Dezentrale Verbindungen lassen sich auf in Abschnitten oder mit Rad oder zu Fuß erledigen. Die Stadt hat eine kompakte Fläche.
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Der ganze nördliche Ring besteht aus acht Fahrspuren und vier Gleisen. Völlig tote Verkehrsflächen.
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Eine Tram über den Schleußiger Weg hat doch keine anderen Effekte als eine Buslinie, ggfs. mit separater Spur.
Na klar kann ich von Grünau zum Völki gern alles über das Zentrum abwickeln. Aber als Tangente kann man das Zentrum auch entlasten. Du schreibst ja selbst, dass der Ring eine tote Verkehrsfläche ist. Verkleinern (bzw. nicht vergrößern) kann man diese Fläche nur, wenn man ÖPNV- Verkehr anderweitig führt. Und natürlich hat eine Straßenbahn andere Effekte als ein Bus. Dazu braucht man sich nur mal in die 74 zu setzen und von Lindenau zum Technischen Rathaus fahren. Wie man da durchgeschüttelt wird! Nicht umsonst gibt es den sogenannten "Schienenbonus". Abgesehen davon transportiert eine Straßenbahn wesentlich mehr Fahrgäste als ein Bus. Und ob die Bäume dort gefällt werden müssten oder nicht steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier gäbe es sicher diverse Möglichkeiten, diese zu erhalten.
Bitte keinen weiteren Monsterhaltepunkt auf der Ringstraße. Es zeigen sich doch schon am Hbf und Goerdelerring, was für überdimensionale Verkehrsflächen wir dort haben und wie auch die Tram hier städtebaulich an Grenzen kommt. Der ganze nördliche Ring besteht aus acht Fahrspuren und vier Gleisen. Völlig tote Verkehrsflächen.
Wenn man den Leuschner- Platz nicht als größere Haltestelle einrichtet, dann muß eben die Haltestelle Hbf. vergrößert werden. Die platzt aus allen Nähten. Irgendeinen Tod muss man sterben. Oder man macht den ÖPNV so schlecht, dass keiner mehr mit fährt. Dann kann man zurückbauen.
Irgendwie passen deine Aussagen nicht: Im Zentrum soll man nichts verändern/vergrößern, aber tangenial auch keine neuen Strecken bauen. Also quasi nichts tun. Und als Ausrede eben immer das Geld.
Also ich kenne sicher nicht alle S-Bahn Haltepunkte, aber mir fällt jetzt nichts auf anhieb ein, wo es keine Verknüpfung mit dem ÖPNV gibt.
Natürlich gibt es überall irgendwelche Verknüpfungen. Aber eben nicht in der Qualität, wie man diese erwarten könnte. Das fängt damit an, dass man z. Bsp. Bahnsteige der S-Bahn immer nur auf einer Straßenseite erreicht. Heißt das man für die Weiterfahrt in eine Richtung immer erst die Straße überqueren muss. Das ist z. Bsp. so am S MDR, das wird ebenso an der Brücke in Leutzsch oder auch in Stötteritz. Einfach mal anschauen, wie die Wegebeziehungen für Umsteiger am S Leutzsch werden. Alles erfordert meist zusätzliche Ampeln, die kosten ebenfalls ne Menge.
Am S MDR hält seit 12 Jahren pro Richtung aller 5 Minuten eine S- Bahn. Ein Bus kommt pro Richtung aber nur aller 10 Minuten. Eine Verteilung der Fahrgäste in die Quartiere, die hier schon ein gutes Stück entfernt sind, findet nicht wirklich statt. An vielen S-Bahnhöfen fahren i.d.R. Busse oft vorbei: Die Linie 60 endet in der Lipsiusstr., 500m vom S Anger-Crottendorf entfernt. Ebenso in Leutzsch die 74. Wenigstens gibt es dort Verbesserungen wenn die 62 aus Böhlitz zur Ph-Reis-Str. verlängert werden soll.