Beiträge von Miguel

    Und als ebendiesen anderen Nutzer der Hochhausscheibe schlage ich vor: Studentenwohnungen! Das liegt doch auf der Hand, schließlich befindet sich der Campus Westend in fußläufiger Entfernung. Einmal über die "Fußgängerbrücke Grüneburgpark", und man ist da. Oder alternativ zukünftig eine Station mit der U-Bahn, wenn's mal regnet.

    Die Struktur der Hochhaus-Scheibe könnte sich für das eignen, was einst am alten Siemens-Standort Kaiserlei geplant war: modulare Wohnelemente, die standardisiert vorgefertigt und dann "eingeschoben" werden - z. B. eine Studiwohnung je "Betonrechteck" in der Fassade, das zwei Doppelflügel-Fenster umfasst. Durch die modulare Bauweise könnten die Kosten im Rahmen bleiben, und durch die schiere Menge an Wohneinheiten würde Druck vom Immobilienmarkt genommen, gerade in diesem Preissegment. Auch der Sportcampus Ginnheim wäre von dort aus noch passabel erreichbar.

    Diese Idee schließt einen Einzug der Europäischen Schule nicht aus; das Gelände ist groß genug für beides bzw. einen ergänzenden Neubau für die Schule.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^ und 2^ Hyperlapse ist das Gegenteil von Timelapse (Zeitlupe). Bei Timelapse verändert sich der Standort der Kamera nicht und bei Hyperlapse verändert sich der Standort der Kamera zwischen den Bildern (kleiner Guide).

    Nein, "time lapse" bedeutet Zeitraffer, nicht Zeitlupe. Der Unterschied zwischen Hyperlapse und Timelapse ist, dass sich der Standort der Kamera bewegt oder eben nicht. Aber in beiden Fällen "vergeht die Zeit schneller", d.h. der Film zeigt einen schnelleren Ablauf dessen, was in Echtzeit länger dauert. Oder: die Zeit wird gerafft. "Zeitlupe" wäre, dass sich "die Zeit langsamer bewegt", als würde man die Zeit durch die Lupe vergrößert betrachten - Englisch: "slow motion".

    (kann dann weg)

    Worauf die "Gegenredner" hinaus wollen (unterstelle ich jetzt mal): weniger Regulierung bedeutet mehr Angebot. Da die Nachfrage unzweifelhaft da und gleichbleibend hoch ist oder sogar weiter zunimmt, führten weniger "strangulierende" Auflagen für Investoren auch zu mehr Aktivität auf der Angebotsseite, sodass Angebot und Nachfrage wieder besser zueinander fänden. Im Ergebnis würde es günstiger für alle - Alteingesessene und Neubürger.

    Aber: gleichzeitig bin ich persönlich nicht bereit, große Abstriche bei der Bauqualität hinzunehmen, indem man bspw. Vorgaben zur Energieeffizienz komplett abschafft, oder Lärmschutz, Gestaltungssatzungen, Denkmalschutz, Brandschutz, Gesundheitsauflagen usw. schleift, nur um den Markt wieder anzukurbeln.

    Wir brauchen also meiner Meinung nach hier wie so oft in der Politik nicht "entweder-oder", sondern "sowohl-als-auch"! Wir brauchen sowohl...

    • ...eine Ausweitung der Investorentätigkeiten, indem wir a) mehr Bauland ausweisen (wodurch der Druck vom bestehenden Bauland entweicht) und b) klügere und pragmatischere Regulierung betreiben als bisher, um es Investoren wieder einfacher zu machen. Was meine ich damit? Z. B. das Thema Energieeffizienz: warum regeln wir haarklein, welche Dämmung und welche Heizung es sein sollen (ich übertreibe jetzt), statt einfach die Emission von Schadstoffen sehr viel stärker zu verteuern? Der Emissionshandel - egal, ob schädliche Emissionen aus Autos oder Häusern oder sonst woher kommen - wäre das mächtigste und unbürokratischste Werkzeug von allen. Das in Verbindung mit einem Betriebsverbot fossiler Anlagen bis zum Jahr X, und wir können uns einen sehr großen Haufen sonstiger Regulierung mitsamt Bürokratie und Förderprogrammen etc. sparen
    • ...als auch mehr städtisches Engagement an den Stellen und in der Form, wie die Politik es sich wünscht. Wenn alle Welt jammert, dass es zu wenig "bezahlbaren" Wohnraum gibt, diesen die Investoren aufgrund zahlreicher Auflagen aber eben nicht freiwillig der Nachfrage entsprechend bauen wollen oder können, warum macht das dann nicht die städtische Wohnungsbaugesellschaft einfach selbst? Sozusagen als Gegengewicht zu den (sinnvollen) Auflagen, die den privaten Investoren den Spaß verderben. In unserem Fall die ABG darf dann aber eben nicht der Gewinnerzielung verpflichtet sein, sondern muss sich um genau diese Belange bzw. Bauvorhaben kümmern, die aufgrund der Regulierung nicht von selbst durch den Markt entstehen (und um sonst nichts!)

    Konkret könnte hier die ABG dem untätigen Eigentümer der denkmalgeschützten Häuser in der Berger Straße ein Kaufangebot unterbreiten, das dieser nicht ablehnen kann. Gerne auch "mit Nachdruck", dass man sonst die Leerstandsjäger auf sie hetzt. Anschließend führt die ABG die denkmalgerechte Sanierung selbst durch und verkauft dann die einzelnen Wohnungen oder vermietet dauerhaft selbst. Probleme gelöst: mehr Wohnraum geschaffen, Straße belebt, Denkmalschutz gesichert. Und ja, auch Steuergeld eingesetzt - wäre mir aber immer noch lieber als weiterhin dem Verfall dort zusehen zu müssen.

    Gute Nachrichten vom Walther-von-Cronberg-Platz, derer gleich drei: zum einen hat wieder eine Eisdiele eröffnet (da, wo früher schon einmal eine war, die aber sehr lange Zeit geschlossen hatte). Zum anderen läuft der Springbrunnen wieder.

    Und zum dritten: wie ich heute festgestellt habe, wurde tatsächlich auch hier die Versiegelung aufgebrochen und ein Beet angelegt. Laut FR soll dort ein "Miyawaki-Miniwäldchen" angelegt werden. Das Beet befindet sich südlich vom Springbrunnen; ob noch ein weiteres kleines Beet z. B. östlich vom Brunnen dazu kommt, wird sich zeigen. (Versiegelter) Platz wäre noch...

    Nichtsdestotrotz frage ich mich dann, warum bei der Planung und Verabschiedung des Hochhausrahmenplans 2024 nicht gleich eine größere Höhe an diesem Standort vorgesehen wurde, wenn offenbar sogar laut bestehendem Baurecht auf dem direkten Nachbargrundstück deutlich mehr Höhe zulässig wäre als dort (bislang) verbaut wurde. Warum wird dort nicht gleich - ohnehin ohne jegliche Bindungswirkung - rahmenplanerisch und städtebaulich-politisch gewünscht deutlich mehr Höhe vorgesehen? Welches Signal soll davon ausgehen? Investoren zu einem größeren wie auch immer gearteten Zusatz-Engagement motivieren, um mehr Höhe genehmigt zu bekommen?

    Es ist dermaßen offensichtlich, dass die dort geplante Einheitshöhe bestenfalls desolat und uninspiriert wirken wird. In jedem Fall wäre es eine riesige vertane Chance, die Skyline-Entwicklung westlich der Gallusanlage so abzuwürgen. Wie kann man (= Ersteller des Hochhausrahmenplans) nur sehenden Auges denselben Fehler wie beim Marienturm wiederholen, den man jetzt im selben Plan (!) durch Aufstockung korrigieren will, nur wenige Jahre nach der Fertigstellung? Was soll das?

    Könnte es vielleicht sein, dass der Platz aktuell eher "provisorisch" recht einfach gestaltet werden soll, weil irgendwann in der mehr oder weniger fernen Zukunft eine Fußgängerverbindung zum neuen Opernhaus auf der westlichen Seite der Neuen Mainzer geschaffen werden soll - und zwar auf der Ebene +1 zum Straßenniveau?

    Ich meine, mal so etwas in einer Visualisierung gesehen zu haben, als es um die Diskussion ging, wie die neu zu bauende Oper von der Innenstadt her besser angebunden werden kann. So eine hoch gelegene Fußgängerverbindung könnte von der Oper kommend die Neue Mainzer überqueren, in die Neue Schlesingergasse einbiegen und dann vielleicht direkt zu den Dachgärten des Four führen, oder eben zu diesem Platz runter. Daher zunächst Platzgestaltung auf Sparflamme? Fände ich überlegenswert.

    Warum sollte das eine Poison Pill Giftpille für die Unicredit sein? Ich gehe stark davon aus, dass dann ein Umzug vom bisherigen Coba-Turm in den CBT geplant wäre, nicht eine zusätzliche Anmietung. Zumal die Coba ja vor kurzem erst das Gallileo abgemietet hat, um Arbeitsplätze an günstigere Standorte zu verlegen, und auch sonst sehr stark auf der Kostenbremse steht.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Standorte im Stadtgebiet, die deutlich preisgünstiger sind, dann aufgegeben und die Arbeitsplätze stattdessen im CBT zusätzlich zum bisherigen Stammsitz wieder zurück in zentraler und teuerster Bestlage angesiedelt würden. Die Coba tut alles, um den Aktienkurs nach oben zu treiben, um eine Übernahme zu verteuern, also ist Kostendrücken oberste Disziplin.

    Wenn es aber ein Umzug der Zentrale wäre, dann müsste der neue Standort nicht zwingend teurer sein als der alte. Im Gegenteil, die Betriebskosten wären mit Sicherheit günstiger.

    In jedem Fall wäre es aber ein starkes Signal, dass der Standort Frankfurt auch nach einer möglichen Fusion mit der HVB langfristig erhalten bliebe und nicht etwa nach München abwandern könnte - das wäre in der Tat fatal für den Finanzplatz. Daher kann man nur auf möglichst langfristige Mietverträge hoffen...

    Schade. Ob jetzt Becken weitergemacht hätte oder irgendjemand anderes übernimmt, ist mir ehrlich gesagt egal, aber ich finde es schade um die bestehenden Hochhäuser - erst Recht, wo eins davon bereits in der Mitte geteilt wurde, und es ein tolles Konzept der Nachnutzung gab.

    Diese Studentenbuden mit Aussicht auf den Main und die Skyline wären mit Sicherheit heiß begehrt gewesen. Die Lage mit direktem S-Bahn-Anschluss und fußläufiger Hafeninsel bleibt auch bei Abriss und Neuentwicklung, aber die Aussicht halt nicht. Und Hochhäuser passen dort prima hin, finde ich. Vom Nachhaltigkeitsaspekt und der bereits verbauten Energie ganz zu schweigen. Auch die Idee mit den einschiebbaren standardisierten Kapseln in Holzbauweise fand ich gut. Serielles Vorfertigen sollte die Kosten senken.

    Warum gerade jetzt, wo die Zinsen wieder sinken und sich die Verfügbarkeit von Baufirmen bzw. Handwerkern aufgrund der schlechten Auftragslage verbessert haben müsste, Becken diese bereits weit fortgeschrittene Revitalisierung "nicht mehr wirtschaftlich darstellen kann", erschließt sich mir nicht. Die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ist sicher nicht zurückgegangen, und die Finanzierungsbedingungen müssten tendenziell eher besser als schlechter werden. Volle Konzentration auf den Elbtower oder war alles nur Spekulation?

    Ich finde die Sanierung an sich sehr gelungen und freue mich, dass das Häuschen nicht weiter vergammelt oder gar abgerissen wurde. Allerdings hätte ich mir hier tatsächlich eine Aufstockung gewünscht - und zwar in genau dem Stil wie die unteren beiden Stockwerke, keinesfalls irgendwas "Spinnertes" oben drauf. Sondern zwei weitere Vollgeschosse im Stil der Gründerzeit, passend zum Bestand, und dann ein schönes Mansarddach mit Schieferabdeckung. Denn die Nachbarn sind halt jetzt einfach zu hoch für dieses Haus, und man kann nicht im Sinne des Stadtbilds von den Nachbarn verlangen, aus Rücksicht auf dieses Haus niedriger zu bauen. Gerade dann nicht, wenn alle Welt von Nachverdichtung spricht und Wohnungsmangel herrscht.

    Dazu kommt, dass das, was da jetzt den Dachabschluss bildet, bestimmt kein Originaldach ist (sieht nach Nachkriegs-Notdach aus, was irgendwann erneuert wurde), und der Nutzwert der obersten Wohnung sicher ausbaufähig ist, angesichts der Gucklöcher auf Bodenhöhe...

    Hä? Habe ich etwas verpasst? Worüber reden wir denn hier, es geht doch vielmehr genau um die entgegengesetzte Richtung - nämlich dass viel zu viel Geld von der Stadt Frankfurt zur Frankfurter Sparkasse und damit zur Helaba fließt? Es geht nicht darum, dass das Gelände unter Wert, sondern weit über Wert von der Stadt, noch dazu nur per Erbpacht, "erworben" wird!?

    Aber egal in welche Richtung, ich stimme schon der Analyse zu, dass letzten Endes Steuergeld von A nach B verschoben wird, also von einem Gemeindehaushalt hin zu einer Landesbank, die in letzter Konsequenz über die Sparkassen in Hessen und Thüringen und deren Eigentümern, also den Gemeinden, wiederum den Steuerzahlern gehört. Also in der Tat über einige Umwege "linke Tasche, rechte Tasche", nur in ein anderes Budget.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Firma Karrié Bauunternehmung ist gerade dabei die Fassade des Canon-Hochhauses zu modernisieren (welches Rendering umgesetzt wird, ist nicht zu erfahren). Das Gebäude ist teilweise eingerüstet und besonders der Zugang zum Einzelhandel gleicht einem Slalom-Stangen Parcours.

    Mamma mia... ich habe sehr lange darauf gewartet, dass dieser 70er-Jahre-Schandfleck endlich generalsaniert (wenn nicht gleich komplett ersetzt) wird. Und dann das!! Da ist ja ein Rendering schlimmer als das andere. Geht's noch unambitionierter und geschmackloser? Wer hat sich denn dieses Rostbraun als ernsthafte Farbvariante ausgesucht? Oder diese aufgepfropften Erker an den oberen Ecken, was soll das? Hoffentlich wird etwas ganz Anderes umgesetzt als das, was die Computersimulation androht!

    Äußerst bedauerlich. Ich frage mich, wieso das nicht vorher geprüft wurde!? Dann hätte man sich den ganzen Sicherungsaufwand gleich sparen können. Offensichtlich gab es ja aus sehr gutem Grund die Absicht, das Gebäude zu erhalten und in das neue Viertel zu integrieren. Wieso kommt das erst jetzt raus, wo die benachbarten Neubauten bereits stehen?

    Und wieso kann man nicht wenigstens die Fassade erhalten und nur hinten dran neu bauen?

    Sehr gut! Darauf warte ich schon lange, dass hier mal was passiert. Es kann nur besser werden, und diese prominente Lage eignet sich hervorragend für ein architektonisches Ausrufezeichen. Eventuell mit teilweiser "Überbauung" des runden Eckgebäudes, im Stil eines Schiffsrumpfs? Ich bin gespannt und hoffe auf Neubau.

    Interessant, und gut zu sehen, dass es endlich vorwärts geht. Die Verschiebung des Hochhauses nach Süden gefällt.

    Was mir auf der Grafik aufgefallen ist: was bedeutet der gestrichelte Kasten auf dem Grundstück Neue Mainzer Straße 53? Das kleinere Haus Nr. 55 bleibt nach diesem Lageplan - selbstredend - erhalten, aber das muss genauso zwingend auch für die benachbarte 55 gelten! Ein Abriss für das Schauspielhaus wäre nicht akzeptabel. Irgendwas müssen sich die Grafikersteller aber bei der gestrichelten Linie gedacht haben, das stimmt mich vorsichtig optimistisch. Wäre ein platter Abriss geplant, hätte es diese Einzeichnung nicht gebraucht; die anderen abzureißenden Gebäude der FraSpa sich auch nicht eingezeichnet. Die Frage ist dann aber: soll das Haus irgendwie überbaut werden, ähnlich wie das neue Kaiserkarree? Oder gar abgetragen und an anderer Stelle wieder aufgebaut (OK, diese Spekulation ist etwas gewagt)?

    Nun ja, das umgebaute Haus sieht nicht schlecht aus, war auch von Renzo Piano nicht anders zu erwarten. Aber das Bestandsgebäude ist auch nicht schlecht, dem würde ich schon etwas hinterhertrauern. Da gäbe es ganz andere Kaliber, die es deutlich dringender nötig hätten. Karstadt gegenüber zum Beispiel. Dass dieses Umbauprojekt eine große Investition darstellt, die die Zeil nach vorne bringen wird, ist gut und schön, aber das kommt mit einem riesigen Wermutstropfen daher: wenn das Sportfeld der Schule auf dem Dach des Parkhauses Konstablerwache errichtet werden soll, bedeutet das wohl zwangsläufig die Schließung des City Beach? Das wäre ein sehr großer Verlust für die Stadt!

    Naja... geht so. Aufwertung ja, aber auf der Skala von 1-10 geht's subjektiv vielleicht von 2 hoch auf 4, mehr nicht. Vor allem fehlt die Aufstockung! Der Dudler-Entwurf hätte durch die Aufstockung zumindest die Traufe des Elektro-Müns-Hochbunkers erreicht, und sähe schon noch deutlich besser aus. So ist es halt ein bisschen Kosmetik, um die nächsten 20 Jahre zu überbrücken.

    Und für das Stadtbild noch entscheidender wäre die Wiederherstellung des Dachs von Battonnstraße 23-25. Dass auch diese generalsaniert wird, ohne dass das unsägliche Flachdach zumindest durch eine moderne Interpretation des ursprünglichen Aufbaus ersetzt wird, ärgert mich.

    Der Neubau ist ja so schlecht nicht, allerdings ist auch der Altbau so schlecht nicht. Insofern stimme ich Rohne zu, der angrenzende fürchterliche Plattenbau gehört abgerissen, nicht das Eckhaus. Wenn schon das gründerzeitliche Eckhaus - das zugegeben auch keine richtige Perle ist - dran glauben muss, dann hätte doch zumindest der ganze Block eine Neuentwicklung verdient. Unverständlich, dass der Entwickler die beiden augenscheinlich zusammengehörenden Gebäudeteile nicht auf einen Schlag neu entwickelt!?

    So ein Ereignis kann man nicht nicht kommentieren, auf geht's:

    Positiv:

    • Die Aufstockungen! Damit hätte ich nie gerechnet, beinahe unglaublich. Am meisten überrascht mich positiv, dass tatsächlich der Marienturm aufgestockt werden soll, dass ich das noch erleben darf... hoffentlich klappt das auch. Bei der langen Vorbereitungszeit der Fortschreibung dieses Plans kann ich nur hoffen, dass die Macher mit den Eigentümern und Statikern gesprochen haben, um eine halbwegs valide Aussage zu bekommen, ob so etwas realistisch ist. Ich hätte nichts gegen Holz-Hybride oder sonstige neue Materialien, wenn sie leichter sind als einfach genau so weiterzubauen wie der Rest des Gebäudes unten drunter
    • Das Frankfurter Flatiron, könnte genial werden
    • Das Tishman-Speyer-Projekt am Kaiserkarree: spektakulär! Wenn die Kubatur so umgesetzt wird, und die Höhe auch voll ausgereizt wird, wird das ein neues Highlight der Skyline - und wird diese aus den klassischen östlichen Mainbrücken gesehen perfekt ergänzen. Oder besser gesagt: einen neuen, modernen Akzent setzen, auch im Zusammenspiel mit der Dachschräge des benachbarten Taunusturms
    • Position und Höhe des EZB-Anbaus
    • Der neue Campanile - nebst "richtigem" Busbahnhof, wie es scheint

    Altbekannt oder wie erwartet und daher unspektakulär:

    • Das Hochhaus neben der neuen Oper an der Neuen Mainzer
    • Das zusätzliche Hochhaus an der Junghofstraße
    • Der Neubau am Ostbahnhof an der Ferdinand-Happ-Straße
    • Und natürlich die Fortführungen, also Nicht-Stornierungen aus dem alten Hochhausrahmenplan (u.a. Präsidium, Millennium-Tower, Icoon, sogar das Mini-Hochhäuschen neben dem Messeturm wird immer noch aufgeführt)

    Negativ:

    • Die Nicht-Erhöhung des Molenkopf-Hochhauses
    • Die Bebauung an der Gallusanlage: viel zu niedrig! Die Idee, hier zwei Gebäude hintereinander auf dem alten Dresdner-Vorstandsbau zu platzieren, ist ja nicht schlecht. Aber das höhere der beiden Gebäude darf auf keinen Fall genauso hoch werden wie der Silberturm und der Skyper, bitte keine Einheitshöhe! Der Turm muss mindestens 200 Meter hoch werden, sonst wiederholt man doch den Fehler des Marienturms...
    • Dass bei so vielen Türmen die Nutzungsart "Wohnen" ausgeschlossen wurde bzw. keinerlei neue Wohntürme geplant sind. Warum denn das? Ich dachte es sollte auch mehr gemischt genutzte Hochhäuser geben
    • Das Ausbleiben jeglicher Hochhaus-Ideen rund um die Konstablerwache

    Unterm Strich für mich eine würdige Fortschreibung, auch wenn ich mir hier und da etwas mehr Mut und Visionäres gewünscht hätte. Und: es hat viel zu lange gedauert. Ansonsten: solide Arbeit