Beiträge von DaseBLN

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    ^ Am südlichen Ende des Blocks mögen die 4 Meter stimmen - weiter nördlich ist die Differenz deutlich größer.

    Mir ging es eigentlich nur den weiter oben mehrfach erwähnten Versatz am direkten Übergang zwischen Lückenbebauung und Reichsstraßenriegel. Die Differenz am nördlichen Ende ist ja kein Bug, sondern ein Feature ;)


    Meines Erachtens ist das größte Problem mithin das Areal um Leos Brasserie mit den Rückseiten der Nikolaistraßenhäuser.

    Da geh' ich mit. Eine bessere Durchgängigkeit zur Nikolaistraße unter Wiederherstellung ehemaliger Passagenverbindungen wäre schon wünschenswert, und durchaus auch sofort unter Erhaltung des Blockes möglich.


    ^ Einen erhaltenswerten DDR-Stadtraum gibt es ergo gar nicht mehr.

    Naja, das Konzept Riegel / Querriegel mit Treppe zum Höhenversatz ist ja ein recht typisches im sozialistischen Städtebau und findet sich, gern kombiniert mit zwei handtaschentragenden "Fräuleins" im Vordergrund in gefühlt jedem zweiten 70er/80er-Jahre Bildband. Ich empfinde das hier schon noch als DDR-Stadtraum, vielleicht nicht den wahnsinning Einmalig-Ungewöhnlichen, aber nun auch keinesfalls einen, der sofort und um jeden Preis beseitigt werden muss.

    ^ Ich vermute mal, DAvE meinte den Wiederaufbau nach sozialistischen Idealen rund um den damit entstandenen Sachsenplatz, dessen letzte Reste der Reichsstraßenriegel und Brühlpelz sind. Mithin also weniger die architektonische, sondern eher die städtebauliche Umsetzung.


    Als sub-/un- oder antiruban empfinde ich die jetzige aufgeweitete Reichsstraße gar nicht mal unbedingt, insbesondere die Nutzung am Böttchergässchen als Erweiterung des Weihnachtsmarktes oder den Kinderspielplatz, der sonst im Zentrum wohl kaum stattfinden würde. Was die Lebendigkeit betrifft, fehlt diese doch eher aufgrund der nichtvorhandenen straßenseitigen Erdgeschossnutzung der Museumsrandbebauung, während die erwähnten DDR-Gebäude größtenteils über eine gastronomische Erdgeschossnutzung samt großer (in einer verengten Reichsstraße nicht mehr möglichen) Freisitze verfügen.


    Zurück zum Deutrichs Hof: die Bebauung des Areals kann m.E. erfolgen, völlig ohne die Zukunft des Reichsstraßenblocks in Frage zu stellen. Selbst bei einer strikten vollständigen Bebauung der (verkleinerten) Blockrandgrenzen sprechen wir hier von einem Überstand gegenüber dem Gebäude von vielleicht 4 Metern. Die Wunde hier ist m.E. nicht dieser Block, sondern ganz eindeutig die Parkplatzbrache samt abartiger Rückseite des Motel Ones, insofern wird man das Thema nach erfolgter Schließung ebendieser Wunde vielleicht wieder etwas anders betrachten.

    Unter anderem die Lückenfüllung am Johannisplatz. Und - das ist mir auch neu - am Waldplatz 12 ein Wohngebäude mit 25 WE errichtet werden soll.


    Wie beim Johannisplatz, ist der Neubau am Waldplatz eine sehr wichtige Komponente um den teilweise kriegsgeschädigten Platz wieder eine ordentliche bauliche Fassung zu geben.

    Ergänzend dazu: in der LVZ ist der hier diskutierte Entwurf zu sehen, es gab also keine weitere 'Änderung (das war ja bereits der dritte oder vierte Entwurf für die Ecke, in jedem Fall der Beste)

    ^ Das liegt daran, dass dies nicht die Architekten zu verantworten haben, sondern die Bauherren, deren Geschäftskonzept es ist, Leute IN ihre Malls zu ziehen, statt sie vorbeiziehen zu lassen. Aber es ist eben kein Argument zu billig, um auf Architekten zu schießen.

    ^ Zumindest der im Bild sichtbare Bereich wird bereits im nächsten Jahr umgebaut, nicht komplett als Fußgängerzone, aber mit neuer Kaphaltestelle und recht großem Fußgängerbereich vor dem Kopfbau:



    Quelle: Bürgerinformationsveranstaltung Umgestaltung Rosa-Luxemburg-Straße


    Ein Umbau des Platzes selbst ist bisher nicht geplant, hier wird aber sicherlich noch einmal Druck auf die Stadt entstehen.


    Zum Projekt selbst: schön, dass es nun endlich los geht und sich an der architektonischen Gestaltung erstmal nichts weiter ändert.

    Wohnst du denn dort? Ich schon. Aber egal ,manchmal will man eben nicht verstehen.


    Ich fahre dort momentan trotz fehlenden Treppenabgangs auf der Westseite der Brücke einmal täglich mit dem Fahrrad entlang, bald dann hoffentlich zweimal. Schön für dich, dass du entweder in der Eastside Mall, auf dem BSR-Recyclinghof oder der Buswendeschleife wohnst und daraus eine besondere Kompetenz für die Beurteilung der Relevanz fahradtechnischer Maßnahmen in Berlin zu ziehen glaubst, nur ist das wohl eine Sicht der Dinge, die du exklusiv für dich hast.

    ^ Es geht darum, dass man dann auch von Friedrichshain die Straße in Richtung MB-Arena, Zalando, etc. benutzen kann, während man heute über den Fußweg am U-Bahnhof auf die östliche Seite und von dort noch zurück bis zur Treppe schieben müsste, was natürlich keiner macht. Nach Inbetriebnahme der Verbindung reicht es, das Fahrrad kurz die Treppe herunter zu tragen. Muss mir man dir eigentlich alles erklären?

    ^ Das trifft wohl eher auf den Großteil deiner Postings zu.


    Ansonsten hilft Lesen: es werden nicht "DIE medienwirksam aufgestellten Verkehrspoller" entfernt, sondern einige Wenige, die sich im Bereich der Bushaltestelle befinden. Der Rest bleibt und existiert auch nur, weil der Großteil der Autofahrer pflichtwidrige Verkehrsbehinderungen ganz dufte findet.

    ^ Naja, Naumburg und Merseburg sind schon noch in einer (Regio-)S-Bahn-würdigen Entfernung. Vorteil gegenüber heute ist die häufigere Bedienung und der Direktzugang zum Citytunnel. Gelernt hat man m.E. schon, immerhin soll die S4 bis Torgau zurückgezogen werden und der Abschnitt bis Hoyerswerda von einem RE bedient werden (wie man es von vorne herein hätte lösen sollen). Die S11 überzeugt dagegen nicht so wirklich, von Grimma und Döbeln aus hat man im Gegensatz zu Wurzen nicht die Alternative eines schnellen REs, der die längere Fahrtzeit über die Südeinfahrt des CityTunnels kompensiert.

    ^ Auch wenn es nicht Anders zu Erwarten war und der Entwurf ganz gefällig ist: ich hab' mir als ehemaliger Anwohner hier eigentlich immer gewünscht, dass man den linken Flügel saniert und aufstockt und die Garagen rechts durch einen zum Hof gerichteten Neubau ersetzt - einfach, um den sonst überall recht strikten Blockrand ein wenig aufzubrechen. Vor ein paar Jahren hätte man das eventuell noch gemacht, heute ist der Verwertungsdruck ein ganz Anderer.