Beiträge von Birte

    Laut L-IZ beginnt am Monatsende die Baustelleneinrichtung und Baufeldvorbereitung für die 6-Feld-Sporthalle des Schulcampus, damit im Juni mit dem Bau begonnen werden kann. Dafür muss zunächst der Basketballplatz weichen. Die restlichen Sportanlagen sollen noch bis zum kommenden Jahr, in dem der Bau des Schulgebäudes beginnen wird, nutzbar bleiben.

    ^ und ^^:

    Mir hat der abgerundete Bau auch nicht gefallen. Die Rundung war wirklich das einzig Besondere - ansonsten sah es für mich aus wie ein beliebiger Hotelbau, der von Sankt-Peter-Ording bis Garmisch-Partenkirchen überall stehen könnte.

    Jetzt zum neuen Entwurf:

    Im Prinzip ist es ja dreimal ein Gebäude gleicher Bauart. Insgesamt ist mir die horizontale Betonung zu stark, was sich insbesondere an der Ecke bemerkbar macht. Das Gebäude wirkt dadurch deutlich gedrungener als es eigentlich ist. Man hat versucht, mit den zwei Fensterachsen die Horizontale etwas aufzulockern - aber man stelle sich das Ganze mal vor, wenn man je einen kleinen Erker herausgebildet hätte. Ich bin keine Freundin von (teil-)verschalten Balkonen und Loggien - schöne Gitter wären mir deutlich lieber gewesen. Ich gehöre zu den Menschen, die auch nichts gegen verschiedenfarbige, von den Bewohnern angebrachte Sichtschutze haben - man kann ruhig sehen, dass das Haus bewohnt ist.

    Die einzelnen Felder der Fassade, die jetzt so natursteinähnlich aussehen, werden sich hoffentlich im Laufe der Realisierung nicht in etwas wie bei den Hotels am ZOB verwandeln.


    Mir ist schon klar, dass es deutlich schlimmer kommen könnte, aber insgesamt hätte ich mir für die Ecke etwas Spektakuläreres gewünscht.

    Ein Ausblick auf 2022:

    • Baubeginn Krystallpalastareal, Löwitz-Quartier und hoffentlich am Bayrischen und Eutritzscher Freiladebahnhof
    • hoffentlich signifikanter Baufortschritt am Ostforum
    • Baustart für das zweite Hotel am Harmelin-Areal
    • Fertigstellung Aquarium im Zoo
    • Fertigstellung Mercateo-Zentrale
    • Fertigstellung einiger Schulen und KiTas, des Campus Lorenzo, des Four Living, des Wohnungsbauprojekts an der Prager/Riebeckstraße sowie einiger weiterer Wohnungsbauprojekte.


    Hoffnung für 2022:

    • Wiederaufnahme der Bauarbeiten am Astoria
    • Innenstadtkompatibler Ansatz für den Matthäi-Kirchhof
    • Baubeginn IfL und Urbanum am WLP
    • Start der Baumaßnahmen auf den Grundstücken, die im Konzeptvergabeverfahren vergeben wurden
    • Schließung weiterer Baulücken und erste Aktivitäten auf den ehemaligen Dolphin-Grundstücken
    • Erstsanierung aller Bauten, die diese noch benötigen.


    Ich habe bestimmt viel vergessen, aber wünsche allen Usern und Lesern ein 2022, in dem wir wieder etwas Unbeschwertheit zurückbekommen.

    Neues aus dem elektronischen Amtsblatt Nr. 17/2021:


    Eine Baugenehmigung gab es für die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 6 WE und 7 Stellplätzen unter der Adresse Am Hirtenhaus 3 sowie

    das hier bereits bekannte Projekt mit 37 WE in der Papiermühlstraße 17-21.

    Ein Bauvorbescheid wurde erteilt für die Errichtung zweier Mehrfamilienhäuser sowie eines Einfamilienhauses auf zwei schräg gegenüber liegenden Garagenhofgrundstücken an der Geutebrückstraße Höhe Dybwadstraße

    ^Nun ja - uns Leipzigern ist derzeit wichtiger, dass man sowohl mit dem Fahrrad als auch mit der Tram sicher und schnell durch die Stadt kommt. Um für Radfahrer mehr Platz zu machen, müssen manchmal Autospuren weichen. Und wenn wir deine verkehrlichen Ausdünstungen schlucken müssen, dann musst du mehr Staus in Kauf nehmen :)

    ^ Wenn man bedenkt, wie lange die Zweinaundorfer Straße 63 auf dem Markt war, finde ich das Ergebnis zwar etwas minimalistisch, aber ok. Zwei Läden erhalten, Putz ausgebessert, Farbe drauf und neue Fenster eingebaut - das war es wohl fassadenseitig. Nichts weggenommen, nichts hinzugefügt. Mit Holzfenstern wäre es allerdings noch besser gewesen.

    Da dort viel Wohnbebauung geplant ist und ich die Hoffnung auf etwas Flair durch Gastronomie und das eine oder andere Geschäft noch nicht ganz aufgegeben habe, wäre mir kleinteilig deutlich lieber. Für mich ist der Verlust des Gebäudes an der Straße, die ja erst wieder so etwas wie Identität finden muss, ziemlich schwerwiegend. Eine Entwicklung zur reinen Rennstrecke in unmittelbarer Zentrumsnähe wäre sicher nicht erstrebenswert.

    Eine Reko steht doch überhaupt nicht zur Debatte, eine entsprechende Petition wurde vom Stadtrat bereits vor längerer Zeit abgelehnt.


    Nutzungsprofil laut Positionspapier - so wie ich es verstehe:

    30% der Grundfläche - Forum für Freiheit und Bürgerrechte (vermutlich incl. Stasiarchiv)


    Von den restlichen 70% sollen 20-40% Freiflächen werden. Die Nutzung der Bauten außerhalb des Forums (jetzt wechseln wir zur BGF) soll sich wie folgt aufteilen:

    20-30% der BGF für Wohnen,

    40-50% der BGF für öffentliche Nutzungen (Bildung, Kunst, Kultur, Wissenschaft etc.),

    10-20% der BGF für weitere Nutzungen (Gastronomie, Co-Working, etc.).


    Da die öffentlichen Nutzungen vermutlich eher großformatig sein werden, wird eine kleinteilige Bebauung höchstwahrscheinlich nicht erfolgen. Ich bin gespannt, was man sich einfallen lässt.

    Neues aus dem Amtsblatt Nr. 18/2021:


    Eine Baugenehmigung gab es für die Errichtung eines Mehrfamilienhauses An der Streuobstwiese 18, 18a, 18b sowie bedauerlicherweise für die Errichtung eines Stadthauses als Einfamilienhaus in der Blumenstraße 60.


    Weitere Grundstücke sind bereit für ein Konzeptvergabeverfahren:

    Holzhäuser Straße 48,

    Holzhäuser Straße 54-58,

    Riesaer Straße 186,

    Delitzscher Straße 39,

    sowie ein Grundstück in der Saarbrückenstraße, vermutlich deses.

    ^^ Ein wenig tut es mir um die grüne Oase Leid. Für die Gegend und insbesondere die beiden Altbauten an der Ecke ist die Bebauung natürlich ein Segen. Die Grundrisse scheinen ok zu sein - in den großen Wohnungen haben die Schlafzimmer alle dieselbe Größe. Die Fassaden wirken ein wenig gleichförmig, aber das ist wohl die Kröte die man schlucken muss. Der Projektentwickler wäre gut beraten gewesen, überall Jalousien einzuplanen und nicht nur im EG. Bei über 40°C Außentemperatur über z. B. zwei Wochen wären die breiten bodentiefen Fenster zur Südseite sicher nicht von Vorteil.

    Positiv finde ich, dass man auf eine Hofbebauung verzichtet hat und dort scheinbar auch keine PKW-Parkplätze plant.

    Ich bin auf die Preise gespannt. Die im Zusatzangebot erwähnte garantierte Kaltmiete von 11,50 halte ich allerdings für utopisch.

    ^ mit 8 m Deckenhöhe könnte das klappen....


    Aber im Ernst - im Amtsblatt steht der Ausdruck "City Gate" für das Vorhaben. Unter dem Namen mit dem Zusatz Leipzig gibt es ein 2018 gegründetes Unternehmen, das wohl die Bebauung und Vermarktung des Grundstücks im Sinn hat. Mir hätte ein architektonisch ansprechender Zehngeschosser besser gefallen, aber mal sehen, ob daraus überhaupt etwas wird.

    Neues aus dem Amtsblatt Nr 17/2021:


    Baugenehmigungen wurden erteilt für:

    • die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit 17 WE und einer Gewerbeeinheit in der Steinstraße 41a. Es dürfte sich um dieses Projekt handeln, das hier bereits erwähnt wurde,
    • das Projekt Dreilindenstraße 4-10 (bisher nur Vorbescheid, derzeit keine Details bekannt),


    Ein Bauvorbescheid wurde erteilt für die Errichtung von Wohnhäusern und Kleingewerbe in der Linkelstraße.


    Für das Grundstück in der Wolfgang-Heinze-Straße 29 gewann ein Genossenschaftsprojekt das Konzeptvergabeverfahren. Geplant sind 42 WE sowie ein Nachbarschaftscafé, Kleingewerbe und eine soziale Einrichtung.