Beiträge von DerBe

    Ach Minimalist. Schau dir doch einfach mal den Spin in FFM an. Der sollte schon längst fertig sein. Stattdessen zieht sich die Fertigstellung wie Kaugummi in die Länge. Kann man ganz gut im betreffenden Strang nachlesen. Aus dem Stehgreif würden mir auch noch andere Projekte einfallen, bei denen es nur beschwerlich weiter geht. Das ist keinesfalls ein Berliner Phänomen. Mir geht diese "Alles ist Mist in Berlin" gebashe sowas von auf die Nerven.


    Was ich aber auch beobachte, dass der Rohbauten bei fast allen Projekten zügig fertiggestellt werden, bei den Fassadenarbeiten sich die Fertigstellung ewig zieht. Das ist beim Pier, bei Max und Moritz und auch QH-Spring und QH-Track so.

    Die "Nichtskönner" in Berlin haben immerhin das Schloß aufgestellt. Fast so groß wie die gesamte Fläche der neuen "Altstadt" in Frankfurt. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung Berlins. Auch wenn es hier und da etwas knirscht. Eine rückwärtsgewandte, flächendeckende Rekonstruktion halte ich nicht für angebracht. Danke Berlin, gut entschieden.


    Mod: Schon richtig. Aber bitte jetzt nicht in eine Grundsatzdiskussion zu Entwicklungen in Berlin abschweifen. Danke!

    Bildupdate Monarch-Tower.


    Mittlerweile ragen die Anfängereisen deutlich oberhalb des OK-UG1 hinaus. Wenn die Kerne dann fertiggestellt sind, die Seitenwände betoniert und die Geschossdecke eingezogen, dann geht es für alle sichtbar in die Höhe. Interessant auch der Wechsel in den Untergeschossen von Pfeiler zur Rundstütze.


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    Das 65 Meter hohe Hochaus an der Eschersheimer Straße nähert sich sein Fertigstellung. Hier wurden Wohnungen und Studentapartements gebaut und es ist Teil der Neubebauung des Wohnparks St. Marien. Verantwortlich für die Architektur sind Alvarez & Shepers


    Blick auf die Südseite

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    Blick von der Nordseite

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    ^ Wegen des örtlichen Bezugs. ...

    Wegen des örtlichen Bezugs? Da gibt es doch wesentlicher schönere Referenzobjekte, da muss diese erbarmungwürdige Nrighter Hub nicht herhalten. Egal. So manch einer sieht ja in den TDH Jugendstilanklänge. Passen die etwa zur Oberbaumcity? Und seien wir doch mal ehrlich. Das Torhaus der TDH ist auffällig schön. Aber schon bei dem linken Nachbarn mit diesen scheusslichen Balkonen fällt das Niveau deutlich.


    Mod: Vollzitat gekürzt.

    Falls es hier Ortfremde geben sollte, die das Gelände nicht kennen. Hier mal ein Luftbild des gesamten Areals. Die sogenannte Oberbaumcity, früher Lampenstadt (Osram), wird hauptsächlich geprägt durch große Blöcke. Hier entstanden zwischen 1906 und 1914 große Gebäudekomplexe als Produktionsstätten und der Verwaltungssitz von Osram. Kleinteilig war da erstmal nichts. Hieran hätte man m.M. nach anknüfen können. Der biedere neue Entwurf, so er denn gebaut wird, tut das nicht und wird dem Ort und der Funktion nicht gerecht. Man stelle sich nur mal so etwas wie das Chilehaus an der Stelle vor. Das wäre groß!

    ^Mag ja sein. Nur für mich passt es eher suboptimal. Ich hätte es gerne gesehen, wenn man die Struktur der Industrieblöcke aufgenommen hätte. Gern auch in Backstein. Und zwischen den Großblöcken die vorhandene kleinteilige Bebauung. Stell ich mir ziemlich urban. vor. Von Europa-City und deren Architektursprache habe ich nicht gesprochen.

    Also bei allem Respekt, die Architektursprache passt für mich nicht wirklich in die Tamara Danz Str. Warum nicht Backstein im industriellen Look. Dann würde es auch wieder zum großmaßstäblichen Viertel dahinter passen. Vielleicht auch mit expressionistischen Einschlag? So ist es schon etwas arg bieder und passt so gar nicht zum Inhalt.

    Während meiner Studienzeit habe ich mal einen Vortrag über dieses aussergewöhnliche Gebäude gehalten. Die Haustechnik war zu dieser Zeit schon sehr vorausschauend. Die geringe Gebäudetiefe mit der dadurch möglichen Querlüftung inkl. Überstromkanäle, die Vorhangfassade, die Kühldecken und der Venturiflügel. Von der Farbgebung mal ganz abgesehen. Es ist wirklich zum Heulen.

    DerBe Das sind keine Weisheiten, sondern Beobachtungen.

    Ich bin seit vielen Jahren Vereinsmitglied der Rot-Weißen, habe aber auch sehr viel Kontakte zu der blau-weißen Anhängerschaft. Mir ist bisher nichts zu Ohren gekommen, dass man Brandenburg ernsthaft in Erwägung zieht. Des Weiteren wurde Hertha vor Jahren angeboten, das Spielfeld abzusenken und die Oberringe zu verdecken. Dazu gab es eine Machbarkeitsstudie von GMP. Das hatte Hertha ausdrücklich abgelehnt. Nur so zur Erinnerung. Aber egal, du möchtest dem Senat unbedingt ein schlechtes Zeugnis in dieser Hinsicht ausstellen. Es sei dir gegönnt.

    Ich weiß nicht woher du deine Weisheiten nimmst. Und warum sollte sich die Stimmung gerade jetzt drehen, wo es Zustimmung auf Seiten des Senats für eine Bebauung auf dem Olympiagelände gibt. Das ist unlogisch. Aber egal, erstmal drücke ich den blau-weißen für heute Abend die Daumen. Berlin verträgt zwei Bundesligisten.

    Nun, der Verein sucht ja schon lange nach einem geeigneten Baugrund. Wäre Brandenburg eine ernsthafte Option, dann wäre man schon längst fündig geworden. Man will einfach nicht. Ich respektiere das.

    Ein Hertha Stadion irgendwo in Brandenburg ist nichts als eine Schnapsidee. Kein Hertha Fan würde das befürworten. Das wird so nicht kommen. Ich erinnere mich an den peinlichen Versuch in Ludwigsfelde zu landen. Nee nee, das sollte schon in Berlin stehen. Und ich hoffe, in der Nähe des Oly.

    Aber eigentlich geht mich fremdes Leid ja auch nichts an. Eisern.