Mir fällt jetzt erst das Gitter-artige Muster der Gesamtfensterfronten auf, das durch die etwas dickeren Betonleisten entsteht. Finde ich sehr schick!
The Berlinian (vormals MYND | 146 m | in Bau)
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Es handelt sich dabei um Sandstein
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Bilder von heute bei schöner Abendsonne:



Alle Bilder von mir © Merlin -
^ Blick von heute kurz am Abend.
© Johannes_9065
Der Kran kann Demnächst abgebaut werden.
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Am EG Bereich, werden weiter Fenster & Fassaden eingebaut.
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Die Verarbeitung ist makellos, ebenso wie das gesamte Projekt. Es ist ein Genuss, sich Fotos anzusehen, die mit einem Handy aufgenommen wurden und dennoch wie 3D-Renderings wirken.
Ich ziehe meinen Hut vor Kleihues + Kleihues
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Das einzige Manko ist der Übergang zum Bestandsgebäude.
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Beim Design dieses Hochhauses bin ich hin- und hergerissen:
Positiv: Das Gitter-artige Muster aus Sanstein verleiht dem Hochhaus eine gewisse Raffinesse. Der Wechsel zwischen Glas und Stein führt zu einer Differenziertheit im Design und lässt den Turm sehr elegant wirken.
Negativ: Die Fassade bietet zu wenig Abwechslung im Detail. Dieses auf die Form reduzierte Design wirkt irgendwie demütig und bescheiden. Form folgt Funktion .... ich weiß, ich weiß ... : -)
Fazit: Das Design passt zum Alexanderplatz. Vielleicht ist hier ja tatsächlich die Vorgabe gelungen, wonach man die neuen Hochhäuser aus der bestehenden Architekturtradition heraus entwickeln soll. Immerhin nimmt die Fassade Anleihe am umliegenden Bestand, indem sie eine Vermählung der Glasfassade des Park Inn und der Steinfassade des Galeria Kaufhof darstellt. Diese Kombination ist schon richtig stark umgesetzt! Daher muss ich sagen, dass ich nach anfänglicher Skepsis diesen Turm sehr gelungen finde.
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@ Architektur-Fan: Ich finde das Gebäude auch sehr gelungen und habe dieselben Kritikpunkte. Mit seinem leichten 50er Jahre Touch erinnert es mich sehr an das ehemalige Preussag Verwaltungsgebäude in Hannover. Auch wenn es etwas an Abwechslung fehlt: ein Stück zeitlose Architektur.
Ich bin immer wieder froh, dass in Berlin keine Skyline im Stil einer x-beliebigen amerikanischen Großstadt entsteht, wie in Warschau. Das ist nur mein ganz persönliches subjektives Empfinden. Nichts gegen unsere polnischen Nachbarn.
Preussag – Wikipedia https://share.google/Up8Q4cYR5LVnATgir
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Bei diesem Hochhaus fühlt man sich entfernt an ein Handelskontor bzw. ein Kontorhaus erinnert. Obwohl die Fassade - freilich - deutlich schlichter gehalten ist als historische Kontorhäuser. Jetzt kann man natürlich einwenden, dass die Anmutung eines Kontorhauses auf der Hand liegt, weil das Sockelgebäude ein Kaufhaus (Galeria Kaufhof) ist. Aber mir geht es bei dieser Bezugnahme weniger um die Nutzung, sondern vielmehr um die gestalterische Wirkung des Turms. Und diese Wirkung finde ich immer besser, desto länger ich die Bilder hier angucke. :- )
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Auf jeden Fall ein spannendes Projekt.
Zum Naturstein: mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ist es ein Kalkstein. Zeidler+Wimmel (inzwischen insolvent) hat am Kaufhof RIEDLINGER KALKSTEIN verwendet. In der Angebotsphase waren weitere Kalksteine im Rennen (MOOS, EIBELSTÄDT, TROSSELFELS, GRIGIO ALPI u.a.).
Welchen Stein die ausführende Firma Steinmann / Lithodecor hier verwendet, ist mir leider nicht bekannt. Aus Gewichtsgründen (Naturstein an Elementfassade) konnte Steinmann hier mit dem Sandwich Produkt Lithodecor punkten, bei dem dünne Natursteinplatten mit PU Kleber an einer Trägerschicht aus Leichtbeton verklebt werden.
Es müssen hier Zulassungen im Einzelfall durchgeführt worden sein, denn die Grundzulassungen der Lithodecor Elemente sehen weder beim Brandschutz noch bei der Befestigung eine Verwendung dieser Fassadengeometrie an einem Hochhaus vor.
Aber trotzdem ein tolles Projekt und aus meiner Sicht eine gute Umsetzung des Kleihues Entwurfes.
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^ Na da kann ich einiges Licht in Ihr Dunkel bringen:
Zum einen ist hier der Jura Klakstein aus dem Altmühltal zum Einsatz gekommen.
Das Produkt Lithodecor wurde neben dem Gewichtsvorteil hauptsächlich auf Grund der sehr hohen Widerstandsfähigkeit bei Anpralllasten gewählt, Stichwort Befahranlage.
"Es müssen hier Zulassungen im Einzelfall durchgeführt worden sein, denn die Grundzulassungen der Lithodecor Elemente sehen weder beim Brandschutz noch bei der Befestigung eine Verwendung dieser Fassadengeometrie an einem Hochhaus vor."
Woher nehmen Sie die Kenntnis von fehlenden Zulassungen für Brandschutz oder Hochhaus bei Lithodecor?
Das ist schlicht falsch!!!
Bevor Sie solche Aussagen treffen, sollten Sie sich entsprechend informieren. Weder der Brandschutz noch die Höhe schränkt die Verwendung von Lithodecor hier ein.
Übrigens wird am Sockelgebäude der zurückgebaute Riedlinger Kalkstein vom Originalgebäude, den es als Neuware nicht mehr gibt, mit dem System Litho-Stone Upcycling wiederverwendet.
Unsinniges Vollzitat des Vorposts gelöscht. Bitte nicht unnötig ganze Beiträge zitieren, vorherige Posts brauchen i.d.R. gar nicht zitiert zu werden. Bitte beachte unsere Richtlinien.
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In den frei zugänglichen DIBT Zulassungen für Litho-Decor Platten ist nur der Nachweis von "normalen" Platten beschrieben. Der Nachweis für die komplexe Fassadengeometrie der Lisenen und Gesimse der MYND Fassade mit Mini- und Megagrids kann meines Erachtens nur über Zulassungen im Einzelfall bzw. Bauteilversuche erfolgen, da dieses System nicht normativ geregelt ist, wie bei üblichen vorgehängten hinterlüfteten Natursteinfassaden.
Bei der Einordnung in die Brandklasse A2 ist mir persönlich schleierhaft, wie ein Produkt als "nicht brennbar" gilt, wenn rückseitig 10,5kg/m² PU Klebstoff aufgetragen werden, um den Verbund mit der Leichtbeton-Trägerplatte herzustellen.
Das alles wird sicherlich in Ordnung sein, die Prüfstatiker werden es abgenickt haben und wir alle können beruhigt dort spazieren gehen.
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dünne Natursteinplatten mit PU Kleber an einer Trägerschicht aus Leichtbeton
Vor dem Hintergrund der Erfahrung mit herabfallenden Steinplatten bei diversen Bauwerken, würde ich nicht darauf wetten, dass solche verklebten Lösungen im Jahr 2126 noch einwandfrei ihren Dienst tun werden.
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Bleibt das offen und wird zu nem Balkon? Oder was ist dort geplant?
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^ Ja das bleibt offen.
Die Skylounge in der 34. Etage bietet Konferenzräume und Eventflächen
für bis zu 199 Personen. Sie ist nicht öffentlich.
Die Terrasse mit Café bekommt einen Windschutz aus Glas:
Die für alle zugängliche öffentliche Dachterrasse mit Restaurant befindet sich später im 6. Stock auf dem Dach des jetzigen Galeria:
Bilder © Commerz Real | Kleihues + Kleihues -
Irre ich mich, oder passen die Visualisierungen nicht mehr zur gebauten Wirklichkeit? Wenn ich die Etagen des Turms zusammenzähle und vor allem die Dreiteilung am Schaft und das "unrunde" Ende zur Spitze hin betrachte, dann werde ich das Gefühl nicht los, dass in den Visualisierungen eine Etage fehlt...
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dann werde ich das Gefühl nicht los, dass in den Visualisierungen eine Etage fehlt...
Diese Visualisierung stellt noch die Planung mit 142 Meter dar. Durch die finalen 146 Meter kam eine Etage dazu und deshalb sind vor dem Abschluss des Turm zwei Geschosse zusammengefasst. Mit 150 Meter hätten wir dann vermutlich bis zum Abschluss sauber jeweils drei zusammengefasste Geschosse gehabt.
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… kann nicht mal jemand dieses Visualisierungschaos sowohl bei diesem Projekt als auch beim Covio-Projekt, abstellen Ich traue disem KI-Kram sowieso nicht mehr.
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Ein Blick kurz vor 20 Uhr.
© Johannes_9065
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