Beiträge von Minimalist

    Auf der Internetseite von "GrünBerlin" steht in der Tat Schienenersatzverkehr, aber der wird doch irgendwie, irgendwann auch wieder enden? Das bleibt doch nicht auf ewig so? Ich bin etwas irritiert, weil dauerhaft wäre das mal wieder für viele von uns ein blankes Kopfschütteln über die Sinnhaftigkeit.

    Das ist ein Meinungsbild und keine allgemeine 'Berliner Zeitung' Aussage. Der Journalist ist kein unbekannter, sondern Benedikt Goebel, bekannter Historiker und schärfster Kritiker der "Berliner Mitte". Dieser Artikel ist pure Stimmungsmache und kein sachlicher Beitrag, auch wenn ich dem sogar etwas zustimmen kann, gerade am absolut historischen Ort, der Gründung der Doppelstadt Berlin und Cölln.

    Ihr Lieben, ich meine jede Sanierung und Umgestaltung in unserer Stadt sind ja stets zu begrüßen, ABER, ich frage mich seit langem, ob's am Gendarmenmarkt wirklich notwendig ist, dass hier alles so aufwendig saniert werden muss. Immerhin sieht's ja danach aus wie vorher, bis auf kleine Veränderungen. Der Fußboden mag hier und dort ein paar kaputte Ecken haben, aber qualifiziert das tatsächlich für so eine aufwendige Maßnahme? Ich bin mir sicher, dass es die Steine im Boden noch in der Herstellung gibt - wenn man sich den Platz einmal genauer anschaut. Klimaanpassung und - Gerecht, nun ja, alles in einem Rahmen. Auch mit weniger Aufwand hätte man ein hochwertiges Ergebnis haben können. Ich möchte nicht wieder als Meckerfritze um die Ecke kommen, aber ich bitte Euch um sachliche Analyse meiner Aussage, zumal der Platz danach nie wieder so in Schuss gehalten wird, daher wäre es anders besser gewesen.


    Ein paar neue Steine hier, ein paar Pötte dort unterirdische Leitungen da und gut ist. 🤔


    Viele Grüße

    Minimalist 💡

    Für mich leider wenig überraschend. Es ist auch irgendwie typisch Berlin? Alles immer bombastisch ankündigen, toll verpacken und am Ende des Tages eher ernüchternd! Eine Taktik die seit Jahren so gelebt wird in allen Bereichen ob Politik oder Gesellschaft. Zum Mäusemelken! Danke Dir trotzdem für dein Bild und kleiner Ausführung.

    Es gibt überhaupt keinen Grund und Sinnhaftigkeit für "Weltkulturerbe". Wir reden hier immer hin von diktatorischen Erbauerinnen und Erbauer, zum anderen gibt's diese Stile auch in anderen ostdeutschen Städten, auch mit Denkmalschutz und der sollte ausreichen, zum Denken an längst vergessene Tage in keiner demokratischen Beziehung. Respekt für die, die das aufgebaut haben nach dem Krieg, trotzdem verdient es in keinster Weise eine solche Huldigung. Das ist Geschichtsverharmlosung. Wir leben nicht in 1920, sondern 2022 und die Zeiten der Huldigungen von falschen Ideologien sollte doch wohl selbstverständlich sein, besonders im Teils verklärten BERLIN.

    Ha ha, typischer Populismus in Berlin.

    Bei wichtigen Dingen gibt's Mimimi und hier jetzt solche Worte? Det is Berlin. 🤣


    Sorry, aber kann ich mir hier einfach nicht verkneifen und jetzt zurück zum sachlichen Hintergrund: Sehr gut, daran hatte ich keinen Zweifel und es ist nun einmal in Berlin so, dass vieles einfach länger dauert. Warum auch immer...


    Mod: Sinnloses Vollzitat des Vorposts gelöscht.

    DerBe ^^

    Gejubelt? Die Mediaspree ist doch total austauschbar, öde und überhaupt nicht einladend. Aber, ich bin in der Tat auch sehr gespannt, was Berlin aus diesem Areal macht, auch wenn die Erwartungen ziemlich niedrig sind, zu viel blaw blaw blaw Geschwätz und Großkotzigkeit statt echter Visionen und spannender Architektur. Das Bild habe ja nicht nur ich über unsere Stadt.... Ich will um Gottes Willen wirklich nicht negativ sein, aber wir müssen doch als Stadtgesellschaft wieder zusammenfinden, GEMEINSAM Metropole entwickeln, für alle Menschen statt für Klientele.


    Mod: Zitat gelöscht. Bitte nicht unnötig zitieren.

    Interessant, wäre nicht die schlechte Bildqualität bei mir. 😳


    Ich finde, Berlin macht eher nicht so emotionale Videos, aber das ist wohl eher Geschmacksache? :) Vielfalt fühlt man sich nicht so recht mitgenommen und für Außenstehende sind Videos oft nicht nachvollziehbar, weil Erklärungen fehlen.

    Es wäre ziemlich verwirrend, würde der Senat beim Alexandertower tatsächlich die Drohung des Rückkauf anstreben. Es gibt genügend Beispiele für Schludrigkeiten, da stehen ganze Komplexe Jahre unbebaut, jahrelang existiert zuhauf Leerstand, illegale Ferienwohnungen werden toleriert trotz gesetzlicher Rahmenbedingungen (die man in Berlin irgendwie nicht kennt seitens der Verwaltung) und ausgerechnet beim Alexandertower wird man böse? Das ist schon etwas schwer zu verstehen.

    Auch ich freue mich über das „fast fertige“ Areal und über das schöne Pflaster, das von Gorki als „einzige ästhetische Konstanz“ der Stadt gesehen wird. ...

    Mit Verlaub, wir freuen uns natürlich auch sehr, aber geht's bitte auch eine Nummer bescheidener und weniger bombastisch in der Sprache? Hilfe! Verständlich. Ehrlich und trotzdem sachlich, das sollte unser Forum ausmachen. :)


    Mod: Unnötiges Vollzitat gekürzt.

    In Berlin gibt's irgendwie immer eine Ausrede. Es gibt so viele Bauprojekte wo es überhaupt keine Einschränkungen gibt. 🤔 Nicht mal populistisch, sondern FAKTENBASIERT. In anderen Städten hört man eher nichts über solche Probleme. Vielleicht bin ich auch falsch informiert, aber ich bin ja auch woanders unterwegs, informiere mich, aber über so viele Bauprojekte die derzeit stocken mit dem Argument "COVID-19" und "Angriffskrieg auf die Ukraine" ist mir nicht so bekannt. Natürlich gibt's mal Lieferengpässe, aber auch nicht so massiv, dass Projekte auf Stillstand schalten.