Dresden: Kulturhistorisches Zentrum - Residenzkomplex

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Hofkirche: Franziskus verliert linken Arm

    Letzten Sonntag, den 18.01.2026, brach nachmittag der linke Arm des hl. Franz von Assisi ab und krachte neben der Sakristei herunter und zerbarst.


    Falls das Schutzgerüst lange stehen soll, wäre es eine weitere optische Zumutung nach der Fernwärmeleitung.


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    ...auch die Nutzung als Parkplatz ist eine Zumutung, dazu weitere Bilder (noch mit Franzi):

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    größeres Bild / ...und im Vergleich

    Zum Portal im Schlosshof:

    In Bezug auf "historische Korrektheit" gibt es ja mindestens 2 Zustände, wobei das ursprüngliche Original meiner Meinung nach bedeutender ist. Dazu kommen noch die bereits beschriebenen Nachteile der weißen Fassung, die auf den zitierten Bildern auch sehr deutlich werden.

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    größeres Bild

    Dekoratives Anführungszeichen

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    Bei meinem letzten Zwinger-Beitrag hatte ich noch ein historisches Bild vergessen einzufügen...

    Dekoratives Anführungszeichen

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    größeres Bild

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  • … weiß vielleicht jemand warum die Fensterteilung im oberen Geschoss des Zwinger nun eine andere ist als zuvor? Ich finde die alte Dreiteilung mit den Rundsproßenfenstern sehr viel angenehmer und eleganter. Dass die große Uhr nun nichtmehr da ist kann ich eher verschmerzen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Camondo (27. Januar 2026 um 16:31)

  • Die heutige Ausführung entspricht der barocken Originalfassung, vgl z. B. folgende Fotografien:

    Die Umbauten sind also im Zeitraum des Baus der Sempergalerie vorgenommen worden, wo diese Fensterformen ebenfalls zu finden sind (gut auf letzterem Foto zu sehen). Die Originalfassung passt auch besser zur filigranen barocken Gestalt der Pavillons; die grober und im Bogen zur Mitte hin gesprossten Fenster passen eher zur historistischen strengen Monumentalität der Sempergalerie.

  • … ah Danke. Nun über Geschmack läßt sich bekanntlich gut streiten. Mich stört der massive horizontale Balken ungemein. Zumal im Obergeschoß dieser eher Pavillonartigen Zwillingsbauten. Aber bei Rekonstruktionen geht es ja nicht nach Geschmack.

  • Kurzblick in Südflügel des Residenzschlosses

    Der Südflügel zählt nicht zum regulären Besucherbereich des Schlosses und ist daher auch nicht auf viele Besucher angelegt oder vorgesehen.

    Nutzer der Kunstbibliothek haben aber freien Zutritt zum Treppenhaus Südflügel, und damit auch alle Gäste. Von dort schaut man in Gänge und Höfe.

    Auch die Kunstbibliothek selbst kann als Gast begangen werden - die Bibo ist eine zweietagige Regalkonstruktion im hohen 1.OG der dortigen Schlossräume.

    Zugang zum Südflügel ist vom Kleinen Schlosshof aus, eine Tür nahe der Ticketschalter, die Büros der SKD sind allerdings nicht zugänglich.

    EG südwärts an der Treppe rechtsweg:

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    Blick im EG geradezu in den unzugänglichen Gang südwärts gen Ecke Schloßstraße, hier rechtsweg ist der Mini-Schloßhof innerhalb des Südflügels.

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    Treppenhaus aus verschiedenen Blickwinkeln

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    ^ im 1.OG // unten: von oben

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    analoger Gang im 1.OG wie im EG^ - ebenso nicht zugänglich, aber großteils mit historischem Fliesenfußboden (? ist der original oder nachgebaut?)

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    2.OG endet die Treppe, man kann etwas aus den Fenstern schauen. An der Wand hinten hängen die letzten bzw gewichtige Generaldirektoren der SKD.

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    Blicke in den überdachten Mini-Schloßhof

    Bild: https://i.postimg.cc/sXt6TLTn/P1340388.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/dVP7Jjxg/IMG-20260204-121336625.jpg

    Kleiner Schloßhof

    IMG-20260204-121411645.jpg

    Bild: https://i.postimg.cc/9QdD0q3M/IMG-20260204-121407869.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/3rvbkKw6/P1340390.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/BnTjb1WS/IMG-20260204-121402443.jpg

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    Blick 2.OG in den "Torhaus"bereich, wo die SKD-Verwaltung ihre Büros hat.

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    Bonus wieder zurück im EG: seitlicher Blick vom Ticketschalter ins EG-Foyer der Englischen Treppe

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    Bonusblicke: Ausblick aus der Kunstbibo // Taschenberg im Schnee // einer der Vorhöfe am Taschenbergpalais

    Bild: https://i.postimg.cc/XNCDrVJ6/P1340392.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/BQf7DdLS/P1340394.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/v8VS4QB8/P1340393.jpg

    alle fotos elli kny

  • ^^ Interessanter Einblick. Beim Südflügel handelt es sich um den jüngsten Bauteil des Schlosses. Dieser wurde erst um 1900, im Rahmen des großen Schlossumbaus im Stil der Neorennaisance ergänzt. Entsprechend kommt er eher wie ein Verwaltungsbau daher. Ironischerweise ist er am besten durch den Krieg gekommen. Auch die Brücke zum Taschenbergpalais stammt aus dieser letzten Bauphase.

    Einmal editiert, zuletzt von rako (6. Februar 2026 um 14:37)

  • P1340386.jpg

    Foto von Elli Kny

    Fast die identische Blickperspektive wie auf einem Foto in der Baubroschüre des SMF

    Diesen Bodenfliesen ist zudem in der genannten Quelle ein Textpassus gewidmet. Ich zitiere:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eine weitere Information liefert die Untertitelung des oben genannten Fotos in der Baubroschüre:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Östlches Erdgeschoss des Südteils, die ursprünglichen Bodenfliesen von Villeroy und Boch wurden durch Terrazzo ergänzt

    Der letzte Satz im Textzitat ist m.E. etwas unglücklich formuliert (EINZELNE Erinnerungsstücke). So wirkt das Foto aber gar nicht. Fotografiert wurde vermutlich die größte Originalfläche, und die wäre ja tatsächlich im EG zu vermuten. In den oberen Geschossen sieht es vermutlich "lückenhafter" aus.

    P.S. Die rote Schriftfarbe im Zitat hat nichts zu bedeuten. Ist mir nicht gelungen zu ändern.

  • Rako hatte schon angemerkt, dass der Südflügel, der "jüngste" Trakt des Schlosses, ironischerweise am besten durch den Krieg gekommen ist. Hier wäre noch zu ergänzen, dass in diesem Flügel bereits in den 1970er Jahren ein provisorischer Ausbau für eine längerfristige Zwischennutzung erfolgte - und zwar bis einschließlich ins 2. OG. Nachfolgend ein Zitat aus der Chronologie der seit 1945 realisierten Maßnahmen zur Sicherung der Ruine (erstellt von Gerhard Glaser):

    1975

    Beginn des Ausbaus des gesamten Südflügels durch den Baubetrieb MTB Moritzburg als Baustelleneinrichtung für den Erweiterungsbau des Volkspolizeikreisamtes Dresden

    Wie gleich folgende Fotos von 1980 belegen, schaffte man aber wohl nur die Nutzbarmachung des östlichen Teils (im Zitat hieß es ja GESAMTER Südflügel). Folgerichtig führt die Chronologie als eine weitere Maßnahme auf:

    10. Juli 1977

    Projekt Bauingenieur Kind; Teilausbau westlicher Südflügel Residenzschloss für das Büro für architekturbezogene Kunst beim Rat des Bezirkes Dresden. Realisierung nur zum Teil und zugunsten des Instituts für Kulturbauten. Letzter Versuch zur weiteren Interimsnutzung.

    Nun zu den Fotos, die Ruinenaufnahmen alle von 1980. Die ersten beiden Bilder zeigen die Straßenseite des Südflügels, zunächst die östliche Hälfte, danach die westliche.

    https://fotothek.slub-dresden.de/fotos/df/mbs/0…0080013_024.jpg

    https://fotothek.slub-dresden.de/fotos/df/mbs/0…0080013_025.jpg

    Wer die DDR nicht live erlebt hat, kann gar nicht erfassen, was schon allein das "Besorgen" solcher maßgefertigter Fenster für ein Kraftakt gewesen sein dürfte. Auf der nicht einsehbaren Hofseite behalf man sich mit einer "anderen Lösung". Das nächste Foto zeigt den sogenannten Wirtschaftshof (1980), Blickrichtung nach Westen. D.h. der Südflügel ist links im Bild.

    https://fotothek.slub-dresden.de/fotos/df/mbs/0…0080013_135.jpg

    Und hier in Draufsicht der östliche Teil der Südfassade des Wirtschaftshofs:

    https://fotothek.slub-dresden.de/fotos/df/mbs/0…0080013_139.jpg

    Und schließlich noch die aktuelle Ansicht des Wirtschaftshofs, Blickrichtung nach Osten:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…haftshof_01.jpg

    Und noch etwas möchte ich nicht unerwähnt lassen. In dem allgemein sehr ambitionierten Reko-Programm aus DDR-Zeiten war die Wiederherstellung der ursprünglichen Hoffassaden NICHT vorgesehen. In einer von Gerhard Glaser formulierten Kurzfassung der denkmalpflegerischen Zielstellung hieß es wörtlich:

    Auf die Erhaltung der Fassaden des Wirtschaftshofes von 1891 wird kein Wert gelegt.

    Elli Kny

    Vielen Dank für die sehr interessanten Fotos. Hast Du eventuell darauf geachtet, wo diese Originalfliesen vorkommen, also nur im EG oder auch in den oberen Fluren?

  • Das möchte ich noch soweit ergänzen, dass nicht nur der Erhalt bzw. die Wiederherstellung der Fassaden des Wirtschaftshofes nicht vorgesehen war, sondern der Hof sogar insgesamt aufgegeben und überbaut werden sollte. Dort waren Archiv- bzw. Lagerflächen geplant. Diese Konzeption galt mindestens bis zur Mitte der 90er Jahre.

    Man kann gar nicht deutlich genug sagen, was für den gesamten Schlosskomplex über Jahrzehnte Stück für Stück an Entscheidungen getroffen wurden und wie richtig diese im weit überwiegenden Teil waren.

  • Die Fotos zeigen es so wie man es vorfindet:

    Erdgeschoss südwärts geblickt // und analoger Flur im 1.OG - wobei man im 1.OG mehr alte Bodenfliesen sieht als im EG

    Bild: https://i.postimg.cc/Nj4nQp0R/P1340383.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/wBjGMLtc/P1340386.jpg

    Insofern deckt es sich nicht mit dem Zitat "die größte Originalfläche (an Bodenfliesen), und die wäre ja tatsächlich im EG zu vermuten".

    Also ich sehe im OG eine grössere und zusammenhängendere Fläche mit diesen alten Fließsen. Im 2.OG gabs mE keine dieser Fliesen.

    Aber angetroffene SKD-Verwaltungsdamen bestätigten den schwarz-weißen Marmorfußboden in den Büros des "Torhaues" im Ostflügel.

    Es liegt nur eine einzige Tür dazwischen - dahinter liegen die Räumlichkeiten des Torhauses im Ostflügel.

  • Zwingerhof-Brunnen - karierte Böden

    Die beiden (mMn) komplett erneuerten/neugebauten Brunnenbecken rechts im Foto weisen dunkle und helle Bodenplatten auf (Sandstein),

    dadurch entsteht eine karierte Optik. Offenbar wollte man alte Platten wiederverwenden, mußte sie aber irgendwie optisch clever einbauen, man entschied

    sich offenbar für gleichmäßig verteilte Lage, sodaß nun diese Karooptik entsteht. Zu den beiden anderen Brunnen (? vor Jahren erneuert/ausgebessert?) mit einheitlich hellen Bodenplatten ergbit sich eine Differenz, die die Harmonie und Symmetrie der Hofanlage etwas stört (mit Wasser drin vermutlich weniger).

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    Eine stringente Karo-Verteilung der dunklen alten Platten ist aber auch nicht umgesetzt worden, es geht immer mal hin und her. Wer weiß was dazu?

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    ^ erst im Foto sah ich die vielen Strahler am Bildrand rechts. Das muss man sich mal genauer anschauen, v.a. was neu ist und wie es beleuchtet. Infos dazu?

    Bonusblicke

    Bild: https://i.postimg.cc/Vs38zgCC/P1340710.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/tR1b0wYF/P1340711.jpg

    alle fotos elli kny

  • Wenn da wieder der Substanz- und Materialfetisch seine Blüten treibt, und danach sieht es ja aus, kann man die Denkmalpflege nur bedauern. So etwas erz-albernes, die alten Bodenplatten wie kostbare Pretiosen zu behandeln! Meinetwegen hätte man die ja einlagern können, aber für die Brunnenbecken einfach durchgängig neue Platten verwenden sollen. Die nun gewählte Asymmetrie ist tödlich unbarock.

    Es würde mich gar nicht wundern, wenn man nicht etwa bewusst ein chaotisches Karomuster kreiert hat, sondern einfach jede Platte am ursprünglichen Standort eingesetzt hat. Kunsthistorisches Einfühlungsvermögen ist in einigen Denkmalschutzbehörden offenbar nicht mehr so entscheidend wichtig.

    Der Blick auf den Postplatz tut auch immer wieder aufs Neue weh. An einige wenige Dinge kann man sich auch nach vielen Jahren noch nicht gewöhnen.

  • ^ Der Farbunterschied zwischen alten und neuen Bodenplatten wird in wenigen Jahren nicht mehr zu sehen sein. Das wird in fünf Jahren keinem Menschen mehr auffallen.

  • Es sieht ehrlich gesagt so aus, als wären die Platten nur nass. Und nicht nur die Bodenplatten, sondern auch einige der Steine der Beckenumfassung sehen nass aus. Auf der anderen Seite hat man nämlich auch Boden und Beckenumfassung mit neuen Steinen ausgebessert, wie man auf den Bildern erkennt, aber die sind nicht so dunkel und farbgesättigt. Sieht wirklich so aus, als hätte einer bestimmte Steine nass gemacht. Ich kann es mir nicht anders erklären.

  • Zwinger - erstmalige Beleuchtung im Zwingerhof nach nur 300 Jahren

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    Die integrierten Strahler an den Brunnenlaternen sind aktuell noch aus, deren künftige Funktion kenne ich auch nicht. Denn die Pavillons werden vom Mittelrisalit der Gemäldegalerie sowie vom Kronentor aus angestrahlt ("Klatschlicht"). Die Gemäldegalerie wiederum wird von den Pavillons aus angestrahlt.

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    Die Bogengalerie der Porzellansammlung liegt noch im Dunkeln. Wenn man in Hofmitte steht, sieht man wenige Lichtquellen, erst wenn man in den Lichtschein tritt nimmt man krell die Lichtquelle wahr. Heute ging um 18:50 Uhr das Licht an, also noch vor Schließung (19Uhr/bald 19:30/später 20Uhr usw.).

    Bild: https://i.postimg.cc/tTZqfczR/P1340876.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/d1bsK9W3/P1340877.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/ZRGbhLfv/P1340880.jpg

    Also ich finde es erstmal sehr erfreulich und im Eindruck auch gut hinbekommen. Vielen war nicht klar, inwiefern überhaupt Lichtanstrahlung und in welcher Weise und Intensität kommen wird. Für das gewählte Verfahren per Strahlern mit "Klatschlicht" wirkt es gut umgesetzt, aber natürlich wird man dadurch hier und da geblendet. Ich hatte ja bei der umfangreichen Hofsanierung gedacht, daß man eventuell auch Bodenstrahler direkt an oder vor den Fassaden anbringen könnte. Das passierte nicht, aber so könnte man nicht-blendendes Licht und bessere Lichtakzentuierung erreichen - im Gegensatz zum rübergeworfenen "Klatschlicht". Die gesamte Hofsanierung war komplex und sehr teuer, vielleicht hat man eine grosse Chance vertan (?).

    Es sollte aber gerne noch seitens des SIB informiert werden, wie die Lösungsfindung bezüglich der Lichtregie zustande kam. Warum entschied man sich so?

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    Bild: https://i.postimg.cc/ry4yNvmy/P1340883.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/J7X759nq/P1340886.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/DyKvjB4V/P1340890.jpg

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    Bonus Theaterplatz. Die Schlossfassade zur Sophienstrasse ist ebenso ein must have, denke ich. Schatzkammer und Paradegemächer liegen im Dunkeln.

    Vielleicht hätte einfach eine Beleuchtung schon den verheerenden Einbruch verhindert. So gingen die Täter zuvor mehrere Nächte "auf Probe" herum, tja.

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    alle fotos elli kny heute

  • Semperoper - Teil Zwo der Fassadenreparaturen läuft seit Wochen, man sieht die Änderunge hernach aber kaum.

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    Hofkirche / Kathedrale - Mattielli-Statuen der unteren Balustrade wurden alle geprüft, und nun haben viele (quasi alle alten = schwarzen) ein Metallnetz drum.

    P1350422.jpgDas sieht eher bescheiden aus, fällt aus der Ferne aber kaum auf. Bin unsicher, ob das jetzt alles kam oder nicht zum Teil schon Jahre so ist (?). Fotos 4K.

    An der oberen Balustrade wird nichts geschützt, denn wenn da was fällt, kracht es ins Dach der Seitenschiffe.

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    weitere Bonusblicke aus Schloßfenstern des 2.OG

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    alle fotos elli kny

  • Die Beleuchtung im Zwinger gefällt mit überhaupt nicht. Ich lasse die Fotos seit ein paar Minuten auf mich wirken, aber der erleuchete Hof erinnert mich an die Arbeit unter meinem Baustrahler. In irgendeinem Fenster spiegelt sich fast immer das Flutlicht. Dein Ausdruck "Klatschlicht" ist wirklich passend.

    Das Licht raubt Kontraste, die Farbe des Sandsteins und die Plastiziät der Fassaden. Alles ist blaß, totgeleuchtet und ungemütlich. Ich hoffe, nur die Ausgabe deiner Kamera ist daran Schuld und es wirkt vor Ort etwas angenehmer.

  • Für mich persönlich hat sich die Aufenthaltsqualität im Zwinger reduziert. Ich verstehe gar nicht warum es überhaupt to taghell ausgeleuchtet werden muss. Ist das zwecks höherer Sicherheit? Oder für die Leute die es nich schaffen tagsüber die Details der Fassaden zu sehen, die können nun auch im Dunkeln alles klar erkennen. Es gibt bessere Lösungen um Architektur im Dunkeln ''ins rechte Licht'' zu rücken wie z.B. oben genannte Bodenstrahler.

  • Bei einem Besuch im Schauspielhaus sah ich daß die Beleuchtung auch spätabends noch an war. Beim Talk mit einem Zwinger-Security bestätigte sich, daß die neue Beleuchtung die ganze Nacht über an bleibt. Laut Sicherheitsmann aus Sicherheitsgründen - warum genau genau auch immer. Das wirft allerdings doch wieder eine Grundsatzfrage auf: Ist die jetzige "Klatschbeleuchtung" (platte Anstrahlung) vielleicht doch nur eine von der Hofsanierung unabhängige Sache, letztlich sind es nur einige neue Strahler welche angebaut wurden. Sowas ist reversibel, das soll vielleicht gar keine Architekturbeleuchtung sein, als es früh dunkelte wurde das Licht angemacht als die Tore schlossen, also das mutete nicht einladend an.

    Was stand zur neuen Beleuchtung in den Zeitungsartikeln zur Hofsanierung? Wurde nicht doch mal erwähnt, es gäbe dann auch eine erstmalige.Beleuchtung? Vor dem 2.WK war der Zwinger im Hof schonmal angestrahlt, es gibt alte Fotos, das war aber vermutlich nur so zur oder ab kurz vor der Nazizeit.

    Ja, diese Art der Beleuchtung ist nicht das Gelbe vom Ei, insbesondere wenn eine teure Baumaßnahme und einmalige Eingriffe vorangingen. In echt sieht es eventuell für manche doch besser aus als auf Fotos. Aber: keine Touristenstadt argumentiert so, daß die Leute es gefälligst bis abends geschafft haben müssen, sich die Architektur und Stadt anzuschauen, danach werden die Borde hochgeklappt. Nein, das volle Gegenteil ist der Fall und Dresden hinkt aus Gründen gehörig hinterher, es wird sehr viel angestrahlt, beleuchtet, inszeniert in aller Welt, Teile der Nacht sind ohnehin zum Tag geworden. Dresden hat zwar ein tolles "Lichtkonzept", es hat allerdings keine Durchschlagskraft und wurde nie von den Gebäudeeigentümern umgesetzt. Ich finde auch die jetzige einfache Zwingerhofbeleuchtung viel besser als alles in rabenschwarzer Nacht zu belassen. Es fehlt immer noch die echte Anstrahlung von Kronentor und Langgalerie von der Postplatzseite aus. Und die ganze Schloss-Westfassade war auch deshalb ein Angriffsziel, weil es (bis heute) zwappenduster ist - also höchst anti-kriminalpräventiv.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Bei einem Besuch im Schauspielhaus sah ich daß die Beleuchtung auch spätabends noch an war. Beim Talk mit einem Zwinger-Security bestätigte sich, daß die neue Beleuchtung die ganze Nacht über an bleibt. Laut Sicherheitsmann aus Sicherheitsgründen - warum genau genau auch immer.

    https://www.radiodresden.de/beitrag/krimin…zwinger-887881/

    Deshalb auch die große Anzal der Security-Mitarbeiter im Zwinger.