^ Zur Info, falls nicht bekannt: jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, kann laut StVO bei seiner Kommune einen personengebundenen Behindertenparkplatz beantragen (bspw. hier für Leipzig). Der Platz wird dann markiert und beschildert. "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" gilt beim Parken gegenüber Schwerbehinderten eben nicht. Voraussetzung ist natürlich, dass öffentlicher Parkraum vorhanden ist, der entsprechend ausgewiesen werden kann.
Verkehrsprojekte
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Das ist schön und richtig, aber es wurde ja kritisiert, dass man diese Voraussetzungen nur schwer erfüllt. Ich kann das nicht beurteilen.
Wenn man nicht auf eine Art behindert ist, die ein umgebautes Auto erfordert, müsste ausgebautes und damit leichter verfügbares Carsharing ja aber genauso für behinderte Menschen eine zumutbare Lösung sein.
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Rückblick 150 Jahre Straßenbahn Leipzig
Einen Trailer mit Werbung für das Leipziger Straßenbahnmuseum (strassenbahnmuseum.de) gibt es von Alex Bokov: Straßenbahnmuseum Leipzig - Tramway Museum Leipzig von Oben
Ausschnitte von der Straßenbahnparade gibt es in einem zweiten Video: 150 Jahre Straßenbahn Leipzig, TRAM - Fahrzeugparade
@Admin: Wie kann man Videos direkt einbinden?
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Vor gut einem Jahr wurde die Schlachthofbrücke am MDR erneuert:
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Eigene Bilder
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Januar 2023:
August 2023: Die Tieferlegung der Wiederitzscher Straße ist erfolgt und der Straßenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben.
Bild: akuZur Erinnerung eine Aufnahme vor Beginn der Maßnahme:
Bild: Ralf Julke/L-IZ.de -
NGT12+

Damit es nicht langweilig wird poste ich hier mal ein paar frisch veröffentlichte Sensationsbilder der neuen, breiten Leipzig-Tram:

Specs: 2,4 x 45m, 12 Achsen, 70% Niederflur (für barrierefreien Ein- und Ausstieg), Kapa max. 288 Personen.

Wie bereits berichtet [DAF] werden die 55 bestellten Bahnen ab 2024 ausgeliefert und ab 2025 in den regulären Fahrbetrieb übernommen.

75% des Streckennetzes sind bereits für die neue Trassenbreite ausgebaut, ab 2025 erfolgt der Umbau der restlichen 25% in mehreren Bauabschnitten.

©Leipziger Gruppe / HeiterBlick GmbH
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Was mir persönlich aufgefallen ist, ist der Unterschied zwischen einer auch für Autos typischen Farbe und dem (Signal-)Gelb. In Berlin sehe ich Trams auf dem Fahrrad einfach schneller als in Leipzig. Vielleicht sollte man bei der LVB mal darüber nachdenken das Farbschema in komplett gelber Farbe anzupassen. Gegenwärtig sieht es zwar gut aus und es ist auch ein Alleinstellungsmerkmal, aber im schnellen Straßenverkehr nicht immer so leicht identifizierbar.
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^ Will nicht ätzen, aber ich muss immer lachen wenn ich das lese. Autos kommen viel öfter in 'Tarnfarbe' daher und sind noch dazu viel kleiner und zahlreicher. Wenn man Trams und Busse im Verkehr nicht erkennt, brauchts definitiv einen Augenarzt. Ganz sicher keine Änderung der Farbe. Und Darmstadt, Dresden, Berlin reichen auch als eintönig gelbe Tramstädte (wobei das Berliner zitronengelb schon ganz nice ist).
[mod]Überflüssiges Zitat des Vorposts gelöscht.[/mod]
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^ Irre, wenn man bedenkt, dass "Signalgelb" als Farbe und Name tatsächlich eine Bedeutung haben...
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hedges Kein Diss, aber ich hoffe wir kommen uns unterwegs in der Stadt mal nicht in die Quere wenn Du ´ne Signalfarbe brauchst um eine Tram besser zu sehen...

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Ich bin immer noch leicht verwundert, daß anscheinend die LVB das Allheilmittel in ein paar Zentimeter breiteren Bahnen sehen, um die Mobilitätswende zu stemmen, derweil sich der Ausbau des Netzes für die breiteren Bahnen um weitere 7 (!) Jahre verzögert, und vom Ausbau des Netzes oder wenigstens intelligenten Straßenbahnvorrangsampelschaltungen oder ähnlichem immer weniger zu hören ist. Zusammen mit dem S-Bahn-Desaster eine Auto-Förder-Politik sondergleichen

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Gesamtfertigstellung damit 2037(!)...also wenn nicht wieder was dazwischen kommt...
Dabei hatte man vor Kurzem noch verlautbaren lassen, dass alles im geschmeidigen Zeitrahmen ist. Womit wir wieder beim Leipziger Spezial-Thema Verwaltung & Planung sind, die vlt. doch aus einem Haufen Amateuren, Minderleistern und Dienst-nach-Vorschriftlern besteht - anders kann man sich diese fortwährenden Debakel ja fast nicht mehr erklären. -
mehr Breite, auch die weniger Zentimeter helfen schon, den Fahrgastwechsel kurz und flüssig zu halten. Gerade für die Aspekte Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit von Bedeutung.
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Hey, C.S., mal im Ernst: wie sollen 10 cm mehr Breite (guck mal auf ein Lineal, wie viel das wirklich ist) tatsächlich ein Mehr an Platz, ein Mehr an Komfort und ein Schneller beim Umsteigen bewirken? Von mir aus dürfen die Bahnen gern größer sein - jedoch, was an notwendigen Umbauten und verkehrlichen Hoffnungen dahinter steckt, scheint mir etwas unverhältnismäßig zu sein.
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Ich frage mich auch, warum man in Leipzig "nur"
3,40 m2,40 m (korrigiert) breite Fahrzeuge beschafft. In Dresden sind die neuen Fahrzeuge 2,65 m breit, also 35 cm breiter als die Vorgänger (die, wie auch in Leipzig, 2,30 m breit sind). Das ermöglicht statt einer 2+1-, bzw. 2+1,5-Bestuhlung eine durchgehende 2+2-Bestuhlung mit einem ausreichend breiten Gang, also eine um bis zu einem Drittel höhere Sitzplatzkapazität.Allerdings machen 10 cm breitere Gänge schon einen Unterschied, das unterschätzt man leicht. Das kann man nachvollziehen, wenn man sich mal zu zweit in seine (breitere) Wohnungstür stellt, und das gleiche mit der (ca. 10 cm schmaleren) Tür z. B. des Abstellraums versucht. Statt 1,5 Stehplätze hat man dadurch derer zwei in den Gängen der Fahrzeuge, effektiv also doppelt so viele. Das bringt beim Ein- und Aussteigen einen Zeitgewinn v. a. wenn die Bahn voll ist und jeder an jedem und Gepäck und Fahrrädern vorbei muss.
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^2,40m...
Ich denke hier spielen viele Faktoren hinein. Wenn man sich mal so die Dresdner Straßenbahnstrecken anschaut und das Luftbild von Dresden, so scheint Dresden eine etwas großzügigere Bebauung zu haben. Viel ist da sicher der Zerstörung im WK2 geschuldet. Solch enge Straßenzüge wir die Eisenbahnstraße oder die G.- Schwarz-Str. oder so enge Kurvenradien wie in Stötteritz oder Gohlis gibt es in Dresden weitaus weniger als in Leipzig.
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(Danke für die Korrektur.)
Das kann natürlich sein (wobei es solche engen Stellen auch in Dresden gibt, die auch teilweise schon von der "Neuen" befahren wurden), aber Leipzig hat sich (die Gründe kenne ich nicht) wohl auf einen Gleismittenabstand von 2,80 m festgelegt, damit sind breitere Fahrzeuge langfristig sowieso nicht möglich. In Dresden sind das 3,00 m, und zwar schon seit den 1980ern, als die ersten großen Netzwerweiterungen in die Großwohngebiete gebaut wurden.
Gibt es für Leipzig eine Übersicht über bereits ausgebaute Strecken (wie diese für Dresden)?
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wie bereits erwähnt kommt es für einen zügigen Fahrgastwechsel auf Türbreiten und Gangbreiten / Stehplatzflächen an, weniger auf Sitzanzahl. Sobald Kinderwagen oder Koffer dazu kommen, ist jeder cm ein Gewinn und hilft mit (das bedeutet, dass dies nicht der einzige Gradmessser ist), die Pünktlichkeit auch bei Andrang zu gewährleisten. Jede Sekunde zählt, im Zweifel bedeutet das, nicht an der Ampel warten zu müssen, weil die Bimmel noch frei signalisiert hatte.
Der Grund für die 2,40er Begrenzung ist der Aufwand an kritischen Lösungen an so vielen Stellen, dass der Kompromiss 2,40 zur Zeit der Entscheidung sinnvoll war. Damals waren Bahnen 2,20 m schmal. Viel hilft auch, wenn keine Einzelfahrzeuge gekuppelt fahren, denn das bring gut und gern 5 bis 7 m² mehr Wagengrundfläche durch Entfall Führerstand und Kupplung.
Auf langlebigen Ingenieursbauwerken wie Brücken wird auch in Leipzig i.d.R 3,05 m Gleisachsabstand verbaut, damit hat man für die kommenden 80 bis 100 Jahre die neuralgischen Punkte durch.
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Die LVZ hat heute mit Bezug auf die Veröffentlichung der Stadt Leipzig eine Liste der geplanten Baustellen zur Verbeiterung des Gleismittenabstandes als Voraussetzung des Betriebes breiterer Straßenbahnen veröffentlicht. Kosten 1,1 Milliarden Euro, Zeiraum für Endzustand bis 2037.
Randnotiz: "Neue Strecken, wie die Südsehne zwischen Westen und Südosten, sind da noch nicht mit einberechnet. Gut möglich, dass sich deren Umsetzung nun verschieben." (Grammatikeigenart so im Original)
Heißt: der seit den neunziger Jahren vollführte Eiertanz betreffs Neubaustrecken, vulgo: deren Nichtbau, geht unvermindert weiter. Diesmal sind 10 cm breitere Bahnen schuld.
Bereits fertige Baustellen (bis 2020):
Bornaische Straße von Wiedebachplatz bis Ecksteinstraße
Haltestelle Goerdelerring
Rosa Luxemburg Straße von Hahnekamm bis Eisenbahnstraße
Knotenpunkt Adler
Ratzelstraße von Diezmannstraße bis Schönauer Straße
Aktuelle Baustellen bis 2025
Waldstraße von Waldplatz bis Primavesistraße (bis 2024)
Wiedebachplatz /Arno Nitzsche Straße (bis 2023)
Gorkistraße von Ossietzkystraße bis Kohlweg (bis 2024)
Dieskaustraße (in drei Abschnitten, bis 2026)
Neue Baustellen ab 2024
Landsberger Straße (in zwei Abschnitten, bis 2027)
Hallesche Straße, Gleisschleife Hänichen , Windmühlenweg (bis 2024)
Volbedingstraße, Mockauer Straße bis Zeumerstraße (bis 2025)
Gorkistraße von Ossietzkystraße bis Kohlweg (bis 2024)
Jahnallee, Interim, Zeppelinbrücke Bowmannstraße (bis 2026)
Menkestraße (in zwei Abschnitten, bis 2035)
Weitere Gleisbaustellen
Georg-Schwarz-Brücken und Gleisschleife (2025 bis 2031)
Stötteritzer Straße, Riebeckstraße bis Breslauer Straße (2025 bis 2026)
Berliner Straße, Erich-Weinert-Straße bis Wilhelm-Liebknecht-Platz (2027 bis 2028)
Paunsdorfer Allee, HS Gleisschleife bis Peromerstraße (2028)
Neubau Mockauer Straße / Tauchauer Straße (2027 bis 2029)
Prager Straße, An der Tabaksmühle bis Friedhofsgärtnerei (2025)
Eutritzscher Straße / Delitzscher Straße (in zwei Bauabschnitten, 2034)
Knoten Torgauer Platz (2026 bis 2027)
Berliner Straße, Roscherstraße bis Hamburger Straße (2031)
Pfaffendorfer Straße, Goerdelerring bis Nordplatz (2025)
Riesaer Straße, Am Bauernteich bis Straßenbahnhof (2030)
Kohlgartenstraße, Rosa-Luxemburg-Straße bis Dresdner Straße (2029 bis 2030)
Gohliser Straße, Lützowstraße bis Georg-Schumann-Straße (2033)
Hallesche Straße, Auenblickstraße bis Stahmelner Allee (2026 bis 2027)
Riebeckstraße / Breite Straße (2029 bis 2030)
Wurzener Straße, Annenstraße bis Emmausstraße (2031)
Bayrischer Platz (2035)
Leipziger Straße in Schkeuditz (2026 bis 2027)
Georg-Schumann-Straße, Kirschbergstraße bis Viadukt (2026 bis 2027)
Wittenberger Straße, Apelstr. bis Delitzscher Straße (2032)
Antonienstraße (2027 bis 2028)
Dresdner Straße, Kohlgarten Straße bis Wurzener Straße (2029 bis 2030)
Eisenbahnstraße, Torgauer Platz bis Annenstraße (2030)
Leipziger Straße in Taucha (2028)
Gorkistraße, Waldbaurstraße bis Zittauer Straße (2032)
Arthur-Hoffmann-Straße (in zwei Bauabschnitten, 2033)
Riebeckstraße, Witzgallstraße bis Stötteritzer Straße (2029 bis 2030)
Mockauer Straße, Volbedingstraße bis Essener Straße (2032)
Goethestraße, Augustusplatz bis Georgiring (2034)
Georg-Schwarz-Straße, Merseburger Straße bis Klopstockstraße (2033)
Riesaer Straße, Haltestelle Ostheimstraße (2032)
Dresdner Straße, Inselstraße bis Lange Straße (2029 bis 2030)
Demmeringstraße, Odermannstraße bis Merseburger Straße (2033)
Martin-Luther-Ring, HS Thomaskirchhof (2035)
Virchowstraße, HS Virchowstraße bis Gottschallstr (2034)
Antonienstraße, Adler bis Klingenstraße (2031)
Wurzener Straße, HS Edlichstraße (2036)
Paunsdorfer Allee, HS Falkenstr (2035)
Karl-Heine-Straße, Felsenkeller bis Engertstraße (2034)
Lützowstraße, Lützowstraße bis Blochmannstraße (2034)
Leipziger Straße, Burgauenstraße bis Ludwig-Jahn-Straße (2035)
Georg-Schwarz-Straße, Prießnitzstraße bis Hans-Driesch-Straße (2035)
Virchowstraße, HS Gottschallstraße bis Max-Liebermann-Straße (2035)
Georg-Schumann-Straße, Faradaystraße bis Kirschbergstraße (2036)
Hermann-Liebmann-Straße, Haltestelle (2036)
Philipp-Rosenthal-Str., HS Dt. Nationalbibliothek (2036)
Richard-Lehmann-Straße, Karl-Liebknecht-Straße bis Arthur-Hoffmann-Str. (2036)
Dieskaustraße, Seumestraße bis Gleitsmannstraße (2037)
Inwiefern diese Liste jetzt einen gewissen Bestand hat, oder das Schicksal aller anderen Pläne der letzten 30 Jahre teilt, sei dahingestellt. Mein Optimismus hält sich in engen Grenzen.
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Dein Beitrag erscheint für Nutzer des Darkmode wie folgt:

Text von externen Websites am besten mit der Option "als unformatierten Text einfügen" (über rechte Maustaste) in den Antwortkasten einsetzen.
Ein Link zur Originalquelle wäre auch nicht schlecht

Kann dann weg...
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