• ... Ich glaube das ist das Standardmodell dieser Serie, das gerade überall dort wo neue Aufzüge gebaut werden, verwendet wird. An meinem U- Bahnhof Eisenacherstr. mitten auf dem Mittelstreifen der Grunewaldstr. wurde letztes Jahr ich meine das gleiche Modell aufgestellt. Ist das Häuschen, das am Bahnhof UdL steht, nicht auch dieses Modell hier? Forumsmitglied Bousset ist doch so firm in allen BVG- Belangen. Bitte übernehmen Sie. Das Häuschen in den Visus sah jedenfalls auch so aus.

    Für den Entwurf ist Dudler verantwortlich. Die BVG hat nur Mitspracherechte bei technischen Belangen. Selbst die PRG als Tochter der BVG hatte so ihre Mühe mit den Architekten der U5. Das Dach ist etwas klobig, dass fällt mir bei anderen Aufzug Häuschen auch auf. Da ist der Seilzug drin und die Entlüftung. Vielleicht ginge es auch dezenter. Muss mich korrigieren, es heißt Senefelderplatz. Und das mir...

  • Wer hätte gedacht, dass mal in Berlin etwas baulich schneller fertig wird als ursprünglich angekündigt? Erst war als Eröffnungstermin der 10. September vorgesehen, später aufgrund von Corona-Verzögerungen Oktober/November 2021. In der BVG-Pressemitteilung heißt es dazu: "Dank guter Planung und großem Engagement aller Beteiligten kann der Bahnhof sogar deutlich früher als zuletzt erwartet ans Netz gehen. Auch die letzten Corona-bedingten Herausforderungen wurden gemeinsam gemeistert. Statt im Spätsommer oder Herbst können sich alle Berliner*innen und U-Bahnfans nun schon im Frühsommer über diesen modernen und architektonisch außergewöhnlichen Bahnhof freuen." Die BVG-Projektseite ist noch nicht aktualisiert worden.


    Hoffentlich schaffen sie es noch, die Pflasterungen rund um die zwei östlichen U-Bahnhof-Eingänge am Humboldtforum fertig zu stellen. Ist denn die Asphaltierung Unter den Linden fertig? Im Stadtbild-Nachbarforum habe ich dazu Bilder vom 12.06.2021 gefunden. Mal schauen, ob auch die Nordseite am Zeughaus neu gemacht wird und ob der gepflasterte Trennstreifen zwischen den beiden Fahrbahnen, so wie es ihn schon zwischen dem Friedrichdenkmal und der Lindenoper gibt, hier fortgeführt wird.

  • Update vom 22.06.2021, fotografiert von mir



    Am U-Bahnhof Museumsinsel, Zugang vorm Einheitsdenkmal: Hier wird die Zuwegung gerade hergestellt, natürlich erstmal provisorisch. Es wird an diesem Aufgang wohl noch etwas dauern bis die benachbarten Projekte die finale Oberflächenherstellung ermöglichen...

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    Anders am Aufgang zum Dom hin. Ich vermute mal, dass der erstmal gesperrt bleibt und die Oberflächen nun hier final angepackt werden. Die Erdarbeiten ringsum deuten zumindest nicht darauf hin, dass hier ein Provisorium entsteht.

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    An der Schlossbrücke beginnt der frisch geteerte Abschnitt gen Brandenburger Tor. Links ganz frisch, rechts mit Spurrillen. Gut, die Schlossbrücke frisch zu machen ist ein neues Projekt...

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    Die Fläche am Zeughaus mit U-Bahnabgang nebendran. Hier wurde ringsum nur das nötigste gemacht. Wahrscheinlich wäre auch dies ein neues Projekt (Sanierung Uferbefestigung, Beseitigung unterirdische Toilettenanlage (hier auch Zugang zu erkennen) etc.)

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    Die Zufahrt zum Schinkelplatz ist dagegen miterneuert worden

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    Ebenso frisch geteert wurde ein kurzes Stück der Niederlagstraße

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    Die frisch geteerte Fläche gen Brandenburger Tor fotografiert. Deutlich zu erkennen: Die Lücke zwischen Linker (frisch gemachter) und rechter Fahrbahn. Ich vermute, es wird tatsächlich ein Bordstein analog zu dem Bereich vor der Staatsoper installiert. Dort kam das alles ja damals zur WM 2006, der Bereich vorm Zeughaus wurde aber nicht mitsaniert.

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    Die Begrenzungssteine des Sockels (oder wie man hier auch immer sagt) am Kronprinzenpalais wurden miterneuert

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    Der Abgang am Kronprinzenpalais ist kurz vor Fertigstellung, hier liegen die Rahmen für die Stationsbeschilderung im beleuchteten Feld der Brüstung schon bereit

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    Hier nochmal der Blick zurück gen Schloss

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    Und noch ein letztes mal die Fläche zum Roten Rathaus hin. AN Platz mangelt es nicht möchte man meinen...

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    d.

  • Das dürfte die mittlere Spur sein.

    Laut RBB beginnen die Markierungsarbeiten voraussichtlich im Spätsommer. Bis zum Frühjahr 2022 sollen die Arbeiten im Zuge der Straßensanierung vorerst abgeschlossen sein.

    Dann wird es eine Spur nur für den Radverkehr, eine für Busse und eine für den Kfz-Verkehr geben. Siehe auch hier

  • Versteh noch jemand diese bürokratische Logik in Berlin. Das ganze hätte man definitiv zügig umsetzen können, zumal die Entscheidung des Umbaus der Linden für breitere Radwege etc. schon seit Monaten bekannt sind. In der Verwaltung braucht es definitiv bessere Abstimmungen, weniger aufwendige Bürokratie und vor allem: Digitalisierung. Aber ich bin schon wieder zu politisch. Sorry! 🙄🙈🙊😁🤣


    Mod: Sinnloses Vollzitat des Vorposts gelöscht.

  • ^^ und ^^^: Gehört zwar eigentlich in einen anderen Strang, aber wo wir schon dabei sind – dieser Abschnitt ist Teil der geplanten Radschnellverbindung RSV 9, der sogenannten Ost-Route, die vom S-Bahnhof Tiergarten bis zum U-Bahnhof Hönow an der Stadtgrenze reichen wird. Auch der schon ausgebaute Radweg in der westlichen KMA gehört dazu.


    Laut dieser (ziemlich aktuellen) Streckenbeschreibung dürfte die neue Fahrbahnmarkierung provisorisch sein, denn der endgültige 3-Meter-Radweg soll zwischen Fußweg und Busspur verlaufen. Das ist angesichts der Haltestellen nicht optimal, schafft aber Abstand zum Autoverkehr.


    Wer sich einen Überblick über die gesamte RSV-Planung verschaffen will, wird übrigens hier fündig – zuständig ist die InfraVelo, eine Tochtergesellschaft der landeseigenen GrünBerlin GmbH.

  • Das ganze hätte man definitiv zügig umsetzen können, zumal die Entscheidung des Umbaus der Linden für breitere Radwege etc. schon seit Monaten bekannt sind.

    Ich spekuliere nur, aber ich schätze, das Problem könnte folgendes sein: Die BVG als Bauträger der U5 ist zur Wiederherstellung des alten Straßenquerschnitts verpflichtet, den Umbau gemäß der RSV-Planung trägt aber das Land. Das hätte man sicher besser koordinieren können, allzu groß dürfte der Schaden aber nicht sein. Im Wesentlichen dürfte es um neue Markierungen und Farbe für die Radspuren gehen.


    Vielleicht weiß Bousset ja mehr?

  • ^ Sorry, weiß ich leider auch nicht, aber Du spekulierst richtig. Die BVG ist gemäß PFB verpflichtet, den alten Zustand wieder herzustellen. Alles andere darüber hinaus müsste finanziell geregelt und vereinbart werden. Das lässt sich aber machen, in Vergangenheit wurden ja U-Bahn-Bauvorhaben dazu genutzt, die Oberfläche neu zu ordnen.

  • Update vom 26.06.2021, fotografiert von mir



    Bereits in Nutzung ist die frisch asphaltierte Fahrbahn vor dem Zeughaus. Die Fahrtrichtung gen Brandenburger Tor ist nun gesperrt und wird sicher bald frisch gemacht.

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    Für mich nun doch nicht mehr so klar ist eine bauliche Trennung in Form von Bordsteinen. Wenn man das länger betrachtet, wirkt es fast so als käme das hier nicht.

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    An der Bertelsmann-Repräsentanz wird gerade ein Gerüst aufgebaut. Der Bau hat schon a bisserl was abbekommen durch die Baustellen ringsum, wahrscheinlich wird die Fassade nun wieder frisch gemacht...

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    d.

  • ... lieber wär's mir wenn es endlich einen Fortschritt beim Kronprinzenpalais geben würde, als jetzt die nun nicht sonderlich ramponierte Fassade der Bertelsmann-Stiftung neu zu tünchen. Apropos, was ist das für ein plumper cremefarbener Kasten auf Deinem ersten Foto, der die freie Sicht auf das Rote Rathaus versperrt? Dass man in Berlin einfach keinen Sinn für Sichtachsen hat... welch Barbarei. ;(

  • Im Tagesspiegel gab es heute erste Eindrücke davon wie der Ubahnof Museumsinsel von Dudler gestaltet wird.


    Er soll mit seinem illuminiertem Nachthimmel und den Arkaden laut dudler eine Referenz an Schinkel Schinkel sein🤔


    Die dargestellten Eindrücke, waren für mich dann doch ernüchternd.

    Es wirkt fast als ob Dudler sich seit den 90ern, gestalterisch wenig entwickelt hat - sofort kamen in mir eigentlich die unseligen polierten Plattenbunker vom Gendarmenmarkt in mir hoch.


    Ich konnte da wenig von der Eleganz Schinkels, bei diesem düsteren hochglanzpoliertem Kohlenkeller mit Kinderzimmernachthimmel aus ultramarinblau getünchten Gipskartonplatten erkennen.


    Das wirkt alles sehr dunkel und klobig auf mich, eleganter wären vielleicht, gerade mit Blick auf den Himmel - sich nach oben öffnende Trompetensäulen.

    Die Kontextualisierung mit der Architektur funktioniert hier auf eine für mich sehr grobmotische Weise eher leidlich.

    Die Farbwahl des Steines erscheint mir erst einmal zu kontrastarm und tritt für mich mit dem Blau in seiner Dunkelheit in Konkurenz.


    Das Lyrik bei der Verwendung dieses gestalterischen Motivs vom Sternenhimmel wirkt auf mich nahezu unverstanden bis unbelichtet.

    Bei Schinkel lüftet sich ein Karmesinroter Vorhang, Baumkronen oder eine malerische Ruine - bei Dudler reicht das freudlose Tiefgeschoss eines Bestattungsinstitutes oder einer protzigen Bankfiliale aus den 90ern.

  • ^ Die vom Tagesspiegel in diesem Artikel gezeigten Visualisierungen sind seit Jahren bekannt (und hier in besserer Qualität verfügbar, auch wenn sie selbst da wirken, als stammen sie aus einem selbstgestalteten Doom-Level). Unabhängig davon kann ich auf Schinkels Entwurf für das besagte Bühnenbild keinen karmesinroten Vorhang, keine Baumkronen und keine malerische Ruine entdecken, sondern von der Mondsichel nur leicht beleuchtete dunkelgraue Wolken. Die Referenz hier ist damit doch nun mehr als eindeutig, wenn auch nicht unbedingt frei von Kitsch.

  • Ich kannte die Visus vorher nicht, mein Fehler.

    Das Motiv taucht doch aber nicht nur beim Bühnenbild Schinkels auf sondern

    war auch beliebte Dekoration in Kirchen und Schlössern und ist bis heute ein witziger Einfall für Nachtclubs, Schlaf und Kinderzimmer. Man findet bei Schinkel das Sternenmotiv u.a auch in Schloss Charlottenhof, Tegel und in der Kirche von Neuhardenberg wenn man nun nicht mal die charakteristische 3er Anordnung der Sterne bei der Gestaltung aufruft ist das Motiv also eine recht beliebige Effektdekoration so eindeutig ohne Hinweistafel ist da gar nichts.

    Es sei denn man setzt die Königin der Nacht noch irgendwo hin.

    Man braucht schon einen besonderen Verweis auf eben jenes Bühnenbild vor Ort um das zu begreifen.

  • Aktuelle Fotos gibt es auch auf der Seite der U5 (Bildstrecke rechts unten). Die Bilder im Tagesspiegeartikel sind aktuelle Fotos (in sehr mieser Qualität) und keine Visualisierungen (siehe Copyright). Sicherlich wirkt das alles recht klobig, aber es handelt sich auch um eine U-Bahnstation und nicht um ein Bühnenbild der Staatsoper.


    Interessant sind aber die stimmungsvoll anmutenden Bilder, mit Motiven der Museumsinsel und von Schinkelbauten an den Wänden der Bahnsteige.