Beiträge von DerBe

    ^ Der Autoverkehr am HM ist sicher vieles, nur nicht marginal. Er zwängt sich durch das Nadelöhr HM und Oranienburgerstr. Es wäre ein erheblicher Gewinn für den Fußgänger, wenn sich hier was ändern würde.

    Das sieht sogar die FDP so. Ich kann dieses krampfhaft Festhalten an jedem Meter Straße der Autofreunde nicht nach vollziehen. Es ist völlig absurd.

    Hier noch ein paar Baustellenbilder des oben verlinkten Bauvorhabens.


    Zuerst der Blick in die Zossener Straße Ecke Urbanstr.




    Gegenrichtung. Im Hintergrund die Heilig-Kreuz-Kirche Berlin-Kreuzberg



    Meine Bilder

    Der Sockelbau des FTs ist bei der Jugend sehr beliebt. Dort wird getanzt, gequatscht und geflirtet. Ich finde das gut. Nicht überall muss sich die Karawane der Silberköpfchen breit machen.


    Wenn die abgerundete Ecke auf den expressionistischen Flügel des Sockelbaus trifft ,ergibt sich eine eigenwillige, aber doch reizvolle Mischung. Das passt gut und deshalb passt der Neubau auch genau dorthin. Und warum er nicht genau so entstehen soll, wie auf den Renderings zu sehen ist, ist nichts als Spekulation.

    Oh Gott, als ob Reiche irgendwo gehindert würden hinzuziehen. Wie naiv. Es ist ja auch nicht so, daß nirgendwo Eigentum für wohlhabende Menschen gebaut würde. Anders bei einkommensschwachen Menschen. Da gibt es schon ein paar Hürden.

    Das heißt natürlich nicht, dass man nicht auch an eine vernünftige Gestaltung arbeiten sollte. Das sollte man.

    Letztendlich wage ich es auch zu bezweifeln, dass sich einkommensstarke Wohnungssuchende gerne für die Leipziger Straße entscheiden würden. So zwischen Plattenbauten und der Leipziger itself.

    ^ Ich sehe hier beim AZ keinen Block. Es sind vielmehr 3 Einzelgebäude, das AZ, das links anschließende (noch kommende) Wohnhaus und das One. Wo du da eine Block siehst, kann ich nicht nachvollziehen. Und deswegen finde auf dieser Seite den Städtbau vollkommen in Ordnung. Auf der andere Seite sieht das natürlich anders aus.

    Und ich habe ja auch gesagt, das Stadion bei Union setzt konsequent ihre Marketingstrategie um, die letztlich mit Verlaub für mich etwas aufgestzt ist.

    Ich, als jahrelanges Mitglied dieses Vereins, kann das mit ein wenig Magenkrummeln bestätigen. Nicht nur beim Stadionbau fällt mir diese Aufgestztheit auf, nein, auch beim Merchandising ist das schon länger zu beobachten. Trotzdem mach dieser Verein viels richtig. Und ich freu mich auf die neue "Alte Försterei"!

    ^Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, welche Partei aus dem angebotenem Spektrum da etwas fundamental anders machen würde. Nicht mit diesem Personal. Wegner, Jarrasch, Kipping oder Giffey. Niemand, der sich explizit für Baukultur einsetzt.


    Ich habe ja immer noch Hoffnung für das archälogische Zentrum. Ein Haus besteht ja immer aus einem Außen und Innen. Und hier könnte ich mir vorstellen, dass die Innenansichten ganz ansprechend sind. Wobei ich auch das Äussere gar nicht so schlecht sehe, wie viel ander hier.

    ^ Die ursprünglichen Entwürfe sahen ja auch anders aus, als die jetzt fertiggestellten Objekte. Wenn der Bauherr downgraded, weiß ich nicht inwiefern die Baukommission da noch eingreifen kann.

    Anyway, mit der neuen, mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Frau Kahlfeld, wird ja alles besser. Seit einem Jahr im Amt, zeigt sich doch der rasante Wandel. Nichts großartiges angeschoben, aber das Wettbewerbswesen mit Füßen getreten. Halleluja!

    Den Zusammenhang kann ich nicht nachvollziehen. Wenn der Ring in Neukölln/Treptow/F`hain geschlossen wird, dann verringert sich das Verkehrsaufkommen in der Leipziger? q.e.d.


    Meines Wissens nach bekommen wir ja in der Leipziger auch den Mischverkehr. Strassenbahn, Fahrradwege und verengte KFZ-Spuren statt der Autobahn. Ich sehe da eine erhebliche Verbesserung.


    Man kann sich auch den Aufschrei der Autofahrelobby vorstellen, wenn die Leipziger auf eine Spur für jede Fahrtrichtung verengt würde. So manch einer jault ja schon, wenn ein kleiner Abschnitt wie die Friedrichstrasse verkehrsberuhigt oder gesperrt wird.

    ^ Dem möchte ich voll und ganz widersprechen. Unmenschlich? - Da sollte man mal einen Gang zurück schalten.

    Schon jetzt wirkt der Ort durch die neue Strassenführung und Verengung harmonischer, angenehmer als vor der Umgestaltung. Die Bebauung des Moltkemarkts wird die jetzige Weite fassen und zu einer erheblichen Aufwertung beitragen.

    Ich kann dieses apokalyptischen Untergangsgewäsch in diesem Fall nicht wirklich nachvollziehen.

    Der Niedergang der Straße fand doch weit vor der Pandemie und dem Feldversuch der Verkehrsbetuhigung statt. Das hat natürlich auch mit dem Kaufverhalten der Kunden zu tun. Viele kaufen einfach gerne online, was zu darbenden Einkaufsstraßen führt. Übrigens nicht nur in Berlin.

    Wie aber zieht man Menschen, in dieser sich verändernden Innenstädte? Mit einem vernünftigen attraktiven Branchenmix, mit Aufenthaltsqualität und einem kulinarischen Angebot. Ganz sicher nicht mit dem Auto. Das ist einfach nur rückwärtsgewandt und untauglich die Probleme der Innenstädte zu lösen.

    Die Friedrichstraße hat doch nach 91 von Anfang an nicht funktioniert. Von welchem Gewusel wird da gesprochen? 3 H& M Filialen in einem Abschnitt von 400 Metern ist wenig attraktiv. Die unterirdische Passage hat nie funktioniert. Ein Gewusel, das soll wohl Urbanität sein, konnte man kurz nach Fertigstellung der 3 Strassenblöcke feststellen. Das gab sich aber ziemlich schnell wieder. Das konnte auch der ach so urbane Autoverkehr nicht verhindern. Ich versteh also nicht, warum krampfhaft daran festhalten will.

    Eine Steinecke-Filiale lässt sich auch zu Fuß erreichen.