Beiträge von Dexter

    Eine weitere Streckeneröffnung in Berlin werden einige von uns nicht mehr erleben, da erklärtermaßen nur noch die Tram Weitergebaut wird (und zum Glück- viel zu langsam - die SBahn)

    Ich bin da optimistischer, allerdings wird keine der möglichen Erweiterungen so spektakulär und für alle bedeutsam sein wie die U5 durch Mitte. Die Verlängerung der U3 von Krumme Lanke nach Mexikoplatz wird von CDU, SPD und inzwischen auch den Grünen (laut Senatorin Günther) gleichermaßen als machbar und sinnvoll eingestuft. Kürzlich war zu lesen, dass die 800 Meter lange Strecke samt Bahnhof gerade mal 40 Mio. EUR kosten würde.


    https://www.tagesspiegel.de/be…hn-strecken/25617130.html


    https://www.berlin.de/tourismu…aelt-u3-verlaengerun.html


    Klar, das ist ne andere Liga als die U5. Aber immerhin...


    d.

    Vertiefung zur Greifswalder Straße Teil 3:
    zwischen Heinrich-Roller-Straße und Barnimstraße, Straßenraum und Fassaden,
    fotografiert von mir am 3
    0.04.2021


    Der kürzlich errichtete Eckbau an der Heinrich-Roller-Straße, ich meine er ist vom Büro Tchoban...

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    Auf der anderen Straßenseite sind die Altbauten frisch rausgeputzt

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    In die Richtung gen Alexanderplatz fotografiert, gut zu sehen der fast fertige Neubau im Stil der "neuen Sachlichkeit"

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    Hier wird nochmal die heute nicht mehr zeitgemäße Aufteilung des Straßenraums gut sichtbar. Schmaler Gehweg, Parkbuchten, schmaler Radweg, zwei MIV-Spuren (eine davon immer durch Anlieferverkehr blockiert), die Straßenbahn und dann das kaum erreichbare "Grün".

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    Blick in die andere Richtung, hin zum Alexanderplatz. Hier weitet sich der Straßenraum allmählich auf, wahrscheinlich in einem Maße, das heute nicht mehr ganz zeitgemäß ist.

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    Abschließend der Bereich kurz vor der Barnimstraße in der nun Otto-Braun-Straße heißenden Magistrale. Hier wurde das eingeschotterte Gleis kürzlich durch eine feste Fahrbahn mit Rasen ersetzt

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    d.

    Vertiefung zur Greifswalder Straße Teil 2:
    zwischen Marienburger Straße und Heinrich-Roller-Straße, Straßenraum und Fassaden,
    fotografiert von mir am 30.04.2021


    Dieses Teilstück ist architektonisch in Summe das "beste" der Straße, die Fassaden sind weniger Durchwachsen als auf dem Teilstück Marienburger bis Danziger und es ist "kuscheliger" als auf dem Stück das gen Alex darauf folgt. Luft nach oben gibts aber auch hier noch. Der Grünstreifen ist hier noch schwieriger zugänglich als der östliche, nämlich nur von den Übergängen an der Immanuelkirch- und Heinrich-Roller Straße. Einen Zugang an der Marienburger gibt es nicht.


    Die Haltestelle an der Marienburger Straße samt Kreuzung, Perspektive gen Alexanderplatz

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    Auf der stadtauswärtigen, rechten Straßenhälfte wird gerade dieser Altbau saniert

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    Nur Altbauten umstehen die Kreuzung Marienburger/Greifswalder, und trotzdem entsteht keine Berliner Grandezza. Leider sind die Fassaden in derart tristem Zustand bzw. geschmacklos saniert, da müsste doch noch einiges passieren um das Stadtbild zu verbessern....

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    Die Gleise schwenken für die Haltestelle zusammen, der Grünstreifen hat hier keinen Zugang

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    Der dunkelgraue Bau rechts ist ein Gewerbe-Plattenbau aus den (wie ich vermute) 80er Jahren und wurde vor einiger Zeit kernsaniert. Hier sehen wir die Fahrspur gen Zentrum mit Blick Richtung Alexanderplatz

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    Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurde dieser Eckbau mit liebe zum Detail saniert. Man achte auf die Fassadenbemalung die sich nicht nur auf die Erker bezieht. Daneben ein altes, prachtvolles Schulgebäude

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    Mit wenigen Ausnahmen ist die gesamte Straßenseite stadtauswärts in den vergangenen Jahren zwischen Käthe-Niederkirchner-Straße und Heinrich-Roller Straße sehr schön und liebevoll saniert worden.

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    Und auch die stadteinwärtige Fahrbahnseite hat ihre frisch sanierten Altbauten bzw. welche, bei denen mit wenig Aufwand viel zu erreichen wäre

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    Total verhunzt zeigt sich dieser Altbau mit angrenzender Baulücke. Der daran anschließende, weiße ist auch frisch saniert, aber deutlich besser

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    Blick zurück auf diesen Abschnitt zwischen Heinrich-Roller und Marienburger Straße, auch hier Relikte alter Straßenpfalsterung in der Bildmitte

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    d.

    Vertiefung zur Greifswalder Straße Teil 1:
    zwischen Danziger Straße und Marienburger Straße, Straßenraum und Fassaden,
    fotografiert von mir am 30.04.2021


    Die Greifswalder Straße ist eine der im Grunde sternförmig zulaufenden Hauptstraßen gen östlichem Berliner Zentrum. Während die Brunnenstraße sowie die Schönhauser und Prenzlauer Allee seit Mauerfall im Straßenraum als auch an den privaten Fassaden praktisch komplett saniert wurden, blieb die Greifswalder bislang nahezu konserviert.


    Zwar tut sich auch hier insbesondere an den Fassaden einiges, auch die Gehwege samt Beleuchtung wurden, wenn ich mich richtig erinnere, vor ca. 10 Jahren mal gemacht. Aber die Straße selbst, die Gleisanlagen der Straßenbahn als auch der Grünstreifen in der Mitte sind praktisch noch nicht grundlegend saniert worden.


    Sicher hat das auch damit zu tun, dass nicht so richtig klar ist wie es hier weiter gehen soll. Die seit Jahrzehnten existierenden Ideen für den Bau einer dort verlaufenden U-Bahn sind zuletzt von CDU und SPD wieder propagiert worden, und vom Verkehrsbedarf her wäre diese sicher auch sinnvoll - die Straßenbahninfrastruktur ist nahezu ausgereizt bzw. schon heute überlastet. Andererseits wäre dies ein lange laufendes Projekt, und wie ihr gleich seht, hat die Straße heute echten Sanierungsbedarf.


    Mit meiner Fotodoku starte ich an der Ecke Danziger Straße und arbeite ich mich vor bis zur Marienburger Straße



    Ab der Kreuzung stadtauswärts liegt das Straßenbahngleis mittig (wie zumeist in Berlin), die Gleisanlage wurde vor einigen Jahren komplett saniert und begrünt ausgeführt. Vorher lag dort ein eingeschottertes Gleis in gleicher Lage.

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    Die Haltestelle stadtauswärts in der Greifswalder Straße

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    Direkt nach der Haltestelle fächern sich die Gleise auf und es entsteht ein breiter Grünstreifen in der Straßenmitte. Der ist ziemlich verwahrlost, schwer zugänglich und beherbergt teileweise noch Reste der gründerzeitlichen Straßenbefestigung

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    Hier befand sich offensichtlich mal ein Kreuzungs- und Wendebereich für den Straßenverkehr

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    Hier nochmal etwas näher dran, Perspektive wieder stadtauswärts

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    An wenigen Stellen sind Fußgängerüberwege installiert. Die Straßenbahn fährt mit ihren hier besonders langen Zügen ca. alle 3 Minuten je Richtung in ziemlichem Tempo durch, daher sind die Ampeln als auch die Geländer dringend notwendig. Der Autoverkehr ist auch beachtlich und zum Zeitpunkt meines Besuchs staute es sich stadtauswärts zwischen Marienburger und Danziger Straße

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    Zwei unterschiedlich gut, kürzlich sanierte Altbauten auf der stadtauswärts linken Straßenhälfte

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    Gegenüber wurde dieser Altbau kürzlich saniert. Die Wärmedämmung ist ihm nicht gut bekommen, auch wenn man sich Mühe mit dem Putz, dem Tor und den Farben gegeben hat.

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    Hier sind wir an der einzigen Unterbrechung der Rennpiste angelangt, der Kreuzung Marienburger/Greifswalder Straße

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    Nochmal ein Blick von der Kreuzung Marienburger stadtauswärts: Hier zeigt sich die ziemlich absurde Straßenaufteilung nochmal sehr gut...

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    d.

    Update vom 30.04.2021, fotografiert von mir


    Inzwischen wächst Gras auf dem Bereich der ehemaligen Andienöffnung der U5-Baustelle...

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    Am Schlossplatz werden Leitung oder Kabel verlegt

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    Einer der beiden Aufgänge auf der Insel

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    Die benachbarte Baustelle des Einheitsdenkmals

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    Während der Aufzugsschacht inzwischen eingehaust ist, tut sich augenscheinlich wenig an der Uferbefestigung weiter rechts

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    Die Gehwege vor der Kommandantur und dem Kronprinzenpalais sind wieder begehbar

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    Der Aufgang vor dem Palais: Der Stein kommt auf dem Bild nicht so gut rüber wie in Realität (der gefällt mir sehr), deutlich erkennbar ist die Fußbodenheizung die derzeit unter den Treppenstufen entsteht

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    d.

    Kleines Update vom 30.04.2021, fotografiert von mir


    So wahnsinnig viel kann in einer Woche nicht passieren, aber es geht hier durchaus gut voran


    Ganz offensichtlich hat man beim Bushäuschen auf den letzten Metern nochmal umdisponiert. Bei meinem letzten Besuch stand da das übliche Modell zum Einbau bereit. Inzwischen wurden vorm Rathaus zwei (eines je Fahrtrichtung) installiert, jedoch eine schickere Variante mit umlaufender Beleuchtung.

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    Auch am Mittelstreifen ging es weiter, hier wurden Platten entlang der Begrenzungssteinen verlegt. Ich gehe davon aus, das der Rest dann begrünt wird.

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    Am Kreuzungsbereich Jüdenstraße werden die Kanaldeckel neu einbetoniert, dann kann es wohl los gehen mit dem Straßenbelag

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    d.

    Update vom 30.04.2021, fotografiert von mir


    Inzwischen fallen die erste Gerüste an der Oranienburger Straße, ein klein wenig ist von der bald dann freigelegten Pracht schon zu sehen

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    Die kupfernen Verblendungen der Dachgauben glänzen im Sonnenlicht, hier nur wenig erkennbar

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    Auf dem vorspringenden Gebäudeteil sitzt nun eine Art Wintergarten oder dergleichen

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    d.

    Ich meinte tatsächlich die Greifswalder stadteinwärts ab der Danziger

    Ja, meine auch diesen Abschnitt. Ich finde die Greifswalder hat auch zwischen Danziger und Am Friedrichshain, verglichen mit der Prenzlauer Allee, sehr wenig Aufenthaltsqualität. Und das liegt im Wesentlichen an den engen Gehwegen, dem fehlenden Grün hin zur Straße und der hohen Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer auf den nur durch die Marienburger unterbrochenen "Rennpiste". Der ganze Platz liegt in der Mitte - und den sinnvoll zu bespielen ist aufgrund der Rahmenbedingungen so kaum möglich.


    Zum HBF: Das ist halt auch dafür so gebaut worden, die Tunnelparameter etc. passen zu den Fahrzeugen.


    Für mich wäre die U-Bahn hier schon richtig! Aber ein langwieriges Vergnügen wäre es schon, keine Frage...


    d.

    zur Greifswalder:

    Korrekt, viele der Bäume sind inzwischen ohne Nachpflanzung abhanden gekommen. Ganz offensichtlich weiß man hier nicht, wie es mit dem Straßenraum weitergehen soll. Die heutige Lösung mit Grünstreifen in der Mitte und äußeren Gleisen funktioniert hier meinen Meinung nach überhaupt nicht (anders als in der Warschauer). Warum? Die Fläche bietet null Aufenthaltsqualität und wäre selbst bei aufwendigster Umgestaltung doch nur wieder ein Hundeklo. Die Barrierewirkung durch die dort recht zügig verkehrende Straßenbahn mit ihren Absperrungen ist halt da und verkehrlich ja auch sinnvoll. Die von dir vorgeschlagene Lösung mit den Mittelbahnsteigen würde die unbefriedigende Situation aber in Summe nicht verbessern sondern gar noch festigen.

    Wenn die Straßenbahn hier dauerhaft bliebe, dann wäre ein Umbau nach Vorbild Prenzlauer Allee (halt dann mit Rasengleisen und Alleebepflanzung) wohl besser. Der gewonnene Platz sollte dann den Gehwegen zugeschlagen werden und würde zu einer deutlichen Aufwertung der Straße führen. Heute ist die Greifswalder ja eher eine Rennpiste...


    Zur Straßenbahn im Tunnel:

    So einfach ist das leider nicht. Ja, in anderen Städten fahren Straßenbahnen auch mal im Tunnel. Aber was sind das dann für Bauwerke? Welche die dafür ausgelegt wurden und durch die dann Fahrzeuge fahren, die dazu kompatibel sind. Klar, es wäre technisch sicher möglich, die U 5-Halle für eine Straßenbahn an den äußeren Gleisen umzubauen. Aber mit einem positiven Kosten-Nutzen-Faktor wäre es sicher nicht abbildbar. Warum? Die unterirdischen Bauwerke sind verschachtelt, alt, eng und niedrig und für Fahrzeuge mit Stromschienen ausgelegt.


    Zur Rampe:
    Mag sein das hier Platz wäre. Aber soll die M4 dann wirklich auf ewig hier enden? Eine Rampe raus kann es städtebaulich auf jedenfall im Innenstadtbereich nicht mehr geben.



    Grundsätzlich ist die Idee naheliegend. Die Option "Stadtbahn" auf der M4-Relation wurde durch die Verkehrsbehörde auch schon mal untersucht und am Ende verworfen...



    d.

    Meines Wissens werden die Kolonaden exakt so wieder entstehen wie sie bis vor kurzem dort auch standen. Nur eben mit dem Unterschied, dass die "Einbauten" nicht mehr mit errichtet werden. Zur Platzgestaltung hin zum Pergamonmuseum war meiner Meinung nach hier mal was zu sehen. Aber ich erinnere mich nicht mehr genau...


    d.

    Update vom 25.04.2021, fotografiert von mir


    Der Neubau in der Rosenthaler hat teilweise bereits seine Fassade erhalten, an der rechten Gebäudehälfte wird noch der Rohbau erstellt

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    Der Eckbau Gormannstraße / Torstraße bekommt einen neuen Dachaufbau, der alte ist schon abgebaut.

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    d.

    Update vom 24.04.2021, fotografiert von mir


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    Für mich neben den Tour Total und dem 50-Hertz-Gebäude wohl eines der besten Neubauten in dem Areal

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    Leider kann ich das von der Heidestr. 41 nicht sagen. Obwohl im Finish mit Detailliebe errichtet, ist mir das alles zu dunkel und schwer als auch zu wiederholend

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    Ein wenig besser wird es am Nachbarbau, der Heidestraße 43. Mal sehen wie es dann im fertigen Zustand rüber kommt...

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    d.

    Update vom 24.04.2021, fotografiert von mir


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    Der alte Grenz-Wachturm in direkter Nachbarschaft zum neuen Steg

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    Die Bauflucht der Europacity entlang des Kanals, vom Nordhafen her nach Süden fotografiert

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    d.