Beiträge von Rundling


    Am Magazinturm hat sich unterdessen eine neue Beschriftung eingefunden...



    die von der einen Seite recht gut zu erkennen ist...



    und von der anderen eher weniger...



    Das Original. 8)


    Es läuft wohl auf die Fläche an der Curie-Straße hinaus, hier stehen 4660 qm zur Verfügung.

    Da kann man nur hoffen, dass hier ein vernünftiger Anschluss gefunden wird...



    Am Altbau hat sich ansonsten nicht viel getan...



    Lediglich ein dritter Turm wurde seitlich angefügt...



    :cool:

    Frommannstraße 16 (?) hätte so aussehen sollen:



    ...und das isses nu geworden:




    Die gegenüberliegende Ecke...



    ...wurde für die Visu auch gleich noch ein bisschen nachbearbeitet (hat sich in der Realität aber leider nicht verändert :rolleyes: ):





    Die Erker waren sowieso für die kleine Straße überdimensioniert, ohne die seitlichen Fenster sind es jetzt nur noch Nutzflächemaximierungsklumpen und auch sonst lässt sich an diesem Beispiel sehr schön ablesen, wie man bei der Ausführung des Entwurfs mit geringem Aufwand möglichst hohen Schaden am Gesamtbild eines Bauwerks erreichen kann...


    Apropos Schaden... schräg gegenüber können die Folgen einer gegenteilig ausgerichteten "Stadtplanung" besichtigt werden,

    möglichst wenig Wohnfläche auf möglichst großer Grundstücksfläche, Heinrichstr. 13a,b,c,d - 21a,b,c,d:



    (wobei auch mal spannend zu erfahren wäre, was sich im gewaltigen Dachstuhl der dahinter aufragenden Heinrichstr. 9 verbirgt?)


    Apropos Stadtplanung... In der parallel verlaufenden Anna-Kuhnow-Straße hat man sich für dieses Stadtbild entschieden:



    Blick von der Dresdner Str.



    Neubau Nr. 8-12





    Im weiteren Verlauf der Str. konnte das Qualitätsniveau dann nicht mehr gehalten werden... :/



    Wachsmuthstraße 8 10





    Vom Gohliser Kirchplatz aus bietet sich mittlerweile dieser Blick ins... Neue.


    000bergg2rcchl.jpg


    Links Schillerweg 2, rechts ganz frisch Berggartenstr. 2


    1000_Berggarten_130626_001_zpseu6sgm81.jpg

    Visualisierungen: pmhud.de

    ...eine von mehreren Visuen, Ergebnis:


    000bergg34dizf.jpg


    vorher:


    berggartenstrb1z4e0e.jpg


    weitere Visu:


    berggartenv12diog.jpg


    000bergg40se0w.jpg


    berggartenvisu3dqeuj.jpg


    000bergg563daf.jpg


    berggartenvisu279dgl.jpg


    000bergg71vitq.jpg


    000bergg6urc9f.jpg


    Für die stadtbildprägende Lage und die sehr beliebte Wohngegend ein doch recht erbärmliches Renditeprodukt...






    Wolfener Str. 11 / 11a


    000bergg85yf3n.jpg


    000bergg11w2dpk.jpg


    Gleich nebenan ist dieser Neubau zu besichtigen:


    000bergg987f7y.jpg


    Erstaunlich, dass diese Dachform technisch möglich ist und an dieser Stelle genehmigt wurde... :/

    Ich würde vorschlagen, die Diskussion zum Wohnungsmarkt bei Bedarf hier Immobilienmarkt oder hier Gentrifizierung fortzusetzen...


    Der Umgang mit Bauerbe zeigt sich aktuell in der Gorkistraße 122, Ecke Dimpfelstraße folgendermaßen:




    Im Hofbereich werden wohl noch einige Balkone angebracht... Seite zur Dimpfelstr.:



    vorher:


    Quelle: Google Earth - Street View






    Seite zur Gorkistr., an ein paar Details wird noch gearbeitet:



    Quelle: Google Earth - Street View




    größeres Bild


    größeres Bild



    Wie auf dem älteren Vergleichsbild zu erkennen ist, befand sich im EG einst das "Restaurant Wilhelmsburg"...



    ...mit sehr gepflegtem Ambiente. :cheers:



    Und abschließend die Hauptfassade vor und nach der Sanierung.


    größeres Bild

    Limbacher Straße 52-54


    Vor der Sanierung:


    limbacher52b8xer6.jpg

    Quelle: Florian Koppe bei wikipedia


    ...und jetzt:


    000limba162fk1.jpg


    Visu:


    limbachervisuf7iii.jpg


    000limba3rdioh.jpg


    000limba2dqio2.jpg


    Aus der Beschreibung des Baudenkmals:

    "Fabrik, ehemals Baumwoll- und Kammwollspinnerei Oelhey,

    später Kontor der Sächsischen Maschinenfabrik,

    mit der Bauzeit von 1835 gehört diese Spinnmühle zu

    den ältesten Fabrikbauten in Chemnitz überhaupt."


    Idealerweise sollte ja der Originalzustand soweit wie möglich erhalten bzw. wieder hergestellt werden,

    insofern ist der Verzicht auf die Balkonanbauten sehr erfreulich (zumal dafür die Rückseite auch sinnvoller

    erscheint).


    Dazu noch eine Variante in Bezug auf die Fenster:


    000limba1cxqf1b.jpg


    ...und zum Vergleich nochmal die erfolgte Umsetzung:


    000limba162fk1.jpg

    Getreidemarkt 1, ehemals:


    chemnitzjugendherbergkpiml.jpg


    Umspannwerk 1929 von Baurat Friedrich Wagner-Poltrock im Stil der klassischen Moderne umgebaut.


    Jetzt:


    000jhk2ewf32.jpg


    Seit 2012 Nutzung als Jugendherberge eins.



    chemnitzjugendherberggif1g.jpg


    000jhchem1ozewk.jpg


    000jhchem2adfcl.jpg


    000jhchem7zie7c.jpg


    Insgesamt eine sehr gelungene Sanierung und passende Umnutzung, wie ich finde...

    Ein Kritikpunkt wäre aus meiner Sicht die neue Treppe. Die leicht schrägen Stützen

    im EG (siehe erstes Bild) sind ein wesentliches Gestaltungselement, das vor allem

    durch die neu angebaute Treppe in seiner Wirkung deutlich reduziert wird...

    Ein neuer Eingang an dieser Stelle wäre sicher auch dann möglich gewesen, wenn

    man die Treppe nach innen verlegt hätte und dadurch der äußere Eindruck erhalten

    geblieben wäre.


    Nu aber nischd wie rein in die gute Stube:


    000jhchem8daful.jpg


    000jhchem1068e67.jpg


    In der als Empfangs- und Aufenthaltsbreich genutzten ehemaligen Werkhalle blieben

    Teile der industriellen Ausstattung erhalten...


    000jhchem9fie5h.jpg


    u.a. die Schwungradhälfte aus dem Jahr 1929 und die alte Kranbahn an der Hallendecke.


    000jhchem13tgih2.jpg


    000jhchem14oef48.jpg


    000jhchem15pbfpu.jpg


    000jhchem16utix3.jpg


    000jhchem12dzi2s.jpg


    000jhchem184mi2f.jpg


    ...in die Zimmer führen Gänge:


    000jhchem17cycej.jpg


    ...und von dort bietet sich dieser Ausblick:


    000jhchem19gme4n.jpg


    Dazu passend befindet sich vor dem Haus eine Bild- und Infotafel zum Getreidemarkt:


    000jhchem4cpfn1.jpg


    aktuell:


    000jhchem5smdfo.jpg


    (solche Tafeln mit alten Bildern sollten eigentlich überall aufgestellt werden :Koenig: )


    Wenn man sich abschließend ähnliche Bauwerke in anderen Städten ansieht... z.B. in Dresden:


    512px-Dresden-Jugendherberge-FreibergerStr.jpg

    Quelle: Kolossos bei Wikipedia


    ...oder in Leipzig:

    000chemnjhvtlemo.jpg


    ...so kann man feststellen, dass sich Chemnitz in diesem Bereich als Kulturhauptstadt präsentieren kann.


    000jhchem6kydw1.jpg

    Puh...! :glubsch: An Tagen wie diesen... braucht es zwischendurch mal 'ne kleine Abkühlung.


    ...dachte man sich auch im Chemnitzer Rathaus und beschloss, dass zu diesem Zwecke

    vor dem Rathaus ein Brünnlein errichtet werde:



    Letztes Jahr sah es noch so aus:



    ...und jetzt sprudelt es aus allen Rohren:



    ...wobei sich die Wassersäulen nach einem streng geheimen Rhythmus abwechseln:








    Die Poller (im Bild u.a. rechts unten) scheinen mit zum Kunstwerk zu gehören, obwohl ihr Zweck (jedenfalls für mich) im dunkeln bleibt...

    Die Gesamtwirkung auf dem Platz kann wegen der für das Weinfest aufgebauten Buden zur Zeit nicht beurteilt werden.

    Mein Eindruck ist, dass der Brunnen an sich recht gut funktioniert, aber ev. an anderer Stelle nützlicher gewesen wäre.

    Der Platz ist ohnehin nicht besonders groß und bedarf nicht unbedingt einer weiteren "Möblierung", während anderswo eine Aufwertung dringender erscheint...


    Vorherige Staffage:



    (war jetzt auch nicht der Knüller...:Koenig: größeres Bild )


    Ein weiterer Aspekt, der sich wohl erst bei freier Sicht bemerkbar macht, wäre die Frage, wie der Brunnen mit dem Umfeld harmoniert...

    Bis jetzt wirkt er auf mich eher als Fremdkörper, der die unruhige Wirkung der Neubauten am Markt noch verstärkt.



    Davon unberührt bleibt aber der eigentliche Effekt...



    ...aaaaah!!! :cool:



    Bonus:



    Brunnen Rosenhof, größeres Bild.

    In der Lützner Straße hat sich im ehemaligen Straßenbahnhof Nachwuchs eingestellt...



    Hier lugt er bereits hinter dem Altbaubestand hervor...



    ...der neue niedliche Bushof:




    Die Grundform orientiert sich am internationalen Trend in der Architektur, wie er sich bspw. zur Zeit auch in der Hauptstadt breit macht:




    Im Inneren werden Busse aufgestellt...



    und über Ladestationen mit Strom versorgt...



    der u.a. direkt aus den auf dem Dach befindlichen Solaranlagen...



    ach, nein! da ist ja gar nix... auch kein Grashalm oder so... naja egal...



    Und weil es hier um Verkehrsanlagen geht, kann auch gleich noch angemerkt werden, dass die "Gestaltung" der benachbarten Brücke nicht unbedingt ein Streben nach baukultureller Exzellenz vermittelt:



    :rolleyes:

    Lessingstr. 32, Ecke Jahnallee, zuletzt hier:

    12b14977-746f-4562-b1kjqn.jpeg

    000jahnb1vnke5.jpg


    Zunächst die Jahnallee mit Verkehrsberuhigung...


    ...und ohne:


    000jahnallee1g6jgb.jpg


    ...zusammen mit dem Nachbarn:


    000jahnb244jyg.jpg


    000jahnb3epjua.jpg


    000jahnb53kjnq.jpg


    ...der Beschreibung nach wurde das Haus 1866 erbaut und zeigt an der Fassade neogotische Stilelemente:


    000jahnb7jkjac.jpg


    000jahnb6lzj1m.jpg


    000jahnb11tsja9.jpg


    Seite zur Lessingstr.


    000jahnb12bncjbe.jpg


    000jahnb13bpfjs8.jpg


    000jahnb14bfkss.jpg


    000jahnb9kubkdi.jpg


    größeres Bild



    Dann noch ein Nachtrag zum Bereich Eisenbahn-/Torgauer Str. aus dem letzten Beitrag (oben):


    Torgauer Str. 94-98 jetzt auch mit fertigem EG:


    000ctorgauerkpjme.jpg


    000torgaun49xjff.jpg


    000torgaun2twjgi.jpg


    Dieser Beitrag wurde Ihnen präsentiert von der Fahrschule Werner an der Brücke in der Torgauer Straße...


    000torgaun375k72.jpg


    Wende gut, alles gut! 8)

    ^...dazu noch ein Bild aus der Vergangenheit:




    Eisenbahnstr. 129-131



    Die straßenseitigen Balkone bei der Nr. 131 sind aber neu, oder? Weiß jemand, ob die ursprünglich an dem Haus dran waren?

    ...darauf gehe ich gerne nochmal ein, zumal bei Nr. 131 jetzt auch das EG fertig ist.



    Hier sind keine Balkone zu erkennen...



    ...und bei genauerer Betrachtung ist zu sehen, dass die ursprüngliche Dekoration über den Fenstern und der Eingangstür teilweise verdeckt wird:




    Diese Veränderung fällt zwar nicht allzusehr auf, erscheint aber angesichts der großen Balkone an der ruhigeren Rückseite doch als unnötig...



    vorher:





    ...und wenn wir schon mal hier sind, können wir uns natürlich auch Nr. 129 nochmal in aller Ruhe widmen:




    vorher:












    Am Haus gegenüber sind noch kleinere Restarbeiten zu erledigen...



    und auch sonst gibt es am Torgauer Platz noch Luft nach oben...



    ...aber das kann ja noch werden. 8)

    ^ Quäl mich nicht so am Samstagmorgen :S

    Wann würde es Dir denn besser passen...? :P

    ...ansonsten gilt bei diesem Thema:


    betreten-eigene-gefahssj63.jpg



    Wittenberger Str. 35-39


    000wittenb7z0jsa.jpg


    (links im Bild)


    Visu:


    000wittenbe1v1jkt.jpg


    000wittenb4osjug.jpg


    000wittenb61zkw2.jpg


    000wittenb55pj5t.jpg


    000wittenb2g4kgc.jpg


    000wittenb30lkrj.jpg


    ...direkt gegenüber sieht es so aus:


    000wittenbe2z6k52.jpg


    ...und gleich um die Ecke kann man eine Wohnanlage aus den 20ern bewundern:


    000wittenb864k5e.jpg


    also... des vergangenen Jahrhunderts natürlich... denn das heutige

    "Streben der Stadt Leipzig nach baukultureller Exzellenz" gipfelt nun

    mal zwangsläufig in solchen... Objekten:


    000wittenb1ugkoa.jpg

    Max-Beckmann-Str. 20

    In der Max-Beckmann-Straße droht ein neues "zu Hause in Leipzigs Zentrum" :D
    fpqziq37.jpg

    ...mittlerweile ist aus der Drohung Beton gewoden:







    Auf dem letzten Bild sind im Hintergrund die Neubaubemühungen in der Kolonnadenstraße aus DDR-Zeiten zu erkennen...



    Ein weiteres Beispiel aus dieser Zeit vom anderen Ende der Straße am Dorotheenplatz...




    Die Delitzscher Str. 55 (noch ohne Karten-Eintrag):







    Der Neubau hinter der Fachwerkfassade in der Seitengasse 6 hat noch einen seitlichen Anbau bekommen:




    Gibt es denn Aufnahmen, wie es an der Stelle vor 100 Jahren aussah?

    In diesem Beitrag ist dazu ein Foto enthalten, außerdem der Zustand vor der temporären Umgestaltung.


    Ein Platz mit Potenzial wird für Menschen erlebbar gemacht und kann im Idealfall als Treffpunkt des Viertels fungieren. Dazu wird der Durchgangsverkehr durch das Waldstraßenviertel reduziert.

    liviastrnkzk9f.jpg



    Auf dem Nikolaikirchhof wurde eine (hoffentlich ebenfalls temporäre) Ausstellungsbox aufgestellt...


    000niko1yojg7.jpg


    Die Bundesbank informiert über die Euro-Bargeld-Einführung vor 20 Jahren usw.


    000niko12ebkc8.jpg


    Meiner Meinung nach der falsche Standort für diese Box...



    Bonus:


    img_3546panoramak0j8y.jpg


    Wenn diese eine Drecksplatte neben dem Reichsgericht nicht wäre, gäbe es aus dieser Perspektive eine ausschließlich historisch geprägte Skyline zu sehen...

    Zunächst dachte ich, es würde sich um einen letzten Versuch handeln, irgendwie ein paar Kunden einzufangen...




    ...aber dann zeigte sich, dass nach wenigen Jahren...



    ...die Netze von der Galeria-Kaufhof-Karstadt-Konsum abgenommen werden.



    Die Fassade erstrahlt nun wieder in altem Glanz...





    Bonus von oben:




    Und in der Grimmaischen fragt man sich...



    jetzt:



    Wer hat an der Uhr gedreht!?



    :/

    architekturpreis1fwjz3.jpg


    Zu sehen ist ein (Farb)foto des 1. Preises... ausgezeichnet wurde ein "elegantes Ensemble mit Leuchtturmfunktion" (die Jury).


    Der Architekturpreis der Stadt Leipzig zur Förderung der Baukultur wird für Architekturleistungen von beispielhafter Qualität vergeben.

    Die Auszeichnung soll ... Maßstäbe für die Lösung von Bauaufgaben mit Mitteln zeitgenössischer Architektur setzen.

    Die Bürger der Stadt Leipzig werden von der Entscheidungsfindung ausgeschlossen.


    Bau-Bürgermeister Thomas Dienberg sieht im prämierten Neubau des DBFZ eine "beispielhafte Form" und hat "mit Freude festgestellt, dass es sich bei der Auslobung 2021 offenkundig um einen besonders guten Jahrgang handelt".

    "Diese guten Beispiele machen Leipzig zu einer spannenden und attraktiven Stadt. Ich bedanke mich bei allen, die mit ihrem Beitrag zum Architekturpreis das Streben der Stadt Leipzig nach baukultureller Exzellenz unterstützt haben."