Beiträge von hedges

    Vielleicht ein interessanter Punkt in Leipzig: in der Nachbarstadt Halle soll das ehemalige RAW-Gelände am Hauptbahnhof in einen neuen IT-Standort umgewandelt werden. Das soll vor allem mit den Geldern des Kohleausstiegs passieren. Es soll drei Ankermieter geben, wonach neben einem Institut der MLU und einem Bereich eines Fraunhofer-Instituts, eine "thematisch ähnlich gelagerte Bundesinstitution" dort angesiedelt werden soll.


    Bekanntlich will der Bund ein Bundesamt für Cybersicherheit in der Region gründen und man hatte sich zumindest auf einen halben Weg zwischen beiden Städten mit dem Flughafen Leipzig/Halle geeinigt. Anscheinend ist man in der Nachbarstadt dabei, Nägel mit Köpfen und einer Ansiedlung in Halle vorzubereiten.


    Damit wäre neben dem Fernstraßen-Bundesamt und der Bundesagentur für Sprunginnovation (wo gerade sehr wenig passiert) dann noch recht wenig Outcome für Leipzig. Das ist schon etwas bitter zur Zeit.

    Wo soll denn im Seengebiet irgendwo ans Wasser gebaut worden sein, außer am Hainer See der bekanntlich 'Blauwasser' gehört?



    Alle Seen sind ansonsten in kommunaler oder Kreisverwaltung welche nirgendwo den Erwerb von Grundstücken bis ans Wasser erlaubt. So zumindest mein Kenntnisstand.


    Und bitte aufhören nun immer wieder mit Thematiken wie Flächenversiegelung etc zu kommen. Das verwässert nur die eigentliche Problematik, welche aber im Flächenverhältnis im Südraum und an den Seen kaum stattfindet.

    Aber immerhin: für Fulda-Hanau hat man schon die bevorzugte Strecke ausgearbeitet, bei Gerstungen-Fulda wird es auch langsam konkreter. Ich denke auch, dass man da mehr als 30 Minuten auf der Strecke einsparen kann.

    Wenn dann noch der geplante Fernbahntunnel die Verkehrsorganisation im Rhein/Main Gebiet neu strukturiert, sind dann ggs noch ein paar Minuten drin. Also auch im Verhältnis mit der Anfahrt an den Flughafen Berlin - siehe DaseBLN oben - sind dann runde 2 Stunden von Leipzig nach Frankfurt per Zug als Pendelstrecke, absolut unschlagbar. Dann relativieren sich auch Anfahrten aus zB Brüssel und Amsterdam erheblich. Und dann kommt die Schiene überhaupt erst in eine Konkurrenz mit dem innerdeutschen/innereuropäischen Flugverkehr.

    Ab kommenden Jahr wird die Deutsche Flugsicherung (DFS) vom hiesigen Flughafen auch das sog "Remote Tower Control" für Dresden und Erfurt übernehmen. Für Saarbrücken wird das schon seit 2018 gemacht.


    Dadurch wird die Flugüberwachung auf den genannten Flughäfen in Leipzig per Personal und Kameras zentriert. Da der geringe Verkehr in Saarbrücken, Dresden, und Erfurt dies zulässt.

    ^ obwohl ein wirklicher Standortfaktor in der Schienenverbindung LEI-FRA, eine wesentliche Verbesserung des Streckenabschnitts zwischen Erfurt/Eisenach via Fulda nach Frankfurt wäre. Dort dauert es einfach viel zu lange. Da liessen sich bei einem grundlegenden Ausbau wahrscheinlich noch einmal mindestens 30 min einsparen, wenn nicht sogar mehr.

    Die von Hedges dargelegten "Naturwiesen und Streuobswiesen" als "Übergang zu den Seeflächen" und "naturnahen Szenarien der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung" sind leider nur allzuschöne Fantasie. Solche wichtigen Fragestellungen treffen insbesondere auf die oben zitierten Bauprojekte nicht zu. Zum Thema "Vorsicht mit so manchen Aussagen":

    Der Wert als Naturraum bei #1 ist in einem Gutachten bestätigt worden. Man befürchtet "Auswirkungen auf die nachgewiesene Zauneidechse und auf nachgewiesene Vogelarten mit hervorgehobener artenschutzrechtlicher Bedeutung" (zit. aus: Zentrales Landesbüro Bauleitplanung). Bezüglich #4 siehe Ökolöwe e.V. Hinsichtlich der übrigen Gülle-getränkten Ackerflächen (#2,3,4) sei anzumerken: Man kann sie auch ökologisch bewirtschaften! Und: Es geht hier vorranging um Landschaftsschutz (=LSG, nicht zu verwechseln mit einem Naturschutzgebiet!), d.h. die Schönheit der Landschaft, nebenbei auch um Stadtklima, Wasserhaushalt... Der Landschaftsschutz ist sogar im Sächsischen Naturschutzgesetz verankert, siehe §22 Sächisches Naturschutzgesetz (pdf). Doch statt wie gegenüber in Leipzig #4 als LSG auszuweisen, wehrt sich die Stadt Markkleeberg dagegen mit Händen und Füßen...

    Also mir ging es nicht um die Weinteichsenke sondern explizit um das Bauvorhaben an der Crostewitzer Straße. Das habe ich nicht ganz deutlich formuliert. Ersteres sehe ich ja genau so. Beim letzteren würde mich eine Einordnung als Naturraum doch sehr wundern. Meine Kritik geht ja genau auf diese übergroßen Felder hin, welche eher einen geringen bis kaum nennbaren natürlichen Messwert aufweisen. Wie gesagt, eigentlich trifft hier eher das Gegenteil zu.


    Was den Landschaftsschutz betrifft ist die Problematik sicher wieder komplexer. Und eine Wald-Wiesen-Feld Landschaft prägt ja auch das Bild der Leipziger Tieflandsbucht. Aber hier stellt sich mir die Frage, warum ein so extrem veränderter Raum - Braunkohlebergbau, industriell genutzte Landwirtschaft, extreme Eingriffe in die Kulturlandschaft durch Flußlauf-Veränderungen und Zerstörung von Dörfern und Klein-Schlossanlagen - dann nicht auch neu gedacht werden kann bzw. sogar muss.

    Die Dieskaustraße wird in den nächsten Jahren komplett saniert und der Nachfrage-Druck aus Lindenau und Plagwitz schwappt in diese Gegend rüber. Ich höre von mehr und mehr, die dort hinziehen. Ich denke das nicht so ganz im historischen Kontext sanierte Gebäude wird sich in spätestens zehn Jahren in eine Gesamtstruktur von sanierten Gebäuden einfügen.

    Ja ein Allheilmittel für bessere Szenarien der Innenstädte gibt es sicher nicht. Wahrscheinlich wird es notwendig, Lokal unterschiedliche Ansätze nutzen. Dabei müsste man evtl. sogar darüber nachdenken, inwieweit die Innenstädte überhaupt "zurückentwickelt" werden müssen. Da man vor allem in Deutschland mit seinen Kriegsschäden zu starken Verklärungen neigt. Also wäre vielleicht ein komplettes Neudenken der Innenstadt notwendig, um sich weder den 1960er bis 1980er zu ergeben noch einem Disneyesken Anachronismus einer übergroßen Puppenstube nachzugeben.

    ^ Wir können natürlich von einem Flächenfraß durch die Einwohnerentwicklung im Leipziger Umland sprechen. Was bei Steigerung der Attraktivität durch die Seen und Landschaft generell nicht verwundern sollte. Nun kommt die klassische Entwicklung der wachsenden Stadt ins Umland dazu.


    Aber dennoch wäre ich vorsichtig mit so manchen Aussagen. Ein Gülle getränkter und sehr großer (vor allem in Ostdeutschland) Acker ist sehr weit weg von einer Definition als Naturraum. Eher das Gegenteil ist hier der Fall.


    Deswegen muss man hier noch einmal anders in der Bewertung ansetzten. Also wie kann man solche Wohngebiete so gestalten, dass trotz Bebauung sogar eine Aufwertung der Flora und Fauna passieren kann? Und da geht es konkret um freie Teilstücke und Achsen mit zB Naturwiesen und Streuobstwiesen oder semi-bewirtschaftete Freiflächen als Park-Naturzonen im Übergang zu den Seeflächen.


    Etwas ab vom Thema aber eine grundlegende Diskussion um die Veränderung der Raumgestaltung der landwirtschaftlich sehr intensiv genutzten Leipziger Tieflandsbucht ist absolut notwendig. Dazu gehört sicher auch die Diskussion um die zukünftige Ausbreitung der Wohn- und Gewerbegebiete ins Umland. Aber auch die Verringerung der zu großen Ackerflächen hin zu naturnahen Szenarien der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung muss eine Rolle dabei spielen.

    Also ich will den Abriß sicher nicht relativeren, aber ich war dort mal im Innenhof und da sah für mich nicht mehr viel nach alter Struktur aus. Eher, dass man Kriegsschäden behoben und gleichzeitig verbaut hat. Siehe Esse.


    Deswegen könnte ich mir vorstellen, dass man die schon vereinfachte Fassade entweder wieder herstellt oder diese überhaupt keinen Wert mehr hatte. Aber es stimmt schon, die Ebertstraße ist in einer stärkeren Veränderung.


    Wird denn der hintere Teil ebenso abgerissen?

    Tatsächlich ist die Gastronomie eine mehr oder minder letzte Chance für die Innenstädte nicht Komplett dem E-Commerce zum Opfer zu fallen. Aber auch hier sei gesagt, dass die Gastronomie in kulissenartigen Strukturen nicht der Heilsbringer sein wird. Es braucht auch wieder mehr leben und das geht vor allem durch wiederkehrenden Wohnraum.


    Dennoch ist das erst einmal der richtige Weg.

    Du erzählts Märchen, das ist mein Punkt. Die IT-Branche sei größer als die Logistikbranche und hätte einen höheren Beschäftigungszuwach - beides schlichtweg falsch.

    Hier und hier. Viel Freude beim lesen.


    Die IT-Branche ist mit knapp 2 Mrd. Euro mittlerweile der größte Posten in Leipzig. Über der Automobilindustrie und Logistik, etc. Seit 2009 den höchsten Beschäftigungszuwachs.



    Leipzig weise eine mit keiner anderen ostdeutschen Stadt vergleichbare Diversifizierung auf - ein Blick auf die von mir verlinkten Zahlen könnte dir verraten, dass Leipzig im verarbeitenden Gewerbe deutlich stärker monostrukturell auf den Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau fokussiert ist.

    Eine Diversifizierung war von mir auf Branchen gelegt, nicht auf verschieden Strukturen innerhalb des zB verarbeitenden Gewerbes.


    Schlussendlich suggerierst du, dass die Hallen von Amazon, DHL und Co. voll sind mit top-bezahlten Fachkräften. Auch hier könnte dir ein Blick auf die Zahlen weiterhelfen, aber dazu müsste man sich die verlinkten Zahlenwerke mal wirklich ernsthaft zu Gemüte führen.

    Das hatte ich nicht suggeriert, weil es nicht so stimmt. Du kannst mir aber die wirklich einfache Rechnung abnehmen welche suggeriert, dass ohne die eher gering qualifizierten Arbeitnehmer*innen in den Logistikhallen keine Flugzeuge gefüllt werden. Keine Pilot*innen sowie Flugzeugmechaniker*innen, oder zB air controll Personal im Raum Leipzig eingestellt werden. Oder was ggfs. auch als Grundlage für die Flughafen-Struktur und Nachfrage so wirkt, dass sich zB ein Flugzeugbauer am Flughafen niederlässt. Ist so eine Rechnung halbwegs nachvollziehbar und verständlich?


    Was mich aber wesentlich mehr an deinen Ausführungen stört, ist der Narrativ einer wenig guten Standortpolitik welche die gering qualifizierten Arbeitnehmer*innen in einen gut funktionierenden Arbeitsmarkt eingliedert. Das finde ich nicht nur problematisch, sondern auch wirklich realitätsfern. Wobei letzteres wiederum die Brücke zur sächsischen Landeshauptstadt auf etliche Ebenen der Selbst-Wahrnehmung herstellt. Und vor allem immer wieder die Reflexe aus Dresden (Forum) zur Leipziger (Forum) Diskussionen um Migration hervorruft die alljährlich hier im Forum ihr Bestes geben. Da wären wieder am Anfang der Diskussion.




    PS: Daten aus dem Pandemie-Jahr 2020 zu "analysieren" ist für keinen Standort wirklich glücklich.

    Für mich wäre noch mal ganz konkret die Frage: was genau willst du mir sagen? Was genau sagen deine Zahlen? Sei mal ganz konkret oder ist das die ganze Zeit nur „unsor schönis Dräsdn“?


    Was genau ist dein Punkt? Wie kann man zB eine Diversität im verarbeitenden Gewerbe suggerieren, wenn ein Großteil in einer Branche arbeitet?

    Im Beitrag von C.S. - auf den ich mich bezog - ging es um die Logistikbranche, nicht um BMW, nicht um Porsche.

    Doch - du hast die Ansiedlungen der Logistikbranche in Leipzig mit Ansiedlungen der Elektromobilität an anderen Standorten verglichen und unterschiedlich bewertet.


    Wie viele Piloten, Flugzeugmechaniker, Manager und Mitarbeiter in Airline-Leitungsstäben arbeiten denn in den Hallen von Amazon, DHL und Co?

    Was genau fliegen denn die Piloten - leere Flugzeuge? Und werden die leere Flugzeuge von Mechaniker*innen gewartet? Gibt es in Logisitkhallen eine eindimensionale Arbeitsstruktur? Also alle machen das gleiche? Wäre Leipzig unter den Top Cargo-Flughäfen in Europa ohne die Logistikriesen und deren Hallen?


    Es gibt Gründe, warum die boomende Stadt Leipzig in Sachen Kaufkraft Städte wie Chemnitz immer noch nicht überholt hat. Ist es nicht legitim, einen Strategiewechsel bei der Ansiedlungspolitik zumindest anzuregen?

    Kannst du mir erklären, wie Leipzig mit einem hohem Bevölkerungswachstum ein in der Bevölkerung schrumpfendes aber nicht wirtschaftlich schrumpfendes Chemnitz in der Kaufkraft durch das durchschnittliche Einkommen überholen kann? Wie eine wesentlich jüngere und diversere Bevölkerungsstruktur ohne zwingende wirtschaftliche Entwicklung (Künstler*innen, Gastro, etc. pp.) auf anhieb ein hohes Lohnniveau erreichen kann? Wer sagt denn, dass im Spitzenverdienst Leipzig nicht wesentlich besser ist und weiter steigt, aber Zuzug und Migration das Lohnniveau in der kompletten Stadt ausbalanciert?


    Es ist genau anders herum. Man kann die Frage stellen, warum Chemnitz nur ganz knapp vor Leipzig und Dresden mit seinem sehr hohen Anteil an staatlichen Bediensteten gar nicht so weit weg von Leipzig ist.


    Ist es nicht legitim, einen Strategiewechsel bei der Ansiedlungspolitik zumindest anzuregen?

    Keine Ahnung ob du mitliest. Aber wenn eine Stadt in den letzten 15 Jahren nicht nur einen der höchsten Bevölkerungs- sondern auch Beschäftigungszuwächse aufzeigen kann, dann stellt sich die Frage erstmal nicht. Darüber hinaus hat die Region mittlerweile eine hohe wirtschaftliche Diversifizierung, die mit keiner Stadt in Ostdeutschland vergleichbar ist.


    Gerade die Logistikbranche benötigt unglaublich große Flächen, die ja bekanntlich nicht unendlich zur Verfügung stehen. Wenn man flächenhaushaltspolitische Zielstellungen ernst nimmt, müsste man so langsam umdenken.

    Das mag ja sein. Deswegen ist ja auch die komplette Region inbegriffen, im Wirtschaftswachstum wie auch Bevölkerungswachstum. Dei großen Logisitkhallen stehen ja nicht auf Stadtgebiet. Wenn in Bitterfeld eine amerikanische Batteriefabrik gebaut wird, hat das Flächenstrukturell und Kommunalpolitisch nichts mit Leipzig zu tun. Dennoch steigert es das Niveau im Raum Leipzig.

    Leipzig braucht demnach dringend gering bezahlte, gering qualifizierte Lohnarbeiter, die dann mit ihren niedrigen Löhnen und dem geringen Bildungsgrad genau WIE die Stadt voranbingen?

    Ich wundere mich schon seit einer ganzen Weile, warum man in Leipzig jedwede Neuansiedlung größerer Logistik-Buden als erstrebenswert ansieht. In Bayern oder Baden-Württemberg rümpfen die Bürgermeister bei Ansiedlungsprojekten größerer Logistikketten schon die Nase - warum sollte man seine besten Flächen auch für Logistik hergeben, wenn die Software-Schmiede oder der Mittelständler deutlich mehr Kaufkraft induziert.


    Während man in anderen Städten hochqualifizierte Arbeitsplätze im Bereich Chipindustrie und Elektromobilität anlockt, freu man sich in Leipzig über die Logistikbranche. Nun ja. Aber vielleicht bin ich als Dresdner auch einfach etwas zu provinziell um das zu verstehen. Zuwanderung soll ja dagegen helfen.

    Also wie immer: erstmal Hausaufgaben machen bevor man schreibt.


    Die Logisitkbranche ist "nur" ein Teil des Arbeitsmarktes in Leipzig. Die IT-Branche mittlerweile nicht nur größer und mit dem höchsten Beschäftigungszuwachs in der Stadt, sondern auch mit der höchsten Wirtschaftsleistung. BMW und Porsche betreiben eine starken Shift zur Elektromobilität in ihren Leipziger Werken. Dort werden auch deutlich mehr Autos produziert als anderswo in Sachsen.


    Und sicher ist auch die Logistik-Branche erstrebenswert. Da es auf vielen Ebenen Arbeitsplätze schafft und sicher auch auf keinem Niedriglohnsektor. Vor allem im Kontext des Flughafens. Oder glaubst du, obere Managementposten, Pilot*innen, Flugzeugmechaniker*innen, Leitungsstäbe von Airlines, Sale, etc. pp. haben ihre Ausbildung beim Lotto gewonnen?


    Leipzig ist sicher einer der Logistik-Player in Europa, aber es ist nur ein Teil der hiesigen Wirtschaftsstruktur. Das nennt man diversifiziert. Letzterer Begriff ist lateinisch - nicht ursprünglich deutsch. Keine Ahnung, ob das dann irgendwie voranbringt....

    Das ist ein tolles Projekt und es würde auch ohne "Lokalbrille" sehr gut, wenn nicht am besten nach Leipzig passen! Und es ist sicher auch im Kontext des "Forum des Rechts" auf dem Matthäikirchhof absolut wünschenswert. Das alles im Sinne der "Friedlichen Revolution", welche ja nicht nur durch viele eher weniger signifikante Orte folklorisiert, sondern auch von den Schwachmaten mit Maskenphobie gekapert wird. Da wäre eine sachliche und erlebbare Institution sinnvoll.


    Ein Areal mit einer inhaltlichen Gesamtkonzeption auf Bundesniveau, wäre auch mal außerhalb von Berlin, sicher in Leipzig sehr gut aufgehoben. Eine gegenteilige Argumentation und für die anderen Standorte wäre für mich schwer nachvollziehbar. Das muss ich ehrlich zugeben. In diesem Kontext, hebt das neue "Obama Presidential Center" die klassische politische- und gesellschaftliche Bildungsarbeit (die eben in Deutschland durch die gegenwärtigen Entwicklungen auf eine neue Ebene gebracht werden soll) der Presidential Libraries auf ein ganz hohes Niveau. Inhaltlich wie architektonisch. Davon kann man sich bei besagten Projekt, ruhig inspirieren lassen.

    ^ Google baut stark in München aus. Tesla produziert in Berlin. 'Cowboy' hatte den anderen von dir ins Spiel gebrachten immer mal wieder genannt. Aber noch nichts substanzielles. ;)