Beiträge von Dexter

    Update zu Projekten in der Nürnberger Altstadt, aufgenommen am 24.09.2022


    Beim Neubau an der Ecke Färberstraße/Breite Gasse geht es auf die Zielgerade

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    Hier auch nochmal der inzwischen eröffnete Neubau von Wöhrl am Ludwigsplatz. Sicher kein Hingucker, aber schon eine Aufwertung für den Platz

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    Die Rückseite zur Adlerstraße ist auch kein Höhepunkt, aber in Summe doch passendbild4h5iz9.jpg

    Im Schmalzgässchen, hinter dem Pfarramt der Frauenkirche, wurde der Parkplatz umgestaltet, mir Parkdecks aufgerüstet und teilweise begrünt

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    Wurde hier schon gezeigt, aber weil es so schön ist: Die frisch sanierte Irrerstraße 13

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    Ebenfalls hier schon gezeigt, aber hier nun schon etwas eingewachsen: Der Hof des ehemaligen Klosters an der Burgstraße 6a

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    Gut gelungen ist das Zusammenspiel von alten und neuen Gebäuden in der prominenten Ansicht Flucht Schöner Brunnen/Sebalduskirche

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    Das Hauptgebäude der Sparkasse am Lorenzer Platz wird gerade entkernt und komplett saniert

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    Der Dachstuhl fehlt weitestgehend, die Eingriffe sind massiv

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    Im Ergebnis wird sich die Außenansicht nicht massiv verändern, aber doch durch viele Details (wie Fenster un Gauben) unterscheiden - wie ich finde zum Besseren...

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    An der Ecke runter vom "Oberen" zum "Unteren Bergauer Platz" wurden die 50er-Jahre Wiederaufbauten saniert

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    Auch der neue Pocketpark hinter dem "Unteren Bergauer Platz 12" ist inzwischen eingewachsen

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    Der Bau "Unterer Bergauer Platz 12" ist, wie auch sein Nachbar die Nr. 10, auf Vorgkriesresten aufgebaut

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    Zu guter Letzt noch ein Blick auf die Bauarbeiten an dem Stadtmauerbereich Marientorgraben/Marientormauer/Katharinengasse

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    An dieser Stelle soll ein im Krieg abgegangener Turm wieder aufgebaut werden

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    Ausgebaute Sandtsteinblöcke liegen nummeriert bereit um später wieder eingebaut zu werden

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    d.

    Zwei erfreuliche Aufwertungen von in Stadtraum sehr sichtbaren Gebäuden hab ich hier mal kurz festgehalten.


    Einmal das schon vor längerem aufgewertete Eckgebäude Weißgerbergasse 38. Hier ist das Dach und die Fassade samt Fenster neu gemacht. Kein Highlight aber solide und behutsam gemacht - in typsicher 50er-Jahre Manier recht unauffällig daher kommend. Aufgrund des gottseidank noch nicht abgestorbenen Grüns hier etwas verdeckt, in google 3 D aber bereits in diesem Zustand sichtbar:

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    Vorher sah es hier so aus:

    https://goo.gl/maps/BM8m5VUp8dWMBDpJ7



    Dann der Altbau in der Oberen Wörthstraße 2, ein prächtiger Sandsteinbau der, wie einige Gebäude in dieser Ecke der Altstadt, den Krieg verhältnismäßig gut überstanden hatte. Hier sind Fassaden- und Fensterarbeiten im Gange:

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    Hier sind die neuen Fenster gut zu erkennen:

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    Bislang sah der Bau so aus:
    https://goo.gl/maps/VgkLvPHZ4yJYhmiL7


    d.

    Genauso war es wohl. Kriegsschäden wurden bei vorhergehenden Sanierungen tlw. recht provisorisch repariert und vor allem die letzte Sanierung aus den 80ern war eher ein optisches Makeover bei dem die Struktur erst gar nicht angefasst wurde. Eigentlich ist der Bahnhof ja eine umfangreiche Brückenkonstruktion mit darüber liegenden Hallen die seit Tag 1 des Bestehens alle paar Jahrzehnte umgestaltet wurde. Heraus kommt dann halt ein Flickwerk mit unterschiedlichsten Bauqualitäten.

    Trifft so übrigens auf die meisten Bahnhöfe zu, daher sind Sanierungen hier in der Regel recht schwer exakt planbar...


    d.

    rako
    ich zitiere mich hier mal selbst, das ist der wesentliche Grund für den langen Zeitraum...


    d.

    Langfristig gibt es diese Pläne meine ich. Der Tunnel wurde für verhältnismäßig "kleines Geld" vor einigen Jahren verkehrlich fit gemacht und ist wohl soweit noch in Ordnung, aber schon damals, also im Zuge dieser überschaubaren Investition, gab es die Überlegungen, den Tunnel zu schließen.


    d.

    Update vom 24.08.2022, fotografiert von mir



    Inzwischen ist der Anschluss an die Fahrbahn gen Tunnel hergestellt

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    Die finale Deckschicht ist auf der rückwärtigen Seiten des Roten Rathauses aufgebracht

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    Auch die Kreuzung mit der Spandauer Straße ist asphaltmäßig fertiggestellt

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    Es fehlt noch der Anschluss gen Süden, hierzu muss allerdings erst die Verkehrsführung verändert werden um Baufreiheit zu schaffen

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    Auch in der Spandauer Straße ist die finale Decksicht aufgetragen

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    Vor der alten Münze laufen die Geh- und Radwegarbeiten

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    An der Einmündung zur Stralauer Straße...

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    Dieser Bereich kann erst nach einer veränderten Verkehrsführung an den Neubestand angeschlossen werden

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    Nochmal ein Blick auf den späteren Geh- und Radwegbereich vor der alten Münze

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    Noch nicht ganz soweit ist man in der Stralauer Straße

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    Auch ein Stück Fahrbahn muss hier noch asphaltiert werden

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    Entlang der Stralauer Straße wird es wieder "normale" Peitschenlampen, wie hier schon aufgestellt, geben...

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    d.

    Update zum Straßenumbau, fotografiert von mir am 26.07.2022 durch mich



    Eine neue Asphaltschicht wurde gen Spandauer Straße aufgetragen

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    Der Gehweg auf der Lustgartenseite wird endlich frisch gemacht und das jahrelange Provisorium damit beseitigt. Die Bordsteine sind schon verlegt...

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    Auf der Schloss-Seite stehen lediglich noch Restarbeiten an. Der Verkehr läuft bereits auf der neu asphaltierten Fahrbahnhälfte

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    Der neue Asphalt ist auf der Schlossbrücke schon vollständig aufgetragen

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    d.

    Update vom 27.07.2022, Fotos von mir



    Jetzt wieder mit kleinem "Kügelchen" auf der Turmspitze des wirklich beeindruckend sanierten Eckbaus

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    Hier sollte augenscheinlich der Rohbau weitgehend abgeschlossen sein

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    d.

    Update vom 25.07.2022, fotografiert von mir


    Es fehlt die finale Deckschicht, ansonsten ist dieser Bereich weit gediehen

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    Schnüre sind gespannt, sicher für die Auftragung der nächsten Schicht Asphalt

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    Der Gehweg an der alten Münze kommt voran

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    Rechts liegen schon die Sonderbausteine für die Bushaltestelle auf der Stralauer Straße

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    Beim letzten Rundgang war dieser Verteiler noch mitten auf der späteren Fahrbahn platziert, jetzt sind die Leitungen verlegt und die Vorrichtungen für die Bordsteinsetzung samt Schnüren gesetzt

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    Das "Loch" mit den Anschlüssen an der alten Münze ist weitgehend wieder verfüllt

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    Das alte Planum der linken Fahrbahnhälfte ist nun auch an dieser Stelle abgetragen

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    Ein wenig Fortschritt auch hier, sichtbar am Radweg der nun geteert ist

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    Auch der Mittelstreifen ist fertig gepflastert

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    d.

    Für international tourende Orchester wiederum ist das Opernhaus mit seinen 1.400 Plätzen zu klein und die Akustik, auf die solche Orchester Wert legen, wäre wohl auch nicht konkurrenzfähig.

    Das geplante Konzerthaus an der Meistersingerhalle hätte doch auch "nur" 1500 Plätze bekommen. Und die Akustik in der Oper ist im ursprünglichen Saal wohl exzellent gewesen, erst durch die Umbauten in den 30ern verschlechterte sich diese. "Verlassen" muss man das Stammhaus in dem Sinne ja auch nicht. Es bleibt ja Teil des Portfolios.


    Aber klar, das alles ist Spekulation, wir wissen das nicht.

    Für mich bleibt halt die Frage, warum man überhaupt diese Rochade weiterverfolgt, wo man doch eigentlich kosten sparen will. Einen Grund muss der plötzliche Einfall mit dem Kongresshallentorso ja haben! Und ich vermute eben, das die bauliche Transformation der alten Oper in was modernes so günstig nicht ist und daher eine neue Oper die Tür zum Konzerthaus, das fehlt, öffnet. Da braucht es den Neubau an der Meistersingerhalle nicht mehr...


    d.

    Meine Prognose ist: Das "Interim" wird gebaut, die Oper parallel saniert. Das denkmalgeschützte Jugendstil-Opernhaus bleibt nach der Generalsanierung die Spielstätte von Oper und Ballett. Im "Interim", das erhalten bleibt, gibt es eine zusätzliche Möglichkeit für Kulturdarbietungen, insb. für Konzerte. Der Konzertsaal im Luitpoldhain dürfte sich damit dann allerdings erledigt haben. Vom Ergebnis her fände ich das aber ein fast ideales Szenario.

    nenntmichismael


    Ich sehe es genau andersrum. Eine moderne Bühne samt Technik in das alte Opernhaus zu transplantieren wäre sehr aufwendig und daher auch sehr teuer. Daher halte ich es für wahrscheinlicher, dass die alte Oper, so wie ehemals auch in Frankfurt, einmal ein Konzerthaus sein wird.

    Und das Operninterim an der Kongresshalle wird uns wohl auf lange Zeit erhalten bleiben, auch wenn es "reversibel" sein soll. Denn hier entsteht der kritische Bereich (Bühne, Technik) komplett als Neubau, während das alte Torso die Erschließung etc. übernimmt. Das ist dann wieder gut für 50 Jahre...


    Für die nächsten 10 Jahre wären so mehrere Probleme gelöst.

    • Die Oper als Gebäude wird verhältnismäßig kostengünstig saniert weil man beim Umbau zum Konzerthaus aus dem alten Dampfer keine Concorde machen muss
    • Das dahindämmernde Torso mit brauner Vergangenheit, das ohnehin jedes Jahr als Teil des Geländes mehr Touris anzieht, wird für Nürnberg teils zur Hochkulturstätte, mitsamt überregionaler Marketingstrahlkraft aufgrund der wohl einmaligen Konstellation.

    Die Gesamtkosten für die Rochade wären wohl in Summe deutlich niedriger, da aus allen Bauvorhaben Komplexität genommen wird...


    d.

    Sowohl das Gelände des "Tanzcafe Rennbahn" an der Ecke Keller-/Vorjurastraße als auch die Flächen des ehemaligen Tanzcafes und Biergarten Reichelsdorfer Keller sind bereits mit neuen Wohnungen bebaut. Bei letzterem sind die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen. Den namensstiftenden Keller der Biergartens hat man übrigens gleich mitentfernt. Da steht jetzt eine Tiefgarage.

    Es ist also schon eine ziemliche Verdichtung die hier von statten geht.


    Ich fände es schade wenn nun mit der Radrennbahn die letzte "besondere" Location hier auch noch verschwindet. Diese als auch die beiden Tanzcafes waren echte Institutionen, die überregional Gäste anzogen. Ob der Denkmalschutz für die Rennbahn hier nun wirklich etwas verändert? Das Grundstück ist ja potenziell ein Vermögen wert, während die Bauwerke in echt desolatem Zustand sind...


    d.