Finde ich eigentlich ganz interessant. Wie öfters denke ich hier aber, dass das Ganze als reiner Kubus mit Flachdach eleganter gewirkt hätte. Die Walmdächer wirken im Vergleich zum eigentlichen Gebäude sehr schüchtern und kleinteilig (Dachziegel).
Beiträge von Bonteburg
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Ich denke, das könnte einfach der Unterschied zwischen den beiden Turmhälften sein. Genau dort ist ja auch eine Nische in der Fassade.
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Tatsächlich muss ich als ausgesprochener Klinker-Stan hier sagen: Das Gebäude gefällt mir auch mit Putz – wahrscheinlich wegen der selbstwussten Rahmen-Elemente, der Farbkombination und dem Mosaik.
Von daher: immer noch eine 2, aber es stimmt...mit Klinker wäre es die 1.

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Ich stimme teilweise zu. Mir gefällt der Riegel, aber irgendwie wäre ein feiner strukturierter Baukörper, mit weniger Grundfläche, gerne auch höher, dort effektvoller gewesen.
Die Ecke ist in Natura richtig spektakulär. Da weht ein Hauch von Gotham City durch die Fleete, wenn man mit dem Zug in die Stadt fährt.
Dennoch wird sich das Bild durch MSC dort nochmal verbessern.
Interessant finde ich auch das angedeutete Gebäude hinter der Zentrale. Es ist wahrcheinlich nur zur Inszenierung der neuen Zentrale gedacht, aber genau sowas würde a sehr schön passen.
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Ach, der Straßenflucht tut es schon gut! (#249)
Der zugigen Kreuzung an der Bahntrasse bestimmt auch.
Die Skizze vom Gebäude gefält mir. Der Endeindruck wird wohl stark vom Material abhängen. Kriegen wir die Variante 'Straussberger Platz' oder sowas wie dieses Hotel in Hamburg oder reinen Dämmputz?
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Ich kannte das Projekt noch nicht, finde das hier aber tatsächlich auf Anhieb besser als den Ursprungsentwurf.
Interessanter Baukörper mit den markanten quasi-Laubengängen und dem gestaffelten Penthouse und die Friedrichstadt kann von einen Ausbau der Höhe "über Normal-Traufhöhe" sehr profitieren. -
Da finde ich HENN zumindest auf der Straßenseite besser. Das direkte Anschließen bei Sauerbruch Hutton ist sowohl eine Entwertung des Alt- als auch des Neubaus.
Freuen tut mich allemal, dass dort die Lücke geschlossen wird. Das Reichpietschufer hat Besseres verdient als diesen Sicherheitszaun mit leerem Block.
Schön wäre gewesen, wenn man die Straßenbäume irgendwie in einen Mini-Vorplatz hätte integrieren können. Das wäre doch sicher möglich gewesen?
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Interessante Neuigkeiten!
Ich mag den Nachkriegsturm (ich kenne ihn halt mein Leben lang und für mich ist das die Jakobikirche).
Trotzdem hört sich auch eine Voll-Reko spannend an und ein Ideenwettbewerb auch. "Wenn man es schon mal anfassen muss..."

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Das Nikolaiviertel wirkt für mich wie ein völlig fehlplatzierter Marktplatz eines kleinen Provinzstädtchens [...]
Das kommt glaube ich fast ausschließlich davon, dass daneben die bekannte, von Verkehr geprägte Riesenfläche existiert (bzw. mehr oder minder existierte). Mit dem neuen Molkenmarkt und der veränderten Straße (ich glaube mit Straßenbahn?) wird das alles sehr angenehm ineinander übergehen. Zu erwarten ist auch, dass dann mehr Passanten den Weg ins Nikolaiviertel finden.
Auch die angestrebte Bebauung mit mittelhohen Gebauden ist meiner Meinung nach im Sinne einer Höhenstaffelung sinnvoll. Das Nikolaiviertel ist etwas niedriger und auf der anderen Seite türmen sich dann Rathaus, und die Rathauspassagen zum Freiraum am Fernsehturm auf
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Ich bin begeistert von dem Gebäude. In Beitrag #757 wirkt es wie ein in Stein gegossener Herbstwald (der Herbst ist meine Lieblings-Stadtjahreszeit).
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^ Zwei oder drei gleich große Türme würde ich da gar nicht gern sehen – eher eine deutliche Staffelung nach unten zum Wasser hin.
Stehen der Betand der niedrigen Gebäude überhaupt konkret / politisch zur Debatte? Auf jeden Fall sollte der schicke Schornstein aus der Industrialisierung mitsamt fabrikähnlichem Flachbau erhalten bleiben.
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Ich finds (vermutlich) deutlich besser als Camondo aber die Form des Hochhauses hat auch mich zum Nachdenken gebracht.
Die Struktur des Turms mit vier Elementen mit gleicher Grundfläche erinnern mich irgendwie an den
WillisSears Tower. Wenn man die Röhren rhythmisch verschieden hoch machen würde, entstünde ein interessanter Staffeleffekt.Leider erzielen meine Blender-Experimente hier gerade kein Ergebnis, das mathematisch aufgeht, ohne entweder den Turm höher oder breiter zu machen oder auf BGF zu verzichten.

Aber sei's drum. Ein spannendes Projekt und Bereicherung der Stadtlandschaft ist es allemal.
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Ich bin gespalten.
Einerseits eine Verbesserung zum Vorzustand (ich mag diesen düsteren Berliner 20er-Jahre-Stil mit Fensterkreuzen und Putz gar nicht so), andererseits auch ein bisschen sehr schlicht.
Die angeschrägten Ecken sind ansprechend! Mangel an Kreativität würde ich dem Architekturbüro nicht vorwerfen.
Wie so oft bei (quasi-) Neubauten stört mich das Schrägdach. Es passt in seiner altmodischen Gediegenheit nicht zur glatten 3D-Ästhetik der Fassade. Eine Umsetzung als Flachbau oder eine Verblendung des Dachs hätte ich eleganter gefunden. Letztere hätte glaube ich auch die Proportionierung der Fassade verbessert.
Das Ganze wird vermutlich nochmal schicker aussehen, wenn die Baustelle davor weg und die neue Nutzung eingezogen ist.
Mit Stein statt Putz kriegst du mich immer Monasterium . Besonders Klinker haben für mich die magische Fähigkeit, jedem noch so einfachen Kubus ein hochwertiges Aussehen zu verleihen.
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Durch eine wesentlich öffentlichere und zielgerichtetere Neugestaltung des mega Grünstreifens an der Holzmarktstraße (auch mit etwas Plasterung, Springbrunnen, Kioske o.ä.) und einem weiteren Gebäude an der Ecke Lichtenberger Straße wäre glaube ich das "Schneisenproblem" schon gelöst.
Es kommt entlang der Spree ja auch noch Verdichtung, und Berlin hätte an der Stelle eine Art langgezogenen, boulevardartigen Raum, von dem aus man sich dann je nach Richtung enthusiastisch in die neue hochverdichtete Zone um den LXK Campus oder in das entstehende schicke "Bananenviertel" stürzen könnte.
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Nadelbäume am Straßenrand und mitteleuropäisches Großstadt-Feeling gehen für mich irgendwie gar nicht zusammen. Ich denke dann immer, ich sei in Sibirien oder Kanada oder gleich kommen die sieben Zwerge um die Ecke.

Ausnahmen sind für mich Weihnachtsbäume und auch warme Klimate (Pinien in Italien o.ä.).
Und auch ich habe kein Problem mit laublosen Stadtbäumen im Winter. Im Gegenteil, ich finde das schwermütig-romantisch (oder so). Ein großer Park wie der Tiergarten kann dann bei vorhandenem Schnee richtig interessant aussehen.
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Das Ding ist, dass die nötige Nachbearbeitung und/oder Endlos-Hinterher-Prompten dann meist so komplex und aufwändig sind, dass man es auch gleich sauber ohne KI hätte machen können – wenn man auf Qualität setzt. Fake-News-Schleudern und Geschäftsleute, die auf schnellen Umsatz aus sind, wird das nicht die Bohne stören.
Ich prophezeie generativer KI ohne einen sehr großen Sprung in sehr kurzer Zeit mittelfristig (vielleicht abgesehen von Brainstorming, obwohl es mir da auch nicht viel bringt) hauptsächlich Nutzungen außerhalb von Journalismus und Kreativbranche – beispielsweise für Propaganda, Memes oder auch im Bereich Beziehungs-Simulation.
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Ich denke mal, da steht Statistik und Demogaphie dahinter.
Islam und seit neuestem auch Hinduismus sind migrationsbedingt gefühlt am Wachsen, das Judentum möglicherweise auch ein bisschen (und dort kommt noch eine gewünschte Wiederbelebung der Vorkriegskultur hinzu), während die christlichen Glaubensrichtungen sowieso schon überwältigend viel mehr Gotteshäuser im Angebot haben und meinem Eindruck nach von allen genannten Religionen am Stärksten säkularisiert sind. Sprich: der Bedarf ist einfach gedeckt.
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Wenn es einem politisch in den Kram passt, übersieht man offensichtliche KI-Anzeichen schon jetzt. (...) I want to believe.
Tatsächlich habe ich neulich sogar gehört, dass ganz offen mit dem besseren Wissen kokettiert wird – à la Ja "ja es ist fake, aber Person XY ist so etwas absolut zuzutrauen".
In dem Moment könnte man eigentlich mit einer halbwegs kompetenten Zeichnung oder Photoshop-Montage die gleiche propagandistische Wirkung erzielen.
Die Werkzeuge sind so gut wie die Menschen usw. usw...
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Mir gefällt gerade alles sehr gut, was in den vorherigen Beiträgen kritisiert wurde.
Verzerrte Spiegelungen steinerner Gebäude in Glasfassaden finde ich schon seit meiner Kindheit schön – besonders wenn sich das in so dichten/hohen Räumen abspielt. Das Zusammenspiel von neuem Wohnriegel und Campus wird hier perfekt sein.
Die Wuchtigkeit wird der Gegend optisch guttun und den DDR-Riegel an der Nordseite relativieren bzw. sogar als idealen Gegenpol erscheinen lassen.
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Boah. Das weiß sah dann für doch noch hundertmal besser aus. Und dann bleibt das Dach noch rot bei ungefähr gleichem Farbwert. Mein Designerherz schreit!

Der erste Entwurf mit dunklem Dach (oder gar in der selben Farbe wie das Haus), dann noch die Fenster dunkel umrahmen, das wär's für mich gewesen.Dann auch gerne mit runden Fenstern (obwohl die tatsächlich oft einen gewissen 90er-Jahre Creep-Faktor mit sich bringen).