Beiträge von Ammfeld

    Schöne Zusammenfassung.

    Was den Köpenicker Tesla - Standort angeht, wirkt es so als ob der Betrieb angelaufen ist. In den ersten Stellenanzeigen war ja von Juli 2026 die Rede. Inzwischen ist der Parkplatz auf dem Gelände, auch in den Abendstunden, ganz gut gefüllt.

    Ein weiterer Standort entsteht wohl am Ostkreuz. Zum Jahresbeginn 2027 werden eine Vielzahl Mitarbeiter für die Marktstraße 8 in 10317 gesucht.

    Link: Tesla - Jobangebote

    Siemens wäre ja auch noch ein schönes Beispiel....

    Mayster hat natürlich Recht, einen Börsenplatz Frankfurt gibt es schon länger. Aber eben als Regionalbörse, so wie es mehrere Börsenstandorte in D gab und gibt. Der Bedeutungszuwachs kam erst mit den Abwanderungen aus Berlin ab 1945.

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    Dann fällt mir aber auf, dass sich Berlin vergleichsweise wenig bis gar nicht beim Bund über reales oder vermeintliches Benachteiligtsein beklagt, im Gegensatz zu weiten Teilen Ostdeutschlands.

    Das empfinde ich eigentlich ähnlich. Umso unklarer ist eigentlich warum immer mal wieder gerne dieses Berlin - Bashing mit einem Bezug zum Länderfinanzausgleich aufploppt.

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    Na ja, immerhin sollte ja bald der Entwicklungsstandort in Berlin entstehen und diese Zukunft ggf. dann mitgestalten. Auch wenn man schon seit längerer Zeit nichts mehr darüber hört.

    Mutmaßlich läuft der Betrieb ab Mitte des Jahres langsam hoch. Zu Mitte Juli wird entsprechendes Personal gesucht.

    https://www.tesla.com/careers/search/job/268447

    https://www.tesla.com/careers/search/job/268065

    https://www.tesla.com/careers/search/job/268585

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    Man kann sich doch an dieser Ecke kein kuscheliges Altbauquartier vorgestellt haben, oder etwa doch???

    Warum eigentlich nicht? Das ist hier ja eigentlich ein traditioneller Berliner Altbaukiez. Altbauquartiere sind m.E. bei vielen sehr beliebt. Warum sollte man evtl. Rekos oder wenigstens die Wiederherstellung von kleinteiliger Blockrandstruktur nicht anstreben? Dann wäre auch Leben auf den Straßen.

    Hier ist der Zug abgefahren aber allein in Fußnähe gäbe es jede Menge Potential.

    Es ist ja auch auch nicht nur die Holzmarktstraße. Da wären ja auch noch die Karl - Marx - Allee, Lichtenberger -., Heinrich - Heine - Straße, Mollstr, Alexanderstr., usw., usw.....

    Wenn man Abends aus dem Kino International kam (im Moment wegen Sanierung geschlossen), glaubt man ja am unmittelbaren Stadtrand zu stehen. Naja, ihr wisst was ich meine, gefühlt unendliche Leere und tote Fläche. Und das mitten in der Innenstadt.

    Leider ist da auch perspektivisch keine Änderung in Sicht.

    Das einst quirlige Leben in der Friedrichstraße entstand ja durch ihre Lage. Die Friedrichstraße war der zentrale Teil einer berlinweiten Nord- Süd Achse. Auch wenn man heute Verkehr negativ bewertet, würde die Wiederherstellung des Durchgangscharakters, der Straße überhaupt erst ermöglichen, eine ähnliche Funktion einzunehmen wie in der Vergangenheit. Rund um den Mehringplatz würde sicher auch eine innenstadttypische Bebauung helfen, den südlichen Teil wieder etwas mehr mit der übrigen Stadt zu verbinden.

    Das Gebäude war ja in früheren Zeiten schon mal komplett mit Büros belegt und in Betrieb. Im Erdgeschoß gab es zudem zusätzlich Einzelhandel und Gastronomie. - Trotzdem war rundherum alles tot. Kein Mensch ist dort schlendern gegangen oder hat sich dort freiwillig länger als es sein muss aufgehalten. Selbst im Fußgängertunnel vom Alexanderplatz aus, ist einem so gut wie nie ein Mensch begegnet.

    Schuld daran ist natürlich nicht der Bau selbst, sondern der seelenlose, in der DDR geformte, Stadtraum ohne urbane Dichte mit übergroßen Freiflächen und autobahnähnlichen Straßen die wie eine Barriere wirken. An einer anderen Stelle in Berlin könnte ein Gebäude wie das HdS durchaus eine gute Figur machen. Hier mitten in einer zentralen Lage der Innenstadt wird die vorherschende Leere durch das HdS weiter zementiert.

    P.S. Und das ganz unabhängig von der Nutzung im Inneren.

    Das ist ja spannend.

    In der Überschrift steht: "Tesla zieht ans Kabelwerk Köpenick." Das könnte also vielleicht doch, wie oben schon geschrieben, das ehemalige Draka - Gelände auf der anderen Straßenseite ( zwischen Kaufland und Hellweg ) sein. Laut OSM wäre das die Hausnummer 29 -36. Dort wurden bis 2023 ebenfalls Kabel gefertigt.

    Hat jemand Zugriff auf den Artikel und kann ihn ein wenig zusammenfassen?

    Das mag im Moment so scheinen. Sofern Musk keine neuen Kapriolen schlägt, wird sein Ausflug in die Politik und auch seine politische Positionierung hierzulande, mit der Zeit aber in den Hintergrund treten.

    Dieses Jahr ist Tesla nicht einmal auf der IAA vertreten. Aber wenn es ihnen in der Zukunft gelingen sollte wieder als Innovationsträger positiv wahrgenommen zu werden, wird die aktuelle Absatzdelle möglicherweise schnell vergessen sein.


    Als junger Ingenieur vor die Frage gestellt ob man bei einem kleinen Mittelständler anfängt oder vielleicht, wenn sich die Chance bietet, bei einem weltweit tätigen Unternehmen, erscheint mir die Wahl des weltweit tätigen Unternehmens nicht so sehr unattraktiv zu sein.

    Berlin hat ja das Problem dass die allermeißten Absolventen die Stadt nach dem Studium wieder verlassen. Insofern ist, auch wenn es erstmal nur eine kleine Ansiedlung ist, das Tesla - Vorhaben auf jeden Fall ein Gewinn für die Stadt.

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    Hab ich mögliche Gelände vergessen? Gerne erweitern.

    Zwischen den Bahnhöfen Köpenick und Hirschgarten gibt es in der Seelenbinderstr. den alten Standort des VEB Gamat. Ein wirklich schöner, großer, mehrstöckiger Klinkerbau aus den ( wahrscheinlich ) zwanziger oder dreißiger Jahren mit noch existierenden Werkhallen. Allerdings ist dort vom Künstleratelier bis zum Handwerksbetrieb, soweit man es von außen erkennen kann, alles belegt. Der Bau müsste also zumindest teilweise leergezogen werden und vielleicht auch baulich etwas auf Vordermann gebracht werden. Insgesamt eigentlich unwahrscheinlich, dafür nur ein paar Gehminuten von der S3 entfernt.

    Auf der Nordseite der Friedrichshagener Str. ( östlich vom Kaufland ) gab es bis zur Schließung im vorletzten(?) Jahr eine Kabelfertigung. Die Größe des Geländes könnte passen, alle Hallen usw. sehen intakt und relativ gepflegt aus. Die Gebäude passen aber irgendwie eher zu einem Produktionsbetrieb oder einem Logistikstandort. Eine Entwicklungsabteilung eines Weltkonzerns kann man sich hier eigentlich nicht so richtig vorstellen.

    Bliebe aus meiner Sicht eigentlich auch nur Schöneweide oder Adlershof.

    Für Schöneweide spricht natürlich die automobile Historie auf dem Behrensgelände, die HTW - Nähe und auch dass dort sowieso gerade große Gewerbeflächen fit gemacht werden.

    In Adlershof stehen allerdings auch möglicherweise aktuell die Gebäude der Solon AG noch leer.

    Das wäre in S - Bahn Nähe, auch hier ein universitäres Umfeld und es sind wirklich moderne und repräsentative Büroflächen und Gebäude.

    Mal schauen, einer der letzten beiden Standorte wird es wohl werden...

    Die Hochbahnviadukte wie auch viele Bahnhöfe stehen ja unter Denkmalschutz. Daher werden die Farbtöne, sofern in den letzten Jahrzehnten mal eine Sanierung anstand, wohl weitgehend den verwendeten Originalfarben entsprechen. Den Grünton im Prenzlauer Berg gab es also vermutlich schon vor der DDR - Zeit.

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    Wurde dieses Gebiet besonders schwer bombardiert?

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    Ja, wurde es

    Die Kriegszerstörungen waren mit großer Wahrscheinlichkeit nicht größer als in anderen Teilen der Innenstadt.

    Dass in Ostberlin im großen Stil Innenstadtquartiere abgerissen wurden hat politische Gründe und ist im Wiederaufbau nach sowjetischem Vorbild zu sehen. Im Interview mit der Berliner Zeitung( leider hinter Bezahlschranke ) bringt Prof. Eisentraut das noch mal auf den Punkt.