Beiträge von Ben

    Bin absolut für den Abriss der Brücke und zum Glück wurden die ursprünglichen Pläne hier und auch andernorts nicht umgesetzt. Ich finde aber auch, es wird wieder zu viel nachgedacht und ideologisiert, statt einfach pragmatisch zu handeln. Was für Voteile soll die dauerhafte Schließung des Tunnels bringen? Dadurch würde sämtlicher Verkehr auf die Mecklenburgische Straße verlagert, statt eben aufgeteilt. Man müsste, wenn man nach Steglitz will, durch die Wohnstraßen fahren. Fänd ich als Anwohner nicht so dolle. Und müsste man den Tunnel nicht auch bei einer Schließung sanieren? Der Großteil der Kosten gehen doch bestimmt für die Sicherung der Statik drauf und nicht für den Straßenbelag. Glaube dieser wurde erst kürzlich erneuert, oder? Und was dann? 500m "Kulturelle Begegnungsstätte"?


    Ich wäre für den Rückbau einiger Auf-/Abfahrten oder Tunnel (z.B. Lewishamstr. oder Bundesplatz). Diese aber bleiben. Die Schlange inkl. Tunnel ist aber mehr, als ne Autobahn, nämlich eine Kuriosität, durch die man überhaupt erst auf Wilmersdorf/Dahlem aufmerksam wird und bildet ein Ensemble mit dem Bierpinsel im Rahmen des ganzen Autobahn-Projekts. Ein unliebsames Kapitel der Nachkriegszeit, aber solche gibt es ja viele in der Stadt.


    Was für Aufenthalts- und Grünflächen gingen denn verloren? Da ists nur grün, wenn unter der Brücke Weihnachtsbäume verkauft werden. Die Anzahl an Fahrspuren könnte der hinteren Schildhornstraße entsprechend anpassen, also 2x2 nur eben mit noch einer "Spur" fürs Grüne. Der Verkehr dürfte sich doch eigentlich genauso verteilen, wie bisher, sodass das reichen sollte. Die 30er-Zone könnte man auch weiterführen. Die südliche Straßenseite ist bereits blockrandbebaut. Durch die Kurve ist der Bürgersteig Richtung Platz schon verhätnismäßig breit. Der nördliche Teil böte dann nach Rückbau der Fahrbahn viel Platz für benötigte Neubauten (in einer super Lage, statt am Stadtrand). In diesen Entwürfen sehe ich hingegen nichts dergleichen, nur ein paar grüne Kreise. Ja, dafür müsste etwas Wiese weichen, wie bei jedem Neubauprojekt aus dem Nichts. Aber ist ja nicht so, als befände man sich hier in einer Betonwüste.

    "Disneyland" etc. sind rückwärdtsgewandte Floskeln, mit denen man schon vor 20 Jahren um sich geworfen hat, als es noch um die Reko des Schlosses oder Patzschke-Neubauten (wie auch diesem Entwurf) ging. Inzwischen eigentlich nur noch selten zu hören, sodass die Verwendung schon einen stimmungsmachenden Beigeschmack hat.


    Obs allein die geschmackliche Entscheidung der Investoren oder eher eine finanzielle war oder an Vorgaben der Adimistration und Wettebwerben lag, sei mal dahingestellt. Bin so oder so gespannt, wenns fertig ist. Es ist ja nicht schlecht oder banal, wie das Ding auf der Fischerinsel.


    Schader finde ich, dass die Altbauten offenbar übergangen wurden, wie Dunkle_ich erwähnt. Hätte der Investor ja noch gleich mitkaufen können :D.

    Nen wirklichen Zweck hatten die Bullaugen finde ich auch nicht, so unter den "Wintergarten" gequetscht. Kam rüber wie "Hier ist noch Platz, was machen wir damit?", als dass es wirklich ein Teil des ganzen war. Wenn sie wenigstens die Fassade hoch entlang des Treppenhauses (falls das dort verläuft) verteil gewesen wären...Dann lieber das hohe Foyer. Mit dem Schwarz will man sicher auf edel machen, aber in der Ecke nicht wikrlich nötig.

    Den Gedanken von Endell finde ich gut und durchaus nachvollziehbar.


    Mir war irgendwie so, als wollte man mit dem neuen Konzept mehr auf Food Court und Markthalle machen, weil man was das einkaufen angeht eh nicht mehr MoB mithalten kann...Aber das hat sich dann wohl wieder geändert oder ich habe es falsch in Erinnerung...?


    Das UG war früher eigentlich immer recht belebt, was sicher auch an der Verbindung zur Bahn liegt. Wenn da mal alles offen ist und nicht mit grauen Folien zugeklebt, wird es sicher auch etwas ansprechender


    Um die Bäume ist es in der Tat schade. Was bringen diese "Leuchter"? Bewegen die sich? Muss ich wohl die Tage auch mal hin...

    Dachte beim ersten Bild erst, du seist an der Bernauer Straße. Find ich aber gut.


    Meine Oma hat auf dem ersten Bild gleich links gelebt. Da war das einfach nur unzugängliche Wiese. "Vorne" konnt man zwar rauf, von links und rechts war sie aber durch hohe Büsche abgeschirmt. Kann man bei Googlemaps ja immer noch sehen. Für Kinder gabs in der gesamten Anlage nur je Riegel nen Buddelkasten mit nem rostigen Reck, immerhin für 2 Größen (oder 3?). Laut meiner Mutter war auf der Fläche mal ein Minigolfplatz. Hätte ich ja auch gern mal gesehen :D. So, genug der Memoiren.

    Ein Witz von solchen Passagen war ja auch, dass man Wege verkürzen kann. Statt um die Ecke, quer durch. Auch ein höherwertiges Angebot gehörte einst dazu. Hier findet man in beiden Fällen das Gegenteil. Wie sollte sich da also Laufkundschaft entwickeln, außer, es gäbe dort etwas einmaliges zu finden. Tuts aber nicht. Insofern erst mal ne gute Sache, wie auch immer das umgesetzt werden soll.

    Das ist doch wie im APH-Forum, wo nach jedem (Foto)Beitrag wieder 2 Seiten lang gejammert wird, wie hässlich doch die Ostfassade ist, wie unproportional die Kuppeln des Doms (und zum 1000.x "Gibts eigentlich Rekopläne?"), wie blöd eine Nichtreko am Neumarkt, irgendein Dachausbau usw. ist. Statt es nun nach Jahren seit der Fertigstellung einfach mal als Tatsache hinzunehmen und zu akzpetieren, dass es nun erst mal so bleiben wird.


    Als nationales Symbol sehen es doch nur die Paar Prozent, die es so sehen wollen, statt es nun einfach hinzunehmen. Die einen sagen "Endlich wieder ein nationales Symbol", die anderen "In einem geeinten Europa brauchen wir keine nationalen Symbole". Der Rest sieht es einfach als schönes oder auch nicht schönes Museumsgebäude, wie viele andere, wenn man vom Bau und der Fertigstellung außerhalb von Berlin/Brandenburg überhaupt mitbekommen hat. Höchstens hört man mal "MEINE Steuergelder".


    Das Kreuz steht, die Ostfassade steht...Nun geht es darum, wie man es nutzt. Und dass der Schlüterhof nun zu einem Spieplatz oder Open Air Bühne wird und der Schlossbauverein und das Humboldtforum sich als Gegner ansehen, finde ich schlimmer, als Ostfassade oder Kreuz.

    Vor der Stella-Fassade würde es vermutlich nicht für genug Gesprächstoff sorgen, eben weil alle sagen "Da störts ja keinen", "Dann wäre dort mal etwas los" oder so. Man muss natürlich das "eigentliche" Schloss wieder irgendwie infrage stellen oder persiflieren o.ä.

    Gestern habe ich gesehen, dass der türk. Supermarkt Goeben-/Ecke Potsdamer Str. ausgezogen ist. Vor 2 Wochen war er noch da. Der Rest des Hauses ist auch leer sowie der Nachbarbau. Zuletzt glaube ich hier vor 4 Jahren. Auf der Website von HGHI ist es auch noch aufgelistet. Mal schauen...


    Bild von mir am 30.07.2022

    Steht das nicht schon woanders? Wieso glaubt man, ein Zeichen setze man allein durch Höhe? Ob diese Fassade nun hoch oder niedrig ist, sie ist genauso spannend, wie der Vorgänger. Weg mit dem Tunnel, der ja zwei Einfahrten hat.

    Dieser Wunsch ist absolut nachvollziehbar bei dem Anblick. Auf jeden Fall ein super Ergebnis. Auch, dass man es von außerhalb des Zoos sehen kann finde ich gut.


    Ne goldene Spitze hätte ich vielleicht noch ganz nett gefunden.Das Foliendach finde ich nicht so dolle. Glas wäre sicher schöner gewesen, aber jut, wird schon seine Gründe haben.

    Da dort ziemlich alle Häuser einen Vorgarten haben, spricht nichts dagegen, es auch hier fortzusetzen. Ist schließlich ein Wohnhaus. Da kann man den Bewohnern des EG etwas Privatspähre gönnen. Und gegen Grün spricht ja auch nichts.


    Schade finde ich auch, dass es wieder grau ist. Finde die Straße jetzt schon ziemlich trist, was am Zustand vieler Häuser/Fassaden und den vielen hohen Bäumen liegt.

    Schade, dass man letztendlich doch wieder eingeknickt ist und statt der Synagoge "nur" eine Synagoge gebaut wird. Auch, wenn das eher mit der Größe, als mit der Reko an sich begründet wird. Wenn man schon die Stadt hinter sich hat, sollte man das doch ausnutzen. Allein, dass sie dann in München vorbeigeschaut haben, lässt einiges befürchten...


    Verstehe nicht ganz, wieso man nicht einfach die Gemeinde mehrheitlich entscheiden lässt, wie sie mit dem Thema umgehen? Wenn sie sagen, die Reko ist mehr wert, als eben das Gedenken durch ein Mosaik, das die Passanten lt. der Umfrage eh nicht wahrnehmen, dann soll man sie doch lassen.

    Meine "Befürchtung" ist, dass die Schule sich noch weiter ausbreitet...Die hat ja schon entlang der S-Bahn alles eingenommen. Besser als der Flachbau vielleicht, aber auch kein wirklicher Gewinn für die an sich ja ganz nette Wohngegend. Aber jut, ist nur ne Vermutung...

    Die Website ist leider sehr nichtssagend...Viel Schwarz und wild durcheinandergewürfelte Bilder von sonstwo, aber nur eines vom Inneren der Arkaden. Und irgendwie fehlen mir da die vollen, zentral verteilten Tische, die einen Foodcourt von den üblichen Restaurant-Nischen unterscheiden. Auf dem einen Bild auf der Website sieht es allerdings nicht so aus, sondern wie bisher. In der oberen Ebene wird das aber auch nicht so einfach umzusetzen sein, vermute ich.


    Als ich und ein Kumpel im Januar 4 Tage in Lissabon waren, waren wir abends 4x in der Time Out Markthalle. Einfach ein klasse Konzept und Athmosphäre. Dabei ging es uns nicht um den Bodenbelag, sondern darum, dass dort es dort eben keine Minipizza, Asiaboxen und Döner gab, sondern hoch-/höherklassiges, kreatives und landestypisches (was ich hierzulande jedoch eher nicht brauche). Und man musste sich nicht auf ein Restaurant einigen.


    Es gibt ja auch in Berlin immer mehr Hipstergastronomie . Wenn die Preise stimmen, könnten sie sich dort vielleicht einfacher ansiedeln, als im EG eines Altbaus in Friedrichshain, wo ja sicher nicht nur Mieten für Wohnungen hoch sind.