Beiträge von KaBa1

    Trotz Protesten von Anwohnern und PETA scheint das Aquarium "Coral World" an der Rummelsburger Bucht zu leben. Jetzt wurde sogar beantragt, das Projekt größer und raumgreifender zu bauen. Das berichtet der rbb. So soll das Gebäude 1,50 Meter höher, die Geschossfläche um etwa sieben Prozent überschritten werden. Dafür wollen die Betreiber eine Befreiung vom Bebauungsplan. Dies soll noch im Januar entschieden werden, im Februar soll dann die Baugenehmigung erteilt werden. Danach soll es eine Pressekonferenz zu dem Projekt geben.

    Bei entwicklungsstadt.de gibt es auch ein paar Infos dazu.

    Das Projekt scheint einen neuen Namen zu haben: Pandion Officehome Ostkreuz Campus B.

    Dazu gibt es auch eine Webseite.


    Gebaut wird der Entwurf von CollignonArchitekten. Auf deren Webseite heißt das Projekt allerdings New Offices .comhouse®

    Die Berliner Woche berichtet hier, dass das Denkmal am 3.10.2022 eröffnet wird. Der Bau liegt im Zeitplan. Auf www.berlin.de wird schon zur Feier eingeladen. Derzeit wird der vom Sockel entkoppelte Tragtisch gebaut, auf dem die bewegliche Schale künftig lagern wird. Mitte September soll das fertige Denkmal übergeben werden.


    Erst 2023 soll die Freitreppe zur Spree, von der weder die Denkmalarchitekten noch die Denkmalbefürworter begeistert sind, fertig werden.

    Noch ein größeres Projekt in Französisch Buchholz.


    An der Ludwig-Quidde-Straße sollen 450 Wohnungen entstehen. Schon 2016 war eine Bebauung mit 550 Wohnungen geplant, die von den Anwohnern allerdings abgelehnt wurde. Deshalb wurde ein Städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen.


    Die Arbeit des Gewinners, das "Dortmunder Architekturbüro BJP Bläser Jansen und Partner GbR" soll nun Grundlage für eine Überarbeitung der städtebaulichen Idee zu einem umsetzungsfähigen Masterplan werden. Insgesamt wurden in diesem Wettbewerb zehn Arbeiten eingereicht.


    Wenn man allerdings die Kommentare zu den Wettbewerbsbeiträgen liest, scheinen die Anwohner immer noch nicht begeistert von den Plänen zur Bebauung zu sein. Tenor: Zu kurze Beteiligungsfrist, zu wuchtig (2-4 Geschosse), zu viele Autos, zu viel Bebauung von schützenswertem Grund.


    Bauen sollen die Gewobag und Interhomes.


    Hier der Entwurf:


    440440_2_h5h8sv4wwjwk.jpg


    Copyright: BJP Bläser Jansen und Partner


    Hier noch ein Artikel in der Berliner Woche dazu.


    Backstein : Auch wenn noch kein Termin für den Baustart genannt wurde, könnte man dieses größere Projekt vielleicht in die Projektkarte eintragen?


    Mod: Gerne. Zur DAF Karte

    Wow. Ich bin beeindruckt. Urban Freak kennt praktisch jedes neue Wohngebäude, dass 2021 in Deutschland entstanden ist. Wenn`s nicht so hanebüchen wäre, könnte man darüber so gar lachen.

    Lieber DerBe: Ich denke, UrbanFreak hat das eher metaphorisch gemeint. Als "Platin-Mitglied" hat er sicherlich schon einiges gesehen und weiß natürlich dass es irgendwo in Deutschland (und auch in Berlin) guten Wohnungsbau gibt. Wir sollten uns bei einer so kleinen, flapsigen Bemerkungen nicht gleich echauffieren. P.S.: Der Buchtipp ist wirklich interessant. Danke.

    Ich denke, dieses Projekt hatten wir hier noch nicht.


    Trockland plant an der Laskerstraße ein Büroneubau mit 7.600 qm Nutzfläche zusammen mit Graft-Architekten. Eigentlich sind es zwei Gebäude mit jeweils knapp 4.000 qm Nutzfläche. Es soll ein nachhaltiges Holzhybrid-Gebäude mit Dachgärten und Solarzellen werden. Der Projektname ist ALASKA. Darauf muss man erst kommen.

    Zahlreiche Infos, Visualisierungen und Grundrisse dazu hier. Was ich nicht gefunden habe, sind Baubeginn und Fertigstellung.


    bildschirmfoto2022-01j1j5z.png


    trockland_project_alawwkg1.jpg


    Copyright: Trockland/Graft


    Backstein ggf. Eintrag in die DAF-Karte


    P.S.: Ich muss mich korrigieren. Hier wurde das Projekt kurz schon mal erwähnt.

    Es gab sie nie. Deutschland hat adidas, BMW, Porsche, die Fußballnationalmannschaft, Hugo Boss und Bayern München. Das wars.

    Nein, eben nicht. Da ich hier am Rande des Schwarzwaldes wohne, weiß ich, dass es auch Herrenknecht, Mulag, Fischer, Würth, Arburg , Liebherr und viele andere Firmen gibt, die vielleicht nicht so bekannt wie Amazon oder Google sind, aber in ihren Bereichen Weltmarktführer. Diese Liste ließe sich beliebig - auch für andere Regionen Deutschlands - erweitern. Wem sagt Boysen was? 2,4 Milliaden Umsatz und 5.000 Beschäftigte.


    Also raus aus der Berliner Blase Arty Deco . Deutschland ist noch nicht verloren. ;)

    Beim Memi ist jede Veränderung eine Verbesserung. Insofern ließe sich mit dem gezeigten Entwurf so oder ähnlich ganz gut leben. Etwas uninspiriert erscheint mir dagegen der gezeigte Neubau. Da müsste doch etwas besseres möglich sein.


    Ohne Frage, ohne die grundsätzliche Umgestaltung des Straßenraumes ist an der Stelle keine Verbesserung möglich.

    Ich frage mich, warum man einen aufwändigen Wettbewerb durchführt und der Siegerentwurf dann soweit verhunzt wird, bis der realisierte Bau dann nichts mehr mir dem Siegerentwurf zu tun hat. Wenn es Kostengründe sind, kann man sich doch gleich die Kosten für den Wettbewerb sparen.

    Noch mal ein Foto zum Memi. Es fällt in dieser Stadtwüste gar nicht groß auf. ;)


    Wie an anderer Stelle geschrieben und auch hier schon mehrmals diskutiert, muss sich einfach die Stadtplanung mit dem Areal beschäftigen - und zwar radikal und grundsätzlich, bevor wieder etwas saniert oder neu gebaut wird. Der Vorschlag von Bonteburg hier geht schon in die richtige Richtung und würde auch dem neugestalteten Pressecafé eine deutliche Aufwertung bescheren.


    16400988698909lj0q.jpg


    Bild von mir.

    Architektur-Fan


    Tschuldigung, wenn ich mich missverständlich ausgedrückt haben sollte. Ich habe Straßenschlucht geschrieben, um die Unwirtlichkeit des Ortes auszudrücken.


    Mit Rückbau und Umbau meinte ich explizit den Straßenraum, nicht das Haus der Statistik. Vor allem die Mollstraße ist gigantisch breit, ohne dass hier irgendeine Aufenthaltsqualität wäre. Die Otto-Braun-Straße sowieso.


    Obwohl ich lange im Scheunenviertel gewohnt habe, also nur rund 500 Meter von hier, war mir nicht mehr bewusst, wie trostlos es hier am ehemaligen Mehlschwalbenhaus ist. Wir diskutieren oft über Entwürfe, Kubaturen und Fassaden. An dieser Stelle ist nur etwas zu gewinnen, wenn die Stadtplanung sich radikal wandelt und zwar ähnlich radikal, wie am Molkenmarkt.


    Aus "Autobahnen" müssen "normale" innerstädtische Straßen werden - oder Boulevards. Aus Riesenkreuzungen Kreisverkehre. Und aus dem gewonnenen Areal maßstabsgerechte Neubauten. Dann kann man auch wieder über Architektur reden,

    Daraus:

    "Die Ausgangslage war hier, dass das bestehende Gebäude abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden sollte. Der Abriss und der Neubau eines geplanten Bürogebäudes mit Penthaus [sic!] wurden allerdings nicht realisiert. Die derzeitigen Absprachen zur Nutzung des Treppenhauses des Nachbargebäudes Karl-Liebknecht-Str. 15 liefen 2019 aus. Infolgedessen sind die Obergeschosse des Gebäudes Karl-Liebknecht-Str. 13a seitdem nicht mehr betretbar bzw. nutzbar.

    Gegenstand eines Umbaus bzw. Neubaus ist zum Erhalt der bestehenden Wohnnutzung der Einbau einer eigenen Erschließung (Treppenraum mit Aufzug). In den hier gezeigten Entwicklungsvarianten ist das bestehende Gebäude mit zwei Geschossen in Leichtbauweise aufgestockt. In der Anlage finden Sie einige Varianten der Neugestaltung, die der jetzige Eigentümer hat fertigen lassen. Eine Baugenehmigung liegt noch nicht vor."


    Das wiederum klingt nach Erhalt und Aufstockung. Hoffentlich wird dieser Bau wirklich abgerissen, wie der Bauantrag es vermuten lässt, und ersetzt. Ausnahmsweise kann es hier nicht schlimmer kommen.

    Über den grauen Plattenbau in der Mitte wurde hier schon mehrmals diskutiert. Abriss oder nicht. Aufstockung, fehlendes Treppenhaus. Baugenehmigung....


    Ich habe jetzt mal ein Foto vom Hinterhof aufgenommen. Da steht ja ein recht großes Technikgebäude rum (E- oder Umspannwerk???), das schon die unteren drei Stockwerke verdeckt. Man braucht schon sehr viel Fantasie, sich hier irgendetwas Brauchbares vorzustellen. Wahrscheinlich doch nur Büros.


    Warten wir mal auf die konkrete Planung.


    1640099000066bsksb.jpg


    Bilder: von mir

    Update Tunnelsanierung am U-Bahnhof Alexanderplatz, vom 28.11.2021, fotografiert von mir


    Inzwischen fährt sie hier wieder, die Straßenbahn. Irgendwie beeindruckend und skurril ist die temporäre Hilfsbrücke über einen alten, stillgelegten Abwasserkanal am Alex. Hier wird aufgrund eines Wasserschadens am U-Bahnhof saniert. Damit die Straßenbahn eben nicht über Monate unterbrochen ist, hat man sich diese Lösung mit der Brücke einfallen lassen. Links unten sieht man übrigens den Tunnel des U2-Bahnhofs, also des ältesten Teils der U-Bahnanlagen. Dort wo sich die Pfütze befindet, müsste der Anschluss des U5-Teils aus den 1930ern liegen...


    d.

    Ich will auch noch ein Foto von "oben" beisteuern zur U-Bahnhof-Sanierung am Alex:



    Ich bin am Wochenende bei schönem Licht, am ausgebeinten Skelett des Hauses der Statistik vorbeigekommen. Hier ein paar Eindrücke. Letztendlich ist an dieser Stelle aber ohnehin egal, ob aufwendig saniert oder aufwendig abgerissen oder neu gebaut wird.


    Die ganze Ecke ist städtebaulich verloren. Ohne einen drastischen Rückbau oder Umbau der Straßenschluchten ist hier kein Leben einzuhauchen. Die Kreuzung Mollstraße/Otto-Braun-Straße kann man als Fußgänger nur in 2 Phasen überqueren. Autos und Straßenbahnen haben Vorrang. Die Mollstraße mit den zurückgesetzten Plattenbauten ist gruselig breit und unwirtlich.


    Das ästhetische Problem des Hauses der Statistik ist nicht einmal so sehr der Baukörper, der ja irgendwie schon gegliedert ist, es sind meiner Meinung nach die (zu) schmalen Fensterbänder, die das ganze abweisend aussehen lassen.


    1640098982095oykl9.jpg


    1640098961309fvkjm.jpg


    Bild "1640098944128u6kmc.jpg" anzeigen.


    1640098927173jxjvm.jpg

    Fotos von mir.

    Das sind doch keine Einfamilienhaussiedlung, warum gibt es dann nicht ein zwei Stockwerke mehr? Ist doch Verschwendung von wertvollem Baugrund, oder?


    Und nirgends auf den Neubauten sind Solaranlagen für die Warmwasserbereitung oder Solarzellen zu sehen. Das verstehe ich bei den meisten Neubauten in Berlin nicht.

    Ich weiß nicht ganz genau, ob dieses Projekt hier richtig ist. Es ist zwar Adlershof, aber nicht WISTA.


    Die Marktpassagen Adlershof, Lage hier, sollen in der zweiten Jahreshälfte 2022 abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Das Einkaufszentrum wurde 1997 für 30 Millionen Euro als erstes Stadtteilzentrum in Treptow-Köpenick gebaut und hat nach "nur" 25 Jahren jetzt ausgedient. Hier ist eine Außenaufnahme und sind Bilder vom Bau zu sehen.


    Jetzt soll "Der Adler" bzw. "The Eagle" das Einkaufszentrum ersetzen, ein Quartier aus 4 Gebäuden mit Wohnungen, Gewerbe und Kita, das schon 2024 eröffnet werden soll.


    Verantwortlich für die Planung sind Pätzold Architekten, die u.a. auch Achterdeck und am Holzmarkt bauen.


    Hier die Webseite mit zahlreichen Visualisierungen (aus 2019, die ich leider nicht herunterladen und hier einpflegen kann) und Plänen dazu: The Eagle.


    Vielleicht kann Backstein das Projekt in die DAF-Karte eintragen.


    Hier noch ein Artikel dazu in der Berliner Woche.