Beiträge von 555Farang

    Fragt ja auch keiner. Stahlbauer hatte (für mich vom Zusammenhang her nicht nachvollziehbar) alte Artikel verlinkt, u.a. auch die Webseite citytunnelleipzig.info, die schon seit 2015 nicht mehr aktualisiert wird. Somit sind das alles Uralt-Überlegungen, und weil im Citytunnel kein Fernverkehr vorgesehen ist und bleibt steht die Taktfrequenz somit allein dem Nahverkehr zur Verfügung.

    Lustig, dass die CDU in der Stadtratssitzung anfragt, ob denn ein 200m langes Stück der Prager Straße wirklich eine eigene Fahrradspur braucht -> nachzulesen hier.

    Spoiler: es geht of course um Autostellplätze, die ja höher zu priorisieren sind als 1.500 Fahrradfahrer/Tag. Vorab hatte die Stadt informiert, dass sie bereits ein alternatives Parkplatzkonzept für den Bereich entwickelt hat, und auch auf Wunsch der Gewerbetreibenden handelt (weil mehr Platz für Freisitze, bye bye Wirtschaftskompetenz CDU). 🌚

    Nahlesteg

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    Die schon im Sommer 2025 eröffnete Fuß- und Radwegbrücke zwischen Möckern und Leutzsch hatten wir hier m.M.n. noch nicht gezeigt:


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    […]

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    […]


    Die baufällige Stahlbetonbrücke aus dem Jahr 1962 (oben rechts im Bild) wurde durch eine elegante, pfeilerlose Konstruktion ersetzt, die bei Überflutungen einen ungehinderten Abfluss ermöglicht, und mit 4m Breite ausreichend Platz für Spaziergänger und Radfahrer bietet:

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    ©555Farang maps

    Und wo ist da die Stadt, Gestaltungsvorgaben zu machen, zumal an so prominenter Stelle? Epic failure aller Beteiligten. Das sind die ersten Gebäude (zusammen mit dem IfL), die als Teil des Gesamtensembles Wilhelm-Leuschner-Platz errichtet werden, es sollten also besonders hohe Anforderungen an die Gestaltung gelten. Das Ergebnis empfinde ich als skandalös, und als schlechtes Omen für die weitere Quartiersentwicklung, wenn scheinbar so nachlässig auf die Gestaltung geachtet wird.

    An der Grünwaldstraße wird dieser hässliche Plattenbau aus den 60er/70er Jahren für den Abriss vorbereitet:


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    Für die bevorstehenden Arbeiten wurde bereits ein Bauzaun aufgestellt und Teile der Fassade entfernt:


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    Endlich verschwindet diese dunkelgraue Bausünde in Container-Optik von Schulz und Schulz Architekten von dem ansonsten schön umbauten Addis-Abeba-Platz:


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    ©555Farang

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    […] Wir wissen nicht, ob die Idee für einen zweiten Citytunnel jemals die Wirtschaftlichkeitsprüfung/Nutzen-Kosten-Abwägung überleben wird. Wahrscheinlich wird das Projekt schon da scheitern. […]

    Ich kenne den Leiter der Infrastrukturentwicklung der DB InfraGO Südost persönlich, und der hat im Gespräch über einen zweiten Citytunnel sofort abgewunken - der Mindestwert von 1,0 würde bei einer Wirtschaftlichkeitsrechnung nie erreicht werden, weil die Kosten für das Projekt zu hoch wären, und der Nutzen zu gering (vor allem weil die Strecke mit mehreren existierenden ÖPNV-Linien konkurrieren würde, Überraschung Überraschung).


    Heißt also, dass hier einfach eine Nachfrage per Mail an die DB reichen würde, bevor man Zeit und Geld verballert für ein Projekt, dass in dieser Form never ever kommen kann und auch nicht wird. Aber darum geht es der CDU auch gar nicht: der 2. Citytunnel ist eine Nebelkerze, um keine progressive Verkehrsplanung machen zu müssen, die mittelfristig Lösungen für alle Verkehrsteilnehmer schafft in einer immer enger werdenden Stadt.

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    Konsequent lehnt die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat nahezu alle Planungsmittel für den ÖPNV-Ausbau ab (Südsehne, Wahren4Link, ...) […]


    Braucht sich die CDU nicht wundern, wenn denen reihenweise die jungen Wähler wegbrechen 😆 So ist das eben, wenn man rückwärtsgewandte Politik macht. Und was den 2. Citytunnel angeht (boooooring) lässt das auf eine komplett unstrukturierte Arbeitsweise schließen, wenn ich erst mal 25.000€ Steuergelder für die Gründung einer Planungsgesellschaft verballere, anstatt im ersten Schritt mal bei der DB InfraGO eine Wirtschaftlichkeitsrechnung anzufordern (die dann im Übrigen nicht den erforderlichen Mindestwert von 1,0 erreichen würde). Immer schön die Illusion am Laufen halten, anstatt pragmatische Verkehrspolitik voranzutreiben - so kommt das Land voran.

    Hmm, war mir nicht bewusst, dass rollingstock.com eine russische Webseite ist, aber selbst wenn sie das ist, muss man ja nicht sofort auf Falschinformationen und/oder Propaganda schließen, was beides in diesem Fall auch nicht gegeben ist. Aber ja, inhaltlich scheint der Artikel aus diesem MDR-Bericht zu stammen.

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    PESA übernimmt die Heiterblick GmbH vollständig und baut Leipzig zum zentralen Drehkreuz für das Geschäft in Deutschland und Westeuropa aus. […]

    https://www.lvz.de/wirtschaft/reg…MHHEIEDAL4.html

    Damit scheint es richtig gut zu laufen - wie berichtet wird, läuft die Produktion bei voller Kapazität. Zu den aktuell zwei Produktionslinien soll nächstes Jahr noch eine dritte hinzukommen.

    Laut Auskunft der Heiterblick GmbH auf der Innotrans soll noch bis Ende diesen Jahres die erste der breiteren Straßenbahnen NGT12+ an Leipzig ausgeliefert werden für den Testbetrieb, mit voraussichtlicher Aufnahme des Regelbetriebs bis Ende 2027.