Beiträge von rec

    LIST Bau Rhein-Main errichtet größtes B&B Hotel Deutschlands

    Köln/ Hünstetten, 15. April 2021. An der Oskar-Jäger-Straße in Köln-Ehrenfeld entsteht ein neues B&B Hotel mit insgesamt 221 Zimmern verteilt auf sieben Geschosse. Das Gebäude ist damit das bisher größte B&B Hotel Deutschlands. Errichtet wird es durch LIST Bau Rhein-Main. Das Generalunternehmen hat bereits eine Menge Erfahrung mit dem Bau von Hotels für B&B HOTELS: „Wir blicken inzwischen auf eine langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft zurück und freuen uns natürlich, auch bei diesem Projekt wieder an Bord zu sein. Das neue Gebäude wird bereits das 32. B&B Hotel sein, das wir schlüsselfertig bauen“, sagt Peter Körfer, Geschäftsführer von LIST Bau Rhein-Main. Auf dem Grundstück an der Oskar-Jäger-Straße befand sich früher ein Produktions- und Bürogebäude der Getränkeproduzenten Afri-Cola und Bluna, die an diesem Standort seit 1960 ihre Fertiggetränke für Köln abfüllten. Auch nach Einstellung der Produktion befand sich hier weiterhin die Verwaltung und der Vertrieb beider Marken, die nach wie vor erfolgreich in Deutschland am Markt sind. Im Zuge der Bauarbeiten wurde das Gebäude jetzt abgerissen.


    Fertigstellung für März 2022 geplant


    In den Baugrund setzte LIST Bau Rhein-Main zunächst 230 Rüttelstopfsäulen, um den Untergrund zu verbessern. Aktuell stellt das Generalunternehmen die Bodenplatte des Hotels her. Im Anschluss werden dann der weitere Rohbau, der Innenausbau inklusive der technischen Gebäudeausstattung sowie die Außenanlagen und Parkplätze rund um das neue Gebäude angelegt. „Das neue Hotel wird voraussichtlich im März 2022 fertig gestellt sein“, berichtet Projektleiter Florian Krause. Max C. Luscher, CEO Central and Northern Europe der B&B Hotels Germany GmbH ergänzt: „Wir sind bereits mit einem B&B Hotel in Köln-Ehrenfeld vertreten und verzeichnen eine rege Nachfrage. Mit unserem hoch standardisierten Produkt aus einer kostengünstigen Übernachtung, die alle notwendigen Annehmlichkeiten bietet, sind wir sowohl für Geschäfts- als auch Freizeitreisende die richtige Adresse. Das Hotel wird mit unserem neuen Barkonzept ausgestattet und sicherlich ein weiterer Anziehungspunkt im schönen Stadtteil Ehrenfeld sein. Wir freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit LIST Bau Rhein-Main.“


    Vergangenheit findet sich im neuen Hotel wieder


    In gut einem Jahr blicken Passanten an der Oskar-Jäger-Straße dann auf die grau-weiße Klinkerfassade des neuen Hotels im klassischen B&B-Look. Zur Erinnerung an Afri-Cola werden sich im Foyer sowie den Außenanlagen des Hotels die Tongefäße wiederfinden, in denen die Essenzen des koffeinhaltigen Getränks gelagert wurden. „Wir verbinden auf diese Weise die Vergangenheit des Grundstücks mit der Zukunft“, so Florian Krause. Darüber hinaus wird das Hotel als erstes B&B Hotel mit einem großzügigen Barbereich ausgestattet sein.


    Quelle: Pressemeldung LIST AG, 15.04.2021



    copyright20ac2b2archinqj7h.jpg

    © LIST AG

    Trankgasse bald autofrei?

    Der Express berichtet, dass sich in der Bezirksvertretung Innenstadt eine Mehrheit für eine autofreie Trankgasse formiert. Grüne, Linke, Klimafreunde und Die Partei unterstützen die Idee. Bereits in der Sitzung am kommenden Donnerstag soll über einen gemeinsamen Antrag beraten werden.


    Die Politiker begründen ihre Idee so: damit erhöhe sich die Aufenthaltsqualität, Engstellen für Fußgänger fielen weg und es entstünde eine barrierefreie Verbindung vom Bahnhof zur Innenstadt. Der Autotunnel unter der Domtreppe soll künftig für kulturelle Zwecke genutzt werden.

    Der Vollständigkeit halber soll es nicht unerwähnt bleiben: die neue Waschanlage von Mr. Wash ist eröffnet. 20 Mio. EUR hat das Unternehmen in die Anlage investiert, 30 neue Arbeitsplätze sind entstanden (Q).


    Wenn man sich die positive Entwicklung in der Umgebung in den vergangenen Jahren anschaut, z.B. das KPE-Projekt zwischen Brühler Straße und Lievelingsweg, ist es wirklich bedauerlich, dass es dem Familienunternehmen Nonnen-Büscher nicht gelungen ist, das Grundstück zu entwickeln bzw. an einen potenten Projektentwickler zu veräußern. Gerade der letzte Bauabschnitt sollte ja ein "Aushängeschild für den Bonner Norden" werden, ein fünfgeschossiges Karree plus Hochhaus mit Büroflächen, Gastronomie und einer Ladenzeile (hier, letzter Absatz).


    Mr. Wash wollte unbedingt an den Standort, hat sicher ordentlich Geld auf den Tisch gelegt und planungsrechtlich war der Bau der Waschanlage eben zulässig.

    Ich bin für ein klares Statement, ohne Spielereien und Verrenkungen. Klare Linien, Betonung der Vertikalen. Keine Antenne, keine plumpen Aufbauten, sondern Integration der Gebäudetechnik in den Entwurf. 260-280m Höhe.


    So etwa wie das Hochhaus Wheelock Square in Shanghai: 1 | 2

    Hotel Willkens steht zum Verkauf

    Mit dem Hotel Willkens am Beueler Bahnhofsplatz schließt ein weiteres Traditionshaus seine Pforten. Das liegt aber nicht (allein) an der derzeit trostlosen Lage für die Hotellerie; das Betreiberehepaar, das den Familienbetrieb in vierter Generation führt, plant in den Ruhestand zu gehen und sucht einen Käufer für das Hotel (Baujahr 1907) und das südlich angrenzende, unbebaute Grundstück. Die Betreiber haben bei der Stadt eine Bauvoranfrage eingereicht, um die Nutzungsmöglichkeiten auszuloten.


    Offenbar gibt es verschiedene Überlegungen und Interessenten. Im Raum stehen sowohl der Weiterbetrieb als Hotel mit einem neuen Eigentümer als auch ein Umbau oder Abriss des Gebäudes und der Bau von Wohnungen. Auch die Stadt selbst hat Interesse das Hotel zu kaufen oder anzumieten und als Unterkunft für Obdachlose und Flüchtlinge zu nutzen (Q GA+).


    Das Hotel wurde im Krieg schwer beschädigt und in den 1960er Jahren um ein schlichtes weiteres Geschoss anstelle des historischen Dachgeschosses aufgestockt. Absolut wünschenswert wäre nicht nur der Erhalt des Gebäudes, sondern auch die - zumindest näherungsweise - Wiederherstellung des Dachgeschosses. Immerhin ist das Gebäude so mit das erste was man sieht, wenn man aus dem Empfangsgebäude des Bahnhofs tritt. Und da hat man am Hbf. doch eigentlich schon genug negative Erfahrungen mit Neubauten gesammelt...



    13305432209pujwk.jpg

    Hotel Willkens ca. 1930 - © gemeinfrei (Schutzfrist abgelaufen)



    800px-beuel-bahnhof-28ekmm.jpg

    Hotel Willkens 2015 - © Axel Kirch / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

    ^Laut der Pressemeldung des Maklerbüros Udelhofen sind es tatsächlich zwei Bundesministerien, die den Standort nach Modernisierung beziehen werden (Q). Nähere Infos habe ich nicht finden können.


    Ganz aktuell hat die BImA gleich gegenüber, an der Godesberger Allee 136, weitere 3.400 m² Bürofläche langfristig angemietet. Möglicherweise handelt es sich um Erweiterungsflächen für das DLR, das im letzten Jahr das Nachbargebäude bezogen hat. Hauptmieter in der Godesberger Allee 136 ist derzeit das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), das dort wohl auch verbleibt. Das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Bonn (ZfsL), derzeit Untermieter, bezieht zur Jahresmitte 2.100 m² in der Godesberger Innenstadt (Q).


    Eigentümer der Godesberger Allee 136 ist die Deutschen Fonds Holding (DFH).

    ^Hier die Pressemeldung dazu:

    Aurelis errichtet weiteres Bürogebäude für die HSPV NRW

    Bereits vor der Übernahme des neuen Studienzentrums steht fest, dass die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) in Duisburg zusätzliche Flächen anmieten wird.


    Mit der Unterzeichnung des entsprechenden Mietvertrags machten Michael Buchholz, Leiter der Aurelis Real Estate Service GmbH, Region West, und der Präsident der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW, Martin Bornträger, jetzt den Weg frei für ein weiteres Aurelis-Hochbauprojekt im Quartier 1 der Duisburger Freiheit. „Temporäre Lösungen, die den akuten Platzbedarf vorerst decken konnten, laufen bald aus“, erklärt HSPV-Präsident Martin Bornträger. „Daher freue ich mich umso mehr für unsere Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden in Duisburg, dass sie künftig in einer modernen Umgebung mit Campuscharakter und kurzen Wegen lernen, lehren und arbeiten werden.“ Aurelis wird in unmittelbarer Nachbarschaft des derzeit im Bau befindlichen Studienorts auf einem der letzten Baufelder im Quartier 1 ein sechsgeschossiges Bürogebäude mit rund 7.000 Quadratmetern Mietfläche errichten. „Die Hochschule übernimmt in diesem Gebäude eine Mietfläche von 3.750 Quadratmetern“, erläutert Michael Buchholz. „Für die weiteren Flächen werden wir ebenfalls Nutzer finden. Duisburg hat sich in den letzten Jahren zum Top-Standort für Behörden und öffentliche Einrichtungen entwickelt.“


    Übergabe Mitte des Jahres 2023

    „Der Duisburger Büromarkt wächst selbst in Zeiten von Corona – das ist einmalig in der Republik und zeigt das Potenzial in Duisburg. Der Neubau der HSPV NRW ist wichtig für den Standort und unterstreicht den Aufwärtstrend“, ergänzt Rasmus C. Beck, seit Februar 2021 Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg. Durch die zusätzlichen Mietflächen wird die Kapazität der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung um 22 Kursräume, zehn Büros für Lehrende und Verwaltung sowie elf Gruppenarbeits- und Trainingsräume erweitert. Für das Gebäude hat Aurelis bereits den Bauantrag eingereicht. Die Erdarbeiten werden bereits im Juli beginnen. Die Übergabe der Flächen an die Hochschule soll Mitte 2023 erfolgen.


    Aurelis wird das neue Bürogebäude in Zusammenarbeit mit den Architekten Heinle, Wischer und Partner (Köln) und dem Projektsteuerer Drees & Sommer (Düsseldorf) in Angriff nehmen und setzt dabei auf bewährte Partner. Realisiert wird das Objekt von HOCHTIEF. Das Bauunternehmen hatte bereits das erfolgreiche Aurelis-Projekt für das LANUV durchgeführt und baut aktuell auch das Studienzentrum der HSPV NRW.


    Bedarf war absehbar

    „Schon bei der Mietvertragsunterzeichnung des Hauptgebäudes im August 2019 haben die Verantwortlichen der HSPV NRW einen möglichen Bedarf an weiteren Flächen angemeldet“, ergänzt Markus Coerdt, Kanzler der HSPV NRW. „Mit dem Erweiterungsbau in Duisburg gelingt es uns nun, die nach unserem Liegenschaftskonzept vorgesehene dauerhafte Konzentration der Studienorte weiter umzusetzen.“ An der HSPV NRW studieren die angehenden Nachwuchskräfte von Polizei, Kommunal- und Landesverwaltung sowie der Rentenversicherung des Landes. Die Hochschule mit mehr als 12.000 Studierenden an zehn Studienorten ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern.


    Das derzeit im Bau befindliche Hauptgebäude der HSPV NRW verfügt über 61 Kursräume, eine Bibliothek und Kantine sowie Büros für Lehrende und Verwaltung sowie 398 Tiefgaragenplätze auf einer Bruttogeschossfläche von rund 31.220 Quadratmetern. Mitte 2022 wird der neue Studienstandort bezugsfertig sein. Im August 2022 wird die HSPV NRW hier ihren Betrieb aufnehmen.


    Quelle: Pressemeldung Aurelis, 15.04.2021



    bfe444f0-9de6-11eb-b4p4k4r.jpg

    © Heinle, Wischer und Partner (Köln)/ Aurelis

    Auf der Baustelle des GreenGate wurden Bautaucher eingesetzt, um die Auftriebssicherheit gegen steigendes Grundwasser (Rheinhochwasser) herzustellen. Zu diesem Zweck wurde in den tieferliegenden Bereichen der Baugrube eine Betonplombe mit einer Stärke von 1,20m eingebracht.


    Mittlerweile konnte mit den Rohbauarbeiten begonnen werden.


    Youtube-Video mit tollen Drohnenaufnahmen.

    Die Verwaltung hat eine neue Beschlussvorlage eingebracht, die am 21.04. zuerst im Umweltausschuss beraten werden soll.


    Die Planungsziele haben sich gegenüber der älteren, gestoppten Beschlussvorlage aus dem letzten Jahr dahingehend geändert, dass keine Wohnnutzung mehr vorgesehen ist. Stattdessen soll eine Nutzungsmischung aus Büro- und Dienstleistung, Versorgung (Handel) und Gastronomie umgesetzt werden. Hintergrund ist eine schalltechnische Voruntersuchung, die der TÜV Rheinland im Auftrag der KREER Development GmbH angefertigt hat, wonach gesunde Wohnverhältnisse aufgrund von Geräuschemissionen des Heizkraftwerks Süd nicht gewährleistet seien.


    Das angrenzende Grundstück der BImA (Ollenhauerstraße 2), auf dem lt. Rahmenplanung eine Platzfläche entstehen soll (#1), bleibt von dem geplanten Bauvorhaben unangetastet, "weil [die BImA] in Vorabgesprächen eindeutig zum Ausdruck gebracht hat, dass kein Interesse an einer Neuentwicklung besteht auch weil sie ihre Liegenschaft langfristig an die Bundeswehr vermietet hat. Der Einbeziehung in den Wettbewerb als Ideenteil hat sich die BImA offen gezeigt (Quelle: Beschlussvorlage)."


    Um die beabsichtigte intensivere Ausnutzung des Grundstücks (Hochhaus von 40m Höhe) realisieren zu können, muss das Planungsrecht geändert werden. Stimmt die Politik der Beschlussvorlage zu, will KREER einen Realisierungswettbewerb mit mind. sechs teilnehmenden Architekturbüros ausloben, der Grundlage für das Bebauungsplanverfahren werden soll.


    Link zur Beschlussvorlage im Ratsinformationssystem.

    -----------------------------------------------------


    Ich bin sehr gespannt, wie die Politik auf die neue Beschlussvorlage reagieren wird. Eine "Mitte" ohne Wohnraum im weiteren Umkreis, ohne Bewohner, die diese für sich annehmen und mit Leben erfüllen, ergibt aus meiner Sicht wenig Sinn, zumal das geplante Wohngebiet westlich der Bahnlinie an der Dottendorfer Straße einen eigenen Quartiersmittelpunkt erhält.


    Man sollte darüber nachdenken, dem Investor als Ausgleich für teure Schallschutzmaßnahmen zu gewähren, mehr in die Höhe bauen zu dürfen (60-70m wären an dem Standort absolut ok).

    ^

    Die Käuferin der Signa-Immobilien plant den öffentlichen Äußerungen nach lediglich die Häuser zu sanieren. Also keine Erweiterungen, Aufstockungen etc. Allerdings: um im Innenhof bauen zu können, wäre wohl zunächst eine Änderung des Bebauungsplans notwendig.


    Die im WDR-Beitrag angesprochene mögliche Ansiedlung eines Discounters z.B. ließe sich vermutlich nur durch eine Überbauung des Parkplatzes hinter den Häusern an der Stockenstraße realisieren, der ebenfalls Signa gehörte - hier bei Google Maps zu sehen. Das Zusammenlegen der kleinen Gewerbeeinheiten erbrächte sicher keine ausreichend große Ladenfläche. Interessant, dass der Plan von skt umbaukultur (s.u.) genau an dieser Stelle so eine Art Markthalle vorsieht...


    Gleichzeitig gibt es erneut Gespräche zwischen der Stadt und der Uni. Die Universität möchte anstelle des Viktoriabades ein "Forum des Wissens" bauen, das die (Philologische) Bibliothek aufnehmen, aber auch ein Ort der Begegnung und Kommunikation sein soll. Es soll auch kleine Gewerbeeinheiten für Handel und Gastronomie geben. Nach Präzisierung des Flächenbedarfs und der Nutzungsarten will die Verwaltung das Bebauungsplanverfahren für das gesamte Quartier voranbringen (Q GA+).


    In einem Punkt muss ich mich allerdings korrigieren. Das Konzept von skt umbaukultur ließe sich - in abgewandelter Form - auch ohne die ehem. Signa-Immobilien umsetzen. Bei bonn-macht-mit.de (PDF) habe ich in den Unterlagen für die Planerwerkstatt folgende Grafik gefunden. Gelb dargestellt sind die ehemals Signa gehörenden Immobilien, die jetzt saniert werden.


    eigentumerstruktur_vi69kjy.png

    Bildquelle: bonn-macht-mit.de (PDF)/ © Stadt Bonn


    Der östliche, zum Rhein gelegene Teil des Quartiers einschließlich der neuen Gasse ließe sich so umsetzen, weil die ehem. Signa-Immobilien nicht tangiert würden. Vermutlich ist allerdings der Flächenbedarf der Universität nicht ausreichend berücksichtigt.


    Der westliche Teil kann ohne die Häuser an der Rathausgasse, v.a. ohne die "Schlüsselimmobilie" an der Ecke zur Stockenstraße, so nicht realisiert werden. Das ist m.E. jedoch zu verschmerzen. Die zugige Aufweitung des Bischofsplatzes halte ich nicht für angemessen, die Straßenzüge Rathausgasse und Stockenstraße sollten ihre historisch-enge Fassung behalten.


    Wir müssen nun also abwarten, welche Vorlagen die Verwaltung zur Beschlussfassung in die politischen Gremien einbringt.


    Zum Vergleich unten das Konzept von skt umbaukultur:


    sktwmjom.png

    © skt umbaukultur

    [...] Im Prinzip sind somit alle Flächen mehr oder weniger vergeben, außer die neben dem Loksite. Ob sich da so schnell jemand als Ankermieter finden lässt, bleibt abzuwarten. Stichwort Homeoffice. [...] Überall werden Hauptmieter gesucht und die gibt es nunmal momentan nicht wie Sand am mehr.


    Dazu als Einschub der Hinweis auf einen aktuellen Bericht hier im Deal Magazin. Der Bericht bezieht sich auf den "Marktreport 2021 Rhein-Neckar Büroflächen", der von Engel & Völkers herausgegeben wird. Demnach macht die starke Bauaktivität im Büromarkt Rhein-Neckar, v.a. in Mannheim, einen starken Flächenumsatz möglich. Einen Mangel an Mietinteressenten sieht man offenbar nicht. Für das laufende Jahr erwartet Engel & Völkers in Mannheim einen Flächenumsatz von 90.000 m² (+26,8 %). Schon im vergangenen (Krisen-)Jahr lag der Büroflächenumsatz von 71.000 m² um 4,4 % über dem Ergebnis von 2019. Attraktive und marktgerechte Büroflächen haben demnach keine Schwierigkeiten, Mieter zu finden.

    - Update -

    • Union Investment hat die Tattersall Lorenz Immobilienverwaltung und -management GmbH mit dem technischen und kaufmännischen Property Management des Objekts "Neuer Kanzlerplatz" beauftragt. Die Beauftragung umfasst auch das Pre-Property Management während der Bauphase. Als Fertigstellungstermin wird weiterhin das 2. Quartal 2021 für Haus 1 und 2 und für Haus 3 (Hochhaus + Sockel) das 2. Quartal 2022 genannt (Q).
    • Art-Invest hat die Bildergalerie auf neuer-kanzlerplatz.de um die Monate Dezember bis Februar ergänzt. Es sind zahlreiche Bilder vom Innenausbau dabei und z.B. auch dieses Look Down mit Blick auf die gesamte Baustelle und Umgebung.
    • JLL vermarktet derzeit 11 Etagen im Hochhaus (12. OG bis 22. OG) > zum Angebot hier. Jede Etage umfasst 750 m² Mietfläche, so dass insgesamt 8.250 m² angemietet werden können. Der Mietpreis beträgt, wie ich finde, moderate 22 - 24 €/ m².

    Interessant ist die beigefügte Grafik, die nicht nur die verfügbaren, sondern auch die bereits vergebenen Flächen zeigt. Gelb dargestellt sind die Flächen der Postbank, violett die von Design Offices angemieteten Flächen. Auf der obersten Etage befindet sich der Eventbereich und dahinter, grau dargestellt, wohl die Gebäudetechnik. Der Gastrobereich (Food Affairs) ist grün dargestellt.


    Unklar ist, was mit dem 23. und 24. OG passiert. Diese Etagen sind farblich nicht abgesetzt dargestellt, gehören aber nicht zu den von JLL angebotenen Flächen.


    buero-rent-bonn-bild-91k4t.jpg

    © 2021 Jones Lang LaSalle IP, Inc.

    Bonn Hbf.: Sanierung Bahnsteighalle abgeschlossen

    Dazu die Pressemeldung der DB:


    Neue Symphonie aus Klassik & Moderne am Bonner Hauptbahnhof


    Aufwändige Modernisierung des Hallendachs planmäßig abgeschlossen •

    Das über 135 Jahre alte Dach erstrahlt in alter, neuer Schönheit •

    Hendrik Wüst, Verkehrsminister Nordrhein-Westfalen: „Ein Meilenstein der Bonner Bahnhofs-Modernisierung"


    „Es ist vollbracht“ – Der Titel eines Werks von Ludwig van Beethoven gilt nun auch für die Modernisierung des Hallendachs im Bonner Hauptbahnhof. Zum Fahrplanwechsel, und damit auch zum Abschluss des Beethoven-Jahres 2020, hat die Deutsche Bahn im Dezember die aufwändigen Modernisierungsarbeiten erfolgreich beendet. Das Ergebnis ist eine herausragende Verknüpfung von alt und neu: Die DB hat die originalen, denkmalgeschützten Stahlelemente des historischen Hallendaches ausgebaut und mit modernster Technik restauriert oder erneuert – die Symphonie aus klassischer Architektur und moderner Technik sorgt jetzt dafür, dass das Hallendach auch die nächsten Jahrzehnte eine tragende Rolle in der Beethoven-Stadt spielt.


    Rund drei Jahre lang haben Fachleute der Deutschen Bahn, meist unbeachtet, hoch über den Köpfen der Reisenden gearbeitet. Auf der Montagebühne in der Bahnhofshalle haben sie die einzelnen Dachelemente fachgerecht abgebaut. Zwei Kräne haben die 290 Einzelteile des Dachs mit einem Gesamtgewicht von 115 Tonnen verladen. Die Einzelteile, zwischen 30 Zentimetern und zehn Metern groß, sind in dem Werk einer Stahlbaufirma minutiös und nach den Vorgaben des Tragwerkplaners und Prüfstatikers restauriert bzw. nachgefertigt worden. Nach der Erneuerung haben die Experten die einzelnen Teile vor Ort wieder eingebaut. Dabei wurden rund 1.400 Nietverbindungen gelöst. Insgesamt ist so eine Fläche von rund 5.500 Quadratmetern aufwändig erneuert worden. In diesem Zusammenhang hat die DB auch die 45 Dachstützen mit den Einzelfundamenten aufwändig modernisiert.


    Während der Bauarbeiten hatte die große Montagebühne den freien Blick auf das vollständig erneuerte Dach verdeckt. Sechs Mal musste die Bühne seit 2016 verschoben werden, um die Arbeiten im nächsten Bauabschnitt wie geplant umsetzen zu können. Der Verschub der 100 Tonnen schweren Bühne war jedes Mal Millimeterarbeit. Mitte November ist die Bühne dann endgültig zurückgebaut worden.


    Die komplette Modernisierung des Hallendachs ist planmäßig abgeschlossen worden. Die Gesamtkosten der Modernisierung belaufen sich auf über 30 Millionen Euro, finanziert durch den Nahverkehr Rheinland, das Land NRW und die Deutsche Bahn.

    Danke lumaya für die interessante Info! Ich hatte mich tatsächlich schon gefragt, ob das Gebäude statisch für eine Aufstockung vorbereitet wird bzw. hatte es schon fast erwartet.


    Die neue Ratskoalition scheint wild entschlossen, im Bundesviertel in größerem Umfang - überwiegend geförderten - Wohnraum zu realisieren. Meinem Eindruck nach ist man durchaus bereit, Investoren Anreize und Möglichkeiten zu bieten, wie du schreibst, um dieses Ziel zu erreichen. Asbeck sollte da mal mit dem ehrlichen Angebot vorfühlen, bei seinen künftigen Projekten ("Th!nk") auch Wohnungen zu bauen.


    Wünschenswert wäre die Aufstockung von GreenGate allemal: wegen der Proportionen - Asbeck wollte vor über 10 Jahren schon an der Ecke Churchill-/ Brüning-Straße ein Hochhaus bauen, das wurde verwehrt und stattdessen dieser ziemlich massige Riegel gebaut - und wegen der Fernwirkung bzw. "Erdung" des Post-Towers aus südlicher Blickrichtung.


    Nebenbei, mit der Formel "virussicheres Bürohaus" hat es das GreenGate in die SZ geschafft. Die neuartige Schutzausstattung macht wohl ca. acht bis zehn Prozent des Baupreises aus, weswegen der Quadratmeter Bürofläche im GreenGate 30 EUR kosten soll. Der höhere Mietpreis sei für die Unternehmen aber günstiger als der Ausfall von Mitarbeitern in einer Grippewelle. Asbeck will künftig bei allen seinen Neubauten diese Technik zum Einsatz bringen und ältere Objekte entsprechend nachrüsten. Das Konzept "virussicheres Bürohaus" soll außerdem patentiert werden (Q).

    ...die Dominanz des alles überragenden ehem. RWE-Turms, der durch seine Größe eine ansonsten ziemlich einheitliche Höhenstruktur enorm geprägt hat.


    Und der nebenbei bemerkt wohl die Post damals dazu bewogen hat, ihren Tower in Bonn nicht niedriger als 162,5m zu bauen. Der zweitplatzierte Wettbewerbsentwurf von Jahn sah ja eine Höhe von 177m vor. Die Post hat dann einige Stockwerke gestrichen und wäre ohne den Essener RWE-Turm vielleicht noch niedriger gegangen. Aber den Titel "höchstes Hochhaus in NRW" wollte man haben.

    ^Es ist eine Seuche. Es ist nicht nur optisch unschön, sondern trägt nunmal auch zum Unsicherheitsgefühl im öffentlichen Raum bei. Vielleicht sollte man es machen wie in der Schule: die Täter den ganzen Mist unter Aufsicht wieder wegwischen lassen, wenn man sie erwischt.

    Neuvermietung Godesberger Allee 83-91

    Das Bürohaus Godesberger Allee 83-91 hat einen neuen Mieter gefunden: die BImA mietet das Gebäude mit 18.623 m² Bürofläche

    im Auftrag von zwei Bundesministerien an. Die Laufzeit des Mietvertrages beträgt neun Jahre. Im Rahmen der Anmietung ist vorgesehen, 14 Mio. Euro in die Büroflächen zu investieren.


    Der Bürokomplex wurde Ende 2017 vom Core-Plus-Fonds CCP 5 für 35 Mio. Euro von Art-Invest erworben. Letzter Mieter war die Telekom, seit einiger Zeit allerdings steht das Gebäude leer. Die Vermietung bestätigt die Dynamik gerade in diesem Abschnitt der Godesberger Allee in den vergangenen Jahren.



    bonnanova_0jvj8u.jpg

    © Tristan Capital Partners


    Quelle: Deal-Magazin bzw. der Pressetext im Original

    Zufällig gefunden: das Büro "Henneker Zillinger Ingenieure" sucht per Stellenausschreibung einen Bauingenieur oder Architekt für den Fachbereich Bauphysik. Als Referenz für aktuelle Projekte in dem Bereich wird auch das YRDS genannt. Das Projekt lebt also ganz offenbar noch. Art-Invest selbst nennt das Q4 2024 als voraussichtlichen Fertigstellungstermin. Damit das klappt, sollte es im laufenden Jahr (Sommer?) losgehen.


    (Strangtitel ist nun auch angepasst!)