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    Dransdorf | Neubaugebiet Grootestraße/ Lenaustraße

    In Dransdorf plant die LANGEN MassivHaus GmbH & Co. KG auf einer rund 4,5 Hektar großen Fläche zwischen der Grootestraße im Norden, der Lenaustraße im Osten, der Mörikestraße im Süden und der Kleingartenanlage entlang der Kleingartenstraße im Westen ein weitgehend autofreies, sozial gemischtes Wohnquartier mit Mehrfamilien- und Reihenhäusern.


    Zu diesem Zweck ist der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 6122-1 "Grootestraße/ Lenaustraße" aufzustellen. Noch bis diesen Freitag kann sich die Öffentlichkeit im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung äußern. Grundlage ist der Beschluss der BV Bonn vom 15. Juni 2021, mit dem die Politik gleichzeitig zahlreiche Änderungen an der Planung durchgesetzt hat.


    In diesem Sommer hat die Verwaltung den daraufhin überarbeiteten städtebaulichen Entwurf vorgestellt:


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    Ansicht von Nordwesten/ @ Ulrich Hartung GmbH


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    Ansicht von Südosten/ @ Ulrich Hartung GmbH


    Alle geplanten Wohngebäude ordnen sich einem von drei Nachbarschaftshöfen zu, die größtenteils autofrei gestaltet werden und so eine hohe Aufenthaltsqualität und auch ökologische Wertigkeit erfahren sollen. Die Hälfte der geplanten Bruttogrundfläche ist dem öffentlich geförderten Wohnungsbau vorbehalten. Um vielfältige Zielgruppen anzusprechen, soll der öffentlich geförderte Wohnraum nicht ausschließlich in den Mehrfamilienhäusern, sondern auch in den Reihenhäusern entstehen. Häuser und Hausgruppen mit öffentlich gefördertem und freifinanziertem Wohnungsbau sollen in jeder der drei Nachbarschaften durchmischt werden.


    Insgesamt entstehen 299 Wohneinheiten, davon 258 im Geschosswohnungsbau, der Rest in den Reihenhäusern. Am Quartierseingang an der Lenaustraße ist eine neue vierzügige KiTa mit Außenspielbereich vorgesehen. Auf Tiefgaragen wird gänzlich verzichtet, stattdessen entstehen zwei oberirdische Quartiersgaragen.


    Allerdings rechnet der Investor mit einem Baubeginn in frühestens zwei Jahren.


    Bild: https://abload.de/img/bfffc6af33b59eaf460cfricxy.jpg

    Plangebiet/ © Stadt Bonn

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    Bild: https://abload.de/img/220503_grootestrasse_ayie1.jpg
    Lageplan/ © Stadt Bonn

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    Quellen:
    Bonn-macht-mit.de

    GA+

    Ulrich Hartung GmbH

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    Das Foto illustriert wunderbar, wie städtebaulich wertvoll die Wiederherstellung von Langer Franz & Co. wäre. Die historischen Türme bilden ein perfektes Alleinstellungsmerkmal vor der Hochhauskulisse!

    Einige wenige ergänzende Infos gibt es jetzt hier auf der Webseite der Wettbewerbssieger.


    Im Lageplan zu sehen ist der Wettbewerbsbereich (rot markiert) mit der vorgeschlagenen Gestaltung der Hauptfußwege (Piazza), was auch Gegenstand des Wettbewerbs war.


    Das Hochhaus wird in Holzhybridbauweise errichtet und einschließlich der Attika 50,10m hoch.


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    © Winking Froh Architekten

    In Dransdorf entsteht wie bekannt die neue Geschäftsstelle der Lebenshilfe Bonn und der Bonner Werkstätten (#629). Baubeginn soll Ende dieses Jahres sein (Stand 2021), Fertigstellung 2024.


    Noch nicht bekannt waren mir die Visualisierungen:


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    © Bonner Werkstätten Lebenshilfe Bonn gemeinnützige GmbH


    Quelle: Werkstatt:Aktuell - Ausgabe Sommer 2021 (PDF)



    Der finale Entwurf weicht eventuell ab, auf dem aktuellen Lageplan ist die Dachterrasse kleiner dargestellt:


    Bild: https://abload.de/img/e_202_o_konzept_lageprhif1.jpg

    © Stadt Bonn

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    Die Verwaltung hat die Beschlussvorlage zur Einleitung des Planverfahrens und Aufstellung sowie öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans für den Teilbereich des EZMW-Campus (Nr. 6819-1, "Carlo-Schmid-Straße") zur Beratung in den politischen Gremien fertiggestellt, einsehbar hier im Ratsinformationssystem.



    Die Planung für das EZMW-Gebäude bleibt demnach in den Grundzügen unverändert: der Neubau wird aus vier Gebäudeteilen unterschiedlicher Höhe gebildet, die L-förmig einen zentralen Platz umfassen. Städtebaulich sticht der Büroturm mit 18 Etagen heraus. Dazu kommt, etwas abgesetzt, ein Wachgebäude. Zwischen diesem und dem Hochhaus ist außerdem eine überdachte Abstellanlage für Fahrräder geplant.


    Auffälligste Veränderung gegenüber der bisherigen Planung ist eine rund fünf Meter hohe Attika, hinter der die Gebäudetechnik des Hochhauses verschwindet. Die Oberkante der Attika liegt laut der Schnitte bei einer Höhe von 70,15m. Hinzu kommt ein von unten nicht sichtbarer Technikaufbau (Einhausung), der die Attika um 2,15m überragt. D.h., dass das EZMW-Hochhaus knapp vor dem Stadthaus (72,1m) das vierthöchste Haus der Stadt sein wird. Eine m.E. positive Umplanung, die das Hochhaus optisch strecken und auch ein wenig vom Climate Tower absetzten wird.


    Bild: https://abload.de/img/bplan_vep6819-1teil2aiycal.jpg

    Lageplan - © Stadt Bonn

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    Bild: https://abload.de/img/bplan_vep6819-1teil2bufcdp.jpg

    Ansichten und Schnitte - © Stadt Bonn

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    Wie geht's weiter? Als weiterer Schritt ist noch vor Fassung des Satzungsbeschlusses (der wohl erst im kommenden Jahr erfolgen wird) der Abschluss eines Durchführungsvertrages zwischen der BImA als Vorhabenträgerin und der Stadt vorgesehen. Darin sollen u.a. Erschließungsfragen geregelt werden.

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    Neubau Gerichtsgebäude

    Der Projektvertrag für den Neubau des Bonner Landgerichts wurde am Montag unterzeichnet, 2024 soll alles fertig sein. Dann werden über einen Zeitraum von voraussichtlich 15 Jahren in dem neuen Gebäude 1.350 Wirtschaftsstrafverfahren im Zusammenhang mit Cum-Ex-Geschäften verhandelt. Bauherr und Investor ist die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Gummersbach, die das Gebäude für den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW errichtet. Verantwortlich für die Architektur ist das Büro JBR Partner aus Münster (Q).

    DRILLING - Hintergrundgespräche laufen

    Die Stadt und die Investoren des geplanten Bürohauses "Drilling" verhandeln immer noch, um eine mögliche Klage abzuwenden (#664). Es wurde eine Klagefrist bis zum 3.11. vereinbart.


    Allerdings hält die Ratsmehrheit an ihrem Plan fest, dass die Stadt von ihrem Wiederkaufsrecht Gebrauch machen soll. Das Grundstück soll anschließend im Erbbaurecht vermarktet und neuer Standort des Forest Stewardship Council (FSC) werden. Für den FSC war auch schon das Grundstück der König-Fahd-Akademie im Gespräch (#661). Der FSC ist in die Gespräche zwischen Stadt und den Drilling-Investoren eingebunden (Q GA+).

    Art-Invest Real Estate vermietet das 23. Obergeschoss am Neuen Kanzlerplatz an den Stollfuß Verlag


    - Rund 40 Mitarbeitende des Stollfuß Verlags beziehen eine 745 m2 große Büroetage im Hochhaus

    - Die attraktiven Arbeitsflächen am Neue Kanzlerplatz sind zu 99 Prozent vermietet

    - Das gesamte Bauvorhaben wird Ende 2022 fertiggestellt


    Köln/Bonn, 11. Oktober 2022


    Art-Invest Real Estate konnte den renommierten Stollfuß Verlag als Mieter des Neuen Kanzlerplatzes im Bonner Bundesviertel gewinnen. Der auf dem Gebiet des Steuerrechts führende deutsche Verlag mietet zu Anfang des nächsten Jahres das 23. Stockwerk im Hochhaus mit einer Bürofläche von 745 m2 an und bietet rund 40 Mitarbeitenden ein modernes Arbeitsumfeld mit Weitblick über die ganze Stadt. Damit ist der Neue Kanzlerplatz, der über eine Bruttogeschossfläche von 66.000 m2 verfügt und Ende 2022 fertiggestellt sein wird, zu 99 Prozent vermietet. Langfristige Verträge wurden bereits mit der Postbank, Design Offices als Anbieter für Corporate Coworking, der Steuerberatungsgesellschaft JUHN Partner, dem IT-Unternehmen CONET sowie dem Gastronomiebetreiber Food Affairs abgeschlossen.


    Vollständige Pressemitteilung hier.


    Bild: https://abload.de/img/pano-nkp-0451-1536x111ac13.jpg Bild: https://abload.de/img/pano-nkp-0504-1536x11e4c7c.jpg

    © Art-Invest Real Estate

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    Laut GA ist damit nur noch die 22. Etage zur Anmietung verfügbar. Und: in der 27. Etage soll eine Roof Top Bar eröffnen, die "zu bestimmten Zeiten" für die Allgemeinheit zugänglich sein soll!

    Auf der Bonner Straße 101-105 plant ein Investor ein Mehrparteienhaus und Reihenhäuser. [...] Der Investor plant Gründächer, kleine Gärten und eine Erdabdeckung mit Begrünung. Dazu passend haben oezen-reimer+partner Q einen (möglichen??) Entwurf präsentiert.


    Der Altbestand wurde vor Kurzem abgebrochen. Der Nachkriegsbau Nr. 101 ist kein Verlust, um die beiden Gründerzeitler ist es ein wenig schade, v.a. um die Nr. 103 (1|2). Was auch am Ende gebaut wird, das kleinteilige, gründerzeitlich geprägte Straßenbild geht hier ein Stück weit verloren.


    Der Entwurf von Oezen-Reimer wird es übrigens nicht, das ist ein realisiertes Vorhaben in Hennef.

    Das Projekt heißt jetzt offiziell "Corbinian".


    Außerdem wurde am vergangenen Dienstag bekannt, dass die Wirtschaftskanzlei Noerr einen langfristigen Mietvertrag über rund 15.000 m² Bürofläche abgeschlossen hat. Die Kanzlei will den Standort als "House of Noerr" etablieren. Somit sind bereits über 30 % der Büroflächen vermietet (Q Deal-Magazin + Q Abendzeitung).

    In der Luisenstraße 79/ Ecke Ernststraße baut die RHB Wohnungsbaugesellschaft ein Mehrfamilienhaus mit 15 Wohneinheiten. Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal 2023 geplant.


    Sehr schlichte Architektur, immerhin mit Satteldach anstatt eines sonst üblichen Staffelgeschosses.


    Aber das mit dem Eckbalkon im Parterre meinen die nicht ernst?!


    Bild: https://abload.de/img/ezgif-2-f9a4d978beicfqp.jpg


    Bild: https://abload.de/img/ezgif-2-05404bc9a3mdfu3.jpg

    Ansicht Luisenstraße


    Bild: https://abload.de/img/ezgif-2-cecc5721bc6ue63.jpg

    Ansicht Ernststraße

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    alle Bilder © Doganci Immobilien

    Kein Hotel auf Bristol-Grundstück!

    Auf dem Bristol-Grundstück wird es definitiv kein Hotel mehr geben. Der Bauherr Swiss Life AM lehnt eine Hotelnutzung mit Verweis auf eine Markt- und Standortanalyse ab, die ergeben habe, dass das Grundstück "kein zukünftiger Hotelstandort ist". Die Verwaltung hatte auf Beschluss des Rates noch einmal Gespräche mit Swiss Life über eine mögliche Hotelnutzung auf dem Grundstück geführt.


    Lediglich im Erdgeschoss ist, weil im städtebaulichen Vertrag vereinbart, eine gewerbliche Nutzung geplant, wobei die genaue Art der Nutzung noch nicht bekannt gegeben wird. Möglicherweise wird eine gastronomische Nutzung umgesetzt. Nähere Informationen dazu sollen nach Auskunft von Swiss Life innerhalb der nächsten Wochen feststehen.


    Derweil wurde im Sommer der Fassadenwettbewerb gestartet, die Auswahlsitzung soll am 18. Oktober stattfinden.


    Der weitere Zeitplan: derzeit wird im Bristol weiterhin an der Schadstoffbeseitigung gearbeitet. Einen Termin für den eigentlichen Abriss nennt Swiss Life noch nicht. Voraussichtlich im Sommer 2024 wird mit dem Bau des 2. BA mit 124 Wohnungen begonnen, Fertigstellung soll 2026/2027 sein (Q GA+).



    Meine pessimistische Einschätzung in #8 bestätigt sich leider. Die Politik hat sich hier m.E. einmal mehr von der Verwaltung betuppen lassen. Wenn sie eine Hotelnutzung will, muss sie rechtzeitig dafür sorgen, dass das festgezurrt wird! Weder hinsichtlich der geplanten gewerblichen Erdgeschossnutzung noch in Hinblick auf das Ergebnis des Fassadenwettbewerbs habe ich große Hoffnungen.

    Architektonisch doch ein sehr „braver und biederer, und sehr sehr „pragmatischer Entwurf“!

    Hatte etwas anderes erwartet,


    [...] Immerhin hat das Gerichtsgebäude doch eine besondere Bedeutung, die es auch ausstrahlen sollte!

    So sehe ich das auch. Ironischerweise - so steht's im GA-Bericht - soll der Landgerichtspräsident versichert haben, dass kein reiner Zweckbau entstehen werde und dass man "ein städtebauliches Wahrzeichen" schaffen wolle. Also wenn das kein Zweckbau ist, was dann? Wie heißt es so schön - versprich nichts, was du nicht halten kannst!


    Das Budget muss sehr stramm sein, warum sonst plant man anstatt einer Tiefgarage diese Parkpalette am Mühlengraben? Gibt es dafür außer den Kosten noch andere Gründe?

    Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat in seiner Sondersitzung am vergangenen Donnerstag die Leitlinien für das Qualifizierungsverfahren zum DEVK-Neubau beschlossen. Die Ratsmehrheit hatte erst kurz vor der Sitzung den Änderungsantrag eingebracht, der die Durchführung eines zweistufigen Werkstattverfahrens vorsieht. Daran werden mindestens acht Planungsteams teilnehmen.


    In der ersten Phase sollen zunächst die Eckdaten wie Höhe, Fläche und Nutzungsverteilung festgelegt werden. Die Planer sollen jeweils zwei Varianten mit unterschiedlichen Höhen darstellen. Eine Mindesthöhe wird nicht festgelegt, die Maximalhöhe soll 145m betragen. Im Anschluss erfolgt die konkrete Ausarbeitung der Entwürfe.


    DEVK-Vorstand Zens zeigt sich "froh, dass es voran geht". Allerdings koste ein zweistufiges Verfahren viel Geld und verzögere das Projekt erneut. Der angestrebte Abschluss des Qualifizierungsverfahrens im 1. Quartal 2023 scheint Makulatur, er rechnet deshalb mit weiter steigenden Baukosten. Man suche weiter nach alternativen Standorten, Monheim und Hürth seien zwei ernstzunehmende Ideen (Quelle: Rundschau+).



    Aus der städtischen Pressemeldung geht zum Zeitplan ergänzend hervor, dass Anfang kommenden Jahres ein Folgebeschluss mit den bis dahin weiter konkretisierten Planungsvorgaben die erste Stufe des Qualifizierungsverfahrens eröffnen soll.

    Deutzer Hafen - Hafentag 2022

    Unter dem Motto "Informieren. Austauschen. Hafen erleben!" findet am kommenden Dienstag, den 27. September, von 15:00 bis 21:30 Uhr im Deutzer Hafen der "Hafentag 2022" statt.


    Tagsüber besteht Gelegenheit, sich an verschiedenen Themenstationen über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren und sich mit Fachleuten vor Ort auszutauschen. Außerdem gibt es geführte Touren (zu Fuß/ per Fahrrad) über das Hafengelände.


    Abends findet eine Abschlussveranstaltung in der Essigfabrik statt.


    Zum kompletten Programm:

    modernestadt.de/hafentag/

    meinungfuer.koeln/node/451



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    © Cobe