena-Bauplatz in Oberrad:



    © Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main, Stand 02.2021, © Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation

  • Ok, wenn die blaue Linie die Grenze ist, dann erklärt das den fehlenden Geh- und Radweg, denn der gehört schon zu Frankfurt.

    Vermutlich kommen da dann auch andere Leuchten hin als auf der Offenbacher Seite :-)

  • Wenn die Universitätsbibliothek (Johann Christian Senckenberg - UB JCS) erweitert, was passiert dann mit ihrem Bestandsbau an der BoLa? Im Zuge des U-Bahn-Baues wurden doch im Tunnelbauwerk Erweiterungsflächen für Magazine geschaffen. Bleibt diese als Dependance im Form eines Magazin ohne Publikumsverkehr erhalten? Ich meine das auf diesen Bau der Denkmalschutz ein Auge geworfen hatte.


    Zum Schluss noch eine aktuelle Selbstdarstellung der UB JCS:


    Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (UB JCS) ist mit 10,2 Millionen Medieneinheiten eine der größten Universitätsbibliotheken in Deutschland und zuständig für die Literaturversorgung der Goethe-Universität. Rund 350 Beschäftigte unterstützen an 10 Standorten in Frankfurt die Lehrenden, Forschenden und über 48.000 Studierende. Die UB JCS verwahrt international geschätzte, einzigartige Bestände, die auch auf ihre lange Geschichte bis zurück ins Jahr 1484 verweisen. Über Fachinformationsdienste versorgt die UB JCS verschiedene Fachcommunities weit über die Grenzen Frankfurts und Deutschlands hinaus.


    @Mod.: Wenn der Beitrag deplatziert ist bitte Verschieben. Hab‘ schlicht den Faden verloren wie‘s mit der Uni-Bibliothek weitergeht.

  • Hallo an das Frankfurt-Forum,

    ich hab zwei Fragen zum T3. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wird der Flugsteig G den Billigfluggesellschaften vorbehalten sein. Wird dann auch auf Fluggastbrücken verzichtet, so wie beim BER T2? (Was m.M. nach ein Fehler war)


    Und die Bild schreibt, dass T3 größer als der gesamte BER sein soll. Mein letzter Stand war, dass das T3 in FRA für 24/25 Mio. Passagiere (je nach Quelle) konzipiert sei. Hat der zuständige Redakteur sich da schlichtweg vertan oder hab ich etwas missverstanden?


    Die Architektur finde ich übrigens genauso großartig wie die des T1 des BER, beide erinnern stark an die Neue Nationalgalerie.

  • War wohl auf TXL bezogen (24.227.570 Passagiere in 2019). In 2020 wurden in TXL, SXF und BER 9.1 Mio Passagiere abgefertigt. Wie sinnvoll ein solcher Bezug ist mag jeder für sich selbst entscheiden denn wenn man dies beispielsweise in Bezug zu den 2020 Zahlen (19.770.998) von T1 und T2 setzt dann bräuchte es keinen Ausbau so die Ausbaugegner. Das korrekte und sinnvolle in Bezug setzen ist anscheinend nicht die Stärke des Autors.

  • Kann es sein, dass sich die Aussage auf die Gesamtfläche bezieht.

    Das könnte es sein. Selbst wenn man beim BER das T2 und das mittlerweile wieder geschlossene T5 einbezieht, ist dieser geringfügig kleiner als das FRA T3.


    Pier G wird zunächst keine Fluggastbrücken haben. Später kann nachgerüstet werden

    Schade, aber immerhin wird die Option offengehalten.


    Das korrekte und sinnvolle in Bezug setzen ist anscheinend nicht die Stärke des Autors.

    Das war auch meine erste Annahme.

  • Mod: Verschoben. Frage bezieht sich auf das Projekt "Four".



    Kann mal einer der "Statiker" erklären was es mit den "geknickten" Stahlträgern für die Bodenplatte des T1 auf sich hat ?

    Wird das ein riesen Betonklotz der den Turm stabilisiert (geht ja nicht wirklich "tief" runter)


    & gehe davon aus das wir dasselbe in T3 und T2 sehen werden ?

  • Ein "Statiker" erklärt gern, wenn er denn die Frage versteht. Dem ist aber nicht so, denn ich sehe keine geknickten Stahlträger. Ich sehe allenfalls geknickte Bewehrungsstäbe. Und die haben die übliche Form, wenn es gilt, Höhensprünge in der Bodenplatte zu bewehren. Z.B. im Bereich von Aufzugsunterfahrten oder Dickensprüngen beim Übergang von höher zu geringer beanspruchten Bereichen der Bodenplatte. Das sieht man praktisch auf jeder größeren Baustelle. Und was wir bis jetzt in dem Loch sehen, ist lediglich die (mehrlagige) UNTERE Bewehrung der Bodenplatte. Die wird bekanntlich mehrere Meter (bis zu 5m) dick, so dass die ganzen schrägen Eisen, die da erkennbar sind, am Ende innerhalb der Bodenplatte liegen. Die Perspektive zeigt es nicht so deutlich, aber der Kranfuß "schwebt" zur Zeit noch in mehreren Metern Höhe.