Areal „Haus der Statistik“

  • Heute Mal auch ein Update auf der Hinterseite am : Haus des Statistik.


    Auf der Hinterseite des Gebäudes, Ist man genau so weit fortgeschritten wie auf der Vorderseite. Ein Teil des Gerüst Ist verschwunden & es Finden immer noch Paar Abriss arbeiten.


    © Johannes_9065


    Ein Blick auf der Vorderseite. Ich muss sagen meiner Meinung nach, sehen die Fertigen Fassaden beim ersten Blick nicht gut aus als, wenn man es von hinten betrachtet. Trotzdem defenetiv 100 mal besser als das alte. ⬇️

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    Hinterseite ⬇️

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    &

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  • Auch auf die Gefahr hin, dass das zum Meckerthread verschoben wird: bei diesem Wetter kann man gut sehen, wie dieser (renovierte!) Bau nicht dazu beiträgt, die eigene Laune zu verbessern, dem Auge Abwechslung zu bieten, irgendeine Art von Sinnlichkeit und Materialiät in den Stadtraum zu bringen oder sonst irgendwie Freude zu bereitet. Geschichtliche Bedeutung hin oder her: das ist so einfach kein guter Städtebau.

  • ^ naja so besonders ist es nicht stimmt ABER

    100 % besser als das alte und vorallem gut das wenigstens das BV / Projekt Saniert wurde. Ist nicht schlecht, wenn man da Live vor Ort Ist ,da

    sieht Besser aus m.M.n als bei den Fotos :)✌🏼

  • "Ist nicht schlecht" ist aber für Stadtzentrum zu wenig. Da gebe ich Monasterium recht. Ein klein wenig mehr Fantasie und Lebensfreude wäre schon wünschenswert. Da fehlt mir ebenfalls die Romantik beim geschichtlichen Kontext. Besonders weil Geschichte nun weiß Gott nicht immer was gutes sein muss. Es ist eher so, das dieser Teil der Geschichte derzeit noch besonders gewichtet wird, weil es noch ein Teil der Bevölkerung erlebt hat. Objektiv betrachtet ist der Städtebau Mist und das Gebäude ein abstoßender, unwirtlicher Kasten - Das gilt für jeden der unter Denkmalschutz stehenden Klonfabrik-Monster rund um den Alex. Das schlimmste daran ist, das in 20-30 Jahren auch dieser Teil der Geschichte nur noch in Geschichtsbüchern nachzulesen ist. Und dann wundert man sich mal wieder über Entscheidungen und den damals herrschende Zeitgeist. Vllt. sogar früher, da genannter Personenkreis die letzten Lebensjahre nicht mehr an den Hebeln sitzen wird. Die dringend nötige Reparatur des Stadtraumes an dieser Stelle ist damit um Jahrzehnte verschleppt worden.


    Trotzdem möchte ich erst einmal das gesamte Quartier im fertigen Zustand sehen. Da kommt ja noch einiges dazu - Vllt. ist dann das Gesamtbild etwas stimmiger, aber ich finde auch, dass das was man jetzt sieht besonders im Winter für Depri-Laune sorgt - Besonders wenn alles "schützenswerte" drumherum genauso aussieht.

  • ist es vollkommend ausgeschlossen von dem HH andere anspruchsvollere Hh zu bauen? Genug Platzt ist auf 2 Seiten um ein paar schönere Sachen zu bauen.

  • Auch auf der Hinterseite ist man ( Mitte des Gebäude fertig mit der Fassade & Gerüst abgebaut. Ein Teil wird noch am Rohbau gearbeitet ( letze Etage). Naja so beeindruckend war ich wirklich nicht als ich es von vorne sah mit den Fasaaden aber besser als das alte.


    Blick ein Teil von vorne & hinten ( Hof)


    © Johannes_9065 ( heute)


    Vorderseite ⬇️

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    &

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    & ( Links von Bild) sind ein großer Teil die Fenster montiert / eingesetzt.

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    ⬇️ Hinterseite hier ist man am Rohbau ( Letze Etage)

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    & Auch hier ( Mitte) ist ein großer Teil des Gerüst Weg. Ganz Mitte das Treppenhaus)

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  • Ich finde es deutlich schlimer als das Alte. Beim Alten sah jeder sofort dass es ein Unzustand war der zwangsläufig verbessert werden würde. Bei diesem Millionengrab kann man eigentlich nur noch verzweifelt den Kopf schütteln. Das ist ein an Banalität, schlechtem Design und Eintönigkeit nicht zu überbietender Bau, der trotz der horrenden Kosten auch in seiner neuen Ausführung ab Tag eins veraltet und billig umgesetzt wirkt (nicht dass aus dem Konzepot mehr rauszuholen gewesen wäre) und städtebaulich wie ästhetisch eine Katastrophe ist. Sorry, aber "besser als eine Ruine" kann an dieser Stelle für diesen Preis nicht im entferntesten der Ansatz sein. Und man konnte es von Anfang an kommen sehen. Ich weise hier nochmal auf die Kosten dieser Zumutung hin: 350 Millionen Euro.
    Würde hier ernsthaft irgendjemand von euch mit 350 Millionen Euro entscheiden DAS umzusetzen?

  • ^ deutlich schlimmer nicht...ist schon etwas übertrieben . Aber ich gebe dir schon Recht,wenn man die Summe sieht 350 Mio Euro. Klar hätte man mehr was machen können bei diesen Projekt. Wenn es komplett fertig ist, denke ich sieht es besser aus als jetzt. Aber wie ich es vorhin gesagt habe ⬇️ ,

    . Naja so beeindruckend war ich wirklich nicht als ich es von vorne sah

    Ist schon etwas endtäuscht von der Fassade.

    Von hinten sieht es etwas besser aus. Vorallem, wenn das Wetter ( blauer Himmel) scheint sieht es schöner aus als bei grauen Wetter.

  • Vor allem Dingen wenn man bedenkt wie viele geförderte Wohnungen man mit diesem Geld ein paar Kilometer weiter hätte bauen können. Aber um Leute die verzweifelt eine bezahlbare Wohnung suchen, ging es ja Lompscher und Co nie wirklich. Es musste ja ein sozialistisches Vorzeigeprojekt 2.0 werden.

  • Letztlich muss der Quadratmeterpreis bezogen auf die Nutzfläche betrachtet werden. Da kommt der Behördenklopper vermutlich doch relativ günstig.


    Ich denke auch, dass man an diesem Bau ablesen kann, wie Frau Lompscher und Frau Lüscher ticken und wie sie sich Berlin vorstellen. Nach wie vor gibt es diese Visionen für Berlin in den 2020ern, aber sie werden wohl zunehmend verschüttet - hoffentlich.

  • Das einzige stichhaltige Argument für den Erhalt des Hauses der Statistik war und ist der Erhalt des sozialistischen Gesamtensembles. Wenn man jetzt konsequent wäre, müsste man an anderen Stellen der Stadt gleichermaßen konsequent auf Gesamtensembles setzen. Und zwar auch dann, wenn es keine sozialistischen, sondern historische Gesamtensembles sind. Stichwort: Schlossumfeld. Aber ich fürchte, da ist dann plötzlich alles anders!


    Während man beim Haus der Statistik jedes andere Argument für das sozialistische Gesamtensemble geopfert hat, werden die gleichen Protagonisten aus der Stadtpolitik plötzlich ganz viele Argumente aus dem Hut zaubern, warum es im Schlossumfeld auf gar keinen Fall ein historisches Gesamtensemble geben darf.

  • Man darf nicht vergessen, dass es bei den 350 Mio nicht bleibt: Das Geschäftsmodell erzwingt Dauersubventionen. Die Künstlerinitiativen können keine Innenstadt-Marktpreise bezahlen - und werden stetige Transferleistungen brauchen. Das kann auch nicht überraschen. Hier ist es genau genau wie mit den Sozialwohnungen: Mit demselben Geld hätte man an andere Stelle viel mehr erreichen können. Aber das Projekt stammt halt aus einer Zeit, als man der politischen Symbolik willen bereit war, beim Thema "Aufwand vs Ergebnis" wegzugucken.

  • Ich bin froh über dieses Projekt. Hier zieht das Bezirksamt ein und vielen Initiativen werden Platz geboten. Deutlich urbaner als alles andere, was sich die verehrte Forumsgemeinde dort ansonsten vorstellt. Und selbstverständlich stellt die Sanierung eine Verbesserung dar. Alles andere ist doch Geschwurbel. Schade, dass die Kunst am Bau am Querriegel nicht wieder kommt. Na ja, man kann nicht alles haben.

  • Haus am Zentrum / Ehem. Haus der Gesundheit & Auch ein Teil des Haus des Statistik Zuletzt hier


    Heute ein Update:


    Zuletzt hier& ⬇️

    Auf der Rückseite wird noch gearbeitet

    Jetzt ist auch auf der Rückseite das Gerüst abgebaut bzw. Teils fertig. Am EG und evtl. In Innenbereich ist noch was Zutun. ( Rückseite) ⬇️

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    & Vorderseite ⬇️

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    & Teils am Haus des Statistik

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    & Hier fehlen noch die Fassaden . Fenster stehen alle an ihre Stelle.

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    & Evlt. Die bestellten Fassaden ⬇️

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    & Blick von etwas hinten ⬇️

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  • Am kommenden Samstag, den 04.Mai 2024 findet übrigens eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes und des Bezirkes, der BIM, der WBM und der soziokulturellen Akteure statt. Dabei geht es um Stand und Ausblick des Gesamtprojektes und zudem um die Ideen für den Rathausneubau. Anbei der Link zur Veranstaltungsankündigung.


    Anbei ein paar zusätzliche aktuelle Eindrücke.


    [Alle Bilder © bauhelmchen 2024]


    ^ Nichts für Ungut, aber hier nochmal ein Bild der Rückseite des Hauses am Zentrum, die recht nüchtern ausfällt.

    Später wird an das Gebäude ein Neubau anschließen und ein Hof entstehen.

    2024-05-01-10


    Interessant ist auch das im nördlichen Bereich des Areals scheinbar mit der Entkernung bzw. Schadstoffentfernung begonnen wurde.

    Entsprechend dürfte der Abriss absehbar folgen. 8)

    Auf dieser Fläche entstehen die WBM Wohnungsbauten, die hier zuletzt #493 gezeigt wurden.

    2024-05-01-11


    2024-05-01-12


    Bei der erdrückenden Eintönigkeit der Fassade auf der Otto-Braun Straße ist ein Detail bemerkenswert:

    An den unteren Etagen deuten sich Schrägen an. Im Vorzustand gab es die m.E nach nicht (siehe hier #446)

    Ironischerweise könnte man meinen hier wird der Freiheitsgrad für die Gestaltung des Ensembles symbolisiert. :/

    Vermutlich soll ein späterer Eingang markiert werden.

    2024-05-01-13