Beiträge von NaturSteinTechnik

    Hotel Ringstraße, zuletzt hier #483 von Ziegel

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Fassade ist mit einer Art Kunststein verkleidet, auf den Fotos sieht man es nicht richtig, aber es soll wohl Sandstein imitieren. Es gibt Schlimmeres, aber echter Sandstein ist etwas um Welten anderes.

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    (eigene Fotos)

    Sieht für mich auf dem Foto wie COTTAER SANDSTEIN aus, relativ weicher Stein aus dem Elbsandsteingebirge, für Fassade eher unüblich aber durchaus traditionell. Hier mit eingefrästen Blindfugen.

    Quelle: Sächsische Sandsteinwerke: Cottaer

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    In den frei zugänglichen DIBT Zulassungen für Litho-Decor Platten ist nur der Nachweis von "normalen" Platten beschrieben. Der Nachweis für die komplexe Fassadengeometrie der Lisenen und Gesimse der MYND Fassade mit Mini- und Megagrids kann meines Erachtens nur über Zulassungen im Einzelfall bzw. Bauteilversuche erfolgen, da dieses System nicht normativ geregelt ist, wie bei üblichen vorgehängten hinterlüfteten Natursteinfassaden.

    Bei der Einordnung in die Brandklasse A2 ist mir persönlich schleierhaft, wie ein Produkt als "nicht brennbar" gilt, wenn rückseitig 10,5kg/m² PU Klebstoff aufgetragen werden, um den Verbund mit der Leichtbeton-Trägerplatte herzustellen.

    Das alles wird sicherlich in Ordnung sein, die Prüfstatiker werden es abgenickt haben und wir alle können beruhigt dort spazieren gehen.

    Auf jeden Fall ein spannendes Projekt.

    Zum Naturstein: mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit ist es ein Kalkstein. Zeidler+Wimmel (inzwischen insolvent) hat am Kaufhof RIEDLINGER KALKSTEIN verwendet. In der Angebotsphase waren weitere Kalksteine im Rennen (MOOS, EIBELSTÄDT, TROSSELFELS, GRIGIO ALPI u.a.).

    Welchen Stein die ausführende Firma Steinmann / Lithodecor hier verwendet, ist mir leider nicht bekannt. Aus Gewichtsgründen (Naturstein an Elementfassade) konnte Steinmann hier mit dem Sandwich Produkt Lithodecor punkten, bei dem dünne Natursteinplatten mit PU Kleber an einer Trägerschicht aus Leichtbeton verklebt werden.

    Es müssen hier Zulassungen im Einzelfall durchgeführt worden sein, denn die Grundzulassungen der Lithodecor Elemente sehen weder beim Brandschutz noch bei der Befestigung eine Verwendung dieser Fassadengeometrie an einem Hochhaus vor.

    Aber trotzdem ein tolles Projekt und aus meiner Sicht eine gute Umsetzung des Kleihues Entwurfes.

    Kann User "Prinz Ali" vielleicht noch Nahaufnahmen der roten Fassade machen? Sind das schräg gestellte überlappende Klinker, Sandsteine oder Faserbetonteile? Sieht interessant und aufwendig aus.


    kann ich leider nicht, da mein Urlaub vorbei ist. Vielleicht schafft es ja ein anderes DAF-Mitglied zeitnahe Detailfotos einzustellen.:)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Oberfläche des Fassadenmaterials könnte ihre Struktur durch Sandstrahlen erhalten haben. Als Material ist für den Neubauteil Sandstein in Aussicht gestellt (hier unter "Die Haustour" → "The Bank"). Danach sieht es auch für mich eher nicht aus. Vielleicht kann der User NaturSteinTechnik die Sache erhellen?

    Das sieht für mich aus der Ferne eher nach Beton-Fertigteilen bzw. Faserzement etc. aus. Für einen Verbund von Naturstein und Beton sieht es für mich nicht aus, dafür sind die Stücke dann doch recht dick.

    Das hätte man auch schön aus Naturstein machen können, mit allerdings kleineren Plattenformaten, ggf. mit Press bzw. Nullfugen geht da schon eine ganze Menge um ein monolithisches Bild zu erhalten.

    STEINWEG 1 / HAUPTWACHE 3

    Der DNV Deutscher Naturstein Verband e.V. hat am 17.06.2026 auf der stone-tec Messe in Nürnberg die Sieger des Deutschen Natursteinpreises 2026 gekürt.

    Besondere Anerkennung in Kategorie A (Öffentliche Gebäude und Gewerbebauten) : Mäckler Architekten GmbH, Frankfurt mit dem Büro und Geschäftshaus Hauptwache 3 / Steinweg 1.

    Jurymitglieder sind unter anderem: Annemarie Bosch (Viezepräsidentin BDA), Peter Westermann, Manfred Ortner, Julia Tophof

    wurde zuletzt hier #1850 und hier erwähnt.

    Große Bockenheimer Straße 24 (Eckhaus Freßgass und Meisengasse)

    Nachtrag zu den fertigen Bildern vom Januar #1814 und März #1818 . Hier noch ergänzende Bilder vom Bau mit Nahaufnahmen der Natursteinfassade.

    Jura Kalkstein beige, geschliffen C60

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    kannelierte Platten im EG

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    Staffelgeschoß

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    Die Bilder wurden mir zur Verfügung gestellt.

    Geplant, gefertigt und montiert von Hofmann Naturstein aus dem Taubertal

    Fürstenhof

    Ein paar Einblicke vom Gerüst

    Naturstein: Warthauer Sandstein hell, geschliffen. Bilder vor der Verfugung

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    So sieht das in der Werk-und Montageplanung aus: alle Platten und Anker sind nummeriert und klar zugeordnet

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    Die Bilder wurden mir zur Verfügung gestellt.

    Geplant, gefertigt und montiert von Hofmann Naturstein aus dem Taubertal.

    Spiegel-Online und Manager Magazin schreiben hinter der >paywall< , dass die Bundesbank momentan noch das ganze Planungsteam mit mehr als 100 Angestellten ohne konkrete Aufgaben beschäftigt, da der Umbau abgebrochen wurde.

    Zitate aus dem Text von Katharina Slodczyk:

    "Es klang nach einem klaren Schlussstrich: »Wir schließen ein Kapitel der Bundesbank-Geschichte«, verkündete Joachim Nagel, 59, vor einigen Wochen. Deutschlands oberster Notenbanker hatte entschieden, dass die Bundesbank ihre legendäre Zentrale im Frankfurter Norden aufgibt. Der asbestverseuchte Betonbau wird nicht umgebaut. Nicht saniert. Nicht bezogen. Die 168 Millionen Euro für die Asbestentkernung seien »sunk costs«, so Nagel.

    Tatsächlich dürfte die Rechnung für das abgebrochene Vorhaben höher ausfallen. Was Nagel bei seinem Auftritt nicht erwähnte: Im Zentralbereich Baumanagement der Bundesbank arbeiten nach Informationen des manager magazins noch immer mehr als hundert Menschen – Architekten, Projektmanager, Bauingenieure. Viele waren eigens für den Umbau eingestellt worden. Trotz des offiziellen Stopps aber gibt es bisher keine Entscheidung, was mit den Spezialisten passieren soll. Ein Folgegroßprojekt, das ihre Arbeit rechtfertigen würde, ist nicht in Sicht. Versetzungspläne oder Abfindungsangebote gibt es ebenso wenig. Eine Abteilung im Leerlauf.

    Offiziell heißt es, man arbeite an einem Plan für die neue Ausrichtung des Baumanagements und prüfe verschiedene Optionen. Eine Analyse des zukünftigen Stellenbedarfs und der organisatorischen Ausrichtung sei beauftragt."

    Manager Magazin Ausgabe Mai 2026

    Projekt "Villa Steinle" – Neubau Steinlestraße 24-28 (Malerviertel Sachsenhausen)

    Im April wurden bereits Massiv-Sandsteinsäulen aus Hohenzollernpark Sandstein ® (Warthauer Sandstein Polen) montiert, da erst danach die weiteren Geschoßdecken über dem Eingang betoniert werden können.

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    Sockel Granit Verde Savana, Ablastung auf Calenberg Lager und Verdollung.

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    Die Bilder wurden mir zur Verfügung gestellt.

    Hier noch ein paar ältere Bilder vom Bau mit Einblicken in die Natursteinmontage:

    Naturstein: Warthauer Sandstein (Polen), Bearbeitung: geschliffen C120 und handgespalten (dazu wird der Stein eingesägt und die Stege werden abgeschlagen).

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    Hier sieht man sehr gut den Fassadenaufbau der hinterlüfteten Natursteinfassade: 20cm Wärmedämmung, Luftspalt, Naturstein

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    Oberflächenbearbeitung

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    Die Bilder wurden mir zur Verfügung gestellt.

    Geplant, gefertigt und montiert von Hofman Naturstein.

    Die Fassade ist im EG mit Grafittischutz behandelt, die Schmiererei sollte sich also hoffentlich leicht entfernen lassen.