Vielen Dank Klarenbach für diese interessanten und erklärenden Perspektiven. Ich kann das Versprechen von Modernität und Fortschritt, dass diese Hochhäuser darstellen, gut nachvollziehen.
Der Makel der dieser Art von Architektur innewohnt ist freilich, dass sie nur aus der Ferne oder aus der Bewegung heraus wirkt, man möchte dort nicht verweilen. Zusätzlich trennt die Breite Straße die Fischerinsel vom Rest der Spreeinsel ab, wodurch ein sehr privater Raum geschaffen wird.
Das mag für eine solche Wohnsiedlung ja genau das Ziel gewesen sein, mir fehlt aber die Lebendigkeit der Stadt.
Der Novotel Block ist freilich ein Fremdkörper und wird dazu noch überaus billig. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass eine Behutsame Nachverdichtung durch Blockrandbebauung das lokale Straßenbild ansehnlicher (sprich: weniger öde) machen kann, nunmehr ist die Perspektive eh dahin. Ich finde die Fischerinsel sollte sich viel mehr an die Luisenstadt anschließen, nach Norden hin stellt die Breite Straße eine zu große Barriere dar.


























