Beiträge von Baufrosch

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    Warum der Pessimismus?

    Ich gehe mal davon aus, dass die "Idee" erprobt oder gar bewährt ist. Sonst würde es - zumindest in der Gewährleistungsphase - doch auch etwas ungünstig für den Hersteller laufen, oder? Und wenn Wind und Sonne gleichzeitig wirken, hat vielleicht sogar der Windwächter den Vorrang vor Sonnenschutz und fährt das Ganze in sichere Position.

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    Dafür ist das Bauschild im Netz zu finden.


    Rückbau Decke über 3. OG, Errichten von zwei Voll- und einem Staffelgeschoss, Herstellen von 3 Wohneinheiten, Anbau eines Außenaufzuges, sowie Vergrößerung der Balkone im 1. - 3. OG eines Wohn-und Geschäftshauses


    In der HBO steht übrigens, dass das Bauschild vom öffentlichen Straßenraum aus sichtbar sein muss. Von lesbar steht da nichts. Wenn man's also wörtlich nimmt, ...

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    Glaubst Du allen Ernstes, dass die Kabelrolle dort so hängen bleibt? Kann man das Bekritteln nicht mal verschieben, bis alles fertig ist?

    Das vorherige Logo war übrigens nicht wesentlich anders auch mittels solcher Leisten befestigt. Man muss ja nun mal die Fugen der vorhandenen Fassade treffen und kann nicht beliebig Befestigungen platzieren.

    Egal, ob gewollt oder dem Material geschuldet - mir gefällt auch sehr die Anmutung einer genieteten Brücke. Einzig dieses außenseitig angebrachte Schutzgitter ist ein Wermutstropfen, da es weder die Diagonalen, noch den gebogenen Obergurt der Brücke aufnimmt. Aber für den Brückennutzer tritt es glücklicherweise in den Hintergrund.

    Unter dem Titel "Ein Megaprojekt im Schnelldurchlauf" berichtet das Darmstädter Echo in seiner gestrigen Samstags-Ausgabe über den Filmemacher Lars Möller, der mit einer Drohne den Baufortgang auf der Baustelle dokumentiert (und dafür mit dem Intermedia-globe Silver Award ausgezeichnet wurde).


    Der weitgehend identische Artikel ist online unter dem Titel "Drei Jahre in drei Minuten: Die Fair-Baustelle von oben".

    Da ausnahmsweise mal nicht hinter der Bezahlschranke, hier der Link.


    Und hier der direkte Link zu den "3 Years in 3 Minutes: FAIR Construction Site 2018-2020"

    Auf der Four-Homepage findet sich die Info (noch) nicht, aber der Four-Newsletter verkündete schon "Neuigkeiten über die alte Fassade in der Junghofstraße".

    Sie muss nämlich abgebaut werden - zumindest temporär, weil sie nicht den heutigen Anforderungen entspricht. Offenbar wurden bereits Fassadenplatten demontiert (was uns hier bisher nicht aufgefallen war?) und eingelagert. Denn sie soll anschließend in gleicher Optik wieder aufgebaut werden.

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    Die tragen dann aber lediglich ein leichtes Hallendach und kein Passagier-Transport-System. Man darf ruhig davon ausgehen, dass die Evolution im Bauwesen schon so weit ist, dass hier für jede der verschiedenen Stützweiten das Optimum (unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Aspekte) gewählt wurde. Das oben gezeigte Fertigteil hat immerhin ein Gewicht von knapp 76 Tonnen.

    Daher der Mix aus Spannbeton-, Stahl- und Verbundträgern.

    zu #85 und ^


    Es handelt sich nicht um Rost, sondern auch auf den Metallen nur um Verfärbungen durch die ausgewaschene Gerbsäure und somit lediglich um einen optischen Schaden und keine Schädigung der Verzinkung.

    Liest man z.B. hier.

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    Was ist denn bitte mit "Begehung" gemeint???


    Ich habe mich aber auch schon gefragt, wo denn der neue Überbau bleibt. Die letzte von tunnelklick gefundene Sperrpause am vergangenen Wochenende wurde offensichtlich genutzt, um das alte westliche Widerlager abzubrechen. Weitere Sperrpausen in näherer Zukunft konnte ich nicht entdecken.


    Sofern die neue Brücke "am Stück" eingehoben wird, reicht dafür mglw. auch eine kurze nächtliche Sperrpause, die den dann nicht vorhandenen Personenverkehr nicht beeinträchtigt. Allerdings wird sie dafür erstmal vor Ort vormontiert werden müssen, denn für einen Transport als komplettes Bauwerk auf der Straße ist sie doch etwas zu groß. Und diese vorbereitenden Arbeiten müssten sichtbar sein. Ich passiere fast täglich die Baustelle, habe aber diesbezüglich noch nichts bemerkt.


    Und um jetzt endlich dem Strang gerecht zu werden, meine Frage:


    Hat jemand Kenntnis von dem Zeitplan für Vormontage/Einhub der neuen Brücke?

    Ich kenne das Bauwerk nicht, aber was ich sehe, bestätigt Deine Vermutung. Das Dreieck stellt ja ein Becken dar, das vermutlich im Falle eines Starkregenereignisses die dann überforderte Kanalisation entlasten soll. Quasi ein Überlauf. Und damit das Wasser dort nicht hinein"schießt", wird es über diesen Wirbelschacht eingeleitet.

    Leider werden die Luftbilder immer bei schönem Wetter gemacht, so dass auch die vielen, im Geoportal verfügbaren älteren Bilder nicht beantworten können, ob hier auch bei normalem Regen Wasser durch den Wirbel strömt, ohne überzulaufen.


    Bin gespannt, auf genauere Antworten.

    Du kannst davon ausgehen, dass es nur die Notentwässerung ist.

    Ansonsten wäre es nicht zulässig.


    Aus DIN 1986-100:

    Wenn Dritte nicht beeinträchtigt werden, darf das Niederschlagswasser auch direkt über Wasserspeier oder Tropfleisten auf das Grundstück abgeleitet werden.

    Unterstreichung von mir

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    Wenn man sich das von Dir erwähnte Bild anschaut, sieht man doch genau das; dass nämlich alle Betonierrüssel seitlich unter den Deckel ragen. T1 ist ja im Grundriss auch größer als das jetzt im Deckel vorhandene Loch. Und wenn ich jetzt mal nur den im Bereich des Loches einzubringenden Beton überschlage, ergibt das bei einer angenommenen mittleren Dicke von 4m (im hochbelasteten Kernbereich sicherlich nicht überzogen) ca. 850m² x 4m = 3400m³. Was man auf den Fotos sieht, sind 4achsige Fahrmischer, die also ca. 8m³ geladen haben. Also ca. 425 Fahrmischer allein dafür. Die müssen erstmal entleert werden. 50h finde ich also gar nicht so überraschend.