Für mich einer der Top10 schönsten Bauten in Berlin nach 1990. Hier stimmt fast alles. Einzig offene Frage: Wie kommen die +1000 Mitarbeiter dahin ? Keine S-Bahn, U-Bahn, Tram weit und breit. Gibts da n Parkhaus in der Nähe ?
Beiträge von Arty Deco
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Bin sehr froh dass das Memi eine Auffrischung bekommt. Die Kubaturen vom Gesamtkomplex finde ich irgendwie spannend, die Fassade war natürlich tief trist. Ob die neuen Entwürfe halbwegs zu angenehmen Ergebnissen führen lässt sich kaum vermuten. Die Peripherie vom Alex wird zweifellos hochwertiger.
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Dystopische Wirkung am Alexanderplatz?
Die unwirtlichen, gesichtslosen Gebäuderiegel rund um den Alex unterscheiden sich kaum von den Vororten in Tschernobyl oder Eisenhüttenstadt. Der Ruf Berlins als hässliche Metropole hat exakt hier seinen Ursprung.
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Ja stimmt und Aroundtown wirbt nun großflächig um neue Mieter für den "grauen"vollen Riegel nachdem sie erst die alten Mieter rausgemietet hatten.
Das wäre in der Tat ein herber Rückschlag für den Alexanderplatz. Der TLG Riegel und die Rathauspassagen sind die hauptverantwortlichen Bauten warum der Platz bis heute dystopisch wirkt.
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Priorität Nr 1: Es braucht ein komplett neues Design. Momentan ist der Monarch Turm nichts weiter als Sparkassen-Architektur auf dem Niveau von FFM oder Warschau. Das kann nicht Berlins Anspruch sein.
Priorität Nr 2: Die Höhe braucht die 100 Meter nicht überschreiten. Das sage ich als Wolkenkratzer Fan. Warum ? Weil die "Einheitshöhe" von 150-130 Metern der anderen 3 Türme am Alex mehr Varianz braucht. Im schlimmsten Fall, und das ist leider eine sehr dt. Schwäche , wird hier ein radikal ödes Meer an gleichen Hochhäusern entstehen. Das sollte ausbleiben. Wer das riesige triste Hinterland an Plattenbauten am Alex kennt weiß was gemeint ist. Die Sichtachse zum Fernsehturm entlang der Karl Marx Allee würde von einem etwas kleineren Turm auch profitieren.
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Am sinnvollsten wäre es, das in dieser Form ohnehin tote Projekt neu zu entwickeln.
Jawoll. 80-100 Meter Höhe maximal wäre ausreichend. Das Design müsste komplett neu erarbeitet werden. Von mir aus, und das ist nicht als Satirebombe gemeint, darf auch gerne der rosa Beton vom Alexa nochmal in der Fassade auftauchen. Nur diesmal bitte ohne 5 cm Fugenöffnung zwischen den Bauteilen.
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Prof Hegemann von der Humboldt Universität wird mit dem Medizin Nobelpreis geehrt.

....nein, er ist nicht mit Dimitri Hegemann, dem Gründer des Tresor Techno Schuppen verwandt.
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Genau. So wie NewYork City unter dem Kommunisten Mandamy auch zusammenbricht.
In NYC leben Hundert Milliardäre und zig Milliardenunternehmen. In Berlin leben Hundertausende Rentner und Hundertausende Grundsicherungs-Empfänger.
Ein Mamdani in NYC ist ein bischen Seelenmassage innerhalb einer hyperkapitalistischen, hypererfolgreichen Stadt und eine Art Stinkefinger gg Trump. Eine Linkspartei in Berlin, die in erster Linie Arbeitslosenhauptstadt ist und keine Wertschöpfung hervorbringt wäre eine Art Todesstoß. Zumal Deutschland insgesamt in einer historisch äußerst prekären Situation ist.
Fazit: Berlin und Deutschland sind am ertrinken, Elif Eralp wäre der Klotz am Bein, der die Stadt zum Ersaufen bringt.
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Die Kollabo mit Brandenburg war nur eine kurzfristige Idee Wegners. Mit dem Manöver wollte er sich dem Druck der Bürgerinitiative und der IHK entziehen um Zeit zu gewinnen für sein Olympiaprojekt.
Der wichtigere Partner um die EXPO an Land zu ziehen ist der Bund. Und falls die Bewerbung durchgeht dann die dt. Industrie. Die Expo sollte als Schaufenster für ganz Deutschland gesehen werden. Dann kann das Ding auch zum Fliegen gebracht werden.
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München und Deutschland werden bei der Bewerbung für 2036 international mit einer einzigen Frage konfrontiert sein:
Warum wollen die Deutschen ein Jubileum "100 Jahre Hitler Spiele" ? Wieso will man Spiele, die unweigerlich zu jedem Zeitpunkt negative Assoziationen hervorrufen ?
Und noch viel wichtiger: Warum sollte das IOC ein Land / eine Stadt auswählen, das permanent mit den Dritte Reich Bildern medial konfrontiert ist.
Kein Deutscher, der Freude an Sport und Olympia hat, kann ein Interesse daran haben, dass die Spiele 2036 an Deutschland vergeben werden.
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Berlin, und damit meine ich Kräfte, die an einer bauwirtschaftlichen Entwicklung interessiert sind, müssen sich die nächsten 4 Jahre mental von der Landespolitik verabschieden. Hier werden keine Impulse generiert, die die Stadt weiterbringen.
Die wesentlichen Ideengeber und Investoren müssen jetzt Kontakte zur Bundesregierung aufbauen. Denn der Bund hat noch Möglichkeiten ebenfalls baupolitisch tätig zu werden.
Man könnte die IBA und die EXPO gemeinsam nutzen um mit dem Bund eine Phalanx zu bilden, die die Stadtentwicklung vorantreibt.
Ziel: Erstmals in der Stadt SCHÖNE Architektur zu kreieren, die dauerhaft energiesparend läuft, in einem Umfeld das Lebensqualität bietet. Es wäre ein Novum für die Stadt, die mit viel Hässlichkeit geschlagen ist.
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Olympia ist tot, es lebe die EXPO 2035!
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Das Aus für Olympia ist eine Segen. Das sage ich als großer Olympia Fan, der sich die Spiele in Berlin wünscht. Aber nicht 2036. Ich konzentriere mich jetzt auf meinen Garten, da ich mit einem nie dagewesenen privatwirtschaftlichen Einbruch in Berlin rechne falls die Linkspartei durchregiert. Ich werde zum Prepper.
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Es dürfte klar sein: Wenn in Berlin die linksextreme Partei, also die SED Nachfolgepartei, die über Jahrzehnte die DDR wirtschaftlich ruiniert hat den Bürgermeisterposten stellen sollte ist die Brandmauer gegen rechts ideologisch tot. Bundesweit.
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Dass das Mietenthema die Leute in Massen bewegt ist m.E. auch übertrieben
Nope. Berlin hat bundesweit die höchsten Mietsteigerungen + Nebenkostensteigerungen in den letzten 10 Jahren. Gleichzeitig stiegen die Reallöhne nur unwesentlich. Wer in dieser Situation genötigt ist umziehen zu müssen trifft heute auf den am schwersten zugänglichen Mietwohungnsmarkt in Deutschland.
Der letzte Senat, obwohl das Wohnungsmangelproblem bekannt und sehr dringlich war, hat bei der Bewältigung nur untätig zugeschaut und die Situation noch verschärft. Defacto sinken sogar Fertigstellungszahlen im Wohunungsbau. Selbst groß angekündigte Wohnbauprogramme der Bundesregierung greifen seit 5 Jahren kaum.
Es ist die reale Existenzangst die vermutlich 20-25% aller Berliner umtreibt oder sorgenvoll in die Zukunft blicken lässt.
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Wir erleben in Deutschland, eigentlich in der kompletten westlichen Welt, einen historischen Umbruch und ein Stück weit auch einen Niedergang, der allerdings längst nicht so stark ist wie immer wieder herbeigeredet wird.
Ohmann, ich wünschte ich könnte mit so einer knuffigen Blauäugigkeit durch die Welt gehen.
Deutschland, und EU-Europa, sind heute dominiert durch ein US-Imperium. Technologisch, kulturell, milititärisch und seit wenigen Jahren auch energiepolitisch üben die USA hegemoniale Macht über jedes Land in der EU aus. Die USA führen einen Wirtschaftskrieg gg uns, der noch vor der 1. Trump Amtszeit begonnen hat. Der Westen ist tot.
Die Folgeerscheinungen dieser Verwerfungen, die Abkoppelung von Russland, die Seeblockade an der Straße von Hormus, führen zu den Wirtschaftsproblemen und Inflationsschocks in D und EU.
Die Bevölkerung hierzulande, die von vielen dieser internationalen Entwicklungen wenig mitbekommt, leidet an den Auswirkungen. Die Folge: Ein Drittel der Deutschen haben durch die Kaufkraftverluste einen deutlich schlechteren Lebensstandard als vor 2020. Das frustriert, nicht wenige schieben die Schuld auf die politischen dt. Entscheider und suchen ihr Heil in Protestwahlen.
Zu Berlin: Wenn man sich die historisch niedrigen Zufriedenheitswerte mit der Regierungsarbeit vor Augen hält und gleichzeitig zur Kenntnis nimmt, dass die Berliner bei keiner Partei Hoffnung haben, dass sie die politischen Probleme lösen können ist die Analyse klar. Wir Erleben in Berlin ein Implodieren der politischen Parteien. Einen nie dagewesenen Vertrauensverlust in die Führungsfiguren. Ich persönlich glaube, dass es mit einer schleichenden Entwertung des Berufsfeldes "Politik" zu tun hat. Ich sehe in Berlin Tausende von smarten Leuten bei Startups, in der Wissenschaft, in den Medien, in der Kultur. Nur keiner dieser talentierten Macher geht in die Parteien oder will Bürgermeister werden. In der Hierarchie der städtischen Aufgabenverteilung scheint der Bürgermeisterjob zu einer Art Hausmeister degradiert worden zu sein.
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Es ist doch noch gar nicht ausgemacht ob die Linkspartei von SPD und Grünen unterstützt wird. Ein CDU-SPD-Grünen Senat ist auch möglich.
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Im Gegensatz dazu führt die Ansiedlung von Hochhäusern in Berlin grundsätzlich zu endlosen & ergebnislosen Diskussionen, egal welcher Standort in dieser riesigen 3,9 Mio-Einwohner-Stadt zur Debatte steht.
Das kann man so pauschal nicht mehr feststellen. Die 4 höchsten Hochhäuser der Stadt sind alle zwischen 2023-2027, also jetzt, fertiggestellt. Die 2 höchsten Wohntürme, Brooks on East, erstmals Luxussegment, sind seit diesem Jahr auf dem Markt. Man könnte fast meinen der Bann ist gebrochen. Der Markt will hoch bauen, die Politik nickt ab. Das alles ultra langwierig geplant wird steht auf einem anderen Blatt.
Die größten Hürden, die sich neuerdings auftuen sind die exorbitanten Baukosten und die Konjunkturflaute.
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Wenn Potsdam ein 50.000 Einwohner Örtchen irgendwo auf dem platten Land wär, würde ich sagen die Lustgarten Umfahrung, das Meyer Ohr, macht Sinn.
Potsdam hat jedoch einen hochverdichteten Kern, 200.000 Einwohner und durch seine attraktive Altstadt ein sehr hohes Tourismusaufkommen. Nicht zu vergessen ist man Nachbargemeinde einer Multimillionenmetropole was zu sehr intensiven Pendlerströmen führt.
Dennoch hat Potsdam bis heute keine Südumfahrung des Stadtkerns. Irre. Man korrigiere mich, aber gibt es eigentlich eine Nordtangente ? Egal.
Worauf ich hinaus will: Bei dem historischen Stand der Stadtentwicklung, heute, und bei den Zukunftsprognosen in puncto Wachstum hätte ein Projekt wie die Havelspange schon längst umgesetzt gehört. Nicht nur weil der historische Stadtkern entlastet wird, sondern weil die langfristige Perspektive eine neue Verkehrsachse im Süden erzwingt um die Raumerschließung zu ermöglichen.
Potsdam und vielleicht die Landesregierung in Brandenburg sollten sich fundamental die Frage stellen, wie ein 250.000 Einwohner Gebiet in 2040, das höchstwahrscheinlich immer weiter mit Berlin verschmilzt, die Verkehrserschließung ermöglicht. Umgehungsstraßen, und nicht nur Bypässe wie das Meyer Ohr, gehören dazu.