Beiträge von AAPMBerlin

    Ich würde einfach die Fassade für die Verschönerung durch die Kinder frei geben. Ein paar Farbkleckse hier und da auf dem Grau und schon sieht das ganz anders aus. Wer weiß, vielleicht ist das sogar die Intention von diesem Grau duch das Architektenteam.


    Streetart-Artists müssen ja früh anfangen...

    Das Problem an den - durchaus gewünschten - Verkehrsberuhigungen ist doch, dass dies alles mit der Brechstange nach dem Motto "friss oder stirb" beschlossen wird. Die realen derzeitigen Verhältnisse werden mit einem Beschluss einfach ignoriert. Damit es mit allen einvernehmlich funktioniert, müsste das Ganze in Stufen erfolgen:


    1.) Verschärfung der Parkraumbewirtschaftung. Hierbei gelten erstmal die Anwohnerparkscheine wie bisher. Neue werden dann solange nicht mehr erteilt, bis z.B. es nur noch 50% der derzeitigen Anwohnerparkscheine gibt. In der Zeit wird Kurzzeitparken extrem verteuert (5,00 €/15Min ?). Sondergenehmigungen für Lieferanten, Handwerker, Pflegedienste, sprich für alle, die beruflich kurzzeitig parken müssen, werden erteilt. Jeder Inhaber eines Anwohnerparkscheins, erhält über eine App die Möglichkeit für Besucher kostenfrei ein Kurzzeitticket freizuschalten (mein Vorschlag 3x die Woche maximal 12 Stunden).


    2.) Sobald die 50 % erreicht sind werden nur noch frei werdende Kontigente an Anwohnerparkscheinen vergeben.


    3.) Es werden nun öffentliche Parkhäuser/Tiefgaragen für Dauerparker genehmigt und gebaut, die nun nur noch für 30% der Ursprünglichen Anzahl an Anwohnerparkscheinen reichen. Die neuen Stellplätze werden vermietet. Ab der Fertigstellung werden nur noch Fahrzeuge angemeldet (!) werden können, die ein Stellplatz zur Verfügung haben und dies nachgewiesen ist. Dieser darf nicht mehr im öffentlichen Raum sein. Deshalb die Parkhäuser/Tiefgaragen. Parken im öffentlichen Raum, der jetzt auf unter 5% der Ursprungsmenge reduziert wird, kostet nun noch mehr: 1€/Min. maximal 3 Std. Parken für Besucher, wie oben beschrieben, nun nur noch 1 x die Woche. Sondergenehmigungen wie oben beschrieben werden weiterhin erteilt.


    4.) Straßenbahnen/U-Bahnen/S-Bahnen werden massiv ausgebaut. Da wo schienengebundener ÖPNV nicht möglich ist, werden Strecken mit E-Bussen (Batterie oder H²) ebenfalls ausgebaut. Prämisse: maximal 200 m bis zur nächsten Haltestelle. Wenn sich dies ebenfalls nicht rentiert (in den äußersten Randbereichen): autonome Ruf-Fahrzeuge zum ÖPNV-Tarif bis zur nächsten Haltestelle mit schienengebundenem ÖPNV.


    am Ende wären allen geholfen:


    a) die derzeitigen Anwohner können sich darauf einstellen und wechseln nicht alle Jahre lang das Fahrzeug (was widerum nachhaltiger is) und der Parkraumdruck steigt woanders woanders nicht schlagartig an.


    b) neue Bewohner wissen auf was sie sich einlassen.


    c) die Straßen werden vom Individualverkehr reduziert.


    Ab jetzt kann begonnen werden die Autobahnen zurückzubauen. Genauso wie mehrspurige Stadtstraßen.


    Zeithorizont: 30 Jahre.


    Nur so kann es gelingen: Beide Parteien verzichten auf Ihre Maximalforderungen und der soziale Frieden ist gewährleistet.

    Ja, Lösungen gibt es immer. Die Frage ist aber, was ist günstiger. Ich habe lediglich Möglichkeiten aufgeführt.


    Wegen der Pfahlgründungen:

    Es wird bei einer Pfahlgründung immer Kräfte geben, die von der Bodenplatte ausgehen. Diese können nie auf null reduziert werden. Meistens ist es ja auch eine kombinierte Pfahl/Plattengründung, bei der lediglich ein Teil über die Pfähle abgeleitet wird.

    Nun, es hat auch sicherlich folgende Gründe, weshalb so tief gebaut wird:


    1. Die Kräfte, die unter einer Bodenplatten/Gründung entstehen, verlaufen - verienfacht gesagt - schräg nach unten. Es entsteht ein Kegel. Da aber das Alexa an dieser Stelle ebenfalls 5 Etagen tief ist, würde diese Kräfte die Kelleraußenwände belasten. Somit müssten diese Außenwände aufwendig verstärkt werden, um den den Druck, der aus dem 150m hohen Gebäude entsteht, stand zu halten. Es ist somit immer angeraten, dass die Sohle eines Gebäudes mindestens die gleiche Tiefe, wie die Nachbargebäude hat, oder halt tiefer...
    2. Ein weiterer Grund, kann natürlich auch folgender sein: wenn ich mich nicht irre, soll unten auch ein Tiefgarage hin. Wie sollen dann die Autos runter fahren? Rampen sind für ein solch kleines Baufeld einfach nur Platzverschwendung. Wenn jedoch die Zafahrt über die TG-Ebenen von Alexa erfolgen sollen, dann ist es natürlich auch logisch, dass die gleiche Anzahl an Tiefgeschossen hergestellt werden.

    Nun, in Deinem verlinktem Plan hat das HH 21 Stockwerke. Bei 3m pro Stockwerk, was bei Bürogebäuden ziemlich wenig ist, sind dies 63 m. Bei realistischen 4m pro Büroetage, sind das 84 m. wenn man dazu ein höheres Lobby-Erdgeschoß und ein höheres Technikgeschoss nimmt, dann sind die 90m nicht mehr weit.

    Die Degewo schreibt in der oben genannten Pressemeldung von ca. 200 Wohnungen (davon die Hälfte sozial gefördert), genossenschaftliches Wohnen mit rd. 80 Wohnungen und 44 Grundstücke für EWH. Also passt es mit den ca. 320 Wohneinheiten, die die Bürgerinitiative nennt. Wie die BI auf 40 Mehrfamilienhäuser kommt, ist mir aber ein Rätsel...

    Hier macht es aber die Dosis am Gleisdreieck: 3 U-Bahn-Linien, mind. 1 S-Bahn-Linie, mehrere Regional- und Fernverkehrslinien, div. Kongresse und Messen in der Station...

    Und das aus verschiedenen Richtungen.

    Berlinier:


    Der Grund weshalb keine Wohnbebauung an dieser Stelle entsteht ist das Lärmproblem und die entsprechenden Schwellen für Neugenehmigungen.


    Aufgrund der Nähe der U-Bahn-Gleise, der Bahntrasse, der zukünftigen S21-Trasse und des "Messe"-Geländes Station (durchus mit Lärm verbunden), sind neue Wohnungen in diesem Areal nicht zulässig.


    Dies wurde aber auch inder Bürgerbeteiligung durchgekaut.

    ^^Meine Vermutung:


    Es findet sich einfach keine Baufirma, die derzeit für die öffentliche Hand bauen will.


    Mögliche Gründe:


    1. Trotz Corona sind die Auftragsbücher voll
    2. Da die öffentliche Hand immer mehr zu einem Zahlungsmuffel wird, will keine Firma für die öffentliche Hand bauen
    3. deshalb siehe 1.) !

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