Jaguar-XKSS
"Berg"... sorry, da musste ich jetzt lachen
Ein E-Bike besitze ich nicht und ich bin auch kein Rennradler, muss ich aber auch nicht sein, da die Brücke nur eine Steigung von vielleicht 2 % aufweist. Das ist selbst für das flache München nicht viel. Die Straßen, die das Isarhochufer überall auf der Ostseite hinauf führen, besitzen deutlich ausgeprägtere Steigungen.
Und was die Querung der Trambahn angeht, es gibt eine Umlaufsperre.
Ist das was ich oben beschrieben habe; zum einen stellen diese auf einem Radweg unnötige Hindernisse dar, zum anderen bieten sie keinen ausreichenden Schutz vor querenden Straßenbahnen, sollte diese Strecke als Fahrradhauptroute ausgewiesen werden - und um die Verbesserung der Radinfrastruktur geht es doch.
Der ganze Umbau ist einfach nur lächerlich und kontraproduktiv.
Es steht dir frei, weiterhin auf dem privaten Weg unterhalb der Brücke zu fahren, zuvor die Straßenseite zu wechseln, um in Fahrtrichtung West dort hin zu gelangen, dir den Weg mit Fußgängern zu teilen, um Sperren herum zu kurven, Tramgleise zu queren und auf der anderen Seite dann vice versa.
Eine große Zahl der Münchner war jedoch nicht dazu bereit und unterstützte 2019 die Forderungen der Initiative Radentscheid, zu deren Umsetzung sich der Stadtrat selbst verpflichtet hat und auf den der Umbau der Domagkstraße zurückgeht. Radfahrende abschnittsweise gemeinsam auf dem Bürgersteig oder der Fahrbahn fahren zu lassen, wie das auf der Strecke heute z.T. der Fall ist, geht insb. für eine Hauptroute nicht konform mit dem Entscheid.
Ob es im Detail dann immer die 2,80 m breite Radspur + Trennstreifen zur Fahrbahn sein muss, steht wieder auf einem anderen Blatt.