• U 5

    Der Senat bekommt jetzt kräftigen Wind ins Gesicht geblasen.
    Der Bundesrechnungsprüfungsausschuß wird der Mini-Lösung der U5 nur zustimmen wenn klar ist, daß das ganze nur ein Provisorium ist. Der verbindliche Weiterbau bis zum Alex ist Bedingung, ansonsten darf Berlin die 128 Mille an Vorleistungen zurückzahlen. Auch bis zum St. Nimmerleinstag darf das ganze nicht verschoben werden - bis spätestens 2010 muß der Weiterbau erfolgt sein. Brigitte Schulte vom Ausschuß erwartet im Februar ein abgesprochenes Finanzierungskonzept.
    Großmäulig gibt sich mal wieder die BVG: "Wir können die Mini-U-Bahn wirtschaftlich betreiben" heißt es da. Mehr noch: "Vielleicht wird das die wirtschaftlichste Linie der Welt!". Ich frage mich wie ein Unternehmen das nicht mal in der Lage den Status quo zu sichern ein solches Selbstvertrauen besitzen kann??!!:eek:

    Siehe auch folgende Diskussion.
    Bato

  • Ich sehe dieses Ultimatum als Chance. Berlin wird die 128 Millionen nicht zurückzahlen, d. h. über kurz oder lang bekommen wir eine neue U-Bahnlinie. :rock:

  • Original geschrieben von TheBerliner
    Ich sehe dieses Ultimatum als Chance. Berlin wird die 128 Millionen nicht zurückzahlen, d. h. über kurz oder lang bekommen wir eine neue U-Bahnlinie. :rock:


    nicht neu......nur verlängert!


    außerdem sollten sie mal die u4 verlängern....

  • ich glaube das ist da garnicht so ohne weiteres möglich.....da müßte man ja wieder unter die erde......und wo willste das machen?

  • Original geschrieben von nuelle
    ich glaube das ist da garnicht so ohne weiteres möglich.....da müßte man ja wieder unter die erde......und wo willste das machen?


    Ist zwar kostspielig, aber man könnte ein paar Bäume fällen und die Warschauer Straße mit einer Hochbahntrasse überspannen, die müßte aber sehr hoch sein, um der Straßenbahn nicht im Weg zu sein.

  • Original geschrieben von TheBerliner
    Ist zwar kostspielig, aber man könnte ein paar Bäume fällen und die Warschauer Straße mit einer Hochbahntrasse überspannen, die müßte aber sehr hoch sein, um der Straßenbahn nicht im Weg zu sein.


    Über der Strassenbahn? Wie hoch müsste das (der?) Viadukt denn dann ungefähr sein?


    Auf dem Weg zu mir nach Hause fahre ich immer über eine sehr hohe S-Bahntrasse (direkt hinter Altona). Das sieht aber fürchterlich aus. Gott sei dank wohnt da keiner im direkten Umkreis, so dass da keine Fenstersicht gestört wird.


    Über der Warschauer Strasse müsste das ja direkt vor den Fenstern von Wohnungen entlang rauschen, was ich persönlich ned so dolle fände.

  • Nun wird weitergebaut! Ansonsten zahlt Berlin die 128 (neuerdings ist sogar von 147 die Rede) Mille zurück + 4% Zinsen p.a.!! Bis 2010 muß begonnen werden, bis spätestens 2020 alles fertig sein.
    Der Bund billigte Zähneknirschend die Übergangslösung der pendelnden Mini-Metro.
    Ich finde die auch sch . . . , aber immerhin ist diese bis 2006 fertig.:rolleyes:

  • Original geschrieben von Matte
    Nun wird weitergebaut! Ansonsten zahlt Berlin die 128 (neuerdings ist sogar von 147 die Rede) Mille zurück + 4% Zinsen p.a.!! Bis 2010 muß begonnen werden, bis spätestens 2020 alles fertig sein.


    ....also anbindung bis zum alex ist gemeint?

  • nuelle: Ganz recht, ich schätze das der Vorgang noch etwas beschleunigt werden wird. Die CDU und FDP sind ganz zu recht der Meinung, daß 10 Jahre Bauzeit für die restlichen 1,9 km absolut Weltrekordverdächtig wären!:D

  • @towercat: So oder so, den Weltrekord halten wir:mad:
    Ja, die Pseudoanbindung an das MV hätte man sich sparen können, da ja vorher schon die S-Bahn (damals von der BVG betrieben!!) diese Funktion erfüllte. Da sieht man mal wie die wirtschaften, und das tun sie noch heute so, so ist von der U7-Verlängerung nach Schönefeld gar keine Rede mehr und diese ließe sich ja nun wirklich wirtschaftlich betreiben. Bei solchen Aussichten (letztes Jahr 13,3 Mille Fluggäste, dieses Jahr 14+x) die irgendwann alle von SXF fliegen werden, da muß man einfach investieren.:angry2:

  • Aus dem Artikel der Berliner Morgenpost:


    So fanden BVG-Ingenieure unter dem Pariser Platz eine zehn Meter dicke Braunkohleschicht.


    Ich währe für einen Abbau im Tagebauverfahren. Die Stadt braucht schließlich Geld. :D

  • Ja, stimmt. Ist aber zu wenig Braunkohle.
    Das die U5 nun bis 2020 bis zum Lehrter Bahnhof fährt ist(fast)klar. Aber was ist mit dem Weiterbau- Turmstraße- Jungfernheide??
    (Flughafen Tegel kannste sowieso vergessen)
    Erfolgt der dann irgendwann?
    ___________________________
    Lichtenberg-Frankf.Allee rules

  • Du meinst bestimmt die U3 oder U10 die da irgendwann mal fahren sollte. Na ja die U3 gibts ja wieder, also sagen wir U10.
    Das kannste ziemlich vergessen. Da wird in den nächsten 20 Jahren nichts passieren.
    Das ist ja leider typisch für Berlin Tunnel zu bauen und sie dann gammeln zu lassen :nono:

  • Ja ja, die meine ich...Naja, im Grunde war mir schon klar, dass da in absehbarer Zeit nichts passieren wird...Wollt's nur noch Mal schwarz auf weiß haben ;)


    Naja, vergammeln tut er ja nicht ubedingt, da finden doch ständig irgendwelche Austellungen und Modenshauen statt...

  • Zitat von Ben

    Naja, vergammeln tut er ja nicht ubedingt, da finden doch ständig irgendwelche Austellungen und Modenshauen statt...


    Eben - die Zwischennutzungen finde ich interessanter (nein, nicht nützlicher ;)) als die u-bahn.