Neue Hochhäuser in Skyline und Stadtbild

  • ^ Der Grand Tower macht sich hervorrragend - auch aus vielen anderen Perspektiven in der Stadt. Er passt wirklich perfekt dort hin, die Skyline wird nach Westen geweitet. So präsentiert sich eine dynamische, wachsende Metropole - Wachstum in die Höhe und (maßvoll) in die Breite. Das Bild vermittelt geradezu einen Boulevard-Charakter und eine Einladung, diese Gegend mit einem Spaziergang zu erkunden ... . Typ: "Schönes, freundliches, besseres Frankfurt".

    Der Omniturm hingegen ist leider das totale Gegenteil dazu. Der dortige Stadtraum wird bis zum bautechnischen Maximum verengt (Die logistischen Probleme von der Baustelle sprechen eine Sprache für sich). Das Gebäude an sich wird (wenn überhaupt) im Ergebnis nur sehr reduziert in diesem "Ensemble" wirken. In diese Gegend will man freiwillig nicht hingehen. Das Bild vermittelt eine geradezu abstossende Enge ... . Typ: "Frankfurt wie es leider überregional beleumundet ist: Eng, unwirtlich, geradezu lebensfeindlich".

    Beide Bilder haben mMn Lehrbuchcharakter darüber, was in Ffm. eher gut und eher nicht gut läuft.
    Der neue HHRP sollte versuchen, die künftige Entwicklung eher in die Richtung des zweiten Bildes ("Grand Tower") zu entwickeln. Platz dazu ist in der Innenstadt definitiv vorhanden. Man muss nur den politischen Willen haben, die Dinge in diese Richtung zu entwickeln.

    5 Mal editiert, zuletzt von m.Ro80 (4. Februar 2018 um 11:15)

  • Nicht hingehen?

    Wieso soll man da nicht hingehen wollen? Und was so n paar Provinzler denken, sollte dich wohl nicht richtungsweisend sein. Es ist doch n toller Mix. Vor allem diese Enge mit ihren Türmen, erführchtig aber umgeben von einem Parkgelände, Anlagenring, der alles wieder aufbricht. Ich finds super so.

  • m.Ro80:

    Bitte entschuldige meine Wortwahl, aber was für ein Unsinn. :confused:
    Entgegen dem Eindruck, den man hier im Forum manchmal gewinnen könnte, werden Hochhäuser weder rein zur Verschönerung der Skyline noch für den sich einem Flaneur bietenden Anblick gebaut, sondern aus wirtschaftlichen, architektonischen und städtebaulichen Überlegungen. Dass die Büromieten im Bankenviertel das Doppelte vom Europaviertel betragen zeigt, dass die Büronutzer ähnlich denken. Das Image von Frankfurt gewinnt viel mehr durch die Dichte und Urbanität des Bankenviertels als durch einen einzelnen Turm am Rand.

  • ^
    ^^
    Völlige Zustimmung. Ich kann auch nur sagen: Endlich steht dort bald der Omniturm, ein Traum wurde dann für mich war.
    Überall verstreute Solitäre, das kann doch nur interessant sein für jemanden, der ziemlich angetrunken im Sommer mal nachts zu Fuß nach Hause geht und für den dann immer der nächste Turm das Ziel jeder weiteren Etappe markiert.

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    Ich kann mich den 3 den Vorpostern nur anschließen. Klar ist es räumlich eng, aber gerade durch den anstehenden Mix von Wohnung-, Hotel- und Büronutzern wird das ein dann auch abends sehr belebter Bereich werden. Da tut es auch keinen Abbruch, wenn der Omniturm aus vielen Richtungen überwiegend verdeckt erscheint.

    Alleine die Hochhäuser die um die Anlage entstehen (Marienturm mitgezählt) wird alleine diese Anhäufung nicht nur zukünftige Anwohner anziehen, es wird mMn sogar ein touristischer Magnet werden.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Dass die Büromieten im Bankenviertel das Doppelte vom Europaviertel betragen zeigt ... .

    Also, die Büro-(Spitzen-)Mieten vom Bankenviertel und dem Bereich Messe liegen nach meiner Kenntnis + / - gleich. Vom Europaviertel habe ich nicht gesprochen.
    Im Übrigen können sich im Innenstadtbereich auch neue TOP-Lagen entwickeln, wenn man sie mit ansprechenden kleineren HH-Clustern bebaut. Potenzial sehe ich hier v.a. in Richtung Eschenheimer Turm / nördlich Zeil und Konstablerwache.
    Und ganz im Übrigen kann es nicht Aufgabe der Stadtentwicklung sein, möglichst viele Spitzenmieten-Lagen zu erzeugen. Es geht auch viel Neubau aller Art in "nur" guten oder gar mittleren Lagen (denkbar z.B. Umfeld der Bockenheimer Warte oder Theodor-Heuss-Allee in Richtung Westen)

    O-Ton Mike Josef:
    Gewinnmaximierung von Investoren ist kein Aspekt der Stadtentwicklung !
    In diesem Ausgangspunkt gebe ich Herrn Josef sogar Recht.

    Ob die vielen Neubauten (v.a. das FOUR) tatsächlich den erwarteten Urbanitäts-Schub in der sog. "City" bringen werden, bleibt abzuwarten.
    Die Erfahrungen mit der seinerzeit ebenfalls hoffnungsvoll gestarteten Zeil-Galerie lassen mich zur Erwartung kommen: Leider NEIN !.
    Es gibt eben keine "Urbanität in der Höhe" (Stichwort im Zusammenhang mit FOUR: "Vertikale Stadt"). Wie viele Fehlplanungen braucht es noch, bis man das endlich einsieht.

    8 Mal editiert, zuletzt von m.Ro80 (4. Februar 2018 um 20:29)

  • Was hat denn die Zeilgalerie jetzt damit zu tun? Geht es hier um die Skyline-Entwicklung oder um Spitzenmieten oder Urbanität? Ziemlich abstruse Zusammenhänge...

    Meiner Meinung nach erzeugt man Urbanität und damit das Gegenteil von "eng, unwirtlich und lebensfeindlich" (lebensfeindlich? Wirklich?) vor allem mit einer ansprechenden öffentlichen Nutzung der Erdgeschosse. Dass das im Bankenviertel in der Vergangenheit nicht immer gegeben war, bezweifelt niemand. Aber genau das ändert sich ja mit den neuen Türmen.

    Das Four als Fehlplanung zu bezeichnen, zumal mit der Begründung, man könne damit keine Urbanität schaffen, ist so ziemlich der größte Unfug, den ich seit langer Zeit in diesem Forum gelesen habe. Das Four wird ein Paradebeispiel von großstädtischer Urbanität werden, davon bin ich überzeugt. Von der atemberaubenden Skyline-Wirkung einmal abgesehen. Offensichtlich geht es hier ja nur ein weiteres Mal darum, die Sichtweise eines Einzelnen und seine Ablehnung von Clusterbildung auszubreiten. Da das schon zigfach in diversen Strängen geschehen ist, immer wieder gern mit besonderen Formatierungen und Hervorhebungen, jetzt zurück zum Thema "Neue Hochhäuser in der SKYLINE !":


    Handybilder: Miguel

  • Und weiter geht es mit einigen Fernansichten von den Neuzugängen in unserer Skyline:

    Groß klickbar--->

    Grand Tower von der Camberger Brücke:

    Marienturm, ebenfalls von der Camberger Brücke:

    Marienturm von der Mainzer Landstraße:

    Marienturm vom Willi Brandt Platz aus:


    Omniturm:

    Omniturm und Marienturm:

    Alle Bilder: Adama

    3 Mal editiert, zuletzt von Adama (14. Februar 2018 um 21:06)

  • Blick vom OpernTurm. Insbesondere der Grand Tower wird aus dieser Richtung eine große Lücke schließen. Dafür verschwindet der Westhafen Tower langsam hinter dem Marienturm.

    Bild ist von mir.

  • Tolle Stimmung mit der Silhouette der Türme Schmittchen!

    Hier 2 Bilder Richtung Grand Tower von der anderen Seite des Mains in Höhe Friedensbrücke:


    Bild: https://fvgffm.de/img2/dsc_53148zsu4.jpg Bild: https://fvgffm.de/img2/dsc_5317n9sua.jpg

    Und noch ein Blick auf das Bankenviertel und das WinX Hochhaus:

    Bild: https://fvgffm.de/img2/unbenanntes_panorama248syb.jpg Bild: https://fvgffm.de/img2/dsc_5386q0stc.jpg

    Bilder: Adama

    3 Mal editiert, zuletzt von Adama (23. Februar 2018 um 15:17)