Beiträge von Project

    Dreikönigskirche

    Zur Sanierung der Dreikönigskirche hier ein FNP-Artikel. Er ist die erste äußerliche Sanierung seit mehr als hundert Jahren. Zwischen 12 und 18 Monaten wird die Sanierung der Südseite dauern. Die anschließend geplanten Reparaturarbeiten an der Nordhälfte etwa ebenso lang. Circa 3,2 Millionen Euro zahlt die Stadt für Fassade und Dach. Nicht mit eingerechnet ist dabei die Sanierung des Glockenturms und des Vorplatzes. 4,5 Millionen Euro genehmigte die Stadtverordnetenversammlung für die Gesamtsanierung.

    Kulturcampus Bockenheim als "Europäischer Leuchtturm"

    Der geplante Kulturcampus in Bockenheim soll nach den Vorstellungen von OB Roth internationale Ausstrahlung erhalten. Auf dem kürzlich erfolgten Bürgerforum sprach Roth von einem "Quantensprung" in der Kulturpolitik, der nur mit der Gründung des Museumsufers in den 80er Jahren vergleichbar sei. Die Moderne soll bei der Neukonzeption im Vordergrund stehen. Besonders erfreulich: Roth vergleicht das Leuchtturm-Projekt mit Bilbao (und meint damit freilich das Guggenheim-Museum).


    Weitere Bürgerforen seien geplant, bis in den Herbst hinein werde es mehrere Planungswerkstätten geben - ursprünglich wollte Planungsdezernent Schwarz das Stadtparlament schon letzte Woche die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Uni-Gelände beschließen lassen. Auf breite Zustimmung stieß die Überlegung, den Wohnungsanteil auf dem Gelände zu Lasten der Büronutzung weiter zu erhöhen (bisher sind rund 1200 Wohnungen vorgesehen). Kommuniziert wurden nun auch Wohnhäuser an der stark befahrenen Senckenberganlage. Sollte "die Entwicklung so weitergehen, wird es Büros nur für die Kulturschaffenden geben", so Jochem Heumann von der CDU. Auch die vorgesehenen Hochhäuser könnten bewohnt werden – und niedriger ausfallen als bisher geplant (Quelle).

    Holzhausenschule (Westend)

    Die Holzhausenschule steht seit Jahresbeginn unter Denkmalschutz (Wikipedia-Bild). Der ursprüngliche Plan, die Schule abzureißen und neu zu errichten, ist wegen des kürzlich gültigen Denkmalschutzes nun auszuschließen - die geplanten Sanierungs- und Ausbauarbeiten werden dadurch erheblich erschwert. Nach Angaben von Dr. Hans-Jürgen Pritzl, Leiter des Hochbauamts, ist gegen Ende des Jahres mit einer Entscheidung über Art und Umfang der auszuführenden Arbeiten zu rechnen. In jedem Fall werde Ausbau und Sanierung einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen. Eine Machbarkeitsstudie wurde erstellt, ein Architekturwettbewerb wird im Herbst ausgelobt (Quelle).

    Am heutigen Mittwoch erfolgt die Grundsteinlegung für die neue Hauptniederlassung des Gebäudeausrüsters Imtech (Visualisierung und Projektvorstellung hier). Der Neubau umfasst 16.000 Quadratmeter auf sechs oberirdischen Stockwerken sowie eine Tiefgarage mit 248 Stellplätzen. Im Frühjahr 2012 soll das Projekt abgeschlossen sein. Imtech mietet sich in Gateway Gardens zunächst für zehn Jahre ein (Quelle).

    Studenten suchen "Neue Wege über den Main"

    Architekturstudenten haben sich damit beschäftigt, wie eine Verbindung für Fußgänger von dem künftigen Gebiet der Europäischen Zentralbank nach Sachsenhausen aussehen könnte (die Ideen reichen vom Wassertaxi bis zur Brücke). Die Visionen zur Fußgängerbrücke stellen den Hauptteil der Ausstellung dar und sind Teil einer Abschlussarbeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste (ABK). Am Rande werden zusätzlich einige Projekte wie die Osthafenneustrukturierung gezeigt. Aber auch Pläne, einen sakralen Raum in der Kaiserpassage zu schaffen, Konzepte für die Rebstock-Freilichtbühne sowie ein Umgebungskonzept für den Zoo sind zu sehen.


    Die Ausstellung ist bis Freitag, 11. März im Atrium des Planungsdezernats in der Kurt-Schumacher Straße 10 zu sehen. Öffnungszeiten: Montags bis freitags von 8.30 bis 18.00 Uhr (Quelle).

    Die Stadt plant eine Unterführung zwischen der Hanauer Landstraße und der Wächtersbacher Straße für 23 Millionen Euro (Grafik). Voraussetzung ist der Bau der nordmainischen S-Bahn. Um die benötigten Fördergelder des Bundes zu bekommen, muss die Deutsche Bahn den Bau der S-Bahn-Strecke bis zum Jahr 2019 nicht nur planen, sondern auch fertigstellen.


    Gebaut würde außerdem eine Unterführung für Autos auf Höhe der Ernst-Heinkel-Straße samt Anbindung der Hanauer Landstraße mit der Orber Straße. Gleichzeitig soll der Tunnel als Zugang zur neuen S-Bahn-Haltestelle dienen. Die Unterführung soll die Hanauer Landstraße nicht nur mit Fechenheim-Nord und dem Riederwald verbinden, sondern auch mit der Autobahn A 66. Dafür soll die Einmündung der Ernst-Heinkel-Straße in die Hanauer Landstraße zu einer Kreuzung ausgebaut werden, wovon eine Rampe abwärts, unter den Gleisen der Bahn hindurch und auf der anderen Seite wieder hinauf zur Orber Straße führen soll. Von dort aus ist eine Verlängerung bis zur Wächtersbacher Straße geplant.


    Weil der Tunnel auch als westlicher Zugang zum Bahnsteig der neuen S-Bahn-Haltestelle dienen soll, werden rechts und links der Straße ein 1,85 Meter breiter Radstreifen und ein zwei Meter breiter Gehweg angelegt. Unter den Gleisen entsteht außerdem auf beiden Seiten der Straße eine Bushaltestelle. Für die Zufahrt muss der Hornbach-Baumarkt einen Teil seines Geländes abtreten.


    Die Orber Straße soll zur Kreuzung hin um 1,2 Meter abgesenkt werden. Der jetzigen Planung zufolge wird die Verbindung von der Orber zur Wächtersbacher Straße als zweispurige Allee angelegt. Sie führt östlich an der Naxos-Halle vorbei.


    Quelle: FNP.

    Neuer Park am Mainufer: Auf dem ehemaligen Campingplatz am Licht- und Luftbad in Niederrad entsteht ein weiteres Naherholungsgebiet (in Verlängerung der Anlagen am Theodor-Stern-Kai). Die Bauarbeiten kosten 2,5 Millionen Euro und werden voraussichtlich im April 2012 abgeschlossen. Gestern wurden die Pläne der Öffentlichkeit vorgestellt.


    Auf einer Strecke von 2,1 Kilometern wird das südliche Mainufer zwischen der Main-Neckar-Brücke und der Niederräder Eisenbahnbrücke somit zum ersten Mal für die Öffentlichkeit erschlossen. Kern der insgesamt 30000 Quadratmeter großen Anlage wird das Areal des ehemaligen Campingplatzes für Wohnsitzlose in der Nähe des Licht- und Luftbades. Von dort soll es künftig einen durchgehenden Verbindungsweg zur Mündung des Luderbaches an der Main-Neckar-Brücke geben.


    Um auf die angrenzenden Vereine Rücksicht zu nehmen, hat die Stadt auf den ursprünglich geplanten, durchgehenden Uferweg über die Grundstücke der Wassersportvereine verzichtet. Der Verbindungsweg in Richtung Westen schließt an den Steg über die ehemalige Schleusenkammer an. Dieser Steg wird neu errichtet und auf 2,50 Meter verbreitert. Die bei dem Abriss des Campingplatzes stehengebliebenen Gebäude sollen kulturellen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Vor dem knapp 60 Jahre alten Gebäude im Zentrum der Anlage ist eine Terrasse samt Außengastronomie-Bereich geplant. Das Ufer wird mit einer breiten Treppe zum Main hin erschlossen. Ebenso ist eine Anlegestelle für kleinere Boote vorgesehen. Auf dem Areal des Licht- und Luftbades soll auch ein neuer Aussichtsplatz mit Main-Blick entstehen (Quelle).

    Mod: Aus dem Projekt-Thread zur Städel-Erweiterung hierher verschoben.
    -----------------


    Galeria Kaufhof unterstützt Städel-Erweiterung: Noch bis zum 12. März präsentiert sich das Kaufhaus ganz im Zeichen der Bürgerkampagne für das neue Städel (Schaufenstergestaltung, ...). An den Samstagen können sich die Frankfurter zwischen 11 und 20 Uhr mittels Bluescreen-Technologie virtuell im Erweiterungsbau des Städel fotografieren lassen. Die im September 2009 gestartete Bürgerkampagne "Frankfurt baut das neue Städel" hat bislang 2,9 Millionen Euro zur angestrebten Summe von fünf Millionen Euro beigetragen (Quelle).

    Neuapostolische Kirche in Sachsenhausen (Hasenpfad 38): Mittlerweile steht der Rohbau, am 15. Juni soll die Kirche, in welcher auch Eigentumswohnungen Platz finden werden, eingeweiht werden.


    Der Neubau des Gotteshauses mit 90 Sitzplätzen wurde nötig, da der aus dem Jahr 1958 stammende Kirchenbau, der zuvor auf dem Gelände stand, im Lauf der Jahre zu groß für die Gemeinde wurde. Der knapp 300 Plätze bietende und in die Jahre gekommene Andachtsraum wurde im vergangenen Mai abgerissen. Kosten: 540000 Euro. Die sieben Eigentumswohnungen seien inzwischen allesamt verkauft.


    In Frankfurt gibt es insgesamt zwölf Neuapostolische Gemeinden mit rund 2100 Mitgliedern. Der Kirchenhauptsitz liegt in Praunheim. Quelle: FNP.

    Beim ersten Bürgerforum zum Kulturcampus Bockenheim versammelten sich etwa 300 Personen. Architekten, Soziologen, Kunstmäzene und Stadtplaner stellten ihre Visionen für das insgesamt 16,7 Hektar große Bauland vor. Einige Auszüge:


    Rechtsanwalt und Mäzen Stephan Mumme wünscht sich offene Räume und Glasfassaden, damit die Passanten den Ensembles beim Proben zuschauen können. Stadtsoziologin Martina mahnt, der Kultur Platz zu geben - es müsse Dynamik rein. Architekt Albert Speer wird mit den Worten "eher klotzen als bescheiden sein" zitiert und Architekt Jens Jakob Happ schlägt vor, einige Bestandsgebäude als Grundgerüst zu belassen und für eine neue Nutzung zu adaptieren.


    Wie geht es weiter: Zunächst sollen jetzt die Bewohner Bockenheims nach ihren Wünschen befragt werden. Im Mai soll es dann – ähnlich wie beim Höchster Bolongaropalast - die erste von mindestens zwei Planungswerkstätten geben. Frühestens zum Jahreswechsel 2011/12 werden dann in den städtischen Gremien die ersten Entscheidungen gefällt.


    Der prozentuale Anteil an Wohnungen und Grünflächen ist nach wie vor strittig. Ebenso die Frage, was mit dem Philosophicum und dem Studierendenhaus geschieht. Entschieden ist bislang lediglich, das die Musikhochschule, das Ensemble Modern sowie die Forsythe Company ihren Platz auf dem Areal finden sollen. Das Senckenberg-Museum wird erweitert. Der Bau von 200 Wohnungen samt Supermarkt nördlich des Bockenheimer Depots beginnt im Herbst.


    Quelle: =7823298"]www.frankfurt.de.

    Neubaugebiet Harheim-Süd: Im April beginnt die Stadt, die Straßen für das 9,8 Hektar große Baugebiet Harheim-Süd zu bauen sowie alle nötigen Leitungen zu verlegen. Ab Sommer 2012 können die ersten Häuser gebaut werden. Auf 165 Baugrundstücken entstehen demnächst 250 Wohneinheiten (größtenteils Doppelhaushälften) sowie eine Seniorenwohnanlage. Außerdem mehr als zwanzig Reihenhäuschen sowie ein paar Mehrfamilienhäuser.


    Erschreckend lange Vorgeschichte: Bis September 2000 dauerte das Aufstellen des Bebauungsplans, da gegen ihn zwei Nachbarn vor Gericht gezogen waren. Erst heute, zehn Jahre später, wurde die zweite Klage letztinstanzlich beim Verwaltungsgerichtshof in Kassel entschieden - die Stadt gewann den Prozess. Noch während der Streit um den Bebauungsplan andauerte, startete die Stadt im Januar 2002 ein weiteres Planungsverfahren, das sogenannte Umlegungsverfahren. Mit ihm wurde der Zuschnitt der bisherigen Ackergrundstücke so verändert, dass daraus Baugrundstücke wurden. Als bundesweit erste Stadt schuf Frankfurt in Harheim-Nord und Harheim-Süd mit Hilfe des Umlegungsverfahrens neues Bauland - ein Pilotprojekt. Am Montag wurde schließlich die "Unanfechtbarkeit des Umlegungsplans" im Amtsblatt veröffentlicht.


    Und so funktioniert das Novum: Nachdem alle Grundstücke in einen großen Topf kommen, werden von der Fläche des Baugebiets die Verkehrs- und Grünflächen abgezogen und der Rest unter allen Eigentümern aufgeteilt. Schließlich erhält jeder vom Bauland prozentual in etwa so viel, wie er vorher Ackerland in den Topf eingebracht hat. Die Eigentümer bringen also größere Flächen billigeres Ackerland ins Verfahren ein und erhalten am Ende zwar kleinere, dafür aber pro Quadratmeter wertvollere Bauflächen zurück. Die Stadt wiederum bekommt die Grundstücke für Straßen, Wege und Grünflächen quasi kostenlos – muss aber die Erschließung des Baugebiets bezahlen.


    Da es für dieses Verfahren keine feste Rechtsgrundlage gibt, musste die Stadt mit allen 75 Eigentümern um deren Zustimmung einzeln verhandeln. Hätte jemand geklagt, hätte die Stadt zurückrudern müssen. Tatsächlich musste lediglich in einem einzigen Fall nachverhandelt werden.


    Ob künftig weitere Baugebiete im Umlegungsverfahren geschaffen werden, entscheidet sich erst, wenn in Harheim-Süd tatsächlich Häuser stehen und für die Stadt Frankfurt feststeht, wie teuer das neue Wohngebiet für sie wirklich war.


    Quelle: FNP.

    Wiedereröffnung des Kuhhirtenturms: Nach knapp einjähriger Sanierung wird der Kuhhirtenturm morgen wiedereröffnet. Die Umbaukosten belaufen sich auf 800000 Euro. Fünf Stockwerke hat der Turm, gerade einmal 25 Gäste finden in dem "geräumigen" Dachgeschoss Platz. Sobald die Bauarbeiten endgültig abgeschlossen sind, nimmt Architekt Franzke sein nächstes Projekt in Angriff: Bis Juli soll der Platz vor dem Turm ebenfalls einen neuen Anstrich bekommen (Quelle).

    Seit gestern verbindet wieder eine Auto- und Fußgängerbrücke über der Nidda den Stadtteil Heddernheim mit Eschersheim. Geöffnet wird sie allerdings erst Ende Mai, wenn die letzten Betonarbeiten erledigt sind. Die Kosten belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro.


    Verwendet wurde ein Raupenkran mit einer Hubkraft von 300 Tonnen und den mit seiner Tragkraft von 1200 Tonnen stärksten Teleskop-Mobilkran der Welt. Die stählerne Unterkonstruktion der neuen Brücke, die später noch einen Betonaufbau erhält, wiegt 140 Tonnen, ist 32 Meter lang und zwölf Meter breit. Quelle: FNP.

    Finale Phase für Rebstockpark-Bebauung: Die Bebauung des Rebstockgeländes geht mit dem Spatenstich zum Bau eines 92 Eigentumswohnungen umfassenden Mehrfamilienhauses an der August-Eule-Straße in ihre finale Phase, es ist das vorerst letzte Wohnbauprojekt im Rebstockpark. Unterm Strich "hat sich das Rebstockgelände weitaus schneller und besser entwickelt, als erhofft", so Baudezernent Edwin Schwarz.


    Bereits vor Beginn der einjährigen Bauarbeiten sind rund die Hälfte der Eigentumswohnungen verkauft. Im Sommer des kommenden Jahres sollen die 92 Eigentumswohnungen des Mehrfamilienhauses "E1" bezugsfertig sein. Die Wohnungen sind mit einem Quadratmeterpreis ab 2450 Euro ausgewiesen. Rund 30 Millionen Euro wird die Errichtung des Gebäudekomplexes samt integrierter Tiefgarage voraussichtlich kosten. Neben den rund 100 Quadratmeter großen Eigentumswohnungen sollen im Obergeschoss des Neubaus auch zwei 172 Quadratmeter große Penthäuser mit angeschlossener Dachterrasse entstehen.


    Einziger Wermutstropfen: Das Gewerbe stockt. Für die auf der anderen Seite der Da-Vinci-Allee gelegenen brachliegenden Bauflächen, welche im Bebauungsplan mehrheitlich als Gewerbeflächen ausgeschrieben sind, finden sich nach wie vor keine Investoren. Lichtblick: Schwarz hat angeboten, den Bebauungsplan zugunsten einer Wohnbebauung zu ändern. Die nahe Autobahn A 648 sowie der drohende Wertverlust stünden einer Umwidmung jedoch im Wege. Vorerst könne man nur hoffen, dass sich der Markt für Gewerbe-Immobilien bald erhole, so Schwarz (FNP).

    Die FAZ befasst sich heute ebenfalls mit den Plänen von DB Schenker (Nummer zwei auf dem Weltmarkt im Transport- und Logistikdienstleistungswesen). Im Römer soll am Mittwoch die Freude groß gewesen sein - OB Roth sprach von einer großartigen Entscheidung für Frankfurt. Um 13.45 Uhr habe das Telefon im Frankfurter Architekturbüro Jo Franzke geklingelt, "wir haben sofort den Champagner in den Kühlschrank gestellt", so Franzke.


    Mittels der Standort-Konzentrierung von DB Schenker entstehen 450 Arbeitsplätze in Frankfurt. Hierfür werden insgesamt 135 Arbeitsplätze aus Berlin, 235 aus Mainz, 25 aus Kelsterbach sowie 20 aus Essen nach Frankfurt verlagert. Die restlichen Arbeitsplätze resultieren aus diversen anderen Standorten, auch aus dem Ausland. Zugleich werden 35 Arbeitsplätze von Berlin nach Mainz verlagert, von wo aus DB Schenker auch weiterhin den deutschen Schienengüterverkehr steuert. In Frankfurt werden vor allem die Steuerung des gesamten Geschäftsfelds und die Europazentrale des Schienengüterverkehr angesiedelt.


    Im Inneren des sechzehngeschossigen Turms sind mehrgeschossige begrünte Atrien geplant. Baubeginn ist im August, DB Schenker plant im Frühjahr 2013 einziehen. Als Bauherr fungiert eine Gesellschaft, zu der sich der Projektentwickler Groß & Partner und die OFB zusammengeschlossen haben.

    Der Magistrat hat den Auflagen der DFL zugestimmt, woraufhin die Tribüne im Stadion am Bornheimer Hang nun rekonstruierbar wäre. Die Kosten werden von der Verwaltung auf rund 12,5 Millionen Euro geschätzt. Die Zeit drängt, denn im März steht die Lizenzbeantragung des FSV Frankfurt für die Zweite Bundesliga zur Saison 2011/2012 an.


    Erforderlich ist aus Gründen der Rechtssicherheit eine europaweite Ausschreibung. Eine Vorankündigung der Bau- und Planungsleistungen seien zur Fristverkürzung und Straffung des Terminplanes bereits vorgenommen - eine Zustimmung seitens der Stadtverordnetenversammlung steht noch aus (FNP).

    Ab 2013 Bürgerhaushalt in Frankfurt: Die Stadt Frankfurt plant ihre Bürger erstmals an der Planung ihres Haushalts zu beteiligen. Eine entsprechende Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung gilt als sicher. Mittels einer im August 2011 beginnenden Informationskampagne soll zunächst der Dialog mit den Bürgern verbessert und das komplexe Zahlenwerk eines Haushalts, welches in Frankfurt für 2010/2011 knapp 3000 Seiten umfasst, verständlicher gemacht werden. Die städtische Informationskampagne wird zwei Monate dauern.


    Zwei Phasen der Bürgerbeteiligung: In einer ersten Phase können Bürger bis Ende Oktober mittels einer vom Magistrat eingerichteten Internet-Plattform Vorschläge zum Haushalt einreichen. Auch per Fax, Telefon oder Brief sollen sich Bürger beteiligen können. Bereits in dieser Phase erfolgt eine erste Prüfung der Vorschläge durch städtische Mitarbeiter. Die Themen könnten frei gewählt werden - anders als zum Beispiel in Köln werde es in Frankfurt nicht jedes Jahr einen anderen thematischen Schwerpunkt wie etwa Verkehr oder Bildung geben. Einzige Voraussetzung ist ein Wohnsitz in Frankfurt.


    In einer zweiten Phase im November werden die Bürger-Vorschläge zunächst von Mitarbeitern der Verwaltung "vertieft" auf eine Realisierbarkeit überprüft. Der Vorschlag etwa, beide Mainuferstraßen komplett unter die Erde zu verlegen, dürfte daher aus Kostengründen abgelehnt werden. Die am höchsten bewerteten Vorschläge sollen im Anschluss daran von zufällig ausgewählten Bürgern in Arbeitsgruppen diskutiert werden. Geleitet werden diese Workshops von Mitarbeitern der Kämmerei. Die zufällig bestimmten Arbeitsgruppen dienen dem Ausschluss von Lobbygruppen - sie wählen konkrete Vorschläge aus, welche samt Stellungnahme der jeweiligen Fachämter sowie einem Finanzierungsvorschlag schließlich den Stadtverordneten vorgelegt werden. Die Stadtverordneten haben schließlich das letzte Wort und entscheiden, welcher Bürgervorschlag in den Haushaltsentwurf eingearbeitet wird und welcher nicht.


    Quelle: FAZ.

    Bundesverkehrsminister Ramsauer ließ am Montag keinen Zweifel daran, dass Frankfurt den Hauptteil der Einhausungskosten selbst tragen müsste. Gefordert sei auch das Land Hessen. Der Bund selbst könne einen "marginalen Beitrag" aus seinem Programm für Städtebau und für energetische Gebäudesanierung leisten. Ferner werde Ramsauer "seine Pflichten zum Lärmschutz erfüllen" und sogar darüber hinausgehen. OB Roth möchte die Eintunnelung nicht zuletzt aus Gründen des Klimaschutzes gerne ins Investitionsprogramm der Stadt Frankfurt aufnehmen.


    Der Vorteil einer Einhausung ist Architekt Speer zufolge ein zweifacher. Zum einen würde ein Kaltluftstrom aus Richtung Nordosten über den Huthpark hinaus sich in Richtung Innenstadt fortsetzen und dort für frische Luft sorgen. Des Weiteren könnten (wie bereits weiter oben im Strang dokumentiert) rund 27 Hektar hochwertiges Bauland gewonnen werden, auf welchem 2400 Wohneinheiten für etwa 5000 Menschen entstehen könnte. Darüber hinaus würde die Autobahn den Stadtteil Seckbach nicht länger von Bornheim trennen (Quelle).

    Insgesamt fallen dem Taunusturm in dieser Woche neun Bäume zum Opfer. Sie alle stehen unmittelbar an der Umfassungsmauer zum privaten Grundstück Taunustor 3, wo später die Bohrpfahlwände für die Tiefgarage eingebracht werden. Laut Auskunft des Grünflächenamts seien die Bäume nicht erhaltenswert gewesen, bei acht von neun Bäumen wäre eine Rodung in den nächsten Jahren ohnehin erfolgt, da ihre Vitalität wegen des zu engen Stands abnahm. Als Ersatz werden in der Taunusstraße und Gallusanlage neue Bäume nachgepflanzt (Quelle).

    Donnerstag vergangener Woche wurde das Richtfest für das Institutsgebäude des Exzellenzclusters "Normative Ordnungen" gefeiert (Visualisierung). Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf zehn Millionen Euro, 2012 soll er bezogen werden. 145 Wissenschaftler der Universität Frankfurt, des Instituts für Sozialforschung, des Frobenius-Instituts, der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung sowie des Max-Planck-Instituts für Europäische Rechtsgeschichte werden dort ihre Arbeitsplätze einrichten, um über die aktuellen Konflikte um die gerechte Weltordnung zu forschen. Universitäts-Präsident Prof. Dr. Werner Müller-Esterl betont, dass das neue Forschungszentrum eines der wenigen geisteswissenschaftlichen Cluster sei, die im Zuge der bundesweiten Exzellenzinitiative entstanden sind (Quelle).