Beiträge von rec

    Das Bonner Architekturbüro Schommer hat den dritten Platz des Auswahlverfahrens für die neue DHL-Zentrale/ "Bonner Office Project" (BOP) belegt und eine Visualisierung auf seiner Webseite veröffentlicht (s.u.). Der Siegerentwurf ist leider immer noch nicht öffentlich bekannt. Vermutlich wird sich die Öffentlichkeit gedulden müssen, bis der Rat über den Rahmenplan für das Bundesviertel einen Beschluss gefasst hat.


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    Quelle: Architekturbüro Schommer Bonn

    CPK_Bonn, danke für den Fund. Ich habe unsere Webcam-Liste entsprechend aktualisiert.


    rob02, die Beschlussvorlage der Verwaltung zur Einleitung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens (#8) wurde Ende 2018 im Planungsausschuss abgelehnt. Die hohe Variante war/ist somit zunächst vom Tisch.


    Es hat aber irgendwie den Anschein, als habe Asbeck seine Hochhauspläne noch nicht ganz aufgegeben. Vielleicht konnte oder wollte die Post auch einfach noch nicht ihre Büros räumen. Jedenfalls wurde das Projekt in zwei Bauabschnitte aufgeteilt und ab Anfang letzten Jahres der I. BA auf den Grundstücken der beiden abgerissenen Villen Kurt-Schumacher-Str. 24 und 26 (Kita "Mini-Mäuse") vermarktet. Dazu gab es auch Visualisierungen, die eine andere, rostbraune Fassade zeigten (hier noch zu sehen). Die Arbeiten für diesen Bauabschnitt haben zwischenzeitlich begonnen. Dort sollen rund 5.600 qm2 Bürofläche entstehen.


    Der "Hochpunkt" wird mit dem II. BA Kurt-Schumacher-Str. 28 (LV Niedersachsen) entstehen. Die ehem. LV ist derzeit weiterhin von der Post bezogen. Insofern ist auf diesem Grundstück theoretisch weiterhin alles möglich. Asbeck zeigt auf seiner Webseite nun allerdings ein neungeschossiges Gebäude mit zweigeschossiger Attika und dunkler Fassade. Dieser Bauabschnitt wird derzeit vermarktet (z.B. bei Immobilien Scout - die Fertigstellung wird dort mit 2022 angegeben). Insgesamt soll "GreenGate" nach Fertigstellung beider Bauabschnitte ca. 16.000 qm2 Bürofläche umfassen.


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    Quelle: Marc Asbeck

    Grundstein für Hotelneubau gelegt

    Voran geht's mit dem Hotelprojekt auf dem vormals für das Festspielhaus vorgesehenen Grundstück am Erzbergerufer.


    Nach erfolgtem Abriss des früheren Studentenwohnheims und Teilabriss eines darunter liegenden Bunkers konnte Mitte September der Grundstein gelegt werden. Aufgrund der langwierigen Abrissarbeiten des massiven Betonbunkers verschiebt sich die geplante Fertigstellung und Eröffnung des Hotels auf 2021. Bunkersohle und Teile der Seitenwände bleiben als Fundament für den Neubau erhalten.


    Realisiert wird das Projekt von der Landmarken AG als Siegerin der Investorenausschreibung für den Hotelneubau. Entstehen wird ein Drei-Sterne-Hotel der Marke "prizeotel" mit 214 Zimmern, Restaurant und Bar im Backsteinlook. Der Entwurf stammt von kadawittfeldarchitektur. Auffälliges architektonisches Merkmal soll eine gläserne "Panorama-Fuge" im Erdgeschoss werden, "die Lobby und Restaurant in eine Art "Bel-Etage" mit Rheinblick verwandelt" (Landmarken AG). Die polygonale Form des Entwurfs soll den ursprünglichen Verlauf des alten Befestigungsgürtels an der Theaterstraße widerspiegeln und die mittelalterliche Stadtkante als Sichtachse erhalten.


    Das Gebäude soll laut Investor einen Mehrwert nicht nur für Übernachtungsgäste, sondern auch für die Bonner Bürger schaffen. Die Bar ist als Skybar mit Rheinblick konzipiert. Ebenerdig entsteht zum Rhein eine Freifläche als "terrassenförmige Stadtbühne", die Platz für verschiedene kulturelle Veranstaltungen bieten soll. Das Motto des Entwurfs lautet "die Stadt an den Rhein führen"! (Persönliche Einschätzung: die Fläche wird letztlich v.a. für die Außengastronomie des Hotels genutzt werden.)



    Projektinfos: Landmarken AG
    Presse: Deal-Magazin




    Ansicht Fritz-Schroeder-Ufer/ Rhein



    Ansicht Windmühlenstraße


    Bildquelle: Landmarken AG/ kadawittfeldarchitektur

    Stadtrat stimmt Grundstücksverkauf zu

    Das Vorhaben der Post, an der Baunscheidtstraße einen Neubau mit rund 50.000 m² BGF zu errichten, ist einen wichtigen Schritt vorangekommen: der Stadtrat hat am vergangenen Montag in nicht-öffentlicher Sitzung dem notwendigen Verkauf der städtischen Grundstücke an die Post zugestimmt. Das berichtet der General-Anzeiger in seiner Ausgabe von vergangenem Freitag.


    Der Kaufpreis für die zusammen 11.500 m² großen Grundstücke wurde vorläufig auf 9,3 Mio. Euro festgelegt. Der tatsächliche Kaufpreis wird sich nach dem Umfang der genehmigten Bürofläche richten. Gegen möglicherweise auftretende altlastenbedingte Mehrkosten, die bei früheren Grundstücksgeschäften am Bonner Bogen (Rheinpalais) oder Bahnhof (Urban Soul) zu Forderungen der Erwerber nach einer Minderung des vereinbarten Kaufpreises führten, hat die Stadt diesmal vorgebeugt. Dieses Risiko soll im Vertrag auf eine Höchstsumme von einer Mio. Euro zu Lasten der Stadt gedeckelt werden.


    Laut der vertraulichen Beschlussvorlage der Stadtverwaltung plant die Post an der Baunscheidtstraße die Zentrale ihres Konzernbereichs DHL zu errichten. Ein Architektenwettbewerb für das Vorhaben ist bereits abgeschlossen (das Ergebnis ist bisher nicht-öffentlich) und ein vorhabenbezogenes Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Der für 2020 vorgesehene Baustart ist aber wohl trotzdem nicht mehr realistisch.

    Ausbau Rheinenergie-Stadion

    Seit letzten Mittwoch liegen der Kölner Sportstätten GmbH sowie dem 1. FC Köln erste Ergebnisse der zweiten Machbarkeitsstudie zu einem möglichen Ausbau des Rheinenergie-Stadions vor. Danach ist ein Ausbau auf 70.000 bis 75.000 Zuschauer baulich als auch die planungsrechtlich möglich. Jetzt soll gemeinsam mit der Stadt ausgelotet werden, ob und wie ein solches Projekt wirtschaftlich umgesetzt werden kann.


    Neben der Finanzierung sind weiterhin planungsrechtliche Fragestellungen hinsichtlich Denkmalschutz, Naturschutz und Lärmemission zu klären. Davon wird z.B. abhängen, ob ein verschließbares Dach notwendig sein wird.


    Angedacht ist ein relativ großer Stehplatzbereich für 28.000 Zuschauer auf der Südtribüne und eine großzügige Erweiterung der Hospitality-Flächen.


    Der Ausbau des Stadions kann frühestens nach der EM 2024 beginnen.


    GA Bonn: 1. FC Köln plant eine Riesentribüne
    1. FC Köln: Pressemeldung

    ^Die selbe Hoffnung hatte ich auch. Leider entsteht dort lediglich... die größte Autowaschanlage Bonns.


    Betreiber der Anlage wird "Mr. Wash". Aufgrund der begrenzten Grundfläche wird die Anlage drei Ebenen haben, die über Rampen miteinander verbunden werden. Die umfangreiche Technik (u.a. Wasserrückgewinnungsanlage) wird im Untergeschoss mit eingebaut, was wohl für solche Anlagen ungewöhnlich ist. Daher die massiven Ausmaße der Baugrube.


    GA: Mr. Wash baut riesige Waschstraße in Bonn
    carwashpro.de: Mammutprojekt für Mr. Wash in Bonn



    Das wäre dann ein riesiger Aufschwung für das Gebiet um den Verteilerkreis!


    Eine m.E. vertane Chance, ja. Die Gegend entwickelt sich langsam zu einem gehobenen Mischgebiet. Ein Bürogebäude oder Budget-Hotel hätte hier sehr gut gepasst, auch wenn's kein Hochhaus gewesen wäre.

    Ein Steckbrief zum Gebäude und weitere interessante Details zum Projektverlauf finden sich übrigens hier auf der Webseite des BBR.


    Aufgrund der geringen Grundfläche von nur 20 x 30m wirkt das Hochhaus sehr schlank. Die dunkelgrüne Fassade weicht deutlich von den Visualisierungen ab, was ich aber nicht schlecht finde. Erinnert ein wenig an den Omniturm in Frankfurt. Den künftigen Nutzern wird sich ein wohl überwältigender Ausblick auf den Rhein und das Siebengebirge bieten.


    Für den Betrachter aus der Ferne erachte ich den gewählten Standort am Fluss dagegen als nachteilig. Das Gelände liegt einige Meter tiefer als die Umgebung, wodurch das Gebäude gerade von der "Landseite" (zu) kurz wirkt, trotz der beschriebenen Schlankheit. Ich hätte das Hochhaus allein wegen der Fernwirkung näher zum Langen Eugen platziert.



    Bleibt zu hoffen, dass die weiteren angekündigten Hochbauten des Bauherrn
    Asbeck in den kommenden Jahren das Ensemble vervollständigen. Hierzu hat man länger nichts mehr gehört.


    Zur Zeit befindet sich der Rahmenplan für das Bundesviertel in der Überarbeitung. Solange kommen die Pläne politisch nicht voran. Mit einem Ergebnis wird aber noch in diesem Jahr gerechnet. Asbeck hat sich in einem GA-Interview im April ausführlich zu seinen Plänen geäußert.

    Grundsteinlegung

    Mitte Juni fand die Grundsteinlegung statt. Bestätigt ist gleichzeitig der Corporate Coworking-Anbieter Design Offices als zweiter Ankermieter. Ansonsten gibt es hinsichtlich weiterer Mieter - offiziell - noch nichts zu berichten.


    Interessanter Fakt nebenbei: der Grundstein des Bonn-Centers, der nach dessen Sprengung geborgen wurde, wurde in den Grundstein des "Neuen Kanzlerplatzes" integriert.


    Quelle: Deal-Magazin


    EDIT: über die Grundsteinlegung berichtete auch der WDR in der Lokalzeit.

    Richtfest UN-Erweiterungsbau

    ^Danke für den Hinweis. Ergänzend dazu die Pressemeldung des BBR (in Kurzform) und etwas Bildmaterial.




    Quelle: bbr.bund.de/




    Quelle: BBR / BILDKRAFTWERK / Bastian Aschoff



    Quelle: BBR / BILDKRAFTWERK / Bastian Aschoff - oben links entsteht das Stadtquartier "Neuer Kanzlerplatz"

    Citysurfer


    Immerhin ist an der Stolberger Str. ein Hotel mit 210 Zimmern vorgesehen. Zusammen mit dem Fitnessstudio und der vorgesehenen Gastronomie wird das sicherlich auch abends und am Wochenende für etwas Belebung sorgen. Der ovale Platz soll jedenfalls nach Vorstellung der Projektentwickler Braunsfeld "ein neues Zentrum" geben, berichtet die Immobilien Zeitung. Die Fertigstellung ist demnach bis zum dritten Quartal 2022 geplant.


    Taddel


    Das Viertel ist stark im Wandel. Gleich nördlich angrenzend z.B., auf dem Grundstück Richtung Bundesverwaltungsamt, plant die Hamburger TAS-Unternehmensgruppe das "Quartier 111" und in östlicher Richtung auf der anderen Straßenseite entsteht das neue türkische Generalkonsulat.

    GBA 138 - Rohbau steht

    ^Das Bauprojekt "GBA138" ist im Rohbau fertiggestellt. Heute wurden ein Zelt und mobile Verpflegungsstände aufgebaut. Zeichen dafür, dass das im Februar angekündigte Richtfest (GA), bei dem neue Details angekündigt werden sollen, wohl morgen stattfindet. Bekannt ist allerdings bereits, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. das Bürogebäude als Alleinmieter beziehen wird (ok, der GA hat's nicht mitbekommen...). Nachzulesen im "Büromarktbericht Bonn 2018" des Maklerunternehmens Larbig & Mortag. Der Mietabschluss über 10.766 m² war nach dem Postbank-Deal am Kanzlerplatz die zweitgrößte Anmietung auf dem Bonner Büromarkt im vergangenen Jahr. Wie der GA im Link schreibt, ist die Fertigstellung des "GBA138" für das erste Quartal 2020 geplant.


    Das DLR sicherte sich außerdem knapp 5.000 m² Neubaumietfläche im Projekt "Haus der Höfe" (das damit auch vollvermietet ist).

    Maximiliancenter - Ladenpassage wiedereröffnet

    Vor dem Bahnhof geht es sichtbar voran: die Ladenpassage im Untergeschoss des Maximiliancenters, zwischen Busbahnhof, Bahnsteiggleisen und U-Bahn, ist seit vergangenem Freitag wieder öffentlich zugänglich. Auf 3.000 m² wird es ein vorrangig gastronomisches Angebot geben, mit den für solche Standorte typischen Namen wie Le Crobag, dean & david oder Pommesfreunde. Daneben werden aber auch einige "alte" Mieter zurückkehren. Insgesamt wurden 22 Laden- bzw. Gastronomieeinheiten geschaffen. Aufgrund der Lage im Bahnhof gelten die Beschränkungen der Ladenöffnungszeiten theoretisch nicht.


    Die Betriebe öffnen nach und nach, offenbar sind nicht alle rechtzeitig mit dem Innenausbau fertig geworden. Heute z.B. hat die dm-Filiale eröffnet, mit 580 m² Verkaufsfläche einer der Hauptmieter.


    An der Oberfläche geht es ebenfalls weiter. Im März hat Primark mit dem Innenausbau der Obergeschosse begonnen. Im Sommer oder - nach unterschiedlichen Berichten im Herbst - soll auf vier Etagen der neue Primark Store eröffnen. Dann soll es auch eine große Eröffnungsfeier geben. Äußerlich ist das Maximiliancenter bereits fertiggestellt.


    General-Anzeiger (28.04.2019): Im Maximiliancenter öffnen die ersten Läden
    Express (26.04.2019): Schwer was los unterm Bonner Hauptbahnhof



    Für meinen Geschmack wirkt die neue Passage etwas eng, obwohl die Decke angehoben wurde, da der geräumige Lichthof den Verkaufsflächen zugeschlagen wurde. Dafür ist es nun wesentlich sauberer und wird es auch bleiben. Den bisherigen Treffpunkt der "Szene" am Zugang vom Busbahnhof hat man zeitgleich mit der Öffnung der Passage mit einer Bretterwand unzugänglich gemacht. Diese trifft sich nun an der Unterführung Poppelsdorfer Allee, was dort für einige Unruhe und Ärger sorgt.


    Das Maximiliancenter wurde übrigens bereits im letzten Jahr von der Ten Brinke Gruppe für 112 Millionen Euro an die Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden verkauft.

    Union Investment erwirbt Büroquartier am Neuen Kanzlerplatz

    ^Nun gibt es die offizielle Pressemitteilung der Union Investment über den Ankauf des Büroquartiers. UI wird das Gebäude-Ensemble nach der für Anfang 2022 geplanten Fertigstellung übernehmen. Die vollständige Projektverantwortung bleibt bis dahin bei Art-Invest Real Estate.


    Die Pressemitteilung enthält einige neue Details:

    • Mieter: mit Design Offices, einem bundesweit tätigen Anbieter von Co-Working-Flächen, wurde ein zweiter Hauptmieter gefunden. Design Offices hat offenbar einen Mietvertrag für 8.000 m² Bürofläche in "Haus 1" unterschrieben. Dieses Gebäude umfasst das Hochhaus samt Sockel mit insgesamt 32.000 m² Mietfläche. Die Vorvermietungsquote beträgt damit mindestens 80%.


    • Zeitplan: Die Sockelgebäude "Haus 2" (zum Kanzlerplatz gelegen) und "Haus 3" (zur Bahntrasse gelegen) mit jeweils rund 14.000 m² Mietfläche sollen im Sommer 2021 fertiggestellt sein. "Haus 1" mit dem Hochhaus folgt im Frühjahr 2022.


    • Nutzung: "Haus 2" ist vollständig an die Postbank bzw. die DB Privat- und Firmenkundenbank vorvermietet. Hier wird es keine öffentliche Nutzung geben. Im Erdgeschoss von "Haus 3" ist dagegen auf 2.600 m² Fläche eine "ansprechende" gastronomische Nutzung vorgesehen.


    • Zitat: "Bonn gehört aus unserer Sicht zu den dynamischsten B-Standorten in Deutschland. Die Leerstandsquote im Bürobereich liegt bei gerade einmal zwei Prozent und die Bürospitzenmieten sind in den letzten zehn Jahren um rund 55 Prozent gestiegen. Damit hat Bonn inzwischen sogar das Spitzenmietpreis-Niveau des Standorts Köln erreicht (Alejandro Obermeyer, Leiter Investment Management DACH bei der Union Investment Real Estate GmbH)."



    Bildquelle: Art-Invest Real Estate

    2. Webcam

    Der Fortschritt der Bauarbeiten kann mit einer weiteren Webcam verfolgt werden. Diese erlaubt einen noch besseren, weil unmittelbaren und ungetrübten Blick auf das Geschehen im Vergleich zur oben verlinkten Cam auf dem Marriott-Hotel (Quelle mit Dia-Show: https://www.webcam-4insiders.com/de/). Im Hintergrund kann man gleich noch die zweite aktuelle Hochhausbaustelle im Bundesviertel für den Erweiterungsbau im UN-Campus mitverfolgen.


    Jai-C , das Hochhaus entsteht etwas abseits, weil es anders als Post-Tower oder Langer Eugen nicht Teil der Hochhauskette am Rhein sein wird. Alle Hochhäuser werden aber nah genug beieinander stehen, um in der Fernwirkung als Ensemble wahrgenommen zu werden. Man sieht das auf dieser Aufnahme vom Aussichtspunkt "Limperich/Finkenberg" (Google Maps) ganz gut: der rote Kran in der Mitte markiert die Baustelle für den UN-Erweiterungsbau, der Sendemast auf dem Venusberg gibt einen Anhaltspunkt, wo das Hochhaus am Kanzlerplatz aufragen wird.


    Von Falcon Crest gibt es außerdem eine Luftbildgalerie, die offenbar im Auftrag der Art Invest entstanden ist. Die Aufnahmen sind ein knappes Jahr alt (Mai 2018), geben aber einen recht guten Eindruck von der Umgebung.

    Ankauf durch Union Investment?!

    Die Investmentgesellschaft Union Investment hat offenbar bereits im vergangenen Jahr das Quartier "Neuer Kanzlerplatz" für drei ihrer Fonds vollständig erworben. Das geht aus der Mitarbeiterpräsentation "Unser Transaktionsgeschäft - Rückblick und Ausblick" aus dem Januar hervor, die im Internet frei zugänglich ist. Der Ankauf wird darin mit einem Volumen von 364,4 Mio. Euro angegeben. Weitere Quellen habe ich bislang nicht finden können.

    Hochhaus am Platanenweg

    ^^Das seit Jahren leerstehende, ehemals vom Sanitätsamt der Bundeswehr genutzte, Hochhaus Platanenweg 29 (Foto) wird jetzt endlich saniert und für Wohnzwecke umgebaut. Bis Ende des Jahres sollen 237 vollmöblierte Mikro-Apartments für Studenten entstehen. Das berichtete der GA bereits am 20.12.2018 in seiner Druckausgabe.


    Demnach befindet sich das Objekt seit April 2018 wieder im Eigentum der Solidare Unternehmensgruppe. Diese hatte das Hochhaus erstmals Anfang 2016 erworben und wie in #621 beschrieben später veräußert. Das Projekt ist tatsächlich auf der Webseite der Solidare unter "Portfolio", sogar mit einem Werbevideo, gelistet. Demnach wird das Hochhaus, wie schon lange geplant, um zwei auf 18 Etagen aufgestockt, indem der hoch aufragende Gebäudekern "ummantelt" wird. Die Planung dürfte im Großen und Ganzen noch der Planung entsprechen, wie sie hier bei der Van Drünen Projektbau, Eigentümer bis 2016, noch zu sehen ist.

    Rhein-Palais - Baubeginn 2. Bauabschnitt?!

    Der General-Anzeiger berichtete in dieser Woche wieder ausführlich über den Sachstand beim "Rhein-Palais". Und es gibt gute Nachrichten: vor wenigen Wochen soll mit den Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt begonnen worden sein. Eventuell kann das hier jemand bestätigen?


    Da zwischen Investor Ewald Hohr und der Stadt noch keine Einigung über die Übernahme der Kosten für die Entsorgung der Deponie-Abfälle auf dem Baugrundstück erzielt werden konnte, will Hohr die Kosten der Entsorgung zunächst vorfinanzieren. Geplant ist, den zweiten (und später auch den dritten) Bauabschnitt auf bis zu 700 Bohrpfählen zu errichten, die die Bodenplatte tragen sollen. Dies sei preiswerter, als die Abfälle im Untergrund vollständig zu entsorgen. Das Verfahren hat laut Hohr weitere Vorteile: Man rede von weitgehend feststehenden Kosten, nicht mehr von Kostenschätzungen. Bei den Kostenschätzungen für die Entsorgung liegen Stadt und Investor bislang weit auseinander.


    Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts ist für Ende 2020 vorgesehen, den Auftrag hat eine Arge bestehend aus den Firmen Prangenberg & Zaum sowie Züblin Tiefbau an Land gezogen. Zeitgleich mit der Fertigstellung des zweiten soll mit den Arbeiten am dritten Bauabschnitt begonnen werden. Dafür sind ebenfalls zwei Jahre Bauzeit veranschlagt. Fertigstellung des Gesamtvorhabens wäre bei Einhaltung des Zeitplans demnach Ende 2022.


    Eine weitere positive Meldung gibt es: der lange leerstehende erste Bauabschnitt soll Ende des Jahres endlich fertig sein und ist bereits zu 70% vermietet.



    GA, 15.01.2019: Kostenstreit um das Rhein-Palais am Bonner Bogen

    Webcam

    Den Baufortschritt per Webcam beobachten geht jetzt auch.


    Bisher ging es nur nach unten. Das wird sich demnächst ändern. Dort, wo später das Hochhaus in die Höhe ragen wird, ist derzeit offenbar eine Pfahlbohrmaschine im Einsatz. Im Hintergrund ist das Stadtquartier an der Reuterbrücke zu sehen.


    Für Interessierte: Die mit der Ausführung der Tiefbauarbeiten beauftragte Firma "Keller Grundbau" hat bei Youtube einen Kurzfilm über die Herstellung der Baugrube hochgeladen.