Beiträge von DaseBLN

    ^ Naja, die gezeigte Lösung ist vielleicht optisch nicht die Beste, hat aber den Charme, dass bei einem späteren Abriss des Riegels direkt der alte Blockrand ohne zusätzliche Umbauten fortgeführt werden könnte. Optisch scheint sich das Ganze ja ziemlich an den Museumswinkeln zu orientieren, dürfte also auch ganz gut als Übergang von einem vielleicht etwas klassischeren Neubau auf dem Deutrich-Areal funktionieren. Ich frage mich eher, warum bei einem Neubau an dieser Stelle ebenerdige Parkplätze im Hof vorgesehen sind.

    ^ Gegenfrage: müssen DerBe oder Andere die Form ihres Widerspruchs erst von Neumitgliedern genehmigen lassen?

    Dieser Ausgang lag mal mitten in einer Straße, und dieses Gefühl hätte ich gerne wieder.

    Für das Gefühl empfehlen sich zahlreiche andere U- oder S-Bahn-Ausgänge allein in Mitte, als Argument für einen völligen städtebaulichen Umbau des Alexanderplatzes taugt es jedenfalls nicht.

    Sowas hier wurde in München 2010 gebaut und das ist nicht einmal der Haupt-Busbahnhof, sondern nur ein Zweitbahnhof.


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    Bild@ Day & Night


    Das Ding hat nichts mit einem Fernbusbahnhof zu tun, sondern ist eine (bedeutende) innerstädtische Umsteigestation. Genauso gut hättest du ein Bild des neuen Terminals am Flughafen Singapur-Changi oder (etwas naheliegender) vom Bahnhof Ostkreuz posten können.


    Ansonsten bleibt doch festzuhalten, dass die anderen Beispiele in kleineren Städten gewissen repräsentativen Ansprüchen genügen, weil sie sich meist sehr zentral in der Nähe der Hauptbahnhöfe befinden und damit weitaus stärker als Entrée zur Stadt fungieren als der ZOB in Berlin. Und natürlich hätte man, statt die wenigen herausragenden Beispiele zu wählen, auch die (teilweise bereits erwähnten) recht funktionalen Neubauten in Frankfurt/Main, Leipzig oder Hannover wählen können. Hätte nur nicht so gut in die "Argumentation" gepasst.

    ^ Schön, dass du das so siehst (der Erfolg der vom Hackeschen verlegten Strecken dir aber widerspricht und die Umsteigewege bei ständiger Führung über Karl-Liebknecht- und Mollstraße immens länger wären), ändert allerdings nichts daran, dass die Neubaustrecke der M4 natürlich über die Rathausstr. geführt werden soll.

    Während der Bauherr des Living-Levels vom Bezirk Friedrichshain unter Baustadtrat Pannhoff noch zu vorbereitenden Maßnahmen, wie der Öffnung eines Teils der Mauer, verpflichtet wurde....hat seine Nachfolge einen Neubau einer Brücke in welcher Form auch immer ausgeschlossen.


    Gibt es dazu auch eine Quelle oder ist das nur eine aus persönlicher bzw. politischer Animosität resultierende Interpretation der Aussage Florian Schmidts, die Brommybrücke werde momentan nicht aktiv verfolgt und der Uferweg habe momentan nicht seine politische Priorität? Und vor allem: wie wäre das Living Levels erschlossen worden, wenn man den Investor zu einer Maueröffnung "verpflichten" musste, über die ebendiese erfolgt?

    ^ Ich verstehe immer noch nicht, was für Kubaturen hier keine Stangenware wären und vor allem, was sie mit Urbanität zu tun haben. In der Südvorstadt wird wohl auch kaum jemand die immergleichen rechteckigen Blockzuschnitte als antourban geißeln.


    Zu den ideen: es sollte doch klar sein, dass es sich hier um die Entwicklung eines klar begrenzten Grundstücks handelt. Wenn die Straßenbahnwendeschleife samt Trafostation und dreieckigem grundstück nicht dazu gehört, kann man dort im Rahmen des Projektes auch nichts planen. Genauso wenig kann man Wegeverbindungen über die Parthe über in Privatbesitz befindliche Grundstücke planen oder Treppen zur Kurt-Schumacher-Straße, die entweder eine straßenseitige Erschließung der zu erhaltenden Gebäude verunmöglichen oder die Leipziger Verkehrsbetriebe zur Aufgabe ihrer Aufstellfläche (was diese nicht möchte) zwingen würde.


    Die ausschließlichen Zugänge im Süden und Norden sind also Zwangspunkte, der sich nur die Stadt - und das weitaus früher - hätte entledigen können. Das hat sie nicht, vermutlich auch, weil keine dieser zusätzlichen Verbindungen irgendwie eine bessere großräumliche Anbindung oder Wegeverkürzung mit sich gebracht hätte, sondern alles irgendwie nice-to-have gewesen wäre.


    Jetzt sind die Gegebenheiten nun mal wie sie sind, und an genau dieser Prämisse sollte man dann auch seine Beurteilung der städtebaulichen Planung ansetzen. Die weitgehend parallele Wegeführung ergibt sich hier m.E. relativ deutlich aus den Zugängen, der Bezugnahme auf Parthe auf der einen und Hauptbahnhof auf der anderen Seite sowie den flankierenden erhaltenen Gebäuden, ob nun Parkhaus, Bahngebäude an der Preussenseite oder die zu erhaltenen Zollgebäude. Besser auf das zu beplanende Grundstück beziehen kann man sich fast gar nicht (dazu hätte man vielleicht die Verschlankung im Norden stärker betonen müssen, da wäre sicher auch das ein oder andere - schlechter vermarktbare - Dreiecksgrundstück herausgekommen). Da irgendwas kreuz und quer zu planen hätte Wege nur verlängert, auch wenn da vielleicht die eine oder andere Sichtachse interessanter geworden wäre.

    ^ Es bleibt trotzdem etwas unverständlich, was genau kritisiert wird. Man baut hier nicht auf der grünen Wiese, im Gegenteil, Zugänge und damit die Wegführungen sind durch Parthe und Hauptbahnhof sowie die existierenden Gebäude (sowohl die zu erhaltenden als auch die abzubrechenden Güterschuppen) vorgegeben, das Gelände steigt nach Norden hin an, es gibt unterschiedliche Kubaturen, wechselnde Gebäudehöhen samt Hochhaus, mehrere kleine Stadtplätze, relativ wenig Platz für den MIV... die Vergleiche, die gezogen werden (ob nun The Village oder Werkbundstadt), haben immer die Architektur als gemeinsamen Nenner und nicht ihre städtebaulichen Besonderheiten. Insofern erscheint das wie eine Kritik um der Kritik willen, wird vermutlich Zeit, dass es los geht und einzelne Gebäude oder Abschnitte etwas konkreter werden.


    Also, Butter bei die Fische: wie hätte man die Baumassenstudie innovativer und mutiger gestalten können?

    ^ Naja, welchen Unterschied macht denn eine Tiefgarage zu einer normalen Unterkellerung?


    Dass das gesamte Gebiet untertunnelt werden soll, ist m.E. übrigens eine Übertreibung der Bild, von der Kurt-Eisner-Straße bis zur Kohlenstraße sind es je nach Lage des Tunnels 350 - 450 Meter, während sich das Gesamtgebiet über fast 1.7 Km zieht.

    Obwohl ich hier nicht sicher bin ob das Haus falscherhum gebaut wurde. Balkone zur Straßenseite sind schon ungewöhnlich.


    Für den Hof ist das schon ein schlechter Witz. Vorallem die Durchfahrt ist der Knaller mit den gefällen. Die Kinder mit Inliner werden sich freuen.

    Klingt mir nach Kritik um der Kritik willen (dabei ist das Haus wirklich hässlich!) - dass Südbalkone zu einer Seitenstraße sich besser vermarkten lassen als Nordbalkone zu einem Innenhof hin, dürfte klar sein, und warum Kids mit Inlinern die Durchfahrt benutzen sollten, wenn sich im Innenhof gar kein Hauszugang befindet, ist mir auch nicht ganz klar.

    ^ Naja, wie man im Wikipedia-Eintrag lesen kann, wurde der Name nach der Wiedervereinigung aus Marketinggründen und ohne direkten historischen Bezug gewählt, da an der Schicklerstraße gelegen (deren Namensgebung aber nichts mit dem Gebäude zu tun hat), insofern ist es schon ein ziemlicher Euphemismus, von etabliertem Namen und "altem Schicklerhaus" zu sprechen. Hier wird einfach ein Marketingname durch einen Anderen ersetzt.

    ^ Absolute Zustimmung. Es ist wirklich immer wieder faszinierend zu beobachten, welche gar unumwindliche Schwierigkeit vergleichsweise simple, logische und günstige Netzerweiterungen der Leipziger Straßenbahn darstellen. Wären das Gelände bereits wie seit Jahrzehnten angedacht per Schiene erschlossen, würde wir hier glaube ich nicht über die Lage diskutieren. Zur Erinnerung: 2013(!) gab es ein Bürgerforum zur Trassenfindung - wohlgemerkt, zu einem Zeitpunkt, als die Strecke längst überfällig war. Seither ist nichts passiert. Es ist wirklich zu befürchten, dass man die Zeit des strammen Wachstums und der prallgefüllten öffentlichen Kassen verpasst hat und da in den nächsten Jahrzehnten weiter nichts passieren wird.


    Beim Vergleich zum Klinikum Großhadern muss man allerdings anmerken, dass dieses seit 1966 geplant, 1973 teilweise und 1977 voll in Betrieb genommen wurde, die U-Bahn-Anbindung allerdings erst 1993 fertiggestellt wurde. Mit jahrzehntelang verspäteten Anbindungen durch den ÖPNV kennt man sich in Deutschland also aus.

    Xenophobie ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, das Kriterium ist dabei egal. Sie spielen in Ihrem Post offenbar auf das Alter an.

    Nö. 🤷‍♂️ Das mit dem Land hab ich übrigens wegen "geflüchtet" erwähnt, um weitere Missverständnisse deinerseits zu vermeiden. Schön jedenfalls, wie du hier über Stadtplaner, ähh, Beamte, ähh politische Verantwortliche ablederst, um dann "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" zu beklagen. Glückwunsch, guter breitbeiniger Einstieg ins Forum.

    Für diesen Dialog ist es nicht schlecht, verschiedene Seiten zu hören und zu lesen, um sich selber eine Meinung zu bilden. Oder nicht?


    Absolut. Nur hab ich dazu lieber validierbare Fakten als Bauchgefühl und vor allem: Lösungsansätze statt Kritik um der Kritik willen, wie sie Scholte betreibt. Wenn Fakten nur optional und Meinung ebenso valide ist, sind wir ganz schnell im Bereich von gefühlten Fakten und Verschwörungstheorien und die bringen Niemandem was außer den jeweiligen Publizisten. (Nur zur Klarstellung: das heißt nicht, dass ich dir oder Scholte unterstelle, Verschwörungstheorien zu verbreiten.)


    Zum Test, hier eine wissenschaftliche Arbeit, die eine Quote von falsch positiven Ergebnissen von bis zu 80% beschreibt. PubMed

    Bei dieser Pandemie basiert ja alles auf diesem Test.


    Die meisten Tests basieren auf dem gleichen Testverfahren PCR, das es bereits seit Jahrzehnten gibt und generell eine Spezifizität im oberen 90er-Bereich aufweist, sind aber individuell entwickelt worden (siehe die ewige Diskussion und Verzögerung um den amerikanischen Test). Insofern sagt die chinesische Studie, die übrigens zurückgezogen wurde, wie man auf der Seite sehen kann (was in den meisten Fällen aufgrund wissenschaftlicher Mängel geschieht), nichts über die Zuverlässigkeit der in Deutschland verwendeten Tests aus. Das meine ich übrigens mit den gefühlten Fakten.

    ^ Auch hier gilt: das Recht zur freien Meinungsäußerung schließt nicht das Recht ein, dass dem nicht widersprochen werden darf. Das sieht übrigens auch Schlott so, auch wenn er überrascht ist, dass es fast ausschließlich positive Reaktionen gäbe, ja, dass das überhaupt möglich wäre - um damit gleich mal im "Mainstreammedium WDR" das gesellschaftliche Klima als eines zu framen, in dem die von ihm vertretene Meinung nicht stattfinden könnte. Wer macht so etwas sonst gleich noch ganz gerne? :/


    Auch generell bitte nochmal an der Textrezeption arbeiten. Wenn etwas den Anschein erweckt und an Anderes erinnert, wird es keinesfalls gleichgesetzt (auch wenn Einzelstimmen wie seine gerne von interessierten Kreisen weitergetragen werden). Oder sollte das zur Veranschaulichung deines namensgebenden Effekts dienen?


    Was Herrn Schlott betrifft, erstaunt es ein wenig, dass er als Historiker (Studium der Geschichte, Politik, Publizistik und zum Betriebswirt) gleich auch als Soziologe und Psychologe befähigt ist (zumindest kann er erkennen, dass diese anscheinden nicht an der Entscheidungsfindung der Bundesregierung beteiligt waren). Die Offenhaltung von Supermärkten zur Nahrungsversorgung ist für ihn ein Zeichen dafür, dass Konsum keine Einschränkung erführe, während Kunst, Kultur und Sport momentan nicht stattfänden (weder das Eine noch das Andere stimmt). Mit fast zitternder Stimme kommt er zum Schluss, dass Kinder nur noch als potenzielle Virenträger angesehen würden, nicht als Individuen, ja, die temporäre Schließung von Spielplätzen führe zu einem nicht wieder gut zu machenden Bruch in der Gesellschaft. =O


    Das von ihm so umschriebene "große Ziel, dem alles untergeordnet ist" - die Pandemie einzudämmen und die Überfüllung von Krankenhäusern und damit den Tod von Menschen zu vermeiden - ist für ihn nichts mehr als ein Totschlagargument, dass ihn für ihn somit nicht zählt und auf dass er nicht weiter eingehen muss - außer mit dem Wunsch, die Menschen sollten doch wenigstens nicht einsam sterben (ob sie sterben, scheint ihm egal). Da passt es auch, dass er keinerlei Lösung anbietet. Nichts, niente, ничего.


    Die Modellrechnungen der Virologen, deren Validität er bezweifelt, basieren immerhin auf Zahlen und historischen Erfahrungen, die ständig aktualisiert werden. Trotzdem sollen seine Projektionen, die auf, ja was eigentlich außer passend gemachten historischen Querverweisen und ziemlich viel Bauchgefühl, beruhen, den gleichen Wert für politische Entscheidungsfindung haben?

    ^ Da wird unter zahllosen Bildern, auf denen kaum Rasterfassaden zu sehen sind, über ebensolche schwadroniert und gleich noch eine Abhandlung über Architektur als Profession, die in den letzten 70 Jahren so versagt hätte wie keine Andere, verfasst, die so auch direkt aus dem APH-Forum hätte stammen können. Und überhaupt, Spätzlefans würden ja nun auch nicht stigmatisiert. Man könnte nun sagen, Thema verfehlt oder aber auch in Anlehnung an den alten Witz über Veganer neu formulieren:


    Zitat von Unbekannter Autor

    Wie erkennt man einen Rekofreund? Er sagt es dir.

    ^ Halten wir fest: Professor Willich hält die Beschränkungen bis 20.4. für sinnvoll, auch im Hinblick darauf, dass die Ergebnisse deren auch durch freiwillige Maßnahmen erreicht werden könnten, wenn sie denn eingehalten werden würden. Und nein, bloß weil in letzter Zeit häufiger Virologen in den Medien auftauchen, heißt dies noch lange nicht, dass die Bundesregierung (und die Landesregierungen und überhaupt alle anderen Regierungen) sich ausschließlich von diesen Beraten (ähh, regieren) lässt. Das Gemunkele über das Auseinanderbrechen der Gesellschaft (wohlgemerkt, das hat nichts mit der kritischen Begleitung von politischen Maßnahmen zu tun) scheint nichts Anderes als eine First-World-Beschäftigungstherapie in Personenkreisen, die mit der plötzlich massig vorhanden Zeit nicht besser umgehen können und erinnert an das leicht angegeilte Geraune über den bald wahrlich kommenden Bürgerkrieg in rechts(-esotherischen) Kreisen der letzten Jahre.