Beiträge von KSN368

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    Zustimmung. Dort stehen ein paar jämmerliche Bäumchen, sonst halt Unkraut wie auf jeder Brache. Der aktuelle Zustand ist urbanes Wasteland, an einer Stelle, die perfekter nicht an den ÖPNV angebunden sein könnte. Dort NICHT so zu bauen, dass der Platz bestmöglich für Wohnen (insbesondere auch für Studis) und Nahversorgung genutzt wird, wäre verantwortungslos. Urbane Verdichtung ist generell so ziemlich das Nachhaltigste, was klimawandelgerechte Stadtplanung leisten kann. Jede Wohnung in der Stadt, wirkt urban sprawl tendenziell entgegen. Bäume oder Grünstreifen gehören dorthin, wo heute stehendes Blech Platz unter hochsubventionierten Bedingungen wegnimmt (und so Entsiegelung verhindert und zur Erwärmung der Stadt beiträgt). Wer sich (wie weiter oben im Thread) über Baumverlust auf Brachflächen echauffiert, gewinnt zwar Punkte auf der nach unten offenen NIMBY-Skala, trägt sonst aber eher wenig Konstruktives zur Debatte bei.

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    Zumindest beim Erfinden von Strohmännern verfügst du über solide Skills. Wahrscheinlich deine Art von 'Sachebene'. Danke übrigens auch für das Musterbsp von Projektion. Und auch wenn du es vermutlich nicht verstehen kannst oder willst, das Privileg Personen wie Weimer in Schutz zu nehmen hat nicht jeder. Tatsache ist, der substanzielle (und permanente) Schaden für Leipzig ist irrelevant im Vergleich zu dem, was heute an weiterem gesellschaftlichen Schaden entstanden ist.

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    [...] Wenn das "Euphorie" auslöst, wünschte ich mir lieber eine Justage des Wertekompass'

    Volle Zustimming zu allem! Dass ein ultrarechter Kulturkämpfer bzw Kulturvernichter einfach so entscheiden kann, was mit solchen Projekten passiert, ist unfassbar (auch wenn ich die Entscheidungsprozesse natürlich nicht kenne). Zu diesem mittlerweile nur noch nervigen, subjektiven und - frankly - überheblichen Bla von Ziegel fällt mir auch nicht mehr viel ein. Kein Kompass trifft es gut. Wenn es bei dieser Entscheidung bleibt, ist es nicht nur die Verstetigung einer anti-urbanen Brachfläche. Es ist eben auch ein weiterer Schritt in Richtung anti-intellektueller rechter Hegemonie, die uns gesellschaftspolitisch in die Abyss führt.

    Das dotSource Projekt ist tatsächlich eine ausnahmslos positive Story bzgl Commitment und Ausdauer. Insbesondere in Anbetracht des immer grassierenderen Nimby-ism. Chapeau! Gemeinsam dem Inselplatz-Campus ein Meilenstein in der Stadtentwicklung.

    Beim [Solarquartier] und dem [Quartier 22] bin ich einigermaßen skeptisch, was schnelle Umsetzung betrifft. Basiert wiederum auf den Erfahrungen mit dem [Eichplatzquartier], wo seit 2 Jahren Baurecht besteht, STRABAG den Baustart jedoch immer wieder nach hinten schiebt. Solange sich keine Bagger drehen, sind das leider alles nur Phantasieprojekte. Umso erfreulicher, dass dotSource Nägel mit Köpfen macht. Verbunden mit der Hoffnung, dass es positive impulse für die anderen Projektträger ausstrahlt.

    Das gesellschaftspolitische Umfeld ist derzeit alles andere als förderlich. Einerseits stetig zunehmender Einwohnerverlust (aufgrund extrem migrationsfeindlicher Bundespolitik), sowie andererseits die geopolitische Gemengelage (insbesondere die neokoloniale Eskalation des faschistischen Trump-Regimes).

    Und wer wahrt dann die Gesundheit der Anwohnenden, die durch die Straße massiv gefährdet ist (Lärm und Feinstaub)?

    Wenn das Ortsbild durch etwas beeinträchtigt ist, dann durch diese Straße. Der Kommentar zeigt beispielhaft, wie Stadtzerstörung durch MIV komplett akzeptiert ist, aber wehe es wagt sich mal Jemand dem bautechnisch den Finger zu zeigen. Dieser Bau ist einfach nur das 'architektonische' Pendant zur Auto-Normativität. Vertikale Hässlichkeit ergänzt die horizontale Hässlichkeit.

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    [...] "Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden."

    Das Areal ist seit dieser Woche komplett von Bauzäunen umgeben. Sieht so aus als würde es losgehen 🙏🏼

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    Nur als Hinweis: Wissenschaftler haben sicher ein Problem, wenn +1,5° C als Klimaziel propagiert wird. Google könnte helfen, genau zu formulieren: + 2,5° Grad (eigentlich 2,5° K). Wer möchte schon eine neue Kaltzeit haben.

    Um dich selbst mal zu zitieren: "Deine Einlassungen machen mich immer wieder ratlos."

    Btw, es heißt 2.5K (statt 2.5°K). Und nein, ºC ist (genauso) korrekt. Um zumindest mal die Basics richtig zu stellen...

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    [...] Wie schon ein paar mal geschrieben, wird die Region Leipzig auch nicht mit 1,5 °C sondern mit 2,0-2,5 °C im erhöhten Durchschnitt arbeiten müssen. Was es nicht einfacher macht und man stetig aber zügig lernen muss.


    Kleine Ergänzung: Leipzig steht tatsächlich bereits bei ca 2.5°C Erwärmung sowohl im Sommer als auch im Jahresdurchschnitt (mit 'nur' 1.4°C globaler, menschengemachter Erwärmung). Deswegen ist es umso wichtiger klug und schnell in den Baumbestand zu investieren, nicht nur bei Neubau.

    Wie es bei Altbestand geht, kann man sich einmal mehr in Paris anschauen: annehidalgo.bsky.social

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    Wenn man diesen Stadtplatz in Siena als Vorbild nimmt, fallen zwei Dinge auf:

    Erstens: Der Platz ist an seinen Rändern vollständig mit Gebäuden gefasst.
    [...]

    Was können wir daraus für den Breitscheidplatz ableiten? Fazit: kein Weltkugelbrunnen. keine Buden. kein Schick Schnack ....


    Mit 'Erstens' hast du den Unterschied auf den Punkt gebracht. Nur hat bisher keiner hier das ABSOLUTE Hauptproblem adressiert: Die urbane Dystopie heißt Straße! 4 Spuren auf jeder Seite des Platzes 🤯🤯🤯 Es gibt keinen aufenthaltsfeindlicheren Platz, als diesen menschenfeindlichen, von Lärm und Abgas terrorisierten Ort. Solange dort der MIV nicht verschwindet bzw auf ein absolutes Mindestmaß reduziert wird, kann man den Breitscheidplatz vergessen.

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    Bei den Einjährigen liegt die tatsächliche Zahl den Leipziger Kindern 15,6 % unter den prognostizierten Zahlen, bei den Unter-Einjährigen sogar 26,1 %. Die prognostizierten Zahlen bildeten die Grundlage für die Bedarfsplanung von Kitas und Schulen. Und es sieht aktuell nicht danach aus, dass das so schnell wieder anderes werden würde mit den Geburtenzahlen.

    Die Abschätzung der Einwohnerentwicklung ist ähnlich verlässlich wie saisonale Wettervorhersage oder der Blick in die Glaskugel. Zumindest was Zuzug und damit mittelfristigen Bedarf an Kitas/Schulen angeht. Bundes- und Geopolitik spielen eine essenzielle Rolle, was sich jedoch nicht vorhersagen lässt. Städte in DE wachsen weitgehend ausnahmslos nur noch durch Migration. Die ultrarechte, verfassungsfeindliche Abschottungspolitik wird somit nicht nur das Ende von Leipzigs (Bevölkerungs-) Wachstum bedeuten, sondern generell die wirtschaftliche Entwicklung hemmen. Insbesondere auch durch fehlende Innovation einer noch schneller alternden Bevölkerung. Hoch lebe die Gerontokratie. Rat an die Stadt daher: Am besten langfristig schon mal die Umwidmung von Kitas und später Schulen einplanen. Es sei denn - und darauf hoffe zumindest ich inständig - die Geopolitik ändert sich doch noch mal zum Besseren. Zurück zu Menschlichkeit wäre ein spannendes Konzept ;)

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    Allerdings scheint mir selbst hier im Leipzig-DAF das Interesse an Bahngleisen und Radwegbreiten deutlich ausgeprägter als an Architekturgestaltung. Wenn das hier schon so ist, was darf man dann vom Durchschnitt der Gesellschaft erwarten?

    Könnt dran liegen, dass es im Alltag 1 um mehrere Größenordnungen relevanteres Thema ist. Lieber fahr ich sicher per Rad an zweckmäßigen Gebäuden vorbei, als tagtäglich um mein Leben bangend an anti-urbanen Brachflächen. Prioritäten sind halt verschieden.

    555Farang : Dazu check ich DAF nicht oft genug um zu wissen was schon gepostet worden ist und was nicht. Vllt hätt ich mir den Kommentar besser sparen sollen ;)

    LEt's go! : Informierte Vermutungen auf Basis regelmäßiger Infos auf Drehscheibe Online (und eigener empirisch basierter Einschätzung). Dave hat diesbzgl gut ergänzt

    DAvE LE : Besten Dank für die Ergänzungen! Bzgl D-Ticket würde ich dir dennoch widersprechen wollen. Das D-Ticket ist der sozialste Move pro-ÖPNV bzw pro-Teilhabe in Jahrzehnten. Einzig es hätte unbedingt bei den 9€ bleiben sollen. Die fehlenden Einnahmen sind politisch motiviert und unvermeidliches Ergebnis von 'Moto-Normativity' bzw 'Carbrain'. Wir subventionieren den MIV um ein Mehrfaches des ÖPNV. Würden an den MIV dieselben Maßstäbe wie an den ÖPNV angelegt, würde es kaum noch MIV geben. Das gegenwärtige Finanzierungsmodell ist kein Naturgesetz und sollte ganz sicher nicht als Argument gegen das D-Ticket hergenommen werden.

    Eine technische Frage noch DAvE LE : Dass NGT8 und Leoliner technisch nicht in einer Liga spielen ist denk ich unbestritten (Leoliner quasi ein besserer Tatra, wohlgemerkt mit Tatra-Technik was die Hochflur-Drehgestelle angeht ... während die NGT8 noch heute die leisesten und komfortabelsten Fahrzeuge - gemeinsam den NGT10 - sind die die LVB angeschafft hat). Insofern kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man die Teile bis 2037 einsetzen will. Gibts da offizielle Informationen?

    ^^ Das Bild ist nicht neu, aber zumindest die beste Auflösung davon die ich bisher gesehen habe :)

    ^ Die NGT8+ (L) sollen die relativ schmale Flotte der Beiwagen-freien NGT8 ersetzen. Soweit ich weiß sind derzeit nur 25 NGT12+ (XXL) fest bestellt. Auf den Linien 9, 12 und 14 (vielleicht auch noch der 2) reichen NGT8. Andererseits sind die NGT10 (XL) für die 1, 3 (und vmtl auch die 4) teils zu klein, weswegen man hier besser auf NGT12 gehen sollte. Nur hätte man somit halt massenhaft XL übrig, die wiederum dann auf die besagten NGT8-Linien müssten. Damit scheinen die L-Optionen im Moment eher obsolet.

    Andererseits werden CDU und NSAfD das DE-Ticket umgehend abschaffen, wodurch die Fahrgastzahlen spürbar zurückgehen würden. Insofern alles ein bisschen unpredictable, wobei die XXL auf jeden Fall Prio haben sollten (schon um die üblen LeoLiner noch vor den NGT8 ablösen zu können).

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    Aber es ist immerhin ein Signal, ein Abmildern des ohnehin wachsenden Frustes genüber jeglichen "progressiven" Maßnahmen, auf die die Menschen ja schon jetzt reflexartig gereizt reagieren und sich damit von den eigentlich sehr sinnvollen Dingen wie eine Verkehrswende abwenden.

    Frust, der seine Ursache in der Auto-normativen Hegemonie in Medien, Politik und Wirtschaft hat. Es wird nie über die finanziellen und gesellschaftlichen Privilegien für Autofahrende auf Kosten Nicht-Autofahrender geredet, stattdessen jeder Schritt hin zu mehr Verkehrsgerechtigkeit bejammert, torpediert und mit wilden Angstszenarien auf allen Kanälen befeuert. Klar, dass (eine Minderheit) Autofahrender dann noch gereizter reagiert als eh schon.

    Jeder der entweder bereits Rad fährt oder gern Rad fahren würde (ca 50% der Stadtbevölkerung) sieht sich tagtäglich völlig inakzeptablen Lebens- und Gesundheitsgefahren ausgesetzt. Wenn jemensch jedes Recht hätte maximal gereizt zu reagieren, dann Radfahrende bzw Menschen ohne Auto. So sieht Schikane aus! Es ist in diesem Land leider ein Privileg kein Auto zu haben. Nur wer sich auf die Straßen und/oder den ÖPNV traut, kann es sich leisten darauf zu verzichten. Alte Menschen, Frauen, Kinder existieren in unserer Auto-normativen Welt quasi nicht.

    Jeder gebaute Radweg-Kilometer spart am Ende Geld, da weniger MIV die automatische Folge ist, was die entsprechenden Infrastrukturkosten massiv reduzieren würde. Radfahrende zahlen netto in die Staatskasse ein, während Autofahrende die Staatskasse belasten. Mit welchem Recht? Warum reden wir niemals ehrlich über die Kosten und Effizienz der unterschiedlichen Verkehrsarten?

    Die Selbstverständlichkeit mit der Autofahren als verbrieftes Freiheitsrecht auf Kosten von Radfahrenden, Fussgänger:innen und letztlich auch auf den ÖPNV angewiesenen Menschen (deren mobile Wahlfreiheit faktisch nicht existiert) behandelt wird, ist nicht hinnehmbar. Bei sämtlichen hier geführten Diskussionen um Zuständigkeiten (Bund vs Land vs Kommune) müssen diese Aspekte mitgedacht werden, alles andere ist scheinheilig und unehrlich. Von klimaangepasster Stadt, was primär Reduktion asphaltierter Flächen bedeutet ganz zu schweigen.

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    CDU-Stadtrat Marcus Mündlein in seiner Rede am 22. Mai 2024: " Es ist also eben nicht so, dass jetzt jeder sagt: Boah, wir brauchen da jetzt unbedingt eine Straßenbahnlinie. ... Solange in der Vorbetrachtung - mir ist klar, dass wir das zu diesem Zeitpunkt nicht können - aber solange in der Vorbetrachtung eben nicht ausgeschlossen ist, dass durch die Schaffung der Trasse auf einer eben nicht straßengebundenen Verbindung, äh Trasse, eine separate Spur für diese Trasse geschaffen werden soll, damit also ein Wegfall einer Spur für den Automobilverkehr nicht ausgeschlossen ist, werden wir dieser Vorlage so nicht zustimmen."

    Das ist der ganze Punkt, in all seiner grausamen anti-urbanen Wahrheit: Die radikalisierten Konservativen (CDU unterstützt von BSW, FW, NSAfD) wollen das Vorrecht des Automobils auf die beschränkte Zeit ihres destruktiven Einflusses zementieren.


    Das damit einhergehende Untergraben von Teilhabe für Kinder, Jugendliche, Frauen, ältere Mitbürger:innen, sozio-ökonomisch schwächer gestellte Menschen, die sich schlicht kein Auto leisten können oder auf mobile Alternativen angewiesen ist in jeder Hinsicht unakzeptabel.

    Die Tatsache, dass die klimafreundlichste, menschengerechteste, günstigste, einfachste und schnellste Form der urbanen Mobilität durch fehlende Infrastruktur und permanentes faktenfreies Schlechtreden der Feinde gerechter Mobilität maximal torpediert wird, ist in keinster Weise hinnehmbar.

    Als Fortsetzung der notwendigen Schritte für Leipzig:

    Der Hauptbahnhofsvorplatz muss 100% dem Umweltverbund gehören. Der aktuelle Zustand mit Tram-Bahnsteigen die etliche Meter zu schmal sind, obwohl sie den Hauptteil des urbanen Verkehrsaufkommens bewältigen, ist ebenso wenig hinnehmbar wie die fehlende Bereitstellung sicherer Radwege auf dem Ring. Tempo 30 auf dem Ring wäre ein erster Schritt, um die absurd menschenfeindliche Situation zu entschärfen.

    Der vorgeschlagene Ost-West-Citytunnel dient Niemanden mehr als Denjenigen die den autogerechten-menschenverachtenden status-quo unter allen Umständen verteidigen wollen.

    Urbane (=menschengerechte) Verkehrsinfrastruktur im straßengebundenen Ost-West-Korridor (mit Sperrungen während Events mit max Tempo 20) wäre mehrere Größenordnungen nützlicher und günstiger, da bspw über 95% aller Event-Besucher:innen (RB Arena & QBI Arena) den bereits funktionierenden Umweltverbund nutzen.

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    Welters & Co halt ausschließlich mit empirie- und faktenfernem Diskursvandalismus. Der Stadtratsbeschluss wie von Dienberg und Weyh sogar während der Sitzung nochmal dargelegt, rechtswidrig. Es kann und wird keine 4 Spuren geben. Der Radwegpflicht dort ist bereits rechtsgültig gekippt, d.h. Radverkehr muss auf die Straße, was entweder Tempo 30 auf der verbleibenden breiten Spur oder eben wie im Originalantrag geplant separate Radspur erfordert. Klar, die Autofaschisten von IHK & Co werden dann wahlweise Verwaltung, Dienberg oder ganz allgemein die Demokratie mit der üblichen Denunziation überziehen, aber sowas könnte man einfach durch dezidierte Konfrontation und wohldosierte Empathie (dem mit fake outrage verängstigten Wahlvolk gegenüber) easy kontern. Dass die asozialen Geisterfahrer in der Linken diese rechtswidrige und menschenverachtende Farce erst möglich gemacht haben, ist die eigentliche Ironie dieses Ordeals. Die SPD mit Abraham als mittlerweile abtrünnigem U-Boot kaum besser (zumal diese 1 Stimme schon gereicht hätte, um die nun eskalierte Shitshow zu verhindern).