Frankfurter Stadtgespräch

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ...denn irgendwie habe ich keine Lust, als jemand, der nicht mal studiert hat, aber trotzdem monatlich mehr als 800 Euro alleine an Steuern ins Staatssäckel entrichtet, für die Beseitigung solcher Schäden aufzukommen.

    Die Goethe-Uni muss als Stiftungsuniversität für den entstandenen Schaden selbst aufkommen. Bund und Land zahlen keinen Cent hinzu.

  • Danke für die Info. Dann tut es mir natürlich umso mehr Leid für die Leute, die nun mit ihren Studiengebühren für diese Idiotie büßen müssen. :Nieder:

  • Studiengebühren gibt es in Hessen doch gar nicht mehr. Das Geld für die Renovierung muss die Uni durch Streichungen bei Lehre und Studienbetreuung aufbringen, das hat Müller-Esterl ja schon recht deutlich gesagt.

    Offenbar sind die aufwändig neu errichteten beziehungsweise topsanierten Gebäude auf dem Campus Westend aus Sicht von Antifa/Asta/Linksblock eine Provokation an sich. Das House of Finance musste ja auch schon dran glauben. Daher schlage ich vor, auf dem Bockenheimer Campus einen Kramer-Bau unsaniert stehen zu lassen, als Wohlfühlreservat für diese Menschen. In den durch und durch antifaschistischen Räumen können diese dann, von Bullenschweinen ungestört, Parolen an die Wände schmieren. Die 473. auf die 472. Farbschicht, ein aufregendes Leben hinter Barrikaden, und dann nach 23 Semestern ohne Abschluss eine steile Karriere bei der SPD machen.

  • Das gibt es doch schon, nennt sich AfE-Turm, ist aber nicht von Kramer :lach: Nach 2014 kann man diesen von mir aus ein ganzes Jahr besetzt lassen, dann spart man sich hinterher die Abrisskosten...

    Gebühren gibt es aber sehr wohl, und zwar die allgemeinen Semestergebühren, die es auch vor den Koch'schen "Studienbeiträgen" schon gab und zusätzlich zu diesen erhoben wurden, für das kommende Semester etwas über 270 Euro. Wenn man in Zukunft alle 1-2 Jahre eines der Gebäude wegen solcher Ausschreitungen grundsanieren darf, werden die Beiträge sicherlich noch etwas ansteigen...

  • JA Schmittchen, nicht nur bei der SPD. Beinahe identische Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass es linksradikale Frankfurter Studenten sogar bis zum grünen Außenminister bringen können!

  • zu #833:

    Dieser Vorschlag ist nicht neu. Die Linksidioten im AfE-Turm einzusperren ist ein beliebter Vorschlag, der öfters fällt. Leider ist das ganze mit dem Rechtsstaat nicht zu vereinbaren, und im Gegensatz zum linken Schmarotzerpack halten wir uns ja an die Regeln. :/

  • Mal ruhig durchatmen!

    'tschuldigung, ich glaub' ich bin in einem Junge-Union-Forum gelandet. Oder gibt es auch noch woanders einen solchen Hass auf alles was (von euch aus gesehen) politisch links ist? :nono:

  • Es hat nicht zwingend etwas mit "links" zu tun, es richtet sich wohl gegen die "Idioten/Chaoten", die sich selbst wohl als links bezeichnen würden. Und mit Junger Union hat das ganze auch wenig zu tun. Es sind nur große Teile der Studentenschaft, die die Streiks inkl. Ausartung endlich satt haben. Für Außenstehende muss das ganze dann noch unverständlicher wirken.

  • headz
    Niemand spricht hier die Legitimität der Forderungen der protestierenden Studenten ab (das hastig geplante 3-jährige Bachelor Studium ist in der Tat eine Zumutung und Studiengebühren bleiben ein Dauerthema). Trotzdem ist es nicht zu viel verlangt, die Asta zu friedlichen Protesten zu bewegen, die nicht in nihilistische Gewaltorgien wie im House of Finance und nun in der Mensa ausarten. Es geht nicht um links gegen rechts, sondern um Verantwortung/gesunden Menschenverstand gegenüber blinder Zerstörungswut.

    Der neuste Stand ist übrigens, dass man die Asta für den Schaden und Umsatzausfälle zur Verantwortung ziehen möchte (d.h. Schadensersatz). Die Uni verweist zudem darauf, dass der Vandalismus keinesfalls auf Verständnis, sondern eher auf Empörung bei den Mitstudenten stösst. So verliert man sein Publikum, liebe Asta.
    http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DD…n~Scontent.html

  • Dekoratives Anführungszeichen


    Es geht nicht um links gegen rechts, sondern um Verantwortung/gesunden Menschenverstand gegenüber blinder Zerstörungswut.

    Eben, das meine ich doch! deswegen fand ich ja die Wortwahl im Thread von wegen Linksidioten und so daneben. Vielleicht waren ja auch Rechts-Chaoten oder Mitte-Sesselpupser dabei :D

  • Diese ganzen Studentenproteste sind halt heutzutage derart politisiert, und das auch noch sowas von eindeutig nach links, dass sich jemand der nicht links ist das keine zehn Minuten antun kann. Deswegen sollte es nicht verwunderlich sein, wenn dann eben von Linkschaoten geredet wird, denn der Anteil von zB Rechten dürfte verschwindend gering sein...

  • Das Wort "Linksidioten" wurde aber nun wirklich nicht von der breiten Mehrheit der Forumsteilnehmer verwendet. "Anarcho-Szene", "Autonome", "schwarzer Block" oder "Antifas" reicht da völlig aus. Außerdem ist es kaum eine witzige Angelegenheit, wenn die Angestellten und Studenten im House of Finance schon seit Tagen im Ausnahmezustand leben müssen (d.h. Evakuierungen wegen irgend welcher Drohungen, strenge Polizeikontrollen, usw). Fest steht, die Asta hat die Gewaltexzesse geduldet und sich so nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Daher halte ich es auch für gerechtfertigt, wenn die Asta-Entscheidungsträger regresspflichtig gemacht werden sollen.

  • Viermal interessant


    Für alle "Nicht-Frankfurter", unbedingt lesen..... Andreas Maier über den Apfelwein, wie er es sieht, in der faz.net vom 07.12.2009:
    http://www.faz.net/s/Rub6F18BAF41…n~Scontent.html


    _______________________________________________________________________________________

    Für Hartgesottene Zaha Hadid Fans. Wenn Dubai ausfällt müssen andere einspringen! Die neue digitale Informationsaufbereitung (Computation) macht es möglich. Parametrismus "der große neue Stil".

    Peter Neitzke schreibt in der fr-online vom 07.12.2009, "Schwärme von treibenden Gebäuden":
    http://www.fr-online.de/in_und_ausland…-Gebaeuden.html


    _______________________________________________________________________________________

    Beschluss des Innenstadtkonzeptes nach achtjähriger, zugeknöpfter Planungsarbeit. Die Fachleute des Planungsamtes hätten vorher gerne mehr gesagt. Planungsdezernent Edwin Schwarz verriet nun nach dem Beschluss sehr geheimnisvoll nur etwas vom Ziel. Selbst Schwarz-Referent Mark Gellert wollte auf Nachfrage der FR jetzt immer noch nicht mehr verraten.

    Die fr-online berichtet am 07.12.2009:
    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_…ussgaenger.html


    _______________________________________________________________________________________

    Schöner Beitrag von Dieter Bartetzko zum Frankfurter Dom in der faz.net vom 07.12.2009:
    http://www.faz.net/s/Rub117C535CD…n~Scontent.html

    Ziemlich an Ende geht er auch noch auf das aktuelle Altstadtprojekt ein. Für mich ist noch nicht endgültig entschieden, ob die "Freistellung" des Domturms, wie sie laut Bartetzko ab etwa 1829 vorangetrieben wurde, die letztlich "richtige" Variante darstellt. Die sehr enge, wenn auch nicht sehr ehrfurchtsvolle, Verbundenheit der früheren "uralten" Altstadthäuser mit "ihrem" Dom hatte eine ureigene, authentische Komponente dessen historischem Reiz man sich eigentlich nicht ohne eine gewisse elitäre Ignoranz entziehen kann.

    Die Situation aber, über die "Victor Hugo" einst schrieb, „Diese stolze Kaiserstadt ist heute bekrönt von der dünnen Rauchfahne, die vom armseligen Herd einer alten Frau aufsteigt", kam ja nur deshalb zustande, weil man den Wert und die Bedeutung der Altstadt schon damals im Römer nicht entsprechend würdigte und sich ernsthaft nur noch um die "herausragenden" Gebäude kümmern wollte.


    Postet von RKWF am 07.12.2009 im DAF Strang "Frankfurter Stadtgespräch" direkt hinter #842

  • Höchst. Meine Zeit. Mein Ort.

    Zur Förderung des Images des Stadtteils Höchst hat das Presse- und Informationsamt einen Werbefilm mit dem Titel: "Höchst - Meine Zeit, Mein Ort" produzieren lassen. Der kurze Film "setzt die Vorzüge von Höchst ins rechte Licht und präsentiert den Stadtteil als junges Quartier mit kreativem Potenzial". Der Spot wird von Mitte Dezember an in den Kinos in und um Frankfurt gezeigt.

    Aus einer städtischen =6377672"]Pressemeldung: "Die Geschichte, die der Einminüter erzählt, ist die Geschichte des Gitarristen James de Malplaquet. Dieser ist spät dran, das Konzert seiner Band "The Miserable Rich" startet in wenigen Minuten. Schnellen Schrittes läuft der Musiker zum Neuen Theater, wo ihn seine Fans schon sehnsüchtig erwarten. Mit Beifall empfangen sie ihren Star und folgen ihm in den Konzertsaal. Doch geht es in dem Film nicht um die Band oder ihren Band-Leader: Hauptdarsteller ist der Stadtteil selbst mit seinen Fachwerkhäusern, seinem Mainufer, seinem Schloss."

    Nichts Spektakuläres, jedenfalls aber gut gemacht (Flashplayer notwendig):

    http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=6377675

  • ^

    Als Höchster natürlich mal interessant, die zur Gewohnheit gewordenen Ecken der Stadt mal ins beste Rampenlicht gerückt zu sehen. Interessant ebenso, dass bis auf 0,5 Sekunden, wo das Mitscherlich-Haus zu sehen ist, kein einziges mal Architektur vor Baujahr 1910 vor die Linse kommt (obwohl es gerade in Höchst ganz herausragende Beispiele des sozialen Wohnungsbaus der 1920er und 1930er Jahre gibt). So wird auch hier wieder – wie in Sachsenhausen – ganz unverblümt mit den Qualitäten eines geschlossenen Altbauquartiers geworben, zu dessen Wiederherstellung man sich in der Innenstadt bis heute nur partiell durchringen kann.

  • Aus "Rund um den Henninger Turm" wurde letztes Jahr nach Ausstieg des Sponsors der "Eschborn-Frankfurt City Loop". Nächstes Jahr wird das Radrennen den Namen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" tragen. Das Rennen der Profis startet in Eschborn und endet am Opernplatz.

    eschborn-frankfurt.de

    Warum findet sich denn keine Bank als Hauptsponsor, deren Hochhaus zum neuen Symbol des Rennens werden könnte? Rund um den Commerzbank-Tower, Opernturm, Deutsche Bank etc...

  • Die Stadt hat aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ihren jährlichen Zuschuss an die Tourismus- und Congress GmbH auf 3 Millionen Euro erhöht.

    • Laut einer Analyse der städtischen Tourismus- und Congress GmbH soll die Vermarktung für Touristen aus Brasilien, Indien und Korea (sowie Touristen aus den arabischen Golfstaaten, aus Russland und weiteren Staaten in Osteuropa) verstärkt werden.
    • Die traditionellen Frankfurter Quellmärkte wie USA, UK, China, Italien, Japan und Spanien sollen ebenfalls intensiver betreut werden.
    • Das kulturelle Angebot soll stärker herausgestellt werden.
    • Über ein eigens eingerichtetes Büro sollen um Großkongresse geworben werden.
    • Hingegen wird die Vermarktung für Touristen aus Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Griechenland, Israel, Schweden und der Türkei reduziert.


    Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7050637.de.htm

  • Mercedes Benz schliesst im Junior Haus

    Nach 58Jahren schliesst Mercedes Benz seinen Autosalon im Junior-Haus um Kosten zu sparen. Einfach sehr schade. Hoffentlich wird der neue Mieter dem Haus gerecht.
    Mehr dazu in der FR: klick

  • Hier bleibt einem wirklich nur auf einen repräsentativen Premium-Mieter zu hoffen.
    Das Gebäude ist für mich ein absolutes Highlight aus den 50er Jahren!