Beiträge von Minimalist

    In Berlin schon, denn öffentliche Unternehmen wie BVG, BSR, Bäderbetriebe sind zwar in kommunaler Hand, müssen aber handeln wie ein privates Unternehmen, anders als in anderen Städten, denn in Köln heißt kommunal nämlich auch "Daseinsversorgung". Dieser Berliner Blödsinn muss definitiv wieder rückgängig gemacht werden, komplette Verstaatlichung und ausreichen Kapital und jut ist.

    Komm wir bauen einen Klotz und fertig. So kannste heute doch keine Stadt mehr planen, da braucht es heutzutage schon mehr Aspekte: Umweltschutz, Freizeit und räumliche Gestaltung. Das Sim City Prinzip wird also weiterverfolgt.....


    An sich schön, dass etwas getan wird für Azubis, aber einfach einen Klotz dazwischen setzen? Nu in ja. Berlin muss hier noch lernen, was es heißt: Stadtentwicklung 2.0 zu leben. Das Thema hatten wir ja schon. Da muss ich wieder an Ephraim Gothe denken, der hier regelmäßig gelobt wird, aber im Prinzip seine Politik vor 10 Jahren weiterverfolgt, als er schon einmal Stadtrat in Mitte gewesen ist.

    Zeichnungen? Ernsthaft? Gibt's nur noch Entwürfe, mit denen man nichts anfangen kann. Was ich kritisiere, ist mittlerweile dieser politische Stile, vor der Wahl sowas zu veröffentlichen, was wirklich mehr als offensichtlich ist um hier Handlungsfähigkeit zu zeigen. Das ist ähnlich mit den Linden zu vergleichen, auch wenn ich den Umbau für überfällig empfinde, jetzt dieses Projekt zu veröffentlichen ist reine Wahlkampftaktik und niemanden stört das, nicht mal das am Alex seit Wochen nicht mehr an den Gleisen gearbeitet wird. Versteht noch einer dieses Chaos, dieses David gegen Goliath Prinzip in unserer Stadt? Ich nicht.


    Insgesamt möchte ich aber betonen, dass hoffentlich die Tage mal ein paar "echte" Entwürfe kommen, so viel Professionalität sollte uns als fleißiges DAF doch gegönnt sein? WIR WOLLEN FOTOS!! 😁

    Grundsätzlich finde ich die Planungen UDL diskutabel. So sehr ich es mag zwischen grünen Bäumchen zu fahren, so frage ich mich doch, ob eine dritte Baumreihe hier unbedingt sein muss, evtl. hätten hier auch Büsche o.Ä. gereicht. Das ist in der Summe evtl. doch etwas viel blickfangendes Blattwerk, immerhin ist UDL ja eine Boulevard-Straße und entfaltet seine Wirkung über Architektur, Weite und Sichtachsen. Auch ob der Fahrradweg dermaßen breit sein muss, bzw. ob man hier nicht eher einen Teil auf Kosten des sowieso überbreiten Mittelstreifens "opfern" sollte, statt eine Fahrspur zu tilgen, da bin ich auch nicht sicher. In der Realität dürften es Polizei und Krankenwagen schwer haben dort bei nur einem Fahrstreifen überhaupt noch durch/vorbei zu kommen. Vor allem wenn der Randstreifen wild mit E-Scootern und Bikes vollgestellt wird, die -wie die Realität leider oft zeigt- so schludrig abgestellt und hingeworfen werden, dass sie in den Fahrbereich hineinragen.

    Aber die räumlich/bauliche Trennung des Verkehrs zw. motoriert und nicht-motorisiert ist grundsätzlich ein Segen. Für beide Teilnehmer.

    Sehe ich nicht so. Alles entwickelt sich, so auch UDL. Muss man alles in Berlin immer in einem Konservierungsprozess belassen? Nein. Ich glaube, wenn die dritte Baumallee gepflegt und gewartet wird, dann bleibt auch das städtebauliche Gesamtkonzept erhalten. Zumal in Zeiten von Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine dritte Baumreihe absolut Begrüßenswert ist, Stichwörter wie "innere Aufheizung" oder Abkühlung ... Überall wird's angepasst, aber in Berlin gibt's wieder Diskussionen darüber. 🤔

    Das stimmt. Gott bewahre - aber wenn es weitere Anschläge an zentralen Plätzen gäbe, wäre diese grausige Verbarrikadierung ein Teil des Problems. Wenn man nach Verkehrsunfällen sowas machen würde, dann wäre Berlin nicht mehr lebensfähig.

    Schon mal woanders sowas gesehen? In Köln hat man es ätherisch gelöst mit Pollern, die sich wunderbar einfügen in den Stadtraum. Die gesamte Altstadt ist damit ausgestattet und es funktioniert! War wieder so klar, dass man in Berlin darüber diskutieren muss. Muss denn wirklich immer über alles so ausgiebig diskutiert werden, bis keine Lust mehr vorhanden ist und alles so bleibt wie immer? 🙄

    Oh Gott! Null Rücksicht nehmend, nicht mal der Ansatz auf seine Backstein Nachbarschaft einen Akzent zu setzen, richtig brutal hingesetzt! Ich liebe moderne wie historische Bebauung, besonders im Zusammenspiel, aber hier fehlt die Harmonik, die Skepsis der Anwohnerinnen und Anwohner war berechtigt, das wird kein rücksichtsvoller Ort, das wird das "Projekt der Beliebigkeit".


    Schade!

    Kurz und knapp: schrecklich und ich erkenne immer noch viel zu viel Abstand zwischen den FußgängerInnen Übergange. 🤔 Alles wird hier neu gemacht und es ist bleibt: Autogerecht. Wenig Platz für Fussgängerinnen und Fussgänger und immer noch viel unnötige Flächen...


    Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen wenn's fertig ist. 😁

    Schon wieder, immer noch Thema im Kollegium? 🤨 Sowas macht man doch alles im Vorfeld, so ist es doch eigentlich überall und hinterher kommt dann wieder so ein Murks heraus, dann muss es wieder wild oder viel zu streng aussehen.


    Ich freue mich zwar auch, dass es weitergeht, aber dieses ewige Hin und Her mit den Behörden muss ja nun wirklich nicht sein. Wenn man mal woanders auch so leidenschaftlich hinterher wäre, gerade wenn öffentliche Baustellen zurückliegend sind. 😅 Nu ja, was soll's!

    Berlin bleibt Autogerechte Stadt, leider auch an Neubauprojekten klar zu erkennen. Da scheint in der Kommunikation zwischen Politik und Verwaltung, Gesellschaft einiges im Argen zu liegen. Daran muss dringend gearbeitet werden, übrigens auch bei der Gestaltung unserer Hauptstadt, wenn man sieht, dass Denkmalschutz null Augenmaß besitzt, siehe KMA* (Karl-Marx-Allee). Ich bin wirklich mal gespannt ob zwischen Molkenmarkt und Spittelmarkt der WANDEL gelingt. 🤔🖖

    Ich bin zwar froh, dass uns das Riesenrad erspart geblieben ist, aber das Dilemma dieser doch sehr großen Fläche ist wie immer: Die Nichtplanung des jetzigen Senats. Man kann auch Grundstückseigentümer an einen Tisch holen, warum sollen die nicht an einer gedeihlichen Entwicklung Interesse haben. Zudem beklagt man andauernd die Flächenversiegelung und Frau Lüscher träumt von Clustern großer Verdichtung, zumindest in Berlin scheint das nicht angekommen zu sein. An diesem Punkt ist auch die Uni zu fragen, wie viel Fläche sie denn noch benötigt, da passt Lehrplan und Wirklichkeit einfach nicht mehr zusammen. Aber im heutigen Berlin wird das Unvermögen zum Pragmatismus erhoben.

    Das Dilemma der Regierungen leider auch schon Jahre davor. 🙄 Berlin und seine Doppelmoral und Du, Du, du-Finger-Mentalität der Politik mit einer Prise Arroganz und Überheblichkeit. Man darf hoffen, dass im nächsten Senat endlich mal wirklich wieder mehr Effizienz und Effektivität, Logik gelebt wird - WIR alle gestalten unsere Stadt, mit den Investoren zusammen.


    Hoffe, für den doch direkten Kommentar von mir! 😅🙈

    Pro Schienenverlegung! Zumal sowieso an der Karl-Liebknecht-Str unter der Brücke Schienen existieren, die könnte man bis zur Kreuzung Mollstraße führen. Überhaupt KEIN Problem und zusätzliche Staus wird's auch nicht geben. Die Verlegung macht einfach Sinn, es ist doch logisch so zu handeln! Der Alex wächst, am Platz gibt's zusätzlichen Raum-Bedarf und der wird geschaffen durch die Verlegung der Straßenbahn, auch aus Sicherheitsgründen. Weniger Ballermann-Berlin, keine Straßenbahn, mehr Grün und eine ansprechende Optik für den Alex. Da fehlt noch etwas für die Kids und ein mobiles Café, was nicht schon nach zwei Jahren ranzig aussieht. Das wär's!

    ^Während der Pandemie hatten wir ja ganz viel Bullerbü. Wie war’s denn so?


    Ich stippe gerade mal wieder durch ein leider nicht mehr in Print befindliches Buch über Wirtschaft und Handel im Mittelalter: Die enormen Transportkosten und -zeiten bedingten, dass sich der Preis einer Wagenladung ca. alle 50km verdoppelte. Das Resultat war regionale und nachhaltige Versorgung, aber mit hohen sozialen Kosten und Konsequenzen .


    Vielleicht ist dieser Konflikt nicht ausreichend ausgeleuchtet, aber es wundert mich schon, dass man diejenigen, die Stadtbild und -struktur, auch Schönheit und Identität stiftendes, ein menschlicheres Berlin zurück gewinnen wollen, als Rekoheinis abtut, und gleichzeitig den Biedermeierphantasien eines RRG-gerechten Stadtumbaus anhängen kann. Da kommt dann der Erhalt der Schneise Molkenmarkt <> Charlottenstraße bei gleichzeitig geforderter Rückstufung des 16. Bauabschnitts der A100 bei heraus.


    Den einzigen Reim den ich mir darauf machen kann, ist, dass sich die Versatzstücke des eigenen politischen Wollens nicht passend aneinander fügen lassen. Man endet mit miserablen Kompromissen, die keiner will.

    Mir ist nicht bekannt, dass es im Rheinland hohe Kosten gibt durch regionale Versorgung? 🤨 Berlin ist das einzige Bundesland was auf überregionale Nahversorgung angewiesen ist und die Lebenskosten steigen nirgends so schnell wie in unserer Stadt! Ich war jetzt wieder mehrfach im Jahr in Köln und dort sind die Preise im Schnitt 10-20% billiger als in Berlin und im Raum Köln/Bonn/Rheinland müssen genauso viele Menschen ernährt werden und gerade auch NRW ist eine Landwirtschaftsregion wo viel vom lokalen BauerInnen im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt landet als in Berlin und die Preise nicht so hoch sind wie im Mittelalter.

    Und ist er denn jetzt alltagstauglich oder nicht? Ich habe hier schon vor der Inbetriebnahme gelesen, dass er es nicht sei.

    Nicht nur, auch Sicherheitsaspekte, Sichtachsen und Offenheit des Bahnhofs.

    Ist denn der Bahnhof schon eröffnet? Kann man da treffliche Aussagen darüber machen, ob er alltagstauglich ist oder nicht? Anhand von Visualisierungen kann man doch nicht wirklich über die Räumlichkeiten urteilen. Ich würde da abwarten.

    Doch kann man, nicht zu übersehen - eigentlich. 🤔 Da brauchen wir nicht abwarten, aber ich enthalte mich und lasse wirken. 😉🌹

    Ein schöner Bahnhof soll ansprechend, modern, offen und vor allem transparent wirken. Die Säulen finde ich einfach zu massiv und für einen Bahnhof eher erdrückend. Das man auf Ästhetik achtet - ok, gehört dazu in Berlin, repräsentativ ist halt wichtiger als ein Balanceakt. Ein Bahnhof soll Weite und Offenheit präsentieren, gerade auch beim Thema "Sicherheit" ein ganz wichtiger Aspekt, bisher dachte ich, dass die BVG eine Architektin für solche Fälle hätte?! 🤔


    Der Bahnhof wirkt gestalterisch großartig, für den Alltagsgebrauch aber leider misslungen. Wenigstens die Säulen hätte man weglassen können oder großzügiger setzen können etc.

    So isses. Dazu kommt, dass nach gegenwärtigem Stand weit und breit keine Gastronomie existiert. Selbst wenn man sich als Flaneur dort hinsetzen wollte, kann man noch nicht mal ein Getränk organisieren. Die Treppe ist dort einfach sinnlos. Man sollte eher ein paar Podeste mit Parkbänken aufbauen, die in Richtung HF zeigen. So kann man als "Zuschauer " auch dem Trubel am unseligen Denkmal folgen.


    Merke: Das Sofa im eigenen Wohnzimmer wird auch nicht mit dem Rücken zum Fernseher hingestellt !


    [mod]Sinnloses Vollzitat des Vorposts gelöscht.[/mod]

    ^^

    Man kann aber auch einfach an der Treppe sitzen, sich ein Wasser, Kola, Bierchen mitbringen. ;) So unnötig finde ich die Freitreppe wahrlich nicht, obwohl ich dabei bin, das mehr Gastronomie definitiv nicht verkehrt wäre, sei es auch als "Streetfood". Berlin kann mehr Lebensqualität, Flaniermeile, aber an diesem Punkt kann man sich auch selbst organisieren und später seinen Unrat wieder mitnehmen. 😉