Beiträge von Betonrüttler

    Für mich ein grandioser Entwurf, irritierend finde ich nur den von vielen hier geäußerten Einwand, dass doch 12m fehlen würden für einen Supertall.

    Für mich ist dieser Wunsch peinlich, Penislänge wird verglichen. Haben wir hier so etwas nötig?

    Also, lieber etwas unter einer größeren Kategorie bleiben, als verkrampft dorthin gelangen zu wollen, das ist meine Meinung. Zumal dieser Wunsch doch auch letztendlich als solcher von allen erkannt werden wird und somit jegliche Souveränität verloren geht.

    In einer Liste, in der ich irgendwann auf Nummer 1.000 stehe, würde ich nicht präsent sein wollen.

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    Ja, das ist er. Von der Form her entspricht er der Version von August 17, nur eben jetzt mit einer Fassade, die in meinen Augen zutiefst bieder ist. Aber ich verstehe jetzt Ihren Post nicht. Ich hatte schon Ihren vorigen nicht verstanden (höher und moderner).

    Ich vermute, Sie haben die komplette Überarbeitung von August 17 übersehen und sich auf den ersten Entwurf (Beitrag 4) bezogen, der aber schon längst obsolet ist. Ist doch alles noch schnell zu überblicken, dieser Strang ist doch noch sehr kurz.😉

    Wenn ich mir die Bilder so anschaue, dann denke ich, der Messeturm ist immer noch der König, aber die Nachfolger in der Umgebung rütteln immer heftiger am Thron, und in ein paar Jahren wird er zufrieden die Krone abgeben und sich wohlfühlen als primus inter pares (Eine Flasche Wein getrunken).😟

    Für mich hat jetzt diese neue Fassade gegenüber der Ursprungsversion (mit den gestapelten Würfeln) jeden Reiz verloren.

    Pure Langeweile. Könnte ein halbes Jahrhundert alt sein. Eigentlich kann ich es gar nicht fassen. Nie zuvor solch eine Verschlechterung erlebt.

    Man schaue doch nur auf das schräg gegenüberliegende im Bau befindliche "Eclipse". Da sieht man doch, was heutzutage im Fassadenbau möglich ist.

    Hochhausfreunde in Frankfurt werden doch verwöhnt, man könnte schon sagen: Gemästet bis zur Unkenntlichkeit. Ich hier in Düsseldorf wäre auch diesbezüglich ein wenig fetter.

    Mir gefiel nicht, dass die Baufluchtlinie nicht eingehalten wird, habe mich aber inzwischen damit arrangiert, zumal die Bäume auf den Dächern den Verlust an Bäumen, der durch den verkleinerten Hofgarten entsteht, wohl mehr als wettmachen.

    Ansonsten gefällt mir der Entwurf ungemein, gerade an dieser Stelle, Düsseldorfs einziger U-Bahnkreuzungsbahnhof muss doch mal verdichtet werden.

    Ich hätte gerne die Fluchtlinie der westlichen Kö-Bebauung beibehalten.

    Eine schleichende Verkleinerung des Hofgartens gefällt mir nicht. Die Baumasse, die dann unten entfällt, könnte man dann doch oben draufpacken. Damit hätte ich überhaupt kein Problem. Ich halte eine Verdichtung der Baumasse direkt an einem Park für sehr sinnvoll.

    Es gibt keine Anwohner, die über mögliche Verschattung jammern könnten, und Bäume, die es auch nicht aushalten, könnten stillschweigend ausgetauscht werden gegen solche, die weniger Licht benötigen.

    Kann mich nur sw-grisu anschließen (Beitrag #79). Oper fügt sich harmonisch der vorhandenen Bebauung ein (ergänzt Interconti, Südfassade passend zum GAP 15). Verkehrsanbindung optimal, leider wird mir beim Blick auf die Zeichnungen immer wieder bewusst, dass das GAP 15 auf halber Strecke nach oben steckengeblieben ist.

    Ich weiß nicht, ob es rechtlich möglich ist, aber ich fände es gut, wenn Signa die vorhandene Bebauung auf ihren Grundstücken restlos abreißen würde und auf den freigewordenen Plätzen eine schlecht asphaltierte Parkfläche anlegen würde.

    Die US-Städte sahen Jahrzehnte lang so aus. Jetzt sind sie dicht.

    Mein Wunsch wäre die Nummer 6. Die Form und die Proportionen des Hochhauses gefallen mir am besten, zwar schon häufig gesehen (zuallererst in Moskau), aber Gutes kann man doch immer wiederholen, besonders dann, wenn es in der Heimatstadt noch nicht vorhanden ist. Der Eingang von diesem Gebäude ist auch näher an der U-Bahnstation und eine Trennung von Publikumsverkehr und Opernbesuchern ist doch auch praktisch und wünschenswert. Für mich ist diese Lage auch kein „Hinterhof“, wenn man es so bisher gesehen haben sollte, dann ist diese Ansicht doch spätestens mit der Errichtung dieses Baus Vergangenheit.

    Vor 2 Tagen gelesen

    „Eine Art 432 Park Avenue (Wikipedia) für Essen“ .

    Absolut, aber dieses Vorbild in New York überzeugte doch nur damals wegen der schieren Höhe. Wird wohl bald und ist vermutlich schon dort auch übertroffen worden, ich weiß es nicht. Jedenfalls ziemlich langweilig und es war wohl für den Investoren viel wichtiger, dass Planungskosten (Statik und Ausführung) gering bleiben. Bei dieser Konstruktion ist das gegeben, einfacher geht es nicht.

    Endlich mal ein Grund, weiter in Düsseldorf leben zu wollen. Ich selbst hatte noch als Hilfsarbeiter beim Bau der gegenwärtigen Bausubstanz mitgeholfen. Zum Glück kommt nun diese Flächenverschwendung weg, für mich in Düsseldorf das beste Grundstück für eine richtige „Landmark“.

    "Marina City", die Maiskolbenhochhäuser in Chicago, gebaut 1964, sind immer noch eine gute Adresse. Die Mieter sind alle begeistert von ihren großzügigen Balkons, Mieten sind aber auch vergleichsweise gering, da die Bausubstanz schon alt ist, vor 3 Jahren kostete jedenfalls eine Wohnung mit einem Schlafzimmer ca. 1700 Dollar.

    ^^

    Wir sind keine Vögel, wir fahren, wenn überhaupt, meistens an den Gebäuden vorbei.

    Dann hinterlässt doch der Entwurf von kadawittfeldarchitektur, also dieser „autistische Solitär“, meiner Meinung nach mehr Eindruck als ein Gebäude, das vielleicht von oben betrachtet eine „ordnende Wirkung“ haben könnte.

    Ich denke, es ist besser, an diesem Ort Bauten zu haben, von denen jeder für sich für den Vorbeifahrenden nach mehr Aufmerksamkeit heischt.