Beiträge von KaBa1

    Morgen findet um 18 Uhr in der Brunnenstraße 110d/111 (Dienstsitz des Verkehrssenats) eine Infoveranstaltung zur neuen Mühlendammbrücke statt. Infos dazu hier.


    Dort präsentieren die Vorprüfer die zehn Beiträge - anonymisiert und neutral. Die Berlinerinnen und Berliner können dann Feedback zu den Entwürfen geben. Verständnisfragen oder Stimmungen werden gesammelt. Eine inhaltliche Diskussion der Entwürfe vor der Jurysitzung ist unzulässig.


    Ein Tag später entscheidet das Preisgericht über den Gewinner des Wettbewerbs.


    Da die Plätze für die drei Sessions begrenzt sind, muss man sich hier anmelden.

    Berlin wäre nicht Berlin, wenn nicht völlig abgefahrene Ideen, ein Echo in den Medien finden würden.


    Eine Initiative macht sich jetzt - kurz nach der Eröffnung - für den Abriss des Humbold-Forums und den Wiederaufbau des Palastes der Republik stark. Immerhin nicht gleich, sondern bis zum Jahr 2050. Die Initiative heißt: palast.jetzt ist ein eingetragener Verein und hat auch schon eine eigene Webseite. Die Inhalte dort sind angelehnt an die Inhalte des Schloss-Fördervereins.


    Mein Hilferuf an das Forum hier: Ich kann leider nicht unterscheiden, ob das Satire oder durchgeknaller Ernst ist. Aber vielleicht ist es ja auch KUNST. Bitte helft mir.;)


    Ein Artikel dazu gibt es auch in der Berliner Zeitung.

    Die 120 Jahr alte Villa Noelle am Dianesee in Charlottenburg - Wilmersdorf, die seit 10 Jahren leer steht, steht zum Verkauf. Die Villa Noelle wurde im August 1979 in ihrer Gesamtheit unter Denkmalschutz gestellt.

    Eine denkmalrechtliche Genehmigung zur Sanierung der Villa ist 2012 erteilt worden. Das Haus wurde entkernt und sämtliche Versorgungsleitungen entfernt. Dann tat sich anscheinend nichts mehr. Auf der Streetview-Ansicht von 2008 sieht man einen Möbelwagen. Da sind wohl die letzten Bewohner ausgezogen.


    Hier eine Ansicht der "Geistervilla"


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    Copyright: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf , Rehfeld


    Hier noch ein kleiner Artikel dazu in der Berliner Woche.


    ...und noch eine kleine Info: Hier wurde 1916 Elisabeth Noelle-Neumann geboren, die 1947 das „Institut für Demoskopie Allensbach“ gründete.

    ...aber es ist ja nicht nur eine Reihe Steine mehr. Es ist mehr Putz, mehr Farben, mehr Tapeten, mehr Fließen, längere Treppen, längere Strom- Wasser-Gasleitungen... Vielleicht auch größere Fenster. Das summiert sich bei einem 6-stöckigen Haus. Außerdem dürften die Heizkosten höher sein. Dazu kommt, dass sich gar nicht alle Menschen in 2,50 oder 2,60 Meter Raumhöhe eingeengt fühlen.

    Gorkistraße / Tegel Quartier (ehem. Neues Tegelcenter)

    Zuletzt hier


    Nach längere Zeit mal wieder ein Update zu diesem Projekt. Es sind deutliche Fortschritte zu erkennen, aber ob es dieses Jahr tatsächlich noch fertig wird, wie auf den Bauschildern angekündigt, da bin ich gespannt.

    Ganz fertig wird es wohl nicht. Aber ab 14.7. gab es ein sogenannten "Soft-Opening". Ab Herbst sollen dann 2/3 der Geschäfte geöffnet sein. Im kommenden Jahr wird dann alles fertig. Ein kleines Highlight wird dann die Markthalle werden.


    Es gibt auch eine Webseite des Quartiers. Dort ist auch diese Übersicht zu finden, die die Größe des Projekts und die gute Lage zwischen U- und S-Bahn verdeutlicht.


    Backstein: Ich möchte einen weiteren Vorschlag für ein Bauprojekt mit immerhin 364 Wohnungen zum Eintrag in die DAF-Karte vorschlagen.


    1. Bauprojekt: Abriss des Carrée Marzahn in der Jan Petersen Straße 14 und Neubau eines 10-Geschossers. Gegenstand der Planungen ist demnach ein zehngeschossiger Gebäudekomplex mit 364 Wohnungen und Gewerbeunterlagerung im Erdgeschoss, 67 ebenerdigen Stellplätzen sowie 70 Stellplätzen in einer Tiefgarage

    2. Lage in Google Maps

    3. Artikel in der Berliner Woche dazu


    Leider sind im Moment noch keine Entwürfe zu sehen: Da es sich um einen privaten Investor handelt, hat das Bezirksamt aus Datenschutzgründen den Namen nicht veröffentlicht.

    Ich möchte den Vorschlag von Backstein aufgreifen und ein Bauprojekt zum Eintrag in die DAF-Karte vorschlagen.


    1. Bauprojekt: Waldhaus Buch


    Geplant ist ein Quartier mit etwa 200 Wohnungen. Das Waldhaus soll als Wohnhaus saniert werden. Daneben sind neun Neubauten mit 3 oder 5 Geschossen plus einem Staffelgeschoss vorgesehen. Entstehen sollen 66 Wohnungen zwischen 30 und 120 Quadratmetern im Waldhaus selbst, dazu kommen 140 Neubauwohnungen zwischen 40 und 100 Quadratmetern.


    2. Lage in Google Maps

    3. Artikel im Tagesspiegel dazu

    4. Geschichte: Hier

    5. Private Projektgesellschaft Waldhaus Buch: Hier Infos

    6. Einziger gefundener Eintrag im DAF von 2013 dazu im Strang: Umgang mit Berliner Baudenkmälern

    Ziemlich gelungen



    Sollte wirklich Apple hier einziehen, wird die Frequentierung hier nochmal kräftig steigen.

    Einerseits ja, andererseits bleibt doch - für mich zumindest, der in unmittelbarer Nachbarschaft gewohnt hat - der fade Beigeschmack, dass dafür ein gar nicht mal so altes Pflegeheim abgerissen wurde. Apple statt ältere Menschen. Luxus statt Edeka und Döner. Na ja, ist wohl der Lauf der Dinge.


    ... und ob gerade diese Ecke (mit all dem Auto-, Fußgänger, Straßenbahn-, Trottinetteverkehr mehr Frequentierung braucht, wage ich zu bezweifeln.

    Stimmt. Und sollte es – warum auch immer – irgendwann einen Finanzminister aus der Linkspartei geben, würde der vermutlich ähnlich handeln – und sich ähnliche Vorwürfe seitens der (dann) CDU-Opposition anhören dürfen. Will sagen: Es ist ein Spiel...

    So sehe ich es dann doch nicht. Politik sollte kein Spiel sein. Auch wenn manche Politikerinnen und Politiker (in der Öffentlichkeit) so tun. Ich bin ja nicht gegen Kritik, egal von welcher Seite. Ich bin aber gegen Polemik (...und gegen unausgewogene Zeitungsartikel).

    Dass im Artikel des Berliner Kuriers die LINKE Abgeordnete, die das Projekt kritisiert, so ausführlich zu Wort kommt, ist schon etwas seltsam. Aber der Kurier hat sich wohl gedacht: bad news are good news.

    Wieso "Ausbreitung wie eine Krake"? Wenn die Büros an einem Standort zusammengezogen werden, ist das doch zu begrüßen. Die verteilten Standorte werden dafür frei. Das Grundstück ist ja dafür reserviert und nicht für Wohnungsbau. Momentan sind es nur Parkplätze. Also: Ball flach halten und zunächst einmal die Entwürfe abwarten.

    SafeHub der Oliver-Kahn-Stiftung

    Die Meldung ist nicht neu, aber hier war sie glaube ich noch nicht zu lesen:
    Die Oliver-Kahn-Stiftung plant ein "SafeHub" (Sozialprojekt mit Fußball) an der Ecke Schulstraße / Ruheplatzstraße. Auf dem Standort befindet sich momentan ein Urban-Gardening Projekt namens Himmelbeet.

    Dieser DAF-Beitrag ist von 2017. Leider habe ich nicht vier Jahre durchsuchen können, um neuere Beiträge zu finden.


    Auf alle Fälle scheint jetzt Bewegung in das Projekt am Leopoldsplatz, also hier, zu kommen, wie aus einer Pressemitteilung von Safehub vom 21.6.21 zu entnehmen ist. Demnach wurde der Bauantrag eingereicht. Ende des Jahres soll mit den bauvorbeireitenden Arbeiten begonnen werden. Fertig werden soll der Bildungs- und Sportcampus mit Sportplatz und Umkleiden, einem Jugend- und Ausbildungscafé, Bildungsakademie, Digital Lab, einem Bewegungsraum und psychosozialem Beratungszentrum, einer Empore für Veranstaltungen, einer Kita für 40 Kinder und Büros für junge Unternehmer oder Akteure aus dem Kiez 2023.


    Einen Artikel dazu gibt es auch in der Berliner Woche.


    Für die Architektur ist das Büro Rückert in Heilbronn verantwortlich.


    So soll der fertige Campus aussehen:


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    Copyright: Amandla gGmbH

    Leider lässt sich der Artikel nicht ganz lesen, zeigt aber, wie das deutsche Feulliton oft tickt: Man sucht sind ein Objekt der Begierde aus und schreibt es in den Himmel, oder in den Keller. Die FAZ heute in den Keller. Und die WELT oder Süddeutsche vielleicht morgen in den Himmel. Das lässt sich beim Humboldforum verfolgen, aber auch bei Projekten in anderen Städten.


    Inzwischen bin ich extrem zurückhaltend mit Artikeln (und Beiträgen hier im Forum), die zu sehr ins Extreme gehen. Man sollte doch zumindest über Architektur ruhig und gelassen diskutieren können, ohne gleich alles "aus dem Ruder" laufen zu sehen.

    Hier noch ein Artikel im Tagesspiegel. In diesem Interview darf Frau Lüscher ein sehr positives Resumee ihrer 14jährigen Amtszeit ziehen. Auch ihr Verhältnis zu manchen Entscheidungsträgern, mit denen Sie in all den Jahren zusammenarbeitete, erfährt man etwas.


    Was auf jeden Fall bleiben wird - und das ist wirklich positiv - ist das von ihr in der jetzigen Form ins Leben gerufene Baukollegium.

    Ob dieses Projekt damit irgendwie in Zusammenhang steht, kann ich nicht sagen. Vielleicht muss es auch in einen anderen Strang verschoben werden. Das Baukollegium beschäftigt sich am Montag, 21. Juni, einem Projekt "Mollstraße 4". Da befindet sich jetzt das Mercure Hotel. (Ist das Hotel geschlossen? Auf der Accor-Seite wird es nicht mehr erwähnt)


    Im städtebaulichen Entwurf des "Haus-der-Statistik-Arreals" gehört das Grundstück dazu.


    Vorhabenträger soll RI Partners sein. Architekt: Tim Hupe Architekten, die vor allem in Hamburg planen und bauen.


    Auf deren Seiten habe ich aber zu diesem Projekt noch nichts gefunden.

    Die B.Z. berichtet, dass es momentan eine Diskussion über die Größe des Rathauses Mitte auf dem Gelände des Hauses der Statistik gibt.


    Ursprünglich sollte ja ein 60-Meter-Turm für 110 Millionen Euro gebaut werden. Jetzt schwebt dem Bausenat und dem Bezirk eine größere Lösung vor. Zitat Eva Henkel, Sprecherin der Finanzverwaltung: „Derzeit wird eine 90 Meter hohe Variante favorisiert. Die Gesamtkosten des Bauprojekts würden dann rund 200 Millionen Euro betragen“. Ihr Finanzstaatssekretär Fréderic Verrycken (SPD) ist strikt dagegen. Die Befürworter führen hingegen die Top-Lage sowie die sonstige Flächenknappheit ins Feld.


    Der Streit soll das Projekt, für das 2024 erstmals Geld fließen soll, aber nicht verzögern.