Umgestaltung Rathausforum / Marx-Engels-Forum

  • Man hätte den Neptunbrunnen gleichzeitig wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückversetzen können, da wo er hingehört. Diese Pläne zur Neugestaltung des Brunnens vor dem Schloss sind m. A. n. nicht mehr zeitgemäß.

  • Betonkopf

    Es tut mir leid, ich wollte keine alten Wunden aufreißen, aber ich konnte einfach nicht widerstehen. Vor allem, weil ich (wie ich bereits sagte) die Entscheidung, den Neptunbrunnen nicht an seinen ursprünglichen Standort zurückzubringen, für fragwürdig halte. Der Beschluss, die ikonische Backsteinfassade in den Wiederaufbau von Schinkels Bauakademie doch einzubeziehen, verlangt geradezu eine Neubewertung des Zusammenspiel zwischen Brunnen (alt oder neu) - Stadtschloss - Bauakademie - Marstall im öffentlichen Raum.

  • Die Diskussion ist es alle mal Wert, geführt zu werden, weil diese Umgestaltung des gesamten Bereichs zu einer Spielwiese für Hedonisten, jeglichen bisher so hoch gehaltenen, nachkriegsgeschichtlichen Ensemblewert engültig ruiniert.

    Das Marx-Engels-Forum in seiner überkommenen Ursprungsgestaltung, die übrigens NACH dem U-Bahn-Bau aufwendig und kostspielig in den Vorwendestand zurückversetzt wurde, wird zerstört. Es wurden Dutzende gesunde, großgewachsene Bäume gefällt, die selbst den U-Bahnbau überlebt haben. Bislang unerforschte Kellergewölbe der Vorkriegsbebauung, nicht wenige davon, arisierte Gebäude, werden eingeebnet. Der besondere Ensemblewert des Neptunbrunnens im Rahmen einer sozialistischen Stadtplanung wird verwässert indem das Umfeld in einen Spaßpark umgewandelt wird. Man realtiviert sogar das gelungen kenntlich Umfeld der Mariennkirche mit den Abdrücken der Vorkriegsbebbaung im Plaster aber man darf nicht das Thema Schlossbrunnen anprechen?!

    Gehts noch?!

  • Architektur-Fan: Du bezweifelt doch etwa nicht, dass die Sanierung des Brunnens, positiv ist, nur weil damit nicht die Verlegung an den ehemaligen Standort verbunden ist, sondern diese am heutigen Ort stattflndet? Das wäre eine seltsame Einstellung.

    Die Diskussion wird sicherlich weitergehen, wobei mancher vielleicht hofft, ein irgendwann mal AFD-geführter Senat, würde das Thema nochmal anpacken. Ich glaube das nicht. Spätestens dann, wäre schnellstens für derartige Projekte kein Geld mehr da.

    Einmal editiert, zuletzt von Baukörper (9. Mai 2026 um 13:13)

  • Baukörper: Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, dass diese gute Nachricht nicht vom Standort abhängt. Auf jeden Fall freue ich mich sehr darüber.

    Ein von der AfD geführter Senat ist das Letzte, was diese Stadt braucht, und glücklicherweise wird dies niemals geschehen.

    Ich weiß jedoch nicht, warum Menschen, die sich für eine historische Rekonstruktion der Stadt einsetzen, stets in die Ecke der extremen Rechten gedrängt werden sollen. Dies ist nicht nur unwahr und antidemokratisch, sondern auch grob unfair.

  • ^ Da war doch was. Wer länger im Forum dabei ist weiß das. Nicht vergessen ist die Ankündigung, sein Kreuz bei der nächsten Wahl genau dort wo blau-braun steht, zu machen.

    Und wie kann es sein, dass dieser User Klarenbach Vorschriften machen will, was und wie etwas zu posten ist?

    Zur Sache: Es ist mehr als erfreulich, dass der Brunnen endlich saniert wird. In meinen Augen auch an der richtigen Stelle.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich weiß jedoch nicht, warum Menschen, die sich für eine historische Rekonstruktion der Stadt einsetzen, stets in die Ecke der extremen Rechten gedrängt werden sollen. Dies ist nicht nur unwahr und antidemokratisch, sondern auch grob unfair.

    Sorry, aber ich hab es extra vorsichtig formuliert. Bei z.Zt. rund 17 Prozent Umfragezustimmung für die AFD in Berlin, wird auch hier der ein oder andere Anhänger dabei sein. Außerdem ist die Argumentationsline bei solchen Themen, ähnlich denen der AFD ("Früher war alles viel schöner..." und "die schweigende, nicht beachtete Mehrheit will aber genau das ...", usw...

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Architektur-Fan: Du bezweifelt doch etwa nicht, dass die Sanierung des Brunnens, positiv ist, nur weil damit nicht die Verlegung an den ehemaligen Standort verbunden ist, sondern diese am heutigen Ort stattflndet? Das wäre eine seltsame Einstellung.

    Warum kommuniziert Klarenbach die Umbaumaßnahmen am Marx-Engels-Forum (und die damit verbundene Aufwertung des Forums) als eine gute Sache, obwohl doch gar kein gesellschaftlicher Konsens darüber existiert, ob dieses Marx-Engels-Forum überhaupt erhaltenswert ist.

    Was Klarenbach da betreibt, ist eine manipulative Bevormundung.

  • ^Ab wann besteht ein gesellschaftlicher Konsens? Wenn 100%, 80%, 60% oder 51% für etwas sind? Fakt ist, dass es eine Bürgerbeteiligung gab. Natürlich kann es sein, dass sich daran primär nur Anwohner oder Befürworter einer Freifläche beteiligt haben, d.h. das Meinungsbild insgesamt nicht repräsentativ war. Die Befürworter einer Bebauung hätten sich dann aber stärker beteiligen müssen. Es wurde ja durchaus von verschiedenen Akteuren für eine Neubebauung geworben (z.B. Gesellschaft Historisches Berlin e.V.), nach meiner Einschätzung war das Echo in der Stadtbevölkerung aber gering., Im ehemaligen Ostteil der Stadt gibt es m.E. halt immer noch viele Menschen, die ihr sozialistisches Zentrum (einschließlich Marx-Engels-Forum) mögen und verteidigen. Den alten West-Berliner ist dieses Thema wurscht. 46% der Bevölkerung sind nur noch in Berlin geboren, die Mehrheit der Bevölkerung ist somit zugezogen. Dieser Bevölkerungsanteil hat wahrscheinlich eine geringe emotionale Bindung an die ehemalige Altstadt. Das Rathaus- und Marx-Engels-Forum sind halt widersprüchlich - so wie Berlin.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^Ab wann besteht ein gesellschaftlicher Konsens? Wenn 100%, 80%, 60% oder 51% für etwas sind?

    Ich bitte dich, diese Frage an Klarenbach zu richten. Denn Klarenbach ist derjenige, der so tut, als ob es zu diesem Thema einen gesamt-gesellschaftlichen Konsens geben würde (Zitat: "Sehr positive Entwicklungen ....").

    Und Baukörper klassifiziert die gegensätzliche Meinung aus dem traditionalistischen Lager als "seltsame Einstellung".

    Das ist der ewige Versuch, die Traditionalisten zu marginalisieren.

  • Für mich ist relevant, dass der Brunnen offenbar an Ort und Stelle restauriert wird. Er wird zu diesem Zweck also nicht demontiert. In diesem Fall wäre es wirklich ärgerlich gewesen, dies nicht ganz praktisch für eine Umversetzung zu nutzen. Jetzt werden jedenfalls erst einmal alle Schäden beseitigt, das ist uneingeschränkt gut. Versetzen kann man ihn dann immer noch. Ich verstehe die Argumente beider Lager, neige aber sehr deutlich dem Originalstandort am Schloss zu. Ich kann aber auch damit leben, wenn das noch etwas dauert, vielleicht auch 20 Jahre. Der Brunnen ist vorhanden, das Schloss auch, darauf kommt es an.

  • Das Bild wurde mithilfe von KI generiert, um eine alternative städtebauliche Entwicklung der Berliner Altstadt darzustellen. Anstelle weitläufiger Grünflächen zeigt die Visualisierung eine dichtere, kleinteilige Bebauungsstruktur, die sich an der historischen Parzellierung der ehemaligen Altstadt orientiert.

    Durch die Verdichtung könnten neue Flächen für Wohnen, Einzelhandel und Gewerbe geschaffen werden, darunter auch bezahlbarer Wohnraum. Gleichzeitig würden begrünte Gehwege und Straßenbäume die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessern. Die Darstellung verdeutlicht, welches städtebauliche Potenzial eine kleinteilige und nutzungsgemischte Bebauung für eine lebendige und attraktive Altstadtentwicklung bieten kann.

    Heute Situation


    KI generiert

  • ^ … wenig hilfreich diese AI generierte Ansicht und überflüssig, da das MEF gerade nach dem landschaftsplanerischen Wettbewerb umgestaltet wird. Von daher netter Versuch …

    Und vor allen wo ist das Copyright, wer hat das initiert, ????