Beiträge von rec

    Revitalisierung "Haus Neumarkt"

    Die POLIS Immobilien AG hat die Revitalisierung des denkmalgeschützten "Haus Neumarkt" (Neumarkt 49) abgeschlossen. Das Gebäude wurde 1958 auf Basis eines städtebaulichen Entwurfs von Wilhelm Riphahn erbaut und gilt als wichtiges Zeugnis der Kölner Nachkriegsarchitektur.


    Quelle: Deal-Magazin



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    © POLIS Immobilien AG/ Tom Reindel

    - kaiser-carre.pdf (siegburg.de) (aus "Siegburg Aktuell" Pareto/SchulteArchitekten)

    • Das 7-geschossige Wohn- und Geschäftshaus "Kaiser Carree" auf der Kaiserstraße ist derzeit noch im vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahren. Der Bauantrag liegt parallel seit Dez. vor. Mit Beginn der Genehmigung und Baubeginn ist wohl Mitte des Jahres zu rechnen. Visualisierung SchulteArchitekten


    Statt wie geplant im Juli wird erst im IV. Quartal mit dem Bau begonnen, laut Pareto-Projektmanager gegenüber der Presse "wahrscheinlich im späteren Herbst". Als Grund werden ein längeres Bebauungsplanverfahren und Verzögerungen durch "Corona" genannt. Eine politische Entscheidung steht auch noch aus, am 1. Juli entscheidet der Stadtrat über den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan (Q GA+).

    Carré Belge fertiggestellt

    Die PROXIMUS Real Estate AG hat das Carré Belge am Hohenzollernring 79-87 offiziell fertiggestellt. Das Hotel der Marke "Ruby Ella" (Foto) mit 186 Zimmern wurde Anfang Juni eröffnet. Schon seit letztem Jahr geöffnet hat der Rewe-Markt im sanierten "Altbau" am Ring. Darüber sind Büroflächen entstanden (Q).


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    © ingenhoven architects/ HGEsch

    ^Im GA-Bericht wird es bereits erwähnt, hier die Pressemeldung dazu: es gibt einen weiteren Mieter, die Steuerberatungsgesellschaft JUHN Partner mit Büros im Kölner Rheinauhafen und an der Meckenheimer Allee hat eine Etage (750 m²) im Hochhaus angemietet. Zwölf Etagen sind demnach, wie es auch im Bericht steht, noch verfügbar. Interessant ist auch die Info, dass es im Sockel neben einem Konferenzbereich, der für Veranstaltungen angemietet werden kann, auch ein Café mit Außenterrasse geben wird. Die Grafik in #19 zeigt das schon, bestätigt wurde das m.W. bisher noch nicht. Jede öffentliche Nutzung kann dem Platz nur guttun.


    Etwas irritiert bin ich, dass die Postbank laut GA-Bericht erst im 2. Quartal kommenden Jahres das Haus 2 beziehen wird. Ist das eine Fehlinformation oder wartet man tatsächlich, bis der Hochhaussockel bezugsfertig ist und der Umzug in einem Stück erfolgen kann? Haus 2 macht auch äußerlich Fortschritte, wie die Webcam zeigt, ist das Dach fast freigeräumt und im Vorbeifahren konnte ich sehen, dass vor dem Gebäude Randsteine für die Außengestaltung gesetzt werden.


    Webcam-Bild von heute Nachmittag:

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    ^Cube Real Estate plant eine weitere Projektentwicklung und hat zu diesem Zweck ein ca. 40.000 qm großes Grundstück zwischen Georg-von-Boeselager-Straße und Friedrich-Wöhler-Straße (Google Maps) erworben. Dort soll "mittelfristig", also vermutlich erst nach Abschluss des Projekts "Cube Flag Factory", ein Quartier mit überwiegend gewerblicher Prägung entwickelt werden. Gekauft wurde das Grundstück von einer zum norwegischen Aluminiumkonzern Hydro gehörenden Tochtergesellschaft, die auf dem Areal einen Forschungs- und Entwicklungsstandort betreibt (seit dem 01. Juni gehört diese unter dem Namen Speira GmbH zur Investmentgesellschaft KPS). Die Speira GmbH wird den Standort b.a.w. als Mieterin nutzen (Q).


    Sidefact: das Grundstück wird, sollte die geplante Reaktivierung der Rheinuferbahnstrecke zwischen Buschdorf und Nordfriedhof umgesetzt werden, künftig eine schnelle Stadtbahnanbindung zum Hauptbahnhof erhalten.

    Das "Twist" soll als Teil des Mobilitätskonzepts auf dem Dach einen Landeplatz für Lufttaxis (Vertiport) bekommen, berichtet die RP. Auch Drohnen könnten lt. Bericht dort starten und landen (für die Post-/ Paketzustellung?). Die scheibenförmige Konstruktion des Vertiports soll bis zu 10m hoch werden (da würde ich gerne eine Visualisierung sehen).

    Hochhausrahmenplan - Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet

    Bis zum 09. Juli kann man sich online über den Entwurf zum Hochhausrahmenplan informieren und seine Meinung bzw. Ideen einbringen. Unter www.duesseldorf.de/hochhausplan werden dazu verschiedene erläuternde Online-Angebote (Film, Interviews) bereitgestellt (derzeit noch nicht freigeschaltet). Schon nutzbar ist die Online-Befragung. Die Befragung dauert etwa 10 Minuten und man wird dabei durch einen Fragebogen geleitet. Das Angebot der Stadt umfasst auch eine Präsenzausstellung am Rathausufer 8 (nahe der Rheintreppe) (Q).


    Die Beteiligung ist auch per Post und E-Mail möglich:

    www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/hochhausrahmenplan.html

    Alfons & Alfreda hat auch das in unmittelbarer Nähe liegende Grundstück Widdersdorfer Straße 158 erworben. Auf dem rund 15.000 qm großen Grundstück sollen Flächen für moderne Arbeitswelten mit mehr als 30.000 qm Mietfläche entstehen. Neben Büroflächen ist zudem Raum für kulturelle und soziale Einrichtungen vorgesehen.


    Beide Projekte in der Widdersdorfer Straße sollen größtenteils in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet werden und für den Kölner Büromarkt neue Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit setzen. Generalplaner ist das Düsseldorfer Architekturbüro phase 5. Die Fertigstellung des Ensembles in der Widdersdorfer Straße ist für Ende 2028 geplant (Q).

    WEST.SIDE TRIO

    Das ging sehr schnell: das Qualifizierungsverfahren für den Ersatzneubau anstelle des Silos ist bereits abgeschlossen. Ausgewählt wurde der Entwurf des Kölner Büros Mronz + Schaefer Architekten. Der Baubeginn erfolgt voraussichtlich im kommenden Jahr, die Fertigstellung ist für 2024 geplant (Quelle: Pressemeldung Instone Real Estate).


    Das neue Ensemble trägt den Namen "WEST.SIDE TRIO". Was auf den Visualisierungen nicht sofort auffällt, die Fassade der drei Baukörper "Silo", "Zwilling" und "Punkthaus" wird in unterschiedlichen Rottönen gestaltet, was ihnen einen eigenständigen Charakter verleihen soll. Am besten zu sehen ist das auf dem Übersichtsplan. Überzeugen kann mich der Entwurf trotzdem nicht. Unter dem Strich sehe ich drei BGF-optimierte Wohnkuben. Auf der zweiten Visualisierung scheint auch noch der "Zwilling" rechts stark verkürzt dargestellt zu sein.


    Insbesondere finde ich das Erscheinungsbild des abgebrochenen Silos - anders als in der Verwaltungsvorlage angekündigt - in seinem Nachfolger auch mit viel gutem Willen überhaupt nicht wieder.


    Bauherr

    Instone Real Estate Development GmbH, Köln


    Bauvolumen

    ca. 9.100 qm BGF

    102 Wohneinheiten

    Tiefgarage mit 83 Stellplätzen


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    © Mronz + Schaefer Architekten/ Visualisierung: Virtuell Format

    Namenswettbewerb gestartet

    Für das neue Gebäude wird noch ein Name gesucht. Wer möchte, kann einen Namensvorschlag an Ten Brinke senden. Annahmeschluss ist der 22.06.2021. Die Gewinner werden Anfang Juli bekanntgegeben. Auf den bestplatzierten Namensvorschlag entfällt ein Preisgeld von 500 Euro!


    Gesucht wird laut Ausschreibung ein aussagekräftiger, einprägsamer, kurzer Name, "der Historie und Zukunft verbindet. Lokale inhaltliche Bezüge sind denkbar, aber nicht zwingend erforderlich."


    https://schockencenter.de/namenswettbewerb/

    Der Bonner Büromarkt hat ein gutes 1. Quartal hingelegt. In Summe wurde eine Vermietungsleistung von 31.262 m² erzielt. Verantwortlich dafür war v.a. die Anmietung des Objekts Godesberger Allee 83-91 durch die BImA (#38) (Q).


    Die BImA sorgt dafür, dass das 2. Quartal voraussichtlich noch stärker ausfallen wird. Mitte Mai wurde bekannt, dass die BImA auch den Bürokomplex An der Küppe 2 in Beuel, der derzeit von der Landmarken AG saniert wird (hier in "Sonstige Projekte"), vollständig angemietet hat (Q). Zusammen mit der aktuell bekannt gewordenen Anmietung für die Generalzolldirektion im West.side macht das nochmal rund 28.000 m² aus...

    CORPUS SIREO vermietet 17.700 m² im Projekt West.side

    Einen durchaus dicken Fisch hat CORPUS SIREO Real Estate an Land gezogen: Die BImA hat an der Siemensstraße im nördlichen Teil des Quartiers zwei projektierte Bürogebäude mit ca. 17.700 m² Mietfläche für die Generalzolldirektion (GZD) angemietet (Q).


    CORPUS SIREO baut bzw. revitalisiert dort bis 2025 insgesamt vier Bürogebäude und das ehemalige Pförtnerhaus (Baufelder 1-5) mit einer Gesamtmietfläche von mehr als 30.000 m² ("West.side Office"). In geringem Umfang ist eine Einzelhandels- und gastronomische Nutzung vorgesehen. Außerdem entsteht ein Quartiersparkhaus mit 248 Stellplätzen. Einbezogen werden die - nach dem Abriss des Silos - beiden letzten baulichen Relikte der vormaligen industriellen Nutzung, neben dem Pförtnerhaus unmittelbar an der Siemensstraße auch das dahinterliegende ehemalige Verwaltungsgebäude der chemischen Fabrik Plate.


    Die BImA hat die Büroflächen im Baufeld 1 (Architektur: kadawittfeld) und im Baufeld 2 (Architektur: Prof. Schmitz Architekten) angemietet. Die Vorvermietungsquote soll damit jetzt rund 65% betragen.


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    Lage Baufeld 1/ © West.side Office


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    Baufeld 1 (Architektur: kadawittfeld) - Im Hintergrund das Parkhaus, im EG ist eine Einzelhandels- bzw. gastronomische Nutzung geplant.

    © CORPUS SIREO Real Estate (große Version 4.266 x 2.400)


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    Lage Baufeld 2/ © West.side Office


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    Baufeld 2 (Architektur: Prof. Schmitz Architekten) - Links das Verwaltungsgebäude Plate (Bestand).

    © Prof. Schmitz Architekten (große Version 5.000 x 2.949)


    Links:

    West.side Office (Projektseite)

    CORPUS SIREO

    Prof. Schmitz Architekten

    Cube Flag Factory 2141 - Bonner Fahnenfabrik

    Zum geplanten Umbau der ehem. Bonner Fahnenfabrik (#618 unten) gibt es neue Informationen und erste Visualisierungen.


    Das Fabrikhauptgebäude soll zu einem Bürogebäude umgenutzt werden. Eine Wohnnutzung kommt aufgrund der Nähe zur Autobahn offenkundig nicht in Frage. Das charakteristische Satteldach soll durch zwei Vollgeschosse mit hohem Glasanteil und Flachdach ersetzt werden. Das obere davon wird allseitig um bis zu 8m auskragen. Es sei städtebaulich erwünscht und vertretbar, die Bedeutung der alten Industriearchitektur durch eine besondere Gestaltung und Überhöhung herauszustellen, so die Stadt. Im Erdgeschoss sind öffentliche Nutzungen (Gastronomie, gewerbliche Nutzungen) geplant. Der Schornstein bleibt erhalten.


    Alle weiteren Bestandsgebäude werden abgetragen. Etwa an gleicher Stelle sollen drei neue Wohnhäuser mit jeweils vier Vollgeschossen plus Staffelgeschoss für verschiedene Wohnformen entstehen. Diese erhalten - soweit sich das erkennen lässt - in Anlehnung an die Architektur des Hauptgebäudes eine rote Steinfassade. Autos werden ausschließlich in einer neuen Tiefgarage untergebracht.


    Zum Nachhaltigkeitsanspruch der Projektentwicklung gehören ein Mobilitätskonzept mit sharing-Angeboten, Urban Farming, begrünte Dachflächen und die Energieversorgung mit Photovoltaikanlagen. Der Baubeginn ist für August 2022 geplant, die Fertigstellung soll im 1. Quartal 2024 erfolgen.



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    © Mei architects and planners

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    Die Beseitigung des Satteldachs des Hauptgebäudes halte ich für bedauerlich. Klar, das ist in seiner jetzigen Form weitgehend "toter" Raum, aber immerhin ist das Gebäude (eine ehemalige Kaserne) noch nahezu im Original erhalten (historische Ansicht | Schnitt). Das auskragende Geschoss wirkt zumindest auf den Visualisierungen recht erdrückend. Trotzdem kann das ziemlich gut werden, unser westliches Nachbarland ist für seine eigenwilligen, aber spektakulären Entwürfe ja durchaus bekannt.


    Übersicht Bestand:

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    © Mei architects and planners


    Links:

    Cube Real Estate

    Mei architects and planners

    Stadt Bonn (BoRIS)

    ^

    Der Investor INSTONE Real Estate ist an die Stadt herangetreten mit dem Wunsch, das Silo abreißen zu wollen. Vertiefende Untersuchungen hätten ergeben, dass der Erhalt bautechnisch und immobilienwirtschaftlich nicht tragfähig sei. Nachzulesen ist das in einer Mitteilungsvorlage der Verwaltung (Link). Genannt werden darin Schadstoffbelastung, für Wohnnutzung zu geringe Geschosshöhen (z.T. 2,35 m) und Deckenstärken etc. als Gründe. Anstelle des Silos soll ein Ersatzneubau entstehen, der sich in Höhe, Kubatur und Erscheinungsbild an dem Silo orientieren soll. Zu diesem Zweck soll ein hochbauliches Qualifizierungsverfahren mit Teilnahme von 3-4 Planungsbüros durchgeführt werden.


    Wenn dem so war, wie es in der Verwaltungsvorlage steht, ist der Abriss nachvollziehbar. Merkwürdig ist m.E., dass solch gravierende und vielfältige Probleme und Mängel erst nach so langer Zeit auffallen. Da reicht doch ein Zollstock, um die Raumhöhe zu vermessen... Zumal es bereits den Entwurf von kadawittfeld für den Umbau gab. Der Hauptausschuss hat auch erst am vergangenen Donnerstag (6.5.) Kenntnis nehmen können. Da waren die Abrissarbeiten schon im Gange, oder sogar abgeschlossen?! Sollten da schnell vollendete Tatsachen geschaffen werden?


    Positiv gesehen: vielleicht beteiligt sich kadawittfeld an dem Qualifizierungsverfahren. Wenn's am Ende so ähnlich ausschaut, wie der "alte" Siloentwurf in der Broschüre, wäre ich zufrieden.



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    © kadawittfeldarchitektur

    Das Bauvorhaben hat den Namen "THE WID" bekommen. Erste Visualisierungen der vom Düsseldorfer Architekturbüro phase 5 entworfenen Neubauten gibt es hier zu sehen. Geplant ist ein Kontrast aus "hybrider Holzbauweise" und "urbaner Industriekulisse".



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    © Alfons & Alfreda Management GmbH

    MesseCity Köln als lebendiges Quartier:

    Mietvertrag für Gastro-Pavillon unterzeichnet


    • Restaurant & Bar-Konzept „The ASH“ eröffnet im Sommer

    • Messebalkon als zentrales Element fertiggestellt


    Köln, 6.5.2021 Die MesseCity Köln wächst weiter zu einem lebendigen Stadtquartier heran: Nach der kürzlich erfolgten Fertigstellung des zentralen Messebalkons wurde jetzt der Mietvertrag für den dortigen rund 1.200 m² großen Gastronomiepavillon unterzeichnet. Betreiber wird das moderne Restaurant & Bar-Konzept „The ASH“ sein, das bereits über mehrere Restaurants an Rhein, Main und Ruhr verfügt und amerikanisches Supper Club-Feeling in die MesseCity Köln bringen wird. Vermittler des Mietvertrages ist das Maklerhaus Colliers.


    Messebalkon als zentraler Treffpunkt

    Neben dem großzügig verglasten Pavillon wird „The ASH“ auch die zugehörige rund 160 m² große Außenfläche auf dem Messebalkon bespielen. Der Innenausbau beginnt in Kürze, die Übergabe ist im Sommer sowie die Eröffnung im Herbst 2021 geplant. „Wir können es kaum erwarten, unser neues The ASH Restaurant & Bar Konzept an dem gastronomisch vielleicht spannendsten Platz in der Rheinmetropole – der MesseCity Köln in Deutz - zu eröffnen“, freut sich Kent Hahne, CEO & Founder der Gastronomiegruppe Apeiron, zu der auch The ASH gehört. Der Messebalkon bildet den Mittelpunkt der neuen MesseCity Köln und verbindet als zentrales Element den ICE-Bahnhof Köln-Deutz mit dem Süd-Eingang der Koelnmesse. Die großzügige angelegte Freifläche mit ihren Treppen und die Terrasse des Pavillons laden als zentraler Treffpunkt zum Austausch und Verweilen im Freien ein. Eingerahmt wird der Messebalkon von den beiden zentralen Gebäuden der MesseCity Köln CENTRAAL und SOUTHERN CROSS, die bereits an die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Unternehmensberatung KPMG sowie an die Hotelbetreiber Motel One und Adina vermietet sind.


    Großteil der MesseCity Köln vermietet

    Weitere Mieterinnen und Mieter der MesseCity Köln sind die ZurichVersicherung und der Kautschuk-Hersteller Arlanxeo. Auch die Restaurantkette L’Osteria eröffnete eine Filiale und Contipark betreibt eine öffentlich zugängliche Tiefgarage. Die Fertigstellung des Quartiers ist für 2025 geplant. Von den sechs Gebäudekörpern sind jetzt lediglich noch in dem Büroensemble ROSSIO freie Mietflächen verfügbar.


    Quelle: Pressemitteilung STRABAG Real Estate GmbH/ ECE Group Services (PDF)



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    Bildquelle: Jörg Hempel für ECE/ SRE

    Die Verwaltung hat eine Mitteilung zum Sachstand der Ansiedlung des EZMW zur Vorlage in den politischen Gremien erarbeitet (Link). Ich kopiere diese in gekürzter Form hier hinein (Anmerkungen und Hervorhebungen sind von mir):



    Mitteilung:

    [...]


    Ausgangslage:


    In der Folge von Verhandlungen über einen möglichen „Bonn-Vertrag“ hat die Bundesregierung, vertreten durch das federführende Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), im Frühjahr 2020 entschieden, sich mit dem Standort Bonn um einen Sitz des EZMW [Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen, Anm.] zu bewerben. Dazu hat das BMVI dem EZMW im September 2020 ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Am 09.12.2020 hat der EZMW-Rat mit knapper Mehrheit beschlossen, das deutsche Angebot anzunehmen.


    Das EZMW ist eine internationale Organisation, der sowohl EU-Mitgliedsstaaten als auch Nicht-EU-Mitglieder angehören. Da das EZMW schwerpunktmäßig Teile des EU-Erdbeobachtungsprogramm „Copernicus“ umsetzt und diese von einem Standort innerhalb der EU durchzuführen sind, muss mindestens dieser Teil des EZMW den derzeitigen Standort der Zentrale in Reading bei London verlassen. [...] Ziel der deutschen Bewerbung war und ist es auch, mittelfristig größere Teile des EZMW nach Bonn zu verlagern.


    [...]


    Bis 2025 werden voraussichtlich rd. 150 – 250 Beschäftige in Bonn tätig sein, mit Fertigstellung des Neubaus 2026 wird Raum für 320 – 360 Beschäftigte zur Verfügung stehen.


    Z. Z. wird davon ausgegangen, dass die EU das EZMW in den kommenden Jahren mit der Umsetzung des neuen Erdbeobachtungsprogramms „Destination Earth“ beauftragen wird, in deren Folge bereits jetzt eine weitere Fläche für einen vorgesehenen Erweiterungsbau für bis zu 180 Beschäftigte vorgehalten werden soll.


    Das EZMW hat die ersten rd. 10 Stellen mit dem Arbeitsstandort Bonn u. a. im Rahmen des „Destination Earth“ bereits ausgeschrieben.



    Inhalte des deutschen Angebots:


    Mit der Annahme des deutschen Angebots sind folgende Leistungen gegenüber dem EZMW zu erbringen:

    vom Bund:

    • Temporäre Unterbringung der ersten umziehenden Beschäftigten ab Sommer 2021 im Gebäude des BMU, Robert-Schuman-Platz.
    • Errichtung eines Neubaus an der Ludwig-Erhard-Allee/Carlo-Schmid-Straße für 320 – 360 Beschäftigte – für eine ausschließliche Nutzung durch das EZMW – mit Tagungseinrichtungen und Kantine. Der Bau einer Kindertageseinrichtung ist ebenfalls Bestandteil des Angebots.
    • Übernahme der Investitionskosten und Zusicherung der Mietfreiheit.
    • Reservierung einer potenziellen Erweiterungsfläche unmittelbar neben dem Neubau.
    • Flankierendes wissenschaftliches Angebot mit der Finanzierung von Traineestellen und Gastwissenschaftlern.

    vom Land NRW:

    • Übernahme von Umzugskosten für die ersten Beschäftigten aus Großbritannien im Gesamtumfang von 3 Mio. EUR.

    von der Universität Bonn:

    • Die Universitäten Bonn und Köln sowie das Forschungszentrum Jülich haben gemeinsam das „Center for Earth System Observation and Computational Analysis (CESOC)“ gegründet, und damit die Bewerbung der Bundesregierung flankiert. Die Wissenschaftseinrichtungen beginnen jetzt mit dem Aufbau des Zentrums. Beide Universitäten bieten EZMW-Beschäftigten bei besonderer Qualifikation Gastprofessuren an.

    von der Stadt Bonn:

    • Zügige Schaffung des erforderlichen Planungs- und Baurechts für den EZMW-Neubau im Bereich Ludwig-Erhard-Allee/Carlo-Schmid-Straße.
    • Begleitung der Ansiedlung in allen relevanten Fragen, einschließlich der Einrichtung eines zentralen englischsprachigen Willkommens-Services.


    Aktueller Sachstand:


    a) Steuerung des Gesamtprojekts


    Die Steuerung des Gesamtprojekts obliegt dem federführenden Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, das dazu eine Steuerungsgruppe mit verschiedenen Arbeitsgruppen gebildet hat. Die Stadt Bonn arbeitet dabei sowohl in der Steuerungsgruppe als auch in den Arbeitsgruppen „Neubau/Planungsrecht“, „Umzug und Soziales“ und „Wissenschaftliche Einbettung“ mit.


    b) Planungsrecht


    Der Bund beabsichtigt in unmittelbarer Nähe des BMU ein Hochhaus zu errichten – entsprechend den Planungen für das UNFCCC-Hochhaus am UN-Campus mit einer Höhe von 60 – 65 m. Der Rat hat bereits am 01.09.2020 die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens beschlossen (DS-Nr.: 201167). Ziel ist es, das notwendige Planungsrecht möglichst bis Ende 2022 zu schaffen. Daran anschließen würde sich eine rd. dreijährige Bauphase. Die Grundlagen für das Planungsrecht werden derzeit in Abstimmung mit dem Bund als Vorhabenträger erarbeitet.


    Es wird offenbar tatsächlich auf einen Architekturwettbewerb verzichtet und stattdessen ein Entwurf basierend auf dem neuen UN-Hochhaus durch das Büro SL/A Stefan Lippert Architekten GmbH, Berlin erarbeitet. So wie auf den Visualisierungen in #2 wird es trotzdem nicht aussehen, da der Grünstreifen entlang der Autobahn freigehalten werden soll, Anm.


    [...]


    Die für das EZMW erforderliche Erweiterungsfläche kann auf dem Areal des BMU planerisch ausgewiesen werden, auf dem sich z. T. temporäre Bürobauten des Bundes befinden [Standort bei Google Maps, Anm.]. Da für diesen Bereich bereits Planungsrecht besteht (B-Plan 8019-38), kann die Fläche für den Erweiterungsbau im aktuellen Bebauungsplanverfahren außen vor bleiben.


    c) Willkommens-Service


    [...]