Beiträge von MiaSanMia

    Dekoratives Anführungszeichen

    "Es gibt keine zweite Hauptstadt auf der Welt, die von existierenden sechs Landebahnen – und in der Kategorie wird im Luftverkehr gerechnet – vier ersatzlos schließt wie in Berlin“, sagte Merz.

    Wären denn die interkontinentalen Flugverbindungen heute mit sechs Bahnen besser gewesen? Ich habe hier zumindest bislang noch nichts darüber gelesen, dass fehlende Start- und Landebahnkapazitäten ursächlich für das ausbaufähige Angebot an Langstreckenverbindungen sind :/. Bzgl. Emirates sowieso nicht, da sollte Herr Merz lieber im eigenen Haus auf Spurensuche gehen.

    Obersendling | Baierbrunner Straße 30

    Laut Presse sind auf einem heute nur teilweise bebauten und gewerblich genutzten Grundstück 848 Mikroappartements geplant, davon 323 in einem Boardinghaus - der südliche Teil des Grundstücks ist nicht Gegenstand der aktuellen Planung. Der BA kritisiert das Vorhaben, da keine geförderten Wohnungen entstehen und die Größe der Wohnungen zu einheitlich und zu klein sei (dem würde ich mich anschließen).

    Das Projekt dürfte auf Rock Capital zurückgehen, zumindest hatten sie das Grundstück vor einigen Jahren erworben und eine entsprechende Listung auf ihrer Projektseite: https://rock-capital.de/projekte/

    https://www.iz.de/presseschau/ne…itik-2000050084

    https://www.tz.de/muenchen/stadt…n-94562616.html

    Jaguar-XKSS

    "Berg"... sorry, da musste ich jetzt lachen ^.^ Ein E-Bike besitze ich nicht und ich bin auch kein Rennradler, muss ich aber auch nicht sein, da die Brücke nur eine Steigung von vielleicht 2 % aufweist. Das ist selbst für das flache München nicht viel. Die Straßen, die das Isarhochufer überall auf der Ostseite hinauf führen, besitzen deutlich ausgeprägtere Steigungen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und was die Querung der Trambahn angeht, es gibt eine Umlaufsperre.

    Ist das was ich oben beschrieben habe; zum einen stellen diese auf einem Radweg unnötige Hindernisse dar, zum anderen bieten sie keinen ausreichenden Schutz vor querenden Straßenbahnen, sollte diese Strecke als Fahrradhauptroute ausgewiesen werden - und um die Verbesserung der Radinfrastruktur geht es doch.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der ganze Umbau ist einfach nur lächerlich und kontraproduktiv.

    Es steht dir frei, weiterhin auf dem privaten Weg unterhalb der Brücke zu fahren, zuvor die Straßenseite zu wechseln, um in Fahrtrichtung West dort hin zu gelangen, dir den Weg mit Fußgängern zu teilen, um Sperren herum zu kurven, Tramgleise zu queren und auf der anderen Seite dann vice versa.

    Eine große Zahl der Münchner war jedoch nicht dazu bereit und unterstützte 2019 die Forderungen der Initiative Radentscheid, zu deren Umsetzung sich der Stadtrat selbst verpflichtet hat und auf den der Umbau der Domagkstraße zurückgeht. Radfahrende abschnittsweise gemeinsam auf dem Bürgersteig oder der Fahrbahn fahren zu lassen, wie das auf der Strecke heute z.T. der Fall ist, geht insb. für eine Hauptroute nicht konform mit dem Entscheid.

    Ob es im Detail dann immer die 2,80 m breite Radspur + Trennstreifen zur Fahrbahn sein muss, steht wieder auf einem anderen Blatt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wenn ich die Presseberichte richtig verstanden habe, dann kam es zu den heftigen Ausschreitungen gar nicht am Tag selbst, sondern erst am Abend, als die eigentliche Demo beendet war.

    Bekannte befürchteten bereits am Vorabend Ausschreitungen in Frankfurt, da, anders als in anderen Städten, wohl diverse "Märsche" in die Umgebung nach der eigentlichen Demo der Veranstalter von den Behörden gestattet worden waren.

    ____________

    Zumindest bzgl. Wohneigentum kam Deloitte kürzlich zum Schluss: "Deutschland ist einer der hochpreisigsten Wohnungsmärkte Europas". Mit 11.200 €/qm ist Neubau nirgends in Europa so teuer wie in München, Frankfurt ist mit 7.500 €/qm ebenfalls in der Spitzengruppe, in London werden 6.620 €/qm fällig, in Paris 5.754 €/qm. Auf Länderebene stehen bzgl. Kaufpreisen / Qm nur Luxemburg und Tschechien vor Deutschland.

    https://www.iz.de/maerkte/news/-…sten-2000049745

    Der gesamte Bericht hier zum Nachlesen: https://www.deloitte.com/de/de/Industri…erty-index.html

    ^ Das ist mWn ein Privatweg, dazu quert dieser die Tramgleise unsignalisiert direkt bevor diese aus der Unterführung herauskommen, für höhere Frequenz also ohnehin ungeeignet, entsprechend sind die Wege auch mit den typischen Absperrungen, durch die man sich durchschlängeln muss, versehen. In Richtung Westen müsste man außerdem zweimal die Straßenseite wechseln, um auf der nach StVO richtigen Seite weiter fahren zu können. Da der Radweg entlang der Domagkstraße ja bis zur Ungererstraße geführt wird (inkl. Querung über die A9) macht das Wechseln der Straßenseite noch weniger Sinn - insbesondere da diese Strecke einen Teil der Fahrradhauptroute „Äußerer Radlring“ darstellt.
    Ich würde jedenfalls nicht auf die Idee kommen, mit dem Rad da unten herumzugurken, wenn ich mit dem Rad von West nach Ost bzw. in umgekehrte Richtung fahren will - heute bleibe ich dafür auf dem abmarkierten Radstreifen. Die Steigung der Brücke ist m.E. kaum der Rede wert.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Dafür, dass die Einwohner*innenzahlen ohne Einbeziehung des Umlandes nur Spielereien sind, scheint es zumindest die Medienleute in Stuttgart doch ein wenig umzutreiben:

    Sind sie nicht, aber Rankings sind es. Denn ob die Stuttgarter jetzt sechst- oder neuntgrößte Stadt der Republik sind, ist für deren Lebensrealität, abgesehen von dem ein oder anderen dessen Selbstwert davon abhängt, ohne Bedeutung. Nicht egal sind dagegen die seit vielen Jahren nahezu vollständig fehlenden Planungen von größeren Neubauquartieren mit adäquatem Angebot für Familien, Azubis und Studenten, sowie die in der Folge exorbitant hohen Mieten. In deinem verlinkten Artikel wird die resultierende Abwanderung ins verstädterte Umland ebenfalls nochmal beschrieben. Fairerweise: Die vglw. geringe Gravitation der Kernstadt ggü. ihrem Umland ist nichts Neues, immerhin liegt der Einwohnerhöchststand 60 Jahre zurück.

    Dennoch: Dass die Stuttgarter Grünen mit OB Fritz Kuhn und aktuell unter CDU-OB Frank Nopper seit 2013 mehr oder weniger allein auf das immer noch in weiter Ferne liegende S21-Rosensteinviertel setzen und sonst kaum etwas anpacken, wird weder medial noch politisch in dem nötigen Maße analysiert und kritisiert. Da müsste eigentlich richtig gepoltert werden, stattdessen nur ein lauwarmes Lüftchen.

    Platz der Opfer des Nationalsozialismus | "Das Feld"

    Auf dem Platz ist ein neues interaktives Denkmal geplant, das der Kulturausschuss vergangene Woche genehmigte. Auf einem Sockel aus Lärchenbrettern sind mit LEDs bestückte Glasfaserhalme, die die einzelnen Opfer symbolisieren, angebracht. Über zwei Stelen mit Touchscreens können Besucher nicht nur die einzelnen Schicksale der mehr als 10.000 Münchner NS-Opfer nachlesen, sondern auch ihren Puls erfassen lassen, der die entsprechende LED daraufhin zum pulsierenden Leuchten bringt.

    Auch online und damit weltweit soll das funktionieren: Suchen Menschen in der Datenbank nach einem verstorbenen NS-Opfer, bringt das den Halm zum Leuchten.

    Der Entwurf stammt vom Künstlerkollektiv "Ars Electronica Futurelab". Die Gesamtkosten inkl. Planung für notwendige Spartenarbeiten und Personal belaufen sich auf 800.000 Euro. Eine Visualisierung habe ich noch nicht gefunden.

    https://www.zeit.de/news/2026-10/2…chlags-leuchten

    Mehr Details in der BV vom Frühjahr diesen Jahres: https://risi.muenchen.de/risi/dokument/v/9633641

    A99 Ost | Anschlussstelle Haar

    Die vierspurige Behelfsbrücke über die A99 ist seit August in Betrieb, nun steht der Abriss der alten Brücke bevor. Ende November muss die A99 deshalb für ein Wochenende komplett gesperrt werden, Verkehrschaos inklusive. Der für den späteren achtspurigen Ausbau der A99 ausgelegte Neubau an alter Stelle dauert dann bis 2028.

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…kehr-li.3571317

    __________

    Prinzregentenstraße

    Erwähne ich hier mal, da man vom Friedensengel gute Fotos vom nächtlichen Baustellentrubel machen kann (vll. gibt es hier ja Baustellenromantiker): Zwischen dem 11. und 13. November, jeweils von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens, wird die gesamte Prinzregentenstraße zwischen Isar (Widenmayerstraße) und Altstadtringtunnel (Von-der-Tann-Straße) neu asphaltiert. Tagsüber ist die Strecke befahrbar.
    Der obere Verlauf zwischen Europaplatz und Vogelweideplatz wurde bereits im letzten und Anfang diesen Jahres erneuert.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und dann überholt der Warschauer Flughafen noch nebenher.

    Dann ist das so. Aber wen interessiert es, den Berlinern geht es, glaube ich, deshalb nicht schlechter :)
    Ich wundere mich ohnehin warum in diesem Sub von manchen Usern permanent der Vergleich mit Warschau gezogen wird. Das ist doch eigentlich genauso unsinnig, wie wenn sich VIE ständig mit dem MUC vergleichen und daraus Betroffenheit und Sorge ableiten würde.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Hauptgrund ist der innerdeutsche Verkehr, der heute nur ein ein Drittel des Volumens von vor Corona aufweist. Verändertes Reiseverhalten durch Homeoffice und Co und eine Verlagerung von innerdeutschen Flügen haben hier am meisten zu diesem Trend beigetragen und ich halte das auch für irreversibel. Dieser Verkehr kommt nicht wieder ins Flugzeug zurück.

    Die Einschätzung teile ich und ich finde den Rückgang der innerdeutschen Flüge gut, da in vielen Fällen ökologischer Unsinn. Leider ist der noch bessere Ausbau unserer Hochgeschwindigkeitsstrecken politisch nicht im nötigen Maße gewollt, um das Flugzeug noch überflüssiger machen zu können. Einmal quer durchs Land, also bspw. München - Hamburg in 3,5 - 4 Stunden müsste für die drittgrößte Volkswirtschaft der Erde drin sein, aber wir krebsen bei 6, meist eher 7 Stunden herum. Das macht mich ehrlich gesagt betroffener, als irgendwelche ausbleibenden Wachstumsraten im Flugverkehr.

    Westend | Gelber Block

    Architektonisch interessante Aufstockung des Gelben Blocks (Bj. 1927) um zwei Etagen mit Beibehalt des bisherigen Traufgesims. Dadurch konnten zusätzlich 45 Wohneinheiten realisiert werden (214 in Summe). Die Umsetzung begann 2023, die Fertigstellung des Gesamtprojekts erfolgte 2026.

    https://zillerplus.de/de/projekte/leben-im-gelben-block/

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…ltur-li.3569424

    Dekoratives Anführungszeichen

    Nebenbei: Stuttgart ist innerhalb weniger Jahre von Platz sechs auf Platz neun der größten deutschen Städte abgerutscht.

    Was neben dem negativen natürlichen Saldo daran liegt, dass in Stuttgart dank politischen Versagens so gut wie keine neuen Wohnungen entstehen und das Mietniveau sehr hoch ist. Der weitläufige und stark vernetzte Ballungsraum ist zugleich mit dutzenden kleineren und mittelgroßen Städten besetzt, sodass eine Wanderungsbewegung von der Kernstadt in die (günstigeren) Städte des Umlands vglw. einfach ist (Waiblingen, Böblingen, Esslingen usw. usf.). Wenn man von Spielereien wie Rankings der größten deutschen Städte absieht und ernsthafte Schlüsse bzgl. der demografischen und urbanen Entwicklung ziehen möchte, müsste man sinnvollerweise jeweils den gesamten Ballungsraum betrachten.

    ^ Kleiner Nachtrag: Am 28. Oktober fand der offizielle Spatenstich statt. Anwesend waren u.a. MP Söder, Live-Nation GF Marek Lieberberg und Flughafen-GF Jost Lammers.

    Was ich noch nicht wusste: Die Zuschauertribüne umfasst 270° der Arena, an Stelle der übrigen 90° findet die Bühne Platz ("music first").

    Aus dem IZ-Artikel geht außerdem hervor, dass die Halle während potenzieller Olympischer Spiele deshalb für Schwimmwettkämpfe genutzt werden soll, da die Olympia Schwimmhalle im Olympiapark nur acht Bahnen besitzt, vorgeschrieben sind inzwischen jedoch zehn.
    Stadtpolitiker fordern dagegen weiterhin eine (temporäre?) Halle im Olympiapark, auch wenn ich das aus rein finanziellen Gründen für eher unwahrscheinlich halte.

    Last but not least: Die Website hat ein neues Gesicht bekommen https://www.munich-arena.com/

    https://www.airliners.de/konzertarena-4…-muenchen/91211

    https://www.iz.de/projekte/news/…fnen-2000049989

    Dekoratives Anführungszeichen

    Konstatieren muss man aber wohl, dass historische Volksbäder (auch das von mir angesprochene Jugendstilbad in Darmstadt, das ich fälschlicherweise als profitabel angesehen hatte) mit reiner Badnutzung nicht rentabel zu bewirtschaften sind sondern immer ein Zuschussgeschäft bleiben werden und über Quersubventionierung und anderweitige Nutzungen (z.B. Wellness) betrieben werden müssen.

    Auch moderne kommunale Bäder sind i.d.R. ein Verlustgeschäft, da sie als Element der Daseinsvorsorge soziale Eintrittspreise behalten sollen. Dadurch werden Betriebs- und Instandhaltungskosten nicht aufgefangen. Das Müller'sche Volksbad in München macht bspw. jedoch nicht mehr Verlust als die übrigen Frei- und Hallenbäder - quantitativ in Summe ein zweistelliger Millionenbetrag p.a. - da überwiegend Badetechnik, Betriebs- und Verbrauchsmittel sowie das Personal den Kostenschwerpunkt bilden, weniger die Gebäudesubstanz. https://www.br.de/nachrichten/ba…schaeft,VUoP4Z9
    Deshalb haben privatwirtschaftlich betriebene Bäder, wie du bereits erwähnt hast, so gut wie immer ein Hotel, große Gastronomie und / oder ausufernde Erholungs- bzw. Bespaßungsangebote dabei.

    ^ Ich habe auch kein SZ-Plus, aber die KI offenbar schon... ^.^

    Sie liefert aus eben jenem Artikel: Die Betonfertigteildecken aus den 1970er-Jahren waren nicht so hochwertig wie in der Planung angenommen, sodass eine Sanierung und Aufstockung nicht möglich war. Daher nun der vollständige Abriss und anschließende Komplettneubau.

    Maxvorstadt | Ali Mitgutsch Platz

    Am 16. April 2026 beschloss der Stadtrat die dreieckige, etwa 1.500 qm große Grünfläche am Schnittpunkt der Barer- mit der Nordendstraße auf den Namen "Ali-Mitgutsch-Platz" zu taufen (Maps weiß das noch nicht). Um dem bekannten, 2022 verstorbenen, Autor der Wimmelbilderbücher gerecht zu werden und die Aufenthaltsqualität zu steigern, votierte der Bauausschuss gestern für die Umgestaltung der Grünfläche.

    Vorgesehen sind:

    • Vergrößerung des Platzes um 200 qm nach allen Seiten. Dadurch...
      • Entfall der Längsparkplätze an der Barerstraße zugunsten breiterer Gehwege
      • Bauliche Umgestaltung der Nordendstraße auf Platzhöhe zu einer Fußgängerzone (Durchfahrtsrecht für Anwohner)
    • Vorgezogene Gehwegnasen an den Einmündungen der Neureutherstraße
    • Brunnen mit Fontäne am nördlichen Platzende
    • Trinkbrunnen
    • Umwandlung des Rasens in Stauden- und Gräserflächen
    • Setzung fünf zusätzlicher Bäume
    • Diverses Sitz- und Liegemobiliar

    Die Kosten belaufen sich auf 2,65 Millionen Euro. Mit der Umsetzung wird allerdings erst Anfang 2028 begonnen, als Bauzeit werden neun Monate genannt.

    https://ru.muenchen.de/2026/207/Stadt…-Platzes-126771

    Taufkirchen | Neubau eines Logistik- und Verwaltungsgebäudes Fa. Ostermeier

    Dass Logistikhallen nicht immer mit Flachdach und maximal konfrontativer Architektur daherkommen müssen, zeigt ein Neubau des Automatenaufstellers Ostermeier. Dieser beabsichtigt direkt an der östlichen Ortseinfahrt von Taufkirchen auf einer heute noch landwirtschaftlich genutzten Fläche eine neue Betriebszentrale bestehend aus Verwaltungs-, Werkstatt und Logistikflächen, zu realisieren.

    Riedel Bau errichtet das Gebäude schlüsselfertig, der Baubeginn ist für Q4 / 2026 und die Fertigstellung für Q3 / 2027 vorgesehen.

    Der Entwurf stammt vom Büro "Keil Friedrich Kinberger" und orientiert sich an der traditionellen Bauweise im Oberland:

    Bild: https://i.ibb.co/9mRjYGY6/hero-ostermeier.jpg

    https://www.kfk-architekten.de/projektportfol…ik-auf-dem-land

    https://www.riedelbau.de/aktuelles/neue…ude-ostermeier/

    München-Budget-2026

    An dieser Stelle noch einmal ein Hinweis auf das München-Budget 2026. Aus den über 1.000 eingereichten Ideen wurden im Sommer von den Bürgern 20 Favoriten gewählt, davon sind im weiteren Verlauf 18 von der Verwaltung als im Rahmen des Budgets realisierbar eingestuft worden. Noch bis Sonntag, 01. November, können die Bürger ihre Stimme abgeben. Jeder Vorschlag ist auf max. 100.000 Euro begrenzt, in Summe stehen 1.000.000 Euro zur Verfügung.

    Die meisten Vorschläge beziehen sich auf die Gestaltung des Straßenraums (mehr Schatten, Bäume, Begrünung usw.). Interessant ist jeweils die ausführliche Begründung der Verwaltung, in welcher Form ein Vorschlag umgesetzt oder nicht umgesetzt werden kann.

    https://unser.muenchen.de/muenchenbudget2026

    ^ In der 2023 inserierten Verkaufsanzeige des Vorgängers ist zwar noch die Rede von "der Möglichkeit [...] ein Mehrfamilienhaus zu errichten": https://mapio.net/expose/26290023/

    Aktuell werden jedoch 179 qm Bürofläche im 1. OG vermarktet, was darauf schließen lässt, dass das EG auch eine gewerbliche Nutzung erhielt. 1. OG und 2. OG sehen äußerlich nahezu identisch aus, daher dürfte vermutlich das gesamte Gebäude Gewerbe beherbergen: https://www.beate-protze-immobilien.de/expose/BPI_10448