Beiträge von Birte

    Die Körnerstraße 35-37 finde ich bis auf die bodentiefen Fenster nicht schlecht - der Bau ist gut gegliedert und ich habe auch keine Dachflächenfenster gesehen. Die Bewohner müssen dann halt tiefer in die Tasche greifen, wenn die Malariamücken hier überwintern können und sich selbst um einen äußeren Sonnenschutz kümmern - falls der nicht vorgesehen ist.

    Neues aus dem elektronischen Amtsblatt 12/2024:


    Eine Baugenehmigung wurde erteilt für den Neubau der KiTa im Poetenweg 24 - ich gehe mal davon aus, dass das bisher genutzte benachbarte Gebäude (Nr. 22) dann wieder als Wohnhaus genutzt wird.

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    Neues aus dem elektronischen Amtsblatt 12/2024:


    Eine Baugenehmigung gab es für die Errichtung von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 42 WE in der Edlichstraße 1, Wurzner Straße 79, Graßdorfer Straße 4. Ich vermute, dass die Blockränder geschlossen werden.

    In dieser Woche konnte ich live verfolgen, wie im Treppenhaus an meinem Wohnort Malereien freigelegt wurden. Es wurde an den Wänden und der Decke viel gefunden. Ich weiß zwar nicht, was daraus werden wird (das Haus ist von 1930 und steht nicht unter Denkmalschutz), aber spannend ist es auf jeden Fall.

    Hier bemüht man sich, (mehrstöckige) Industrieanlagen am Originalstandort zu sanieren, z. B. die Buntgarnwerke, das Buchgewerbehaus, die Bleichertwerke oder der kürzlich fertiggestelllte Fabrikrest der ehemaligen Maschinenfabrik Karl Krause. Insgesamt hat Leipzig sehr viel Altbestand, auch wenn es in der Reichsstraße nicht so aussieht - ob da das Vorgehen das Richtige ist?


    Wie auch immer - in Leutzsch an der Franz-Flemming-Straße findest du einige schöne großformatige Altbauten.

    Das Grundstück in der Reichsstraße ist nicht besonders groß - von den existierenden Hallen und Fabrikgebäuden passt dort wohl keins hin. Für die Reichsstraßenseite von Deutrichs Hof besteht meiner Ansicht nach eine Reko-Vorgabe - ich weiß nicht, ob das für deine B-Arbeit relevant ist.

    Ich bin die Liste jetzt mal durchgegangen. In der DAFmap fehlen noch die folgenden Vorhaben:


    Am Kiebitzmark - 2000 WE plus Bürobauten in Paunsdorf (wurde bestimmt schon mal erwähnt, aber der genaue Standort war mir bisher nicht klar).

    Rackwitzer Straße 38 - 42 - bereits als Wohnhaus und als Studentenwohnraum vermarktet, nun sollen Appartements für Geflüchtete entstehen.

    Bremer Straße - 400 WE (30% gefördert), Schule, KiTa, Park - der entsprechende Karteneintrag muss aktualisiert werden.

    Emil-Teich-Straße (Knauthain) - 220 WE, teils in Mehrgeschossern, teils als Eigenheim.

    Hugo-Aurig-Straße (Engelsdorf) - 150 WE in Mehrfamilienhäusern.

    Täubchenweg 76-82 - 120 Mikroappartements.

    Ziegelstraße (Baalsdorf) - 100 WE in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern. Der Standort ist mir nicht ganz klar.

    ^ Ich denke, dass die Gewerbeeinheiten sicher mehr Außenwerbung haben werden als es auf der Visu dargestellt wird. Und barrierefrei zu erreichen werden sie auch im Gegensatz zum aktuellen Zustand sein. Mir gefallen die Balkone und dass es mietpreisgedämpfte Wohnungen sein werden. Da die Buckelpiste vor der Tür sicher bleiben wird, bis das letzte Bauwerk auf dem Leuschnerplatz fertig ist, können auch die Gewerbemieten nicht ins Unendliche gehen.

    Gegenüber Platte, dahinter Platte - mal sehen, wie sich das Holz macht...

    ^ Ich finde es gut - die Flachbauten in zentraler Lage habe ich noch nie verstanden. Zusammen mit den LWB-Neubauten südlich des neuen IfL entstehen eine Menge neuer Wohnungen in Innenstadtnähe (kein Auto notwendig).


    Es handelt sich um diese Zeile.

    Laut Presse soll das Denkmal im südwestlichen Bereich entstehen. Grundsätzlich gefällt mir der Entwurf - besser als eine meist leere Betonwüste. In der B-Plan-Begründung hieß es ja, dass der Platz so groß sein muss, da von Bürgern ein Ersatz für den Sachsenplatz gewünscht wurde. Das scheint jetzt nicht mehr so wichtig zu sein. Ich hoffe nur, dass auch auf das Sicherheitsgefühl der Bürger abends und nachts geachtet wird.