^ An der Querstraße finde ich den Neunziger-Retro-Look sogar fast okay, aber die Hinterhoffassade dem Pentahotel gegenüber ist schon echt frech.
Beiträge von DaseBLN
-
-
Was mir noch auffällt, auf Deiner Ersten Visualisierung mit den Bahnbögen zu sehen, warum lässt man diese geschlossen? Wenn schon keine Kneipen, Autoreparaturwerkstätten, Ledermanufakturen etc. dort einziehen, dann kann man sie doch genausogut öffnen. Wäre dann ein kleiner Ausgleich für die scheussliche Straße auf der anderen Seite.
Die Stadtbahnbögen werden doch bereits jetzt genutzt (bspw. 1, 2) und das ist auch weiterhin geplant, wenn man diesem Bild bei Entwicklungstadt glauben schenkt.
-
^ Na gut, in der Sichtweise kommt natürlich praktisch jede Verbesserung zu spät. Da wir es gerade erst hatten, würde ich aber noch zu bedenken geben, dass Leipzig vor 13 Jahren auch noch knapp 100.000 Einwohner weniger hatte und ohne dieses Wachstum die im Rahmen des Netzes der Zukunft vorgenommenen Verbesserungen wohl kaum finanzierbar gewesen wären.
-
Am S MDR hält seit 12 Jahren pro Richtung aller 5 Minuten eine S- Bahn. Ein Bus kommt pro Richtung aber nur aller 10 Minuten. Eine Verteilung der Fahrgäste in die Quartiere, die hier schon ein gutes Stück entfernt sind, findet nicht wirklich statt.
Im Rahmen der (für den Fahrplanwechsel?) in diesem Jahr geplanten Stufe 3 des Liniennetzes der Zukunft wird die Linie 70 über S MDR verlegt sowie die neue Linie 64 Miltitz – Grünau – Schleußig – Südvorstadt – Reudnitz – Schönefeld Ost im 20 Minuten-Takt eingerichtet, die dort ebenfalls hält. Es gibt dort dann demnächst also einen 5-Minuten-Takt samt zusätzlichem Zwischentakt alle 20 Minuten.
Die "einseitige Erreichbarkeit" vieler Bahnhaltestellen ist leider eine Leipziger Krankheit, die kurzsichtigen Kostenersparnissen zu verdanken ist, hier hat man sowohl bei der Erneuerung als auch kompletten Neuanlage diverser Haltepunkte extrem viele Chancen verpasst. Dresden macht das aus welchen Gründen auch immer viel besser, aber was will man in Leipzig auch erwarten, wenn es meist nicht einmal für ein halbwegs ordentliches Bahnsteigdach reicht. -
^ In der Tat. Ich fahre auf der Strecke häufiger nach Strausberg und zurück. Der Takt ist dünn, die Züge oft überfüllt und die Dieseltriebwagen ziehen eine stinkende Abgaswolke hinter sich her. Für die Pendler sicher richtig nervig. Wird Zeit, dass sich da was tut.
Mal abgesehen von der Tatsache, dass die NEB sich auf der Strecke seit Jahren blamiert: nach Strausberg gibt's die elektrische S-Bahn und der Takt wurde durch die Verstärker bis Müncheberg (die planmäßig mit den elektrischen Mireo Plus B) erst im Dezember 2024 verdoppelt.
-
^ In der Schriftgröße hätte es schon mal nicht drauf gepasst. Wenn das ansonsten alles an Kritik ist, wird das sicherlich eine Topp-Haltestelle.
-
^ Was soll sich denn seit 2022 großartig an Arbeitsplatz-, Einwohner-, und Schülerzahlen zum Negativen geändert haben? Ist schon absolut nachvollziehbar, dass die Minderleistung der MRB da einen großen Anteil daran hat, zumal der Effekt an anderen ähnlichen Stationen im MDV so nicht auftritt.
An der S1 als Allheilmittel zweifle ich allerdings auch, weder ist ein stabilerer Betrieb garantiert und wird es eine große Angebotsausweitung geben, noch darf man die Fahrtzeitverlängerung zum Hbf (ohne Alternative wie im Falle von Wurzen) unterschätzen. Das wird auf vielen Umsteigeverbindungen einen kompletten Takt kosten.Anschlüsse über Eck in Borsdorf werden auch verkackt. Die S4 fährt stadtwärts ein, die RB landwärts ohne zu warten ab.
Das hängt dann aber im Zweifel eher an der Unzuverlässigkeit der S4, normale Umsteigezeit wären hier 6 Minuten. Warten ist hier eher schwierig, da die RB110 in Döbeln eine Kurzwende von 6 Minuten hat. Das wird sich sicherlich mit der S1 Verbessern, da man dann in Döbeln ja laden muss.
-
^ Eigentlich wäre es zuvor möglich. Eine Verbindung von Berlin - Gesundbrunnen nach Warschau besteht bis heute noch .Da könnte man doch auch von Gesundbrunnen bis zum BER verbinden. Aber es handelt sich nicht von der DB sondern Euro City.
Gesundbrunnen wird während der Arbeiten auf der Stadtbahn angefahren, sonst gehen die Züge über ebendiese. Die Eurocities der PKP werden übrigens in Deutschland von DB Fernverkehr betrieben, da sie Kooperationszüge sind.
-
Also nach Polen und bis an den Rand der Ukraine wurde zuletzt schon einiges neu angeboten. Ich weiß nicht genau, wann da nochmal deutliche Verbesserungen kommen.
Augenscheinlich sollen nach Fertigstellung von Berlin-Stettin ab Dezember 2030 zunächst 4, später dann bis zu 8 Zugpaare von PKP Intercity auf der Route Berlin - Stettin - Danzig/Dreistadt - Białystok verkehren, berichtet Rynek Kolejowy. Białystok liegt an der Rail Baltica, mir ist aber unklar, ob diese oder die klassische Berlin-Warschau als Zugangspunkt zur Rail Baltica schneller sein wird.
-
sorry, aber was an dieser öden Investoren-KI-Visualisierung ist 10x besser als die "modernen Kisten, die Usus sind"?
Also wenn man sich so die gängigen Kritiken hier im Forum vergegenwärtigt, wären das:
- Gewerbenutzung statt toter Erdgeschosszone
- keine assymetrischen Fensterachsen
- Eckbetonung
- Schrägdachandeutung
- Sanierung des Bahnhofsgebäudes und Potenziell des Güterschuppens
"Zehnfach besser" finde ich es nun auch nicht, das ist eine der üblichen Hyperbeln des Nutzers, aber die Kritik wirkt doch etwas gewollt, wenn schon mal wieder bodentiefe Fenster und KI (wie glaubst du, wurden vor 10 Jahren Visualisierungen erstellt?) als Argumente herhalten müssen. Auch das mit dem Baumbestand ist ziemlich wohlfeil, zum Einen, weil man es völlig random zur Verhinderung der Bebauung auf so ziemlich sämtlichen Brachflächen in Leipzig verwenden könnte und zum Anderen, weil an der Wolfgang-Heinze-Straße der Leopoldpark überbaut wurde, es sich hier nicht mal um eine begehbare Grünfläche handelt und es sowohl auf der anderen Straßen- als auch der anderen Bahnseite viel weiteren Baumbestand gibt, der nicht angetastet wird. Selbst zur Verlängerung der Fußgängerbrücke wurde "Baumbestand vernichtet", anders geht das auf solchen Grundstücken tendenziell nicht.
-
^ Leider kommt die Erhöhung auf 4 wöchentliche Flüge später und kürzer, d.h. ich würde in den Einsatz des Dreamliner erstmal nicht sooo viel reininterpretieren.
^^ Eigentlich krass, dass der BER im März ein Passagierplus hat, wenn man sich überlegt, dass die bis zu drei täglichen QR-Flüge eine ganze Weile fast gar nicht und später reduziert stattfanden und mehrere tägliche Flüge nach Abu Dhabi und Dubai komplett weggefallen sind.
-
Naja, für Lindner ist das glaube ich einfach günstige Promo, der hatte ja auch schon zum Thema Hertha-Stadion seinen Senf dazu gegeben. Man darf jetzt bloß nicht erwarten, dass da irgendwas dahinter steckt.
-
^ Dann passt die Architektur ja ganz gut zur Zielgruppe.
-
Finde ich auch jammerschade, aber als kleiner Trost kann das jetzige Gelände temporär weitergenutzt werden. So wird Magic John‘s Pizza Garage zu einem Biergarten erweitert, der am 1.Mai eröffnen soll und sicherlich auch für eine Belebung der Gegend sorgen wird. Die Vermietung ist laut Artikel auf sieben Jahre begrenzt.
Quelle: MoPo original bzw. archiviert -
Komisch, am Nordufer direkt gegenüber bin ich schon öfter spazieren gewesen, mit dem Fahrrad entlang gefahren oder am Ufer gesessen - wieso sollte das am Friedrich-Krause-Ufer so eine völlig absurde Idee sein, vor allem angesichts der Nachverdichtung und des perspektvisch entstehenden S-Bahnhofs? Vom Kraftwerk Moabit oder Berlin Decks zum S-Bahnhof wird man sogar hier vorbei müssen.
-
Zumindest die Rückseite der geplanten 125 Wohnungen sieht schonmal recht vielversprechend aus:
Die Vorderseite wirkt mit dem Hochparterre, den Gesimsen und sonstigen Strukturierung auch ganz okay, unterschiedliche Fassaden sind auch angedeutet, aber insgesamt wird es dann doch ähnlich breiig wie in der Schweriner Straße in Dresden (die trotzdem passable Stadtreparatur ist):

Quelle: LVZ/Homuth+Trappe Architekten
Irgendwie hätte ich auch ein paar Gewerbeeinheiten ganz nett gefunden, auch wenn das nicht wirklich dem Charakter der F-E-Straße in dem Bereich entspricht. -
Der BER zählt für diese 10 Mio Menschen ganz Ostdeutschland und Westpolen aber auch Niedersachsen und Hamburg(!) mit zu seinem Einzugsgebiet.
"Ganz Ostdeutschland" hat ohne Berlin knapp 12,4 Mio Einwohner, insofern stimmt diese Behauptung ganz sicher nicht.
-
^ Was wäre denn ohne die Überdachung an der Aufenthaltssituation besser? Diese hat doch die Funktion einer unteren Bahnhofshalle und schützt auch vor Wind und Wetter, wenn auch nicht so gut wie eine völlig geschlossene Halle und bietet auch am nördlichen Ende eine Zugangs- und Gleiswechselmöglichkeit.
-
^ Niemand braucht eine dritte Startbahn, ausser Bonde, der es partout nicht gelingt, mal zur Abwechslung eine Sau durchs Dorf zu treiben, bei der man nicht sofort mit dem Kopf schüttelt.
-
^ Dir ist schon bekannt, dass Wahlen andere Zugangsvoraussetzungen und weniger Manipulationsmöglichkeiten haben als irgendwelche Online-Abstimmungen? Oder willst du jetzt wegen einem 700.000 Euro Rebranding eine millionenteure Volksabstimmung abhalten?