Leipzig: Gebäude f. Wissenschaft, Kultur, Medizin, Bildung, Sport

  • Die Musikalische Komödie wird schon seit einigen Jahren schritttweise sanieert und modernisiert. Ab dem Sommer wird die MuKo für die Sanierung des Zuschauerbereichs geschlossen.


    Der Zuschauerraum wird denkmalschutzgerecht saniert und soll dann den Besuchern mehr Komfort und bessere Akustik bieten. Dazu zählen eine feste Bestuhlung und eine Klimatisierung, für die das Wasser der Feuerlöschanlage genutzt werden soll. Die Platzkapazität wird von 529 auf 640 erhöht. Zum Verweilen vor den Vorstellungen und in den Pausen lädt künftig zusätzlich eine neugestaltete Freianlage im Innenhof ein. Der Orchestergraben soll höhenverstellbar umgebaut werden.


    Wiedereröffnung soll im November 2020 sein.

  • ^ In diesem Zusammenhang finde ich es noch interessant zu erwähnen, dass das Westbad als Ausweichspielstätte bis zur Wiedereröffnung der MuKo im November 2020 dienen wird. Die jetzige Sanierung, von der ich mir auch einen neuen Fassadenanstrich erhoffe, wird 7,6 Mio Euro kosten, davon etwa die Hälfte vom Förderprogramms "Stadtumbau Ost – Aufwertungsgebiet Leipzig West" sowie 900.000 Euro vom Freistaat. Den Rest stemmt die Oper aus Eigenmitteln.


    LVZ-Artikel + Video von der Pressekonferenz

  • Update Reaktivierung der alten Schule am Opferweg in Wahren, zuletzt u.a. hier zu sehen.


    Inzwischen ist die historische Hülle bis auf ein paar Kleinigkeiten wie Fenstertausch zwischen den Risaliten und neue Zeiger für die Uhr fertig.


    Im Gegenlicht heute morgen.




    Der Schriftzug "Gemeinde-Schule" ist auch wieder vage zu erkennen.




    An der Linkelstraße ist der Anbau und die künftige Sporthalle inzwischen gut auszumachen.

  • mit dem charmanten Effekt, dass dieser Ausbau einem Neubau gleichkommen werden muss (Trockenlegung) und die von 10 auf 40 Mio. angeschwollenen Baukosten des Spinnereistandorts erst recht um ein Mehrfaches überschritten werden. Hurra!


  • Ist so ein bisschen an mir vorbeigegangen. Ich finde es aber einen recht guten Entwurf, zumindest im städtebaulichen Aspekt. Dass man nicht nur das ehemalige Bahngelände (die Reste) integriert sondern auch etwas den Blockrand am Gerichtsweg schließt. Dennoch am grünen Teil bzw. am Parkbereich, die Halle mit einer art grünen Hülle versieht. Das nimmt etwas das statische und lässt den Übergang in den Grünbereich besser zur Geltung kommen.


    Auf jeden Fall ein kleines und interessantes Büro, welche den Entwurf gebracht haben.

  • Erste Schule in Holzbauweise in Sachsen

    Im Oktober letzten jahres beschloss der Stadtrat zwei neue Schulbauprojekte, darunter eine Oberschule auf dem Barnet-Licht-Platz an der Prager Straße. Etwa 24 Millionen Euro soll das Projekt kosten, die ersten Schüler sollen bereits im kommenden Schuljahr einziehen.


    Nun steht fest, wie der Neubau aussehen soll. Hier eine kurze Zusammenfassung:


    - Der U-förmige Baukörper befindet sich im südlichen Grundstücksbereich an der Prager Straße und Kregelstraße;


    - Die Pausenfreifläche mit einer bestehenden Einfahrt befindet sich im nördlichen Grundstücksbereich an der Dauthestraße;


    - Der gläserne Haupteingang des Gebäudes befindet sich an der Gebäudeecke und besteht aus einer Holz Pfosten- Riegel Fassade;


    - Die sonstige Fassadengestaltung besteht aus einer horizontalen Verkleidung mit Holz-Rhombus-Leisten;


    - Die Fensterformate richten sich nach der Nutzung und der Konstruktion mit Raummodulen. Die Holzfenster und der Sonnenschutz mit farblich hervorgehobenen Lamellen bilden den Kontrast zu der sonst hellen Fassadengestaltung.


    Draufsicht.


    Schrägsicht.


    Frontansicht.


    © Kaden+Lager

  • Die KITA Herloßsohnstraße, Gohlis (120 Plätze) ist diese Woche auferstanden dank Modulbauweise. Die Firma Kleusberg zeigt wie schnell bauen gehen kann.


    Stand Dienstag 26.03.2019


    Module werden mit LKW angeliefert


    Module werden mit Kran versetzt


    Stand Mittwoch 27.03.2019


    Stand Freitag 29.03.2019


    Bleibt zu hoffen das solche Ideen dann auch mehrfach eingesetzt werden um das Bauen weiter zu beschleunigen.

  • ^ Oh ja, schön, dass diese Schule saniert worden ist. Ich bin vor etwa 3 Jahren dort mal vorbei gekommen und war einigermaßen schockiert über den erbarmungswürdigen Zustand dieses Schulgebäudes, und dass offensichtlich viele Kinder dort zur Schule gingen. Andere Schulgebäude in ähnlichem Zustand stehen in Leipzig normalerweise leer.


    Besonders auf deinem vorletzten Bild sieht man auch die ungewöhnliche Länge und die etwas abenteuerlich anmutenden Proportionen der 24. Grundschule in Paunsdorf. In einem Blog zu Alt-Paunsdorf steht dazu geschrieben, dass das Schulgebäude aus dem Jahr 1885 stammt und bis 1905 aufgrund der ständig wachsenden Bevölkerungszahl mehrfach erweitert werden musste.

  • ^ das neue Gebäude kommt ja dann doch direkt an die Torgauer Straße und bildet eine neue Eingangssituation. Die Wirkung des Komplexes wird dann natürlich wesentlich mehr verstärkt als irgendwo auf dem größeren Gelände, wie ich es dachte.

  • Die Universität Leipzig, Fakultät für Lebenswissenschaften / Biologie, erneuert das Gebäude in der Johannisallee 21/23.



    ...und falls sich jemand fragt, wozu die massive Konstruktion rechts im Bild dient...



    ...daran ist das Bautäfelchen befestigt, welches offenbar auch die nächste Sintflut schadlos überstehen soll. :cool:


    Der KiGa in der Karl-Vogel-Straße, zuletzt hier erwähnt:


    Der Fortschritt präsentiert sich derzeit so:


    ...und jetzt so:



    ...überwiegend in freundlichen Farben gestaltet,
    mit Ausnahme des Schuppens im Außenbereich:



    ...aber vielleicht bemalen die Kinder den noch selbst. :)



    Abriss für den Campus Lorenzo an der Riebeckstraße:





    ...der Baum leitet elegant zum nächsten Thema über:


    "Architektur auf dem Holzweg".


    Beim Kindergarten in der Hildegardstraße deutet sich das Problem bereits kurze Zeit nach Fertigstellung an:





    Bilder vom Okt. 2018 (das Objekt müsste hier auch schon gezeigt worden sein, ich finde die Beiträge dazu leider nicht).


    ...wohin sich das Ganze in absehbarer Zeit entwickeln wird, zeigte sich u.a. bereits beim Wohnheim Dahlienstraße 30 in Grünau.


    Dazu 2 Bilder aus dem Beitrag von 2015




    ...in der Zwischenzeit hat man neue Holzlatten angenagelt:






    Wirklich gelungen sieht das auch nicht aus. Bemerkenswert, dass man trotzdem den Mut hatte, sich mit diesem Objekt um den Architekturpreis der Stadt Leipzig zu bewerben.


    Wer sich der sächsischen Metropole von Taucha her nähert, dem sticht alsbald das neue DBFZ Biomasseforschungszentrum an der Torgauer Straße ins Auge...






    ...zunächst war ich mir noch unsicher, woraus die Fassade besteht, aber bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass es sich tatsächlich um Holz handelt, welches noch besprüht wurde... Trendfarbe: "schlamm". :cool:




    Ob man hierbei den unschönen Verwitterungseffekt gleich vorwegnehmen wollte, bleibt im dunkeln - jedenfalls fällt auf, dass sich die Visu aus dem Wettbewerb und die auf der Bautafel in dieser Hinsicht unterscheiden.






    (im Beitrag mit dem zitierten Bild finden sich auch noch die anderen Wettbewerbsentwürfe, die nach Meinung der Jury noch schlimmer aussahen :D )




    Wenn die Aufgabe darin bestanden hat, das Tor nach Schönefeld wie das Tor zur Hölle aussehen zu lassen, dann wurde sie mit Bravour gemeistert...



    Gute Reise.

  • ...wohin sich das Ganze in absehbarer Zeit entwickeln wird, zeigte sich u.a. bereits beim Wohnheim Dahlienstraße 30 in Grünau.


    Muss nicht zwangsweise so extrem passieren - auch je nachdem, was für Holz verbaut wurde und wie sonstige Rahmenbedingungen ausfallen. Am Elternhaus haben wir z.B. eine Fassade aus unbehandeltem Lärchenholz. Das hat nach weit über 20 Jahren zwar eine silbergraue Patina angesetzt, die erfüllt aber zum einen eine Schutzfunktion und sieht zum anderen gar nicht schlecht aus.