Frankfurts beliebteste / unbeliebteste Hochhäuser

  • Die Durchschnittsbewertungen:

    Noch eine Anmerkung: Es sind alle Ranglisten bis einschl. 12.01.2010 (Laufzeit genau 3 Wochen) berücksichtigt. Ich bitte um Nachsicht dass ich keine nachträglichen Bewertungen einpflegen werde (ohne jemanden Manipulation oder dergleichen unterstellen zu wollen). Die Rangliste steht für '09 und die nächste bei Bedarf und Interesse Ende 2010! Sänk ju fo ju patissipäischn!

  • Danke Project für die Umfrage und gute Auswertung! Mir hat auch gefallen, wie die meisten ihre Entscheidung begründet haben! :daumen:

    Eine Widerholung Ende des Jahres wäre super, dann gibts dann Ranglisten mit den Auf- und Absteigern des Jahres.

  • JA, tolle Arbeit! Danke schön!
    War wirklich interessant mitzuverfolgen.

    Leider konnte ich selbst mich einfach mal wieder nicht entscheiden und muss das daher bis Ende des Jahres hinbekommen, also von daher bitte wiederholen im Dezember :D

  • Preis für das hässlichste Hochhaus der Stadt

    Über Geschmack lässt sich ja immer vortrefflich streiten oder jammern und für Schönheit und architektonischen Klimbim gibt es genügend Preise, daher eine etwas andere Frage in die Runde: Welches der Frankfurter Hochhäuser findet ihr denn am hässlichsten (Bonuspunkte für eine kurze Begründung und für die Nennung des eurer Meinung nach hässlichsten Hochhaus in der Kategorie International – als international gilt hier alles außerhalb Frankfurts).


    Ich fange mal frecherweise an und nominiere das Hochhaus an der alten Oper. Begründung: gefällt mir nicht. Löst bei mir physisches und psychisches Unwohlsein bei der Betrachtung aus.

  • Wenn man mal alle (bis auf den Sonnenring) Wohnhochhäuser der 60-70er außer Acht lässt, ist für mich der hässlichste Turm The Spin… kopflastig, wenig elegante Fassade und dann noch an einer so exponierten Stelle, das hätte man weitaus besser machen können.


    International gibts einfach viel zu viele, was mir aber ad hoc einfällt, ist der Torre Velasca in Mailand… auch richtig gruselig durch die massive Auskragung der oberen Geschosse.

  • Das Schwesternwohnheim-Hochhaus (Lange Straße) zwischen dem Literaturhaus und dem Hospital zum Heiligen Geist ist für mich definitiv eines der hässlichsten. Durch den auskragenden Kopf wirkt es unförmig. Zudem sind die umlaufenden Gitter total hässlich.

  • Na dann will ich auch mal. Ich persönlich finde es ein Verbrechen, dass man den Henninger Turm mit dem stilisierten Fass neu errichtet hat. 🫣😆

  • Für mich eigentlich auch mit großem Abstand das Schwesternwohnheim-HH, welches in zweifacher Hinsicht äußerst negativ hervorragt: zum einen architektonisch und zum anderen städtebaulich, weil völlig fehl am Platz in seiner näheren Umgebung.

    Dennoch wähle ich auch den SPIN. Es ist mir völlig unverständlich, wie man als Architekt mit so viel Budget ein derart unförmiges, kopflastiges und in der Erscheinung äußerst billig wirkendes Hochhaus entwerfen, und als Investor/Bauherr das auch noch als gelungen bewerten kann.

    Beim Schwesternwohnheim-HH kann man sicherlich noch argumentieren, dass hierfür wenig Budget zur Verfügung stand und man es nicht "besser konnte" (der HHbau steckte in D & FFM damals noch in den Kinderschuhen). Aber beim SPIN muss man den Verantwortlichen fast schon Böswilligkeit unterstellen.

  • Schwesternwohnheim ist auch für mich ein ganz heißer Kandidat. Das ist das schlimmste Beispiel für einen Zweckbau mit 0 Anspruch auf irgendeine schöne Gestaltung, gipfelnd in der Farbgebung, die einfach ganz furchtbar ist. Kurz danach kommt das Interconti.

  • Das Triemli-Hochhaus in Zürich wurde 2018 von Lesern einer Zeitung zum "hässlichsten Haus der Schweiz" gekürt. Es stammt aus dem Jahr 1966 und damit aus der gleichen Zeit wie das Frankfurter Schwesternwohnheim.

    Der Architekt Rudolf Guyer, von der Zeitung auf das Votum angesprochen, erwiderte den legendären, weil bezeichneten Satz: "Dass Laien das Gebäude hässlich finden, ist mir egal. Hauptsache, den anderen Architekten gefällt es".

    Ein Kollege forderte als Reaktion auf die Umfrage nicht etwa mehr Selbstkritik, sondern "Bessere Bildung im Bereich Baukultur".

    https://www.20min.ch/story/architek…us-321393787421

    Auch in Frankfurt finden sich neben viel Qualität einige wirkliche hässliche Kandidaten, vor allem aus den 1970ern, etwa der "Global Tower".

    "The Spin" finde ich zwar ausbaufähig, aber gar nicht mal so schlimm. Gerade die Auskragungen, die nach allen Seiten wirken, sind doch ausdrucksstark. Da stören mich die asymmetrischen Öffnungen in der Fassade des "Four" viel mehr, das sieht aus, als wären die Scheiben herausgeschlagen oder das Gebäude noch im Bau.

  • Auch wenn es nicht an die "Qualität" des Schwesternwohnheims heranreicht, finde ich, dass das One Forty West ebenfalls hier her gehört. Ein Beispiel für einen missratenes "Sowohl-Als-Auch". Die Proportionen der beiden Konzepte passen nicht, der Übergang ist nicht gelungen, das Lichtkonzept ist einfallslos...

    Schön sieht anders aus!

  • Also wenn man die Billig-Dinger (Schwestern-HH, andere alte Wohn-HH) aus den 70ern beiseite lässt und nur die "richtigen" Hochhäuser betrachtet, ist mein Liste:

    1. One - mag ich gar nicht. Auf der einen Seite klobig, auf der anderen mit diesem komischen Überhang unförmig. Fassade geht noch, aber insgesamt gar nicht meins.
    2. The Spin - pummelig und kopflastig, Verhältnis Breite zu Höhe stimmt gar nicht.
    3. So richtig warm werde ich auch mit dem Messetorhaus nicht, auch wenn es vielen als postmoderner Klassiker gilt. Sieht aus wie eine dürre Scheibe Toast im Toaster. Aber irgendwie hab ich mich auch dran gewöhnt und ein bisschen interessant ist es ja schon.
  • Erstmal freue ich mich sehr über die rege Beteiligung! Ich habe tatsächlich das Schwestern-HH vollkommen vergessen, wirklich eine bauliche Ausgeburt an Hässlichkeit (auch wenn ich die Erwähnung der Rahmenbedingungen sehr fair finde) :D Da scheint sich definitiv ein Gewinner abzuzeichnen.

    Da niemand explizit meine Nominierung gewürdigt hat, mag vielleicht jemand einige positive Aspekte am Hochhaus an der alten Oper nennen die ich vielleicht übersehen habe? Ich sehe es nämlich noch immer auf einem knappen zweiten Platz in meinem persönlichem Ranking.

  • Das Schwesternwohnhochhaus ist wirklich das schlimmste. Man könnte es wirklich langsam mal "restaurieren" und ihm ein neues Gewand verpassen. Würde das Haus in weiss gehalten sein wie der GrandTower, auch mit ansehnlichen Balkonen und Brüstungen, dann wäre es hinter dem Literaturhaus ein Gewinn.

    Doch wer soll darein investieren und warum?

    Also SchwesternHH

  • ^^

    Das Bürohaus an der alten Oper hat für mich Anklänge an Richard Meier mit der weißen Fassade und den Zugangsbalkonen.

    Was mich an dem Gebäude stört ist die Erdgeschosszone... es gibt keinen wirklich erkennbaren, offenen und einladenden Eingangsbereich von der Straße aus gesehen.

    Erdgeschoss öffnen, Rücksprünge als Terrassen nutzen, die Freiflächen ansprechender begrünen und der Turm würde viel ansprechender wirken.

  • So, dann will ich auch mal. Die meisten können es sich ja schon gewiss denken, für welches Hochhaus ich mich entschieden habe.

    Bei den Hochhäusern der älteren Generation fällt mir die Entscheidung ziemlich leicht. Mein eindeutiger Kandidat ist das hier bereits mehrfach genannte Schwesternhochhaus an der Langen Straße. Für mich eines der schlimmsten Beispiele dafür, wie man mit einem einzigen Gebäude ein ganzes städtebauliches Umfeld beeinträchtigen kann. Diese extreme Kopflastigkeit, die auskragenden oberen Geschosse und die umlaufenden Balkon- und Laubengangbänder ergeben eine derart unförmige und abweisende Erscheinung, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie man das Gebäude mit einer herkömmlichen Fassadensanierung noch retten sollte. Sehr schwierig, aber möglich, wenn man klassizistische Elemente einfließen lassen würde und man erheblich in die gesamte Gestaltung eingreifen würde:

    2 Ideen von mir, erstellt mit Zuhilfenahme von KI---> Design 1, Design 2

    Besonders ärgerlich ist natürlich die Lage unmittelbar hinter der wunderschönen, rekonstruierten Alten Stadtbibliothek, dem heutigen Literaturhaus. Vorn die elegante klassizistische Architektur und dahinter dieser monströse Klotz. Ein schlimmerer Kontrast ist kaum vorstellbar.


    Bei den neueren Hochhäusern fällt mir die Entscheidung wesentlich schwerer. Hier liefern sich für mich The Spin und ONE ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen.

    Beim Spin stört mich interessanterweise weniger die viel kritisierte Auskragung im oberen Gebäudedrittel. Das eigentliche Problem ist für mich bereits der Grundriss. Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, weshalb man ausgerechnet an dieser exponierten Stelle am Güterplatz einen derart lang gezogenen Baukörper verwirklicht hat. Bei gerade einmal 128 Metern Höhe wirkt der Turm dadurch noch breiter, gedrungener und unförmiger, als er ohnehin schon ist. Ein kompakter, möglichst quadratischer Grundriss, der sich an der Grundstücksspitze elegant in die Höhe entwickelt, hätte hier nach meinem Geschmack wesentlich besser funktioniert. Stattdessen steht dort nun dieser merkwürdig proportionierte Baukörper, dessen Gestaltung auch durch die Drehung der oberen Geschosse nicht überzeugender wird, zumindest nicht für mich. Die horizontalen Glasbänder und die insgesamt wenig hochwertige Fassadenwirkung machen es für mich nicht besser.

    Was mich übrigens an beiden Hochhäusern ganz grundsätzlich stört, ist ihre ausgeprägte Asymmetrie. Ich gehöre zu den Menschen, die klare, ausgewogene Proportionen und eine gewisse Symmetrie in der Architektur besonders schätzen. Und damit stehe ich sicherlich nicht allein. Unser Auge empfindet symmetrische Formen häufig als harmonisch, ruhig und angenehm, während hier offenbar ganz bewusst mit diesem Prinzip gebrochen wurde. Natürlich kann auch asymmetrische Architektur ausgesprochen schön sein, wenn sie gut komponiert ist. Aber bei Spin und ONE fehlt mir genau diese gestalterische Balance. Überall Verschiebungen, Auskragungen und Brüche in der Formensprache, die für mich keinen ästhetischen Mehrwert erzeugen. Man vermisst geradezu die Selbstverständlichkeit eines eleganten, in sich stimmigen Baukörpers, der seine Wirkung aus guten Proportionen bezieht und nicht aus möglichst auffälligen geometrischen Kunstgriffen. Nicht umsonst begeistern die frühen amerikanischen Wolkenkratzer bis heute so viele Menschen. Man denke nur an das Chrysler Building oder das Empire State Building in New York, mit ihren schlanken, nach oben gestaffelt zurückspringenden Baukörpern, ihren eleganten Verjüngungen und ihrer konsequent symmetrischen Gestaltung. Auch das Rockefeller Center mit seinem berühmten Hauptturm zeigt, welche zeitlose Eleganz aus klaren Proportionen, vertikaler Betonung und einer ausgewogenen, symmetrischen Formensprache entstehen kann. Und selbst hierzulande findet sich mit dem Borsigturm in Berlin-Tegel ein wunderbares Beispiel aus der Frühzeit des Hochhausbaus. Schon 1924 fertiggestellt, zeigt er mit seiner klaren vertikalen Gliederung, seinen ausgewogenen Proportionen und dem gestaffelten oberen Abschluss, wie eindrucksvoll ein vergleichsweise kleiner Hochhausbau wirken kann, wenn die Gestaltung in sich stimmig ist. Diese Gebäude sind teilweise rund hundert Jahre alt und haben von ihrer architektonischen Ausstrahlung nichts verloren. Ganz im Gegenteil.

    Mein finaler "Sieger" unter den neueren Hochhäusern ist allerdings das ONE.

    Und daran hat sich seit seiner Fertigstellung nichts geändert. Gerade bei diesem Gebäude ärgert mich besonders, dass es für den Standort einmal wesentlich bessere Entwürfe gab. Ich denke vor allem an den fantastischen, 212 Meter hohen Entwurf des Ateliers Jean Nouvel zusammen mit ABB Architekten aus dem Jahr 2000. Ein schlanker, eleganter und in meinen Augen vollkommen zeitloser Hochhausentwurf, der auch heute noch hervorragend aussehen würde. Auch der spätere Wettbewerbsbeitrag von schneider+schumacher hätte mir an dieser Stelle erheblich besser gefallen. Stattdessen hat man sich für eine Gestaltung entschieden, die sich mit ihren Auskragungen unbedingt als stilisierte Eins inszenieren muss. Solche formalen Spielereien mögen in Rotterdam oder anderen niederländischen Städten ihren Platz haben, aber in der Frankfurter Skyline, die für mich gerade durch ihre vergleichsweise klassischen, klaren und eleganten Hochhausformen überzeugt, empfinde ich das als ausgesprochen störend und als Marktschreierei. Ein Gebäude muss nicht durch solche architektonischen Verrenkungen Aufmerksamkeit erzwingen. Und genau das tut es, da es visuell sonst nichts zu bieten hat.

    Dabei möchte ich dem ONE durchaus zugestehen, dass mir seine schlanken Proportionen aus bestimmten Blickwinkeln gefallen. Auch die Fassade ist für mich gerade noch akzeptabel, wenngleich weit davon entfernt, wirklich herausragend zu sein. Mit den ursprünglich einmal vorgesehenen 212 Metern hätte man an diesem Standort allerdings eine wesentlich elegantere Höhenentwicklung erreichen können. Und selbstverständlich wäre auch in einem solchen Turm eine attraktive Hotelnutzung denkbar gewesen.

    Was mich am realisierten ONE aber beinahe noch mehr stört als seine eigentliche Architektur, ist die Gestaltung seines unmittelbaren Umfelds. Damit meine ich ausdrücklich nicht den Platz am östlichen Zugang zum Skyline Plaza, sondern vor allem das seitlich angeordnete Parkhaus mit seiner entsetzlichen Streckmetallverkleidung. Wie konnte man so etwas an dieser prominenten Stelle überhaupt genehmigen? Dieser plumpe, abweisende Klotz wirkt wie ein lieblos abgestelltes Zweckgebäude und verschandelt für mich den gesamten Bereich. Gerade bei einem Hochhaus dieser Größenordnung und an einer der wichtigsten Schnittstellen zwischen Messe, Bankenviertel und Europaviertel hätte man eine gestalterisch anspruchsvolle Einbindung in den Stadtraum erwarten dürfen. Stattdessen bekommt man eine kalte, wenig einladende Umgebung und ein Parkhaus, dessen äußere Erscheinung ich bestenfalls bei einem Gewerbegebiet am Stadtrand akzeptieren würde.

    Da kann man anschließend noch so großzügig mit DGNB-Platin, SmartScore-Platin, WiredScore-Platin und sonstigen Auszeichnungen um sich werfen. Diese Zertifizierungen mögen ihre Berechtigung haben, sie machen aus einem architektonisch misslungenen Hochhaus aber noch lange kein schönes Gebäude. Und sie können schon gar nicht über eine derart enttäuschende Gestaltung des öffentlichen Raums hinwegtäuschen. Gerade wenn man sich vor Augen führt, welche architektonischen Möglichkeiten an diesem Standort bestanden hätten, empfinde ich das Ergebnis als ausgesprochen bitter. Für mich ist das ONE deshalb der verdiente Gewinner des Preises für das hässlichste neuere Frankfurter Hochhaus. Nicht wegen seiner technischen Qualitäten oder seiner Nutzung, sondern schlicht wegen seiner Architektur und der extrem missratenen Einbindung in das städtebauliche Umfeld. Ein dauerhaft verschenktes Potenzial an einer der prominentesten Stellen der Frankfurter Skyline. Gestaltungsrat? Ubi es?

    Einmal editiert, zuletzt von Adama (21. Oktober 2026 um 17:04)

  • Da haben wir ja fast alle eine ähnliche Meinung. Meine Liste:

    1. One - Ich mag grundsätzlich keine Auskragungen. Und auch diese schwarzen Sonnenschutzelemente machen das Ganze nicht besser.
    2. Westhafentower - Die Struktur der Fassade und auch die Farbe erinnern mich an diese Weingläser (Google nennt sie u.a. Frankenweinglas) mit dem grünen, geriffelten Stil und komplett runde Gebäude mag ich auch nicht.
    3. One Forty West - alles was oberhalb der Hoteletagen ist wirkt unruhig und willkürlich platziert.
  • Die Kritik am One hat mich hier schon immer gewundert. Ich kann da überhaupt nicht mitgehen. Ich finde die schmale Seite elegant (wenn man zwischen Kastor und Pollux durchschaut hat das eine spannende Blickachse und auch vom Skyline-Plaza-Dach hat das irgendwie seinen Reiz). Auch in der breiten Seite hat es für mich jetzt keine übermäßig plumpe Proportion. Die helle Fassade ist wertig und gefällt mir durchaus. Aber so sind die Geschmäcker... verschieden. :)

    Das Hochhaus an der Alten Oper (ich denke immer noch Citibank) fand ich eigentlich immer ganz spannend, aber zu niedrig. Mir gefällt die runde Ecke zur Kreuzung und die zeitgeistige GLasfassade soger ziemlich gut. Für meinen Geschmack hätte es aber ungefähr doppelt so hoch sein müssen für passable Proportionen. Das ist schon ein massiver Nachteil und lässt es sehr klobig wirken. Alles in allem, wäre es für mich aber weit weg von hässlich.

  • Zitat von RYAN-FRA: "Das Schwesternwohnhochhaus ist wirklich das schlimmste. Man könnte es wirklich langsam mal "restaurieren" und ihm ein neues Gewand verpassen. Würde das Haus in weiss gehalten sein wie der GrandTower, auch mit ansehnlichen Balkonen und Brüstungen, dann wäre es hinter dem Literaturhaus ein Gewinn".

    Ja das Schwestern-HH ist (per se betrachtet) ganz sicher nicht schön. Mit modifizierter / veränderter Fassade sähe es mMn aber nicht nur annehmbar aus. Auch gerade im Kontext zum (davor stehenden) Literaturhaus würde es mMn eine durchaus spannende Gesamt-Erscheinung abgeben. Die Visualisierungen von "Adama" dazu gefallen mir gut, Wenn "Adama" im Übrigen meint [Zitat: "Besonders ärgerlich ist natürlich die Lage unmittelbar hinter der wunderschönen, rekonstruierten Alten Stadtbibliothek, dem heutigen Literaturhaus".] so sehe ich das anders. Prinzipiell befürworte ich Hochhäuser / Hochpunkte auch ausserhalb der bestehenden Cluster. Ein optisch verändertes Schwestern-HH an dieser Stelle (zusammen mit dem Literaturhaus davor) könnte sogar sehr attraktiv wirken - ganz gemäss dem typischen Frankfurt-Kontrast: : "ALT und NEU".