Beiträge von Subo

    Damit es niemandem entgeht: Das Architekturbüro caspar. hat auf Instagram kürzlich ein interessantes Projektupdate zum Park Tower mit zahlreichen Fotos und informativer Caption zum Fortschritt der Arbeiten veröffentlicht.

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    Provokante Meinung, ich weiß, aber im Wesentlichen werden nach Abschluss der Arbeiten nun drei Park Inns am Alexanderplatz stehen und ich finde das architektonisch alles andere als bereichernd. Dass man die strenge, quadratische Architektur am Alexanderplatz fortgesetzt hat, halte ich für einen Fehler. Sie zementiert die bereits vorhandene Monotonie und steife Rasterung, statt dem zentralen Platz die Dynamik und Offenheit zu geben, die er als urbaner Knotenpunkt verdient. Stattdessen hätte man die starre Geometrie aufbrechen sollen, mit einer runderen, plastischeren Formensprache und großflächigen Glasfassaden ohne feingliedrige Rasterung. Solche Fassaden hätten Licht, Transparenz und Leichtigkeit in den Stadtraum gebracht und die Schwere der bestehenden Baukörper spürbar relativiert. Ich denke dabei an die Hochhäuser der Warschauer Skyline, die genau diese Balance aus Präsenz und Leichtigkeit vorführen. Das hätte dem Alexanderplatz und Berlin eine zeitgemäßere, internationalere Note verliehen. Als einziger Trost bleibt, dass solche Türme auch in Zukunft noch ergänzt werden könnten, meine diesbezügliche Hoffnung ist allerdings gering. Vorerst jedoch bleibt es nun einmal, wie es ist.

    Zwei Gedanken zur historischen Fassade von The Bank und zum optischen Eindruck der Staffelgeschosse.

    Die unfertigen Stellen in der denkmalgeschützten Neorenaissance-Fassade von The Bank waren mir ebenfalls sofort aufgefallen. Ich kann mir jedoch auch nur schwer vorstellen, dass dies bereits den Endzustand darstellen soll. Es klaffen immer noch unausgebesserte Löcher in der Fassade und insbesondere an den Fensterbänken des ersten Obergeschosses finden sich unschöne Spalten sowie bröckelig wirkende Substanz. Weiter unten im gebänderten Mauerwerk fehlt sogar noch ein ganzer Stein. Dabei handelt es sich also noch um grobe Ausbesserungsarbeiten, die mit feiner Restauration nichts zu tun haben.

    Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings auf, dass sich alle diese noch groben Arbeiten in der unteren Hälfte der Fassade befinden, während in der oberen Hälfte die groben Steinmetz- und Ergänzungsarbeiten bereits erledigt scheinen. Die für mich momentan einzige Erklärung wäre daher, dass im unteren Bereich noch einmal gezielt partiell eingerüstet oder mit Hubarbeitsbühnen nachgearbeitet wird. In diesem Zuge könnten auch noch etwaige feinere Ausbesserungen vorgenommen werden.

    Zu den teils sehr auffälligen farblichen Abweichungen der Ersatzmaterialien ist anzumerken, dass es unter den Bedingungen des Denkmalschutzes ein häufig zu beobachtendes Phänomen ist, dass neue Steine und Versiegelungen anfangs oft eine andere Farbe und Textur aufweisen und sich erst mit der Zeit durch die Effekte von Bewitterung und Patina angleichen.

    Zum Eindruck der Schwere der Staffelgeschosse, der sowohl durch ihre Höhe als auch durch die schwarzen Blindfenster entstehen kann, glaube ich, dass sich die Erscheinung durch die abschließende Einfassung mit den hellen Fassadenelementen am Ende noch einmal bedeutend verbessern wird. Jedenfalls begründen die Renderings diese Hoffnung.

    Dass die Blindfenster in Schwarz gehalten sind, halte ich ebenfalls für suboptimal. Wäre es möglich, dass es sich auch hierbei um Solarpaneele handelt? Das würde zumindest die eingeschränkte Farbauswahl erklären. Dieselbe Frage habe ich mir im Übrigen auch schon hinsichtlich der Farbwahl der in die Glasfassade integrierten Solarpaneele des Towers gestellt. Vielleicht war die Wahl des Anthrazitfarbtons der Elemente, die die Fassade horizontal untergliedern, vielmehr technisch bedingt als eine reine gestalterische Entscheidung.

    Ich kann dazu beisteuern, dass ich einigermaßen schockiert war, als ich neulich vom Hauptbahnhof zum Busbahnhof gelaufen bin. Die kleinen Läden dort mit dem davor sitzenden oder flanierenden Publikum vermitteln weder das Gefühl, in Deutschland zu sein, noch eines von Sicherheit. Für Fernbusreisende ist das wahrlich kein Aushängeschild der Stadt. Ich habe selbst schon einige europäische Städte mit dem Fernbus bereist, doch das, was man in Frankfurt zu sehen bekommt, gehört definitiv zum Schlechtesten.

    Ich hielte es schon für wünschenswert, wenn die Europaallee die Mainzer Landstraße auf lange Sicht in ihrer Funktion als neue Magistrale ablösen würde. Dafür dann die Mainzer beruhigen. Ansonsten wäre sie für ihren Zweck doch völlig überdimensioniert.

    Ich habe es nun auch mal geschafft, mich vor Ort zu überzeugen. Bislang basierten alle meine Eindrücke nur auf Fotos und so lange wollte ich mich auch mit einem Urteil zur Fassade und Fuge zurückhalten.

    Zunächst zu einer kleinen Neuerung: Der erste Teil der historischen Fassade des Nebengebäudes The Bank ist inzwischen von den Gerüsten befreit. Die neuen Fenster sind zu sehen und der Sandstein erstrahlt wieder in seinem ursprünglichen Gelb. Der moderne Fassadenteil könnte gut damit harmonieren.

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    Ein paar aktuelle Aufnahmen des Towers:

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    Nun zur Fassade des Towers, die mich zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider nicht überzeugt. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll, aber es fehlt ihr irgendwie der Glanz. Gerade wenn man zuvor aus Richtung Four und Omniturm die Neue Mainzer Straße hinaufgelaufen ist, fällt einem der Kontrast besonders deutlich ins Auge. Die Fassadenelemente des CBT wirken im Vergleich irgendwie matt und fahl.

    Die großen, in die Elemente integrierten und in mattem Anthrazit gehaltenen Solarpaneele, die zugleich wesentlich zur horizontalen Untergliederung der Fassade beitragen, haben sicherlich einen Einfluss auf diesen Effekt, doch auch das vermag ihn für mich nicht vollständig zu erklären. Die Glasflächen wirken insgesamt irgendwie glanzlos und meine leise Hoffnung ist, dass es vielleicht noch an etwas so Banalem wie Schmutz liegen könnte.

    Die Fuge wird aus meiner Sicht durch die silbernen horizontalen Gliederungselemente zwar durchaus betont und hebt sich dadurch ab, dennoch erscheint mir fraglich, ob diese gestalterische Umsetzung dafür tatsächlich die beste Lösung war. Solche dominanten horizontalen Streben tauchten jedenfalls nirgendwo in den Visualisierungen auf. Die silberne Absetzung wäre möglicherweise nicht völlig verfehlt gewesen, aber dann hätte man die Elemente vielleicht insgesamt feingliedriger in Silber ausführen sollen, statt wie jetzt lediglich breite horizontale silberne "Balken" zu setzen.

    Insgesamt ist es keine Katastrophe, und das Endergebnis bleibt ohnehin abzuwarten, aber man kann denke ich sagen, dass man hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben ist.

    Bilder: Subo

    Nicht missverstehen: Ich bin ebenfalls ein großer Anhänger von Rekonstruktionen und Historismus und teile die Kritik am Verlust historischer Bausubstanz in Frankfurt wie auch in vielen anderen deutschen Städten voll und ganz. Auch ich hätte an dieser Stelle ein historistisches Gebäude befürwortet. Für den Standort Opernplatz 2 hat man sich jedoch nun einmal für einen modernen Entwurf entschieden, der sich in Stil und Materialität auf den diagonal gegenüberliegenden Mäckler-Sockelbau bezieht und den Platz gemeinsam mit ihm stimmig einrahmen dürfte. Die moderne Architektur am Opernplatz zeichnet sich aus meiner Sicht zudem durch eine gewisse Eleganz und Hochwertigkeit aus, die sie wohltuend vom oft nüchternen Standard-Modernismus abhebt und dem Platz durchaus gerecht wird. Insofern halte ich das entstehende gemischte historisch-moderne Ensemble am Opernplatz (bei aller gebotenen Vorsicht, da die Realisierung noch abzuwarten ist) für gelungen, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der offenbar konsensual getragenen Auffassung, dass es gegenüber der tristen ersten Nachkriegsbebauung eine bedeutende Aufwertung darstellt, und kann in einem solchen Fall dann auch anerkennen, was moderne Architektur gut macht.

    Obwohl ich dem Entwurf von Hammerschmidt Architekten anfangs durchaus kritisch gegenüberstand – insbesondere, weil ich befürchtete, dass Kubatur und Höhe des Gebäudes den Opernplatz künftig zu stark dominieren könnten (und diese Sorge für mich bis heute nicht vollständig ausgeräumt ist) – muss ich mittlerweile eingestehen, dass mich der Entwurf mit zunehmendem Baufortschritt doch überzeugt. Der Neubau nimmt mit der abgerundeten Gebäudeecke nicht nur Bezug auf den diagonal gegenüberliegenden Sockelbau des Opernturms, sondern greift mit der zweigeschossigen verglasten Kolonnade, deren Decke derzeit hergestellt wird, auch den Portikus mit Arkaden der Alten Oper auf der gegenüberliegenden Platzseite auf und interpretiert ihn auf moderne Weise. Das sind gelungene Bezüge, mit denen sich der Bau harmonisch in das architektonische Umfeld einfügen wird.

    ^ Ich sehe das genauso. Vor allem geht in der Realisierung die für Renderings so typische transluzente Leichtigkeit der großen Glasflächen komplett verloren. Statt der zarten, milchig-weißen Visualisierung werden die Flächen später kalt und dunkel wirken. Am Ende bleibt nur ein klobiger, uninspirierter Glaskasten.
    Ich bin eigentlich der Meinung, dass Renderingeffekte, die zu unrealistischen, von der späteren Realität stark abweichenden Darstellungen führen, verboten gehören. Solche Visualisierungen sind hochgradig irreführend und manipulativ für die Entscheidungsfindung.

    Ich bin der Meinung, dass sich die Renderings bislang als äußerst akkurat und realitätsgetreu erwiesen haben. Die Materialfarben und Proportionen der Fassadenelemente entsprechen weitestgehend der Realisierung.

    Deshalb an dieser Stelle nochmal das einzige Rendering, auf dem auch die helleren, in Silber gehaltenen Fassadenelemente der Gebäudefuge von Nahem zu sehen sind und sich erkennen lässt, wie sie sich fortsetzen werden. Außerdem ist darauf auch gut die Gestaltung eines der breiten Bänder erkennbar, die den Tower in vier vertikale Segmente unterteilen werden. Es fällt auf, dass es farblich von dem ansonsten dominierenden Anthrazit in einen etwas bräunlicheren Ton abweicht (in der Realität je nach Tageslichteinfall eher taupe wirkend), der auch bereits gut auf den Fotos im Thread zu sehen ist. Die vertikal verlaufenden Streifen, sowohl zwischen den Fassadenelementen (dort in Silber eingefasst) als auch etwas breiter an den Gebäudekanten, sind in demselben Farbton gehalten, wobei das horizontale Band aufgrund dem gerillten Profil wohl noch etwas dunkler zu werden verspricht.

    Nachtrag: Mir ist gerade auf dem ersten Foto aus dem vorangegangenen Beitrag von Adama (nachfolgend hereingezoomt) aufgefallen, dass auch bereits das ebenfalls höher ausfallende 2. OG mit den quer verlaufenden Stahlträgern über ein solches geriffeltes Element verfügt. Ob das wohl der Struktur/Gestaltung der umlaufenden Bänder entspricht?

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    Bild: Adama

    Nach der Sichtung der Wettbewerbsentwürfe fühle ich mich in meinem ursprünglichen Urteil nun noch einmal bestärkt. Der Entwurf des Büros Ferdinand Heide ist auch für mich mit Abstand der überzeugendste und der verdiente Sieger.

    Es erscheint mir auch kein reiner Zufall, dass gerade ein lokales Architekturbüro den besten Beitrag geliefert hat – ein Büro, das sich in seiner Arbeit konsequent der Besonderheit des Ortes und seinem baukulturellen Umfeld verpflichtet fühlt. Genau diese Haltung ist dem Entwurf von Heide deutlich anzumerken: in der sensiblen Proportionalität, der Materialwahl und der Farbgebung finden sich zahlreiche fein abgestimmte Bezüge zum umliegenden Bestand.

    Damit steht er in deutlichem Kontrast zur Mehrzahl der anderen Beiträge, die – wie bereits treffend bemerkt – oft wie eine wenig inspirierte Aneinanderreihung immer gleicher modernistischer Ansätze wirken, die ihre Originalität allein in unkonventionellen, oft beliebigen Kubaturen suchen. Die Skyline der Londoner City bietet aus meiner Sicht hierfür ein besonders eindrückliches Negativbeispiel: eine Ansammlung formal extravaganter Hochhäuser, die in ihrer Gesamtheit eher Dysharmonie als städtebauliche Qualität erzeugen.

    Querido trifft mit seiner Bezeichnung "International-Style-Bolzen" durchaus ins Schwarze und ich bin tatsächlich der Ansicht, dass einer überwiegend von konventioneller, solider Architektur geprägten Frankfurter Skyline eine solche Zurückhaltung gut tut.

    Der einzige echte Wermutstropfen bleibt die Höhe des Turms. Angesichts der herausragenden baulichen Qualität und der vorbildlichen, sensiblen Einbindung in den städtebaulichen Kontext erscheint sie mir jedoch letztlich verschmerzbar.

    Ich empfinde den Entwurf auch als sehr gelungen und bin positiv überrascht. An dieser Stelle einen farblichen Kontrast zu setzen, halte ich für eine geschickte Entscheidung (wenngleich ich nicht glaube, dass es sich um roten Sandstein handelt). Einerseits ist es ein direkter Bezug zum gegenüber stehenden, ebenfalls rötlichen Japan Center und dieser steht aus meiner Sicht nun nicht mehr so sehr als Sonderling verloren im Gefüge, und zum anderen bildet der braun-rötliche Farbton einen stimmigen Kontrast zu den umliegenden Glastowern, die leicht grünlich schimmern. Die Architektur selbst halte ich ebenfalls für zeitlos modern. Ich hätte mir auch eine größere Höhe gewünscht, kann mit dem 170 Meter hohen Entwurf nun aber dennoch ganz gut leben, weil er seine Nachbarn in noch ausreichender Weise toppt, sodass der Eindruck eines monoten, gleich hohen Hochhauspulks aus meiner Sicht abgewendet ist. Die gelungene gestreckte Fassadenoptik trägt zusätzlich dazu bei.

    Das erste Fassadenelement – wie aufregend! Ich bin überzeugt, das wird hervorragend aussehen. War die Taunusanlage nicht von jeher ein Hotspot für den offenen Drogenkonsum? Mein Herzenswunsch wäre, dass die gesamten Parks der Wallanlagen endlich einmal konsequent und mit echtem landschaftsgärtnerischem Anspruch neu gestaltet und aufgewertet werden. Ich weiß nicht, ob derartiges vielleicht im Kontext der Hochhauspromenade angedacht ist, aber hier liegt in jedem Fall noch Potential brach.

    Ja, mir war durchaus bewusst, dass ich mich mit diesem Urteil zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch etwas aus dem Fenster lehne – dennoch habe ich mich dazu entschieden.😄 Die gesamte Silhouette bleibt natürlich weiterhin nur erahnbar, doch mit der Fertigstellung der ersten fünf Geschosse sind die realen Proportionen des Towers bereits gut erkennbar. Für "meisterhaft" gelungen halte ich insbesondere den Grundriss des Ensembles aus Tower und Nebengebäude. Bereits jetzt ist gut erkennbar, wie es sich durch den Versatz im Tower und das zurückgesetzte Nebengebäude elegant an jener Stelle einfügt, wo die Taunusanlage eine Kurve macht – und ebenso auf der gegenüberliegenden Seite zur Neuen Mainzer Straße. Aber ich gebe dir in Bezug auf die Hochhausdichte im "Central Business District" völlig recht und teile deine Kritik. Die Hochhäuser stehen insgesamt zu nah beieinander. Etwas Bauchschmerzen bereitet mir bspw. die Aussicht, dass in unmittelbarer Nachbarschaft noch der Tower am neuen Schauspielhaus realisiert werden soll (sieht an der Hochhauspromenade sicherlich toll aus, aber auf der Rückseite kann es schon dunkel werden). Schade ist auch, dass die Neue Mainzer nicht breiter ist, aber das sind nun einmal die gegebenen Bedingungen.

    Danke, Adama – besonders für die detailreichen Nahaufnahmen, sodass auch Menschen von außerhalb der Region ein präzises Bild von den Stahlbetonstrukturen gewinnen können. Ich muss sagen: Je mehr sich der Tower mit seinen realen Proportionen abzeichnet, desto mehr gefällt er mir. Er fügt sich an dieser Stelle wirklich meisterhaft ein. Spannend bleiben noch die Fassadenelemente. Hier hat das Architekturbüro KSP Engel wunderbare Arbeit geleistet.

    Audi80:

    Die OFB, eine Tochtergesellschaft der Helaba, übernimmt die Projektentwicklung und Koordination, während die Helaba als Bauherr und Eigentümer fungiert. Züblin agiert seit Projektbeginn als Generalunternehmer und führt die Bauarbeiten durch.

    Ich bin nicht sicher, ob der neue, im Kern installierte Kompaktkran die anderen Krane vollständig ersetzen kann. Es scheint mir eher, dass er den äußeren Turmkran unterstützt und primär dafür zuständig ist, Materialien auf der Turmoberfläche zu verteilen. Denkbar wäre aus meiner Sicht ein Rückbau des seitlich von „The Bank“ gelegenen Krans.

    Ich finde den voraussichtlich finalen Entwurf auch ziemlich uninspiriert. Diese Architektur wirkt recht austauschbar und könnte überall stehen. Da gefiel mir (obwohl kein Fan) selbst der Entwurf von Max Dudler besser, von dem als kleiner Trost zumindest die zurückgesetzte Obergeschossecke zum Opernplatz übernommen wurde, aber die Gestaltung des doppelgeschossigen Sockels mit Überhang und die strukturelle Aufteilung der Fassade, gefallen mir überhaupt nicht.

    Ja, dort müsste die Zufahrt zur Tiefgarage entstehen. Auf den Renderings ist erkennbar, dass sich der Bereich über zwei Geschosse erstreckt. Wenn ich es richtig interpretiere, müsste die Decke des ersten OGs, die gerade geschalt und noch bewehrt wird, über diesen Bereich abschließen und sich die Fläche des Towers ab sofort darüber fortsetzen.

    Nebenbei: Bin ich der einzige, der es cool findet, dass man über die Webcam des CBT gleich zwei weitere aktuelle Projekte, das "CENTRAL PARX" und den "Opernplatz 2" verfolgen kann? ;)

    Meine Vermutung ist eher, dass die bereitliegenden langen Stahlträger den Tower stützen. Entweder auf den bereits errichteten großen vertikalen Stahlträgern in der Eingangshalle oder seitlich zum angrenzenden Grundstück, wo die Tiefgarageneinfahrt erstellt wird. Beim Nebengebäude "The Bank" sehe ich diese statischen Erfordernisse nicht.