Beiträge von Betonrüttler

    Vor 2 Tagen gelesen

    „Eine Art 432 Park Avenue (Wikipedia) für Essen“ .

    Absolut, aber dieses Vorbild in New York überzeugte doch nur damals wegen der schieren Höhe. Wird wohl bald und ist vermutlich schon dort auch übertroffen worden, ich weiß es nicht. Jedenfalls ziemlich langweilig und es war wohl für den Investoren viel wichtiger, dass Planungskosten (Statik und Ausführung) gering bleiben. Bei dieser Konstruktion ist das gegeben, einfacher geht es nicht.

    Endlich mal ein Grund, weiter in Düsseldorf leben zu wollen. Ich selbst hatte noch als Hilfsarbeiter beim Bau der gegenwärtigen Bausubstanz mitgeholfen. Zum Glück kommt nun diese Flächenverschwendung weg, für mich in Düsseldorf das beste Grundstück für eine richtige „Landmark“.

    "Marina City", die Maiskolbenhochhäuser in Chicago, gebaut 1964, sind immer noch eine gute Adresse. Die Mieter sind alle begeistert von ihren großzügigen Balkons, Mieten sind aber auch vergleichsweise gering, da die Bausubstanz schon alt ist, vor 3 Jahren kostete jedenfalls eine Wohnung mit einem Schlafzimmer ca. 1700 Dollar.

    ^^

    Wir sind keine Vögel, wir fahren, wenn überhaupt, meistens an den Gebäuden vorbei.

    Dann hinterlässt doch der Entwurf von kadawittfeldarchitektur, also dieser „autistische Solitär“, meiner Meinung nach mehr Eindruck als ein Gebäude, das vielleicht von oben betrachtet eine „ordnende Wirkung“ haben könnte.

    Ich denke, es ist besser, an diesem Ort Bauten zu haben, von denen jeder für sich für den Vorbeifahrenden nach mehr Aufmerksamkeit heischt.

    ^^

    Verschattung: Ich wäre doch dankbar, wenn vor meiner Nase, also vor meiner Wohnung, ein Hochhaus entstünde. Alle jammern über den Klimawandel, solch eine Verschattung durch ein hohes Gebäude jedoch würde mein Wohlbefinden in den Sommermonaten erheblich steigern. Im Winter ist eh nur Tristesse angesagt.

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    Vielleicht habe ich hier etwas übersehen, aber wenn diese Fassade den Endzustand zeigen sollte, also 3 neue Fassadenelemente auf dieser Seite, der Rest bleibt, dann sieht es für mich einfach nur peinlich aus. Da fragt sich doch jeder Passant, wann geht es denn hier endlich weiter?

    Diese zu den Nachbarn abgerundete Fassade ist auch für den optischen Eindruck zwingend notwendig. Unschlüssig scheint man noch zu sein, was die Menge der Stockwerke angeht, sehe ich doch auf der zweiten Visualisierung eines mehr als zuvor, dafür aber etwas flachere, also anders gesagt: Mehr Bürofläche oder mehr Verkaufsraum?

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    Wenn doch aber in Richtung Süden die Gebäude in Bezug auf Höhe und Volumen immer größer werden sollten, ( hoffentlich bald ein bevorstehender Abriss des gegenwärtigen Innenministeriums, stattdessen eine neue Landmark, für mich die beste Lage in Düsseldorf), dann wäre Kleinteiligkeit der falsche Schritt für dieses Grundstück.

    Fassade gefällt mir ungemein, Glas von oben bis unten, ist zwar ein Bürogebäude, aber wenn es Wohnungen wären und ich finanziell nicht so armselig dastehen würde, dann würde ich mir in solch einem Hochhaus eine Wohnung nehmen. Einblicke anderer gibt es nicht, solange man hoch genug wohnt, und auch wenn schon, habe nichts zu verbergen, und „CO2 - neutral“ ist doch auch gut für‘s eigene Gewissen.

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    Es wird die Zeit kommen, in der einer „verschatteten Wohnung“ bevorzugt nachgefragt werden wird, und gegen das Glotzen der Hochhausbewohner in die eigene Wohnung hilft das Herunterlassen der Jalousien, was sogar noch einen kühlenden Effekt mit sich bringen würde, wenn die Jalousien außerhalb des
    Fensterglases angebracht sein sollten.

    Die Forderung von Heidewitzka (10 -12 Etagen, Beitrag 29) erscheint mir viel zu harmlos. Nicht nur 10 – 12 Etagen, hier gehören 2 Wohnhochhäuser hin mit jeweils mindestens 30 Geschossen. Eine bessere mit dem ÖPNV vernetzte Lage in Düsseldorf gibt es nicht.

    ...Gestalterisch lassen die Visualisierungen auf dem ersten Thumb keine besondere Offenbarungen erwarten...:


    Schon wieder keine „Offenbarung“, was die Architektur angeht. Aussage für mich grotesk, ist doch der Verfasser stolz darauf, preisgünstig in Duisburg wohnen zu können, soweit ich mich entsinne. Eine „Offenbarung“ ist auch nicht nötig, es reicht, erschwinglichen und in meinen Augen sogar noch ästhetisch ansprechenden Wohnraum zu schaffen für Leute, die nicht das ganz große Portemonnaie besitzen, obwohl in dieser Lage das Wohnen auch schon nicht mehr besonders preisgünstig sein dürfte.

    ...die Pflanztröge für die Fassadenbegrünung wirken schon sehr klein, dass sich die Pflanzen dort drin gut entwickeln können, bezweifele ich


    Mir scheint es wichtiger zu sein, dass die Pflanzen der jeweils unteren Reihe schnell die Tröge der oberen Reihe verdecken können, dann ergibt es doch einen schönen grünen Bewuchs ohne Unterbrechungen. Wären Tröge viel größer, dann dauerte es länger mit dem zusammenhängendem Bewuchs und falls mal eine Pflanze eingehen sollte, dann wären Lücken viel länger sichtbar. Bin aber kein Botaniker. Weihnachten