Beiträge von Stahlbauer

    Zum Bauvorhaben Lindenauer Hafen fällt es mir schwer nicht despektierlich zu werden. Das hochpreisige Wohngebiet hat insbesondere im Umfeld noch erhebliches Entwicklungspotential.


    Auffällig ist, dass praktisch nur Discounter im Umfeld zu finden sind. Menschen mit ökologischen Ansprüchen an gute Lebensmittel müssen weit fahren, um sich mit fair gehandelten Dingen versorgen zu können.

    ...ich denke nicht, dass der Verkehr weniger wird, bzw überhaupt weniger werden kann...

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    Quelle: DrZott


    Sooo extrem finde ich den Verkehr dort gar nicht.


    Die Balkone ragen aber fast über die Breite des Fusswegens hinweg. Die Menschen, die im 1. OG wohnen werden, können dann vermutlich die LKW-Dächer streicheln. Die maximal zulässige Fahrzeughöhe beträgt 4 m. Ich habe Zweifel, dass die Unterkante der Balkone höher als 4 m liegt. Dann steht das Haus noch zwischen zwei engen Kurven. Wir können ja Wetten abschließen, wann der erste LKW gegen einen der Balkone fahren wird.



    Inzwischen muss man ja in Leipzig einiges ertragen. Im Umfeld dieser Kreuzung ballen sich aber die Tiefpunkte aktueller Bau(-un-)kultur.



    Edit:

    An der Mensa in der UNIVERSITÄTSSTRASSE (Aufnahme aus dem November 2009) ging es damals schnell. Ist das inswischen repariert? Ich glaube eher nicht.

    Ob die Neubauten architektonisch in jeder Hinsicht zu befriedigen vermögen, wage ich zu bezweifel...

    Ich auch. Ein Riesenklotz mit klotzartigen Balkonen. Wer wohl darauf Kaffee trinkend den Verkehr beobachten wird und dabei die Seele baumeln lassen wird? Von Abgasschwaden umwirbelt...

    Rückbau Gewerbegebiet Wachau beschlossen

    Zitat aus der Markkleeberger Allgemeinen Zeitung (MAZ) vom 1.4.2021:

    "Die Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass sich die Stadt Markkleeberg für den Mumbai Green City Award, der im nächsten Jahr vergeben wird, als Stadt mit dem geringsten Flächenverbrauch bewerben will. Ab Mai soll deshalb das Gewerbegebiet Wachau komplett rückgebaut und statt dessen eine Streuobstwiese angelegt werden. Die Unterschutzstellung der benachbarten Weinteichsenke liegt beim Landratsamt Leipzig-Land für heute zur Unterschrift vor."

    Bevor diese Meldung vom 1. April 2021 verschwindet.....

    Still ruht hier das Land seit zwei Jahren - zum Glück - für alle Erholungssuchenden und Spielplatzbesucher direkt gegenüber im Rosental. Gibt es etwas Neues?

    In Leipzig sollte man endlich die vom ARBEITSKREIS HALLESCHE AUENWÄLDER ZU HALLE SAALE angebotene Hilfe annehmen oder wenigsten ähnlich handeln. Im Auwald werden vermehrt die Wege verlassen und die Natur rücksichtslos zerstört. Das fällt besonders am Rosental auf. Absperrungen, wie sie der AHA auf dem Forstwerder vornimmt, können da helfen, die wertvollen Biotope vor den Angriffen rücksichtsloser Zeitgenossen zu schützen.

    Selbst der SWR berichtet über die Sperrung der Seen. Die Experten der LMBV geben aber Entwarnung. Das Risiko eines Gaues sei gering. Hoffen wir, dass die Experten recht behalten.


    Meist gehen derartige Ereignise ja an der große Öffentlichkeit vorbei.


    Dieser 1000-Tonnen-Bagger wurde durch eine Setzungsfließrutschung in Schleenhain quasi weggeschwemmt und angekippt.


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    Der Schaufelradbagger konnte wieder aufgerichtet und repariert werden.


    Eigenes Foto.

    Im Leipziger Neuseenland hat sich die Natur mit Macht gemeldet.


    HIER ist der GEFAHRENBEREICH zu sehen. Die Autobahn wird (noch) nicht erwähnt. Die Lausitzer und Mitteldeutsche Verwaltungsgesellschaft mbH, Senftenberg als Bergbausanierung des Bundes hat für den Freitag, den 26.03.2021 zu einem Pressetermin ins Rathaus Markkleeberg eingeladen.


    Erinnert sei an das Drama von NACHTERSTEDT mit Todesopfern und einer noch immer nicht abgeschlossenen Sicherung und Sanierung.

    Das Projekt KAISERGÄRTEN war eines, wenn nicht gar das erste Wohnprojekt im nördlichen Kasernenviertel von Leipzig. Realisiert wurd es in den Jahren 2008 bis 2011.


    2013 war das von der GSSD errichtete Wohnhaus allerdings noch nicht saniert.


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    2016 war es dann saniert und mit einem Staffelgeschoss versehen worden. 2019 konnten sich ehemalige russischen Bewohnerinnen und Bewohner an ihre Zeiten in Deutschland erinnern.


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    Eigene Fotos.

    Auf der Denkmalkarte kann man problemlos erkennen, welche Einfriedungen genau denkmalgeschützt sind. Dazu einfach 09306491 ins Suchfeld eingeben, um schnell in die richtige Kartenansicht zu gelangen, und dann schauen, welche Einfriedungen als roter Strich eingetragen sind:

    Dein Link funktioniert aber nur, wenn die Denkmalnummer bekannt ist... Im PDF zur Train-Kaserne endet die Datierung mit dem Jahr 1902. Von GSSD-Bauten ist im Text keine Rede.




    Für die Wasserversorgung von Möckern wurden zwei Wassertürme errichtet.


    Wasserturm Möckern II


    Mit dem Bau des Wasserturmes Möckern II im Jahr 1903 wurde das nur sieben Jahre vorher errichtete Wasserwerk in seiner Leistungskraft verdoppelt. Die Vergrößerung wurde nötig, um dem Wasserbedarf der stetig wachsenden Stadt gewachsen zu sein und vor allem das naheliegende Proviantamt und die Kaserne des 107. Regiments im Brandfall schützen zu können. In seiner äußeren Gestalt entsprach der Wasserturm zur Bauzeit seinem südlich gelegenen Vorgänger Möckern I (siehe Obj.-Nr. ...). Er ist lediglich etwas stärker dimensioniert um den für den Betrieb der Dampfpumpen notwendigen Schornstein im Inneren neben dem Hängebodenbehälter aufnehmen (Fassungsvermögen 375 m³) zu können. Das zugehörige Kesselhaus wurde mittig zwischen beiden Wassertürme errichtet. Der aus gelbem Klinkermauerwerk gebaute Wasserturm weist im unteren Teil des Turmschaftes ein umlaufendes Zierfeld mit kontrastierenden grünglasierten Ziegeln auf.Sie kommunizierten ehemals mit dem mit grünen Biberschwänzen verkleideten Tambourgeschoss und dem ebenso gedeckten Kegeldach des Turmes. Aufgrund des seit den 1970er Jahren sanierungsbedürftigen Bauzustandes des Turmes und der ausbleibenden Instandsetzung wurden das Dach und das Behältergeschoss des Wasserturmes nach dessen Stilllegung (1980) im Jahr 1995 aus Sicherheitsgründen rückgebaut. Der Wasserturm Möckern II bildet in Zusammenhang mit seinem Schwesternturm Möckern I und dem mittig gelegenen Kesselhaus eine beeindruckende wassertechnische Anlage an der Olbrichtstraße im Leipziger Norden. Er ist von hohem stadt-und technikgeschichtlichem Wert.


    Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC-ND


    Dass das BEHÄLTERGESCHOSS 1995 zurückgebaut werden musste, ist ein erheblicher Verlust für das Straßenbild.



    Eigenes Foto.