Beiträge von MiaSanMia

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    Im Unterschied zu den genannten Beispielen besteht für das Werksviertel bereits ein rechtsverbindlicher B-Plan, der an dieser Stelle Wohnnutzung vorsieht. Eine andere Nutzung ist ohne Änderung des selbigen daher nicht möglich - unwahrscheinlich, dass sich die Stadt auf eine Änderung einlässt, zumal wie gesagt bereits Bauanträge für das Projekt eingereicht wurden.

    Das schließt nicht aus, dass Rock Capital, der aktuelle Eigentümer, das Grundstück wieder weiter verkauft. Aktuell revitalisieren sie nur Bürogebäude (u.a. am Lenbachplatz und Oskar von Miller Ring), größere Vorhaben wurden von dem Unternehmen leider noch nicht umgesetzt.

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    Offenbar ist die Idee sogar relativ ernst gemeint.


    Die Machbarkeitsstudie soll bis Anfang 2021 im ersten Abschnitt Vor- und Nachteile des TSB im Vergleich zu herkömmlichen Systemen klären, in einem zweiten dann die konkrete Machbarkeit einer Ringlinie auf dem Flughafengelände.


    Die Zulassung der autonom gleitenden TSB-Fahrzeuge durch das EBA wird dieses Jahr erwartet. In einer Einheit finden 127 Passagiere Platz, sechs können maximal gekoppelt werden.


    Sofern der Flughafen eine Baugenehmigung erhält, soll der TSB innerhalb von zwei Jahren realisiert werden können. Grund dafür ist, dass die einzelnen Trassenelemente vorgefertigt und vor Ort lediglich montiert werden.


    Die Kosten pro Kilometer schätzt Max Bögl auf 30 bis 50 Millionen Euro.


    Auch MVV Chef Bernd Rosenbusch und Politiker im Landkreis zeigten sich interessiert.


    https://www.sueddeutsche.de/mu…rapid-flughafen-1.4801988


    https://www.handelsblatt.com/u…-42dM4f4zyiDakvquGVVc-ap2


    * Etwas ist vom Transrapid 2008 doch übrig geblieben: Ein "Allgemeines Magnetschwebebahngesetz" ;)

    https://www.gesetze-im-internet.de/ambg/BJNR101900996.html

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    Also wie gesagt, schwer zu sagen, ohne Plan. Es muss keinen Quartiersplatz geben, in Renderings werden Perspektiven ja oft genug um ein Vielfaches gestreckt, das war jetzt nur eine Vermutung. Da würde ich abwarten bis es Übersichten gibt.

    Nichtsdestotrotz macht es mMn aber schon großen Sinn die Industriehalle nicht bis auf wenige Meter zuzubauen, sondern mit einer kleinen Freifläche zu umgeben.

    In der Bayerischen Hausbesitzer Zeitung (02/2020) geben die OB-Kandidaten zahlreicher Parteien Antworten auf jeweils fünf Fragen.


    OB-Kandidat Frage 1: Ist die Devise "mehr bauen" - auch von HH - die Lösung?

    Verschärfen sich damit nicht auch die Verkehrsprobleme?

    SPD: Dieter Reiter

    - HH nicht die Lösung, wenn es um bezahlbare Wohnungen geht, da teuer im Bau

    - Verweist auf Leistungen seiner Amtszeit, u.a. das größte kommunale Wohnungsbau-

    ..Programm Deutschlands und Siedlungspotenziale im Norden und Nordosten

    - Vernetzung verschiedener Mobilitätsformen und Ausbau der Infrastruktur bevor

    ..Menschen in neue Viertel ziehen

    CSU: Kristina Frank

    - München auch für Teile der Mittelschicht nicht mehr bezahlbar --> Angebot erhöhen

    - HH emotionales Thema in ihrer "Heimatstadt", Hochhausstudie offen angehen und

    ..genau hinschauen, wo es "passen könnte" --> neue architektonische Highlights, aber

    ..sicher nicht innerhalb des Mittleren Rings

    - Infrastruktur bevor Menschen in neue Viertel ziehen, fortlaufende ÖPNV-Investitionen

    Grüne: Katrin Habenschaden

    - Bestehenden, bezahlbaren Wohnraum möglichst erhalten

    - Mehr preiswerten Wohnraum schaffen und dauerhaft sichern

    - Zielzahl Gewofag und GWG erhöhen, Förderung genossenschaftlichen Wohnungsbaus

    - HH für bezahlbaren Wohnraum eher ungeeignet, da höhere Kosten aufgrund

    ..Baupreisexplosion, teurer Bauvorschriften für HH und hohe Grundstückskosten bei Spekulation

    - Umsteuern in der Verkehrspolitik: Weniger Autoverkehr, Förderung ÖPNV und Radverkehr

    BP: Richard Progl

    - Infrastruktur verträgt keinen Zuzug mehr

    - Nicht grundsätzlich gegen HH, eher aber am Stadtrand

    - Keine Ausweisung neuer Planungsgebiete mehr, keine SEM

    - "Moderate" Nachverdichtung im Sinne von Dachaufstockungen oder Kellerausbauten soll

    ..erlaubt bleiben, sodass die Struktur ganzer Viertel nicht zerstört wird

    FDP: Prof. Jörg Hofmann

    - Mehr bauen ist die einzige Lösung, da Mangel nicht verwaltet, nur behoben werden kann

    - Es gilt neue Stadtteile zu schaffen, behutsam nachzuverdichten, höher zu bauen

    - HH eine Option, wenn sie ins Stadtbild passen, Wohn- und Gewerbeflächen schaffen sowie

    ..Grünflächen erschließen lassen

    - Verkehrsprobleme sind kein Grund, neue Wohnungen zu verhindern

    - Verkehr smarter steuern "München als Smart City"

    ÖDP: Tobias Ruff

    - Durch mehr bauen kann die Nachfrage nicht bedient werden, jede Verdichtung wohlüberlegen

    - Keine Hochhäuser, der Bürgerentscheid von 2004 gilt für ihn weiterhin

    - HH teuer (Aufzüge, Fluchttreppen) im Vergleich zur Geschossfläche

    - HH schaffen anonymes Wohnumfeld

    - München soll "erkennbar", nicht "x-beliebig" bleiben

    Linke: Thomas Lechner

    - Mehr Wohnungen bauen insb. im geförderten Bereich (SEM, Nachverdichtung)

    - Im HH-Bau unwahrscheinlich, dass bezahlbarer Wohnraum entsteht, da Baukosten ab dem

    ..achten Stockwerk überproportional steigen

    - Grundrisse mit Gemeinschaftsflächen und geringem Flächenverbrauch sind zu intensivieren

    FW: Hans Peter Mieling

    - HH verschärfen Verkehrsprobleme nicht mehr, als vergleichbare Anzahl WE in anderer

    ..Bauweise (welche Einsicht!), trotzdem äußerst sensibel mit HH-Bau umgehen

    - Grundsätzlich keine Bürohochhäuser, da Verkehrsprobleme und Wohnungsmangel verschärft

    AfD: Wolfgang Wiehle

    - Angemessener Wohnungsbau soll zu höherer Eigentumsquote beitragen

    - Finanzierungsmodelle für Familien und "Einheimische" zur Eigenheimförderung

    - Punktuell Hochhäuser vorstellbar

    - Ausbau von Straßen- und Schienenwegen gemeinsam

    - Massive Förderung der ländlichen Infrastruktur (insb. Mobilfunk & Internet)

    - Massive Reduktion des Zuzugs aus fremden Ländern (insb. außerhalb Europas), da Erzeugung

    ..von sozialem und wirtschaftlichem "Problemdruck"


    Fortsetzung folgt...

    CSU Wahlprogramm:

    https://www.csu.de/common/csu/…nzelseiten_24.01.2020.pdf

    Zitat von CSU Wahlprogramm

    "Wir lehnen Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen (SEM) ab: Noch vorhandene große Flächenreserven wie in Feldmoching und Johanneskirchen/Daglfing können nicht zwangsenteignet oder ohne die dort Lebenden mitzunehmen entwickelt werden. Stattdessen setzen wir auf eine kooperative Stadtentwicklung."

    Gut, KoSMo wird nicht wortwörtlich angeführt, setzen wir das Wort Modell dahinter, läuft´s wieder auf ein KoSMo raus :D.

    Was sie darunter versteht bleibt in der Tat völlig unklar:


    Zitat von CSU Wahlprogramm

    "Sie beinhaltet die Planung einer verträglichen Anzahl an Wohnungen, von Sozial-, Verkehrs- und sonstiger Infrastruktur, öffentlichen Plätzen sowie kulturellen und sportlichen Einrichtungen aus einem Guss."

    "Verträglich", gerade über diesen maximal auslegungsbedürftigen Begriff wird doch seit geraumer Zeit diskutiert.

    Weniger schwammig gibt sich die Partei auf Wahlplakaten in Bogenhausen: "SEM Nordost: 15.000 statt 40.000 Einwohner". Zwar konkret aber 40.000 EW stehen gar nicht zur Debatte.


    Zitat von CSU Wahlprogramm

    Um den Anstieg der Bodenpreise für günstige Wohnungen zu dämpfen, sollen Anreize für Grundstückseigentümer geschaffen werden, Grundstücke mit höherem Baurecht für preisgedämpfte Wohnungen ohne Aufpreis zu verkaufen. So wollen wir ein Modell entwickeln, wie Bauherren und Bauträger bei Verkauf der Grundstücke durch kürzere Verfahrenszeiten und auch durch Optimierung des Baurechts motiviert werden, sich an Wertgrenzen und die Erreichung von Gemeinwohlzielen zu halten.

    Was ist dieser "Aufpreis"? Verstehe ich nicht.

    Wie sehen die Anreize aus?

    Optimierung von Baurecht und die Forderung nach EFH- und niedrigen MFH-Siedlungen widersprechen sich.

    Welche "Wertgrenzen"? Weiß da jemand mehr?

    Warum wurde das Modell nicht schon entwickelt? Sitzt die CSU nicht im Rathaus und koaliert?


    Fragen über Fragen...

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    Ohne Übersichtsplan schwer zu beurteilen aber es sieht nicht danach aus, dass die Portenstraße verlängert wird (Bordsteine auf dem Bild erkennbar) sondern, dass dort der Quartiersplatz entsteht. Dafür würde auch sprechen, dass quasi gegenüber eine alte Industriehalle erhalten bleibt und ggf. kreativ bespielt wird.


    Die Balkone zum Platz liegen damit Richtung Norden, die im Innenhof dann Richtung Süden, Westen und Osten.

    "In Arbeit" sind offenbar Meier Neuberger Architekten mit einem Teil der Wohnbebauung entlang der Tölzer Straße:


    Lage: https://www.google.com/maps/pl…3d48.1017489!4d11.5384495


    t2.png


    t2.png


    https://www.mn-arc.eu/in_arbeit/2018/Wohnungsbau_München_Tölzer_Strasse%7B1809%7D.html


    Auch an einem Bürogebäude auf der östlichen Seite des Areals entlang der Plinganserstraße scheinen sie zu arbeiten. Dazu sind jedoch (noch?) keine Bilder hinterlegt.

    Kann sich eigentlich nur um Kunstleder wie in den Münchner U-Bahnen Typ A und B handeln. Mir wäre nicht bekannt, dass Vandalismus da jetzt ein größeres Problem als bei Stoffsitzen wäre. Vorteil des Materials: Leichter zu reinigen und hygienischer. Holzsitze haben sich weder in den U-Bahnen (Typ C1) noch in den Trambahnen bewährt. Nachteil: Wenn´s im Bus heiß wird, kehrt sich der Vorteil um und die Sitze sind schnell verschwitzt (in China gibt es in den Bussen heute schon häufig Kunstleder).

    Davon abgesehen halte ich es wie Regent für völlig unnötig, diesbezüglich umzurüsten. Schwer vorstellbar, dass das jmd. überzeugen würde ^.^. Ein Bus der MVG muss nicht die Ausstattung eines Tour-Busses einer amerikanischen Rockband besitzen, um zum Umstieg zu bewegen, der Takt, die Netzdichte und die Pünktlichkeit müssen passen.

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    Sehe ich ähnlich, wobei mir die Fassade schon deutlich besser gefällt, als die des Vorgängers. Bin eher ein Fan von hervorstehenden Fensterkästen als von verspiegelten Fassadenelementen. Die Kubatur ist dagegen tatsächlich ein Rückschritt, R+V hätten als Ausgleich höher bauen sollen.


    Ist der Lidl nicht recht neu? Unverständlich, dass sowas noch genehmigt wird.