Beiträge von Miguel

    Interessant: mit Schwimmbecken auf der Dachterrasse, nicht schlecht für Niederrad! Das wird dann ja auch die Renovierung der Olivetti-Türme selbst mit einschließen, und wie es aussieht, bleiben sie zum Glück äußerlich unverändert.

    Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob die benachbarten Blue Towers auch Teil dieses Campus werden sollen. Auf der ersten Visualisierung sieht es jedenfalls so aus bzw. da wurden sie durch niedrigere Wohn-Kuben ersetzt, was ich sehr schade fände.

    ^ Das mag sein, aber andersherum bedeutet es nicht, dass begrünte Fassaden zwangsläufig mit schlechter Architektur einhergehen müssen. Mir gefällt's, ich schließe mich Beggis Begründung an. Das ist jedenfalls der bisher beste Entwurf für die Kernsanierung dieser jahrelang brachliegenden Ruine. Und wenn hier tatsächlich ein Supermarkt entsteht, wertet es die ganze Ecke enorm auf. Das bringt Laufkundschaft aus dem Westend, dem umliegenden Bahnhofsviertel und auch aus den benachbarten Bürotürmen und trägt durch die soziale Kontrolle dazu bei, dem Abgleiten des Bahnhofsviertels entgegenzuwirken.



    Mod: Die folgende abstrakte Diskussion über den Sinn von Fassadenbegrünung wurde in diesen Thread verschoben.

    Mir fallen insbesondere die begrünten Dächer auf allen Ebenen auf. Entweder mit Solarzellen oder mit begehbaren Dachterrassen für die Beschäftigten. Das zusammen mit einem neuen Anstrich, neuen Fenstern und vermutlich flächendeckend neuer Haustechnik, fertig ist die Revitalisierung. Und ich finde sie gut so! An der äußeren filigranen Struktur braucht sich für meinen Geschmack nichts ändern. Ich würde das Ding unter Denkmalschutz stellen. Der Name passt wie die Faust aufs Auge.

    Huch, durch die Verschiebung passt der Beitrag jetzt nicht mehr so ganz zur Reihenfolge der Vorbeiträge - ich ändere ein wenig:


    Ich glaube nicht, dass es in euren beiden letzten Beiträgen einen Widerspruch gibt - Ich verstehe LukaTonios Argumentation (aus dem Strang zum Hochhausrahmenplan) jedenfalls so, dass man gerade bei Investoren, die Hochhäuser bauen wollen, zusätzlich zu diesen "bezahlbaren" Wohnraum einfacher durchsetzen kann, als es ohne Hochhaus der Fall wäre. Weil Investoren eben selbst dann, wenn der günstige Wohnraum allein nicht kostendeckend zu bauen ist, in Summe mit dem Hochhaus noch Gewinn machen können. Also wäre es Quatsch, das einzustellen, wenn man günstigen Wohnraum schaffen will, selbst wenn sich viele die teuren Hochhauswohnungen nicht leisten können. Und genau das wird ja praktiziert, siehe zum Beispiel beim FOUR, und gilt unabhängig und zusätzlich zum berühmten "Durchsickereffekt" durch Umzüge in teurere Hochhauswohnungen, wodurch günstigere frei werden. Und das Argument mit dem Frankfurter Alleinstellungsmerkmal, welches gestärkt werden sollte, kommt noch dazu.

    Also die Bildmarke ist ja gut gelungen. Aber der Name? Ernsthaft, "Central Business Tower"? Einmal lauthals gelacht! Das ist nur unwesentlich besser als der Nürnberger "Business Tower". Ja, der heißt allen Ernstes genau so. Unglaublich dämlich, einfallslos, peinlich, was fällt mir noch ein?


    Warum haben sie es nicht einfach bei "Veritas" belassen? Wesentlich cooler, einprägsamer und einzigartig wäre das gewesen. Und falls jetzt das Argument kommt mit "internationaler Vermarktbarkeit"... hat es dem Taunusturm geschadet, dass er so heißt, wie er heißt? Oder dem Opernturm? Oder dem Messeturm? Nein? Setzen, sechs.

    Komplett lächerlich. Wie kommt man darauf, dass ein Sachverständigenbüro nicht unparteiisch sein könnte, weil es in derselben Stadt schon an anderer Stelle ein Gutachten erstellt hat? Das hoffe ich doch, dass ein Gutachter sowas schon mal zuvor gemacht hat, also ein bisschen Erfahrung und Sachverstand mitbringt...

    Bleibt zu hoffen, dass die Linke nicht doch noch in die zukünftige Koalition der Stadtregierung eintritt. Die anderen vier Parteien befürworten jedenfalls den U-Bahn-Lückenschluss mit "U" für "Untergrund".

    Uiuiui, ich wusste nicht, dass der Silberturm und der Taunusturm eine "Anti-Schokoladenseite" haben. ;-) Finde ich nicht, gerade der Taunusturm hat eine positive Wirkung an der Stelle. Klar, er könnte höher sein, aber stell' dir vor, er wäre nicht da. Wie würde das denn aussehen!?


    Der Ausschnitt ist auch ein bisschen "verzerrt", weil der Opernturm und der Nextower rechts fehlen. Mit den beiden ist die Ansicht schon wieder ausgeglichener. Die Randlage der Coba ist zum Glück bald durch FOUR keine Randlage mehr. Und für das Problem der Einheitshöhe braucht es für diese Perspektive einen mindestens 220 Meter hohen Turm auf dem Grundstück des Ex-Vorstandsbaus der Dresdner Bank, also zwischen Silberturm, Gallileo und Skyper. Hat jemand einen Wunschzettel zur Hand? ;-)

    Man muss sich mal vor Augen führen, dass 12,6% eine "Sonstige"-Partei gewählt haben! Das wäre zusammengenommen die viertstärkste Kraft. Und es sind nochmal 0,2% mehr als bei der letzten Kommunalwahl. Insofern stellt sich schon die Frage, ob man das mit der 5%-Hürde nicht nochmal überdenken sollte bei Kommunalwahlen (warum wurde die überhaupt aufgehoben?). Dann wäre zwar Volt aktuell nicht vertreten, was ich schade fände, aber ebendiese 12,6% würden sich dann ja zumindest zum Teil auf die übrigen Parteien verteilen, die größere Chancen auf einen Einzug ins Parlament haben. Dann wäre vermutlich auch Volt wieder mit dabei. Diese Zersplitterung wird so jedenfalls weitergehen und das Regieren oder Koalieren immer schwieriger machen.


    Inhaltlich kann ich die Kritikpunkte eines Teils der FDP-Basis nachvollziehen, gerade beim Thema "rechtsfreie Räume". Das ist Markenkern der FDP, und das wäre ein großer Erfolg, wenn die "linksautonomen Zentren" in rechtsstaatliche Strukturen überführt würden. Wieso muss darüber überhaupt diskutiert werden, dass es keine rechtsfreien Räume geben darf, egal welcher politischer oder religiöser Couleur? Und wieso hat das die CDU eigentlich in all den Jahren nicht hinbekommen?

    Bei der Verschuldung wäre ich kulanter. Sparsamkeit ist gut und schön, aber nach so einer Krise muss nunmal mehr investiert werden, und solche Projekte wie Oper/Schauspielhaus sind nunmal auch sehr teuer, da beißt die Maus keinen Faden ab. Außerdem können sich die Kommunen ja auch mal billige Schulden gönnen, so billig wie jetzt wird Schuldenmachen vermutlich nicht mehr ewig bleiben. Also wenn nicht jetzt, wann dann.


    Innerparteiliche Demokratie ist auch deswegen so toll, weil sie jedem einzelnen "Normalmitglied" einer Partei zeigt, dass man doch auch als Einzelperson einen Einfluss auf die Stadtpolitik hat. Die Entscheidung der FDP fiel 80 zu 78 Stimmen! Vielleicht bewegt das den ein oder die andere, doch mal in der Politik aktiv zu werden und zumindest in eine Partei einzutreten. Man kann etwas bewegen.


    Das einzige Problem, welches ich mit der Entscheidung der FDP jetzt habe, ist, dass ich mich um die Stadt sorge: wenn wir jetzt Grün-Rot-Volt-Dunkelrot bekommen, dann gute Nacht. Dann werden die Gewerbe- und Grundsteuern erhöht, es werden überhaupt keine Eigentumswohnungen mehr gebaut, sondern nur noch geförderte (sprich: vom Steuerzahler subventionierte) Mietwohnungen, Autos werden komplett verboten und das Bahnhofsviertel versinkt endgültig in Dreck und Drogen. (das war überspitzt!)


    Ich hoffe, dass sich vor allem die Grünen einen Ruck geben und nochmal nachverhandeln und dann diese Koalition doch noch zustande kommt.

    ^ Hoffen wir es. Bei der Farbe liegen sie ja schon deutlich daneben im Vergleich zur Visualisierung. So kann es jedenfalls nicht bleiben, sieht ja bescheiden aus. Der höhengleiche Abschluss mit den Nachbarn wäre das Mindeste, aber warum wurde dann der Kran schon abgebaut? Etwas höher als die Nachbarn und z. B. auf gleicher Höhe wie das Gebäude zwei weiter rechts (mit Fitness First drin) wäre noch schöner gewesen, aber das ist natürlich utopisch angesichts der Computergrafik.

    Genau diese Perspektive ist die, die mir - als einzige - überhaupt nicht gefällt am One. Der Überhang oben wirkt von Süden aus gesehen krass übertrieben und disproportional. Dadurch wird der One zum schwerfälligen, plumpen Klopper. Zum Glück gilt das aber nur für diese Seite, von allen anderen Seiten aus passt es besser. Insbesondere natürlich von den schmalen Seiten aus, aber auch von Norden her fällt es weniger auf, wie lang das Gebäude im oberen Bereich doch ist.


    Bleibt zu hoffen, dass der Millennium-Tower möglichst bald die Südseite verdeckt, dann ist diese Ansicht auch bald schon wieder Geschichte.

    Die FDP hat sich doch noch überhaupt nicht dazu geäußert, ob sie mitregieren will in so einer Konstellation. Die Grünen haben als stärkste Kraft erstmal nur entschieden, mit wem sie Koalitionsverhandlungen führen wollen und mit wem nicht.


    Unabhängig davon finde ich es zumindest spannend, was das werden könnte. Dass die alte Koalition so nicht weitermacht wie bisher, ist ja schon mal positiv - schlechter konnte es kaum laufen als in den letzten Jahren. Da hatten wir tatsächlich bestenfalls Stillstand in der Stadtpolitik. Und dass die Linke nicht dabei sein soll, begrüße ich ausdrücklich (auf einen Mietendeckel wie in Berlin können wir aus architektonischer und städtebaulicher Sicht sehr gerne verzichten, von der Verfassungsmäßigkeit und Sinnhaftigkeit mal ganz abgesehen). Außerdem sehe ich die FDP nicht "allein gegen eine linke Front", denn zum einen betonen die Grünen, dass sie ein Mitte-Links-Bündnis anstreben, und zum anderen würde ich Volt auch eher in der politischen Mitte verorten. Da wäre die FDP also nicht ganz allein. Schau' mer mal.

    Super Idee! Da die Etagen keine Fenster brauchen, könnte die komplette Fassade mit Solarzellen verkleidet sein, was das Thema "Energiehunger" adressiert. Und ganz oben ein öffentlicher Dachgarten mit Bar, Club und Restaurant - da sollte auch die Erschließung bzw. Sicherheit kein Problem sein, denn die Aufzüge brauchen in den Rechner-Etagen ja keine Ausgänge. Niemand würde sich über Ruhestörung beschweren, wenn's auf dem Dach laut wird. So steigert man die Akzeptanz solcher Technikgebäude. Der öffentliche Teil könnte baulich komplett abgetrennt vom Rechenzentrum erschlossen werden. Also wenn die Türme so aussehen würden wie in Shenzhen, und in einem kleinen Cluster entstünden, fände ich das gut.

    Ich freue mich für Offenbach. Wirklich! Das kann die Stadt gut gebrauchen. Und es ist die Quittung für eine inkompetente Stadtverwaltung in Frankfurt, die mehr und mehr verhindert, hadert und sich selbst im Weg steht anstatt zu gestalten. Sauber.

    Schön finde ich zum einen, dass es eine erste große Ansiedlung für den Innovationscampus gibt - wenn eine große Firma wie Samson den Anfang macht, gibt das dem ganzen Gebiet gleich mal Struktur und Gewicht. Und zum anderen, dass die Firma in der Region bleibt.

    Warten wir doch erstmal ab, bis er fertig ist. Noch kann man die Wirkung der Auskragungen ja gar nicht beurteilen. Die Fassade finde ich ganz gut, sieht ein bisschen aus wie ein "breiter Nadelstreifenanzug". Jedenfalls sind die vertikalen Streifen mal was anderes. Und eine Kontrastfarbe zu den weißen Türmen der Nachbarschaft tut der Ecke auch ganz gut. Ich hoffe nur, dass die beiden Fassadenfehler auf der Westseite noch ausgebessert werden (ist das noch niemandem aufgefallen, dass zwei Glaselemente vertauscht wurden?).

    Von Westen aus betrachtet wird der Turm wieder schmaler wirken, wenn der Kran auf der Südseite abgebaut wird. Und die Endhöhe ist auch noch nicht erreicht. Aus diesen beiden Effekten wird sich eine schlankere Statur ergeben, wenn er fertig ist, da bin ich mir sicher.

    Verstehe ich das richtig, dass die SPD jetzt allen Ernstes eine Straßenbahn als Beitrag zur Belebung und Attraktivitätssteigerung der Hauptwache ansieht? LOL!! Seit wann hat denn die Hauptwache eine Belebung nötig? Und wie soll gerade eine Straßenbahn dafür sorgen, dass es dort schöner wird? Endgültig absurd wird das Ganze, wenn als positives Beispiel ausgerechnet die Konstablerwache herangezogen wird. Ernsthaft jetzt? Die Konsti als Beispiel für Aufenthaltsqualität? Das ist fast so erheiternd und gleichzeitig beschämend wie die Forderung von Mäckler, die Zeil wieder für den Straßenverkehr zu öffnen. Völlig absurd.


    Dieses leicht zu durchschauende Wahlkampfmanöver der SPD halte ich wie schon weiter oben öfter erwähnt aus mehreren Gründen für eine absolute Schnapsidee, daher nur in Stichpunkten:

    1. Der verkehrliche Nutzen existiert nicht. Was soll denn von diesem Streckenabschnitt neu erschlossen werden, was nicht bereits bestens erschlossen ist?
    2. Straßenbahnen sind aus meiner Sicht in der eng bebauten Innenstadt generell keine gute Idee. Wenn, dann auf eigenem Rasengleis neben der Straße, nicht auf der Straße, wo sich die Verkehrsträger gegenseitig behindern. Und das geht aufgrund der Platzverhältnisse nur außerhalb der Innenstadt.
    3. Und schon gar nicht in einer Fußgängerzone!! Stichwort Sicherheit wurde oben bereits genannt.
    4. Die Hauptwache würde erneut vom Verkehr zerschnitten werden, so wie es früher mit dem Autoverkehr der Fall war. Statt dass endlich mal der Krater geschlossen und eine vernünftige, großstädtische Platzgestaltung angegangen wird, worüber seit Jahren nur diskutiert wird, soll jetzt eine neue Schienenstrecke samt quietschenden Bahnen, die vor lauter Fußgängern nicht recht vorwärts kommt, die Lösung sein?
    5. Die Hauptwache würde nicht mehr für größere Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Vor Corona gab es im Sommer quasi jedes Wochenende irgendein Festival. Man muss nicht alle diese Feste gut finden, aber offensichtlich tun das sehr viele Menschen, sonst gäbe es nicht so viele Straßenfeste mit Fressbuden, Livemusik und Co. Der ganze Platz ist immer voller Menschen bei solchen Gelegenheiten. Da soll also die Straßenbahn durchrumpeln?
    6. Was soll das für eine Entlastung der Altstadtstrecke sein, wenn der Streckenabschnitt vom Hauptbahnhof bis zum Willy-Brandt-Platz überhaupt nicht entlastet wird? Es wäre ja nur ein Abzweig auf halbem Weg, also kann die Entlastung sich auch nur auf den Abschnitt am Römer vorbei beziehen. Ist dieser Teil der Strecke so überlastet? Ich habe nicht den Eindruck.

    Die verbesserungsfähige Zugänglichkeit ist das eine. Das andere ist: was sollte mich dazu bewegen, mein Fahrrad im Parkhaus abzustellen, wenn dieses kostenpflichtig ist? Ist das ein Witz? Wofür zahle ich denn Gebühren, wenn dann das Parkhaus nicht mal überwacht wird? Auf der Straße gibt es genug Verkehrszeichen, an denen ich mein Rad anschließen kann. Geklaut werden kann es überall, drinnen wie draußen. Und dann steht das Rad wirklich genau da, wo ich eigentlich hin will.

    Wer ist denn die Hauptzielgruppe dieses Parkhauses? Wenn ich von der Stadt aus mit dem Zug irgendwohin reise, habe ich Gepäck dabei. Also fällt die Anreise per Fahrrad flach, ich nehme die U-Bahn. Ansonsten sind an dieser Stelle jetzt nicht so viele Ausflugsziele, weswegen ich mein Rad gerade dort parken wollen würde, wenn es nichts mit dem Hauptbahnhof zu tun hat. Bleiben die Berufspendler, die in die Stadt kommen und die letzten Meter auf dem eigenen Rad zurücklegen wollen. Gerade dann muss die Nutzung allerdings kostenlos sein, weil es ja Dauerparker sind, oder darf zumindest nur eine sehr geringe Monatsgebühr kosten und das Parkhaus muss mehr Sicherheit gewährleisten, wenn die Pendler ihr Rad dort unterstellen sollen.

    Ob das wohl mit dem Bau des Scandic-Hotels direkt nebenan zu tun hat, von dem aus man einen schönen freien Blick aus erhöhter Position auf die EZB hat? Hoffentlich wirkt sich das nicht negativ auf die Optik der Fassade aus... oder auf die Transparenz des Atriums