Berliner Baupolitik

  • Ist das nicht etwas arg spitzfindig? Der Ursprung von Häusern waren Familienheime, nicht in Fremdbesitz befindliche Mietobjekte. Ob das nun Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend anders wurde oder hundert Jahre früher oder später ist da Grade egal. Fakt ist bis vor nicht allzu langer Zeit gehörte es zum guten Ton es sich - innerhalb der gegebenen Mittel - schön zu machen über reine Zweckdienlichkeit hinaus.

  • ^ Ich finde, Ihr Beitrag zeigt, warum der Hinweis von HarrySeidler nicht spitzfindig, sondern notwendig ist. Zwar ist, was sie schreiben, nicht ganz falsch - erweckt aber völlig schiefe Vorstellungen davon, wie das Gros der Bevölkerung "früher" so gelebt hat. Und geht mit einer Idealisierung der Vergangenheit einher. Das "Familienheim", dass sie hier als eine Art überhistorischen Standard etablieren möchten, war in Städten stets ein Privileg der gehobenen Stände. Die meisten Leute hausten in Kammern oder Gesindestuben. Und die Berliner Arbeiter-Mietskaserne der Gründerzeit war als Wohnform keineswegs eine nie dagewesene Neuerung, sondern lässt sich bis auf die alt-römische Insula zurückverfolgen - elende Verhältnisse inklusive.

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    Die tatsächliche Verelendung des "Gros der Bevölkerung" in den Arbeiterkasernen, Kammern oder Gesindestuben fand aber erst mit der Industrialisierung statt.

  • Kollhoff spricht ja auch allein vom Städtebau des 19. Jahrhunderts als Vergleich zum "heute". Und auch für die mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadt gilt: Das sind beileibe keine Gesellschaften von Grundeigentümern. Diese Fiktion ist eine politische Vorstellung des Liberalismus des späten 18. Jahrhunderts (jeder freie Bürger ein Eigentümer), die sich nie erfüllen konnte und dann - auch aus liberaler Warte - endgültig in der Sklavenhalterwirtschaft der USA gescheitert ist (von: "jedem Freien sein Stück Land" zur Ersatzmythologie des "American Dream"). Der liberale Sozialismus entstand gerade aus diesem "gebrochenen Versprechen" des bürgerlichen Liberalismus.

  • Die stehende Gesellschaft gerät in Europa gegen Ende des 18. Jahrhundert aus den Fugen.

    Und heute scheint wieder Bewegung in die Sache zu kommen. Eine zu großen Teilen atomisierte Gesellschaft, bei der ein großer Teil die Wirklichkeit und Interaktion mit dem Anderen nur noch über digitale Foren "erlebt" - da ist die Frage nach dem Sinn des "Hauses" eine die zur richtigen Zeit kommt. Kollhoff war oftmals seinen Zeitgenossen voraus.


    Was meint er mit Familie und Haus? Wahrscheinlich ein Haus, in dem man Familie gründen will und das im besten Falle mit seiner Umgebung ein Gefühl von "Zuhause" im sehnsuchtsvollen Sinne sogar für Generationen "Heimat" schafft. Manche belächeln dies oder stellen an diesen Stellen gerne Verbotsschilder auf, ich persönlich nehme jedoch ein immer größer werdendes Bedürfnis danach wahr. Worin dies liegt ist vielfältig. Zum einen hat sich die Umgebung in einer Form verändert, die man nicht mehr als "zuhause" oder "Heimat" begreift, d. h. die einem fremd geworden ist. Andere haben sich nie in dieser Welt wiedergefunden. Und das ist hier wohl das Hauptthema, last but not least ist die Architektur und der Städtebau seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr in der Lage diese Gefühlswelten im (anscheindend) benötigten Maße zu erzeugen.


    Nehmen wir doch als Beispiel Hohenschönhausen, Marzahn, Hellersdorf und große Teile Lichtenbergs. Wenn ich mit einem Ort verbunden sein soll, dann muss er schon etwas haben oder ausstrahlen, dass mich mit ihm (eventuell sogar über Generationen) verbindet, auch sollte man sich dort geborgen fühlen. Nun gibt es Menschen die gerne in Großsiedlungen leben, nur sehr viele sind halt auch gezwungen dort zu leben.

    Und wenn ich mir die Erweiterungen in diesen Quartieren ansehe, die nicht alle schlecht sind, jedoch die keine verbindenden Strukturen zwischen den Räumen erschaffen. Keinen Ort um die Ecke in dem ich gerne meinen Kaffee trinke, in mir das Gefühl von Unübersichtlichkeit aufkommt, da die Räume sehr schnell wieder zerfleddern, etc... Ich bin mit dem Fahrrad im letzten Herbst von Friedrichshain aus zum Dolgensee-Center gefahren, da ich mir ein Bild vor Ort machen wollte. Man kommt durch die wunderschöne Victoriastadt in das architektonisch sehr interessante Gebiet um die Max-Taut-Schule und ab der Sewanstraße ist man in einer Großwohnsiedlung. Dort wurde durch die Gewobag das Dolgensee-Center errichtet. Ich war dort am Tage als die Geschäfte im EG offen waren, ich möchte mir das Quartier nachts nicht vorstellen. Architektonisch wie städteplanerisch würde man Legehennen würdiger unterbringen. Ich war innerlich dankbar, dort nicht leben zu müssen. Und das im Jahr 2021!


    Schaue ich dann mehr als dreißig Jahre zurück und schaue mir nur den Wohnpark Lindenstraße mit diversen Architekten (u.a. Kollhoff), oder den Block an der Ritterstraße mit der wunderbaren Durchquerung der Feilnerstraße an, dann frage ich mich, warum dies heute nicht mehr möglich ist. War alles sozialer Wohnungsbau, ich persönlich hätte kein Problem damit in diesen Häusern zu leben.


    Die Familie - das Haus - die Stadt - die Gesellschaft, alles gehört zusammen.

  • "Früher" ist keine gute Kategorie des historischen Vergleichens. Wann, wo, wer? Die stehende Gesellschaft gerät in Europa gegen Ende des 18. Jahrhundert aus den Fugen.

    Ich würde sagen, dass dieser Prozess vielmehr bis heute andauert. Meine Mutter hat, als sie klein war, noch mit ihren Großeltern zusammen im Haus gewohnt. Meine Oma hat ihr Leben lang in diesem Haus gewohnt, das ihre Vorfahren Ende des 19. Jhd. erbaut hatten. In Großstädten gab es sowas sicher seltener als in ländlicheren Gebieten. Vielleicht hat die Entwicklung der Architektur ja auch erst mit Verzögerung stattgefunden. Wenn das überhaupt ein Faktor ist, was schwer zu sagen ist. Heute stellen sich selbst Häuslebauer die primitivsten Kisten in die Neubaugebiete, mit Gabionen-Schallschutzmauer um den Schottergarten oder gleich einem Kunststoffzaun mit aufgerucktem Mauerwerk. Lieber investiert man in Flugreisen und ständig neue Elektrogeräte und dicke Autos, als in solch bleibende Werte. Das ist Ausdruck des Elends unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, die Kollhoff auch kritisiert und da bin ich ganz bei ihm.

  • Hochinteressantes Interview von Nikolaus Bernau beim RBB mit Petra Kahlfeldt. Darin nennt Kahlfeldt als ihre großen Vorbilder als Senatsbaudirektorin Harry Ristock (Berliner Bausenator von 71-75), der seinerzeit gemeint habe, man müsse Berlin reparieren, sowie ausgerechnet Werner Düttmann als so genannten "Vollblutarchitekten". Zugleich beschreibt sie Düttmanns Mehrplatz als "nicht glücklich", weil er die städtebauliche Figur wohl etwas zu eigenwillig interpretiert habe, weshalb es wert sei, dass man den Mehringplatz mit heutigen Fragestellungen und den dazu passenden Antworten noch einmal überarbeite.


    Anders als heute wolle Kahlfeldt am Mehringplatz ein belebtes Viertel entstehen lassen, mit mehr Verkehr, vor allem mit Tram und mehr Fußgängern. Dabei orientiert sich Kahlfeldt politisch an den von ihr genannten Vorbildern, indem sie sich in ihrer Entscheidungsgewalt mehr an ihrem juristischen Mandat orientiere und weniger auf - womöglich zweifelhafte - Partizipationskonstrukten ihrer Vorgängerin setzt, die die Entscheidungen an die Anwohner o.ä. weiter gegebe.


    Für mich klingt Bernau ausgesprochen angetan von der Dame, mehr hier:

    https://www.rbb-online.de/rbbk…/kultur_aktuell_1645.html

  • Und gerade sehe ich, dass das Interview von Bernau mit Kahlfeldt in der Berliner Zeitung inzwischen vor die Bezahlschranke gerückt ist. Dieses Interview greift die von mir oben genannten Themen sehr interessant auf und beinhaltet sehr viele andere Themen. Durch die Differenziertheit, mit der Kahlfeldt auf die Fragen eingeht, lassen sich ihre Antworten für mein Gefühl hier nicht ohne weiteres verkürzen. Also bitte einfach selber lesen:


    https://www.berliner-zeitung.d…-und-ortskernen-li.207636

  • Ich bin ein großer Fan von Werner Düttmann, und er war zweifellos einer der ganz großen Senatsbaudirektoren. Allerdings hatte er während seiner Amtszeit - von 1960 bis 1966 - mit ganz anderen Bedingungen zu tun. West-Berlin schwamm damals im Geld, es herrschte ein Bauboom, wie er heute kaum vorstellbar ist. Jedes Jahr wurden allein in West-Berlin über 20.000 Wohnungen gebaut, ein Großteil davon als Sozialwohnungen. Dazu kam der U-Bahn-Ausbau und auch der heute ungeliebte Autobahnbau. Auch die politischen Rahmenbedingungen waren anders. Die SPD hatte die absolute Mehrheit, ab 1963 sogar über 60 Prozent. Bausenator Rolf Schwedler konnte schalten und walten wie ein kleiner Fürst. Das alles ist heute kaum übertragbar.


    Hier gibt es noch ein schönes Video mit Werner Düttmann zur Stadterneuerung im Wedding:

    https://www.ardmediathek.de/vi…1bmdpbWJlemlya3dlZGRpbmc/

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    Man tut Düttmann etwas Unrecht, was die Bebauung am Mehringplatz angeht. Er hatte die Erdgeschosszonen der Hochhausscheiben explizit zur Nutzung als öffentlichem Raum vorgesehen. Dies kam leider nicht zur Ausführung-.

  • Regierungserklärung Giffey von heute:


    Die große soziale Frage in Berlin sei das Thema Wohnraum, sagte Giffey. Ziel sei deshalb, pro Jahr 20.000 neue Wohnungen zu bauen – 5.000 davon als geförderte Wohnungen für einkommensschwache Menschen. Doch nicht nur der Neubau, auch der Mieterschutz im Bestand und die energetische Gebäudesanierung seien entscheidend. Das alles werde im geplanten Bündnis für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen besprochen, so Giffey. Schon am Freitag kämen die Beteiligten, darunter Senat, Bezirke, Verbände, kommunale und private Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Bis zum Sommer soll eine Vereinbarung stehen. Dabei wolle man auch die städtebauliche Qualität im Blick haben, um Stadtquartiere zu schaffen, "die lebenswert sind und nicht die Brennpunkte der Zukunft".

  • https://www.swiss-architects.c…-gegen-giffey-und-die-spd


    In einem Interview zeigt Frau Lüscher wieviel Klasse sie hat. Sie disqualifiziert ihre Nachfolgerin, wertet diese systematisch ab und äußert sich maliziös über ihre Qualifikation. Frau Giffey ist natürlich die Drahtzieherin. Gleichzeitig erklärt sie, dass sie sich am nächsten der Linkspartei sieht, da sie eine ähnliche Sozialisation hatte und ihr Ostdeutsche am liebsten sind - mir wird schlecht - und es ihr größter Erfolg war, die DDR am Alexanderplatz zu erhalten und damit Kollhoffs Plan sabotiert hat, da sie laut eigener Aussage dadurch Menschen eine Stimme gegeben hat. Vielleicht wäre sie mal besser in die Linkspartei eingetreten.


    Wer nach der Aufgabe eines Amtes ein solches Interview gibt, disqualifiziert sich selbst, es ist schlichtweg unanständig.

    Frau Merkel würde nie auf die Idee kommen sich überhaupt zu äußern geschweige denn so über ihren Nachfolger herzuziehen auch wenn das sicherlich auf einem gänzlich anderen Niveau stattfindet. Ich finde es nur erbärmlich, in welcher Weise sie sich äußert.

    Und inhaltlich macht sie auch deutlich - was viele hier einfach immer leugnen - dass die Gestaltung des Alexanderplatzes eine rein politische Entscheidung war und nur sehr wenig mit Architektur zu tun hatte. Der Schaden, den diese Frau angerichtet hat für diese Stadt ist meiner Meinung immens.

  • Sie disqualifiziert ihre Nachfolgerin, wertet diese systematisch ab und äußert sich maliziös über ihre Qualifikation.

    Du meinst die Stelle, wo Lüscher Kahlfeldt einen feinen und freundlichen Menschen nennt, den sie schätzt und der sich in seine Aufgabe einarbeiten wird?

  • ^Komm, Architektenkind, gerade der von dir zitierte Satz ist doch der Inbegriff eines Intros, um danach auszuteilen. So ungefähr, ein feiner, freundlicher Mensch, privat ja ganz süß, aber fachlich viel zu alt und sowieso.

  • Für mich ist das der selbe schlechte Stil, den auch schon Herr Müller gezeigt hat: Abtreten und dann mit ein wenig Distanz gegenüber der neuen Amtsträgerin nachtreten bzw. sich selbst auf deren Kosten profilieren. Ich hätte mir von Frau Lüscher ja eher mehr öffentliches Profil gewünscht, als sie noch selbst im Amt war. Nicht nur ihre Berufung, auch ihre gesamte Arbeit fand zu großen Anteilen hinter verschlossenen Türen im kleinen Kreis statt. Für mich war sie nie eine wirklich öffentliche Person und wenn sie sich öffentlich erklärt hat, war das auch stets recht abstrakt. Und wenn sie in ihren eigenen Augen schon so unglaublich kompetent ist, dass man sich unter der Nachfolgerin eigentlich nur Sorgen machen muss, hätte sie konsequenterweise gar nicht erst abtreten dürfen. Aber immerhin stellt sie ja gnädigerweise in Aussicht, dass sie der bedauernswerten Person auch gefragt Rat erteilen würde.


    Sorry, für mich ist das gerade ein erneuter Beleg wie selbst überhöhend und arrogant der Entscheiderzirkel und Gunstkreis bislang gearbeitet haben muss (mangels Transparenz konnte man es ja immer nur ahnen, wobei mich die Ergebnisse auch schon nicht besonders überzeugt haben). Wie man sich hier gegen eine frische Amtsträgerin geriert, ist schon menschlich entlarvend - und ich muss sagen enttäuschend. Ob es wirklich besser wird, kann ich absolut nicht beurteilen. Dass der ganze - sich wie ein Perpetuum Mobile permanent selbst beweihräuchernde - Filz endlich mal gelüftet wurde und jetzt aufgeschreckt durch die Gazetten geistert, ist jedoch immerhin erfrischend. Ich wünsche Frau Kahlfeldt mehr denn je viel Erfolg. Leicht wird sie es in meinen Augen leider nicht haben. Da hatte Frau Lüscher ganz andere Voraussetzungen vorgefunden, was sie bei fairer Betrachtung auch wissen und entsprechend für ihr eigenes Auftreten reflektieren sollte...


    P.S.: Auch wenn Frau Lüscher ja nach eigener Darstellung ganz von selbst (nach den 'besten Jahren') den Ausstieg suchte, bin ich mir bei so einer Breitseite gegen Kahlfeldt und auch Giffey gar nicht so sicher, ob sie nicht vielmehr frühzeitig die Wechselsignale und die umschwenkende Gunst für sich gedeutet hat. Das ganze Interview wirkt für mich ein wenig wie eine Abrechnung/Selbstrückversicherung. Bei einem gänzlich freiwilligen Ausscheiden sollte sie das eigentlich nicht nötig haben.

  • ich war selten mit der arbeit von frau lüscher zufrieden, habe sie als mensch jedoch sehr geschätzt. ich habe gerne ihre interviews verfolgt und sie -trotz mehrheitlich unterschiedlicher auffassungen- respektiert.

    nach diesem interview hat sich diese einschätzung aber komplett gedreht. dieses unwürdige nachtreten passt absolut nicht zu frau lüscher. vll ist es der frust darüber, dass "ihre" linkspartei das bauressort an die spd verloren hat‽ ich weiss es nicht ...

  • Gut, dass Expertise und Erfahrung im Bereich Stadtentwicklung und Architektur immer weiter zunehmen, sich in Leuchttürmen wie Frau Lüscher manifestieren und unsere Städte immer schöner und lebenswerter werden lassen. *hust*

  • Die Behauptung, dass Frau Lüscher dunkle Machenschaften "hinter verschlossenen Türen im kleinen Kreis" betrieben hätte, ist kaum belegbar. Vielmehr hat sie regelmäßig im - öffentlich tagenden - Stadtentwicklungsausschuss Rede und Antwort gestanden, die Protokolle können in der Parlamentsdokumentation eingesehen werden. Sie hat nichts getan, was nicht durch Beschlüsse des Senats und des Abgeordnetenhauses gedeckt gewesen wäre. Sonst wäre sie auch kaum 14 Jahre im Amt geblieben, unter den unterschiedlichsten politischen Konstellationen. Daneben war sie an unzähligen - ebenfalls öffentlichen - Partizipations- und Diskussionsveranstaltungen beteiligt. Ich selbst habe häufig mit Frau Lüscher diskutiert. Sie war immer ansprechbar und offen für neue Anregungen. Ich bin mir sicher, dass diese Leute, die sich hier so herablassend äußern, noch nie auf einer Veranstaltung mit Frau Lüscher waren und auch sonst wenig Veranstaltungen zur Stadtentwicklung in Berlin besuchen. Aber für Lüscher-Bashing braucht es ja solches Wissen auch nicht.

  • Klarenbach


    Es ist ermüdend, weil Du immer wieder die selben Diskussionsmuster nutzt.


    1) Dunkle Machenschaften = Deine Worte aka Strohpuppe

    2) Vorwurf der Intransparenz = nicht meine Erfindung, sondern mehrfach Thema in den Medien und hier im Forum


    Da Du beides selbst sehr genau weißt und es trotzdem wieder auf dieser Schiene versuchst, bringt uns eine Vertiefung an dieser Stelle nicht weiter. Wenn Du einen wirklichen Austausch suchst, stehe ich gerne wieder zur Verfügung.


    P.S.: Nur zur Erinnerung: Hauptthema war übrigens nicht Lüscher-Bashing (mit Lüscher als Gebashter), sondern Lüscher-Bashing (mit Lüscher als Basherin). Vielleicht hast Du diese Feinheit übersehen. Oder hast Du keine Meinung zu ihren Einlassungen?

  • Ich habe hier noch vor Tagen geschrieben, dass es langsam an der Zeit wäre, dass Frau Lüscher ihrer Nachfolgerin den Rücken stärkt. Nicht dass sie auch noch in den Ruch gerät Sauerbruchs unterirdische Maulerei zu unterstützen.

    Aber nach dem Interview weiß denke ich nun jeder wie Lüschers Wirken auch rückwirkend einzuschätzen ist. Menschlich unterirdisch. Vor allem sind es die alten Verschwörungs-Mythen um Hans Stimmann herum, der generell mit Dr. No im Bunde den guten Architekten böses möchte.

    Ich denke mit Frau Kahlfeldt wird eine neue Seite aufgeschlagen, die alte Platte ist abgelaufen.