LXK Campus (Entwicklungsquartier Andreasstraße)

  • ^ Die eigentliche Straße liegt auf der Südseite. Wie bei Plattenbausiedlungen üblich heißen die sonstigen Zuwegungen etc. genauso. Die Verlegung der Eingänge auf die Hofseiten hatte polizeitaktische Gründe in der DDR - auch das zeigt, wo die eigentliche Straße lag (bzw. liegt). Eine baugleiche Zeile befindet sich entlang der Straße der Pariser Kommune - selbe Situation. Die Abrisse von dem, was der Krieg übrig ließ, sind im Defa-Film 'Die Legende von Paul und Paula' dokumentiert.

  • Auch auf der andere Seite Höhe : Holzmarkt Straße, beginnt man mit den Einbau der Fenster.

    © Johannes_9065

    Hier könnte ich mir vorstellen, dass in der Zukunft die freie Fläche etwas entsteht , wo aktuell Baucontainer des BV stehen.

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    Hier ist man auf der letzte Etage angekommen der Fassaden / Fenster.

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    Höhe : Holzmarkt Straße.⬇️

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    Blick zur Spree

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  • ^ Je höher desto besser wäre es . Trotzdem ein schönes BV. Was ich etwas schade finde bei Betonkopf 2 Beitrag / Bild; wo die ehemalige Tankstelle war, irgendwann gebaut wird und man das Gebäude aus der Holzmarkt Straße es nicht mehr sieht aus dieser Perspektive . Aktuell ein Gewinn / Toller Blick.

    Aufmerksamkeit hat es schon jetzt schon ,obwohl es noch nicht fertig Ist.

  • Die letzten Fassaden zur Holzmarktstraße in dieser Höhe wurden eingebaut. Diese Woche wurde der vierte von insgesamt Sechs Turmdrehkranen abgebaut. Ein Blick am Abend.

    © Johannes_9065

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    Rückseite.

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  • Mein eher schlechtes Gefühl scheint sich weiterhin zu bestätigen. Das BV hätte auch in den 80ern gebaut werden können. Sieht schon sehr altbacken aus. Da werden auch die Bäumchen auf dem Rendering nichts mehr rausreißen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

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    Westliche Seite ⬇️

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    Wenn man sich diesen dahinter liegenden Prachtbau anschaut, dann ist der Neubau im Vergleich wirklich eine Bereicherung und toll, dass das Monstrum dahinter verborgen wird. ^Ja, vor allem diese vertikalen silbergrauen Lamellen in der Fassade lassen das Ding wirken als sei es aus den 80ern, aber ich finde, dass die Fassade bei dunklerer Jahreszeit und weniger Sonne deutlich besser und moderner wirkt. Wenn man sich beispielsweise die Fotos aus März 2026 ansieht, wo weniger Sonne war und die Lichtstimmung viel düsterer war, wirkte der Neubau deutlich moderner und "cooler". Bin auf die Wirkung in den kommenden Monaten gespannt.

  • Ich finde den Bau zwar nicht schön, aber - in dieser Ausführung und Masse in diesem Kontext - sehr gut, aus Zahlreichen Gründen. Man muss ihn dafür aber im Kontext sehen.
    Erstens passt die Masse in die Gegend, under Baukörper variiert mehr als die meisten drum herum. Zweitens passt die Materialität - es gibt viele Platten, und gegenüber den hervorragenden Circus Bau mit den klassischen Anleihen und der ebenfalls sehr großen Dimension. Drittens die Wertigkeit - der Bau wirkt mehr als ordentlich ausgeführt, auch das balanciert die vielen Platten. Und letztens diese gewisse Zeitlosigkeit im Sinne kein offensichtlich heute aktuelles Design, sondern als stünde der Bau dort schon 20 Jahre - das ist für mich eine kleine Brücke in die Normalität in einer Gegend, die sich irgendwie atmosphärisch viel zu flächendeckend in der DDR stecken geblieben anfühlt. Eine gute Brücke und ein Stück Balance. Schön ist anders aber kommt hier - wenn überhaupt - auch erst wenn die Platten verschwinden. Wenigstens jetzt ein bisschen Großstadt, Abwechslung und Leben.

  • Ein quasi mit Vollglasfassade verkleidetes (dem Grundanspruch nach eigentlich transparentes) Ensemble aus mehreren Gebäuden wie einen einzelnen, schweren, unausgereiften Klotz wirken zu lassen, ist für sich genommen jedenfalls auch eine außergewöhnliche Leistung.

  • Das ist der massiv gescheiterte Versuch, ein großes Bauvolumen irgendwie sinnvoll und verträglich zu strukturieren. Welche Assoziationen, welche Empfindungen soll denn ein derartiges Baukörperensemble mit dieser Fassade auslösen? @Berlinier 2.0 Dir ist nur zuzustimmen.

  • Ein Klotz mag es sein, aber ich würde gern abwarten, bis das Projekt und die Umgebung halbwegs fertiggestellt ist, die Außenanlagen gestaltet und begrünt sind und etwas Leben in die Hinterhofsituation einzieht. Denn sobald irgendwann das Ex-Tankstellengrundstück an der Holzmarktstraße entwickelt und bebaut ist, wird es keine einzige Perspektive mehr geben, aus der sich das komplette Volumen auf einen Blick erfassen lässt: Die-S-Bahn ist zu nah dran, vom Circus-Living ist nur die schmale Seite sichtbar, das Eckgrundstück Lange Straße / Andreas-Straße wird auch irgendwann bebaut.

    Bleibt die Lange Straße übrig, die dann gefühlt recht schmal sein wird und auch keine Kompletterfassung ermöglicht. Wie man aber den Bewohnern die komplette Verbauung ihrer ehemals sonnigen Südfenster zumuten kann, wohingegen man beim Luftlinie nicht weit entfernten WBM-Riegel in der Köpenicker Straße damit argumentiert hat, aus ebendiesen Gründen nicht so hoch bauen zu wollen, ist mir absolut unerklärlich und Messen mit zweierlei Maß.

    Grundsätzlich komme ich für mich zu dem Ergebnis: Schade für die Bewohner, schön im klassischen Sinne ist der LXK auch nicht. Städtebaulich aber trotzdem ein gewaltiger Schritt nach vorn. Und ich möchte dran erinnern: Auch die Platte an der Langen Straße, der Circus-Living, das künftige Wieweil und auch die Holzmarktstraße 51 sind allesamt großmaßstäblich, von daher passt der LXK absolut hierher.

    Einmal editiert, zuletzt von Sidious (2. Oktober 2026 um 08:22)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Denn sobald irgendwann das Ex-Tankstellengrundstück an der Holzmarktstraße entwickelt und bebaut ist, wird es keine einzige Perspektive mehr geben, aus der sich das komplette Volumen auf einen Blick erfassen lässt

    Exakt. Da trifft es sich gut, dass dieser Bau zwar keine gute Fernwirkung zu haben scheint, aber eine gute Nahwirkung. Man stelle sich vor, man sitzt in der fahrenden S-Bahn und fährt daran vorbei, dann sieht man über so einen langen Riegel Meter um Meter vor- und zurückspringende Glasfassade, deren Innenleben beleuchtet wird und das Innenleben offenbart - wie großstädtisch sieht das denn aus?! Sehr! Gerne mehr davon. Viel besser, als auf eine brachliegende Wiese und DDR-Tristesse zu blicken. Ich empfehle übrigens mal, sich das Grundstück von oben anzuschauen oder vor Ort die Dimensionen des LXK anzuschauen - das Ding ist vergleichsweise riesig und ca. sechs mal so breit wie der Plattenbau dahinter oder das Circus Living. Hier erkennt man es: https://cdn.prod.website-files.com/680f0a9f03b569…quence_009.webp