Beiträge von Bonteburg

    Dekoratives Anführungszeichen

    (...) Die kleinen Fenster sind allerding a pain in the a..

    Die kleinen Fenster sind glaube ich tatsächlich das größte Problem.

    Eventuell könnte man die Fenster größer wirken lassen, indem man ihnen auffällige Rahmen gibt. Dazu noch die Wände schön weiß oder crème machen, und fertig ist das ästhetische Memi!

    Außerdem würde die Ecke meiner Meinung nach davon profitieren, die Rest-Memhardtstraße als schön gepflasternte Fußgängerzone neu zu erfinden, um den Verlauf der Karl-Liebknecht-Straße deutlicher und eleganter zu machen (und natürlich, damit die zu Fuß Gehenden sich freuen).

    Das Tor im Memi zur Alexanderstraße hin sollte man als hell gestalteten Mini-Fußgängertunnel öffentlich passierbar machen und sich für das unbebaute Stück dahinter eine interessante Nutzung ausdenken – etwa im Gastronomiebereich.

    Dekoratives Anführungszeichen

    (...) von weiteren Rückbauten der Straße wüsste ich nichts. (...)

    Ich glaube, die Vision ist, den erwähnten TLG-Riegel abzureißen oder aufzubrechen, die Alexanderstraße auf ca. 30-40 m Breite zu bringen und die eventuellen Nachfolgebauten des Riegels ganz an den Blockrand heranzuholen. Da müsste also tatsächlich noch mehr kommen.

    Leider ist das ganze Vorhaben irgendwie relativ unkonkret und es gibt wenig Daten dazu. Aber es geistert immer mal wieder in der Debatte herum. Ich versuche morgen mal was zu finden.

    Die Ecke kenne ich auch noch wie auf den Bildern. Ich war dort 1996. Ich kann mich nicht mehr Details erinnern, aber es war alles wirklich gräßlich riesig und verloren. Das Wetter (Anfang März, kurz nach Anbruch der Dunkelheit) half da auch nicht wirklich. ;)

    Das sieht heute schon wesentlich besser aus. Ich bin gespannt, den Hochhaus-Fortschritt mal wieder live zu sehen (möglicherweise diesen Oktober).


    EDIT: Ich glaube ich weiß jetzt, was du meinst. Ein Rückbau der Straße im eigentlichen Sinn ist es wohl nicht – eher schon die Verschmälerung des Straßenraums durch Überbauung der Abstandsfläche (oder so). Aber wie gesagt: Es scheint derzeit keine große Dringlichkeit zu haben.

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    Die Linke ist mit der AfD überhaupt nicht vergleichbar. (...)

    So sieht das aus. EIne Gleichsetzung der Linken mit der AfD, weil beide "die Ränder" darstellen, ist meiner Meinung nach sachlich falsch und überaus gefährlich.

    Die AfD fängt jetzt schon an, in Sachsen-Anhalt an der Demokratie im Parlament zu sägen (womöglich mit der Hilfe des BSW. Wer wirklich Belege für seine Hufeisentheorie finden will, findet sie bei denen...). Ich wäre sehr gespannt auf Belege, das dass schon mal mit der Linkspartei geschehen ist.

    Leider habe ich immer wieder den Eindruck, dass ein (teilweise vielleicht sogar gut gemeinter) betont moderater Zentrismus, wo alles immer zwei Seiten hat und die Wahrheit genau in der Mitte liegt, immer eher die Tendenz hat, nach rechts abzurutschen als nach links. Fragt mich nicht, warum (...weil 'konservativ' irgendwie auch 'stabil' heisst? Weil 'das Spiel des Lebens gewinnen', zu einem Stamm gehören usw. doch tiefer verankert sind als Ausgleich und Altruismus?)

    Ich bin mittlerweile ganz sicher: Wenn wir ein Abrutschen in einen autoritären Staat irgendwann den nächsten, sagen wir 10-20 Jahren vermeiden wollen, müssen wir jetzt die mehr oder minder bestehende Mehrheit links der Mitte konkret in Koalitionen verwirklichen, und zwar mit der Linkspartei und gerne auch mit Hilfe der CDU. Und dann richtig ranklotzen bei all den wichtigen Themen, die es so gibt.


    PS: Hier auch ein schöner kleiner Beitrag von Küppersbusch, der, gar nicht mal unkritisch, die diversen Aufreger um die Linkspartei für mich richtig gut und gewohnt spitz zusammenfasst:

    https://youtu.be/Q6ur9ptEk-4?t=16

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ganz ehrlich: Mich würde sehr interessieren, welche alternativen Quellen oder Deutungen Du denn hierzu anbringen kannst.

    Wahrscheinlich spontan keine, da ich mich in den vorliegenden Fall nicht so reingelesen habe. Mein Post bezog sich tatsächlich eher auf den Gesamteindruck, den ich von dem Themenkomplex Nahost / Antisemitismus im deutschen Diskurs habe, und was das mit mir macht.

    Die Aussagen "Yallah Intifada"- und "Death to the IDF" erscheinen mir hochproblematisch – und zwar weil Gewaltaufrufe prinzipell nichts in einer zivilisierten Debatte verloren haben. Und das wohlgemerkt unabhängig von Ethnie, kulturellem Backgound oder auch z.B. moralischer Integrität der jeweils gegnerischen Seite. Von daher: gut gemacht, Linkspartei, sich mit sowas konsequent auseinanderzusetzen.

    Bei "From The River..." und noch mehr bei "Free Palestine" wird die Sache meiner Meinung nach schon unschärfer (etwas, das sich auch in den verschiedenen Einschätzungen deutscher Gerichte widerspiegelt) und gefährlich offen für interessengeleitete Deutungen.

    Im Übrigen glaube ich auch nicht, das Antisemitismusvorwürfe automatisch frei erfunden sind (wenn "wahr" oder "falsch" bei so einem subjektiven Thema überhaupt eine sinnvolle Kategorie ist – manchen Stimmen zufolge ist ja eine beonders perfide Form des Antisemitismus der Antisemitismus, den man gar nicht erkennt, vermutlich, weil er sich dann unbemerkt ausbreitet, auf dass ihn dann immer mehr Leute nicht erkennen...). Konkret gesprochen hatte ich von Skandalisierung, Kampagnen und extremen Framing, und dass Deutschland hier in meiner Wahrnehmung eine besorgniserregende Führungsrolle im internationalen Vergleich einnimmt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    (..) ich selbst verstehe mich eher als links, und alle deuten free Palestine im oben genannten Sinn oder im Sinne eines gemeinsamen binationalen Staates mit gleichen Rechten für alle. Ich kenne hingegen keinen Linken, keinen einzigen, der sagt oder wünscht, es solle kein israel mehr geben.

    Mit "Israelbezogenem" oder "von links kommendenen" Antisemitismus bin ich persönlich durch – und zwar nicht erst nach 2023. Da gab es im Laufe der Jahre zuviele Kampagnen, Rufschädigung und Framing bis an den Rand der Falschinformation.

    Mittlerweile bin ich soweit, dass ich jegliche Berichte über Antisemitismus in deutschen Medien allergenauestens gegenchecke und Quellen suche, bevor ich mir überhaupt eine Meinung bilde.

    Bei rassistischem, transphoben und sonstigen Hass ist das nicht der Fall.

    Und es ist so unübersehbar eine deutsche Spezialität: Gefühlt 90 % von dem, was hierzulande an Meinungen und Engagement zu dem Thema skandalisiert wird, fließt in den meisten anderen westlichen Gesellschaften ganz normal in die Berichterstattung und Meinungsspalten ein.

    Geschichtlich nachvollziehbar, aber für mich keinesfalls mehr verständlich.

    Ich bin unfassbar traurig und wütend, wie ausgerechnet diejenigen, denen die Menschlichkeit am meisten am Herzen liegt, zum auffälligsten Sündenbock einer nationalen Neurose gemacht werden.

    Das wars dann aber auch – ich lese schon länger nicht mehr bei entsprechenden Debatten in den Sozialen Medien mit und ich muss sagen: Es tut mir richtig gut. Hier melde ich mich nur, weil es mich quasi angesprungen hat und ich die Pflicht verspüre, nicht still zu bleiben.

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    Open AI kündigt Berliner Büro an
    (...) gibt es bis auf die Ankündigung selbst noch keine konkreten Infos (...) Zum Zeitpunkt hieß es nur "ziemlich bald". (...)

    Na das passt ja vortrefflich zur allgemeinen Businesskultur in dem Bereich. 😄


    Na ja — damit es nicht in den Boulevard of Spam verschoben wird (sagte er mit einem wohlplatzierten Gedankenstrich):
    Schön für Open AI (vermutlich?). Große Erwartungen verbinde ich mit diesem Wirtschaftszweig gelinde gesagt nicht.

    Wohlgemerkt: Ich spreche von LLMs zur Erstellung von Medien. Bei dem, was sonst von Gespräch in der Mittagspause über die Presse bis hin zur Politik unter 'KI" subsummiert wird, mag einiges durchaus Fortschritt in wichtigen Gebieten bringen.

    Ich kommentiere mal gegen den Mainstream und würde sagen, dass das Projekt ästhetisch eine Verbesserung darstellt. Und das als Superfan von Altbau-plus-Glaskasten. :D

    Stein sieht einfach solider aus an der Ecke.

    Die Details im obigen Beitrag (Erdgeschoss) finde ich sogar richtig gut!

    Wirtschaftlich und ressourcentechnisch bin ich glaube ich auch eher skeptisch.

    Mir gefällt es alles, auch die paar Sachen, die nicht ganz so mein Fall sind. Hier entsteht ein kleines Wunder an Stadtwiederaufforstung.

    Insbesondere der Blick in die neue 'Parochialgasse' macht mich neugierig. Fast ein bisschen Prag- oder Erfurt-Feeling kommt hier auf. Solche Gelegenheiten sollte man im tendenziell eher grobmaschigen Berlin noch mehr auskundschaften und was draus machen.

    Hierzu gibt es einen interessanten neuen Beitrag von B1M:


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    Mir gefällt es gut!

    Das Erdgeschoss ist schön hoch, die verschieden breiten Streben shaffen mit den (hier irgendwie gar nicht wie tausendmal gesehen wirkenden) versetzten Fenstern ein interessantes Verwirrspiel und die Simse bzw. Vorsprünge lösen die Quader-Form auf (raffiniert finde ich hier, wie manchmal der Vorsprungs-Effekt auch wieder neutralisiert ist, weil die Streben nicht immer dasselbe machen).

    Das Haus sitzt sozusagen in einer Art "Mondrian-Kasten".

    Die zur Invalidenstraße hin höheren Arkaden(?) machen diese Seite interessant.

    Tatsächlich muss ich als ausgesprochener Klinker-Stan hier sagen: Das Gebäude gefällt mir auch mit Putz – wahrscheinlich wegen der selbstwussten Rahmen-Elemente, der Farbkombination und dem Mosaik.

    Von daher: immer noch eine 2, aber es stimmt...mit Klinker wäre es die 1. ^.^

    häuslebauer #753

    Ich stimme teilweise zu. Mir gefällt der Riegel, aber irgendwie wäre ein feiner strukturierter Baukörper, mit weniger Grundfläche, gerne auch höher, dort effektvoller gewesen.

    Die Ecke ist in Natura richtig spektakulär. Da weht ein Hauch von Gotham City durch die Fleete, wenn man mit dem Zug in die Stadt fährt.

    Dennoch wird sich das Bild durch MSC dort nochmal verbessern.

    Interessant finde ich auch das angedeutete Gebäude hinter der Zentrale. Es ist wahrcheinlich nur zur Inszenierung der neuen Zentrale gedacht, aber genau sowas würde a sehr schön passen.