Beiträge von Pepper
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Rund 3 Wochen nach meiner letzten Gesamtansicht sind die Abbrucharbeiten weit vorangeschritten, wie schon im vorstehenden Beitrag von Europäer erkennbar ist. Am oberen Bildrand schwebt gerade ein ausgesägtes stattliches Betonsegment.
Die am unteren Bildrand auf dem Dach der Bockenheimer Anlage 46 ("Oper 46") lagernden Big Bags, vermutlich mit Abfällen einer Dachsanierung, warten dort schon mindestens seit Anfang des Jahres auf ihren Abtransport. Leider verfärbt sich auch die Fassade immer weiter und harrt seit vielen Jahren einer Grundreinigung.
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Es sind einige Fortschritte zu verzeichnen:
Der Technikaufbau auf dem Turm nimmt Gestalt an und dürfte in etwa die Höhe des Vorgängers erreichen (was auf den Visualisierungen dezent unterschlagen wird).
Die Montage der Fenster und Fassadenelemente schreitet gemächlich voran. Auch das unterste Band der Fassadenelemente am Hochhaus wird jetzt wieder montiert, nachdem die Elemente vor zwei Monaten schon einmal angebracht und dann gleich wieder abgenommen wurden. Seit gestern wird auch am Flachbau montiert.
Die wesentlichen Arbeiten an dem um ein Geschoss aufgestockten Flachbau scheinen abgeschlossen, daher wird heute der kleinere Kran abgebaut.
An den Verbindungsbau zwischen Hochhaus und Flachbau scheint noch überhaupt keine Hand angelegt worden zu sein. Äußerlich unverändert ist bis jetzt ebenfalls der "Pavillion" geblieben.
Bild: Pepper
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Im selben Wikipedia-Artikel stehen aber auch genau die von mir aus der anderen verlinkten Quelle genannten 46.600 qm Gesamtnutzfläche, nach meinem Verständnis sogar unter Einbeziehung des Sockels.
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Mit einer Gesamtnutzfläche von 46.600qm würde der Eurotower aber die Vorgaben der Bundesbank ("mehr als 50.000 qm") verfehlen.
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Wenn die gezeigte Neugestaltung der Kreuzung keine bloße Phantasie ist, wäre das ebenfalls ein großer Fortschritt. Die zwei Ampelkreuzungen im Straßenzug Stiftstraße, Stephanstraße und Schäfergasse sind angesichts des maßvollen motorisierten Verkehrsaufkommens völlig überflüssig und wirken wie Relikte aus vergangenen Zeiten. Allenfalls der mit Ampel versehene Fußgängerüberweg an der Liebfrauen-Schule mag seine Berechtigung haben.
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Auf dem dritten Bild sind 3 Fassadenelemente zu erkennen, die eine etwas zurückgesetzte oder fehlende Front-Scheibe haben. Soll das so sein oder war da etwas defekt? Hat jemand eine Idee?
Wahrscheinlich sind die Fenster in der Lüftungsstellung.
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Niedenau 84-86
An der Telekom-Betriebsstelle steht straßenseitig noch ein Gerüst, aber die Rückseite ist jetzt nach Abschluss der jahrelangen Umbauarbeiten abgerüstet und frisch gestrichen. Beim Farbton hat man sich leider für ein deutlich satteres Beige als bei der "massiven Natursteinfassade" des anschließenden Neubaus entschieden. Die großzügige Dachterrassenlandschaft über beide Gebäudeteile ist ebenfalls fertiggestellt.
Seit einigen Jahren entkernt und unverändert zeigt sich linkerhand das Wohnhaus Niedenau 82.
Zum Vergleich hier eine Ansicht von vor knapp vier Jahren:

Bilder: Pepper
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Gemini weiß Bescheid:
1. Strukturgeber und "Armierung"
Frischer Teichschlamm ist oft fast flüssig oder hat die Konsistenz von Pudding. Er lässt sich kaum stapeln oder in normalen LKWs transportieren, ohne wegzufließen. Das Stroh fungiert wie ein Skelett (ähnlich wie Eisen im Beton). Dadurch kann der Schlamm höher aufgeschüttet werden, ohne dass er seitlich wegfließt.
2. Entwässerungshilfe
Schlamm hält Wasser sehr hartnäckig in seinen feinen Poren. Die langen Halme des Strohs schaffen Kanäle in der Schlammmasse, durch die das überschüssige Wasser schneller nach unten oder außen abfließen kann. Ohne Stroh würde die Oberfläche antrocknen und eine wasserundurchlässige Schicht bilden, während der Kern jahrelang nass bliebe.
3. Schutz der Transporttaschen
Wenn der Schlamm in großen Geotextilsäcken (sogenannten "Drainage-Bags") entwässert wird, verhindert das Stroh, dass sich der feine Schlamm wie eine flüssige Last verhält, die punktuell extremen Druck auf die Nähte ausübt. Außerdem verhindert es, dass die feinen Poren des Sackleinstoffs sofort durch Schlammpartikel verstopfen. Das Wasser kann so durch das Strohgeflecht ungehindert zur Sackwandung gelangen.
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Die heutzutage offenbar unvermeidlichen grünen Ausfransungen (in der oben verlinkten Makler-Visualisierung, aber auch hier, nur ein paar Zukunfts-Meter entfernt) erinnern mich immer an die beliebten Visualisierungen eines post-apokalyptischen Manhattans...
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