Beiträge von TLpz_

    Dekoratives Anführungszeichen

    Leipzig Hbf ist der verkehrliche Schnittpunkt im Süd-Osten. Es bräuchte ein starkes Regio-Netz welche alle Mittel- und Oberzentren im südlichen Sachsen-Anhalt, östlichen Thüringen, und westlichen und mittleren Sachsen sowie teilweise südlichen Brandenburg in Leipzig Hbf zusammenführt.

    Dann gibt es also genau 2 Möglichkeiten:

    1. Entweder man bricht die S-Bahn-Linien (Wo? Anden Grenzen des ehemaligen Bezirks Leipzig?) und ab dort fährt ein(e) RE/RB weiter. Dann müssten viele Fahrgäste entsprechend umsteigen.
    2. Diverse Regio-Bahnen, z. Bsp. nach Plauen, fahren zusätzlich zu den S-Bahnen. Dann müsste man zunächst die Infrastruktur klären. Da der Tunnel ja dann nicht in Frage kommt, müsste man über die Waldbahn oder über Stötteritz - Schönefeld - Mockau in den Hbf. (oben). Dauert länger und wird kapazitätsmäßig schwierig. Außerdem dürfte das Potential in den leipzig-nahen Gebieten nicht für eine S-Bahn in angemessenem Takt + zusätzliche Regionalbahnen auf diesen Strecken nicht vorhanden sein. Man würde damit zuallererst den S-Bahn-Takt kastrieren.


      Beide Vorschläge sind negativ für die Fahrgäste. Und das nur, um sich an der Bezeichnung hochzuziehen?

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    Die Verzögerungen des Ausbaus nach Zeitz und Gera wären da zuallererst zu nennen. Der soll mittlerweile frühestens 2035 fertig sein, wenn überhaupt. Auch die S-Bahn-Kurve Großkorbetha zur Anbindung von Merseburg hat diesen fernen Zeithorizont, obwohl da schon 2023 mit den Planungen begonnen wurde und es sich um ein lächerlich kleines Projekt mit nur 1,6 km Länge handelt.

    Zügig umsetzen sollte man zudem vor allem die seit Ewigkeiten angestrebten Reaktivierungen von Beucha - Brandis - Trebsen sowie Großbothen - Colditz - Rochlitz, für die ein positiver Nutzen-Kosten-Faktor und damit eine Bundesförderung in Höhe von 90 % problemlos nachweisbar wären. Die hinhaltende Blockadetaktik von CDU und SPD macht mich wahnsinnig.

    Eine andere Landesregierung würde auch über eine Anbindung von Zwenkau, Bad Düben, Meuselwitz. Lützen und Hohenmölsen nachdenken. Dass der Freistaat nicht mal so einen Selbstläufer wie Dresden - Meißen - Döbeln ernsthaft in Angriff nimmt, darf solche Überlegungen auf keinen Fall untergraben.


    Alles richtig, aber das hat hedges sicher nicht gemeint. Seine Aussage war:


    'Obwohl weder Plauen noch Glauchau oder Döbeln noch groß etwas mit einem S-Bahnnetz von Leipzig-Halle zu tun haben. Auch hier spart sich der Zweckverband die Regiobahnen und verwässert damit das S-Bahnnetz, was dadurch viel zu dünn ist.'


    Scheinbar sieht er die langlaufenden Strecken als zu weit für eine S-Bahn.

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    Obwohl weder Plauen noch Glauchau oder Döbeln noch groß etwas mit einem S-Bahnnetz von Leipzig-Halle zu tun haben. Auch hier spart sich der Zweckverband die Regiobahnen und verwässert damit das S-Bahnnetz, was dadurch viel zu dünn ist.


    Warum ist das S-Bahn-Netz mit Einbeziehung der Regionalbahnen "zu dünn"? Wie sollte es denn deiner Meinung nach aussehen?

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    Wenn man einen zweiten Citytunnel im Bereich des Bahnhofs anlegen möchte, ist man nicht unbedingt auf ein Kreuzungsbauwerk angewiesen.

    Kannst du das bitte mal irgendwie bildlich darstellen? Der alte Postbahnhof ist östlich des bestehenden Citytunnels. Wenn man einen Ost-West-Tunnel dann in Richtung Lindenau führen möchte, muss man zwangsläufig irgendwo unter dem bestehenden Citytunnel drunter durch.

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    Ungelöst ist weiterhin, wie die Anbindung im Westen gelingen soll. Dazu hatte ich mich hier schon mal ausgelassen.

    Man munkelt, dass der OBM damals nur die Namen diverser Leipziger Brücken verwechselt hat. Irgendein Praktikant der LVZ hat dann eine Story daraus gemacht. Bringen würde ein West-Nord-Tunnel noch weniger wie ein Ost-West-Tunnel.

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    Georg-Schwarz-Straße in Leipzig wird fast komplett zur Tempo-30-Zone


    Das ist leider mal wieder abgrundtief falsch von der LVZ und anderen Medien. Scheinbar kennt man da keine Verkehrsregeln. Und journalistische Sorgfaltspflicht erst recht nicht.


    Tempo 30 in der Georg- Schwarz-Straße ist m.E. nicht nur aufgrund des Lärms berechtigt. Zwischen Merseburger Str. und Pfingstweide ist die Straße so eng, da sind mehr als 30 km/h unverantwortlich.

    Nichts. Auto-Magistralen, insbesondere an engen Stellen, sind leblose Straßen. Das ist Verkehrspolitik von gestern. Außerdem spielen die entsprechenden Gesetze und Richtlinien da nicht mit. Das Radfahren kann auf solchen Straßen nicht verboten werden und bei einer entsprechenden Verkehrsbelastung sind Radverkehrsanlagen erforderlich.

    Btw.: Die Harkortstraße besitzt doch immer noch je 2 Auto- Fahrspuren pro Richtung. Sie wurden halt aus Platzgründen einfach nicht markiert (um mal den Sprech eines anderen BM- Kandidaten zu einer anderen Straße heranzuziehen)...😁

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    Ich meine mich zu erinnern, dass urspr. angedacht war die Fläche für die Wartenden zu vergrößern und irgendwo las ich auch davon, dass zwei Bahnen hintereinander halten sollten. Komisch, dass das nun nicht so kommt. Eine Vergrößerung des Platzfläche durch Wegfall der Rasenflächen könnte man doch eigentlich ohne Probleme machen.


    Viel Platz gewinnt man dadurch nicht, außer dass man dann auch die Straße als Wartefläche mitnutzen könne. Dann wäre das Abfertigen von 2 Bahnen vielleicht möglich. Insgesamt ist die Ausgestaltung der (ÖPNV-) Anbindung am Sportforums jedoch ein Trauerspiel, obwohl eigentlich recht günstige Voraussetzungen gegeben sind...

    Fehler 404 wenn man die Seite des Gelben L aufruft...Klingt grundsätzlich nicht schlecht. Ich bezweifle aber, dass das für die Haltestelle Sportforum Süd so sinnvoll ist. Den es mangelt an dieser Haltestelle an etwas ganz elementarem: an Platz! Platz zum Aufstellen für Besucher, Platz zum Aufstellen für Straßenbahnen. Die Anzeige von Haltepositionen ist unwichtig, da man bei solchen Massen sowieso nicht zwischen den Fahrzeugpositionen wechseln kann. Aus Sicherheitsgründen wird da eh immer nur eine Bahn abgefertigt werden können.

    ^Bitte daran denken, dass es damals kein Stadion mit regelmäßigen Veranstaltungen gab und der Platz wesentlich geräumiger war. Im Strang Neue Ufer gibt es ein Luftbild des Bereichs von damals.


    Ich weiß ja nicht wer von den Kommentatoren schon einmal bei einem Heimspiel von RB Leipzig war, aber es ist schwer vorzustellen, wie die Zuschaueranzahl um oder durch eine parallel auf der Festwiese stattfindende Kleinmesse geschleust werden soll. Die Festwiese ist außerdem Flucht- und Pufferfläche für das Stadion, andere größere Flächen für diesen Zweck gibt es nicht.

    ^Das ist ein Vorschlag des OBM. Völlig unausgegoren!


    Auf der Festwiese wurde aus Denkmalschutzgründen nur ein kleiner gepflasterter Bereich als Zuwegung zum Stadion erlaubt. Wie soll dort ein Bereich für Schausteller abgebildet werden? Und wie soll eine Kleinmesse aussehen, wenn parallel eine Veranstaltung im Stadion ist? Spoiler: garnicht, da dieser Bereich als Fluchtbereich dient. Die Zuschauermengen, die sich zum Stadion bewegen, können nicht einfach um die Kleinmesse "herumlaufen", der Bereich vor dem Stadion wird als Parkplatz mißbraucht. Somit könnte eine Kleinmesse nur in der fußballfreien Zeit stattfinden. Die ist im Januar/Februar oder Mai - Juli. Da gibt es aber auch Konzerte im Stadion und auf der Festwiese. Und einige hätten ja gerne auch noch einen U- Bahnhof unter der Festwiese...

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    Was aber auch hier bei der Sanierung in den 2000er oder 2010er Jahren falsch gemacht wurde, ist das unzureichende anlegen von Grünstreifen bzw. Straßenbäumen. Auch Straßenbäume stärken Schallstreuung und -absorption zu hohem Maße.


    Zwischen Dürrenberger Str. und Merseburger Str. stehen jede Menge Straßenbäume. Beidseitig. Zwischen Merseburger Str. und Marktstr. ist die Straße leider relativ schmal. Die getrennten Abbiegespuren in die Endersstr und in die Merseburger Str. sowie die Separierung der Straßenbahn in diesem Bereich sind verkehrlich sinnvoll, verhindert jedoch den entsprechenden Platz für Straßenbegleitgrün.


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    Weiterführend, kommt dazu im Sommer im Teil zwischen Merseburger- und Übergang zur Bowmanstraße ein extremes erhitzen des Straßenraums. Die Kreuzung von Lützner- und Zschocherschen Straße ist viel zu groß, zu viele Fahrspuren und geringe Gehwegbreiten. Auch wären separate Fahrradstreifen zwischen dieser Kreuzung und der Zeppelinbrücke notwendig. Könnten den hohen Fahrradverkehr sicher vom Gehweg trennen. Und würden sicher auch die hochtourige Proleten-Auto-Fraktion, welche dort in die Vororte schwärmt, endlich mal etwas ausbremsen.


    Die weiterführende einspurige Führung über die Zeppelinbrücke schreit gerade nach einer Reduzierung der Fahrspuren in der Bowmanstr.

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    Ich war davon ausgegangen, dass die regulären Buslinien ausgedünnt werden, um ein wenig SEV anzubieten. Ob man das nicht gemacht hat, weil man den Fahrgäste-Ansturm fürchtet?


    Das wäre m.E. auch nicht wirklich sinnvoll gewesen, zumindest nicht an allen Stellen. Die Beschädigungen finden sich ja auch in Straßen, durch welche der SEV fahren würde (z. Bsp. Eisenbahnstr.), da müsste man dann wieder jede Menge Umleitungen usw. einrichten. Die Tangenten sollte man stark lassen, den viele Wege sind auch ohne Querung des Stadtzentrums möglich (die 74 war heute von Leutzsch bis S MDR rappelvoll, da kann man nichts ausdünnen).


    Die Radialen kann/muss in einem solchen Fall die S-Bahn übernehmen, man muss "nur" schauen wie die Leute dorthin kommen. Es zeigt sich allerdings auch, das es viel zu wenige Tangenten gibt. Der einzige Bus- Tangentialring ist weit außerhalb des Stadtzentrums, ein innerer Ring in etwa über Nürnberger Str., Riemannstr., Marschnerstr., Waldstr., Coppistr. fehlt völlig.


    Ein paar kleine Optimierungen hatte ich ja bereits genannt (als Idee wäre noch die 77 zum Hbf. zu führen), schade das es nicht wenigsten dafür reicht.

    Was m.E. immer etwas unklar herüberkommt: Ist die lange Ausfallzeit strecken- oder (in großem Umfang) fahrzeugbedingt. In den sozialen Netzwerken geistern Screenshots mit Daten bis 19. Juli oder gar 27. Juli. Diese Informationen findet man auf der LVB- Seite so nicht. Bildmaterial mit beschädigten Gleisen gibt es in den Medien i.d.R. auch immer nur vom Goerdelerring, Jahnallee und Eisenbahnstraße. Sieht es auf anderen Abschnitten auch so schlimm aus?

    Das nicht überall ein SEV für die Bahnlinien eingerichtet werden kann, ist auch verständlich. Unverständlich ist jedoch, dass selbst kleine Anpassungen nicht möglich sind, um z. Bsp. Fahrgäste zur S-Bahn zu bringen. Die 67 könnte man auch problemlos über Rathaus Leutzsch (wobei dieser Bereich durch den SEV 7 + 74 noch ganz gut abgedeckt ist) oder über die Plautstr. zum Lindenauer Markt schicken. Warum gibt es keinen Straßenbahn- Pendelverkehr vom Strbf. Paunsdorf nach Sommerfeld oder Taucha? Oder man schickt die 90 vom Strbf. Paunsdorf durch die Schlippe nach Heiterblick und dann weiter nach Sommerfeld?

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    Auf den ersten Blick fände ich die Festwiese am geeignetsten. Die ist 40.000 m² groß, sehr nah am traditionellen Standort und tendenziell unternutzt. Dagegen spräche, dass es kein städtisches Grundstück ist (aber die Kölmels ließen bestimmt mit sich reden), der Boden nicht befestigt, und die Lage direkt neben den Hochschulen wieder ein Lärmthema ist. Andererseits ist man durch Fußball und Konzerte Lärm schon gewohnt. Die Fußball-Fans vor und nach Spielen durch die Kleinmesse zu schleusen, könnte logistische Probleme verursachen, aber ziemlich interessant werden. 😁


    Nein, die Festwiese kommt absolut nicht in Frage. Den Platz benötigt man als Fläche falls im Stadion mal etwas unvorhergesehenes passiert. Die Festwiese ist auch der Hauptzu- und -abgangsort bei Veranstaltungen, die kann man nicht eben mal um eine dortige Kleinmesse durch- oder herum schleusen.

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    Da ich seit meiner Jugend nicht mehr auf der Kleinmesse war weiß ich nicht wie es da mit der Essens- und Getränkeversorgung aussieht -


    Als in Leipzig geborener und aufgewachsener: Die Essensversorgung auf der Kleinmesse ist m.E. dürftig. Ja, die nostalgischen Waffeln und Kräppelchen gehen immer. Aber der Rest? Standard und qualitativ meistens Durchschnitt.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Kleinmesse grundsätzlich ein neues Konzept bräuchte. 2x 6 Wochen im Jahr mit nahezu immer den gleichen Fahrgeschäften (seitens der Betreiber ist das ja meist eher ein größeres Familientreffen), immer mehr Greif- Arm- Automaten und Gewinnen an den Buden, die qualitativ noch unterhalb von Temu sind ist jetzt nix, was eine großartige Anziehung ausübt.

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    Im Rahmen der (für den Fahrplanwechsel?) in diesem Jahr geplanten Stufe 3 des Liniennetzes der Zukunft wird die Linie 70 über S MDR verlegt sowie die neue Linie 64 Miltitz – Grünau – Schleußig – Südvorstadt – Reudnitz – Schönefeld Ost im 20 Minuten-Takt eingerichtet, die dort ebenfalls hält. Es gibt dort dann demnächst also einen 5-Minuten-Takt samt zusätzlichem Zwischentakt alle 20 Minuten.


    Das ist korrekt, aber leider eben 12/13 Jahre zu spät...

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    Dezentrale Verbindungen lassen sich auf in Abschnitten oder mit Rad oder zu Fuß erledigen. Die Stadt hat eine kompakte Fläche.

    ...

    Der ganze nördliche Ring besteht aus acht Fahrspuren und vier Gleisen. Völlig tote Verkehrsflächen.

    ...

    Eine Tram über den Schleußiger Weg hat doch keine anderen Effekte als eine Buslinie, ggfs. mit separater Spur.

    Na klar kann ich von Grünau zum Völki gern alles über das Zentrum abwickeln. Aber als Tangente kann man das Zentrum auch entlasten. Du schreibst ja selbst, dass der Ring eine tote Verkehrsfläche ist. Verkleinern (bzw. nicht vergrößern) kann man diese Fläche nur, wenn man ÖPNV- Verkehr anderweitig führt. Und natürlich hat eine Straßenbahn andere Effekte als ein Bus. Dazu braucht man sich nur mal in die 74 zu setzen und von Lindenau zum Technischen Rathaus fahren. Wie man da durchgeschüttelt wird! Nicht umsonst gibt es den sogenannten "Schienenbonus". Abgesehen davon transportiert eine Straßenbahn wesentlich mehr Fahrgäste als ein Bus. Und ob die Bäume dort gefällt werden müssten oder nicht steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier gäbe es sicher diverse Möglichkeiten, diese zu erhalten.

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    Bitte keinen weiteren Monsterhaltepunkt auf der Ringstraße. Es zeigen sich doch schon am Hbf und Goerdelerring, was für überdimensionale Verkehrsflächen wir dort haben und wie auch die Tram hier städtebaulich an Grenzen kommt. Der ganze nördliche Ring besteht aus acht Fahrspuren und vier Gleisen. Völlig tote Verkehrsflächen.

    Wenn man den Leuschner- Platz nicht als größere Haltestelle einrichtet, dann muß eben die Haltestelle Hbf. vergrößert werden. Die platzt aus allen Nähten. Irgendeinen Tod muss man sterben. Oder man macht den ÖPNV so schlecht, dass keiner mehr mit fährt. Dann kann man zurückbauen.

    Irgendwie passen deine Aussagen nicht: Im Zentrum soll man nichts verändern/vergrößern, aber tangenial auch keine neuen Strecken bauen. Also quasi nichts tun. Und als Ausrede eben immer das Geld.

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    Also ich kenne sicher nicht alle S-Bahn Haltepunkte, aber mir fällt jetzt nichts auf anhieb ein, wo es keine Verknüpfung mit dem ÖPNV gibt.

    Natürlich gibt es überall irgendwelche Verknüpfungen. Aber eben nicht in der Qualität, wie man diese erwarten könnte. Das fängt damit an, dass man z. Bsp. Bahnsteige der S-Bahn immer nur auf einer Straßenseite erreicht. Heißt das man für die Weiterfahrt in eine Richtung immer erst die Straße überqueren muss. Das ist z. Bsp. so am S MDR, das wird ebenso an der Brücke in Leutzsch oder auch in Stötteritz. Einfach mal anschauen, wie die Wegebeziehungen für Umsteiger am S Leutzsch werden. Alles erfordert meist zusätzliche Ampeln, die kosten ebenfalls ne Menge.

    Am S MDR hält seit 12 Jahren pro Richtung aller 5 Minuten eine S- Bahn. Ein Bus kommt pro Richtung aber nur aller 10 Minuten. Eine Verteilung der Fahrgäste in die Quartiere, die hier schon ein gutes Stück entfernt sind, findet nicht wirklich statt. An vielen S-Bahnhöfen fahren i.d.R. Busse oft vorbei: Die Linie 60 endet in der Lipsiusstr., 500m vom S Anger-Crottendorf entfernt. Ebenso in Leutzsch die 74. Wenigstens gibt es dort Verbesserungen wenn die 62 aus Böhlitz zur Ph-Reis-Str. verlängert werden soll.

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    Leider wurden die auf der Visualisierung versprochenen Gesimse, mal wieder, eingespart. Das wird mit der Begrünung sicher auch so sein. Oder es werden nachträglich noch Pflanzkübel mit Efeu vor den Maschendrahtzaun gestellt.


    Dafür hat man die Fallrohre besser versteckt als in der Visu. Das muss doch als Entschädigung reichen...