Beiträge von C. S.

    @ Altbaufan


    viele deiner Aspekte klingen schlüssig, sind es aber nicht.


    Der Hbf wird meiner Meinung nach nicht baulich verändert werden können und auch nicht müssen. Zum einen gibt es Zwangspunkte nach unten, denn dort ist ein S-Bahn-Stationsbauwerk, zum anderen reichen doppelt so viele (kürzere) Grün/Freiphasen an den Ampeln, um den Abfluss der Bahnen so zu beschleunigen, dass mehr je Stunde durchpassen. Das Problem wäre damit weitgehend gelöst.


    Das bezieht sich auf das gesamte Netz, also auch am Leuschnerplatz sehe ich weniger Dringlichkeit in Baulichen als in steuertechnischer Sicht.


    Dass vereinzelt Abbiegebeziehungen entfallen, erscheint im Moment doof, ist in Summe immer noch besser als dauerhaft scheußliche Alltagssituationen.


    Und es sind weniger die Planer der LVB (die lässt planen, da gibts weniger Mangel) als die städtischen Planer. Denn im luftleeren Raum agiert die LVB nicht. Eher wundert es mich, dass man sich treiben lässt von der Wankelmütigkeit einiger Ämter. Hier wäre beherztes Auftreten zeitsparend. Mockauer Str. war schon vor über 10 Jahren durchgeplant. Andere Strecken auch.


    Doch auch das neue Konzept "Netz24" zeigt ein weiteres Problem: Man ist ideenlos, wie sich Widerstände schneller lösen lassen und wie sich schneller größere Fahrgastpotenziale erschließen lassen. Letztere sichern nämlich Einnahmen. Vorausgesetzt, es gibt keine Gratismentalität. DAS sollte Ansporn sein und die Kommune unter Druck setzen.


    P.S. Wer vom Ost-West-S-Bahntunnel träumt, braucht sich über fehlende Planungskapazitäten nicht wundern. Solch unnötiges bindet die wenigen vorhandenen.

    Diese Straße ist eine Sackgasse und hat so gut wie null PKW-Verkehr. Die Balkone haben dafür besten Bahnblick (da gibt es ja ne Fangemeinde) und über den Bahndamm mit Lidl davor hinweg einen schönen Blick auf die Skyline des Zentrums. Was an der Eintönigkeit der Kiste nichts ändert.

    ^^


    Sollte jemals jemand eine Baugenehmigung versagt bekommen, darf gern diese steingewordene Hässlichkeit als Begründung für alles heran gezogen werden. Entsetzt habe ich dort gesehen, dass schon jede Menge Bewohner darin hausen!

    Eine Hochbahn beschleunigt doch nicht den ÖPNV. Klar, die Bahn selbst wird eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit haben. Aber! Das ist keine Modellbahn, es kommt auf den Zeitbedarf für die --> Fahrgäste an. Von Tür zu Tür. Denn so ist die Konkurrenz zum PKW. Und da haben Schnellbahnen aufgrund des hohen Stationsabstandes viel viel längere Fußwege, welche den Zeitgewinn völlig zunichte machen. Beim Umsteigen (das ist in einer Stadt zwingend ein Thema) kommt es auf kurze Wege und kurze Wartezeiten an, letzteres geht nur mit dichten Taktungen. Deshalb sind diese wichtig im Konzept.


    Stadtgrenzen spielen erst mal keine Rolle. Für Nahbereiche gehen Tram / Bus ebenso wie die S-Bahn. Sprich: Alle nötigen Verkehrsträger sind bereits vorhanden.

    ^

    das sehe ich auch so. Sowohl die Achse Jahnallee als auch Kollwitzstr. werden dicht durch Tramlinien abgedeckt, dort würde nur ein Kannibalisieren einsetzen.


    Einzig die Achse Schleußiger Weg braucht mehr als 1,5 Buslinien. Doch hier wären Milliarden zu verbuddeln nicht die naheliegendste oder kurzfristig machbare Lösung. Da sehe ich eher das Ausbauen als Bus-Achse. So dicht befahren, dass mit jeder Ampelphase ein Bus fährt (ca. 5 Linien im 10er Takt). Die kommen in 95% der Zeit auch gut voran, kostent wenig und lassen sich clever im Busnetz unterbringen. Umsteigen und Umfahren der zuweilen überfüllten radialen Straßenbahnen wird ohne Zeitverlust möglich.

    noch mal eine Randnotiz zu den drei Wohnhäusern Lippendorfer Str. 2 / 2A und 4.: Erstere weist am Klingelschild noch 6 freie WE auf (von gefühlt 20) und die anderen beiden sind den vielen Namen nach restlos in Nutzung.

    hab die quasi vor der Tür.... und es ist schon deshalb eine Orientierungslandmarke, weil es einer der wenigen Essen ist, welche die mittlere Flugwarnmarkierung sehr weit oben angebracht hat. Das fällt auf. Obendrein ein schöner Windmesser bei Regen - die Luv-Seite ist dann nass. Leider habe ich nie in den Momenten hingesehen, als bei Gewitter Blitze einschlugen. Treffer in der Knauthainer Esse hatte ich mal (zufällig) fotografiert.

    Die Lippendorfer Str. 2 (Ecke Meusdorfer Str.) und 2A sind auf der Zielgeraden. Gehweg ist wieder hergestellt, Hofgestaltung erfolgte, mit Spielplatz und Radbügeln und Feinreinigung scheint auch durch zu sein. Insgesamt ein solides Erscheinungsbild, mit EG-Verblendungen aus Natursteinen.



    Der Eingangsbereich, die Entwässerungen sind sichtbar, wie bei Altbauten auch, dafür halbwegs stimmig platziert:


    Die Tür wirkt modern. Lediglich die Hausnummer mit graubraungrünen Aufklebern vor dunklem Treppenhaushintergrund wird hoffentlich nie notwendige Rettungsdienste verzweifeln lassen:


    Aus der anderen Richtung fügen sich die drei Baukörper ein, Maß und Form lassen diese nicht unangenehm auffallen:


    Zwischen der 2A und der 4 geht es in den Innenhof. Rollrasenbegrünt und mit Spielplatz, Fahrradbügeln (verdeckt) und auch großen Ballkonen (verdeckt)


    Vor dem Baubeginn wurden die Reste des Autohauses und Werkstätten beräumt, der damalige Baumbestand aufwändig gesichert (?) mit Netzen um die kompletten Baumkronen. Dann doch alles weggesägt.


    Im Gegensatz dazu geht es direkt neben der Haltestelle S-Bf Connewitz (stadtwärts) der Bimmel nicht weiter. Seit gefühlt 4 Jahren ist nur Stillstand und ein gesperrter Fußweg zu vermelden

    ohja, treffend zusammengefasst.


    Die Beschriftung "S-Bahnhof Lindenau" ist wie an der benachbarten Plagwitzer Brücke ein DB AG (S-Bahn) Projekt mit dem lokalen Graffitiverein, weil städtischerseits nach direkten Aussagen der S-Bahn Mitteldeutschland mit Vehemenz gegen mehr Infomations-Präsenz im Stadtbild agiert wird.


    Energiekrise, Schwammstadt, alles Worte, die offenbar am L vorbei gegangen sind. Leider.

    hm...


    letzteres, also die Urlaubsflüge lassen sich ja leicht eruieren: Destatis listet je nach Ziel die Einsteiger und Aussteiger auf. Weichen diese stark voneinander ab, könnte es daran liegen. Vor allem, wenn inbound signifikant größer ausfällt. Im Bereich der tausender halte ich allenfalls für Märchen oder bundesweit gemeint bei zehntausenden von Flügen. Sonst fiele das sofort auf.


    Die Abschiebeflüge kommen morgen aus den Heimatländern an (DAT aus DK, Georgian aus Tiflis), laden hier ein und fliegen zum Ziel, kommen ohne Flüchtlinge zurück (die begleitenden Sicherheitskräfte sind dann an Bord) und fliegen leer zurück nach BLL oder TBS. Wie die Ortskräfte ausgeschleust werden weiß ich nicht. Die Cargo-Versorger fliegen voll in beide Richtungen. Kann man auch bei Destatis nachvollziehen.

    die Charterflüge, welche ab Leipzig öfter stattfinden oder stattfanden (mit DAT A320, Georgian 737, Britannia777 usw) sind --> Abschiebeflüge. Also das Gegenteil dessen.


    Aus Kabul (oder anderswo) via Baku flogen Cargo-Jets, täglich für die Luftwaffe flog die Aserbaidschanische Silkway Airlines mit IL76, oft auch Kalitta mit Boeing747 und andere. Das waren jedoch Frachter. Unwahrscheinlich, dass darin größere Mengen Menschen als Passagiere mitflogen. Andere Charterflüge kamen in Leipzig --> NICHT an. Das wäre den zahlreichen Aviatikern mit Fotoapparat und Kamera nicht entgangen.


    Via Griechenland flogen Charterairlines mit Urlaubern. Wenn dort größere Mengen Flüchtlinge angekommen wären, wäre dies längst von den dann wenigen Urlaubern verbreitet worden. Auch hat niemand am Flughafen selbst entsprechendes Aufkommen bemerkt, denn es gelingt nicht, unbeobachtet mal eben 200 oder mehr Zivilisten aus dem Terminal zu schleusen.

    das ist mir neu. Leipzigs Trinkwasser stammt zum allergrößten Teil aus der Elbaue, dem Wasserwerk Canitz (an der Mulde) und ich glaube auch noch aus dem Ostharz. Wie viel Prozent der KWL-Menge (die auch die angrenzenden Kommunen versorgt) stammt aus Naunhof?

    Wenn sich das nicht ausschließt?


    Die Parthe auf ihren rund 70km wird fast nur von Oberflächenwasser der angrenzenden Flächen gespeist. Im Stadtgebiet im Nordosten wurde sie zudem begradigt, insbesondere in Abtnaundorf und Schönefeld. Im Zentrum Nord ist sie kanalisiert. Doch alles das entnimmt ja kein Wasser. Wehre etc. gibt es nicht. Verschmutzt wurde die Parthe vormals von der Plaußiger LPG und anderen Betrieben im Flußlauf. Inzwischen ist nur noch der Gewässergrund schlammverschmutzt. Der lokale Lebensstil ändert daran nichts. Investitionen mannigfacher Art können die Begradigungen wieder einer Auenlandschaft werden lassen. Doch das ist ein Haushaltsthema weniger ein stilistisches.