Steglitz-Zehlendorf | Kleinere Projekte

  • Luise

    Königin-Luise-Straße/Iltisstraße/Takusstraße

    Der beliebte Biergarten und das Restaurant sind bekanntermaßen seit Dezember 25 geschlossen.

    Mathias Wegert ehemaliger Betreiber und Eigentümer des Grundstücks hat nun die Neubaupläne

    für das Grundstück vorgestellt. Der Entwurf stammt von Bonanni Architekten.

    Der Altbau der Luise (hier rechts im Bild) bleibt bestehen und daneben werden zwei Stadtvillen

    errichtet:

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    © Luise Gastronomie-Handel GmbH & Co. KG

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    © Luise Gastronomie-Handel GmbH & Co. KG

    Im Altbau der Luise könnte wieder Gastronomie und ein kleiner Biergarten einziehen, wenn sich ein

    Betreiber findet.

    In der kleinen Villa entstehen drei Wohnungen in der großen fünf.

    Unter den Villen wird eine Tiefgarage mit 24 Parkplätzen gebaut.

    Im April soll der Aushub der Baugrube starten und

    im Sommer der Hochbau.

    Quelle (hinter Paywall):

    https://www.morgenpost.de/bezirke/stegli…-in-dahlem.html

  • Neue klobige Stadtvillen in Albrechts Teerofen

    Im letzten südwestlichen Zipfel Berlins, der Siedlung Albechts Teerofen (OSM), wurden zwischen Wochendhäuschen, netten Holz-und Putzhäusern und Campingplätzen zwei für die Gegend recht wuchtige Stadtvillen geklotzt:

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    Das Umfeld bei Google Earth:

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    Bei Street View (2022) sind die Buden noch in Bau;

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  • Hier gibt es noch ein paar zusätzliche Informationen dazu. Eine Stadtvilla mit Tiefgarage und Einliegerwohnung soll 1,8 Millionen Euro kosten. Die Wohn-/Nutzfläche ist 365 qm, das Grundstück 1.237 qm. Pro Villa sollen es 10 Zimmer und 4 Badezimmer sein. Als Baujahr wird 2023 (?) angegeben.

    Lustig, dass auf der verlinken Webseite von D.K. Real Estate die Menüpunkte in kyrillischer Schrift sind.

  • Sieht wirklich toll aus wie ich finde. Schick. Klobig ? Der Balkon wirkt etwas uninspiriert - den hätte man etwas anders gestalten müssen. Ansonsten echt klassisch und zeitlos.

  • Finde ich eigentlich ganz interessant. Wie öfters denke ich hier aber, dass das Ganze als reiner Kubus mit Flachdach eleganter gewirkt hätte. Die Walmdächer wirken im Vergleich zum eigentlichen Gebäude sehr schüchtern und kleinteilig (Dachziegel).

  • The Martin

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    Das BV wurde abgeschlossen und die Wohnungen sind bezogen:

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    Nicht so attraktiv finde ich die Souterrain-Wohnung, die vom Gehweg aus auch aufgrund der großen Fenster wunderbar einsehbar ist. Aber manche sind da ja schmerzbefreit:

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  • Neubau Lorenz-/Jägerstraße

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    Auch dieser Neubau ist inzwischen so gut wie fertiggestellt. Positiv finde ich die Kubatur mit dem Eckturm und dass man etwas Zierrat an die Fassade angebracht hat. Ganz stilsicher ist es vielleicht nicht und die zu weit auskragenden Balkone sind zwar für die Bewohner nett, stören aber optisch etwas die Harmonie. Trotzdem mehr Licht als Schatten:

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  • Zu den "klobigen" (???) Teerofen-Stadtvillen: Auch wenn einem dieser Stil nicht gefallen muss, so wäre etwas Handfesteres als das übliche unkonkrete Gemäkel, Spott und Projektion eigener Vorurteile schon ganz nett. Was ist hier genau kritikwürdig? Warum hagelt es von einigen immer ausgerechnet dann Kritik, wenn ein Neubau mal nicht glatt, weiß, kastig und austauschbar ist? Was hat das mit Türkei/Balkan zu tun? Ich sehe hier einen einigermaßen stilsicher und hochwertig wirkenden, schlichten Neubau mit dezent klassischer Anmutung ohne jeden Kitsch. Nicht auffällig schön aber auch sicherlich nicht negativ auffallend. Lediglich die Balkonöffnung gefällt auch mir nicht so.

  • ^ Wenn ein Nebau glatt, weiß, kastig und austauschbar ist, hagelt es hier meist auch Kritik, würde ich sagen. Oft sogar heftige.

    Meine Kritik bzgl. klobig habe ich mit dem Zusatz "für die Gegend" beschrieben. Falls du dich mal dorthin begibst, wirst du vielleicht auch der Meinung sein, dass diese Villen nicht so recht in das Umfeld passen.

  • Ich empfinde die Villen nicht als klobig, immerhin gibt es zumindest (Schräg-)Dächer und mit dem Balkon/Eingangsbereich auch ein auflockerndes Element. Aber ich kenne die Gegend nicht und vielleicht hast du ja recht (auch wenn man auch in solche Villengebiete ja gerne mal die plumpesten Kisten reinklotzt, das wäre auch Teil meiner Bewertungsgrundlage). Jedenfalls danke für die Klarstellung. Vielleicht hätte man mit einem weiter hoch gezogenen Dach in der Hinsicht mehr erreicht. Deinem Kommentar zum Bauprojekt Lorenz-/Jägerstraße kann ich uneingeschränkt zustimmen. Macht unterm Strich einen sehr guten Eindruck.

  • ^ … es ist Deine ureigene negative Interpretation meiner Assoziation der Villen die mich an einen Stil der 30er Jahre im Balkan oder der Türkei erinnern. Ich habe dies nicht mit einer negativen Intuition getan, wie Du unterstellst. Nur um das zurechtzurücken.

    Ich finde die Villen sogar sehr wertig, schön ist für mein Empfinden allerdings etwas anderes. Sie könnten gut und gerne Botschaften oder Botschaftsresidenzen, der von von mir assoziierten Länder sein.


    Zum Neubau Lorenz/ Jägerstrasse: Dieses Schmuckstück läßt leider die Qualitäten der beiden zuvor vorgestellten Villen, bei weitem vermissen. Die Ausführung ist billig, was wieder bei den Fallrohren zum Ausdruck kommt. Auch die Fensterteilung ist zu simpel. Irgendwas stimmt nicht mit dem Neigungswinkel des Daches der sich an das Türmchen schmiegenden Flügelbauten, Die schrecklichen Balkone hatte Backstein ja schon erwähnt. Das ist wirklich schlecht, wohlgemerkt im Vergleich mit den beiden zuvor erwähnten Villen.

    Einmal editiert, zuletzt von Camondo (13. April 2026 um 22:23)

  • Schloss Glienicke
    Besucherzentrum

    Der ehemalige Wirtschaftshof vom Schloss Glienicke wird zum Besucherzentrum umgebaut.
    Gestern am 20. Mai 2026 war der Start der Bauarbeiten.

    Das Besucherzentrum wird das Eingangstor zum Unesco-Welterbe "Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin":

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    Das Besucherzentrum soll 2029 fertig sein. Der Umbau kostet knapp 12 Millionen Euro.
    Im Besucherzentrum gibt es Ausstellungen zur Geschichte von Schloss und Garten, touristische
    Informationsangebote und ein Café.

    Hinter dem Besucherzentrum gibt es im Innenhof zukünftig 60 Sitzplätze mit einem gastronomischen Angebot:

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    Pressemitteilung zum Baustart von Grün Berlin:
    https://gruen-berlin.de/pressemitteilu…besucherzentrum

  • REWE Green Farming

    Malteserstraße 136

    Zuletzt hier.

    Vergangene Woche wurde, nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit der auffällige Supermarkt mit Dachfarm eröffnet.

    Eine Mitteilung findet sich auf der Newsseite des britischen Architekturbüros acme. Die Rewe Unternehmenskommunikation hat eine ausführliche Pressemitteilung veröffentlicht. Ein vergleichbarer Bau wurde vor vier Jahren bereits in Wiesbaden errichtet und kann u.a. in einem Beitrag der Hessenschau auf Youtube angesehen werden.

    Anbei eigene Eindrücke.

    [Bilder © bauhelmchen 2026]

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  • Der Begriff Styroporklassizismus wird allzu oft zur Diffamierung traditionell orientierter Architekturen verwendet, doch beim Anblick der Bilder lag auch mir das Wort auf den Lippen. Das Gebäude will zeitlos und gediegen aussehen, doch ich kaufe es dem nicht ab: Die mausgraue Akzentfarbe sieht billig aus, einige Fenster wirken so gedrungen, dass die Gliederung der umliegenden Wandflächen auch nicht mehr zu helfen weiß, und die halbrunden Giebelfelder sind mir zu altbacken-postmodern.

    Doch wie man so gerne sagt: Besser als vorher und besser als ein beliebiger Kasten ist es dennoch.

  • ^ Stimme Dir zu. Bei diesen, ich sag mal, Neo-Gründerzeitlern, kommt es auf die Umsetzung an. Beauftragt man das Büro Nöfer, bekommt man hohe Qualität, teures Material und stimmige Proportionen. Beauftragt man z.B. das Büro Patzschke, hat man es am Ende oft mit einer Styroporästhetik zu tun, die billig zusammengeschustert wirkt und deren Proportionen klassische Vorbilder geradezu verspotten. Das hier ist zwar kein Patzschke, könnte aber einer sein.

  • ^^ Soweit ich weiß sind Bonanni Architekten für das Bauprojekt Karlotta verantwortlich. Die stehen jetzt nicht unbedingt für schlechte Ergebnisse (siehe "Carte Blanche" in der Rückertstraße Ecke Schillerstraße). Aber auch bei Patzschke ist nicht alles schlecht was entsteht, nur ist oftmals der Qualitätsunterschied nicht unbeträchtlich (positiv: Kaiserdamm 116 oder Hausvogteiplatz). Aber zugegeben bei Nöfer ist die Qualität in der Regel deutlich überm Durchschnitt.