Beiträge von TLpz_

    ^^ Ob die dort für 2022 benannten Städte nun wirklich ebenso deutliche Zuwächse haben, wurde scheinbar nicht recherchiert oder die Zahlen waren nicht verfügbar. Ist auch egal, denn es genügt eigentlich der Blick auf die Steuereinnahmeentwicklung in Leipzig. Und die kennt aktuell nur den Weg nach oben. Schon alleine das ist ein Grund zu feiern, denn wie auch im Artikel benannt, war das um die 2000er Jahre herum nicht absehbar. Und die Schwelle von 1 Mrd. € ist wohl doch schon eine ordentliche.

    Vielleicht kann zumindest für LE nochmal jemand kurz erklären, wie die Stadt Leipzig die Sache begründet, und ob es ein Strukturkonzept wie in Dresden zur gesamten Verwaltungsunterbringung gibt (Ratsbeschluß).


    Zunächst gibt es einen Stadtratsbeschluss, die Ämterunterbringung wieder (komplett) in stadteigenen Immobilien vorzunehmen. Dies wird hier umgesetzt. Strukturell bietet sich der Standort an, da direkt gegenüber oder in direkter Nachbarschaft (300m) weitere städtische Verwaltungseinheiten untergebracht sind (Prager Str. 21, Prager Str. 8). Und letztendlich die Geschichte mit der Bauruine...

    ^Wenn über Kita- Schließungen diskutiert wird, dann über kleine Kitas z. Bsp. in alten Villen o.ä. Neben der oft schlechten Bausubstanz sind die Gebäude für diesen Zweck zumeist eher weniger geeignet. Die Stadt will sich auf größere Kita- Einheiten orientieren, da hier schneller Kapazitäten geschaffen und Personalengpässe besser gehandelt werden können. In einigen Stadtteilen gibt es auch ein Über-, in anderen ein Unterangebot an Plätzen.

    Sehe ich komplett anders. In einer Großstadt kann ich erwarten, dass es im Zentrum eine vierspurige Fahrstraße gibt. Zumal es auf beiden Seiten entlang der Ebertstraße einen Radstreifen gibt. Schlimmer finde ich da die Radfahrer, die auf beiden Seiten in beide Richtungen unterwegs sind. Das ist für die Fußgänger viel problematischer.


    Nein, warum? Der Verkehrsbedarf ist auf dieser Straße nicht so hoch, dass eine dauerhafte Vierspurigkeit erforderlich ist. Wobei ich die Radwege an dieser Straße jetzt ausreichend finde. Verbessern könnte man den Radstreifen vom Waldplatz kommend, eine einspurige Weiterführung und damit ein mögliches Vorziehen des Radstreifens bis zur Ampel wären durchaus möglich.


    Problematischer sind in der Tat die Querungsmöglichkeiten. Die sind größtenteils nicht vorhanden oder viel zu klein dimensioniert wie an der Fußgängerampel. Obwohl dort ausreichend Platz zur Verfügung steht. Und natürlich das leidige Thema des Linksabbiegens für Radfahrer am Westplatz...

    lguenth1

    ^^ Es geht sicher auch um die Entwicklung des Gebietes und um das unfertige Gebäude, welches jetzt dort steht. Diese Bauruine würde es extrem schwer machen, dieses Grundstück entsprechend zu veräußern. Ergo hätte man auf Jahre oder Jahrzehnte einen solchen Schandfleck im Stadtgebiet. Da versucht die Stadt lieber, diesen gleich zu vermeiden. Beim Burgplatzloch waren ihr ja die Hände gebunden. In der Tat gibt es weiterhin im Stadtgebiet kaum Flächen, schon gar nicht in der benötigten Größe und im Eigentum der Stadt. Ich glaube an der Semmelweissstraße war mal im Gespräch.


    Außerdem befinden sich in unmittelbarer Nähe weitere Gebäude der Stadt (Prager Str. 21/Sozialamt/gegenüber; Prager Str. 8), an denen entsprechende Verwaltungseinheiten beheimatet sind. Man könnte dadurch ein Verwaltungszentrum mit entsprechend kurzen Wegen schaffen.


    Überflüssiges Vollzitat gelöscht. Bitte nicht unnötig zitieren. Danke.

    ^ Es geht doch nicht um bauliche Hindernisse in der Bauphase eines möglichen Tunnelbahnhofs! Es geht um den Sicherheitsaspekt beim Betrieb eines solchen unter dem Gesichtspunkt von 45.000 - 70.000 Besuchern. Selbst eingebettet in ein Verkehrskonzept mit mehreren Verkehrsträgern wird aus sicherheitstechnischen Aspekten kein Tunnelbahnhof möglich sein. Oder so teuer, dass dieser nicht zu finazieren wäre.

    ^ Wünschenswert wäre es, aber das Leipziger Umland ist nicht so stark besiedelt wie der Speckgürtel anderer Großstädte. Für einen täglichen Betrieb wird sich ein Ost-West-Tunnel (noch) nicht rechnen. Außer vielleicht man führt alle noch verbliebenen Nahverkehrslinien dort durch und reißt den Hbf. bis auf ein paar Fernverkehrsgleise ab. Negative Überschneidungen gäbe es nicht nur mit dem Nord-Süd-Tunnel, sondern auch mit der Straßenbahn.


    Letztlich bliebe noch ein unterirdischer Bahnhof am Stadion, der entsprechend dimensioniert sein müsste. Das ist, einfach gesagt, nicht zu finanzieren. M.E. wäre selbst unklar, ob das überhaupt sicherheitstechnisch funktionieren würde (oder ob sich jemand die Verantwortung dafür ans Bein binden würde). Keine Arena dieser Größenordnung hat einen unterirdischen ÖPNV- Anschluss.


    Unsinniges Zitat des Vorposts gelöscht.

    Auch wenn es durchaus schlüssige Argumente dagegen gibt, fände ich einen S-Bahn-Tunnel weiterhin positiv für das Areal.


    Ein S-Bahn-Tunnel, also ein Ost-West-Tunnel, wird keine nennenswerten Effekte bringen. Ein paar Veranstaltungen im Stadion werden auch nicht für entsprechende Beförderungszahlen sorgen, um einen positiven NKF zu erreichen. In der täglichen Nutzung gibt es nur in Richtung Grünau entsprechendes Aufkommen, gleichzeitig müsste man den Nord-Süd-Tunnel entsprechend kastrieren.


    Außerdem wird ein Tunnelbahnhof für eine solche Masse an Fahrgästen, wie dies zu entsprechenden Veranstaltungen zu erwarten ist, kaum zu finanzieren sein. Da reichen keine 2 kleinen Bahnsteige, da müsste unterirdisch ordentlich Platz sein. Wenn man die Zustände an den zu kleinen Straßenbahnhaltestellen kennt kann man nur erahnen, wieviel Platz man unterirdisch bräuchte. Leider fehlt am Stadion eine ordentliche Straßenbahn- Lösung...

    ^ Maximal jeder 2. ICE dürfte in Wittenberg halten, wenn überhaupt. Die mittlerweile seit 2 Dekaden anhaltende Abwertung des 'E' in ICE kommt streckenweise einer Groteske gleich (genau wie beim RE). Nur weil halt alles ICE gebranded werden muss. I(...) Und nix gegen Klitschen, will halt nur nicht permanent ohne Wahlmöglichkeit gezwungen werden, extra lange unterwegs zu sein.

    Schwierig. Grundsätzliche Zustimmung. Allerdings bin ich eine zeitlang früh nach Berlin gefahren, und in Bitterfeld und Wittenberg sind immer recht viele Fahrgäste zugestiegen. Man darf dabei nicht verkennen, dass Wittenberg "nur" knappe 45 Minuten von Berlin entfernt ist, eine recht akzeptable Zeit für Berufspendler. Daher scheint der Bedarf doch zumindest für einige Verbindungen gegeben zu sein.

    Welche Fakten fehlen dir? Hast du auf die Links geklickt? Wie bringt es die Diskussion weiter, zweimal hintereinander die gleichen Vorurteile zu formulieren und dabei zu ignorieren, was andere Diskutanten oder die Presse beitragen?


    Also ich hab auf den Link geklickt. Den mit "Landschaftsplan" bezeichneten. Hinter dem liegt der Flächennutzungsplan der Stadt Leipzig. Dort ist an der besagten Stelle kein Park eingezeichnet...


    Ähm, bisher heißt es, dass die Stadt Leipzig den Erwerb und die Nutzung als Technisches Rathaus prüft. Da steht noch nix von dass dies so durchgeführt wird. Sicher ist auch das Grundstück interessanter, denn so viele Grundstücke mit der Größe für einen Verwaltungssitz besitzt die Stadt nicht.

    ^


    Ob der Leerstand im Petersbogen daran liegt? Da habe ich so meine Zweifel. Stark frequentiert ist dort nur das Untergeschoss. Oben sehe ich immer zu, dass ich da schnellstmöglich wieder raus komme. Die ganze Passage wirkt kühl und überhaupt nicht gemütlich. Nicht mal, wenn da irgendwelche Dekoelemente stehen. Das man darin auch noch raucht/rauchen darf, tut sein übriges. Und der teilweise jahrelange Leerstand wirkt auf Besucher jetzt auch nicht unbedingt förderlich.

    Vermisst jemand die 89 im Zentrum?


    Jein. Durch die Grimmaische Straße braucht man die 89 nicht (mehr). Aber du selbst hattest ja eine Führung über Leuschnerplatz - Neumarkt - Reichsstraße zum Hbf. vorgeschlagen, diese wäre unabhängiger von diversen Veranstaltungen gewesen (nur beim Weihnachtsmarkt wäre es schwierig geworden). Ich befürchte nur, dass die Lage der Bushaltestellen am Augustusplatz so wahnsinnig attraktiv sein werden und das die 89 jetzt nicht unbedingt die Linie ist, um (wesentliche) Fahrgastströme vom Hbf. zum Leuschnerplatz "umzuleiten".

    Gutte Ansätze, aber trotzdem schaffen es die LVB nicht, das Busnetz als Zubringer zur S-Bahn zu zu etablieren. Selbst neue Linienführungen verenden wenige hundert Meter vor S-Bahnhöfen. Bei der Linie 62 richtet man es ein, aber die 74 in Leutzsch oder der Qaurtierbus resp. Linie 89 in Anger-Crottendorf (hier fehlt wohl eine benötigte Wendeschleife) steuern diese nicht an.


    Der Wegfall der 4E in Reudnitz wird sich in der Nachmittags-HVZ extrem bemerkbar machen, bis Breite Str. ist diese immer gut gefüllt. Ob die 89 da unterstützen kann ist fraglich, gerade am Augustusplatz werden die Haltestellen am Rand liegen. Und die angedachte 7E wird nun auch nicht kommen...


    2034 lässt vermuten, dass es sich hier bereits wieder um erforderliche Instandsetzungen handelt. Und genau dafür muss z. Bsp. die Umleitungsstrecke in der Wittenberger Str. und Apelstr. umgebaut werden. Bei der Kohlgartenstr. dito. Na klar wäre regelmäßiger Verkehr dort schön, aber das ist unabhängig von diesen Umbauten.