Beiträge von TLpz_

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    Ich war davon ausgegangen, dass die regulären Buslinien ausgedünnt werden, um ein wenig SEV anzubieten. Ob man das nicht gemacht hat, weil man den Fahrgäste-Ansturm fürchtet?


    Das wäre m.E. auch nicht wirklich sinnvoll gewesen, zumindest nicht an allen Stellen. Die Beschädigungen finden sich ja auch in Straßen, durch welche der SEV fahren würde (z. Bsp. Eisenbahnstr.), da müsste man dann wieder jede Menge Umleitungen usw. einrichten. Die Tangenten sollte man stark lassen, den viele Wege sind auch ohne Querung des Stadtzentrums möglich (die 74 war heute von Leutzsch bis S MDR rappelvoll, da kann man nichts ausdünnen).


    Die Radialen kann/muss in einem solchen Fall die S-Bahn übernehmen, man muss "nur" schauen wie die Leute dorthin kommen. Es zeigt sich allerdings auch, das es viel zu wenige Tangenten gibt. Der einzige Bus- Tangentialring ist weit außerhalb des Stadtzentrums, ein innerer Ring in etwa über Nürnberger Str., Riemannstr., Marschnerstr., Waldstr., Coppistr. fehlt völlig.


    Ein paar kleine Optimierungen hatte ich ja bereits genannt (als Idee wäre noch die 77 zum Hbf. zu führen), schade das es nicht wenigsten dafür reicht.

    Was m.E. immer etwas unklar herüberkommt: Ist die lange Ausfallzeit strecken- oder (in großem Umfang) fahrzeugbedingt. In den sozialen Netzwerken geistern Screenshots mit Daten bis 19. Juli oder gar 27. Juli. Diese Informationen findet man auf der LVB- Seite so nicht. Bildmaterial mit beschädigten Gleisen gibt es in den Medien i.d.R. auch immer nur vom Goerdelerring, Jahnallee und Eisenbahnstraße. Sieht es auf anderen Abschnitten auch so schlimm aus?

    Das nicht überall ein SEV für die Bahnlinien eingerichtet werden kann, ist auch verständlich. Unverständlich ist jedoch, dass selbst kleine Anpassungen nicht möglich sind, um z. Bsp. Fahrgäste zur S-Bahn zu bringen. Die 67 könnte man auch problemlos über Rathaus Leutzsch (wobei dieser Bereich durch den SEV 7 + 74 noch ganz gut abgedeckt ist) oder über die Plautstr. zum Lindenauer Markt schicken. Warum gibt es keinen Straßenbahn- Pendelverkehr vom Strbf. Paunsdorf nach Sommerfeld oder Taucha? Oder man schickt die 90 vom Strbf. Paunsdorf durch die Schlippe nach Heiterblick und dann weiter nach Sommerfeld?

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    Auf den ersten Blick fände ich die Festwiese am geeignetsten. Die ist 40.000 m² groß, sehr nah am traditionellen Standort und tendenziell unternutzt. Dagegen spräche, dass es kein städtisches Grundstück ist (aber die Kölmels ließen bestimmt mit sich reden), der Boden nicht befestigt, und die Lage direkt neben den Hochschulen wieder ein Lärmthema ist. Andererseits ist man durch Fußball und Konzerte Lärm schon gewohnt. Die Fußball-Fans vor und nach Spielen durch die Kleinmesse zu schleusen, könnte logistische Probleme verursachen, aber ziemlich interessant werden. 😁


    Nein, die Festwiese kommt absolut nicht in Frage. Den Platz benötigt man als Fläche falls im Stadion mal etwas unvorhergesehenes passiert. Die Festwiese ist auch der Hauptzu- und -abgangsort bei Veranstaltungen, die kann man nicht eben mal um eine dortige Kleinmesse durch- oder herum schleusen.

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    Da ich seit meiner Jugend nicht mehr auf der Kleinmesse war weiß ich nicht wie es da mit der Essens- und Getränkeversorgung aussieht -


    Als in Leipzig geborener und aufgewachsener: Die Essensversorgung auf der Kleinmesse ist m.E. dürftig. Ja, die nostalgischen Waffeln und Kräppelchen gehen immer. Aber der Rest? Standard und qualitativ meistens Durchschnitt.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Kleinmesse grundsätzlich ein neues Konzept bräuchte. 2x 6 Wochen im Jahr mit nahezu immer den gleichen Fahrgeschäften (seitens der Betreiber ist das ja meist eher ein größeres Familientreffen), immer mehr Greif- Arm- Automaten und Gewinnen an den Buden, die qualitativ noch unterhalb von Temu sind ist jetzt nix, was eine großartige Anziehung ausübt.

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    Im Rahmen der (für den Fahrplanwechsel?) in diesem Jahr geplanten Stufe 3 des Liniennetzes der Zukunft wird die Linie 70 über S MDR verlegt sowie die neue Linie 64 Miltitz – Grünau – Schleußig – Südvorstadt – Reudnitz – Schönefeld Ost im 20 Minuten-Takt eingerichtet, die dort ebenfalls hält. Es gibt dort dann demnächst also einen 5-Minuten-Takt samt zusätzlichem Zwischentakt alle 20 Minuten.


    Das ist korrekt, aber leider eben 12/13 Jahre zu spät...

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    Dezentrale Verbindungen lassen sich auf in Abschnitten oder mit Rad oder zu Fuß erledigen. Die Stadt hat eine kompakte Fläche.

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    Der ganze nördliche Ring besteht aus acht Fahrspuren und vier Gleisen. Völlig tote Verkehrsflächen.

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    Eine Tram über den Schleußiger Weg hat doch keine anderen Effekte als eine Buslinie, ggfs. mit separater Spur.

    Na klar kann ich von Grünau zum Völki gern alles über das Zentrum abwickeln. Aber als Tangente kann man das Zentrum auch entlasten. Du schreibst ja selbst, dass der Ring eine tote Verkehrsfläche ist. Verkleinern (bzw. nicht vergrößern) kann man diese Fläche nur, wenn man ÖPNV- Verkehr anderweitig führt. Und natürlich hat eine Straßenbahn andere Effekte als ein Bus. Dazu braucht man sich nur mal in die 74 zu setzen und von Lindenau zum Technischen Rathaus fahren. Wie man da durchgeschüttelt wird! Nicht umsonst gibt es den sogenannten "Schienenbonus". Abgesehen davon transportiert eine Straßenbahn wesentlich mehr Fahrgäste als ein Bus. Und ob die Bäume dort gefällt werden müssten oder nicht steht auf einem ganz anderen Blatt. Hier gäbe es sicher diverse Möglichkeiten, diese zu erhalten.

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    Bitte keinen weiteren Monsterhaltepunkt auf der Ringstraße. Es zeigen sich doch schon am Hbf und Goerdelerring, was für überdimensionale Verkehrsflächen wir dort haben und wie auch die Tram hier städtebaulich an Grenzen kommt. Der ganze nördliche Ring besteht aus acht Fahrspuren und vier Gleisen. Völlig tote Verkehrsflächen.

    Wenn man den Leuschner- Platz nicht als größere Haltestelle einrichtet, dann muß eben die Haltestelle Hbf. vergrößert werden. Die platzt aus allen Nähten. Irgendeinen Tod muss man sterben. Oder man macht den ÖPNV so schlecht, dass keiner mehr mit fährt. Dann kann man zurückbauen.

    Irgendwie passen deine Aussagen nicht: Im Zentrum soll man nichts verändern/vergrößern, aber tangenial auch keine neuen Strecken bauen. Also quasi nichts tun. Und als Ausrede eben immer das Geld.

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    Also ich kenne sicher nicht alle S-Bahn Haltepunkte, aber mir fällt jetzt nichts auf anhieb ein, wo es keine Verknüpfung mit dem ÖPNV gibt.

    Natürlich gibt es überall irgendwelche Verknüpfungen. Aber eben nicht in der Qualität, wie man diese erwarten könnte. Das fängt damit an, dass man z. Bsp. Bahnsteige der S-Bahn immer nur auf einer Straßenseite erreicht. Heißt das man für die Weiterfahrt in eine Richtung immer erst die Straße überqueren muss. Das ist z. Bsp. so am S MDR, das wird ebenso an der Brücke in Leutzsch oder auch in Stötteritz. Einfach mal anschauen, wie die Wegebeziehungen für Umsteiger am S Leutzsch werden. Alles erfordert meist zusätzliche Ampeln, die kosten ebenfalls ne Menge.

    Am S MDR hält seit 12 Jahren pro Richtung aller 5 Minuten eine S- Bahn. Ein Bus kommt pro Richtung aber nur aller 10 Minuten. Eine Verteilung der Fahrgäste in die Quartiere, die hier schon ein gutes Stück entfernt sind, findet nicht wirklich statt. An vielen S-Bahnhöfen fahren i.d.R. Busse oft vorbei: Die Linie 60 endet in der Lipsiusstr., 500m vom S Anger-Crottendorf entfernt. Ebenso in Leutzsch die 74. Wenigstens gibt es dort Verbesserungen wenn die 62 aus Böhlitz zur Ph-Reis-Str. verlängert werden soll.

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    Leider wurden die auf der Visualisierung versprochenen Gesimse, mal wieder, eingespart. Das wird mit der Begrünung sicher auch so sein. Oder es werden nachträglich noch Pflanzkübel mit Efeu vor den Maschendrahtzaun gestellt.


    Dafür hat man die Fallrohre besser versteckt als in der Visu. Das muss doch als Entschädigung reichen...

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    Für mich liegt der Input daher vielmehr in der Kapazitätenerweiterung (inkl. Taktung) und Modernisierung des Fuhrparks als in ergänzenden Maßnahmen im Netz.


    Jein. Bezüglich Streckenerweiterungen schaut man mittlerweile schon etwas neidisch in andere Städte. Das Leipziger Netz ist zwar recht dicht, an einigen Stellen wären jedoch Verbesserungen erforderlich. Und diese lassen doch recht lange auf sich warten. Teilweise konzipiert, teilweise bereits seit Ewigkeiten fertig geplant. Dieses Hinwerfen von Brocken und dann passiert nichts, das ist schon frustrierend.


    Das Leipziger Straßenbahnnetz ist aktuell ausschließlich radial ausgerichtet. Die zentrale Haltestelle am Hauptbahnhof ist maximal ausgelastet und räumlich viel zu eng für die Menge der dort umsteigenden Fahrgäste. Einen zweiten zentralen Umsteigepunkt könnte man am Leuschner-Platz mit dem Einbau einer Süd-Ost-Verbindung vom Grimmaischen Steinweg auf den Ring schaffen. Wäre eine vergleichsweise kleine Investition. Tangentialverbindungen fehlen komplett. Die 74 auf dem Schleussiger Weg zeigt, dass dort ein entsprechendes Potential vorhanden ist. Das Stück von der Semmelweisstr. bis zur K.-Eisner oder K.-Liebknechtstr. hätte man damals gleich mitbauen sollen. Das wäre eine vorausschauende Verkehrsplanung der Stadt gewesen. Mockau geplant, aber wieder über den Haufen geworfen. Für die Strecke zum Herzzentrum Bürgerworkshops durchgeführt, nix weiter passiert. Verknüpfungen mit der S-Bahn an vielen Stellen nur rudimentär, auch 12 Jahre nach Eröffnung des Citytunnels.


    Aber hey: Wir bauen Monsterbrücken wie vor 10 Jahren und verkaufen das als Verbesserung für den ÖPNV...

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    Die Bahn repliziert hier ihre grundsätzlichen Probleme auf kleinem Raum. Anstatt Leipzig Hbf. als den Knotenpunkt für Süd-Ostdeutschland zu manifestieren, werden ausnahmslos alle konkurrenzfähigen Linien über Halle Hbf. geführt. Nicht nur die Sprinter Berlin-München gehen an Leipzig vorbei sondern nun auch Paris sowie die geplanten Verbindungen nach Mailand bzw. Rom. Das kenne ich aus keinem anderen europäischen Land. Man stelle sich vor, man würde Frankfurt über Offenbach "anschließen", Köln über Bonn oder Stuttgart über Ludwigsburg. Für mich ist das alles ein Stück weit absurd. Und politisch wird dazu weder in Leipzig noch aus dem Freistaat einfach keine Aussage getätigt.


    Was sollen Leipzig und der Freistaat dazu auch sagen? Das wurde alles Anfang der 90er Jahre entschieden, als Kumpelei zwischen Kohl und Vogel. Damals wurde der Knoten Erfurt zementiert. Die Auswirkungen sieht man jetzt. Leipzig ist gewachsen, kann ein entsprechendes Fahrgastpotential aufweisen, die schnellste Strecke von Berlin in Richtung Süden geht aber ein paar Kilometer an Leipzig vorbei. Aber ob ein Fernverkehrstunnel und eine Stecke durch das Vogtland damals leichter zu realisieren gewesen wäre, ist m.E. fraglich. Der ZUg ist im wahrste Sinne des Wortes abgefahren...

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    Auch in der Sprayer-Szene ist übrigens diese Frage - zu Recht- evident: was die meisten als "Verwahrlosung" wahrnehmen, wird in der Sprayerszene als "demokratische Partizipation im Stadtraum" gefeiert.

    Demokratische Partizipation im Stadtraum... Sorry, aber die meisten Sprayer haben scheinbar zu viel an den Dosen geschnüffelt. Das ganze ist i.d.R. Sachbeschädigung, nix anderes!

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    Kratzer an deinem Auto lässt du doch sicherlich auch auf eigene Kosten entfernen, wenn der Täter nicht gefunden werden kann.


    Nö, die lasse ich nicht entfernen oder beheben. Das wäre bei jedem einzelnen Kratzer einfach nicht wirtschaftlich. Wird bei Immobilien ebenso sein. Und warum soll die Stadt hier irgendetwas "zur Verfügung" stellen? Wer pflegt dann die Gerätschaften und bessert sie aus oder beschafft neue? Wer führt dann den Verleih und die Rücknahme durch und bezahlt die Mitarbeiter dafür?

    Grafittientfernung mag keine Raketenwissenschaft sein, aber scheinbar auch nicht so einfach dass es Firmen gibt, die sich darauf spezialisiert haben. Spezialfirmen zum Rein- und Rausrollern von Mülltonnen gibt es dagegen nicht.

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    Mit CDU, AfD und BSW zeichnet sich eine Ratsmehrheit für eine Abschaffung des Logos ab. Die Verwaltung hat aber schon kundgetan, dass weder zwei der größten Petitionen, die Leipzig bisher gesehen hat, noch eine Stadtratsmehrheit sie interessieren und sie stur auf ihre Kompetenz in dieser Frage beharrt. Die Beteiligten, vor allem auch die Fraktionen, die sich als progressiv verstehen, sollten in sich gehen und sich fragen, warum sie bei so einem Thema, das weder komplex ist, noch Fachwissen erfordert, noch große Geldausgaben bedeutet, sondern einfach eine Geschmacksfrage ist und welches dennoch so enorm viele Leute bewegt, warum sie nicht einmal hier Bürgerbeteiligung zulassen wollen.

    In Zeiten, in denen (Social-Media-) Nutzer zumeist nach der Überschrift aufhören zu lesen und dann ihre Kommentare unter diversen Einträgen platzieren frage ich mich, ob Bürgerbeteiligungen das Non-plus-ultra sind. Hinzu kommen die Medien, die mehrheitlich ebenfalls nur noch auf Clickbaiting aus sind anstatt zu recherchieren und zu informieren.

    Zu den Darstellungen/Abbildungen von Rundling meine Meinung:

    Der Löwe aus dem Stadtwappen sieht als (neues) Logo für Amtsblatt oder Onlineangebote/soziale Medien so richtig doof aus. Das neue Logo hingegen wirkt als Stadtwappen in Fahnen o.ä. überhaupt nicht.

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    Die CDU-Fraktion und die Fraktion Die LINKE im Leipziger Stadtrat fragen dazu nach:

    Neues Stadtlogo und Corporate Design der Stadt Leipzig

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…4&refresh=false

    Das neue Corporate Design der Stadt Leipzig – Nachfrage zu Anfrage VII-F-10137

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…1&refresh=false

    Ah, wieder eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Rächer der Empörten. 90% der Antworten sind öffentlich nachlesbar. Und im Vergabegremium der Stadt Leipzig sind beide Stadtratsfraktionen vertreten, die Linken sogar mit Vorsitz. Also wenn die nicht wüssten, zu welchem Preis der Auftrag bewilligt wurde. Und die Vergabe war EU-weit, also öffentlich durch jedermann einsehbar.

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    Die Meldung zur Nonnenstraße verstehe ich so, dass dies nur zur Bauzeit so ist. Man kann ja auch durch andere Fahrradstraßen mit dem Auto durchfahren, wenn man kein Anlieger ist. https://www.leipzig.de/newsarchiv/new…e-wird-umgebaut

    Das ist ja die Krux an den Leipziger Fahrradstraßen: Es sind keine! Es sind lediglich Straßen, an denen das Verkehrsschild "Fahrradstraße" aufgestellt wurde. Baulich und verkehrsrechtlich entsprechen sie in keinster Weise den Richtlinien für Fahrradstraßen. Da könnte man auch an einem Feldweg ein Verkehrsschild VZ 330.1 stellen, trotzdem wäre es keine Autobahn...

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    Und irgendwie wird es im Tenor der Pressemeldungen so dargestellt, als hätte man 700 K € nur für dieses neue Logo ausgegeben und nicht für einen komplett neuen Web-Auftritt. Außenwirkung ist eben auch in dem Bereich wichtig.

    In den 700k beinhaltet nicht nur einen/den Webauftritt, sondern ein komplettes CI für die Stadt und die Eigenbetriebe (außer Marken wie Zoo oder Gewandhaus). Dazu gehört weitaus mehr als ein Logo. Das wird in der Diskussion gerade irgendwie (bewusst?) unterschlagen.

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    Bei der derzeitigen Haushaltslage 700.000 Euro für ein neues CI und Logo auszugeben ist mutig, um es freundlich auszudrücken.


    Der Auftrag für das CI ist aber schon ein paar Tage alt, schließlich wird das nicht von heute auf morgen mit einem Finger schnippen erstellt. Auch die Stadt muss Verträge einhalten...

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    Es ist mein absolutes Herzensprojekt in Leipzig, denn das kann richtig, richtig gut werden.


    M.E. kann es nur richtig gut werden wenn auch der andere Block abgerissen wird. Traurig, dass einem Gebäude gehuldigt wird, welches nicht einmal 20 Jahre in Nutzung war bzw. einer Unrecht- Zeit von 40 Jahren (ohne diese meinerseits irgendwie relativeren zu wollen). Dafür ignoriert man den Punkt der Stadtgründung an dieser Stelle völlig.