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    BV Konrad-Wolf-Straße (Ex-BV Square)

    Da ich wegen eines anderen Projektes auf der Seite von Laborgh Investment unterwegs war, habe ich diese Visualisierungen gefunden. An der Ecke Konrad-Wolf-Straße Weißenseer Weg sollen von 2027 bis 2030 rund 700 Wohnungen und 15.000 qm BGF Gewerbe auf einer Grundstücksfläche von 31.300 qm enstehen. Das bislang an dieser Stelle geplante Projekt "Square" scheint damit obsolet geworden zu sein.

    Copyright: Laborgh Investment

    Backstein Änderung in der DAF-Karte?

    BV Biesdorfer Band

    Laborgh Investment plant zwischen Hiltrutstraße und Blumberger Damm in Berlin Biesdorf einen Neubau mit 304 Wohnungen auf einer Fläche, auf der 5 Einfamilienhäuser geplant waren.

    Es ist der schmale Steifen mit Kleingärten (die werden aufgegeben) links neben dem Blumberger Damm und rechts neben der Hiltrutstraße und zieht sich von der Cecilienstraße bis zu den Gärten der Welt:

    Doch es gibt Knatsch, weil hier der Bauturbo gezündet werden soll und die BVV deshalb kein Mitspracherecht hat. (Quellen: Tagesspiegel, AD Hoc News, Entwicklungsstadt) Vorgesehen ist ein Baubeginn im Jahr 2026 sowie eine Fertigstellung 2028, was angesichts der Tatsache, dass es noch keine Baugenehmigung gibt, sehr optimistisch ist.

    So soll das Biesdorfer Band aussehen:

    Copyright: Laborgh Investment


    Backstein Eintrag DAF-Karte?

    ...natürlich nicht. Es sind - wie gesagt - Serviced Apartments, die sich an "moderne Geschäfts- und Freizeitreisende und bietet Aufenthalte von wenigen Nächten bis hin zu mehreren Wochen" richten. Für die gelten auch ganz andere Voraussetzungen, was z.B. Lärmschutz anbelangt.

    Bevor die Diskussionen los geht, ob das hier noch Alexanderplatz ist: Ich habe leider keinen besseren Thread für dieses Projekt in der Karl-Liebknecht-Straße 33 gefunden, das wirklich nicht weit vom Alex ist. Backstein Vielleicht könnte man einen Thread "Bauprojekte rund um den Alexanderplatz" einrichten, wo solche Projekte Platz finden könnten.

    Büroumwandlung BOB W

    In der Karl-Liebknecht-Straße 33, also hier:

    wird von Aroundtown ein Büroriegel aus den 60er Jahren bis Ende des Jahres zu 265 Serviced Appartments umgewandelt. Betreiber wird BOB W sein.

    Lieder gibt es nur dieses Foto von Aroundtown:

    Copyright: Aroundtown

    Dekoratives Anführungszeichen

    Über dieses Projekt habe ich hier noch nichts gefunden:

    BV "Das Hofgartenhaus"

    In der Hagelbergerstraße 6A in Kreuzberg, in diesem Innenhof

    erstellt die Baywobau ein Gebäude mit 28 Zwei- bis Vierzimmerwohnungen zwischen 53 und 133 qm zu Preisen von 697.000 - 1.614.000 Euro.

    Dieses Projekt habe ich im Juli 2023 vorgestellt. Seitdem sind 3 Jahre ohne weitere Updates vergangen. Jetzt habe ich auf der Seite von Ortner und Ortner Baukunst Fotos gefunden, die das fertige Gebäude zeigen:

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    Copyright: Ortner und Ortner Baukunst

    Dekoratives Anführungszeichen

    Hier noch ein kleines, feines Bauprojekt nördlich der B1/B5 Höhe Gnadenkirche, also hier. Für die Evangelische Versöhnungskirchengemeinde Biesdorf baut neben dem alten Gemeindehaus (Alt Biesdorf 59) das Architekturbüro Paul Böhm ein neues Gemeindezentrum. Vor 2 Wochen war Grundsteinlegung...

    Im Oktober 2022 hatte ich dieses Projekt vorgestellt. Im vergangenen Jahr wurde es fertig und eingeweiht. Jetzt kam ich dieser Tage dort vorbei und habe ein paar Bilder gemacht. Ich finde dieses Projekt an der Peripherie von Berlin überaus gelungen. Leider konnte ich keine Fotos von hinten machen (Das gibt es hier). Und hier noch weitere Bilder vom Architekturbüro Böhm.

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    BV Landjägerstraße 3-5

    In Köpenick am sogenannten Amtswäldchen, also hier:

    wurde nach fast 20jähriger Diskussion dieser Tage ein Bebauungsplan festgelegt. Mit ihm sollen ein Parkplatz, 45 Wohnungen, ein Supermarkt und Zufahrten zu einer Kita entstehen.

    Das Problem: In den 20 Jahren ist da ein veritabler Wald entstanden, der z.T. (4.000 qm) jetzt gefällt werden müsste, wogegen sich lokaler Widerstand organisiert.

    Hier dazu ein Bericht des Tagesspiegels (Paywall)

    Backstein Lohnt sich da schon der Eintrag in die DAF-Karte?

    Dekoratives Anführungszeichen

    ... Das Problem ist nicht das Konzept, sondern die Bauphysik offener Lufträume: Man kann Lärm und Ruhe nicht im selben Luftvolumen stapeln.

    Schall macht an Brüstungen nicht halt. Sobald man über mehrere Stockwerke Decken aufreißt, wirkt dieser Trichter nach oben wie ein Lautsprecher. Wenn unten reger Publikumsverkehr herrscht, Workshops laufen oder auf der Treppe geredet wird, steht dieser Pegel auf allen Galerien bis unters Dach....

    Entweder man hat den offenen Trichter mit dem Dauerpegel aus dem Sockel – oder man baut Wände ein. Beides zusammen geht nicht.

    Ich wäre da nicht so absolut, was den Lärm und das offene Treppenhaus anbelangt.

    Ich war am Sonntag in der BNU (Bibliothèque nationale et universitaire) in Strasbourg. Ein wilhelminischer Bau, nicht ganz unähnlich dem Berliner Reichstag. (Nur eine Nummer kleiner).

    Innen wurde er vor ein paar Jahren entkernt und modern gestaltet mit einem offenen Treppenhaus und diversen offenen Lesebereichen. Selbst am Sonntag, dem Journée Européennes du Patrimoine in Frankreich mit viel Publikumsverkehr, war es in den Lesebereichen erstaunlich ruhig.

    Hier ein paar Bilder von mir, wie gesagt – nicht exakt mit der ZLB in Berlin zu vergleichen:

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    (Leider funktioniert Postimages momentan nicht. Deshalb die alternative Bilddarstellung)

    Arty Deco und andere. Zum Mercure in Potsdam, zum Memi in Berlin, zur Rathauspassage am Alex ist doch schon alles gesagt. Immer und immer wieder.

    Es nützt nichts, das tretmühlenartig zu wiederholen.

    Es gibt Fakten, die liegen meist in den Eigentumsverhältnissen.

    Also wenn Ihr das Mercure (oder das Memi) abreißen wollt, geht zu Accor (oder zur WBM) und kauft es. Dann könnt Ihr damit machen, was Ihr wollt und der Stadt Potsdam ein schönes Entree in die Stadt (oder Berlin ins Scheunenviertel) schenken.

    Wenn nicht, verschont uns bitte mit euren Abrissfantasien.

    BV Schellackhöfe

    Siehe auch zuletzt hier

    Die Schellackhöfe sind ein z.T. denkmalgeschützter Gewerbehof der GSG Berlin mit 40.000 qm Gewerbeflächen in der Schlesischen Straße 26/27. Hier ist der Ist-Zustand beschrieben. Im Februar hat Graft-Architekten den Wettbewerb zur Ergänzung und Erweiterung des Ensembles an der Ecke Landwehrkanal gewonnen. (Tagesspiegel/Paywall)

    Ist-Zustand:

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    Copyright: GSG

    Zukünftiger Zustand:

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    Copyright: Graftlab

    Eintrag DAF-Karte

    In der Görlitzer Straße 51, also hier:

    steht seit 7 Jahren die ehemalige Kurt-Held-Grundschule leer.

    Jetzt wurde bei den Tagen des offenen Denkmals am 13. September bekannt, dass GRAFT-Architekten das Gebäude zu Wohnungen umbauen will. Dabei soll der historische Bestand erhalten bleiben.

    Das berichtet der Tagesspiegel. Wie viele Wohnungen entstehen sollen, welche Größen geplant sind und wann die Arbeiten beginnen können, steht bislang nicht fest.

    Backstein DAF-Karte?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Schwimmbad Berlin-Hellersdorf

    Wie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport am 6. Juli mitgeteilt hat stehen 35,4 Millionen Euro für ein
    Schwimmbad in Hellersdorf zur Verfügung.

    Die Pressemitteilung:
    https://www.berlin.de/ba-marzahn-hel…ung.1689605.php

    Backstein Kann es sein, dass dieses Projekt nicht in der DAF-Karte zu finden ist?

    Kombibad Marzahn-Hellersdorf

    Es wird als das "meist ersehnte" Projekt im Bezirk betitelt, das Marzahner Kombibad.

    Merlin hatte im Juli darüber berichtet.

    Heute schreibt der Tagesspiegel (Paywall), dass der Standort des Bades verlegt werden soll, ohne dass es zu Verzögerungen kommen soll. Die Linke wirft dem Bezirk Planungschaos vor. Auf Wunsch der Bäderbetriebe soll das Bad nicht mehr auf dem Plateau, sondern an dessen Fuß entstehen, nahe der dort bestehenden Parkplätze. Die Öffentlichkeitsbeteiligung, die gerade erst im Sommer durchgeführt wurde, muss nun wiederholt werden. Laut Tagesspiegel verteidigt das Bezirksamt den neuen Standort. "Er verringere Eingriffe in Natur und Landschaft und ermögliche den Erhalt geschützter Biotope. Zudem sei der Standort verkehrlich einfacher zu erschließen."

    Dekoratives Anführungszeichen

    Um-/Anbau Bethanienkirche auf dem Mirbachplatz

    Zuletzt hier

    Der Turm wurde wieder abgerüstet und man erkennt an diesem die baulichen Ergänzungen aus Beton. Fertig ist man aber noch längst nicht und auch an der Baugrube daneben wird weiterhin gearbeitet:


    Seit einem halben Jahr scheint sich hier nicht viel getan zu haben. Es war leider abends und schon etwas dunkel, deshalb ist die Bildqualität eher bescheiden.

    An eine Fertigstellung Ende 2026 ist da nicht zu denken. Hier ist etwas zur Geschichte des Projektes, das ins 25. Jahr geht, zu lesen. Allerdings steht hier auch ein Fertigstellungstermin von 2023. Es war auch nicht herauszufinden, wer die jetzigen Architekten sind. Spreearchitekten sollen es sein, da ist aber die Webseite abgeschaltet. Und Architekt Prof. Bernd Bötzel soll Initiator des Projektes sein. Aber auf seiner Seite endet das Projekt mit der Fertigstellung 2023 !

    (Mein Foto)

    Habe mir dieser Tage den Neubau des Bernhard-Lichtenberg-Hauses und die Hedwigs-Kathedrale noch mal angeschaut und muss sagen, dass sich vor Ort meine Meinung etwas relativiert hat. Der Neubau sieht gar nicht sooo wuchtig aus, wie hier von vielen bemängelt, zumal die historische Bebauung im Umfeld auch sehr wuchtig daherkommt. Es wird auch noch darauf ankommen, wie der Innenhof gestaltet wird, aber ins Umfeld wird sich das Gebäude schon einfügen.

    Nach meinem ersten Besuch der Hedwigs-Kathedrale war ich sehr enthusiastisch. Ein klein wenig ist mein Eindruck dieses Mal getrübt gewesen. Zu weiß, zu clean erschien mir der Kirchenraum. Vor allem die Fenster lassen mich etwas ratlos zurück. Sie sollen zwar künstlerisch gestaltet sein, wirken aber nur "dreckig" und "schlierig". Und dass gar, gar garnichts an den Vorgängerbau erinnert ist etwas schade. Für mich wären die bunten Vorgängerfenster ein verbindendes Element und ein schöner Kontrast zum cleanen Weiß gewesen.

    War dieser Tage am Breitscheidplatz und musste leider feststellen, dass weder der eingerüstete Eiermann-Glockenturm noch der trockengelegte Wasserklops das Problem des Platzes sind. Es sind die elenden Buden, die schon wieder das Gelände verunstalten.

    Nachdem ich mich am Alex gefreut hatte, dass dort kein verfrühter oder verspäteter Weihnachtsmarkt war, sondern nur lebhafte Menschen, war meine Freude am Breitscheidplatz schon wieder perdu.

    Ich frage mich, was der Budenzauber dort soll. Rollschuhfahren auf dem Kirchplatz? Gehts noch? Natürlich muss man auch mit den Pollern eine Lösung finden. Aber ein Platz, durch den man überhaupt nicht schauen kann, ist für mich kein Platz.

    Mein Plädoyer als inzwischen Nichtberliner: 1 Jahr lang keine Buden auf zentralen Plätzen!