Beiträge von DerBe

    ^ Ja natürlich. BVG, Dudler und all die Ingenieure, die an dem Projekt beteiligt waren, sind Amateure.

    Und ist er denn jetzt alltagstauglich oder nicht? Ich habe hier schon vor der Inbetriebnahme gelesen, dass er es nicht sei.

    Ist denn der Bahnhof schon eröffnet? Kann man da treffliche Aussagen darüber machen, ob er alltagstauglich ist oder nicht? Anhand von Visualisierungen kann man doch nicht wirklich über die Räumlichkeiten urteilen. Ich würde da abwarten.

    Sagt wer? Gute Architektur hat seit tausenden Jahren Ornamente und Dekoration. Und dann kommt eine Generation radikaler Anti-Künstler in den faschistischen 30er Jahren hoch und schafft die Baukunst ab? Und ein paar ältere Herren verteidigen diese Linie? Das kann uns dann aber auch egal sein...

    Anti-Künstler? - Sagt jemand, der das MB- Areal für gelungen hält. Ist ja zum Piepen.

    Ausgerechnet ein Werk Adolf Loos - dieses pädophilen Geisteskranken ....wahhhh, da dreht sich mir ja der Magen um. Das war doch genau der Anfang allen Übels. Dieser hetzerische Verfasser von "Ornament und Verbrechen", dem "Mein Kampf" der Architekturgeschichte ist aus meiner Sicht kein Denkmal, sondern ein Mahnmal zu setzen...

    Ihnen ist wohl das Steak bei Tony Romas nicht bekommen. Anders kann ich mir Ihre Ausfälle nicht erklären.

    Man könnte selbstverständlich ein paar Getränke vorher organisieren oder in dem Cafe im Schloss kaufen. So wie das die Leute jetzt schon tun. Die kleine Flasche Cola kostet 2,50€. Nicht günstig, aber auch nicht unverschämt teuer. Aber wer Vollverpflegung erwartet, ist da vielleicht am falschen Platz.

    Lüscher hin oder her. Ich finde den Gehry-Turm irgendwie völlig misslungen. Was an dem völlig unproportionierten Ding spannend sein soll, ist mir ein Rätsel. Ok, das liegt mit Sicherheit auch an den wirklich üblen Visualisierungen, die bisher vorliegen. Mir scheint aber die Formensprache Gehrys völlig überholt. Das ist so 90er. Und ob der überhaupt gebaut wird, steht auch in den Sternen. Das gebaute Beispiel an der Behrensstr. spricht aus meiner Sicht nicht für sich. Und so in etwa darf man sich den geplanten Turm vorstellen.


    Der für mich bisher gelungenste Turm ist der von Monarch, der Alexandertower. Der bietet aus jedem Blickwinkel etwas überraschendes. Zum Glück befindet der sich auch im Bau, auch wenn es aktuell eher gemächlich voran geht.

    Und vor allem auch Kriminalitätshotspot. So wie sämtliche Kriminalitätshotspots in ganz Deutschland sich in Stadträumen angesiedelt haben, die nach 1945 (neu) entstanden sind.

    Was natürlich nicht stimmt. In Leipzig z.B. gilt das komplette Stadtzentrum als Kriminalitäts-Hotspot Nummer eins. In Frankfurt das Bahnhofsviertel. In Hannover auch das Bahnhofsviertel. Generell kann man sagen, dass überall

    wo es überdurchschnittlich viele Geschäfte und Lokale, Passanten, Diskogänger und sonstige Nachtschwärmer gibt, Straftaten wie Diebstahl, Zechprellerei, Betrug an der Tagesordnung sind.

    Na denn, ich schaue über den Tellerrand und kehre trotzdem nicht in die Burgerbratereien ein. Und auch Solidos geht mir am Arsch vorbei.

    Was mich noch viel mehr an diesem Viertel stört als diese bekloppte Blink Blink der Werbetafeln ist die Segregation der einzelnen Funktionen. Der Wohnanteil wird in Hochhäuser gepresst, der Einzelhandel in einer Mall und endlang der Hauptachse befinden sich ausschließlich Büroblöcke. Das fand ich schon am Potsdamer Platz störend. Wenn man vom MB-Platz Richtung Wohntürme läuft, tut sich da erdgeschossig eine gähnende, introvertierte Leere auf. Nichts, absolut nichts trägt in diesem Bereich zur Belebung bei. Hier hätte ich mir noch viel mehr die Berliner Mischung gewünscht.

    Geht's hier eigentlich noch um Architektur oder um solch vehement verteidigten Kultureinrichtungen wie Tony Romas oder Five Guys?

    Ich persönlich finde ja, dass der vormals hochgelobte Stream Turm nach dem Downgrade allenfalls Mittelmaß ist, der vielleicht durch seine Höhe so manchem beeindruckt. Die Fassade ist für meine Geschmack einfach nur banal. So wie der Rest am MB Platz auch.

    Ach, weil es Urban Freak für gelungen hält, ist es das natürlich auch. Finde dich doch einfach damit ab, dass es viele Menschen gibt, die dieses Viertel einfach nur schrecklich finden. Ist das denn so schwer? Ich kann es auch akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nichts dagegen haben, wenn ihre Kids mit Werbung dauerberieselt werden und glücklich sind wenn sie sich den nächsten Burger bei Five Gys gleich gegenüber reinziehen können. So what? Das macht aber noch lange kein gelungenes, lebendiges Viertel aus.


    Ich glaube vielmehr, dass, wenn man die Menschen mal fragen würde, was sie denn von der Architektur halten, dass alles andere als gelungen die Antwort sein würde.