Beiträge von MiaSanMia

    Sicherlich ist die Nachfrage extrem hoch, aber Gasteig und Philharmonie werden trotzdem jedes Jahr mit vielen Millionen bezuschusst. Wirtschaftlichen Mehrwert kann ich in der ganzen Sache nicht erkennen, es sind und bleiben Prestigeobjekte.

    Die Subventionen für den Betrieb können doch nicht nur mit direkt zuordenbaren Einnahmen des subventionierten Betriebs gegengerechnet werden. Gerade da du ja weiter oben bereits volkswirtschaftliche Größen wie den Grenzertrag für Stadt und Land angeführt hast, muss die durch die Kultur generierte Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen natürlich berücksichtigt werden (siehe Anthuan). Wie groß der Effekt ist, lässt sich nur schätzen, aber in München und Bayern ist diese recht wichtig, wie sich zuletzt auch in der Pandemie gezeigt hat. Daher ja mein Einwand, dass Kulturprojekte auf lange Sicht betrachtet werden müssen. So gut wie alle Museen, Kirchen, sonstige Profan- und Sakralbauten für Kunst und Kultur tragen sich nicht selbst, arbeiten nicht gewinnorientiert. Doch in Summe tragen sie zur Anziehungskraft eines Orts bei und steigern so die Nachfrage / Freizeitwert / lösen Folgeinvestitionen aus.


    Für 580 Mio€ könnte die Staatsregierung in München ein halbes Dutzend Fahrradautobahnen inklusive Hochradwegen auf Stelzen und Co. (wie von der CSU forgeschlagen) bauen.

    Ja, das könnte sie bestimmt. Allerdings scheitert es bei Fahrradautobahnen mitnichten am Geld, sondern vielmehr an einer ungeheuer großen Anzahl an verschiedensten Interessen verschiedenster Anspruchsgruppen sowie an unglaublich langen Planungszeiten. Bis da was voran ginge, hätte sich der Konzertsaal dreimal refinanziert :D

    aber mir wäre es am liebsten, wenn die Staatsregierung die Sanierung des Gasteigs übernimmt

    Die soll ja ein Investor übernehmen. Die Stadt zahlt dann über Jahrzehnte zurück, wie beim aktuellen Gasteig auch.


    Zur Alternativkultur (die übrigens weit mehr umfasst als nur das Backstage): Warum nicht beides? Das eine schließt das andere nicht aus. Die Stadt fördert und stellt Räumlichkeiten zur Verfügung (das Backstage-Areal ist ja in Privatbesitz, da hat man leider nur begrenzten Einfluss), in der Tat könnte hier aber auch der Freistaat ein stärkeres Engagement zeigen, da stimme ich zu. Glücklicherweise kommt auch von Investoren immer größere Bereitschaft, sich kreativ einzubringen (zuletzt).

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    Hinzu kommt dann noch das in Bau befindliche Bergson und der auch für Konzerte ausgelegte künftige Saal unter der Paketposthalle.

    Offenbar scheint ein Kulturbetrieb auch aus privatwirtschaftlicher Sicht durchaus eine lohnende Investition, trotz vermeintlichen Überangebots.

    Grundsätzlich jedoch nicht zutreffend ist es, den Gasteig auf Hochkultur zu reduzieren. Die ist dort nur ein Baustein von vielen.

    München bietet bereits so viel Kultur und Freizeitangebot, dass auch sicher kein Unternehmen mangels 3. Konzertsaal München verschmähen wird. Der Grenzertrag für das Standortmarketing mit allen 3 Projekten ist also auch quasi null.

    Das stimmt sicherlich. Andererseits kommt ein ähnlicher Argumentationsstrang auch von Wachstumsgegnern, "München geht es schon so gut, da brauchen wir nicht noch mehr Büros, Wohnungen etc". Hätte sicher auch keine zehn Kirchen in der Altstadt und drei Pinakotheken gebraucht :) Doch heute will sie niemand missen. Kulturprojekte wirken mehr als andere sehr langfristig auf verschiedensten Ebenen.

    Bei den gigantischen Summen lehne ich mich jetzt einfach mal aus dem Fenster und behaupte, dass das Geld sehr viel mehr Menschen zugutekommen kann, wenn es in verschiedenste kleine und mittlere Projekte investiert wird.

    Wenn wir nur streng utilitaristisch Geld investieren wollten, würden wir nie zu einem Ergebnis kommen, es findet sich doch immer etwas, mit dem mehr Menschen geholfen wäre. Min. 500 Mio. Euro für das Konzerthaus im Werksviertel stattdessen in Somalia ausgeben, hilft noch viel mehr Menschen als es in kleine Projekte in München anzulegen. Wobei ich nicht weiß, welche kleine und mittlere Projekte dir vorschweben. Sollten es Kulturprojekte sein, da wird bereits jede Menge gefördert, i.d.R. durch die Stadt, nicht den Freistaat. Siehe hierzu auch das neue Volkstheater und dessen Förderung junger Nachwuchskünstler.

    Die Interimsphilharmonie wurde nun eröffnet. Offenbar ist die Akustik derart gut gelungen, dass ein Betrieb auch über die Zeit nach Vollendung des Gasteig-Umbaus immer wahrscheinlicher wird. Auch hier: Zeit- und Kostenrahmen eingehalten.


    https://www.br.de/nachrichten/…agen-sensationell,SlH3K8R


    Das Eröffnungskonzert gibt es hier in voller Länge. Ungewohnter, doch schöner Anblick, 1.900 Zuschauer, ohne Maske, ohne Schachbrettmuster :thumbup::


    https://www.ardmediathek.de/vi…04N2I3LTk5YTk0MmI3ZTA4YQ/

    Anthuan:

    Sehe es ähnlich, die BVK machte auch keinen Hehl daraus, dass es für einen Fond renditeoptimiert sein muss. Ähnliche Kisten entstehen am Alex in Berlin. Je weniger HH in einer Stadt bzw. je isolierter ihre Lage, desto wichtiger eine ansprechende Gestaltung. Auf der anderen Seite wird sich ein Wirtshauswilderer wie Brannekämper auch nicht von "schönen" neuen Hochhäusern umstimmen lassen (die ikonischen in unserer Stadt taten das bislang ebenso wenig wie die vereinzelten ästhetischen neuen). Da geht´s vermutlich eher um Grundsätzliches, ums Polarisieren.


    Schachbrett:

    Das kann gut sein, wobei ich an besagter Stelle eher den gegenüberliegenden Kaiserpalast im Verdacht habe. Denn, auch wenn die meisten HH in Tokyo tatsächlich ziemlich massive Vierkantbolzen sind, spannend geht dort auch ;):


    P1020260.jpg

    eigene Ansicht

    Zur Frage Wettbewerb oder Bauträgerentwurf: Wettbewerb und Entscheidung mit kleiner Bürgerauswahl als Absicherung :D


    OlympiaFlo: Das M-Tor gefällt mir jedoch von Süden aus betrachtet (https://www.allmannsattlerwapp…ojekte/87/am-munchner-tor)

    Schachbrett:


    Alle zusammen. Büschl hat mit der Eggarten Siedlung doch gezeigt, dass er gut kommunizieren kann, bei den PPT ist das allerdings zuletzt nicht ersichtlich gewesen. Im Sommer gab es die 2. Sitzung der SGK zu den Türmen, erwartet worden war eine behutsame Weiterentwicklung, die man dann in das Bürgergutachten geben kann, doch was kam? Ein vollständig neuer Entwurf, der erneut von A-Z durchdiskutiert werden musste. HdM waren begeistert von ihren Skizzen und wie derzberb bereits schrieb, kam es nicht so rüber, als hätten sie sich groß Gedanken um die Rahmenbedingungen und die nähere Umgebung gemacht. Etwas, was bei ihrem ersten Entwurf deutlich besser gelang. Bis heute frage ich mich: Warum dieser neue Entwurf?

    Nach der Erstellung des Masterplan durch HdM und Vorstellung der PPT Version 1, zeigte man sich doch angetan, der Stadtrat stimmte dem Aufstellungsbeschluss zu und als Extra sollte das genannte Bürgergutachten her. An dieser Stelle hätte zwischen den Beteiligten klar kommuniziert werden müssen, in welchem Umfang was wann wie am Entwurf der Türme noch geändert wird, geändert werden "darf". Alternativ - und das hätte ich bevorzugt - hätte die Stadt Büschl eben zu verstehen geben müssen, dass sie den Entwurf nur als Platzhalter für einen späteren Realisierungswettbewerb betrachtet. Wäre bei der Projektgröße keine schlechte Idee gewesen, an der Wettbewerbsentscheidung hätte man dann die Bürger aktiv mit einbinden können.


    Die "Überraschung" nach der zweiten SGK-Sitzung hätte man sich bei besserer Kommunikation in jedem Fall sparen können. Die jetzt, wo das Kind schon halb in den Brunnen gefallen ist, doch noch verlautbarte Forderung nach einem Wettbewerb, ist zwar an sich richtig, aber sie kommt wohl deutlich zu spät.

    Als Auftakt der 100 Meter+ Debatte zwei 155 Meter Türme im dicht besiedelten Neuhausen in den Ring zu werfen, ist natürlich äußerst ungünstig gewesen, da alle möglichen Instanzen gleich mit von der Partie sind (Denkmalschutz, Sichtachsen, Anwohner etc.).

    In Steinhausen hinter dem SZ-Hochhaus wäre weitaus weniger Widerstand zu erwarten. Hinzu kommt das seit Juli begonnene Hin und Her, mal Masterplan und Bürgergutachten, dann ohne Not völlig neuer Entwurf seitens HdM, dann doch Forderung nach einem Wettbewerb... Im Nachhinein frage ich mich schon: Bei allem möglichen Kleinkram werden Wettbewerbe ausgelobt, aber ausgerechnet bei 155 Meter hohen Türmen inmitten der Stadt kann es ein festgesetzter Entwurf per Bauträgerentscheidung sein? Das alles ist in den letzten drei Monaten derart dilettantisch gelaufen - explizit auch durch Investor Büschl -, dass ich nur mit dem Kopf schütteln kann.


    Aber ich merke, Corona scheint aus den Köpfen, zurück zur Normalität, zurück in den Kampf gegen die Meter ^.^

    Die Bäume auf dem Dach sind in dieser Größe natürlich vollkommen unrealistisch. Ansonsten habe ich mich wohl mit Chipperfield abgefunden, da mich der Klotz nicht mehr groß aufregt, sondern ich den Baubeginn herbeisehne. Die Brache dort ist unschön, vor allem da sie in direkter Blickachse Ring Richtung Süden liegt. Zumindest der große Durchgang zum Park und die Holzhybridbauweise sind ein Gewinn.


    https://www.strabag-real-estat…kt/bvk-zentrale-muenchen/


    Wenn der Vergleich an dieser Stelle erlaubt ist, erinnert die Optik an die Hochhäuser, die in den letzten Jahren rund um den Tokyoter HBF entstanden sind. Quadratisch, praktisch, fad.


    Eigene Ansicht

    Wenn ich mich recht erinnere ging / geht der Protest gegen den Knorr-Turm von einer handvoll Bewohner der Hochhäuser im Olympiadorf aus. Also das Konstruieren von Alibiproblemen zur persönlichen Profilierung kann von überall her kommen, nicht nur aus der "Gartenstadt".


    Dass hier Brannekämper als Eigentümer mehrerer großer Wohnkomplexe involviert ist, verwundert mich dagegen überhaupt nicht. Hat der gute Mann unserer Stadt eigentlich irgendetwas Positives gebracht für das Steuergeld das er verzehrt? Ich meine selbst das Museum Biotopia will er nicht, obwohl sogar der Denkmalschutz dahinter stünde, die SEM MNO will er nicht, die PP-Türme, das WHS-Gymnasium wollte er nicht, ja, er will überhaupt nichts, außer im Bierzelt große Reden halten. 2023 ist Landtagswahl, wenn er wenigstens aus diesem ausscheiden würde... :love:


    iconic: Vorstellen könnte ich mir nur, dass es den Gegnern auf perfide Art und Weise gelingt, das Thema Klimawandel derart für sich zu vereinnahmen, dass Hochhäuser als absolut klimaschädlich abgekanzelt werden und sowieso aus München eine zweite Wüste Gobi machen. Wenn dann ein potenzieller Abstimmungstermin ohne zugehörige Wahl stattfindet, also nur eine Minderheit der Wahlberechtigten zur Urne schreitet, ja dann...

    Schachbrett:


    Also zunächst mal besteht für L438 und BVK, genauso wie für Vertical Garden, Hoffmann SE, ZAM und Alpina nach B-Plan Baurecht. Das ist den Eigentümern durch nichts mehr zu nehmen. Die BVK könnte bspw. beginnen wann sie will, kein Bürgerbegehren wird die Pläne stoppen (Grundsatz: Planungs- und Rechtssicherheit). Natürlich gilt das selbstredend für in Bau befindliche Projekte. Vogelweideplatz Tower Nr. 5 ist aktuell im B-Plan Verfahren, ebenso der Knorr-Turm, da könnte es also ebenso Einschränkungen geben wie im Bereich Steinhausen (Imfarr).


    Natürlich ist dieses Ansinnen absolut unsinnig, es rührt wohl daher, dass manche meinen, aufgrund der Zonierung im Rahmen der Hochhausstudie entstünden nun ganze Straßenzüge und Viertel voll von Hochhäusern a la PP-Türme.

    Ich schätze, mit der Grenze schneiden sich die akrophobischen Gegner ins eigene Fleisch, da sie zu extrem gewählt wurde. Zustimmung in der Bevölkerung wird da nicht so einfach, eine Ablehnung dafür umso wahrscheinlicher und ob sich die Stadt derart ihrer Entwicklungsmöglichkeiten und -bedürfnisse beschneiden lässt, wage ich auch zu bezweifeln. Die Stadt täte jedenfalls gut daran (1€ ins Phrasenschwein), sollte es überhaupt zur Abstimmung kommen und die sorglosen Schreihälse eine Mehrheit erhalten, es einfach nach Ablauf der einjährigen Bindung wieder zu ignorieren. Grün-Rot wird aus diesem Grund die nächste Wahl sicher nicht verlieren, da lehne ich mich mal aus dem Fenster.

    Zur Münchner Staffelbauordnung (1904 - 1979) gibt es auch eine sehr aufschlussreiche Website: https://www.stadtgrenze.de/s/bbo/muestabo/muestabo.htm

    Baustaffel 10 beschreibt die Gartenstädte: https://www.stadtgrenze.de/s/b…elbauordnung-2.htm#garten (offenbar haben wir hier "grüne Vorort-Viertel" aber keine "Gartenstadtsiedlungen" im kl. Sinne...)


    Zu Trudering: Die Neuordnung entlang der Wasserburger Landstraße geht in eine ähnliche Richtung.


    Wenn es um die TG geht, würde ich einfach die Stellplatzsatzung anpassen / streichen. Wohnungen vermieten sich auch ohne Stellplatz ohne Probleme.

    Gerade auch am Knie entsteht wieder mal die Situation, dass sogar unmittelbar an die U-Bahn Station angrenzend frei stehende "Einfamilienhäuser" stehen.

    Die Häuser stehen schon dort, die U-Bahn wird frühestens in sieben Jahren fertig. Sonst wird sich immer beklagt, dass die Infrastruktur hinterherhinkt, jetzt heißt es, die Flächenpotenziale müssten bereits vor der Infrastruktur genutzt sein. Verkehrte Welt.


    Gerade wenn es um die von Truderinger vorgeschlagenen Prozesse geht, die mit Baurecht und nicht Enteignung arbeiten, benötigen auch diese Jahre bis Jahrzehnte, bis kleinteilig aufgeteilte Gegenden so verdichtet sind, wie du das gerne hättest.

    2. SBSS PFA 3 Ost (Isarufer - Bf. Leuchtenbergring)

    Für die Komplettumplanung des östlichen Trassenverlaufs liegen seit 11.10.21 die Planfestellungsunterlagen aus.


    Kurz zu Erinnerung: Die Bahn verfolgt einen neuen Trassenverlauf über die Friedenstraße und nicht mehr über den Orleansplatz.

    Vorteile: Weniger negative Bauauswirkungen in dichten Blockrandwohngebieten sowie auf den Betrieb der U-Bahn Linie 5, geringere Zahl einzutragender Dienstbarkeiten & sonst. Eingriffen in Privatgrund, Bahnhof Ostbahnhof (tief) an der Friedenstraße kann in Deckelbauweise erstellt werden anstatt bergmännisch wie am Orleansplatz (kürzere Bauzeit), bessere Anbindung Werksviertel.


    Übersicht mit schwarz = alter Planung und rot = neuer Planung:


    uebersicht-Pfa-Ost.png


    300 Seiten Erläuterungsbericht und gefühlt nochmal so viele Seiten Grafiken / Tabellen & Fahrgastpotenzialprognosen... bis 10.11.21 einsehbar. Hier nur kurz die wesentlichen Baumaßnahmen aus der Bekanntmachung:

    Unter anderem sind folgende Baumaßnahmen vorgesehen:

    • Erstellung der unterirdischen Bahnanlagen, zwei 1-gleisige Fahrtunnelröhren zwischen der Planfeststellungsgrenze an der Isar und den Tunnelportalen im Bereich des Bft Mü Leuchtenbergring sowie der anschließenden Trogbauwerke und Stützmauern im Bereich Leuchtenbergring
    • Herstellung einer zwischen den Fahrtunnelröhren parallel verlaufender 3. Tunnelröhre als Erkundungs- und Rettungsstollen
    • Herstellung eines Zugangsschachtes (Rettungsschacht) am Haidenauplatz
    • Herstellung eines Abzweig- / Anschlussbauwerks im Bereich des Rettungsschachts
    • Um- und Neubau von oberirdischen Gleisanlagen im Bereich Bf Mü Ost Pbf – Bft Mü Leuchtenbergring mit Anpassung des vorhandenen Bahnsteiges A und B sowie Neubau Bahnsteig 0 im Bft Mü Leuchtenbergring
    • Neubau eines Fußgängersteges am westlichen Ende der Bahnsteige A, B und 0 des Bft Mü Leuchtenbergring einschl. der barrierefreien Erschließung der Bahnsteige
    • Erstellung des Hp Ostbahnhof (tief) einschl. Zugangsanlagen
    • Neubau Personenunterführung PU-West (neu) mit Anpassung der Bahnsteige A bis F im Bf-Mü Ost Pbf
    • Anpassung der bestehenden Personenunterführung PU-Ost und Integration in neues Stationsbauwerk
    • Neubau eines temporären Fußgängersteges am östlichen Bahnsteigende Bahnsteig F zur Reisendenführung während der Bauzeit
    • Neubau Personenunterführung zwischen Hp Ostbahnhof (tief) und dem Werksviertel unter der Friedenstraße (PU-Friedenstraße)
    • Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen für die Eingriffe in die Umwelt
    • Temporäre Gleisanlagen für die Baulogistik, u.a. zur Materialentsorgung, Andienung
    • Zwischenlagerflächen sowie Baustelleneinrichtungsflächen


    Den Steg am Bahnhof Leuchtenbergring, der künftig auch eine oberirdische Verbindung zwischen Bogenhausen und Berg am Laim ermöglicht, wird im Auftrag der Stadt errichtet:


    stegLbr.png



    Zu den Unterlagen: https://www.2.stammstrecke-mue…de/verfahren-pfa3ost.html

    Billigungsbeschluss des vorhabenbezogenen B-Plans ist nun erfolgt, eine kurze öffentliche Auslegung folgt. Laut Robert Brannekämpers Lokalnachrichten dann im November Baustart. 2024 Fertigstellung.


    Durch den B-Plan geschafft hat es öffentliche Gastronomie im EG und im 25. Stockwerk.

    10.10.2021


    Hochhaus Optineo (KPMG)








    Baugrube für das MK-7 (Wacker Chemie)


    Am linken Bildrand schließt die Aufstockung und Erweiterung des Technikums an.






    Werk-4 (Adina Hotel & Wombat Hostel)




    Ein unscheinbarer Eingang zum Hotel, mit Aufzügen geht´s dann durch das Hostel in die Lobby in der 14. Etage.



    Endlich wird auch die Kletterwand angebracht




    Friedenstraße 4


    Gar nicht schlecht geworden, wie ich finde, nur sehen wird man davon künftig nichts mehr, wenn es später von allen Seiten zugebaut wird.



    Werk-1.4


    Mein stets genutzter Durchgang zwischen Medienfabrik und Konzerthausgrundstück wurde unverblühmt gesperrt, Frechheit ;D. Die Enge die hier zwischen Technikum und dem neuen Werk-1.4 entsteht überrascht.



    Grundschule / Sportplatz



    Ein Blick von der damaligen Grafinger Straße zurück in Richtung Werk-17, davor der Sportplatz der Grundschule. Ich weiß nicht, ob der später auch Vereinen zugänglich sein wird, ich stelle mir jedenfalls nachts eine eindrucksvolle Spielerlebnis vor, wenn das benachbarte Konzerthaus mit seiner illuminierten Außenhaut erstrahlt ;)




    Der gezeigte Durchblick zum Werk-17 wird verschwinden, wenn südlich der Sportplatzes ein schmaler Streifen bebaut wird:



    Zum iCampus bin ich nicht mehr vor, Temperatur in der Früh hatte ich deutlich unterschätzt, daher nur ein schnelles Beweisfoto, die Fassaden werden angebracht:




    Sonstiges...






    Eigene Aufnahmen

    Aus dem Artikel der Stuttgarter Zeitung:


    Kaufhaus Karstadt Sport: Einbau eines Lichthofs, Büros in den Obergeschossen, im EG zur Königstraße kleinteiliger Einzelhandel, zum Schlossgarten hin Gastronomie, öffentliche Terrasse in der 2. Etage.

    Einreichen des Bauantrags hierfür: Anfang 2022


    Theaterpassage: Abriss. Positive Bauvoranfrage.


    Hotel am Schlossgarten: Umbau innen und außen, Eingangsbereich soll nach oben erweitert werden. Gastronomie in Richtung Schlossgarten auf mehr als einer Etage, Außengastronomie schließt künftig an Gebäude 1c an. Zielgruppe Hotel: jung, modern, hochwertig.


    Königstraße 1b: Abriss Passage zwischen Hotel und Gebäude 1b.


    Kulturnutzung: Gespräche mit Architektenkammer für ein "Haus der Baukultur".


    Leitgedanke der Umbauten: Freistellung einzelner Gebäude, bessere Verbindung von Königstraße und Schlossgarten, Belebung und Aufwertung der Gebäude zum Park. Denn: Bauliche Situation lt. LBBW an der Königstraße heute katastrophal.


    Grund des "Strategiewechsels" der LBBW: Pandemie hat Einzelhandel stark verändert, Unternehmen wegen der Mietsituation „wirtschaftlich unter Druck“, keine Großbaustelle nach S-21, ressourcen- und umweltfreundlicher, schnellere Fertigstellung.


    Geplante Fertigstellung der Hauptbaumaßnahmen: Jahreswechsel 2024/25


    Architektenwettbewerb für die Freiraumgestaltung und für Gebäudeteil Kö 1b vorstellbar, aus Zeitgründen aber nicht für das Gebäude 1c. Im Fall eines großen offenen, europaweiten Wettbewerbs würde sich die Baufertigstellung bis 2030 verzögern.

    Truderinger: Damit würde der Bauherr des privaten Abschnitts die Planungsziele der Stadt / des B-Plans konterkarieren. Ob das so einfach möglich ist? Nicht vergessen werden sollte bei all dem auch die anvisierte Neuordnung des Euroindustrieparks nebenan. Langfristig wird die Gegend eben aufgrund der noch ungenutzten Flächenpotenziale nicht mehr mit heute vergleichbar sein, daher mache ich mir da auf lange Sicht keine Sorgen bzgl. ausreichender Belebung (auch wenn sie zu Beginn noch fehlen könnte). Die von dir weiter oben angesprochene Canary Wharf ging in den 80ern an den Start und fristete dann über Jahrzehnte ein Dasein als mehr oder weniger totes Büroghetto (trotz EKZ), erst seit den letzten 15 Jahren kommt da mehr Leben rein.


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    Schulstandort Süd

    Letzte Woche wurden nun die je 130 Tonnen schweren Stahlfachwerkträger über die Turnhalle im zweiten Geschoss eingehoben. Diese tragen später die darüber liegenden vier Geschosse. Zum Einsatz kam ein 1.300 Tonnen schwerer Spezialkran. BWP hat hierzu ein schönes 4K-Drohnenvideo erstellt:



    https://www.bwpgmbh.de/aktuell…bd410ed9d8d455ba449934cfe