Beiträge von Bonteburg

    Ich kann`s nicht mehr hören. Jeder, der nur ansatzweise für ästhetische, klassische Architektur oder gar Rekonstruktionen ist, wird in die Nähe der AfD gerückt.

    Mit Verlaub, das ist ein totaler Strohmann. Das hat DerBe nicht gesagt und auch sicher nicht gemeint, sondern die geheimnisvoll raunenden Doktorarbeiten zum Zustand Deutschlands und der Welt, die hier von einigen Mitgliedern regelmäßig vom Stapel gelassen werden, und die oftmals Paradebeispiele der Taktik des verbalen Niederreißens des Status Quo sind, wie man sie von diversen politischen Bewegungen kennt.

    Einige Impressionen vom Baakenhafen von gestern. Es stehen noch mehr Kräne als Gebäude. Streckenweise kommt zwischen Elphi, Eisenbahn und Baugruben schon etwas Großstadtromantik auf.


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    Bild: (c) ich



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    Bild: (c) ich



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    Bild: (c) ich

    Ich freue mich gerade sehr über das Gebäude!


    Es tut der Kreuzung wirklich gut, indem es: den sehr sachlichen Stil der Umgebung aufnimmt und nicht "etwas besseres sein will"; mit der vertikalen Ausrichtung wesentlich selbstbewusster wirkt als der "West-Berlin-Buletten-"Vorgänger und die Kreuzung besser begrenzt (überbreite Straßen profitieren von überhohen Häusern).


    Es entsteht eine immens großstädtische Wirkung, die mich an gewisse Teile Mailands erinnert.


    Die saisonbedingte Kahlheit der Bäume und der Raureif auf dem Rasen trägt seinen Teil zur Ästhetik bei. Vielleicht sollte man überlegen, an interessanten Ecken auch mal Grünstreifen in der Mitte von Fahrbahnen in gestaltete Steinflächen umzuwandeln bzw. halt mal gartentechnisch etwas mehr Liebe zu geben.

    ^ Das Problem sehe ich genau so Minimalist , aber bist du sicher dass es in diesem Fall nicht tatsächlich die Kontaktbeschränkungen sind? Also, ich zumindest habe zur Zeit deutlich weniger Spaß daran, in "mein" Shopping Center zu gehen und nach REWE und Apotheke mal zum MediaMarkt zu gucken und dann noch nen Kaffee zu trinken (und dass obwohl ich geboostert bin und überall rein darf).


    Ich glaube auch, dass die meisten Leute in der East Side Mall Berliner/innen sind, obwohl das nur ein Gefühl ist. Beim Mercedes-Benz-Platz tendiere ich auch in Richtung Tourismus.

    Brinkmann, haha ich werd verrückt.

    Danke für den Flash :)


    Die coole orange Kettenskulptur bei der Kunsthalle kenne ich auch noch vom Sehen.

    Hier hat sich viel getan. Die Galerie der Gegenwart ist eines meiner Lieblingsgebäude weltweit überhaupt.


    Ich bin überrascht, was für einen gemischten 70er/80er-Jahre Throwback man 1992 (oder sogar später) anstelle des Gebäudes an der Börsenbrücke hingestellt hat:


    https://www.google.com/maps/@5…rGOZLQ!2e0!7i13312!8i6656


    Da fand ich den Zweigeschosser (vermutlich ein höheres, nach dem Krieg abgetragenes Gebäude) bei aller Abgeranztheit aber wesentlich charmanter.

    Auf dem ersten Blick dachte ich auch: "Oh nein, eine 80er-Jahre Versicherungszentrale". Doch die künstlerisch wertvollen Ideen zeigen sich wenn man gut hinsieht, besonders beim Dach, das ich in der Kombination mit so einer Fassade glaube ich noch nie gesehen habe, sowie bei den vertikalen Elementen, oder dass die Vorsprünge eine dezente Neigung haben.


    Ein bisschen nicht-so-gut finde ich die im Rendering angedeutete Reflektion. Ob die Vorsprünge aus Blech sein sollen?

    Ich finde den Sportplatz auch extrem doof. Aber das hatten wir an anderer Stelle schonmal, und es gibt gute Gründe, ihn zu bevorzugen.


    Wenn ich mir das abstrakte Modell ansehe, drängt sich mir der Eindruck auf, dass das ein idealer Ort für einen steinlastigen Platz wäre.


    Das Exilmuseum bekäme eine Gelegenheit, sich nach hinten zu öffnen, und das Tempodrom könnte mal so richtig zur Geltung kommen und halten, was die Sockel-Konstruktion des Fernsehturms nur verspricht.

    Mal sehen wie die Entwürfe letzlich aussehen.


    Bisher habe ich den Eindruck, das ADEPT auch deswegen eine bessere Figur macht, weil sie farbige, fotorealistische 3D-Ansichten eingereicht haben, während Heide & von Beckerath eher ein bisschen technisch und spröde daherkommen.


    EDT: Ich gucke gerade alles nochmal an und muss sagen: Heide & von Beckerath gefällt mir besser – hauptsächlich aufgrund der Höhenstaffelung und weil die Fassaden, wenn man die Präsentationen genau vergleicht. eher noch etwas vielfältiger sind als bei ADEPT.

    Die Erdgeschoßzone finde ich klasse. Aber die Fernwirkung ist wirklich nicht so toll :(


    Wer weiß: Vielleicht wird sich das Bild noch stark verbessern, wenn die Gerüste weg und unten Geschäfte drin sind.


    Insbesondere das verbleibende Gerüst mit den Containern davor stört nämlich gerade sehr die Symmetrie der Fassade.

    Ich würde eher sagen:


    Da es davor keinen Stadtraum gab, wurde er hiermit überhaupt erstmal geschaffen, was allemal besser ist als die Brache an der Spree. Schön illustrieren tut das Bild 1 in #322 wo durch den Riegel eine T-Kreuzung mit angenehmen Gebäudehöhen entstanden ist.


    Das finde ich allemal wertvoller als den Solitärstatus des Living Levels.


    Zu Qualität des Riegels: Ich finde es wesentlich besser als der Kritikspiegel hier (wenn auch kein supertolles Gebäude). Mich erinnert es etwas an dieses neue Gebäude in Hamburg und hätte sich von dessen Farbigkeit vielleicht eine Scheibe abschneiden können:

    ^ Nee, ich meinte nicht den Namen, sondern das Thema. Statuen habe ich gegooglet, das gibt's wie durch ein Wunder nocht nicht (jedenfalls nicht als prominenten Hingucker). Die Idee war, dass er von einem relativ nahen Ort den Weg zum Platz weist.

    Ich fände ja etwas mit Alfred Döblin schön, z.B. eine Statue von ihm am Memi, wie er mit dem Finger zum Alexanderplatz zeigt oder so.

    Aber das geht jetzt schon arg in Richtung Off-Topic. Ich sehe jedenfalls erfreut, wie groß das Interesse an dieser Location allgemein ist.


    Die künftige verschmälerte Alexanderstraße? Alexander-Promenade vielleicht ...

    Zu #1.040 (DerBe)


    This – und ich würde sogar die gesamte These als übertrieben bezeichnen. Sicher dominieren US-amerikanische Firmen den weltweiten visuellen Medienmarkt (Bei Musik ist das vielleicht sogar eher Bertelsmann). Das bisherige Netto-Ergebnis von Netflix, Youtube und Co. ist meiner Erfahrung nach aber, das Stars, Sternchen, Serien und Content-MacherInnen aus Kontinental-Europa stärker in den USA wahrgenommen werden als jemals zuvor seit dem 2. Weltkrieg.


    Was den Verfall bzw. unsichere Zukunft des klassischen Studio-Kinos betrifft, den mag man zurecht beklagen, das betrifft aber die Branche überall. Hier ist die Kategorie "Nation" m. E. kaum sinnvoll.

    Eine sehr geniale Lösung mit dem "verstecktem" Platz!


    Gut (bzw. ästhetisch fast alternativlos) ist auch, die Memhardstraße zu verschwenken oder als Straße ganz verschwinden zu lassen. Das schafft für die aus der Karl-Marx-Allee kommenden Achse einen klar erkennbaren Abschluss und lässt sie nicht im dahinter liegenden Quartier versanden.

    Sieht so aus, als seien wir mal wieder am 40-50-Jahre-Punkt angelangt, wo man die weniger guten Gebäude einer Epoche abreisst.


    Ich mochte den Turm des Allianz-Gebäudes immer sehr gerne. Wenn es doch nur nicht so klotzig den ganzen Straßenraum verbaut hätte...