Beiträge von DaseBLN

    ^ Also ich hab noch keine Motel One Lobby gesehen, bei der das Corporate Design keinen dunklen Holzfussboden vorsah. Die Bodengestaltung finde ich allerdings auch ein bisschen weird, egal ob nun feiner wie im EG oder gröber wie im UG, so ein richtiges Gefühl von Straße, dass man ja mit den Fassaden erzeugen möchte, will sich da nicht einstellen

    Was denkt ihr? Habe ich etwas übersehen?

    Ja.


    - alles zusammenhängend: die durchschnittliche Wohnfläche pro Bewohner und Haushalt hat sich erhöht, die Anzahl der Bewohner pro Haushalt ist gesunken

    - Trends wie Zweit- oder zweckentfremdete Wohnungen gab es so 1990 noch nicht oder kaum

    - es wurden nicht nur Wohnungen neu gebaut, sondern auch abgerissen.

    ^^ Die einzige Halluzination sind hier die von dir beobachteten verwaisten Fahrradhäuser und leeren Radwege. Ich würde auch gern mal sehen, wo Fahrradfahrer trotz ausgebautem Radweg auf Straße oder Gehweg fahren, das erfolgt meist dann, wenn der Radweg nicht benutzungspflichtig oder in einem nicht zumutbaren Zustand ist, auch wenn sich Autofahrer den gängigen Hupkonzerten und gefährlichen Überholmanövern nach zu Urteilen wesentliche Bestandteile der StVO bereits kurze Zeit nach Erwerb des Führerscheins vergessen.

    ^ & ^^ Genau, die Taxistände sind ja nun nicht ausschließlich zum Warten und Abstehen von Pausen, sondern auch zur Be- und Entladung auch für alle anderen Fahrdienstleister gedacht. Die Verbindung zur Rummelsburger Bucht erfolgt über die untere Kynast- und die Ingrid-Reschke-Straße und damit auf der südlichen Seite der Hauptstraße, die Taxistände haben damit nichts zu tun.


    "Gestaltete" Aufenthaltsflächen mit Bänken und Baumen werden laut Planung auf der Südseite ja sowieso eher am Vorplatz Rudolfkiez geschaffen, beim Taxistand geht es halt hauptsächlich um Funktionalität und das ist m.E. auch ganz in Ordnung so.

    [...] man kann nicht einen Teil der Bevölkerung (hier: junge Fahrradfahrer:Innen mit intellektuellem Hintergrund ohne reguläre 40-Stunden-SV-pflichtige Beschäftigung) über alle anderen stellen und insbesondere den durchschnittlichen Leistungsträger, der ggf sogar aufs Auto angewiesen ist, mit immer weiteren Einschränkungen belegen.[...]

    ...meine Güte, wie sehr kann man in veralteten Klischees gefangen sein. Beim nächsten Mal heißt es dann wieder, ein Leben ohne Auto können sich nur irgendwelche Elite-Gutverdiener mit Bürojobs und teuren Wohnungen im Zentrum leisten, die sich so gar nicht in das Leben der einfachen Leute hineinversetzen können. Eben gerade so, wie es als vermeintliches Argument gerade in die Diskussion "passt". Mir scheint eher, dein Hass auf Nicht-Autofahrer nimmt


    [...] schon pathologische Züge an...[...]


    Zur Berliner: das Thema ist ja auch ein gefundenes Fressen in den sozialen Netzwerken, was da rumgeheult wird, spottet wirklich jeder Beschreibung. Ich frage mich nur: wieso hat man den nur ca 400 Meter Luftlinie entfernten parallel auf der Ostseite der Anlagen des Hauptbahnhofs verlegten Straßenzug Brandenburger und Rackwitzer Straße (der übrigens nicht mitten durch – teilweise künftige – Wohnquartiere führt) vierspurig ausgebaut und die Bundestraßen dorthin verlegt, wenn es Autofahrern so unmöglich scheint, diesen zu nutzen? Zumal es zusätzlich noch die Roscherstraße als Alternative im direkten Umfeld gibt. Außer Bequemlichkeit gibt es schlicht keinen Grund, die Berliner als Durchgangsstraße zu nutzen und es steht doch wohl völlig außer Frage, dass die Verkehrsreduzierung in einer der am stärksten mit Stickoxid belasteten Leipziger Straßen der Quartiersentwicklung im Umfeld nur zu Gute kommen kann.

    ^ Naja, die Frage ist doch, ob man so etwas vom Lobbyismus eines privaten Vereins abhängig machen sollte, der im Gegensatz zur Suggestion des Namens keineswegs repräsentativ die Interessen der Steuerpflichtigen in Deutschland vertritt. Dass dieser nicht begeistert von einem zu bezuschussenden da nicht profitorientierten Flussbad ist, ist jetzt doch nicht weiter überraschend.

    ^ Es handelt sich um jeweils 4 Haltestellengleise. Wo sollen die denn bitte hin? Sowohl am Hbf als auch an der Gerberstraße gibt es btw. die Möglichkeit, Fußgängertunnel zu benutzen.

    ^ Interessant, das wäre dann m.W. tatsächlich ein Novum für Berlin und würde sicherlich auch die Beibehaltung der Wendeschleife und Position der Haltestelle bedeuten. Was die Adolf-Wermuth-Allee betrifft: die Unterbrechung in Richtung Blockdammweg ist bereits seit den frühen städtebaulichen Planungen so festgelegt (siehe hier, die gleiche Abbildung es auch im Buch, eine etwas ältere gibt es noch hier). Die Bonava-Karte nehme ich als aktuellste an, da die aktuelle Umsetzung der Straßenführung (reduzierte Querungsmöglichkeiten an der Adolf-Wermuth) und vor allem der Parkplätze östlich der Samuel-Lewin-Straße dieser ziemlich gut entspricht. Wenn Hönower Wiesenweg (sah letzte Woche im Süden schon recht weit aus) und danach auch Trautenauer saniert und freigegeben sind, sollte es da erschließungsmäßig m.E. auch keine Probleme geben.

    ^ Ein Abbiegen in die Adolf-Wermuth-Allee war auf keinem der bisherigen Pläne vorgesehen, da diese gar nicht für den Autoverkehr bis zum Blockdammweg geführt wird. Hier der, den ich als neuesten vermute:


    7000200-lageplan.webp?width=960&height=720&fit=bounds
    Quelle: Bonava


    Ein Stumpfgleis außerhalb des Straßenraums wäre für Berlin völlig unüblich, das Kehrgleis wird also sicherlich analog FEZ/An der Wuhlheide bzw. S Friedrichsfelde Ost in Straßenmitte und östlich der Haltestelle angelegt. Ich vermute, dass hierzu die Station etwas nach Westen vor das Stadtteilzentrum verlegt und die bisherige Gleisschleife entfernt wird.

    ^ Das ist doch gar nicht vergleichbar. T5 kann man jederzeit innerhalb weniger Wochen wieder in Betrieb nehmen und dort im Prinzip auch wieder etwas günstigere Gebühren anbieten (gerade angesichts Meldungen wie dieser durchaus relevant), während T3 und T4 maximal in sehr frühen Planungsstadien sind und ich auch mal hinterfragen würde, ob man angesichts der finanziellen Situation der Flughafengesellschaft solche Ausbauten momentan überhaupt finanziert bekommt. Will sagen: falls Bedarf entsteht, wird natürlich erst einmal T5 wieder in Betrieb genommen. Für die Fluggäste wäre das m.E. auch weniger kritisch, immerhin befindet sich am T5 das Busterminal und ab Fahrplanwechsel der Bahn drei Jahre lang auch die Endstation zweier RB-Linien aus Eberswalde und Oranienburg über Ostkreuz.

    Also der Betonlook findet sich auch in den HQ-Gebäuden von Zalando um die Ecke und ist daher jetzt nicht so überraschend, sondern dürfte genau so bestellt worden sein (auch die Treppe ist ja ein Zitat jener im BHQ-X). Bunt gemacht wird das Ganze wie auch dort eben durch die stets ziemlich hochwertige Möblierung. Traurig an dem Video finde ich einzig, dass man den Boden vorher nicht nochmal gewischt hat :)

    ^ Und? Gleiches gilt doch für die von dir erwähnten Umsteigeflüge, oder sind Flüge auf der

    Kurzstrecke zu einen der europäischen Knoten

    seit Neuestem stets pünktlich? Zumal Hub-Anbindungen nur auf den wenigsten Strecken zweistündlich oder gar stündlich erfolgen (in HAM trifft das bspw. nur auf LH nach FRA und MUC zu)

    ^ Und das wäre dann mittelmäßig bis gut? Ich glaube, in den letzten Jahren hat man in Leipzig desöfteren gesehen, dass nominell "klassische" Eigenschaften noch längst keine Garantie für ein gelungenes Ergebnis sind und auch beim hier besprochenen Beispiel sieht man doch ganz gut, dass hier Kosteneinsparungen Ursachen für die im Vergleich zum Entwurf schlechte Umsetzung sind.

    ^ Wäre natürlich schick, wenn das so umgesetzt werden würde, erinnert mich dann aber doch sehr an zahlreiche abgefahrene Riesenprojekte, die wir hier gerade in den 2010ern gesehen haben und die nie umgesetzt wurden. Die Lokalkompetenz des Entwicklers erscheint mir angesichts des Verweises auf den "fußläufig erreichbaren" Güterbahnhof Schönefeld (Züge hielten dort nur bis 1942, als der Personenverkehr zum Eilenburger Bahnhof eingestellt wurde) auch noch recht ausbaufähig :D